Im Nachgang des geplatzten Verkaufs der Ismaik-Anteile am TSV 1860 München wird zunehmend deutlich: Zwischen den beteiligten Parteien herrscht nicht nur Funkstille – es gibt auch diametral unterschiedliche Darstellungen der Abläufe. In einem Interview mit dem kicker Sportmagazin geht Matthias Thoma, der als Mittelsmann des geplatzten Deals auftrat, nun in die Offensive. Und widerspricht zentralen Behauptungen von Hasan Ismaik.
Kein Münchner Kryptomillionär – Thoma rückt die Darstellung zurecht
Ismaik hatte kürzlich von einem „kryptomillionenschweren Münchner Investor“ gesprochen. Thoma stellt nun unmissverständlich klar:
Von unserer Seite wurde nie eine Referenz zu Krypto gemacht. Es wurde auch nie behauptet, dass jemand aus München der Käufer wäre.
Diese Richtigstellung ist eine der wesentlichen neuen Informationen im laufenden 1860-Krimi aus dem Kicker-Artikel. Dass ein Käufer im Hintergrund bleiben wolle, sei zwar korrekt – aber mit Kryptowährungen habe das rein gar nichts zu tun gehabt. Auch die Darstellung, Thoma habe sich versteckt, weist dieser zurück.Stattdessen geht Thoma in seiner Kritik an Ismaik deutlich weiter. Über dessen öffentlichkeitswirksames Verhalten auf Social Media sagt er:
Es stellt sich die Frage, ob es mit seinem Publicity Stunt auf Instagram um mehr ging als nur den Zahlungstermin. Vielleicht hat er eine Art Heilerkomplex oder im Zuge der Verhandlungen hat seine Seite sehr detailliert gelernt, wie wir das Ganze verwandelt hätten, nämlich in eine profitable Gesellschaft. Und er will es nun doch selbst machen, braucht aber einen Sündenbock, um seine Rolle zu rechtfertigen.
Vertraulichkeit gebrochen?
SportBild mit brisanten Infos – Verdacht fällt auf Ismaik-Seite
In einem weiteren Punkt erhebt Thoma schwere Vorwürfe in Richtung Ismaiks. Dieser hätte offenbar interne Dokumente an die Presse weitergegeben, was laut Thoma einen Bruch bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen darstellt. Besonders kritisch äußert er sich im Hinblick auf die Berichterstattung der SportBild, die über exklusive E-Mail-Inhalte berichtet hatte:
Anders als der Anwalt von Herrn Ismaik halten wir uns an Vertraulichkeitsvereinbarungen. Es wurden der Sportbild Informationen zugänglich gemacht, die nur mit Herrn Ismaiks Anwälten geteilt wurden. Einem solchen Anwalt würde ich nicht über den Weg trauen, wenn er seine eigenen Vertraulichkeitserklärungen augenscheinlich nicht hält.
Vor dem Hintergrund, dass die SportBild bereits mehrfach über exklusive interne 1860-Dokumente verfügte, liegt der Verdacht nahe, dass ein (ehemaliger?) Vertrauter Ismaiks gezielt Informationen weitergibt – mit unklarer Agenda.
Thoma war nicht der Käufer – und will nicht als Sündenbock dienen
Ein weiteres zentrales Missverständnis klärt Thoma im Gespräch ebenfalls auf: Er sei nicht der Käufer, sondern lediglich der Mittelsmann eines Treuhänderkonstrukts gewesen, über das eine Schweizer Familienholding anonym Anteile übernehmen wollte.
Ich war nicht der Käufer. Die Anteile wären über ein Firmen- und Treuhänderkonstrukt erworben worden.
Dass Ismaik dies nachträglich anders darstellt oder ins Lächerliche zieht, ordnet Thoma als bewusste Ablenkung ein – möglicherweise auch mit dem Ziel, von eigenen Versäumnissen abzulenken.
Unbeantwortet bleibt: Warum floss das Geld nicht?
Trotz dieser Erklärungen bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum wurde der Kaufpreis nicht fristgerecht überwiesen? Nach dem Notartermin am 3. Juli verstrichen mehr als zwei Wochen, ohne dass Geld geflossen wäre. Thoma verweist auf mögliche Verzögerungen bei internationalen Transfers, doch das wirkt wenig überzeugend. Der Autor des kicker-Artikels, Benni Hoffmann kommentiert folgerichtig: “Wer beim Notar einen Vertrag eingeht, sollte schon damit rechnen, dass er in naher Zukunft seine Pflichten zu erfüllen hat. Eine schlüssige Erklärung für das Ausbleiben der Zahlung liefert Thoma nicht.” Was neue Zweifel am tatsächlichen Willen (oder der Zahlungsfähigkeit?) des Käufers nährt.
