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FdS veröffentlicht Kandidat:innen-Check: Viele pro Ausbau, eine Gegenposition

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Grünwalder Stadion Blick Auf Die Leere Westkurve Von Der Stehhalle

Die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. (FdS) haben Münchner Stadtratskandidat:innen zur Zukunft des Stadions an der Grünwalder Straße befragt und die Rückmeldungen veröffentlicht. Aus Löwen-Sicht liest sich das wie ein starkes Signal: In der FdS-Übersicht unterstützen viele der genannten Kandidat:innen die Linie, das Grünwalder Stadion so zu ertüchtigen, dass dort perspektivisch 1. und 2. Bundesliga möglich wird – verbunden mit einer Kapazitätserweiterung auf 25.000 Zuschauer.

In vielen Statements tauchen Erbpacht/Erbbaurecht als Rahmen und die Machbarkeitsstudie als Bezugspunkt für die nächsten Schritte auf. Zur Einordnung: Dass diese Studie bereits läuft, ist längst der gemeinsame Nenner in der Debatte – sechzger.de hatte die Beauftragung der Machbarkeitsstudie Anfang Februar thematisiert.

Grüne: “Heimat in Giesing” – Erbpacht als Chance

Im Grünen-Block ist ein gemeinsames Statement dokumentiert, das den Standortfaktor klar in den Vordergrund stellt: “Uns ist wichtig, dass das Grünwalder Stadion bald ein Tip-Top Stadion wird und die 60er ihre Heimat in Giesing behalten.” Beim Finanzierungsrahmen wird zudem die Erbpacht-Variante als besonders flexibel beschrieben: Sie biete “die größte Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeit” – für Verein und Stadt.

SPD: Pro Perspektive – teils mit klaren Bedingungen

Auch aus der SPD gibt es mehrere pro-Ausbau-Rückmeldungen. Nele Metzler spricht von einer “nachhaltigen Modernisierung … mit dem Ziel, langfristig auch höherklassigen Fußball zu ermöglichen”, knüpft das aber an ein tragfähiges Betreiber- und Finanzierungskonzept; zugleich betont sie: “Die Risiken für die Stadt München müssen dabei verbindlich begrenzt bleiben.”

Robert Köster formuliert es noch direkter: “Das Stadion an der Grünwalder Straße muss nicht nur saniert, sondern auch ausgebaut werden!”
Und Andrea Brüwer unterstreicht Identität und Entwicklungsperspektive: “Eine Ertüchtigung … auf 25.000 Plätze ist … der richtige Weg.”

Die Linke: Emotion und konkrete Vorstellungen

Bei der Linken fallen die O-Töne besonders emotional aus. Simone Schirmer, die sich als Nachbarin beschreibt, liefert trotz aller Begleiterscheinungen ein starkes Bekenntnis: “Und trotzdem: Ich finde das Stadion wunderbar. Ich liebe es, wenn der Wind richtig steht und ich die Fans singen höre.” In der Sache positioniert sie sich klar “FÜR den Ausbau … auf 25.000 Zuschauer” (inkl. Überdachung/geschlossene Ecken).

Tino Krense fordert nach “vielen Jahren des Geredes” eine tragfähige Lösung und hält eine Umsetzung “gerne auch in Erbpacht” für möglich.

Gegenposition: 15.000, kein Ausbau

Als Kontrast führt die FdS-Seite auch eine Position auf, die ausdrücklich nicht der eigenen Zielrichtung entspricht: kein Ausbau, 15.000 Plätze und damit Spielbetrieb “nur bis zur 3. Liga”; Sanierungen durch die Stadt (inkl. Verweis auf eine Sitzungsvorlage und rund 40 Mio. Euro). Diese Haltung wird Georgina-Elisabeth Wismeyer (SPD) zugeordnet.

Hinweis der FdS: Von mehreren Parteien kam bisher keine Antwort

Die FdS vermerken außerdem, dass von CSU, ÖDP, Die PARTEI, Bayernpartei und Bündnis Kultur bislang keine Rückmeldung eingegangen sei. Der OB-Kandidat der CSU, Clemens Baumgärtner, hat sich aber erst kürzlich auf Instagram wie folgt geäußert: “Starkes Signal für Sechzig. Gutes Gespräch mit dem Präsidenten Gernot Mang von TSV 1860 München. Für mich ist klar: Das Grünwalder Stadion gehört zu München und zu Sechzig. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass ein Ausbau auf mindestens 25.000 Plätze geprüft wird. Wir brauchen in der Stadionfrage keine Schlagzeilen, sondern Lösungen.”

