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Absage: Jahresabschluss des TSV 1860 II in Gundelfingen fällt aus

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Symbolbild Spielausfall Winter

Die U21 des TSV 1860 München startet vorzeitig in die Winterpause. Grund dafür ist eine Absage der Partie am heutigen Samstag seitens des FC Gundelfingen. Der dortige Platz ist vor der Winterpause nicht mehr bespielbar.

Absage zwischen dem FC Gundelfingen und dem TSV 1860 II

Trainer Alper Kayabunar, der das heutige Spiel zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München in der 3.Liga getippt hat, kann die Partie entspannt vor dem eigenen Fernseher verfolgen. Ursprünglich war er zeitgleich mit seiner Mannschaft in der Bayernliga Süd beim letzten Pflichtspiel des Jahres gefordert, doch die Partie findet nicht wie geplant statt. Bereits am Freitagvormittag erreichte die Absage des FC Gundelfingen die Löwen, die als Tabellenführer überwintern. Aus 19 Spielen stehen bislang 39 Punkte zu Buche – 12 Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen lautet die Bilanz des TSV 1860 II.

Vier weitere Begegnungen des 21.Spieltags wurden ebenfalls abgesagt. Nach aktuellem Stand kommt es daher vor der Winterpause lediglich noch zu den Duellen zwischen dem SV Heimstetten und dem TuS Geretsried sowie Türkgücü gegen den TSV Landsberg. Die Landsberger können nach Punkten noch zu den Löwen aufschließen.

Für das Kayabunar-Team stehen noch bis Mitte Dezember Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor endgültig die Winterpause beginnt. Im neuen Jahr heißt der erste Gegner dann Sportfreunde Schwaig. Gespielt wird am Samstag, den 28.Februar um 14:00 Uhr voraussichtlich in Gilching. Nach derzeitgem Stand wird davon ausgegangen, dass die Rasenprobleme dort dann wieder behoben sind und die Löwen ihre Heimspiele wie ursprünglich geplant in Gilching durchführen können. Über die Heimspiele am Trainingsgelände beschweren sich allerdings weder die Spieler noch die Löwenfans, die die Partien somit in Giesing verfolgen konnten.

Jahreshauptversammlung der Unternehmer für 60

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Am Mittwochabend fand im Bamboleo die Jahreshauptversammlung der Unternehmer für 60 statt. Der größte Förderverein des TSV 1860 München e.V. zog Bilanz des laufenden Jahres und blickte bereits auf das Jahr 2026 voraus.

Prominente Gäste bei der Jahreshauptversammlung der Unternehmer für 60

Unter die etwa 40 Anwesenden mischte sich auch einige weiß-blaue Prominenz. So war KGaA-Geschäftsführer Manfed Paula vor Ort, der in seiner vorherigen Funktion als NLZ-Leiter eng mit den Uf60 zusammenarbeitete. Außerdem waren Vize-Präsident Christian Dierl und Martin Obermüller (mittlerweile zum Leiter der FA gewählt) anwesend, die beide selbst Mitglieder bei Uf60 sind.

Gruppenphoto der Unternehmer für 60 vor dem Bamboleo

Fragerunde mit Manfred Paula zu Beginn

Der erste Vorstand Peter Lechner führte durch den ersten Teil des offiziellen Programmes. Nach der offiziellen Begrüßung fand direkt eine Fragerunde mit Manfred Paula statt. Großen Raum nahm dabei ein, dass Manfred Paula künftig wesentlich mehr auf die Einbindung der NLZ-Spieler setzen wird. Er sprach auch von “Fehlern, die in der Vergangenheit gemacht wurden” beim “Hochziehen” der Spieler aus der U19 und der U21. Auf die Leitung des NLZ angesprochen, erwiderte Paula, dass er aktuell weiterhin das NLZ leite und er keinen dringenden Handlungsbedarf zur Einstellung eines neuen NLZ-Leiters sieht. Durch die extrem engagierten Mitarbeiter im NLZ sei sein “Verlust” gut aufgefangen worden und er bringt sich im Rahmen seiner Verfügbarkeit nach wie vor im NLZ ein und tauscht sich mit den dort zuständigen Kollegen aus. Zum Abschluss unterstrich Paula nochmals, dass die Eigenwächse ab sofort mehr Einsatzzeiten bei den Profis und Bewährungschancen kriegen sollen.

Rückschau auf das Jahr 2025

Dann übernahm wieder Lechner das Wort und blickte auf die Veranstaltungen und Aktivitäten der Unternehmer für 60 im laufen Jahr zurück. Dabei standen besonders der Unternehmerstammtisch im Löwenstüberl, mehrere gemeinsame Auswärtsfahrten, ein Uf60-Treffen vor einem Heimspiel im Löwenbräu am Grünwalder und die alljährlich stattfindenden Events Isar-Floßfahrt sowie Wiesnbesuch im Fokus. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die gemeinsame Brasilien-Reise der Uf60.

Vorstand und Beirat entlastet

Es folgte der eher trockene Teil jeder Jahreshauptversammlung: Schatzmeister Frank Hettrich führte durch den Kassen- und Rechenschaftsbericht und die Kassenprüfer Oliver Buch und Erik Altmann stellten den Bericht der Kassenprüfer vor. Danach wurde der Vorstand ebenso wie der Beirat erwartungegmäß entlastet.

Geförderte Aktivitäten der Uf60

Natürlich dürfte auch auf dieser Jahreshauptversammlung der Bericht über das Kerngebiet der Unternehmer für 60 nicht fehlen: die Förderungen der Abteilungen des TSV 1860 München e.V. und die Sanierung der Bausubstanz des NLZ. Erwähnt wurden folgende besondere Projekte, die mit Unterstützung der Uf60 durchgeführt werden konnten:

  • U11 Reise nach Italien
  • U14-Reise nach Wien
  • Fahrdienst für die NLZ-Spieler
  • Notenblätter di die Sechzgermusikanten
  • Planche und Spinde für die Fechtabteilung
  • Unterstützung der Jugendarbeit der Boxabteilung
  • Übernahme der Druckkosten für das Projekt “Löwenblick” der Abteilung Vereinsgeschichte
  • Gitterboxen für die Frauenfußballmannschaften und
  • ein Teambuilding-Event der Fußballabteilung.

Im Bereich der Sanierung der Infrastruktur auf dem Trainingsgelände und dem NLZ führen Mitglieder der Uf60 unentgeltlich zahlreiche Arbeiten aus. Dazu gehören:

  • Wartungsarbeiten am Gerätehaus
  • Erneuerung des Soccercourts
  • Maler- und Elektroarbeiten in den Gebäuden des NLZ
  • Behebung von Schäden in den Umkleidekabinen (besonders der Gästekabinen)
  • Beseitigung von Wasserschäden und vieles mehr.

