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Sechzig um Sieben: Heute Spieltag für den TSV 1860

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Löwen Sechzig um Sieben

Es ist Spieltag! Heute Abend gastieren die Löwen im Dietmar-Hopp-Stadion und wollen sich gegen die TSG Hoffenheim II für die 1:5-Klatsche im Hinspiel revanchieren. Unsere Berichterstattung rund um die Partie hat bereits begonnen und wird heute natürlich fortgesetzt.

Heute Spieltag in Hoffenheim

Um 18.60 Uhr rollt heute Abend der Ball im Dietmar-Hopp-Stadion und die Elf von Trainer Markus Kauczinski strebt den dritten Sieg in Folge an. Obwohl die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim in der Rückrunde erst einen Punkt holen konnte, ist der Nachwuchs des Bundesligisten nicht zu unterschätzen. „Wir dürfen uns keine Schwäche erlauben“, erklärte Trainer Markus Kaczinski in der gestrigen Löwenrunde.

Welches Team der Coach ins Rennen schicken wird, erfahren wir ca. eine Stunde vor Anpfiff. Mehrere Redakteure von sechzger.de haben sich diesbezüglich auch Gedanken gemacht und präsentieren ihre Wunschaufstellungen.

Geleitet wird das Match von Schiedsrichter Jonah Besong; der 28-jährige Duisburger, der seit dieser Spielzeit in der 3. Liga im Einsatz ist, hat die Löwen noch nie gepfiffen.

Der Ergebnistipp und eine Zusammenfassung der Pressekonferenz der TSG Hoffenheim II folgen im Laufe des Vormittags, der Liveticker zum Spiel ist bereits online!

Müller gegen TSV 1860 GF-GmbH

Am gestrigen Donnerstag trafen sich die Geschäftsführungs-GmbH des TSV 1860 und der ehemalige Geschäftsführer Oliver Müller zum dritten Mal vor Gericht. Viele Verwechslungen, Kleinigkeiten und Detailstreits bestimmten das Geschehen. Mit Ruhm bekleckerte sich – insbesondere der TSV 1860 – in dieser Sache freilich niemand. Die extreme Steigerung des Vergleichsangebots wirkte jedoch wie ein Schuldeingeständnis. Der Verkündungstermin (09.04.) für das Urteil wurde festgesetzt, davor soll sich aber auch noch außergerichtlich beraten werden.

Neues aus der 3. Liga

Alemannia Aachen scheitert im Pokal

Im Viertelfinale des Verbandspokals ereilte die Alemannia das Aus bei Fortuna Köln. Die Gelb-Schwarzen verzichteten beim Regionalliga-Spitzenreiter auf einige Stammspieler und verloren am Ende unglücklich mit 0:1.

Mit dem Pokalaus im Gepäck ging es zurück nach Aachen

Rostock-Trainer Brinkmann wittert Verschwörung

Nicht nur der TSV 1860 hat regelmäßig Grund, sich über Schiedsrichterentscheidungen zu beschweren. Nun meldet sich Daniel Brinkmann, Trainer des FC Hansa Rostock, zu Wort und teilt aus: “Ein Stück weit weckt es in einem schon das Gefühl, dass sich nicht jeder wünscht, dass Hansa Rostock aufsteigt. Ich lasse das einfach mal so stehen.”

Wollitz kritisiert Politik

Auch Claus-Dieter Wollitz kam mal wieder nicht am angebotenen Mikrofon vorbei und äußerte in seiner bekannten, stets ruhigen und sympathischen Art Kritik – in diesem Fall an der Politik. Konkret geht es um die Sanierung des Trainingsplatzes des FC Energie Cottbus. Es sei “peinlich, abartig und bodenlos”, wie mit dem Verein umgegangen werde. Überall in Deutschland würden die Klubs öffentliche Unterstützung erhalten, nur in Brandenburg nicht. Zudem stieß dem ehemaligen Profi sauer auf, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke am 31. Januar nicht bei der Jubiläumsfeier zum 60. Vereinsgeburtstag vor Ort war: “Keine Anerkennung, kein Respekt, keine Unterstützung, 0,0.” Man muss ihn einfach gern haben, den Pele…

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e.V. II

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Hoffenheim II im GWS

Ist das der Start einer Serie? Nachdem die Löwen am Wochenende nachlegen und sogar den Drittliga-Angstgegner aus Rostock besiegen konnten, geht es nun zu einem jüngeren Zugang in der gleichen Kategorie. Vor ein paar Wochen hätte man noch mit einer Wiederholung der Hinrundenniederlage gerechnet. Jetzt ist der Glaube wieder da, dass wir auch die Hopp-Bubis biegen können, wenn wir ins Kraichgau fahren zur Zweitvertretung der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e.V.!

Wo spielen wir da eigentlich?

Tatsächlich direkt in Hoffenheim, das seit 1972 zur Stadt Sinsheim im Kraichgau gehört. Der Ortsteil hat circa 3500 Einwohner, Sinsheim gesamt zählt gut 37.000 Bewohner*innen. Die nächsten größeren Städte sind Heidelberg und Mannheim. Sehenswürdigkeiten sind die in der Ortsmitte befindliche Evangelische Kirche mit Skulpturengarten, der historische Ortskern mit Rathaus aus 1796 und das Heimat- sowie Schreibmaschinenmuseum.