Fazit: Noch mehr Fragen, noch weniger Klarheit
Die Aussagen von Matthias Thoma bringen zwar neue Details ans Licht – etwa zur Rolle der Medien, zu gebrochenen Vertraulichkeiten und zur Rolle Ismaiks. Doch auch nach diesem Interview bleibt vieles im Dunkeln. Wer steckt wirklich hinter dem geplanten Einstieg? Warum platzte der Deal trotz offenbar weit fortgeschrittener Verhandlungen? Und was kommt nun?











Verstehe nicht, warum beide diese öffentlichen Scharmützel führen. Für uns Zuschauer mag das unterhaltsam sein. Einen strategischen Vorteil verschafft es keinem von beiden.
Ja mei.
Thoma ist ein Betrüger, HI interessiert sich seit geraumer Zeit nicht mehr für Sechzig und schaut dann imemr nur blöd wenn seine Leut nur Scheiße bauen.
Wen wunderts dass dabei dann sowas rauskommt.
Was die Einschätzung von HAM betrifft liegt Thoma aber ziemlich sicher falsch. Da gehts nicht mehr darum die KGaA profitabel zu machen. Mal abgesehn davon, dass das gar nicht deren Sinn und Zweck ist.
HAM will verkaufen und hat entsprechendes Personal geschickt das dafür eine erheblich besser Vita aufweist als die ganzen halbseidnen Sakis die er bisher installiert hatte. Die Entwicklung eines mittel bis langfristigen Konzepts für die KGaA wird nicht mehr Teil seiner Agenda werden. Schon gar nicht wenn es zusätzliche Geld kostet. Da wird auch ein Herbert Bergmaier vermutlich nichts dran ändern.
Ich sehe da bisher jedenfalls keinen Ansatz dafür dass HAM irgendwas signifikant ändern will.
Mehr Grund zur Besorgnis in der gnazen Sache gibt das Verhalten des alten Präsidiums. Da sind schon Dinge dabei, die man so von diesen Personen nicht erwartet hätte. Und es haben sich Entwicklungen ergeben, die für die Zukunft ausgeschlossen werden müssen.
Danke! Genau das Denke ich mir auch! Hasi will nur das Gesicht waren und nichts tun für den Verein
Das ist ja keine Überraschung, aber es kann durchaus so sein, dass jetzt auch mit ihm Weichen gestellt werden, die für den Verein gut sind, da HI mittlerweile auch gemerkt hat, dass das dem Verkaufspreis zuträglich ist, wenn gewisse Themen gelöst sind.
Ich sehe das ähnlich wie du und daher auch etwas differenzierter wie harie.
Es macht ja einen grundsätzlichen Unterschied, ob Hasan sich aktiv für die Belange der KgaA einsetzt, oder diesen wenigstens nicht mehr im Wege steht.
Ich nehme hier mal die drei Themenfelder Stadion, Turnhalle und Fanshop.
Alle drei Themenfelder konnten aufgrund der Blockadehaltung von Ismaiks ehemaligen Vertrauten in den vergangenen Jahren nicht bearbeitet werden.
Das Ringen um den Verkauf dürften auch an Ismaik die Signalwirkung haben, dass diese Themenfelder durchaus auch als “Gewinnnerthemen” gesehen werden können. Sprich: Wenn Ismaik muss gar nicht mitarbeiten, sondern einfach nur nicht mehr blockieren, sodass ein Mehrwert für die Anteile entstehen kann.