Ausblick auf 2026

Die Unternehmer werden mit ihren 123 Mitgliedern selbstverständlich den Verein auch im neuen Jahr finanziell und tatkräftig unterstützen. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf der neu gegründeten Rugby-Sparte liegen, deren Leiter Timo Seidel das Konzept der jüngsten Sparte vorstellte. Außerdem steht im nächsten Jahr das 10-jährige Jubiläum der Unternehmer an, das natürlich groß gefeiert werden soll.

Gegnervorstellung 25/26: SSV Ulm 1846 Fußball e. V.

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Ulmer Spatzen

Wer die sportliche Situation beim TSV beschissen findet, sollte einmal einen Blick ins nahe Ulm wagen. Dort brennt auf sportlicher Ebene wirklich der Baum und man steht als Absteiger wieder auf einem Abstiegsplatz. Nach einem “Hilferuf” der Mannschaft wurden Trainer und Sportdirektor beurlaubt und mit Pavel Dotchev ist nun der dritte Übungsleiter in dieser Saison am Ruder. Wir werden morgen also auf einen getroffenen Hund treffen, der hoffentlich nur bellt und unter neuer Führung nicht auch beißt. Nachdem man sich zuletzt gegen vermeintlich schwächere Gegner extrem schwer tat ist vollste Konzentration gefragt, wenn die Löwen an die Donau reisen. Dort wartet der SSV Ulm 1846 Fußball e. V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Aktuell sieht es düster aus an der Donau. Die Spatzen stehen mit 13 Punkten auf Platz 18 er Tabelle und weisen eine Bilanz von 4-1-10 mit einem Torverhältnis von 20:35 auf. Damit haben die Ulmer sowohl die zweitmeisten Niederlagen, als auch die zweitmeisten Tore der Liga kassiert. Die Offensive ist mit 20 Treffern eher in Ordnung, der siebte Rostock hat z.B. nur vier Tore mehr erzielt.

Die Formkurve zeigt auch seit längerem steil bergab. Der letzte Sieg – gegen den abgeschlagenen Letzten aus Schweinfurt – führt vom 1. Oktober her. Danach verlor man sechs Ligaspiele in Folge, unter anderem 5:0 gegen Rostock und Verl, sowie empfindliche Pleiten gegen die Abstiegskonkurrenz aus Ingolstadt und Havelse. Interessanterweise remisierte man zwischendurch in einem Test gegen den Bundesligisten aus Augsburg. Morgen könnte aber der viel zitierte Trainereffekt zum Tragen kommen und die Ulmer unberechenbar machen.

Kader & Transfers

Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga kam es in Ulm zu einem großen Umbruch. 17 Abgänge stehen 20 Zugängen gegenüber. Die Transfers spülten auch Geld in die Kasse, 1,05 Mio. € nahmen die Spatzen im Sommer ein.

Ablöse kassierte man für fünf Wechsel ins Unterhaus. Mit 400 000€ die höchste Summe bezahlte Münster für Oliver Batista Meier (24, OM), darauf folgt der Club aus Nürnberg mit 300 000€ für Mittelstürmer Samir Telalovic (25). Felix Higl (28), ebenfalls Mittelstürmer, war dem Kleeblatt aus Fürth wiederum 150 000 wert. Jeweils 100 000€ gab es für zwei Innenverteidiger. Philipp Strompf (27) zog es nach Bochum, während Niklas Kolbe (28) nun für die Berliner Hertha aufläuft.  Mit Niklas Castelle (22, MS) sind die Löwen schon auf einen weiteren Abgang getroffen, die Leihe nach Aachen läuft durchaus erfolgreich.

Ersatz wurde nur ohne Ablöse geholt und dabei auch eher in der jüngeren Kategorie gesucht. Die zwei Ausnahmen sind die 28-jährigen Stürmer Dominik Martinovic (Essen, aktuell verletzt) und Andre Becker (Bielefeld). Im Tor stand gegen Rostock der 19-jährige Max Schmitt der von den roten Amateuren ausgeliehen ist, nachdem Stammkeeper Ortega ausgefallen war. Für die Defensive verpflichtete man Jonas David (25, IV, verletzt) von der WSG Tirol und Luis Görlich (25, RV) von Bryne aus dem norwegischen Oberhaus. Aktuelle Toptorschütze (4 Treffer) ist Elias Löder (25, OM) der aus Jena gekommen war.

Als Reaktion auf die aktuelle Misere legte man vor einigen Tagen nochmal nach und holte Mirnes Pepic (29, ZM) aus der Vereinslosigkeit. Der gebürtige Montenegriner spielte zuletzt in Aue auch schon unter Neu-Trainer Dotchev.

Löwenpower: Jonathan Maier (Jugend bis 2012), Dennis Dressel

Vereinsgeschichte

Der Schwimm- und Sportverein Ulm 1846, dem der heutige Verein SSV Ulm 1846 Fußball e. V. bis 2009 als Fußballabteilung angehörte, entstand am 5. Mai 1970 durch Fusion der beiden Vereine TSG Ulm 1846 und 1. SSV Ulm 1928. Mit über 8300 Mitgliedern entstand der damals größte Sportverein Deutschlands.

In der Saison 1978/79 gelang nach zuvor anhaltend guten Leistungen in der 1. Amateur zum ersten Mal im Zuge einer Umstrukturierung der Aufstieg aus der Oberliga in die 2. Bundesliga. In den 80er Jahren pendelte man dann zwischen zweiter und dritter Spielklasse. Zu Beginn der 90er fand man sich in der Oberliga wieder und wurde nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde 94/95 Teil der neuen Regionalliga Süd. 1998 gelang dann unter Trainer Ralf Rangnick der Aufstieg ins Unterhaus mit einem darauffolgenden Durchmarsch in die Bundesliga. Der Höhenflug dauerte aber nur kurz an und man musste postwendend – im Zuge einer extremen Schwächephase zum Saisonende – den Weg zurück in Liga 2 antreten.

Nach der Jahrtausendwende

Nach dem Abstieg wurde man in die Regionalliga durchgereicht, wo dann – ähnlich wie den Löwen 2017 – die Lizenz nicht erteilt wurde, weshalb man in die Viertklassigkeit abrutschte.  Damit nicht genug, denn aufgrund einer Insolvenz musste man auch aus der Oberliga absteigen. Fortan trat die zweite Mannschaft, als “Erste” in der Verbandsliga an. Im DFB-Pokal durfte man übrigens trotzdem antreten und kam sogar in die zweite Runde. Es gelang außerdem er sofortige Aufstieg in die Oberliga, aus der man sich zum Ende der 2000er heraus kämpfen konnte, und ab 2008/09 wieder in der Regionalliga Süd (3) angekommen war.

