Der 26. Spieltag der dritten Liga wurde heute mit der Partie TSG Hoffenheim II gegen den TSV 1860 München eröffnet. Für die Löwen ging es darum, mit einem Auswärtssieg den Anschluss nach oben wieder herzustellen, was am Ende auch gelang. Durch die direkten Duelle von Rostock und Essen sowie Cottbus und Verl werden sich Teams vor 1860 morgen zwangsläufig gegenseitig Punkte abnehmen.
Kauczinski schickt unveränderte Startelf ins Rennen
Löwentrainer Markus Kauczinski schickte die selbe Startelf wie vergangenen Sonntag beim 1:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock ins Rennen. Kapitän Verlaat musste also wieder auf der Bank Platz nehmen und Volland agierte gemeinsam mit Philipp als Doppelzehner hinter Haugen.
1860 geht früh in Führung
Bei Hoffenheim II zählte für 1860 heute also nur ein Sieg. Dementsprechend gingen die Löwen ins Spiel und lagen bereits nach zwei Minuten mit 0:1 in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete Volland schnell und schickte Danhof über halbrechts in den Strafraum der TSG. Danhof behielt die Übersicht und legte den Ball perfekt in die Mitte zu Philipp, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. In der Folge war der jungen Hoffenheimer Zweitvertretung die Verunsicherung nach sechs sieglosen Spielen in Folge anzumerken. Aber 1860 konnte aus den zahlreichen Abspielfehlern der Hoffenheimer kein Kapital schlagen und zog sich unverständlicherweise immer weiter zurück.
Hoffenheim II bestraft Passivität von 1860
So konnte sich der Hoffenheimer Nachwuchs mehr und mehr Spielanteile erarbeiten. Labes hatte eine erste Hoffenheimer Chance in der 12. Minute, als er alleine vor Dähne auftauchte, der aber sicher parierte. In der 25. Minute war es dann soweit: die TSG kombinierte sich über rechts nach vorne. Erlein brachte schließlich den Ball auf den mittig freistehenden Micheler, der den Ball platziert aus etwa elf Metern zum 1:1 in die rechte untere Ecke setzte. Damit wurde die Passivität von 1860 im Spiel schnell bestraft. In der 36. Minute gewann Lührs nach einem Freistoß von Micheler am Fünfer ein Kopfballduell gegen Schifferl und setzte den Kopfball knapp am Pfosten vorbei. Da hätten sich die Löwen nicht über den Führungstreffer für Hoffenheim II beschweren können. Kurz vor der Pause zeigte 1860 nochmal auf, als Philipp links an der Grundlinie in den Hoffenheimer Strafraum eindrang und den Ball hoch auf’s kurz Eck setzte. Allerdings landete die Kugel im Außennetz. So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen und die Löwen mussten sich ärgern, dass sie das Spiel nach der frühen Führung so leichtfertig aus der Hand gegeben hatten.
Hitziger Start in die zweite Hälfte
Die ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte hatten es in sich. Erst vergab Haugen alleine vor Petersson die Führung für 1860. Auch zwei Nachschüsse ließen die Löwen ungenutzt. Dann traf Labes auf der Gegenseite den Pfosten nach schöner Kombination über Hennrichs und Zeitler. Bei der nachfolgenden Ecke gerieten Maier und Erlein aneinander. Erlein schubste Maier wohl um und sah dafür eine etwas zu strenge rote Karte. 1860 war nun in Überzahl und wusste mit der numerischen Überlegenheit zunächst nichts anzufangen.
Haugen bringt 1860 wieder in Führung
Hoffenheim II spielte sogar weiter frech nach vorne. Eine solche Situation nutzte 1860 dann spektakulär zum 1:2. Schifferl gewann den Ball am eigenen Strafraum, spielte sofort einen langen Ball auf Volland, der seinerseits direkt auf Haugen weiterleitete. Haugen lief alleine auf Petterson zu und schob den Ball eiskalt zum 1:2 rechts unten ins Tor (64. Minute). Hatte 1860 damit die Weichen auf Auswärtssieg gestellt? Mit einem Mann mehr und einem Tor Vorsprung standen die Vorzeichen gut.