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Hansa Rostock

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier geht es um die Einschätzungen zum 1:0-Sieg des TSV 1860 gegen Hansa Rostock am Sonntag Mittag im Sechzgerstadion. Es war der erste Erfolg seit über 16 Jahren und der erste Dreier in der 3. Liga gegen diesen Gegner. Im elften Anlauf.

Bennet (Hansa-Fan und Betreiber des Youtube-Kanals artsy_football):

Die Münchener Löwen halten den Anschluss an die Spitzengruppe, während Hansa nach offensiven Ansagen in Bezug auf den Aufstieg einen weiteren Dämpfer hinnehmen muss. In einer sehr umkämpften Partie auf schwierigem Geläuf präsentierten sich beide Mannschaft auf fußballerisch niedrigem Niveau. Während 1860 vor allem aus dem Mittelfeldpressing kam und auf Umschaltmomente lauerte, agierte Hansa mehr mit dem Ball, doch konnte spielerisch nur wenig anbieten. Beide Teams brachten keine Leistung, die Aufstiegskampf rechtfertigt, auch wenn 1860 seinen Ansatz deutlich besser auf den Rasen brachte. Insgesamt erspielten sich beide Teams kaum Chancen. Während Hansa sich am tiefen Block der Löwen die Zähne ausbiss und in den entscheiden Momenten zu ineffizient war, verpasste Sechzig das Ausspielen zahlreicher guter Kontergelegenheiten. Das Spiel entscheidet ein weiterer fragwürdiger Handelfmeter und wirft mal wieder die Frage nach dem Schiedsrichterniveau in Deutschland auf. Doch auch dieser Elfmeterpfiff darf nicht davon ablenken, dass Hansa insgesamt zu wenig offensive Gefahr kreierte. Insgesamt wäre das – meiner Meinung nach – ein Spiel für ein 0:0 gewesen.

Nicolai Walch (demnächst ausscheidendes Mitglied im Verwaltungsrat):

Kein Arbeitssieg. Vielmehr ein Sieg der Hoffnung, die weder Fans noch Mannschaft aufgegeben haben. Für mich das erste Heimspiel nach dem angekündigten Rücktritt. Das Spruchband in der Westkurve und der große Zuspruch haben mich tief berührt.

Edge (Reakteur bei sechzger.de):

Gemischte Gefühle nach dem Sieg. Der erste Sieg nach 16 Jahren und ich hatte es tatsächlich irgendwie im Gefühl, dass der Bock Hansa umgeschubst wird. Das „wie“ ist aber wieder typisch Sechzge. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, die Chancenverwertung war durchwachsen. Daher bedarf es eines zweifelhaften Elfers – der aber aus der Schiri-Perspektive schwer zu sehen war – um auf 1:0 zu stellen und es dieses Mal dann auch über die Zeit zu schaukeln. Drei wichtige Punkte, aber ich lege mich trotz einiger Patzer der Mannschaften über uns fest: Der Aufstiegszug fährt diese Saison wieder ohne die Löwen ab.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das war ein Spiel, das von Taktik geprägt war. Das waren jetzt erstmal in der ersten Halbzeit wenig Szenen. Dann in der zweiten Halbzeit war’s ein bisschen offener. Mit dem Tor, glaube ich, hat Rostock dann gedrückt. Wir hatten immer wieder gefährliche Momente. Ein ausgeglichenes Spiel über die ganze Zeit, wo wir einfach diesen Tick auf unserer Seite hatten, um das Spiel auch zu gewinnen. (…) Es geht nicht um Träumen, es geht um harte Arbeit. Die Mannschaft hat sehr diszipliniert heute gespielt und gearbeitet und ein gutes Spiel gemacht in so einem Spitzenspiel. Wir haben die letzten beiden Spiele gewonnen, wir sind ran gerückt, aber es ist ein langer, weiter Weg, der nur über harte Arbeit und über einen Fokus auf seine Leistung geht und den Rest wird man sehen.

Daniel Brinkmann (Trainer Rostock in der PK nach dem Spiel):

Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir das Spiel heute nicht gewinnen konnten bzw. auch keinen Punkt mitgenommen haben. Ich finde, aufgrund der Spielanteile hätten wir das absolut verdient gehabt, weil die Mannschaft sehr viel investiert hat. Das ist nicht leicht gegen eine Mannschaft, die  -mit sehr vielen sehr guten, intelligenten Spielern in der eigenen Hälfte – dann viel verteidigt, da so die Lücken zu finden. Aus den Lücken müssen wir dann was machen, da müssen wir auch selbstkritisch dann sein. (…) Insofern ist es dann äußerst tragisch, wie das Spiel entschieden wird, ohne da jetzt näher von meiner Seite aus drauf eingehen zu wollen. Wir wollen trotzdem selbstkritisch sein und kucken, wo wir die Dinge besser machen können, allerdings muss ich auch ganz klar sagen: Ich hab eine Mannschaft gesehen, die total auf dem Platz gelebt hat, die alles probiert hat. (…) Jetzt haben wir dafür gesorgt, dass eine weitere Mannschaft sich oben noch in den Kreis einmischt. Das ist dann so. Aber es werden sich viele Mannschaften noch Punkte wegnehmen.