Nach dem Aufstieg wurde Markus Gisdol als Trainer verpflichtet und man plante den weiteren Weg nach oben. Dann wurde aber im Sommer 2008 die Geschäftsstelle von der Staatsanwaltschaft durchsucht, da ein Verdacht auf Sozialversicherungsbetrug und Steuerhinterziehung bestand. Es wurden viele Verfahren eröffnet, der Spielbetrieb war aber erst einmal nicht betroffen. Nach einer ruhigen Saison, verlies Gisdol den Klub wieder und der uns wohl bekannte Manfred Paula übernahm für acht Spiele eher er ersetzt wurde.

Ausgliederung mit Folgen

2009 wurde dann die Fußballabteilung aus dem Hauptverein herausgelöst und der der SSV Ulm 1846 Fußball e. V. gegründet. Die finanzielle Lage im Hintergrund hatte sich aber im Zuge der Ausgliederung nicht gebessert und der Verein musste Ende 2010 bereits Insolvenz anmelden. Mit Beginn des Verfahrens 2011 stand der nächste Zwangsabstieg in die Oberliga fest. Im Zuge des Insolvenzplans kam es praktisch zu einem Schuldenschnitt.

Unter einem radikalen Sparkurs und dem Ulmer Urgestein Paul Sauter als Trainer und Präsident in Personalunion gelang direkt 2012 der Aufstieg in die Regionalliga Südwest (4). Der Sparkurs wurde aber nicht lange durchgehalten. im Mai 2014 drückten wieder 420 000€ Schulden und der Verein war zum dritten Mal insolvent. Die Spielzeit wurde außer Konkurrent zu Ende gebracht und man ging wieder in die Oberliga.

Der Aufstieg in die Viertklassigkeit gelang dann zur Saison 2016/17 in dessen Folge man sich auf diesem Level etablieren konnte. Nach über 22 Jahren im Amateurbereich gelang in der Spielzeit 22/23 der Aufstieg in Liga 3. Darauf folge der Durchmarsch in die 2. Bundesliga, der nur von kurzer Dauer war. Nach alter Ulmer Tradition ist die direkte Rückkehr in die Regionalliga gar nicht so unwahrscheinlich. Chaos gab es auch vor Beginn der Saison, als auf der Mitgliederversammlung zuerst eine Satzungsänderung blockiert wurde, ohne die keine Lizenz erteilt worden wäre.

Verein

Im Fußballverein wird, wie der Name schon sagt, nur Fußball angeboten. Es sind rund 4 500 Mitglieder Teil der Kicker, deren Profifußballes seit 2019 in eine GmbH & C. KGaA ausgegliedert sind. Die Geschäfte werden von einem Vorstand geführt, dessen Vertreter auch in der Firma die Führung innehat. Daneben kontrollieren in beiden Institutionen Aufsichtsräte die Arbeit.

Im Mutterverein, dem SSV ohne Fußball, sind rund 11 500 Leute organisiert, die Sport in 25 sparten treiben. Diese beinhalten unter anderem Aerobic, Badminton, Bahnengolf, Ballschule, Boule, Boxen. Cricket, Faustball, Fechten, Hockey, Leichtathletik, Muay Thai, Turnen und Skisport. Natürlich wird auch Schwimmen angeboten, weshalb der Verein sowohl über ein eigenes Hallenbad als auch ein vereinseigenes Freibad verfügt, das Mitgliedern kostenlos und zeitweise exklusiv zur Verfügung steht.

Fanszene

Die Fanszene der Spatzen steht im D-Block des Donaustadions, links von der Haupttribüne. Als Dachverband der aktiven Fans fungiert ein gleichnamiger Verein, der auch eine Website betreibt. Führende Kraft in der Ultraszene ist die Gruppe Broken Society Ultras mit ihrer Jugendgruppe Prodigys. Daneben gibt es noch Nebulosa Impero 2010 die in diesem Jahr schon das 15-jährige Bestehen gefeiert haben. Die Nachwuchsorganisation heißt hier Novus  Ignis. Neben den Fahnen dieser Gruppen hängt oft noch die der Gruppe nero constante, welche zumindest ultranah sein müssen.

Die Ultras engagieren sich regelmäßig sozial und haben außerdem in Reaktion auf Vorkommnisse von sexueller Belästigung im Block eine Anlaufstelle für Betroffene Frauen ins Leben gerufen. Das SpatzenUfer ist über Telefon und email erreichbar und wird immer von einer “verlässlichen, weiblichen Person” besetzt.

Daneben gibt es – im Heimbereich, aber auch nur da – links neben den Ultras eine relativ große Hooliganszene. Diese versammelt sich hinter den Zaunfahnen der Hooligans Ulm, Donau Crew 08, Uniteds Ulm ’97 und des Donausturm. Dieser Teil der Szene gilt als stramm rechts und soll über viele Verbindungen ins rechtsextreme Milieu verfügen. Passend dazu hängt bei Auswärtsspielen oft eine Deutschlandfahne mit der Aufschrift “Ulm für Deutschland”. Daheim ist das nicht möglich, da das Zaunfahnen-Bild dort einheitlich in den Klubfarben gehalten wird.

Verbindungen

Von Seiten der Ultras gibt es Freundschaften zu den Ultras des ESV Kaufbeuren (Eishockey, Jokeria) und zu den Fans von Rot-Weiß Oberhausen. Letztere Verbindung wird auch von den Hooligans gepflegt. Diese haben außerdem (u.a. laut der recht alten Website der Donau Crew) Kontakte nach Augsburg (früher Bürgerwehr Augsburg), Nürnberg, Burgau (Eishockey) und anscheinend auch zur Ackerfraktion des TSV 1860.

Rivalitäten gibt es vor allem zum SSV Reutlingen und dem FC Heidenheim. Weiters versteht man sich mit den Stuttgarter Kickers und, freundschaftsbedingt, mit Duisburg nicht besonders gut. Offiziell gemeldet sind außerdem 13 Fanclubs wie z.B. die Spatzenfans Ehingen, La Familie oder die Bachtal Spatzen.

Das Stadion

Der SSV Ulm trägt seine Spiele im 1925 eröffneten Donaustadion aus, dass aktuell eine Kapazität von 17 400 Plätzen bietet, von denen 4236 überdachte Sitzplätze sind. Der Großteil der Zuschauenden, so auch die Fans in der Heimkurve, stehen unter freiem Himmel.

Das Stadion war das erste seiner Art in Süddeutschland. 1925, bei der Einweihungsfeier im Rahmen des Landesturnfests, zählte man rund 40.000 Zuschauer. Dies war möglich, weil es zu dieser Zeit noch keine Gegentribüne gab und die Öffnung des hufeisenförmigen Stadions an eine anliegende Wiese grenzte, die von den Zuschauern mitgenutzt wurde. Während des Krieges wurde die Holztribüne zerstört.