Bekannt ist der Ort eigentlich nur aufgrund des ansässigen Fußballclubs und hat sonst keine Besonderheiten. In der Großen Kreisstadt Sinsheim wiederum gibt es neben den Sportstätten noch das bekannte Technik-Museum mit einem Exemplar der Concorde auf dem Dach, sowie einige weitere Museen. Weiters liegt im Stadtteil Weiler die Stauferburg Steinsberg und die Stiftskirche des früheren Klosters am Michaelsberg. Wer weniger an Bauwerken interessiert ist kann sich in der Thermen & Badewelt Sinsheim vergnügen, die zweitweise den Titel Größte Sauna der Welt ihr Eigen nennen konnte.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Dieser Glaube wird bestärkt durch den Rang der TSG II in der Rückrundentabelle: Letzter! Gerade einmal einen Punkt konnten die Mannen von Trainer Kleineheismann in diesem Kalenderjahr einfahren. Diese Unserie ergibt sich aus Niederlagen gegen Havelse, Aachen, Cottbus, Verl und Köln – nicht alles Spitzenmannschaften. Einzig Hansa Rostock lies einen Punkt im Rhein-Neckar-Kreis. Dabei war die Rückrunde mit sieben Punkten aus drei Spielen eigentlich sehr erfreulich zu Ende gegangen und im einzigen Testspiel der Winterpause wurde die U21 des FC Basel mit 7:1 vom Platz gefegt.

Zusammen mit dem starken Ligastart im Sommer ergibt sich daraus aktuell Platz 13 mit 32 Punkten, punktgleich mit der Alemannia auf Rang 14. Mit 47:45 weist man ein leicht positives Torverhältnis vor. Diese offenbart auch, dass die Stärke der Hoffenheimer in der Offensive liegt, die im Ligavergleich mit den Topmannschaften mithalten kann. Defensiv hingegen ist man eher bei den Abstiegskandidaten angesiedelt. Die Löwen haben z.B. zehn Tore weniger bekommen, trotz der Klatsche im Hinspiel, aber auch sieben Tore weniger erzielt.

Wintertransfers

Auf dem Papier hat sich nicht besonders viel getan in Hoffenheim. Doch die Veränderungen scheinen schwer zu wiegen. So wechselte das Talent mit dem ewigen Nachnamen, Ayoube Amaimouni-Echghouyab (21, LA), in die Bundesliga nach Frankfurt, nachdem er in der Hinrunde in Giesing vorstellig geworden war. Oben kommt er aktuell in 7 Einsätzen auf 3 Scorerpunkte.

Weiters verließ der eigentlich als routinierte Stütze eingeplante Ruben Reisig (29, ZM) die TSG in Richtung Hafenstraße. Außerdem wechselte Gianluca Pelzer (19, IV) zurück in den heimischen Osten und schloss sich Energie Cottbus an. Die Lausitzer verliehen ihn aber postwendend in die Regionalliga zum VfB Lübeck. Einziger Neuzugang ist Oskar Henke (18, RA) der als Ersatz für AAE fungieren könnte und als Juwel der Jugendabteilung der Stuttgarter Kickers galt. Bereits mit 17 debütierte er in der Kampfmannschaft und gehörte in der laufenden Saison zum erweiterten Stamm.

Stadion

Entgegen der anfangs anderslautenden Berichterstattung treten auch unsere Profis im Heimstadion er Hoffenheim Amateure an, dem Dietmar-Hopp-Stadion. Das Fußballstadion verfügt seit 2007 über eine Kapazität von 6.350 Plätzen und liegt wirklich im Ortsteil Hoffenheim. Von diesen sind 3000 Sitzplätze und 3350 Stehplätze, von welchen 350 auf der Gegengerade offiziell unüberdacht sind. Außer der TSG II spielt hier noch die Frauenmannschaft in der Bundesliga und teilweise Jugendmannschaften.

1999 von Dietmar Hopp privat finanziert, war das Stadion bis 2008 Heimstätte der ersten Mannschaft der TSG bis mit dem Bundesligaaufstieg die neue Arena in Sinsheim nötig wurde. Bevor man die DFL-Ligen erreichte, verfügte der Sportplatz über 5000 Plätze, die den Statuten der unteren Ligen genügten. Verwechslungsgefahr besteht mit dem Dietmar-Hopp-Sportpark in Walldorf, dessen Stadion die Heimstätte des FC Astoria Walldorf in der Regionalliga Südwest ist.

Das Hinspiel

ist wahrscheinlich allen Stadiongängern noch in Erinnerung, wenn auch ungerne. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, Wiesnzeit und Heimspiel am Samstag. Alles war angerichtet für einen Sahnetag bei Kaiserwetter., doch es spielten die falschen Blauen groß auf. Die frecherweise im GWS in hellblau auflaufenden Hoffenheimer kauften unseren Löwen von Beginn an den Schneid ab, hatten aber den Anstand mit dem Toreschießen bis nach der sehr kreativen Wiesnchoreo zu warten. Der schon erwähnte Amaimouni-Echghouyab sorgte mit einem Doppelpack zur Pause für klare Verhältnisse.

Titelbild TSV 1860 TSG Hoffenheim II Fotogalerie

Danach durfte Paul Heinrich zweimal, ehe David Philipp für den TSV ein Lebenszeichen setzte. Labes war es egal und er setzte mit dem fünften Tor dem Debakel die Krone auf. Der Tag war im Eimer, das Wetter plötzlich viel zu heiß und aus Sicht der aktiven Fans gab es nach dem Spiel Gesprächsbedarf. Die Kicker-Noten unterstreichen die Nicht-Leistung an diesem Tag: Kevin Volland war mit einer 4,5 der beste Akteur.

Der 26. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr TSG Hoffenheim 1899 II – TSV 1860 München
Samstag 14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – Rot-Weiss Essen 
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr FC Energie Cottbus – SC Verl 1924
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – Aachener TSV Alemannia
16:30 Uhr MSV 02 Duisburg – TSV Havelse 1912
19:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – 1. FC Saarbrücken

 

Müller gegen TSV 1860 GF-GmbH: Dritte Runde vor dem Landgericht

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Heute um 9:30 Uhr ging es am Lenbachplatz 7 vor dem Landgericht München I vor elf Zusehern in den zweiten Termin des Prozesses Oliver Müller gegen die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH. Insgesamt ist es der dritte Termin, der erste fand noch vor dem Arbeitsgericht München statt. Der vorsitzende Richter König hatte ein Heimspiel, fand die Verhandlung diesmal in “seinem” Sitzungssaal 601 statt. Oliver Müller war wie gewohnt mit seinem Anwalt Christian Vogt (Partner bei Michael & Siebert in Frankfurt am Main) vor Ort, während 1860 wieder von Dr. Kathrin Bürger vertreten. Sie saß allein auf der Beklagtenseite, Gernot Mang war im Gegensatz zum Oktober nicht verfügbar.