Beispiel Fanshop: Ismaik hält den Fanshop bis 2031, es wird nur ein geringer Teil des Gewinns an die KgaA abgeführt. Der Relaunch sowie der Trikot-Boom ist gelungen. Allerdings ist die Situation weiterhin so, dass ein Großteil der Fans keine Fanartikel kauft, da Sechzig davon nichts hat. Die Einnahmen bleiben bei Hasan. Der KgaA hingegen fehlt Geld, welches Hasan wiederum nachschießen muss. Wenn es Hasan begreift, dass er weniger nachschießen muss, sobald die Fanartikeleinnahmen wieder vollumfänglich an Sechzig gehen, dann hat er sein Gesicht gewahrt. Und gesetz dem Fall, die Fanartikeleinnahmen gehen wieder an Sechzig, dann wird auch das Kaufengagement von uns Kunden wieder deutlich höher. Vielleicht kommt es sogar zu erfolgreichen Synergien der einzelnen Fanshops von KgaA, Verein und Umfeld. Und der Nachteil von Hasan wird mit jedem Euro, den Sechzig selber verdient, geringer.
Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Hasan hier agieren kann ohne im Weg zu stehen. Die Aufgabe von Herbert Bergmeier sehe ich darin, Hasan genau diese Argumente näher zu bringen und sie ihm so zu präsentieren, dass er dabei als Gewinner heraus gehen kann.
In den Themenfeldern Stadion und Turnhalle gibt es dazu ebenfalls ausreichend Argumente.
Das sehe ich wie Du, sehr gut beschrieben u. zusammengefasst.👍👌🤝
HI kann nur gewinnen, wenn er das so erkennt u. einsieht u. dann dementsprechend mitzieht, wie Du es erklärt hast. Er wäre dumm u. es wäre für seine Verkaufsabsichten, sprich für seinen Verkaufspreis, schädlich u. kontraproduktiv, wenn er diese Logik nicht erkennt u. einsieht, sich bockig weiter dagegen stemmt u. weiter blockiert, was vernünftig, logisch erfolgsträchtig ist.
Ich seh das durchaus differenzierter als es klingt.
Völlig klar dass HAM kleine Zeichen des guten Willens senden kann. Hab dem Herbert ja schon beim Pro Abend vorgeschlagen ihm vielelicht näher zu bringen, dass ein Verzicht auf die 120.000 Euro Vorababzug ihm imgrunde nichts kostet, weil er die ja sowieso der KGaA wieder als Darlehen geben muss.
Gleiches gilt für die Aufnahme der Fanartikel des e.V. in den Fanshops. Wäre aber ausser einem Imagegewinn keine wirklich große Sache.
Beim Stadion sehe ich die Blockade nicht bei HAM, sondern in der Situation bei Sechzig selbst.Es ist Sache der Geschäftsführung eine Kosten-Nutzen-Rechung zu erstellen und den Bedarf der Stadt mitzuteilen. Das ist nicht Sache von HAM, e.V. oder dem AR.
Und da hängts offensichtlich an anderen Dingen als an den HAM Vertretern. Da kann auch der Herbert in Personalunion Saki/Power nicht viel machen.
HAM bringt da eine Blockade ja auch nichts. Was soll er dagegen haben, wenn die Stadt das Stadion nach dem Bedarf der Löwen ausbaut und damit die Einanhmesituation der KGaA verbessert?
Eien Beteiligung von Sechzig an den Baukosten oder gar eine vollständige Übernahme, ist da dann schon eine ganz andere Nummer. Da ist auch ein Saki oder jetzt Herbert erstmal raus.
Bei der Turnhalle, ja da scheiden sich die Geister. Letzter Stand war da ja wohl, dass er die Halle bauen wollte. Was natürlich Blödsinn wäre, aber JA, Da bin ich bei Dir. Das könnte man im Sinne beider Parteien, oder mir wäre lieber man würde sagen, im Sinne des TSV1860 anders lösen.
In der Gesamtbetrachtung wäre also nur ein Punkt(Stadion), und nur unter bestimmten Voraussetzungen, tatsächlich eine Verbesserung der Situation in der KGaA. Und da sehe ich aktuell keine Blockade durch HAM, sondern ungeklärte grundsätzliche Fragen zwischen KGaA und Stadt.
Mit gehts um andere Dinge bei der Entwicklungum mittel und langfristige Konzepte für die KGaA, die aber dringend erforderlich sind. Und da sehe ich eher keine Möglichkeit so wie die Dinge im Moment stehen, wenn HAM primär nur den Verkauf anpeilt
Er Ist ein Geschäftsmann und weiß wenn mein Produkt gerade keine Qualität hat muss ich investieren. Alles was Angeblich jetzt möglich ist war vorher auch möglich. Ismaik hat sich nach 14 Jahren plötzlich geändert und sein Invest lieben gelernt
Für mich ist das Thema durch.