1952 wurde die bis heute bestehende und überdachte Haupttribüne errichtet. Erste Änderungen erfolgten mit der stufenförmigen Erhöhung der Stehplätze. In den 1980er Jahren wurden die Sitzbänke auf der Haupttribüne durch Einzelplätze ersetzt und eine Flutlichtanlage errichtet. 1999 wurde eine neue Gegentribüne mit 3.000 überdachten Sitzplätzen errichtet, davon wurde ein separater Zuschauerblock mit 500 Sitzplätzen zum Nichtraucherblock deklariert. Diese Maßnahme war damals einzigartig und fand später weitere Nachahmer.

Nach der Jahrtausendwende

Als die Fußballer des SSV Ulm 1846 im Jahr 1999 wider Erwarten in die 1. Bundesliga aufstiegen, wurden Zusatztribünen angeschafft, die an drei verschiedenen Stellen hinter den Stehplatzrängen zum Einsatz kamen. Dadurch konnte die Zuschauerkapazität von ursprünglich 19.500 auf 23.000 ausgebaut werden. Der anschließende Abstieg machte weitere Umbaumaßnahmen unnötig, wie etwa einen Neubau der Haupttribüne und die Überdachung der Stehplätze.

Nach dem Aufstieg in die dritte Liga zur Saison 23/24 musste eine Rasenheizung installiert werden, weshalb die Ulmer erstmal nach Aalen auswichen. Nach dem weiteren Aufstieg ins Unterhaus wurde diese Heizung dann mit einer neuen Beregnungsanlage wirklich eingebaut. Außerdem wurden provisorische Maßnahmen für Presse und VIP-Gäste vorgenommen.

Im Frühjahr diesen Jahres wurde zum 100-jährigen Jubiläum eine umfassende Modernisierung durch Stadt und Verein beschlossen, wobei die Laufbahn erhalten bleibt. Die Fans feierten den Geburtstag ihrer Heimat mit einer Choreographie beim Heimspiel gegen Mannheim.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Seit der Fertigstellung eines neuen Turms der Sagrada Familia in Barcelona hat das Ulmer Münster nicht mehr den höchsten Kirchturm der Welt.
  • Ulm hat die älteste Stadtverfassung und das älteste Stadttheater (gegründet 1641) in Deutschland.
  • Albert Einstein wurde in Ulm geboren.
  • In Ulm findet alle zwei Jahre der Landesposaunentag statt, an dessen Ende immer ein Zusammenspiel aller Teilnehmenden im größten Posaunenchor der Welt steht.
  • Der SSV Ulm 1846 wurde in der Saison 01/02 als Fünftligist der niederklassigste Verein, der je im DFBPokal – noch dazu gegen einen Erstligisten (Nürnberg) – ein Spiel gewinnen konnte.

Der 16. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Wehen WiesbadenFC Erzgebirge Aue
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – TSG 1899 Hoffenheim II
14:00 Uhr 1. FC SaarbrückenRot-Weiss Essen
14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – TSV 1860 München
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr MSV 02 Duisburg – Aachener TSV Alemannia
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 07 
Sonntag 13:30 Uhr SSV Jahn Regensburg – FC Hansa Rostock 
16:30 Uhr SC Verl 1924 – VfL 1899 Osnabrück
19:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – TSV Havelse 1912

 

Löwenrunde: “Das Zutrauen der Mannschaft wächst”

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Löwenrunde vor Würzburg: Dezimiert ins Finale

Am Samstag zum 14:00 Uhr sind die Löwen beim SSV Ulm zu Gast. Bei der Löwenrunde vor dem nächsten Auswärtsspiel garantierte Coach Markus Kauczinski Hobsch und Maier schon einmal einen Platz in der Stammelf. Zudem sprach der Löwen-Dompteur über die zahlreichen Ausfälle. So wird auch Pfeifer den Münchner bis zur Winterpause fehlen. Nach dem Sieg gegen Saarbrücken sieht Kauczinski Fortschritte im Team und sagte: “Das Zutrauen der Mannschaft wächst”.

Die Liste der Ausfälle wächst weiter

Neben Verlaat, Schifferl, Schröter und Deniz wird also auch Pfeifer den Löwen im Jahr 2025 nicht mehr zur Verfügung stehen. “Leider hat das erste Gefühl getäuscht. Er wird drei bis vier Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass er Anfang Januar wieder auf dem Platz stehen wird”, erklärte Kauczinski. Der Coach zeigte sich froh über den großen Kader und erläuterte: “Noch haben wir Optionen, auch im Mittelfeld”. Einsatzfähig sind in Ulm Rittmüller und Reinthaler, die Anfang der Woche kleinere Probleme hatten. “Kilian Jakob ist eine Woche weiter und ist ein Thema für den Kader”, fügte der Löwen-Coach an. “Er hat und ein Gas und das ist Vollgas”, sagte Kauczinski über Jakob, der er bereits aus Karlsruhe kennt.

Auswärtsbilanz führt zu keinen Sorgenfalten

Über die bislang schwache Auswärtsbilanz macht man sich bei den Löwen keine großen Sorgen, zudem dürfte die Partie in Ulm alleine stimmungstechnisch eher einem Heimspiel gleichkommen. “Es geht um harte Arbeit, um den Fokus auf unsere Abläufe, auf unser Spiel. Wir werden alles reinwerfen, wollen einen guten und konzentrierten Auftritt hinlegen”, versprach Kauczinski.

Ulm kommt über den Kampf

Im Donaustadion kommt es für den Sechzger-Trainer zu einem Wiedersehen mit dem neuen Ulmer Trainer Pavel Dotchev. “Wir hatten einige Duelle. Er ist ein Trainer, der Fußballspielen lässt. Zur Vorbereitung haben wir uns nur das letzte Spiel angeschaut”, berichtete Kauczinski. Das letzte Ulmer Spiel dürfte sein Team jedenfalls nicht in Ehrfurcht erstarren lassen, denn die Spatzen unterlagen dabei mit 1:2 gegen Havelse. “Ulm hat gute Spieler, wir rechnen mit einem harten Kampf und wollen dagegenhalten. Wenn wir unsere Leistung abrufen können wir gegen jeden Gegner auch auswärts gewinnen”, sagte Kauczinski.

Drei Siege haben gut getan

“Die drei Siege gegen Aubstadt, Passau und Saarbrücken haben gut getan, auch wenn natürlich Pflichtaufgaben dabei waren”, erklärte der 1860-Coach. Man wolle in Ulm zeigen, dass die blutleere Vorstellung in Regensburg “ein Ausrutscher war”. Jeder Spieler habe seine Aufgaben zu erledigen, dann sei er optimistisch, fügte Kauczinski an.

Startelf-Garantie für Hobsch und Maier

Hobsch und Maier haben ihren Trainer mit der Leistung gegen Saarbrücken überzeugt. “Beide werden in Ulm anfangen und haben sich das verdient”, erklärte der Löwen-Trainer. Über Maier sagte er weiter: “Er hat Erfahrung, ist defensiv stabil und spielt den einfachen Ball. Das tut uns aktuell gut”. Volland habe “seit ich da bin gegen Saarbrücken sein bestes Spiel gemacht”, erläuterte Kauczinski weiter. Auch der Routinier wird dementsprechend sehr wahrscheinlich wieder von Beginn an auf dem Rasen stehen.