Detaildiskussionen und allgemeine Verwirrung

Wie auch in den Terminen davor, war die gesamte Verhandlung von Diskussionen über Kleinigkeiten und die Klärung von Vertragsdetails geprägt. Alle Parteien, inklusive den Richtern, wirkten nicht wirklich mit der Materie vertraut und in Grundpositionen uneins. Im Vorhinein waren Hinweise des Gerichts verschickt worden, deren Gegenstand leider nicht bekannt ist. So konstatierte das Gericht erst einmal, einem Teil der Argumentation des Klägers nicht wirklich folgen zu können – sollte sich dann aber trotzdem meist seiner Sicht anschließen.

Weiters wurde wieder mehrmals über den eigentlichen Gegenstand des Vorwurfs der GF-GmbH gegenüber Oliver Müller diskutiert. Das Gericht hatte endlich den Großteil der verlangten Unterlagen erhalten und beschränkte seine Nachforschungen auf die Begründung der zur fristlosen Kündigung herangezogenen Verfehlung. Die Studien, Grafiker oder das Sozialverhalten Müllers spielten überhaupt keine Rolle mehr. Trotzdem gab Richter König wieder zu Protokoll, dass man mit den beigebrachten Unterlagen “hadere”. Immer wieder sei von der Fortführungsprognose die Rede, gesehen habe man eine solche aber nie.

Der genaue Vorwurf gegen Müller

In diesem Punkt wurde etwas Licht ins Dunkel gebracht, wenn man sich als Außenstehender nicht zwischen aus verschiedenen Anlagen entnommenen Budgetzahlen und Daten verhedderte. Auch die Beteiligten waren nicht immer sicher, in welcher Anlage man sich gerade befand. Die GF-GmbH behauptet also, dass der Teil-Abruf (“Ziehung”) von 2,9 Mio. € aus dem Überbrückungsdarlehen von 2023 unrechtmäßig war, da der Ziehungsmitteilung von Müller eigenmächtig eine neue Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) aus der Budgetplanung beigefügt wurde, die für die geplanten Ausgaben für den Posten Personalaufwand Spielbetrieb 4,9 Mio. € statt 4,5 Mio. € enthielten.

Die ursprüngliche Planung sei aber Grundlage für den Darlehensvertrag gewesen, weshalb ein solches eigenmächtiges Vorgehen eine Pflichtverletzung bedeute, die zur fristlosen Kündigung ausreicht. Mit der späteren Planung als Grundlage wäre das Darlehen womöglich nicht gewährt worden. Als Zusatzpunkt wurde noch angefügt, dass durch dieses Handeln der neue Darlehensvertrag 2024 inklusive des vorher nicht enthaltenem Sonderkündigungsrechts notwendig wurde, der für die Fußballfirma (KGaA) möglicherweise existenzbedrohend sein könnte.

Vertragsprobleme und fehlende Anhänge

Die Gesamtsituation wird durch die eigenwilligen Vertragskonstruktionen bei den Löwen verkompliziert. Die Darlehen 2021 und 2023 sind keine eigenständigen Verträge, sondern bauen aufeinander auf. Anlagen und Teile wurden übernommen, andere geändert – der Vertrag von 2021 aber grundsätzlich einfach fortgeführt. In welcher Art die ursprüngliche Budgetplanung mit 4,5 Mio. € hier eingebunden war, blieb unklar.

Das Gericht war der Meinung, dass dies unzureichend bzw. überhaupt nicht geschehen sei, da in einem individuellen Abkommen die Anlagen explizit benannt und per Unterschrift gültig verankert werden müssten. Dies war im Darlehensvertrag 2023 nicht der Fall. Zwar wird von Anlagen gesprochen, diese exisitieren aber nicht. Jegliche kolportierte Verbote zur Verwendung dieser Gelder für Spielbetrieb oder die Fixierung auf ein vorher festgelegtes Budget wären hiermit hinfällig.

Richter König meinte dazu: “Das Gericht weißt darauf hin, dass der Darlehensvertrag 2023 ausdrücklich keinen Bezug nimmt auf Planungen für den Spielbetrieb, insbesondere ist keine GuV Vertragsbestandteil”. Dem schloss sich die Löwenseite naturgemäß nicht an. Ob die zusätzlichen 400.000 € überhaupt verwendet wurden, steht zudem noch im Raum. Eine missbräuchliche Verwendung scheint also gar nicht möglich gewesen zu sein, von einem wirschaftichen Schaden ganz zu schweigen.

Müller wiederspricht, Gericht zeigt sich skeptisch

Die Müller-Seite widerspricht diesen Einlassungen natürlich vehement und führt an, dass mit der geänderten Anlage eine Mitteilung erfüllt wäre. Außerdem handele es sich um eine Planung, deren Aufstellung und Änderung zu den Kernaufgaben eines kaufmännischen Geschäftsführers gehöre. Eine wirkliche Änderung des Budgets sei eigenmächtig außerdem gar nicht möglich.

Dem ersten Teil der Äußerungen schlossen sich die Richter*innen größtenteils an und forderten die Beklagte zur Klärung auf. Wenn das Verhalten wie von Müller geschildert schon eine Pflichtverletzung darstelle, wäre eine sinnvolle Geschäftsführung nicht mehr möglich. Eine solche Konstellation käme einer Zwangsjacke gleich. Außerdem hätte die Darlehensgeberin sich nach der Durchsicht der Ziehungsaufforderung wegen der veränderten Zahlen erkundigen können.

