Das war nicht anders zu erwarten: Mit 0:3 (17:25; 10:25; 18:25) unterlag der TSV Haching München den United Volleys Frankfurt.

Haching in Frankfurt chancenlos

Vor 200 Zuschauern in der Mainmetropole musste Coach Bogdan Tanase auf die Brüder Jonas und Benni Sagstetter verzichten, die beide erkrankt fehlten. Entsprechend einfach taten sich die derzeit formstarken Hessen aufzuspielen. Vor allem der druckvolle Service machte Haching Probleme.

In Satz zwei kamen die Volleyball-Löwen gar nicht mehr ins Spiel, zu stark war Frankfurts Angriffs- und Aufschlagspiel. Zu wenig Sicherung des Gästeteams tat ihr Übriges.

Zumindest im dritten Satz hängte sich das Team aus Unterhaching nochmal rein, bis beim 6:6 Patrick Rupprecht unglücklich umknickte und fortan auf der Bank Platz nehmen musste. Zu allem personellen Unglück prallte Zuspieler Eric Paduretu beim 7:10 mit Lenny Graven zusammen, konnte aber weiterspielen. Insgesamt agierte Frankfurt zielstrebiger, hatte mit den zunehmend verunsicherten, weil personell gebeutelten Hachingern aber letztlich auch leichtes Spiel.

Das Prinzip Hoffnung

Zum MVP bestimmte der Frankfurter Trainer Sketcher, der Chefcoach Achten vertrat, Simeon Topuzliev. Haching-Trainer Bogdan Tanase setzt auf das Prinzip Hoffnung.

“Mit der personellen Misere war nicht mehr drin. Das Fehlen wichtiger Akteure hat uns verunsichert. Zudem hat Frankfurt gerade einen großartigen Lauf. Ich hoffe, dass unsere Erkrankten und Verletzten gegen Düren wieder dabei sein können.”

Für Haching geht es bereits am Samstag um 19 Uhr in der Bayernwerk Sportarena gegen Düren weiter.

Bild: TSV Haching München / TSV 1860 e.V.

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