“Das Zutrauen der Mannschaft wächst”

Insgesamt sieht Kauczinski nach fünf Spielen (drei Heimsiege, zwei Auswärtsniederlage) unter seiner Regie eine Entwicklung und erklärte: “Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft weiter Schritte macht. Das Zutrauen der Mannschaft wächst. Darauf können wir weiter aufbauen”. Die Löwen reisen also optimistisch zum Zweitliga-Absteiger nach Ulm, vermutlich mit mehr als 5.000 Fans im Gepäck. Wer kein Ticket mehr ergattern konnte kann die Partie im BR, bei MagentaSport, oder am Besten natürlich wieder in unserem Live-Ticker verfolgen, dem besten im Löwen-Kosmos, wie uns in den letzten Wochen vielfach versichert wurde.

Versammlung der Fußballabteilung: Neue Führung mit viel Zustimmung

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Am Donnerstag Abend fand im Park Palast Event Center bei Elvis die diesjährige Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. statt. Auf dieser knapp dreistündigen Veranstaltung wurde die neue Führung um Martin Obermüller gewählt bzw. bestätigt. Insgesamt verlief die Zusammenkunft vor knapp 100 Abteilungsmitgliedern – anders als noch im August letzten Jahres – sehr zielgerichtet, besonnen und ruhig.

Gernot Mang & Co. anwesend

Viel vereinsinterne Prominenz war an den etwas abgelegen Veranstaltungsort gekommen. Weder Präsident Gernot Mang, noch seine Vizes Heinz Schmidt und Christian Dierl und auch nicht der Präsidiumsberater Thomas Probst ließen es sich nehmen, der Versammlung der Fußballabteilung beizuwohnen. Aus dem Verwaltungsrat des e.V. hatten sich Sascha Königsberg, Nicolai Walch und Günther Kreuzhuber auf den Weg gemacht. Die beiden jüngst ausgeschiedenen VR-Mitglieder Martin Obermüller und Markus Drees saßen ja als zu wählende Leitung der FA auf dem Podium.

Auf dem Podium bei der Versammlung der Fußballabteilung: Präsidiumsmitglieder Mang und Dierl sowie Berater Probst

Konfliktreiche Versammlung im August 2024

Weitere Mitglieder der Fußballabteilung der Löwen waren gewiss auch mit der großen Hoffnung an den Westpark gekommen, dass die Veranstaltung diesmal weniger turbulent ablaufen würde, als dies knapp 16 Monate zuvor, Anfang August 2024 noch der Fall war. Damals kam es, nach einer grotesk anmutenden Diskussion, bei der Konflikte zwischen den damals an der Spitze der FA stehenden Personen offen zu Tage traten, zu einer Kampfabstimmung um den Abteilungsvorsitz.

Moderation durch Ralph Drechsel

Anders als im Vorjahr, als der dann abgewählte FA-Leiter Thomas Bohlender diesen Part übernommen hatte, führte mit Ralph Drechsel ein – wie er sich selbst vorstellte – “langjähriges…” (und engagiertes, darf ergänzt werden) “…Mitglied der Fußballabteilung” durch die Versammlung. Martin Obermüller hatte ihn darum gebeten, die Moderation zu übernehmen. Ihm wurden bei der souveränen Erledigung dieser Aufgabe allerdings auch keine Steine in Form von Zwischenrufen oder gar Tumulten in den Weg gelegt.

Keine Entlastung für Kurt Renner

Dabei hätte es dazu durchaus kommen können. Von der finanziell schwierigen Situation der Fußballabteilung war schon auf der MV des Gesamtvereins im Juni und zuletzt auch in verschiedenen Medien zu hören gewesen. Nach der ausführlichen Erörterung dieser finanziellen Situation wurde dann bei Tagesordnungspunkt 8 (Entlastung der Abteilungsleitung Bohlender, Seemann, Renner – Zeitraum 1.7.23 – 30.6.24) der Kassier Kurt Renner entsprechend nicht entlastet. Nur 19 Mitglieder stimmten dafür. Veronika Seemann und Thomas Bohlender hingegen erhielten für Ihre Entlastung als Abteilungsleitung eine Mehrheit von 41 zu elf Stimmen. 40 Anwesende enthielten sich bei dieser Abstimmung.

Neue Leitung der Fußballabteilung mit starkem Votum

Die Wahlen der Abteilungsleiter, die die Fußballabteilung aus der finanziellen Schieflage führen sollen, fielen hingegen sehr eindeutig aus. Jeweils ohne Gegenstimme bei nur wenigen Enthaltungen, wurden Martin Obermüller als Abteilungsleiter (84% aller anwesenden Mitglieder stimmten für ihn), Stefan Sagermann (88%) als Stellvertreter und Bernd Bramböck (71%) als Kassier der FA gewählt. Für Markus Drees, als zusätzlicher stellvertretenden Abteilungsleiter zunächst bis zum Ende der Wahlperiode im Amt – erhielt gar 91% Zustimmung. Das Gremium unterstützen wird – analog zu Thomas Probst im Präsidium des Gesamtvereins – Marlene Tippelt, die nicht zur Wahl stand, sich den Mitgliedern aber kurz vorstellte.

Schulter an Schulter bereit für die Herausforderungen: Markus Drees, Martin Obermüller, Stephan Sagermann, Bernd Bramböck und Marlene Tippelt (von links). Das neue Team der Fußballabteilung des TSV 1860.

Grußwort von Mang

Vor dem Wahlgang hatte Präsident Gernot Mang die Mitglieder in einem Grußwort um Zustimmung für das neue Führungsgremium gebeten und die zuvor von Bernd Bramböck präsentierten Verbesserungen bei der Transparenz der Finanzen – insbesondere im Austausch mit den einzelnen Sparten der Fußballabteilung – gelobt.

Finanzen erwartungsgemäß das große Thema

Besagte Finanzen waren das zentrale Thema dieses Abends. Zunächst gab der Kassenprüfer Reinhard Friedl in einer sehr ausführlichen Schilderung zu Bedenken, dass es sich beim Gesamtverein TSV 1860 – aus finanzieller Sicht – eher um ein mittelständisches Unternehmen, als um einen klassichen Sportverein handle, bei dem “Millionensummen hin- und hergeschoben werden”. Was in Sachen Finanzverwaltung und Überblick naturgemäß große Herausforderungen nach sich ziehe. Auf diese Darstellung gingen in der späteren Aussprache auch zwei Wortmeldungen ein. Zum einen wurde ein professionelles Controlling für die Kassen des e.V. gefordert, zum anderen regte ein Beitrag an, doch darüber nachzudenken, ob man nicht einen hauptberuflichen Geschäftsführer an die Spitze des Vereins setzen müsste, wie es in anderen großen Vereinen auch üblich sei.