Auch die angeblich von ihm verursachte, neuartige Gefährdungssituation wies Müller zurück. Die finanzielle Extremsituation existiere wiederkehrend seit 2011. Außerdem sei eine Existenzgefährdung aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit reell überhaupt nicht gegeben, da HAM ihr Invest nicht gefährden wolle. Die Richter stellten außerdem in Frage, ob Müller für dieses neue Darlehen in irgendeiner Weise verantwortlich sein könnte.

Anderweitige Motive auf der Investorenseite

Im Zuge dieser Beiträge, die zwischendurch auch in einer wilderen Diskussion der Parteien aufgingen und Oliver Müller auf einige Verwechslungen von Dr. Bürger ungehalten reagieren ließen, warf das Gericht in den Raum, ob es nicht auch anderweitige Motive gegeben habe, Müller loswerden zu wollen. Aus der Presse habe man erfahren, dass die Bestellung Müllers als Geschäftsführer gegen den Willen der HAM erfolgte, außerdem sei die Kündigung ja Bedingung für das neue Darlehen 2024 gewesen. Das hier kein Zufall zeitlicher Natur vorlag, wurde von beiden Seiten bestätigt.

Da im neuen Darlehensvertrag von 2024 nun eine Summe von 4,5 Mio. € beim Budget verankert war, legte das Gericht nahe, dass hierdurch die Grundlage für eine verpflichtende Kündigung nachwirkend erzwungen und “nachbereitet” werden sollte. Oliver Müller sprach von einer “Postrationalisierung” seiner Kündigung. Außerdem schien einem der Handelsrichter der fragliche Betrag von 400.000 € in Relation zum Gesamtinvest von Hasan Ismaik nicht als relevant genug, um eine solche Verärgerung und Vertrauensverlust hervorzurufen, dass man fristlos kündigt und die weiteren Maßnahmen ergreift.

Keine guten Argumente bei 1860 – wieder Gefeilsche um Zahlen

Andere überzeugende Argumente kamen von 1860 nicht und man drohte sich noch weiter in – man entschuldige die Wortwahl – Tipferlscheißerei zu verrennen, sodass eine recht abrupte Wendung hin zu möglichen Vergleichssummen vollzogen wurde. Hier kam nach einigem Hin-und-Her heraus, dass die Löwen zuletzt 300.000 € geboten hatten – weit weg von den anfangs im Raum stehenden 50.000 €. Müller verlangt aber insgesamt mindestens 450.000 € (nach seiner Rechnung wären es eigentlich 534.000 €), es seien allein 35.000€ Kosten für seinen PR-Anwalt entstanden. Hier wurde es wieder konfus. Zum einen stritt man über die Berechnungsgrundlagen, gab aber zum anderen bekannt, nur Gesamtbeträge (welche aber teilweise nicht in Euro ausdrückbar seien?) herumgeworfen zu haben.

Diese Vorgehensweise sahen die Richter als eher unpassend an und schlugen ihrerseits ca. 360.000 € als Vergleichsbertrag vor, was abgelehnt wurde. Spannend wurde es kurz, als die Müller-Seite der GF-GmbH ein Geschmäckle bzw. Drohungen im Verhandlungsprozess vorwarf. Hierbei soll es um die schon bekannten Schadenersatzforderungen durch den Aufsichtsrat, eine Berufung und aber eine versandfertige Strafanzeige gehen.

Kein Weiterkommen, Verkündungstermin für das Urteil steht.

Insgesamt gab es am heutigen Tag kein Weiterkommen in Sachen Einigung. Während manche Sachverhalte klarer erschienen – und die Richter den Kündigungsgrund eigentlich kassierten, waren andere Themen noch immer so unsortiert und konfus wie in der vorherigen Verhandlung. Viele Verwechslungen, Kleinigkeiten und Detailstreits bestimmten das Geschehen. Mit Ruhm bekleckert sich – insbesondere der TSV 1860 – in dieser Sache freilich niemand. Die extreme Steigerung des Vergleichsangebots wirkt wie ein Schuldeingeständnis. Auch die Müller-Seite erscheint nicht immer souverän, wirkt aber siegessicher und zerstreut die dünnen Argumente der GF-GmbH ohne selbst große argumentative Sprünge oder Gegenangriffe zu fahren. Es ist zu erwarten, dass das Gericht scheint ihr dabei folgt.

Der Verkündungstermin für das Urteil wurde festgesetzt, davor soll sich aber auch noch außergerichtlich beraten werden. Eine Einigung wäre für alle Seiten wünschenswert. Die Urteilsverkündung ist andernfalls am 09.04.2026 um 11:00 Uhr, wieder am Lenbachplatz 7, Saal 601.

 

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Der Artikel wurde nach Veröffentlichung am 26/02/26 um 16:00 Uhr um 17:45 Uhr noch einmal verändert und aktualisiert.

Der Mann an der Pfeife (in Hoffenheim): Jonah Besong

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Jonah Besong pfeift am Freitag Abend das nächste Auswärtsspiel des TSV 1860 bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim (18.60 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Nachdem es zuletzt mehrmals zu einem Wiedersehen zwischen den Schiedsrichtern und dem TSV 1860 in der laufenden Saison gekommen war, gibt es in dieser Hinsicht hier gar nichts zu berichten. Der 28jährige Duisburger, der seit dieser Spielzeit in der 3. Liga im Einsatz ist, hat die Löwen noch nie gepfiffen. Mit dem Linienrichter Besong kam es in der vergangenen Saison 24/25 zu zwei Begegnungen – beide mit erfreulichem Ausgang aus unserer Sicht.

Erst sieben Einsätze in der 3. Liga

Erst siebenmal stand Jonah Samuel Njie Besong, wie sein vollständiger Name lautet in der 3. Liga bislang als Hauptschiedsrichter auf dem Feld. Er ist damit nach Cengiz Kabalakli (im Heimspiel gegen Stuttgart II) und Lennart Kernchen (gegen Schweinfurt) der drittunerfahrenste Referee, der Sechzig in dieser Saison pfeifen darf. Allerdings blickt er schon auf fast 100 geleitete Partien in der Regionalliga West (seit 2021) und in der Oberliga Niederrhein (seit 2019) zurück. 