Ahmet Gürleyen (Innenverteidiger Hansa Rostock mit dem vermeintlichen Handspiel vor dem Elfmeter-Siegtreffer für die Löwen, bei MagentaSport):

Das ist nicht das erste Spiel, das wir so gestalten – sag ich mal – heute. Heute ist noch ein anderer Mann dafür verantwortlich, wieder mal. Also, ich weiß nicht… keine Ahnung. Mir fehlen langsam die Worte, wirklich. Es gibt jede Woche… Entschuldigung, es gibt irgendeine Scheiße jedes Mal. Man hat langsam keinen Bock mehr. Man reißt sich jeden Tag den Arsch auf. Wir kommen so gut ins Spiel rein. Sechzig in der ersten Halbzeit: Die machen gar nichts, Alter. Wir machen das komplette Spiel und dann kommt so eine billige Entscheidung, wirklich. Ich weiß auch nicht, was der Schiedsrichter gemacht hat. Er hat mich eine Sekunde angekuckt, bevor er entschieden hat. Hat auf irgendeine Stimme gewartet. Weiß ich nicht, keine Ahnung. Auf einmal zeigt er dann voll auf den Punkt. Muss wirklich nicht sein. Katastrophe!

Thore Jacobsen (Kapitän Elfmeterschütze zum 1:0, bei MagentaSport):

Enorm geiles Gefühl! Richtiger Brustlöser. Wie gesagt, die letzten Wochen, Anfang des Jahres waren einfach schwer für uns, waren nicht die Ergebnisse, die wir uns erhofft haben. Deswegen hat man am Ende die Euphorie einfach gemerkt im Stadion, wie wichtig es für alle war. Für die Fans, aber auch für uns natürlich intern im Team. Und daran können wir jetzt auf jeden Fall anknüpfen.

Giesinger Gedanken: Ein Thore macht den Unterschied

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Anlauf Thore Jacobsen vor Elfmeter bei TSV 1860 München - Hansa Rostock

Mit einem Elfmetertreffer bescherte Thore Jacobsen gestern dem TSV 1860 München einen Heimsieg gegen Hansa Rostock. Nach der Highlight-armen Partie liegen die Löwen weiterhin sieben Punkte hinter dem dritten Rang, der für die Relegation reichen würde. Bei Jan liegen nach dem Duell mit der Kogge gemischte Gefühle vor.

Elfmetergeschenk wird von Thore Jacobsen angenommen

Auch einen Tag später war das gegen Hansa Rostock gestern irgendwie ein komisches Spiel. Warum ich genau zu diesem Schluss komme, weiß ich gar nicht so genau – Kategorie Bauchgefühl. In ein paar Situationen gab es für kämpfende Löwen Szenenapplaus -beispielsweise bei einer Balleroberung von Schifferl oder als sich Danhof gegen drei Rostocker durchsetzte. Auch ansonsten war das Duell gegen die Kogge hauptsächlich von Kampf geprägt. Offensivsituationen waren Mangelware und wirklich anschaulich war das Ganze dadurch auch nicht.

Trotzdem setzte sich der TSV 1860 München gegen Rostock durch, weil Schiedsrichter Luca Jürgensen ein Geschenk verteilte und Thore Jacobsen sich die Gelegenheit vom Punkt natürlich nicht nehmen ließ. Natürlich schreibe ich – das ist speziell in dieser Spielzeit beim Löwen-Kapitän aber auch durchaus angebracht. Da kann man mittlerweile eigentlich schon beim Elfmeterpfiff den Torjubel auspacken. Fünf Versuche, fünf Treffer sowie ein weiteres Tor. Nicht nur wegen seiner Qualitäten vor dem gegnerischen Kasten ist Jacobsen in dieser Saison ein wichtiger Faktor für das Spiel der Löwen.