Bernd Bramböck mit den Zahlen

Der Bericht des neuen Kassiers der FA Bernd Bramböck, den Vizepräsident Schmidt als Finanzverantwortlicher des Gesamtvereins danach inhaltlich ergänzte, schloss sich an und die vielen Zahlen und Tabellen, die den Mitgliedern präsentiert wurden, können – stark vereinfacht – so zusammengefasst werden:

Einbruch 2023/24

Das Geschäftsjahr 22/23 hat die Fußballabteilung mit einem kleinen Minus abgeschlossen. 23/24 folgte ein Einbruch und es stehen 917.000 Euro Defizit zu Buche. Als Erklärung hierfür ist zum einen die Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns, der besonders Vereine mit vielen geringfügig beschäftigten Übungsleitern hart trifft, zu nennen. Zum anderen gingen die Zahlungen aus dem DFB-Fördertopf, den 1860 durch den Einsatz eigener Nachwuchskräfte in der Profimannschaft erhält, dramatisch zurück. Dass diese riesige Finanzlücke zu lange übersehen wurde, ist auf intransparente interne Abläufe zurückzuführen, die inzwischen aber weitgehend behoben werden konnten. Unter anderem wurde im September dieses Jahres die Buchhaltung komplett auf digitale Prozesse umgestellt. Dadurch kann zukünftig viel schneller, als bislang auf sich ankündigende finanzielle Schieflagen reagiert werden. Auch Fehlbuchungen, die zuletzt für etwas Unruhe gesorgt hatten, gehören der Vergangenheit an.

Neue Abteilungsleitung vor Herausforderungen

Im bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr (24/25) ist ein weiteres Defizit von ca. 500.000 Euro zu erwarten, das allerdings noch durch Rücklagen aufgefangen werden kann. Für das laufende Geschäftsjahr 25/26 geht Bramböck aktuell von “nur noch” 150.000 Verlust aus. Heinz Schmidt merkte an, dass man alle negativen Zahlen bis zum 30. Juni 2026 (Ende des laufenden Geschäftsjahres) noch ausgleichen könne. Danach allerdings nicht mehr. Entsprechend ist die neue Abteilungsleitung aufgefordert, Wege zu einem zukünftig und zeitnah ausgeglichenen Haushalt zu finden. Martin Obermüller hob dabei vor allem das Themen Sponsoring – insbesondere für das NLZ –  hervor. Auch die finanzielle Zusammenarbeit und Ausgleiche zwischen e.V. und KGaA wurden thematisiert. Hier sei man in guten internen Gesprächen.

Berichte aus den Sparten der Fußballabteilung

Bevor das schwierige und teilweise auch sehr zähe Thema Finanzen zur Diskussion gekommen war, hatten – unter TOP 6 – die Berichte für durchaus gute Stimmung im Auditorium gesorgt. Hier erfuhren die Mitglieder, dass die Fußballabeitung am 1. Juli diesen Jahres genau 22.075 Mitglieder hatte. Und dass die Löwenfußballschule weiterhin sehr erfolgreich arbeite und hier das eine oder andere Kind – wie es Stefan Sagermann aus Erfahrung mit dem eigenen Nachwuchs bestätigte – vom möglichen falschen Pfad in Richtung Seitenstraße abgebracht werden könne. Aus den Sparten Senioren, Herren, Frauen, Schiedsrichter, Musik und – ganz neu – Rugby wurden zahlreiche sportliche und gesellschaftliche und soziale Erfolge vermeldet. Sehr ausführlich berichtete außerdem Roy Matthes, Organisationsmanager im NLZ, in Vertretung des derzeit in Mehrfachfunktion ja auch als Geschäfstsführer der KGaA aktiven Manfred Paula von den Herausforderungen im Nachwuchsleistungszentrum.

Anträge zum Abschluss

Zwei Anträge auf Änderung der Abteilungsordnung hinsichtlich des zeitlichen Rahmens für Versammlungen der Fußballabteilung wurden mit relativ deutlicher Mehrheit abgelehnt. Danach war gegen 21.45 Uhr die Versammlung beendet und die neu gewählten Mitglieder stellten sich den anwesenden Fotografen zu ersten Gruppenbildern.

SSV Ulm – TSV 1860: Ergebnistipp Alper Kayabunar

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Alper Kayabunar Trainer TSV 1860 München U21 Bayernliga Süd

Mit den Sechzig Amateuren ist er am Samstag parallel im letzten Pflichtspiel des Jahres in Gundelfingen gefordert, für sechzger.de tippt er heute das nächste Ergebnis der Löwen-Profis. Die Rede ist von Alper Kayabunar, der seinen Ergebnistipp für das Spiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm abgibt.

Ergebnistipp Alper Kayabunar

Bereits für das Heimspiel gegen Saarbrücken gab Kayabunar gegenüber sechzger.de mehr versehentlich als geplant einen Ergebnistipp ab – und lag mit einem 2:0 sowie dem Torschützen Patrick Hobsch goldrichtig. Für das kommende Spiel des TSV 1860 München in der 3.Liga ist der Übungsleiter, der kurzzeitig als Interimstrainer auch die Profis übernahm, ebenfalls optimistisch:

Ich würde tippen 3:1 für die Löwen, natürlich mit Torschütze Hobschi sage ich wiederholt wieder ein Tor. Außerdem Kevin Volland und Tor-Premiere für Lippi ist mein Tipp.

Sicherlich hätte niemand etwas dagegen, wenn der 39-Jährige erneut richtig liegen würde. Sollte die Prognose eintreffen, wäre es der erste Auswärtssieg unter Markus Kauczinski sowie der zweite in der aktuellen Spielzeit überhaupt. Bislang konnten sich die Löwen nur in Aachen alle drei Zähler sichern. Drei Auswärtsspiele später stand nicht mehr Patrick Glöckner, sondern Alper Kayabunar an der Seitenlinie in der 3.Liga. Beim Heimspiel gegen Köln sowie beim Auftritt in Wiesbaden betreute Kayabunar das Team.

Am Samstag um 14:00 Uhr spielt im Übrigen nicht nur der TSV 1860 gegen den SSV Ulm in der 3.Liga, sondern auch die zweite Mannschaft beim FC Gundelfingen. Beide Spielorte trennen lediglich knapp 50 Kilometer, die Löwenfans müssen sich aufgrund der zeitgleichen Ansetzung dennoch für eines der beiden Spiele entscheiden. Die Wahl fällt bei vielen tausend natürlich auf die Partie in Ulm. Für die Sechzig Amateure ist der Auftritt in Gundelfingen der letzte Pflichtspiel-Einsatz in diesem Jahr. Die Bilanz der letzten drei Duelle ist komplett durchmischt. Gegen Geretsried setzte es eine Niederlage, beim Duell mit Kottern reichte es nur zu einem Remis, daheim am Trainingsgelände gab es gegen Heimstetten dann einen Heimsieg zu feiern. In Gundelfingen wollen die Löwen die tolle Hinrunde, die sie in jedem Fall auf Platz 1 beenden werden, mit weiteren drei Punkten krönen.