Durchsschnittliche Verwarnungsstatistik

Mit 32 gezeigten Gelben Karten in seinen sieben Drittligaspielen liegt Besong exakt im Ligadurchschnitt von 4,6 pro Spiel. Auch bei den verhängten Strafstößen ist er mit bislang insgesamt zwei entsprechenden Entscheidungen im Ligaschnitt. Glatt Rot hat Besong noch nie gezeigt. Zwei Gelb-Rote Karten sind dagegen in sieben Partien relativ viel. Mit dieser Ausbeute gehört er – rein statistisch – noch zu den strengsten Regelhütern der Liga. Dies kann sich aber logischerweise mit ein paar Einsätzen ohne Ampelkarte schnell relativieren. Vielleicht beginnt das ja schon am Freitag im Kraichgau.

Zwei Löwensiege mit Besong als Linienrichter

Dem TSV 1860 ist Besong, wie eingangs erwähnt – als Schiedsrichter noch nie begegnet. Allerdings war an seinen insgesamt 24 Drittligaeinsätzen als Linienrichter zweimal der TSV 1860 beteiligt. Erstmals Ende September 2024, als Thore Jacobsen auf der Bielefelder Alm mit dem Tor des Monats kurz vor Schluss die drei Punkte sicherte. Und dann nochmal ein paar Wochen später, beim 3:0 gegen Waldhof Mannheim auf Giesing Höhen. Erfreuliche Erinnerungen!

Ganz junge Unparteiische

Unterstützung von der Seitenlinie erhält der Mann an der Pfeife am Freitag Abend in Hoffenheim von Maximilian Lotz (24) aus dem Hessischen Bauerbach und von Jan Peter Weßels (25) aus Moers. Die beiden Unparteiischen sind erst seit dieser Saison in der 3. Liga als Linienrichter im Einsatz und blicken auf vier bzw. sieben Einsätze zurück. Bei den letzten vier Spielen von Jonah Besong als Schiri gehörten Lotz und Weßels zu dessen Team. Berührungspunkte mit dem TSV 1860 München sind für beide Linienrichter keine verzeichnet.

Ein erfahrener Vierter Offizieller

Etwas mehr Erfahrung, als die drei unmittelbar am Spielgeschehen beteiligten Männer in Schwarz bringt der vom DFB eingeteilte Vierte Offizielle mit. Asmir Osmanagic ist mit 34 Jahren schon deutlich älter und hat seit 2016 schon 47 Spiele in der 3. Liga hauptverantwortlich begleitet. Den Löwen ist der Stuttgarter dabei aber auch erst ein einziges Mal begegnet: Im Januar 2021 bei einem 1:1 gegen den SV Meppen im Sechzgerstadion, bei dem allerdings pandemiebedingt keine Zuschauer dabei waren. Da wir damals allerdings einen Fan-Fotografen im Stadion dabei hatten, existiert wenigstens eine Fotogalerie von diesem Geisterspiel.
In seiner Rolle als Linienrichter gibt es mehrere Berührungspunkte zwischen Osmnagic und Sechzig. Erst in dieser Saison winkte er das Fähnchen beim 2:0-Sieg in Aachen und beim 3:0-Heimerfolg gegen Energie Cottbus.

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Titelbild: Das Unparteiischen-Team vor dem Heimspiel der Löwen gegen Waldhof Mannheim am 9.11.2024. Ganz links steht Jonah Besong, der diesen Freitag die Partie des TSV 1860 bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim als Hauptschiedsrichter leiten wird.

 

Löwenrunde vor Hoffenheim: “Keine Schwäche erlauben”

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Am Freitag um 18:60 Uhr brüllt der Löwen vor gut 2.000 mitreisenden Fans in Hoffenheim. Bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim wollen die Münchner nach dem 1:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock nachlegen. Personell gibt es keine großen Änderungen. Alle angeschlagenen Spieler stehen zur Verfügung, auch Kapitän Verlaat ist wieder eine Alternative. „Wir dürfen uns keine Schwäche erlauben“, erklärte Trainer Markus Kaczinski bei der Löwenrunde am Donnerstag-Vormittag.

Muntere Runde mit dem Coach

Obwohl die Löwenrunde aufgrund der parallel stattfindenden Gerichts-Verhandlung gegen einen ehemaligen Geschäftsführer nur von den Vertretern von Merkur, AZ und sechzger.de besucht war, entwickelte sich eine muntere Runde mit Coach Kauczinski. Der sich selbst auf die Frage zu seiner Historie gegen den nächsten Gegner vorbereitet hatte. „Das war eine intensive Zeit, damals habe ich gerade den Fußball-Lehrer gemacht. Aber an die Spiele selbst kann ich mich leider nicht mehr erinnern“, erklärte Kauczinski. Seine Bilanz mit dem KSC II gegen Hoffenheim II ist jedenfalls positiv (zwei Siege, eine Niederlage). “Jetzt werden ich schon über meine eigene Vergangenheit gebrieft”, schmunzelte der TSV-Coach.

Personelle Lage unverändert

In Sachen Kader hat sich in den letzten Tagen nichts geändert. Deniz und Christiansen fallen weiterhin aus, Dulic und Althaus sind noch nicht so weit. Pfeifer hat inzwischen wieder Teile des Trainings wieder mitgemacht. Die angeschlagenen Spieler wie Wolfram (Magen-Darm) oder Jacobsen (Hüfte) haben sich inzwischen wieder fit zurückgemeldet. Zu einer möglichen Ausfallzeit bei Youngster Dulic erklärte Kauczinski: „Es wird wohl noch etwa zwei Wochen dauern. Das hat sich alles verzögert, bei ihm hat es leider am längsten gedauert. Ich hoffe, dass er nach der Englischen Woche wieder zurückkehrt.“. Ob Verlaat in die Startelf rückt, ließ Kauczinski offen: „Jeder Spieler ist wichtig, wir dürfen uns keine Schwäche erlauben“.