Dabei wäre es fast gar nicht soweit gekommen. Schon nach 20 Minuten ließ sich der Kapitän am Oberschenkel behandeln. Da schwahnte dem geneigten Löwenfan schon Böses, wobei im gut gefüllten Löwen-Lazarett zuletzt ein wenig Entwarnung gegeben werden konnte. Durchaus auch ein schöner Aspekt des gestrigen Sonntags ist, dass Morris Schröter und Jesper Verlaat sich wieder hinter der Torauslinie warm machen konnten. Auch bei Thore Jacobsen ging es zum Glück nach einer kurzen Pause weiter.

“Nur” ein Tor gegen weitgehend harmlose Gäste

Zurück zu meinem Bauchgefühl: natürlich freue ich mich über die drei Punkte, mit denen ich ehrlicherweise vor der Partie nicht wirklich gerechnet hätte. Ich glaube eben diese Freude ist ein wenig davon getrübt, dass der Sieg durch einen Pfiff des Schiedsrichters bedingt wurde, den es so nicht hätte geben dürfen. Einen Sieg mit einer Fehlentscheidung zu erzielen macht irgendwie nur halb so viel Spaß. Allerdings gab es passenderweise zu dieser Partie eine besondere Kamera-Einstellung: die Perspektive des Unparteiischen. In der Zusammenfassung ist die entsprechende Szene mit dabei und sieht tatsächlich deutlich mehr nach Strafstoß aus als von der seitlichen Perspektive.

Außerdem: ja, der TSV 1860 hat in dieser Spielzeit schon wahrlich viel Pech mit Schiedsrichter-Entscheidungen gehabt. Dennoch hätte ich wie bereits erwähnt gerne anders gewonnen – mindestens aber hätte es ein zweiter Treffer in der Schlussphase sein dürfen, in der Hansa hinten viele Räume anbot. Nur die Löwen wussten eher selten damit etwas anzufangen. Bälle wurden teils unnötig, teils kläglich hergeschenkt. Da war der Gang Richtung Eckfahne dann doch die bessere Wahl. So ist natürlich die Überschrift dieser Gedanken zweideutig gemeint. Egal jetzt, abhaken und nach vorne schauen. Ich gelobe Besserung, dass ich ab sofort versuche mich mehr mit dem Positiven zu beschäftigen. Nämlich einem Heimsieg unserer Löwen im Sechzgerstadion.

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Hansa Rostock

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titelbild fotogalerie tsv 1860 hansa rostock

Nach 90 Minuten hartem Kampf belohnten sich die Löwen am Sonntagmittag mit drei Punkten. Thore Jacobsen erzielte den Treffer des Tages und sorgte für Jubelstimmung auf Giesings Höhen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen den FC Hansa Rostock.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Hansa Rostock

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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Titelbild: Anne Wild

Sechzig um Sieben: Knapper Heimsieg gegen Hansa Rostock

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Drei Punkte gingen gestern mit einem Heimsieg gegen Hansa Rostock auf das Konto des TSV 1860 München. Außerdem waren unter anderem die U21 und die U17 im Einsatz. Was es ansonsten Neues rund um die Löwen zu berichten gibt und wie die Konkurrenz in der 3.Liga am Wochenende abgeschnitten hat, gibt es nun bei Sechzig um Sieben auf einen Blick zu lesen.

TSV 1860 feiert Heimsieg gegen Hansa Rostock

Grund zum Jubeln gab es am gestrigen Sonntagnachmittag im Sechzgerstadion. Die Löwen feierten mit einem knappen 1:0 einen Heimsieg gegen Tabellennachbar Hansa Rostock. Jacobsen konnte kurz nach dem Seitenwechsel den einzigen Treffer des Tages erzielen. Beide Mannschaften zeigten sich in einer kampfbetonten Partie nur selten vor den gegnerischen Toren.

U21 mit Unentschieden vor dem Ligastart

Eine Woche vor dem Re-Start in der Bayernliga Süd hat die U21 am Samstag auf dem Trainingsgelände eine Generalprobe absolviert. Gegen den Ligakonkurrenten Heimstetten sah die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar längere Zeit wie der Verlierer der Partie aus, ehe quasi mit dem Schlusspfiff doch noch der Ausgleich gelang. Am Samstag ist dann der FC Sportfreunde Schwaig ab 14 Uhr am Trainingsgelände zu Gast.

U17 baut kleine Siegesserie aus

Bestens läuft es derzeit für die B-Jugend der Löwen in der Hauptrunde der U17 DFB Nachwuchsliga. Am Wochenende konnte das Team in Darmstadt den nächsten Sieg feiern. Manuel Curic brachte den TSV 1860 im ersten Durchgang per Strafstoß auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel machten es David Matijevic, Loic O’Bryant, Maximilian Riedelsberger und Julius Peters deutlich. Darmstadt gelang kurz vor Schluss lediglich noch der Ehrentreffer zum 1:5 aus Sicht der Gastgeber. Am kommenden Sonntag ist dann der FC Ingolstadt am Trainingsgelände zu Gast.