Dicken Strich durch den ganzen Verkaufsflop-Hokuspokus! Der Verkauf der HI/HAM-Anteile an der 60-KGaA hat genauso funktioniert wie HI/HAM seit dessen Einstieg 2011, d.h., überhaupt nicht, ein einziger großer Flop u. Bluff, wie die “Erfolge” mit HI/HAM zeigen.
Was solls. HI/HAM ist weiter bei 60 an Bord. Soll halt HI/HAM weiter die Kohle, die für die Fortführungsprognose benötigt wird u. somit auch den Fehlbetrag im Etat, der nicht durch die sonstigen Einnahmen abgedeckt ist, ausgleichen sowie die nötigen Beträge in der Kapital-Bilanz von Darlehen in Genusscheine wandeln – ja, er muss, sonst Insolvenz. Wie gesagt, macht er das nicht, geht’s zur Infanteriestraße zum Insolvenzgericht, d.h., es muss Insolvenz angemeldet werden.
Vielleicht gibts ja nun das große Wunder des positiven Wandels im Handeln von HI mit neuen Vertretern im Aufsichtsrat u. Beratern u. einer guten, konstruktiven, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem e.V., die 60 erfolgreich voranbringt??? Ja u. vielleicht verkauft HI ja dann auch bald endgültig final an einen seriösen Kaufintressenten, der zu 60 passt u. der Verkauf gelingt dann auch tatsächlich??? Schön wäre es. Die meisten Sechzger werden daran wohl wahrscheinlich erstmal noch nicht glauben, ich auch nicht.
Wir werden sehen, was über die neue Saison bis zum Saisonende in den Angelegenheiten passiert.
Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Oh mei, jetzt der wieder mit seiner Story. Geht mir inzwischen richtig am Allerwertesten vorbei, wer in dem Gaunerstück mehr lügt. Wir werdens eh nie herausfinden, wer hier die Wahrheit sagt.
Du hast Sorgen…
Treffen sich ein Betrüger und ein Lügner….und zack haben wir die Geschichte die wir gerade live erleben und mit jedem weiteren Wort mehr schämen!
Wenn sich zwei bzw drei windige Geschäftspartner treffen, kommt sowas dabei raus.
Für mich sind diese Schuldzuweisungen eher nebensächlich. Ich bin nach wie vor darüber entsetzt, dass es Reisinger und Bay anscheinend sch..egal war, wer da den Laden übernimmt. Hat man denn seit 2011 nichts gelernt?
Bis vor wenigen Wochen war ich noch erbitterter Ismaik-Gegner und nach wie vor bin ich der Menung, dass der Mann vieles falsch macht bzw. gemacht hat; aber in der gegenwärtigen Gemengelage bin ich eher froh, dass der Mann noch da ist.
Ich kann daher auch nicht verstehen, warum die Fahne mit dem durchgestrichenen Konterfei Ismaiks noch geschwenkt und das Scheichlied gesungen wird. Man sollte ihm jetzt eher Gelegenheit geben, ein “Gemeinsam” mit Leben zu füllen. Die Fahne kann man dann wieder auspacken, falls es berechtigten Grund dafür geben sollte.
Und wie lange soll man da jetzt warten, bis sich ein Hr. Ismaik dazu bequemt dieses Gemeinsam mit Leben zu füllen? 4 Wochen, 8 Wochen, bis zur nächsten Fortführungsprognose? Bis jetzt kam meines Erachtens nichts belastbares, was da jetzt einen Sinneswandel hin zu einem Gemeinsam von Hasan Ismaik darstellen würde.
Ismaik ist Realität. Wenn er ohne Entschuldung aufgibt und sein “Invest” abschreibt, ist die KGaA am Ende und zieht den gesamten(!) Verein mit herunter. Das sagen alle, die sich mit der Materie auskennen und ich glaube das dann so weit mal. Jedes Jahr Umwandlung in Genussscheine und x-Millionen(!) Bezuschussung für die Fortführungsprognose. Wo sind die Alternativen? Wo?
Sorry, du redest da komplett an mir vorbei. Ich habe dir genau auf diesen Absatz geantwortet.
“Ich kann daher auch nicht verstehen, warum die Fahne mit dem durchgestrichenen Konterfei Ismaiks noch geschwenkt und das Scheichlied gesungen wird. Man sollte ihm jetzt eher Gelegenheit geben, ein “Gemeinsam” mit Leben zu füllen.”