Revanche-Gedanken gerne ausleben

Bei der deutlichen Pleite im Hinspiel war Kaucszinski noch nicht der Trainer. „Revanche-Gedanken gibt es wenn dann bei den Jungs, die können sie gerne ausleben. Es ist für uns ein wichtiges Spiel gegen einen spielstarken Gegner, der nach wie vor seine Stärken im Offensiv-Bereich hat. Das Spiel verlangt von uns wieder vollen Fokus, Konzentration und Disziplin“, erläuterte der Löwen-Dompteur.

Vorfreunde auf ein Heimspiel in der Fremde

Gut 2.000 Löwenfans werden morgen in Hoffenheim mit dabei sein. Auf Rückfrage von sechzger.de sagte Kauczinski zu seinen Empfindungen bezüglich der Stimmung: „Man ist natürlich fokussiert auf das Geschehen auf dem Feld, aber das kriegt man schon mit. Ich habe immer wieder solche Flashlights von den Fans, beispielsweise wie sie in Havelse schunkeln und „Nie mehr dritte Liga“ singen. Oder in der zweiten Halbzeit gegen Rostock als der Funke zwischen Fans und Mannschaft gegenseitig übergesprungen ist. Das ist schon geil.“.

Lob für Joker Steinkötter

Auffällig war in den letzten beiden Spielen als Joker Justin Steinkötter, für ihn hatte der Trainer ein Lob parat: „Es hat sich zu Herzen genommen was ich gesagt habe. Er hat mehr Momente im Training und zeigt das auch im Spiel, ist mutig im Eins-gegen-Eins und im Abschluss. Ich bin froh, dass wir von der Bank nachlegen können“. Auch über Verlaats Rückkehr freute sich Kauczinski. Der Kapitän bringe eine gute Physis mit, ergänzte der Trainer.

Konsequent verteidigen und gut Fußballspielen

Für die Partie am Freitag in Hoffenheim fordert Kauczinski: „… dass wir wieder kosequent verteidigen und gut Fußballspielen. Das muss die Marschroute sein. Gegen Rostock hat das in der zweiten Halbzeit gut geklappt. Wir müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen, man hat gegen Stuttgart II gesehen, wie schnell es gehen kann“. Wie gut dies gelingt könnt ihr morgen natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Wunschaufstellungen zu TSG Hoffenheim II – TSV 1860 München

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tsv 1860 trikot münchens große liebe wunschaufstellung wunschaufstellungen

Nach dem knappen aber sicher nicht unverdienten Heimsieg gegen den FC Hansa Rostock wollen die Löwen am Freitag natürlich auch im Kraichgau dreifach punkten. Nimmt Markus Kauczinski Änderungen an der Startelf vor oder vertraut er der selben Mannschaft, die am Sonntag die Kogge versenkt hat? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Spiel des TSV 1860 München bei der TSG Hoffenheim II aus?

Wunschaufstellungen zu TSG Hoffenheim II – TSV 1860

Thomas Enn & Thomas Spiesl

Die beiden Thomasse verfahren mal wieder nach dem Motto “never change a winning team” und setzen folglich exakt auf die Elf, die am vergangenen Wochenende drei Punkt einfuhr.

Leon Kleemann, Jan Schrader & Stefan Kranzberg

Auch Leon, Jan und Stefan sind sich einig, nehmen jedoch eine Änderung vor und bringen Patrick Hobsch von Beginn an, der Räume für Sturmpartner Sigurd Haugen schaffen soll. Für David Philipp bleibt somit trotz ansprechender Leistung gegen Rostock vorerst nur ein Platz auf der Bank.

Benedikt Niedergünzl

Bene setzt zwaru die siegreiche Elf vom Rostock-Spiel, möchte aber Kevin Volland endlich mal in der Spitze sehen. Bei ihm rückt Sigurd Haugen folglich eine Position nach hinten, kann aber jederzeit in die vorderste Front nachstoßen.

Peter Gratz

Auch Peter möchte das 3-4-2-1 vom Rostock-Spiel nochmal sehen, nimmt jedoch gleich drei personelle Änderungen vor. Im defensiven Mittelfeld gibt er Damjan Dordan eine Chance, während rechts Marvin Rittmüller mit seiner Schnelligkeit für Gefahr sorgen soll. Zudem ersetzt Justin Steinkötter Routinier Kevin Volland hinter der einzigen Spitze Sigurd Haugen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Reaktionen auf Merch-Abmahnung

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Die Merchandising GmbH des TSV 1860 München machte mal wieder Schlagzeilen, es wurden Fans für die Verwendung der Wortmarke TSV 1860 München abgemahnt. Gestern veröffentlichten der e.V. und die KGaA eine gemeinsame Pressemitteilung. Die Merchandising GmbH reagierte wiederum mit einer Erklärung auf Instagram darauf. Inzwischen wurde das Verfahren gegen Zahlung von 300,- Euro eingestellt.

Merchandising GmbH mahnt wieder Fans ab

Es war der Aufreger des gestrigen Mittwochs, die Merchandising GmbH hat wieder eine Abmahnung wegen missbräuchlicher Verwendung der Markenrechte des TSV 1860 München an einen Fan der Löwen verschickt. Alle Informationen dazu und die Reaktionen von e.V. und KGaA lest ihr in unserem Artikel hierzu.

Faninformationen zum Spiel in Sinsheim

Am kommenden Freitag ist der TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung des selbsternannten “Dorfvereins”, die TSG Hoffenheim II, gefordert. Diese ist katastrophal in die Rückrunde gestartet, in sechs Spielen konnte nur ein Punkt geholt werden. Gute Voraussetzungen also für die Münchner Löwen, um mit einem Auswärtssieg weiter oben mitzuspielen. Hier geht es zu den Faninformationen. 