Neue Homepage für Podcast neun30

Mit einer rundum erneuerten Homepage ist der Podcast neun30 seit kurzem ausgestattet. Damit ist es ab sofort möglich, die Folgen auch ohne Abo bei Spotify oder Apple Podcasts zu hören. Außerdem können alle bisherigen Folgen nach Schlagwörtern durchsucht werden. Die Ausgabe zum Heimsieg gegen Hansa Rostock ist natürlich auch schon online verfügbar.

Gemeinsamer Start beim München Marathon

Seit kurzem ist beim TSV München von 1860 e.V. eine neue Abteilung in Planung. Genauer gesagt geht es um 1860 Running. Mittlerweile werden die ersten Laufveranstaltungen geplant, bei denen Löwinnen und Löwen zusammen an den Start gehen sollen. Ein erster Auftakt ist dabei ein Event in Forstenried im März. Nun wurde dazu aufgerufen, sich für den München Marathon anzumelden. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Halbmarathon-Distanz liegen. Gelaufen wird am 11.Oktober.

News aus der 3.Liga

Der 25.Spieltag

Cottbus und Duisburg marschieren im Gleichschritt in Richtung 2.Bundesliga. Die Lausitzer setzten sich am frühen Sonntagabend durch einen späten Treffer bei Erzgebirge Aue durch, die weiterhin in akuter Abstiegsgefahr stecken. Duisburg konnte sich am Samstag gegen Schweinfurt durchsetzen. Neuer Tabellendritter ist der VfL Osnabrück nach einem 3:0-Heimsieg gegen Essen, da Verl in Aachen verlor. Im Tabellenkeller verlor außerdem Havelse, Ulm holte gegen Saarbrücken zumindest einen Zähler. Der nächste Löwen-Gegner Hoffenheim II musste sich in der letzten Partie des 25.Spieltags mit 1:3 gegen Viktoria Köln geschlagen geben.

Der TSV 1860 München belegt mit 39 Punkten derzeit Rang 8.

 

Erster Sieg seit 16 Jahren: 1860 erkämpft Sieg gegen Hansa Rostock

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Eine 16 Jahre lange Durststrecke fand heute Nachmittag in Giesing ein Ende: der TSV 1860 München besiegte Hansa Rostock in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte Thore Jacobsen in der 48. Minute per Handelfmeter.

Nur eine Änderung in der Startelf

Am 22.01.2010 gelang es 1860 München letztmals, einen Sieg gegen Hansa Rostock zu feiern. Die Torschützen für 1860 waren vor 16.800 Zuschauern in einem Stadion nördlich von München Benni Lauth und Stefan Aigner, der Rostocker Schöneberg steuerte ein Eigentor bei. Heute schickte Markus Kauczinski bis auf eine Position die selbe Startelf wie beim 5:0-Auswärtssieg gegen Havelse ins Rennen, um die Negativserie gegen die Kogge zu beenden. Volland kehrte für Hobsch nach Gelbsperre in die erste Elf zurück und agierte mit Philipp als eine Doppelzehn hinter Haugen als einziger Spitze.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Beiden Teams war anzumerken, dass sie im Verfolgerduell wenig Fehler machen wollten und dennoch drei Punkte mitnehmen wollten. Hansa versteckte sich als Auswärtsmannschaft nicht und spielte bei Ballbesitz munter nach vorne. Die erste Chance hatte Voet für 1860, als er einen Kopfball nach Philipp-Flanke knapp am Tor der Hanseaten vorbei setzte. Danach beharkten sich beide Teams in Mittelfeld, so dass hüben wie drüben keine Torchancen zu verzeichnen waren. Einzig bemerkenswert in dieser Phase war eine dunkelgelbe Karte gegen Voglsammer, der Reinthaler mit hohem Bein brachial foulte.

