Mal was ganz Neues oder zumindest eher Seltenes heute: Ein ruhiger Tag an der Grünwalder Straße und rund um unsere Löwen.
Ist es vielleicht die Ruhe vor dem Sturm?
In dieser Woche steht das Prestigeduell gegen die kleinen Roten an (als „Derby“ möchte ich es nicht bezeichnen gleichwohl mir bewusst ist, dass ein richtiges Ligaderby in nächster Zeit nicht ansteht).
Zum Wochenstart-Feierabend und zur ersten Einstimmung auf das Duell mit den Seitenstrasslern präsentieren wir Euch heute ein weitgehend unbekanntes Schmankerl Münchner Mundartdichtung. Entnommen ist es übrigens einem sehr lesenswerten Buch von Ulrich Pramann aus dem Jahr 1980: „Das bisschen Freiheit. Die fremde Welt der Fußballfans“.
Bitte sehr:[dt_gap height=”10″ /]

Lokal-Derby
Wenn Bayern gegn Sechzge spuit,
magst glam, da is was los,
des Stadion is überfuit,
der Andrang riesengroß.
Die Prominenz, die lassn’s extra nei,
wenn’s a nix vom Spui vastenga,
a kloana Bua steht a dabei,
wui si vorbei da dränga,
a Ehrenkartn halt er hoch.
Da Kontrolleur ganz dienstbeflissen,
„da stimmt was net“, so moant a no,
drum mecht er a sein Nama wissen.
„I bin da Bua vom Stadtrat Franz,
i dua die Sechzga unterstützen.
Was macha ‘S da denn jetzt für Danz,
was soll die Fragerei denn nützen?“
„Ja, is denn die Vata net dabei?
Wuist net auf eam no wartn?“
„Wo werd jetzt scho mei Vata sei?!
Der is dahoam – suacht d‘Kartn.“
(aus „Münchner Palette)[dt_gap height=”10″ /]

Wir wünschen einen entspannten Montagabend!

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