Kapitän Verlaat muss sich hinten anstellen

Am Sonntag stand Jesper Verlaat nach seiner langen Verletzung erstmals wieder im Spieltags-Kader. Zu einem Einsatz reichte es zwar noch nicht, aber aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben. Dennoch ist beim eigentlichen Kapitän des TSV 1860 vorerst Geduld gefragt, da die Kollegen Reinthaler, Schifferl und Voet überzeugt haben. Weitere Infos findet ihr in unserem Bericht. 

Viktoria Köln siegt im Landespokal

Am Mittwochabend hat sich der übernächste Gegner des TSV 1860, der FC Viktoria Köln, mit 2:1 gegen den Siegburger SV durchgesetzt und ist damit ins Halbfinale des Landespokals Mittelrhein eingezogen. Hier geht es zur Statistik der Partie.

In Unterzahl siegte die Viktoria in Siegburg

Bestens informiert in den Donnerstag

Damit geht ihr top informiert in den Donnerstag. Heute erwarten Euch unter anderem “Der Mann an der Pfeife” und alle Infos aus der Löwenrunde mit Coach Markus Kauczinski, bei der wir für Euch vor Ort sind.

Merchandising GmbH mahnt wieder Fans ab

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Fanshop der Merchandising GmbH am Trainingsgelände

Anthony Power ist zwar weg, die Merchandising GmbH hat jedoch erneut Fans abgemahnt. Nun äußert sich der TSV 1860 dazu und stellt klar: “Die Löwenfamilie lebt vom Miteinander. Unrechtmäßige Abmahnungen spalten – wir setzen auf Aufklärung, Rechtssicherheit und den Schutz unserer Mitglieder und Fans.”

Merchandising GmbH mahnt wieder Fans ab

Das offizielle Statement des TSV 1860 im Wortlaut:

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. und die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA nehmen mit großer Sorge zur Kenntnis, dass es in jüngster Vergangenheit erneut zu rechtlichen Abmahnungen durch eine von der TSV 1860 Merchandising GmbH beauftragten Rechtsanwaltskanzlei gegen Fans des TSV 1860 München gekommen ist.

Die Abmahnungen richten sich gegen Personen, welche Fanartikel oder Liebhabereien wie Pins, Aufnäher oder Sticker mit 1860-Bezug über Plattformen wie z.B. “eBay” zum privaten Verkauf angeboten haben bzw. anbieten. Dabei werden seitens der TSV 1860 Merchandising GmbH angebliche Markenrechtsverletzungen geltend gemacht und über die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei empfindliche Geldforderungen gestellt.

Die TSV 1860 Merchandising GmbH ist nicht aktivlegitimiert

Wir stellen unmissverständlich klar: Diese Abmahnungen entbehren einer rechtlichen Grundlage. Die TSV 1860 Merchandising GmbH ist nicht aktivlegitimiert, das bedeutet, sie ist nicht berechtigt, im eigenen Namen Rechte aus den Marken des TSV 1860 München geltend zu machen und entsprechende Forderungen zu stellen. Eine solche Legitimation wurde ihr zu keinem Zeitpunkt eingeräumt.

Bereits in einem Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth (Az.: 19 O 2230/19) im Jahr 2019, das in ein rechtskräftiges Urteil zum Nachteil der TSV 1860 Merchandising GmbH mündete, konnte die TSV 1860 Merchandising GmbH in einem ähnlich gelagerten Fall eine Befugnis zur Geltendmachung markenrechtlicher Ansprüche hinsichtlich der Marken der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA nicht nachweisen. An dieser Rechtslage hat sich bis heute nichts geändert. 

Schriftliche Aufforderung zur Einstellung

Zudem weisen wir darauf hin, dass die Geschäftsführung der TSV 1860 Merchandising GmbH weder dem TSV München von 1860 e.V., noch der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA weisungsunterstellt ist. Sowohl die TSV 1860 Merchandising GmbH als auch die von ihr beauftragte Rechtsanwaltskanzlei wurden bereits schriftlich zur sofortigen Einstellung sämtlicher einschlägigen Abmahnungsaktivitäten aufgefordert.

Im Falle klarer gewerblicher Produktpiraterie ist die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA selbstverständlich bereit, gemeinsam mit der TSV 1860 Merchandising GmbH eine Lösung zum Schutze der Marken des TSV 1860 München zu finden – vorausgesetzt, es liegt ein nachvollziehbarer und begründeter Einzelfall vor, bei dem eine Rechtsdurchsetzung verhältnismäßig und wirtschaftlich sinnvoll ist. In diesen Fällen behält sich die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA vor, entweder eine entsprechende Legitimation zu erteilen oder selbst tätig zu werden.

Löwenfamilie lebt vom Miteinander

Für uns steht fest: Die Löwenfamilie lebt vom Miteinander. Unrechtmäßige Abmahnungen spalten – wir setzen auf Aufklärung, Rechtssicherheit und den Schutz unserer Mitglieder und Fans.

Diese Meldung stellt keine Rechtsberatung dar. Es obliegt allen Empfängern entsprechender Schreiben selbst, sich entsprechenden Rechtsrat einzuholen, sofern dies für notwendig und geboten erachtet wird.

Faninformationen TSG Hoffenheim II – TSV 1860 München

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TSG Hoffenheim II (1)

Zwei Siege in Folge, zuletzt einen enorm wichtigen über den einstigen “Angstgegner” von der Ostsee. Für die Optimisten unter uns Grund genug wieder nach oben zu schauen. Am kommenden Freitag ist der TSV 1860 München dann gegen die Zweitvertretung des selbsternannten “Dorfvereins”, die TSG Hoffenheim II, gefordert. Diese ist katastrophal in die Rückrunde gestartet, in sechs Spielen konnte nur ein Punkt geholt werden. Gute Voraussetzungen also für die Münchner Löwen, um mit einem Auswärtssieg weiter oben mitzuspielen.

Für alle Auswärtsfahrer*innen, die im Sinsheimer Ortsteil Hoffenheim live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen. Auch auf der Homepage der Kraichgauer sind Infos verfügbar.