Schifferl rettet das 0:0

Ernst wurde es erst wieder in der 28. Minute, als Schifferl nach einem Fernschuss von Gürleyen für den schon geschlagenen Dähne zwei Meter vor der Linie den Ball noch aus dem Strafraum befördern konnte. Bis zur Pause schenkten sich beide Teams weiterhin nichts und standen vor Allem in der Defensive bombensicher, so dass die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Sechzgerstadion keine Torchancen mehr bestaunen konnte. Eine intensive, aber höhenpunktarme Partie ging mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Jacobsen nutzt Handelfmeter zur Löwenführung

Direkt nach der Pause spielte 1860 couragiert nach vorne. Philipp flankte in der 48. Minute von links in den Strafraum, Gürleyen sprang in Philipps Flanke und erwischte den Ball mit dem angelegten Arm. Schiri Jürgensen zeigte mit kurzer Verzögerung nach einem Hinweis des Linienrichters auf den Punkt. Sagen wir es mal so: es gab in dieser Saison schon klarere Handspiele gegen 1860, die keinen Elfmeter zur Folge hatten… Das war Thore Jacobsen wahrscheinlich egal, als er zum Elfmeter antrat und ihn per Panenka in die Tormitte zur 1:0-Führung für 1860 in die Maschen lupfte. Uphoff hatte sich für die rechte Ecke entschieden.

 

Jacobsen versenkt den Elfmeter per Panenka zum 1:0

Rostock mit wenigen Ausgleichschancen

Der Kogge blieb noch fast eine ganze Halbzeit, um wenigstens noch einen Punkt aus Giesing mizunehmen. Aber die Offensivbemühungen der Norddeutschen waren insgesamt zu harmlos, um die Defensive der Löwen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Stattdessen hatte Danhof fast auf 2:0 für Sechzig gestellt. Haugen brachte den Ball von rechts in den Strafraum, wo er keinen Abnehmer fand. In der Folge landete der Ball bei Danhof, der ihn vom linken Strafraumeck knapp über den Querbalken schlenzte (65. Minute). Rostocks Trainer Brinkmann brachte in der 65. Minute Krauß für Mejdr und stellte auf Dreierkette um. Fortan machte Krauß über linke Rostocker Angriffsseite mehr Betrieb und sorgte für einige Unruhe in der Löwenabwehr.  In der 77. Minute kam Fatkic in aussichtreicher Position an die Kugel, setzte diese aber deutlich über den Kasten von Dähne.

Steinkötter sorgt für Entlastung

Kauczinski brachte Steinkötter für Philipp und Dordan für den angeschlagenen Torschützen Jacobsen. Vor allem Steinkötter fügte sich gut ins Spiel ein brachte viel Wind in die Umschaltsituationen des TSV 1860. In der 84. Minute konnte er eine flache Hereingabe von Haugen leider nicht zum erlösenden 2:0 verwerten. Eine letzte Ausgleichschance ließ Hansa in der 86. Minute ungenutzt, als Krauß den Ball von links flach ins Zentrum brachte und Hummel ihn knapp am langen Pfosten vorbei setzte.

1860 feiert Arbeitssieg gegen Hansa Rostock

Danach passierte nichts mehr und 1860 fuhr nach 16 Jahren den ersten Sieg gegen Hansa Rostock ein. Bei den Löwen fielen besonders der couragierte Danhof und “Dauerrenner” Haugen positiv auf. Auch Steinkötter zeigte nach seiner Einwechslung viel Übersicht und hätte mit etwas mehr Fortune sein erstes Heimtor erzielen können.

Gemeinsam feiern Mannschaft und Westkurve den ersten Sieg gegen Hansa Rostock seit 16 Jahren

Vor den beiden noch ausstehenden Sonntagsspielen liegt Sechzig mit 39 Punkten sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Diesen belegt aktuell Energie Cottbus, das heute noch in Aue punkten kann. Am Freitag geht es für 1860 in Hoffenheim weiter. Das Spiel könnt Ihr natürlich im sechzger.de Liveticker wieder hautnah miterleben.

 

 

 

 

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – Hansa Rostock (25.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 hansa rostock

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Hansa Rostock! Die beiden Mannschaften treffen am 25. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Lange haben die Löwenfans auf den ersten Sieg im Jahr 2026 warten müssen, gegen Havelse war es dann endlich soweit. Mit einem Kantersieg kehrte der TSV 1860 München aus Hannover zurück. Den Schwung will die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski nun mitnehmen und auch im heutigen Heimspiel gegen Hansa Rostock punkten. Unterstützen können dabei Kevin Volland und Florian Niederlechner, die nach absolvierter Gelbsperre in den Kader zurückkehren. Einen weiteren Kantersieg wird es gegen Rostock derweil wohl kaum geben. Vielmehr stellt sich die Frage: wer nimmt die drei Punkte mit, die Löwen oder der weitangereiste FCH?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Jacobsen (76. Dordan), Maier – Danhof, Volland (83. Rittmüller), Philipp (76. Steinkötter), Lippmann – Haugen (92. Hobsch)

Bank:
Bachmann (TW), Verlaat, Niederlechner, Steinkötter, Schröter, Dordan, Rittmüller, Faßmann, Hobsch