Sechzig um Sieben: Löwe Husic ist U17-Vize-Weltmeister

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Beim TSV 1860 München blickte man am Donnerstag vor allem auf das nächste Auswärtsspiel morgen beim SSV Ulm voraus. Hierzu haben wir auch bereits die Wunschaufstellung und die Schiedsrichter-Vorstellung veröffentlicht. Zudem ging der Blick nach Katar, wo Löwen-Talent Loris Husic mit der österreichischen U17-Nationalmannschaft den Vize-Weltmeister-Titel holte.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Zum ganz großen Überraschungs-Erfolg hat es letztlich nicht gereicht, doch Löwen-Talent Loris Husic wird am Wochenende als Vize-Weltmeister zu seinen Kollegen im Sechzger-NLZ zurückkehren. Mit der österreichischen Nationalmannschaft war der Mittelfeld-Mann bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar bis ins Endspiel eingezogen. Dort scheiterten Husic und seine Mitspieler aber am Ende knapp mit 0:1 an Portugal. Weitere Infos und zahlreiche Bilder aus Katar findet ihr hier.

Die Wunschaufstellungen für Ulm

Die Profis reisen am Samstag nach Ulm. Bei der Löwenrunde gab Trainer Markus Kauczinski schon einmal Maier und Hobsch eine Startelf-Garantie. Alle weiteren Infos zur Löwenrunde lest ihr heute Vormittag bei uns. Wir haben bereits gestern die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion für Euch online gestellt. Wer wen von Beginn an auf den Rasen schicken würde, könnt ihr hier nachlesen. 

Ein durchschnittlich strenger Mann an der Pfeife

In der Rubrik “Der Mann an der Pfeife” geht es dieses Mal um Leonidas Exuzidis aus Castrop-Rauxel, der am Samstag Nachmittag das Auswärtsspiel der TSV 1860 beim SSV Ulm 1846 pfeifen wird. Der 30jährige Exuzidis ist, was seine Verwarnungs- und Strafenbilanz in bisher 27 Drittligaspielen anbelangt, ein durchschnittlich strenger Schiedsrichter. Alles Weitere über den Schiedsrichter findet ihr hier.

Spiele in Ulm und Ingolstadt laufen im FreeTV

Die beiden Auswärtsspiele in Ulm und Ingolstadt laufen im Übrigen auch wieder im FreeTV. Wo ihr die Partien seht, könnt ihr hier herausfinden. Es ist davon auszugehen, dass die grob geschätzt 5.000 mitreisenden Fans das Spiel am Samstag im Ulmer Donaustadion zum Heimspiel machen werden. Wer nicht selbst mit dabei sein kann, verfolgt die Begegnung am Besten natürlich wieder bei uns im Live-Ticker, den wir ab den frühen Morgenstunden für Euch füttern werden.

Mit einem historischen Spiel in den Freitag

Mit einem historischen Spiel in Vestenbergsgreuth verabschieden wir Euch in den Freitag. Am 27. November 1992 siegten die Löwen dort mit 3:2. In Erinnerungen schwelgen könnt ihr hier, im Bericht zu unserem historischen Spiel.
Natürlich ist bei sechzger.de auch heute wieder jede Menge geboten, vor allem im Hinblick auf das Spiel der Profis in Ulm. Euch erwarten der Expertentipp, der Bericht aus der Löwenrunde, die Gegnervorstellung und vieles mehr. Einen schönen Wochenausklang liebe Löwen, wir sehen uns morgen in Ulm!

 

 

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München (16.Spieltag)

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Ssv Ulm 1846 Tsv 1860

Nach dem dritten Heimsieg in Folge soll es nun endlich auch auswärts mit drei Punkten klappen. Das nächste Spiel in der 3.Liga führt die Löwen nach Westen, genauer gesagt nach Ulm. Viele tausend Löwenfans machen sich auf den Weg in Richtung Donaustadion. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München zum Duell mit dem SSV Ulm begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München

In der Fremde läuft es bislang äußerst durchwachsen für die Löwen. Lediglich bei einem Sieg und einem Unentschieden konnte der TSV 1860 München punkten, fünf Mal ging es ohne Punkte wieder zurück nach München. Das soll am Samstag möglichst anders laufen, wenn der Gegner Ulm heißt. Die Gastgeber belegen derzeit mit 13 Punkten Rang 18 – also einen Abstiegsplatz. Es droht der direkte Fall von der 2.Bundesliga in die Regionalliga mit zwei Abstiegen in Folge. Bis es soweit sein könnte, werden allerdings noch einige Partien absolviert.

Dazu zählt unter anderem der Auftritt der Löwen im Donaustadion am Samstag. Ab Samstag um 14:03 Uhr messen sich die beiden Mannschaften am 16.Spieltag. Das Stadion wird dabei aller Voraussicht nach ausverkauft sein. Natürlich machen sich auch wieder zahlreiche Löwenfans auf den Weg, um die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski zu unterstützen. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie SSV Ulm – TSV 1860 München auf einen Blick. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie verfügbar.

Tickets

Das Spiel im Donaustadion ist nahezu ausverkauft, voraussichtlich werden alle 17.400 Plätze am Samstag besetzt sein. Der TSV 1860 wird von etwa 4000 Löwenfans nach Ulm begleitet.

Anreise

Für Gästefans stehen die Parkplätze P1 und P2 zur Verfügung. Der erste Parkplatz (Anfahrt) kann kostenfrei genutzt werden. Sobald dieser voll ist, werden folgende Gebühren am P2 (Anfahrt) fällig: 5€ für PKWs, 10€ für 9-Sitzer sowie 15€ für Busse. Der Zugang für alle Löwenfans erfolgt über P1.

Zugfahrer nutzen ab dem Hauptbahnhof die Tramlinie 1 in Richtung Böfingen bis zur Haltestelle “Wohnpark Friedrichsau”. Von dort sind es 250 Meter bis zum Stadion. Das Stadionticket kann kostenfrei als Fahrkarte genutzt werden.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, los geht es dann 1 1/2 Stunden später. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen. Eine Abgabestelle gibt es in Ulm nicht.

