Beim TSV 1860 herrscht wieder einmal der Wahnsinn mit Zahlen – diesmal allerdings im positiven Sinne: Es fehlen nur noch 55 (!!) verkaufte Dauerkarten, dann ist die magische Zahl von 10 000 verkauften Jahreskarten erreicht – und das für einen Drittligisten, der vor wenigen Wochen noch von einigen Medien zum quasi handlungsunfähigem Kanonenfutter in der 3. Liga geschrieben worden ist. Es bleibt alles beim alten: Der TSV 1860 ist eine Macht – und das liegt an seinen Fans:

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Herzlichen Dank für 9.945 Dauerkarten, die bis heute gekauft wurden. Jede Dauerkarte, die bis morgen um 12 Uhr gekauft und bezahlt ist, hat die Chance auf einen Platz im Grünwalder Stadion gegen den 1. FC #Magdeburg, jede danach gekaufte Dauerkarte hat dann ab dem Heimspiel gegen den VfB #Lübeck die Chance ... allerdings sind wir bei allen Spielen von den Entscheidungen der Behörden abhängig. Der Inzidenzwert in #München ist aktuell sehr hoch, wir versuchen aber alles, um wieder Fans ins Stadion lassen zu dürfen. Dennoch: Die Gesundheit steht am Ende über allem. Sobald eine Entscheidung vorliegt, werden wir Euch umgehend informieren. #tsv1860 #3liga #GemeinsamFürSechzig #zeigtsuns #EinTeamEinWeg #fu3ball #Löwenfamilie #SechzigtraegtTracht #ELIL

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Der nächste Zahlenwahnsinn kommt von der Online-Mitglieder-Versammlung des TSV 1860 – und zwar im negativen Sinne: Was ist in den letzten Jahren nicht alles in den einschlägigen Blogs und Foren geschrieben worden, über die vielen tausend Fans & Mitglieder, die ja ein riesiges Interesse an Vereinspolitik haben, aber nur für so eine Veranstaltung nicht extra nach München fahren, dort keinen Einlass finden würden, ihnen währe die Stimmung zu aufgeheizt und so weiter.

Die Wahrheit ist eine andere: Es gibt diese Masse an Leuten schlicht und einfach nicht – es gibt ein paar Dutzend Dauernörgerler, die es sich in einem Paralleluniversum im Internet bequem gemacht haben und dort ihre Wahrheit verbreiten.

Vermutet haben wir es schon lange, die gestrige Online-Mitgliederversammlung brachte den finalen Beweis: Gerade einmal 400 Leute zu Spitzenzeiten haben sich in die Online-MV eingeloggt – dabei hätten sie dort in gerade einmal 2 Stunden alles erklärt bekommen und zudem die Möglichkeit gehabt, dem Präsidium ihre Fragen zu stellen. Allerdings unter dem eingeloggten Klarnamen und dass sich das nicht alle trauen, die sich sonst im Paralleluniversum rumtreiben, liegt auf der Hand.

Aber dort hat man natürlich auch schon wieder eine Ausrede: Man kennt dort sehr viele Mitglieder, “die den Link zur Versammlung nicht erhalten haben”. Ja nee, ist klar.

So oder so ist die gestrige Zahl der finale Beweis dafür, dass eine Mitgliederversammlung als Präsenzversammlung durchgeführt werden sollte – sobald es Corona zulässt natürlich.

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Die taktische Aufbereitung vom Meppen-Spiel folgt hier im Laufe des Vormittags.

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