Tore:
1:0 Jacobsen (48. Minute, Handelfmeter)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Jakob, Deniz, Althaus, Christiansen (alle verletzt), Pfeifer, Dulic (alle Aufbautraining), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Hansa Rostock:
Brozowski (Aufbautraining), Stock (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp und Philipp Maier haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Sigurd Haugen und Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Hansa Rostock außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

U21: Remis bei Generalprobe

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tsv 1860 u21 sv heimstetten generalprobe remis

Eine Woche vor dem Re-Start der Bayernliga Süd bestritt die U21 des TSV 1860 ihr letztes Testspiel. Bei der Generalprobe rettete die Elf von Alper Kayabunar in letzter Minute noch ein Remis gegen den SV Heimstetten.

Remis bei Generalprobe

Nachdem zuerst kommuniziert worde war, dass das Spiel aufgrund des Abschlusstrainings der Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden würde, waren kurzfristig doch Zuschauer auf dem Trainingsgelände zugelassen. Diese sahen über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe – kein Wunder, denn beide Teams kicken ja in der Bayernliga Süd und hatten sich auch dort spannende Duelle (1:1 und 2:0 für 1860 II) geliefert.

Diesmal erzielten die Gäste aus Heimstetten den ersten Treffer und gingen in der 54. Minute durch Daniel Steimel in Führung. Für den Sieg reichte dies jedoch nicht, da der zur Pause eingewechselte Luis Pereira de Azambuja quasi mit dem Abpfiff noch den Ausgleich für die Löwen erzielte.

Für den TSV 1860 II geht es am kommenden Samstag (14 Uhr, Trainingsgelände) wieder um Punkte, der SV Heimstetten empfängt zeitgleich den TSV Kottern.

Fotogalerie: TSV 1860 U15 beim Sightseeing in England

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u15 tsv 1860 sightseeing england londoin arsenal liverpool fotogalerie

Die C-Junioren der Löwen weilen derzeit in England und bestreiten heute ihr zweites Testspiel bei Brighton & Hove Albion. Natürlich blieb für die U15 des TSV 1860 auch Zeit für Sightseeing. In unserer Fotogalerie nehmen wir Euch mit auf die Reise nach Manchester, Liverpool und London.

Fotogalerie: TSV 1860 U15 beim Sightseeing

Nach dem Testspiel bei Manchester City (1:3) besichtigte die U15 der Löwen unter anderem die legendäre Anfield Road in Liverpool, ehe sie nach London weiterreiste. Dort stand natürlich Sightseeing auf dem Programm und auch das Emirates Stadium von Arsenal wurde besucht.

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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Der Mann an der Pfeife (gegen Rostock): Luca Jürgensen

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Luca Jürgensen pfeift am Sonntag Mittag das Heimspiel des TSV 1860 gegen Hansa Rostock (13.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Die Erinnerungen der Löwenfans an Einsätze des inzwischen 29jährigen Hamburgers bei Spielen des TSV 1860 sind nicht die allerbesten. Weder in der Vergangenheit, noch in der laufenden Saison. Am 8. Spieltag pfiff er die 2:0-Niederlage in Aue, die das letzte Spiel von Trainer Patrick Glöckner an der Seitenlinie darstellte. Tags darauf wurde dieser freigestellt.

Fehlentscheidung in Aue nach fünf Minuten

Die – auch von Babak Rafati bei liga3-online als Fehlentscheidung eingestufte – Aberkennung des Führungstreffers für Sechzig in der 5. Minute im Erzgebirgstadion haben  viele Anhänger in weiß und blau noch in schmerzhafter Erinnerung. Ein Stürmerfoul an Aues Torhüter Martin Männel nach einer Ecke von Kevin Volland wollte Jürgensen gesehen haben – und lag damit klar falsch.

An den müßigen Spekulationen, wie das Spiel in Aue und die folgenden Partien wohl verlaufen wären, wenn der frühe Treffer für 1860 gezählt hätte, ob die Entlassung von Glöckner vielleicht gar nicht erfolgt, die Geschichte komplett anders weiter gegangen wäre und die Löwen heute womöglich als souveräner Tabellenführer der 3. Liga dastünden, wird sich an dieser Stelle aber nicht beteiligt! Die Leistung der Mannschaft in Aue war in den noch folgenden 92 Minuten absolut enttäuschend und das 0:2 bedeutete – nach den Niederlagen in Rostock (1:2) und gegen Hoffenheim II (1:5) – bereits die dritte Pleite in Folge. Für seinen Auftritt in Aue erhielt Jürgensen vom kicker übrigens die Gesamtnote 3,0. Trotz der offensichtlichen Fehlentscheidung nach fünf Minuten.