An den Kiosken kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München wird vom Bayerischen Rundfunk im Free-TV übertragen. MagentaSport wird die Partie zudem sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Ulm natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

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Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Zum ganz großen Überraschungs-Erfolg hat es letztlich nicht gereicht, doch Löwen-Talent Loris Husic wird am Wochenende als Vize-Weltmeister zu seinen Kollegen im Sechzger-NLZ zurückkehren. Mit der österreichischen Nationalmannschaft war der Mittelfeld-Mann bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar bis ins Endspiel eingezogen. Dort scheiterten Husic und seine Mitspieler aber am Ende knapp mit 0:1 an Portugal, das sich dank des Treffers von Cabral nach einer guten halben Stunde den Titel sicherte. Husic kam in der 65. Minute für Jakob Werner aufs Feld.

Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

Im Halbfinale hatten sich die Österreicher mit 2:0 gegen Italien durchgesetzt. Trotz der ersten Enttäuschung wird der gebürtige Kufsteiner mit viel Selbstvertrauen nach Giesing zurückkehren, denn das Löwen-Talent darf sich ab sofort U17-Vize-Weltmeister nennen.

Weitere Infos und Bilder folgen in Kürze

In Kürze werden wir nähere Informationen aus Katar erhalten und diesen Artikel natürlich dann sofort damit ergänzen. Erste Bilder gibt es schon einmal hier:

Quelle Fotos: Mario Homann

Der Mann an der Pfeife (in Ulm): Leonidas Exuzidis

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Leonidas Exuzidis aus Castrop-Rauxel, der am Samstag Nachmittag (14 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) das Auswärtsspiel der TSV 1860 beim SSV Ulm 1846 pfeifen wird.

Ein durchschnittlich strenger Schiri

Der 30jährige Exuzidis ist, was seine Verwarnungs- und Strafenbilanz in bisher 27 Drittligaspielen anbelangt, ein durchschnittlicher Schiedsrichter. Mit 140 Gelben Karten (5,1 pro Spiel) liegt er – ähnlich wie der gleich alte und vergleichbar erfahrene Felix Weller von letzter Woche gegen Saarbrücken – ganz geringfügig über dem Durchschnitt seiner Kollegen. Exakt in jedem neunten Spiel zeigte er bislang Gelb-Rot oder glatt Rot. Dies ist ein klein wenig seltener, als sonst in der 3. Liga bei den Männern und Frauen in schwarz üblich. Fünf Elfmeter hat Exuzidis bislang verhängt. Ebenfalls etwas weiger, als der Durchschnitt.

Rot für Philipp Steinhart

Einen Löwenspieler hat der für den FC Castrop-Rauxel aktive Schiri schon einmal vom Platz gestellt. Philipp Steinhart war’s am 3. Februar 2024 beim 0:0 in Aue. Nach grobem Foulspiel in der 87. Minute. Diese Partie war eins der beiden Spiele, bei denen 1860 Leonidas Exuzidis schon begegnet ist. Trainer bei den Gastgebern war damals übrigens ein gewisser Pavel Dotchev – der am Samstag auch wieder auf der Trainerbank sitzt. Für seine Leistung in dieser Partie erhielt der Schiri vom kicker die Note 2,5.

Winter 2024 in Aue: Schiedsrichter Exuzidis erwartet – wie die Abwehr der Gastgeber und der Sturm der Löwen – einen Eckball für Sechzig im Erzgebirgsstadion.

Heimsieg gegen Aachen

Der andere Berühungspunkt zwischen Exuzidis und Sechzig liegt erst gut sieben Monate zurück. Beim 2:1-Sieg gegen Alemannia Aachen auf Giesings Höhen Mitte April kam der Mann an der Pfeife mit drei Verwarnungen für die Löwen aus. Die Gäste mussten für ihre Spielweise gar nicht sanktioniert werden – fuhren aber auch ohne Punkte zurück in den Westen. Und Schiri Exuzidis konnte auch in dieser Partie glänzen und erhielt vom kicker eine glatte zwei. Weitere sportliche Zusammenkünfte zwischen dem Spielleiter am Samstag in Ulm und Sechzig sind nicht überliefert.

Zwei Treffen mit Exuzidis 

Es gab dazu allerdings auch keine weiter zurückliegenden Gelegenheiten. Erst seit Sommer 2023 pfeift Exuzidis in der 3. Liga. In der Oberliga Westfalen ging es für ihn fünf, in der Regionalliga West drei Jahre davor schon los, mit der Spielleitung auf höherer Ebene. In beiden Ligen in seiner Heimat NRW blickt er auf jeweils 47 Einsätze zurück. Im Sommer diesen Jahres durfte er außerdem im DFB-Pokal die Erstrundenpartie zwischen dem VfB Lübeck und Darmstadt 98 im Stadion an der Lohmühle pfeifen, die die Gäste aus Hessen vor 8.700 Zuschauern mit 2:1 gewinnen konnten. In der laufenden Drittligasaison war er bislang fünfmal im Einsatz, begegnete dabei je zweimal dem 1. FC Saarbrücken und dem SC Verl. Dreimal war er dabei mit genau dem Unparteiischen-Team auf dem Platz, mit dem auch die Partie am Samstag über die Bühne geht.

Die Linienrichter am Samstag

Tarik Damar (28) aus Merzenich und Jannik Schneider (29) aus Kiel heißen die beiden Linienrichter in Ulm. Damar ist seit Sommer 2023 als Linienrichter in der 3. Liga unterwegs und den Löwen dabei zweimal begegnet. Beim 2:1 gegen Aachen (siehe oben) mit Exuzidis und beim 0:1 gegen Unterhaching vor ziemlich genau zwei Jahren. Erfahrung als Hauptschiedsrichter hat er naturgemäß vor allem in Nordrhein-Westfalen gesammelt. Der ein Jahr ältere Schneider kennt den TSV 1860 München als aktiver Linienrichter bislang noch gar nicht. Er winkt in der 3. Liga aber auch erst seit dieser Spielzeit das Fähnchen und das erst in drei Spielen. Als Schiri sammelte er bislang seine Erfahrungen in der Regionalliga Nord und der Oberliga Schleswig-Holstein.

Der vierte Offizielle in Ulm – ein alter Bekannter

Das Unparteiischen-Team komplett macht im Donaustadion Martin Wilke als vierter Offizieller. Klingelts? Richtig, der 28jährige aus Merzhausen war der Hauptschiedsrichter beim 3:1 des TSV 1860 gegen Tabellenführer MSV Duisburg am 19. Oktober. Ein Novum seit wir von sechzger.de unseren Leser*innen die Unparteiischen der nächsten Löwenpartie vorstellen, dass ein vierter Offizieller bereits für eine Spielleitung verantwortlich war.  Wer also tatsächlich mehr über den Mann in schwarz, der sich während des Spiels zwischen den beiden Trainerbänken aufhält, erfahren will, der klickt einfach auf unser Schiri-Vorstellung vor dem Spiel gegen die Zebras.

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Titelbild: April 2025 in Giesing. Die Löwen bejubeln ein Tor gegen Alemannia Aachen. Schiedsrichter Exuzidis beobachtet sie dabei.