Zum Saisonauftakt  Bayernliga Süd empfing die U21 des TSV 1860 München in der Gilchinger Kies Arena den VfR Garching. Die jungen Löwen lagen lange mit 0:2 zurück und konnten die Partie in der Schlussphase doch noch drehen.

Effektiver Garchinger erarbeiten sich einen 2:0 Vorsprung

Erstmals kamen die Garchinger in der 9. Minute vor das Tor der Löwen, aber der erste Torschuss zischte knapp am linken Pfisten vorbei. Die zweite Torannäherung der Gäste bedeutet dann gleich den 0:1 Rückstand für die U21. Nach einer schnellen Kombination über links überwand Gmell Rothdauscher im der Tor Löwen eiskalt zum 0:1 (13. Minute). Erstes Lebenszeichen der Löwen war ein Freistoß, der zur Ecke geklärt werden konnte. In der 28. Minute überbrückte die U21 das Mittelfeld schnell und brachte Tutic auf Höhe des Sechzehners in eine gute Schussposition. Alledings setzte Tutic den Ball knapp neben das Tor.

Beste Phase der Löwen kurz vor der Pause

Nun hatten die Junglöwen Chancen am laufenden Band. Zunächst scheiterte Neziri am Garchinger Schlussmann (37. Minute), nur kurz drauf lenkte dieser einen Schuss von Karl um den Pfosten. Der anschließende Eckball ging an Feund und Feind vorbei und landete am langen Pfosten wiederum bei Karl, der den Kopfball aber nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Auch Moritz Rem konnte noch einen gefährlichen Schuss gen Tor absetzen, aber Bals im Garchinger Gehäuse konnte auch diesen parieren. Garching verfehlte nach einem zielstrebigen Konter dann das 2:0 im Gegenzug. Allerdings zeigten die Gäste ihre gnadenlose Effektivität in der 43. Minute. Nach überlegter Rückgabe von der Grundlinie hämmerte Sodji den Ball von der Strafraumkante zum 0:2 unter die Latte. Mit diesem durchaus ärgerlichen Zwischenstand ging es in die Kabinen.

Garching hätte den Sack zumachen müssen

Sechzig kam energisch aus der Kabine und Kuhn tankte sich in der 47. Minute in der Mitte durch, wartete aber mit dem Abschluss zu lange und so verpuffte seine Chance. In der 49. Minute hätte Garching auf 3:0 stellen müssen, aber Gmell scheiterte an Rothdauscher. Der Löwen-Keeper hilet sein Team erneut im Spiel, als er in der 56. Minute einen gut platzierten direkten Freistoß aus der rechten Ecke fischte. In der 65. Minute ließ die Garchinger eine schön herausgespielte 3-auf-2 Überzahlsituation ungenutzt und mussten nun langsam mit ihrer Effektivität hadern. Danach konnten die etwa 200 Zuschauer (unter ihnen Sascha Mölders) vor dem Endspurt, der es in sich hatte, etwas durchschnaufen.

Sechzig dreht die Partie in der Schlussphase

In der 78. Minute begann die Schlussoffensive der U21 mit ein Fernschuss von Neziri, den Bals im Nachfassen unter Kontrolle bringen konnte. In der 80. Minute fiel dann der Anschlusstreffer. Kuhn spielte den Garchinger Torhüter aus und Neziri musste den Ball zum 1:2 nur noch über die Line bugsieren. Eine Minute später komplettierte Neziri seinen Doppelschlag, als er vom rechten Fünfereck den Ball per Innenpfosten zum 2:2-Ausgleich in die Maschen drosch. Die Kies-Arena kochte und die Junglöwen wurden nun laustark angefeuert. In der 91. Minute hätten die Garchinger dann per Kopf die erneute Führung erzielen können, aber der Garchinger Stürmer setzte den Ball Zentimeter über die Latte. Den Schlusspunkt setzten die Löwen mit dem 3:2 in der 94. Minute. Tutic scheiterte mit einem Freistoß am Pfosten, aber Radanovic stand goldrichtig und verwertete den Abpraller zum Siegtreffer für 1860.

Schmöller: “Emotionaler Sieg der U21 zum Saisonauftakt”

Nach dem Spiel äußerte sich Ama-Trainer zufrieden gegenüber sechzger.de: “Es ist immer wichtig zum Saisonauftakt zu gewinnen, weil das löst schon etwas aus in der Mannschaft. Wenn Du so emotional gewinnst, kannn das nochmal einen richtigen Schubser geben.” Nicht ganz zufrieden zeigte sich der Coach mit der Defensive, die “luftig” verteidigt habe und kein Bayernliga-Niveau gezeigt hätte. “Das müssen wir dringend abstellen!”, schloss Schmöller seine Ausführungen zur Defensive ab. Mit dem Ergebnis war der Coach zufrieden, mit der Leistung seiner Elf nur bedingt. Er erkannte auch an, dass Garching das 3:0 oder gar 4:0 hätte machen können und “dann wäre der Kas gebissen gewesen”. War er aber dank löwenstarker Mentalität der U21 nicht!

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Bruck Löwe

Maxi Rothdauscher is weit besser als der Richter.Versteh net warum man den überhaupt aus Offenbach geholt hat.
Der Einsatz und Wille war nach dem Anschluß vorhanden.

Mittermeier

Weil unser SUPERTRAINER AUS DER SCHWEIZ keinen Plan hat

Steffen Lobmeier

Sehr geil.