Zuletzt keine Platzverweise und Elfmeter

An der sehr zurückhaltenden Linie von Jürgensen – was Platzverweise und Elfmeter anbelangt – hat sich in den fünf Drittligaspielen, die er seit seiner letzten Vorstellung hier bei uns im September gepfiffen hat, nichts geändert. Zu den zwei Gelb-Roten, sechs glatt Roten Karten und den sechs Strafstößen, die er bislang in seinen vier Spielzeiten in der 3. Liga verhängt hatte, kam nichts entsprechendes mehr hinzu. Seine 163 Gelb-Verwarnungen in insgesamt 41 Spielen sind – ebenfalls und weiterhin – ein leicht unterdurchschnittlicher Wert.

Jürgensen – der Löwen-Trainer-Schreck

Die Bilanz der Löwen bei Spielen unter der Leitung von Luca Jürgensen ist – wie wir schon vor dem Spiel in Aue in Wort und Bild dokumentiert hatten und woran sich ja im Erzgebirge auch nichts ändern sollte – bemerkenswert schlecht. Keinen einzigen Punkt konnte 1860 in diesen inzwischen vier Partien holen. Kein einziges Tor war zu bejubeln. Aber acht Gegentreffer zu bedauern.

Und schon zweimal war nach einem Einsatz von Jürgensen bei einem Spiel von Münchens großer Liebe für den jeweiligen Löwendompteur Schluss an der Grünwalder Straße. Im Januar 2024 für Argirios Giannikis (nach dem 0:4 in Saarbrücken) und – wie schon erwähnt – für Patrick Glöckner nach dem Spiel in Aue. Beruhigenderweise ist – egal wie das Duell mit Hansa Rostock am Sonntag ausgeht – mit einer Entlassung von Markus Kauczinski aktuell definitiv nicht zu rechnen. Und dennoch wäre es natürlich wünschenswert, wenn die Löwen unter der Spielleitung von Jürgensen endlich mal punkten würden. Am liebsten dreifach!

Eingespieltes Unparteiischen-Gespann

Sechs seiner sieben Drittligspiele in dieser Saison hat Luca Jürgensen mit den beiden Linienrichtern bestritten, die sich auch am Sonntag auf den Weg mit nach Giesing machen. Fabian Porsch und Gerhard Alexander Ludolph. Auch das hier schon mehrfach angesprochene Spiel in Aue. Beim Spiel zwischen Ingolstadt und Saarbrücken im Oktober, bei dem zwar Porsch nicht dabei war, hieß aber der vierte Offizielle – wie am Sonntag – Manuel Bergmann. Viel Kontinuität rund um das Spielfeld.

Beide Linienrichter zuletzt gegen Essen in Giesing…

Fabian Porsch ist 36 Jahre alt und kommt aus dem schleswig-holsteinischen Barsbüttel. Er agiert schon seit 2015 in inzwischen 117 Drittligaspielen an der Seitenlinie. Hinzu kommen 24 Zweitligapartien zwischen 2020 und 2022. Den Löwen begegnet er am Sonntag zum insgesamt zwölften Mal. Zuletzt war er vor gut einem Monat beim 1:1 gegen Essen – unter Schiedsrichter Felix Weller – in Giesing im Einsatz. Genauso wie der Assistent auf der anderen Seite, Gerhard Alexander Ludolph aus Hoisbüttel – ebenfalls in deutschlands nördlichstem Bundesland gelegen. Auch er war beim Rückrundenauftakt gegen RWE dabei. Dies war – nach dem Spiel in Aue im September – aber erst die zweite Begegnung mit dem TSV 1860. Insgesamt blickt er erst auf neun Drittligaspiele Erfahrung zurück.

…wie der vierte Offizielle

Manuel Bergmann aus Erbach im südhessischen Odenwaldkreis ist 35 Jahre alt und war schon 138 Mal in der zweiten und 86 Mal in der dritten Liga als Linienrichter oder als vierter Offizieller im Einsatz. Den Löwen begegnete er in einer dieser beiden Funktionen auch schon zwanzig Mal. Zuletzt – wie die beiden Linienrichter – am 17. Januar gegen Rot-Weiss Essen.

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Titelbild: Das Schiedsrichterteam um Luca Jürgensen (links hinten) vor dem Spiel in Aue am 27. September letzten Jahres. Mit drei der vier hier abgebildeten Personen gibt es am Sonntag ein Wiedersehen im Sechzgerstadion. Lediglich Johannes Drößler (rechts hinten) ist am Sonntag nicht mit von der Partie.