Faninformationen TSG Hoffenheim II – TSV 1860 München

Tickets

Rund 2000 Löwenfans haben sich bislang mit Karten versorgt. Die Partie im Dietmar-Hopp-Stadion ist aber noch nicht ausverkauft. Vor Ort wird folglich zur Stadionöffnung um 17:00 Uhr eine Tageskasse öffnen, sodass sich auch eine spontane Anreise lohnt. An dieser kann allerdings nur mit Bargeld gezahlt werden.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Silbergasse 45, 74889 Sinsheim

Für Autos, Neuner und Busse stehen die kostenlosen Parkplätze an der Zuzenhäuser Straße zur Verfügung. Von dort aus sind es etwa 10 Minuten zu Fuß zum Gästeeingang. Der Waldparkplatz P3 an der B45 ist primär für die Löwenfans vorgesehen. Die Zufahrt auf die Parkplätze P0, P1, P2 und P Presse am Dietmar-Hopp-Stadion ist nur mit Berechtigungsnachweis möglich. Es werden frühzeitig Absperrungen und Zufahrtskontrollen eingerichtet. Wir bitten darum, die Parkplätze am Dietmar-Hopp-Stadion nur mit gültigem Parkschein anzufahren.

Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten in Hoffenheim wird zudem ein Shuttle-Verkehr zwischen PreZero Arena und Dietmar-Hopp-Stadion eingerichtet, um eine reibungslose An- und Abreise zum Spielort zu gewährleisten.

Der kostenlose Bus-Shuttle startet am Freitag um 16:45 Uhr an der PreZero Arena. Letzte Abfahrt in Richtung Dietmar-Hopp-Stadion ist um 18:30 Uhr. Abfahrtsort ist die ausgeschilderte Bushaltestelle auf dem Parkplatz Arena VIP1 direkt an der PreZero Arena. Das Parken an der PreZero Arena am Freitag ist kostenfrei.

Es werden zwei Omnibusse eingesetzt. Die Busse werden bis zum Anpfiff der Partie (19:00 Uhr) im Pendelverkehr von der PreZero Arena direkt an das Dietmar-Hopp-Stadion (Haupteingang) fahren.

Die Rückfahrten vom Dietmar-Hopp-Stadion an die PreZero Arena im Anschluss an die Partie beginnen ab 21:00 Uhr. Die letzte Rückfahrt ist um 21:45 Uhr.

Für Bahnfahrer*innen sind es vom Bahnhof Hoffenheim ausgehend ca. 20 Minuten Fußmarsch zum Stadion.

Barrierefreihe Parkplätze für Inhaber*innen des blauen Parkausweises stehen am Haupteingang zur Verfügung.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 17:00 Uhr. Vor Ort gibt es eine begrenzte Möglichkeit, seine Taschen abzugeben. Bis zur Größe DIN A4 dürfen diese im Stadion mitgeführt werden, auch Taschen mit einem Fach wie Stoffbeutel dürfen mitgenommen werden.

Direkt neben dem Gästeeingang befindet sich die Materialkontrolle für Zaunfahnen, Schwenker und sonstige Fanmaterialen.

Im Stadion kann ausschließlich mit Bargeld gezahlt werden. Das gilt sowohl für die Tageskassen als auch das Catering. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen der TSG Hoffenheim II und dem TSV 1860 München wird nicht live im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie hingegen sowohl im Fernsehen als auch im Live-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Sinsheim natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Jesper Verlaat: Geduld ist gefragt

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jesper verlaat comeback 1860

Am Sonntag stand Jesper Verlaat nach seiner langen Verletzung erstmals wieder im Spieltagskader. Zu einem Einsatz reichte es zwar noch nicht, aber aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben. Dennoch ist beim eigentlichen Kapitän des TSV 1860 vorerst Geduld gefragt, da die Kollegen Reinthaler, Schifferl und Voet überzeugt haben.

Mit Geduld und Kampf in die Startelf

Von der Dreierkette, mit der die Löwen in die Saison gestartet waren, ist inzwischen nur noch der Belgier Siemen Voet übrig. Jesper Verlaat hatte sich im Hinspiel in Rostock verletzt, U20-Nationalspieler Sean Dulic erwischte es beim Testspiel gegen den FC Winterthur in Belek. Der TSV 1860 machte indes aus der Not eine Tugend, bestellte Max Reinthaler zum neuen Abwehrchef und der Südtiroler rechtfertigte das Vertrauen mit starken Leistungen. Bereits fünf Nominierungen für die kicker “Elf des Tages” sprechen eine deutliche Sprache.

Geduld ist nun also gefragt bei Jesper Verlaat, dessen Vertrag beim TSV 1860 im Sommer ausläuft und der sich Fankreisen großer Beliebtheit erfreut. Nichtsdestotrotz fehlen dem Niederländer derzeit ein wenig die Argumente, warum Trainer Markus Kauczinski den Abwehrverbund zerreißen sollte.

Paula lobt die Dreierkette der Löwen

Auch Geschäftsführer Manfred Paula äußerte sich in der AZ voll des Lobes über die Dreierkette der Löwen:

“Die Jungs, die für unsere länger verletzten Spieler in die Bresche gesprungen sind, haben einen richtig guten Job gemacht. Gerade unsere letzte Abwehrreihe hat schon vor und auch nach der Winterpause für Stabilität gesorgt. Da muss man zum Beispiel an Max Reinthaler und Raphael Schifferl ein Lob aussprechen: Die beiden lösen ihre Aufgaben in der Abwehrreihe sehr gut.”

Dass der Kapitän den Kampf um einen Stammplatz (und eine Vertragsverlängerung) annimmt, steht außer Frage. Manfred Paula dazu:

“Jesper Verlaat war zuletzt erstmals wieder im Kader und wird alles geben müssen, um sich seinen Platz in der Kette wieder zu erspielen.”

Aber mal ganz ehrlich: Wer einen Jesper Verlaat auf die Bank setzen kann, der hat echt ein Luxusproblem…