Und zwar mit der Frage wie lange du auf dieses Gemeinsam warten möchtest. Natürlich ist Ismaik Realität. Genauso Realität ist aber auch, dass von seiner Seite bis jetzt keinerlei “Gemeinsam” kam. Und bis dahin werde ich ihm auch nicht in den Arsch kriechen, oder jemand wählen, der das machen möchte. Es mag ja sein, dass aus einer gewissen Richtung die Information kommt, alles ginge den Bach runter, wenn Ismaik eine Insolvenz zulassen würde. Meines Erachtens wäre das einzige was passieren würde, dass Ismaik sein Investment komplett verliert. Kann er gerne machen, aber warum sollte er das?
Also ich gehe ihm gerne noch 14 Jahre auf die Eier, wenn er nicht endlich konstruktiv und auf Augenhöhe mit dem Verein zusammenarbeiten will. Und bis dahin ist das Scheichlied und die Fahne für mich relativ alternativlos. Alleine schon um mir noch ein bißchen Stolz zu erhalten.
Ismaik ist und war der falsche Partner für unsere KGaA, da hat der von ihm versemmelte Verkauf nichts daran geändert.
Die Fahne und das Lied hat er sich 14 Jahre durch seine Handlungen, die Handlungen seiner Erfüllungsgehilfen und seines bezahlten Bloggers hart erarbeitet, dass soll jetzt weg sein, nur weil er auf einen Betrüger reingefallen ist?
Merkst selber, oder?
siehe oben zu randpositions_loewe.
Merkst selber, oder?
Man kann ja die letzten 14 Jahre ausblenden. Man kann auch über all seine Beleidigungen gegen Vereinsfunktionäre und selbst uns Fans drüberstehen und hinwegsehen, seine Lügen und leeren Versprechungen oder seine jüdischen Freunde aber warum jetzt auf einmal ein “Gemeinsam” entstehen soll nur weil er jetzt mal in München aufgeschlagen ist, das gehört für mich einfach zu sehr in den Bereich der Fantasie und Fabeln. Wieso sollte der Verein dann “mit herunter” gehen? Weil Oliver Griss das schreibt?
Sorry, wenn „alle“ das sagen muss es stimmen? Wenn ja, spar dir das weiterlesen!
Eine Insolvenz ist sicher nicht das angestrebte beste Szenario, aber sie ist auch kein Schreckgespenst, vor dem man sich als Mitglied und Fan unendlich fürchten muss. Wir waren mit deinem Hassan in der 4 und wir würden auch ohne ihn da eingruppiert werden.
Eine Insolvenz der Fussballfirma reißt auch den Verein nicht mehr mit in den Abgrund. Einer der großen Verdienste des Präsidiums Reisinger.
Wo die Alternative ist? Wir beginnen nach einem Neustart einfach mal damit nicht mehr auszugeben als wir einnehmen! Wäre mal ein spannender Ansatz, oder?
Aber mach Dir keine Sorgen, Ismaik hat zuviel zu verlieren, deswegen wird es keine Insolvenz geben!
Ob Du es merkst? Vielleicht wenn es „alle“ sagen…
Vergangenheit hinter sich lassen … in die Zukunft schauen … “Scheichlied” sein lassen … nur so geht gemeinsam … wie auch Gernot Mang es gesagt hat … und um den Aufstieg mitspielen.
Du meinst, weil Ismaik auf einen Scharlatan reingefallen ist und seine Kohle nicht bekommen hat soll es jetzt ein neues „Gemeinsam“ geben, ohne Proteste etc.?
Ob da mit einer Fahne gewedelt wird oder ein Lied gesungen wird ist für den Verkaufsprozess wirklich egal und an der Ausgangslage hat sich nur eines verändert, auch der Allerletzte hat jetzt mitbekommen, dass Ismaik verkaufen will/muss.
Ich muss Hasan Ismaik hier uneingeschränkt Recht geben.
Es ist wirklich unerhört: Man verhandelt intensiv, es wird abgestimmt, es kommt zu einem Vertrag…. und dann wartet eine Partei ewig auf ihr Geld, wird vertröstet, hingehaalten und der Lächerlichkeit Preis gegeben.
Richtig, Hasan, sowas macht man einfach nicht!
🤣🤣🤣