Comeback von Schröter
Nach über einem Jahr Verletzungspause wurde Morris Schröter in der 67.Minute für Tim Danhof eingewechselt. Danach verlegte sich 1860 wieder darauf, die Räume für Hoffenheim II eng zu machen und abzuwarten. Mit zehn Mann konnte Hoffenheim aber keine gute Torgelegenheiten mehr erspielen. Sechzig lauerte auf Konter und Steinkötter gelang das vermeintliche 1:3, das aber wegen Abseits wieder kassiert wurde (76. Minute). In der letzten Viertelstunde ließ 1860 gegen das dezimierte Hoffenheim II bis zur Nachspielzeit nichts mehr anbrennen. In dieser musste Dähne noch zwei Mal beherzt eingreifen, um das 1:2 über die Zeit zu bringen. Am Ende feiern die Löwen einen Arbeitssieg gegen zehn Hoffenheimer. Damit verkürzt der TSV den Abstand auf Rang 3 zumindest für eine Nacht auf vier Punkte. Je nachdem wie die anderen Teams morgen spielen, ist 1860 möglicherweise wieder mitten drin im Kampf um den Aufstieg.











Erst wenn auch gegen Aue und in Köln bei Viktoria gewonnen wurde darf man sich wieder ernsthaft mit den vorderen vier Plätzen befassen. Wir sind noch nicht dominant genug in dieser Liga und Cotzbus, Osnabrück, Duisburg und Rostock werden die finalen Mitstreiter bleiben. Bin sicher der Aufstieg wird an den letzten beiden Spieltagen erst klargemacht und bis dahin brauchen wir mindestens 70 Punkte ..also noch 10 Siege bei 12 Spielen. Mit der Rückkehr von Schröter, Verlaat und Dulic wird’s vielleicht einfacher dieses schwere Ziel noch zu erklimmen. Es sollten auch andere Spieler neben Kevin öfter Torvorlagen beitragen, damit Haugen, Hobsch, Steinkötter oder ein wieder fitter Niederlechner treffen dürfen.
Tip für Aue 2:1
Tip für Köln 0:2
Wer 5 mal in Folge gewinnen will, muss erstmal dreimal in Folge gewinnen. Finds schön, zum ersten Mal seit Langem überhaupt mal wieder Interesse daran zu haben, wie denn die anderen spielen.
Nichtsdestotrotz: der Spielaufbau ist und bleibt mau. Einzelne Lichtmomente überlegener Einzelspieler, statt einem sinnvollen Plan gepaart mit Können. (Edit: wobei das 1:0 schon prima war, endlich mal so, wie man sich das vorstellt; 2:0 war auch grosse Klasse, aber eben eher Kategorie “überlegene Einzelspieler”).
Ich hoffe wirklich, dass zur nächsten Saison dieses 5-2-1-2 der Vergangenheit angehört. Diese Aufstellung lastet den Aussen eine Verantwortung auf, der sie nur schwer gerecht werden können. Das Austarieren von Offensive und Defensive hat gefühlt die ganze Saison nicht funktioniert. Wars hinten sicher, wars vorne harmlos. Und vorne haben wir nur in den wenigsten Spielen druckvoll mit vielen Chancen gespielt. Hilft ein 6er oder 8er vorne mit, gehts hinten dahin. Weicht Volland und ein Stürmer auf die Flügel aus, gibts in der Mitte keine Anspielstation. Die Verteidiger sind gar nicht in der Lage, sich vorne einzuschalten, dazu haben sie nocht die Klasse. Und die Doppelbelastung als AV und Flügel ist für die Schienen-spieler in unserem Kader oft eine Nummer zu hoch, so dass im Zweifelsfall eher die Offensive hinten runter fällt.
Ja, jetzt zweimal mit Glück und nicht unbedingt verdient gewonnen, aber wenn da nicht langsam mehr Zug nach vorne reinkommt, verdienen wir nicht, aufzusteigen.
Die Defensive steht eigentlich gut aber unser grösstes Problem sind blinde voreilige hohe Pässe im Spielaufbau und dass wir oft viel zu tief stehen. Deswegen hatten wir mit dem Elfer und der roten Karte schon viel Glück. Man sieht aber in unseren Druckphasen was wirklich möglich ist mit diesem Team.
Wenn wir gegen Aue zuhause gewinnen und Rostock, Essen, Wiesbaden heute unentschieden Spielen haben wir gegen Cottbus und Duisburg den Aufstieg fast schon selbst in der Hand.
Tja, Wiesbaden und Rostock haben gewonnen.
Da hat der Trainer schon recht, wir rennen den Punkten hinterher. Wieviele Spieltage gabs, wo alle für uns gespielt haben, unds dann trotzdem nur hiess: Klodeckel in der Hand ghabt, und trotzdem in’d Hosn gschissn.
Aber es gibt noch viele Spieltage.
Mich beschäftigt seit der Rückfahrt gestern schon die Aufstellung für Dienstag. Maier fehlt, Philipp fehlt. Okay vorn Hobsch rein. Würde passen. Obwohl ich mir lieber Steinkötter neben Haugen wünsche. Maier ersetzen durch Verlaat. Das hatte sich diese Woche doch eh jemand in den Kommentaren gewünscht, dass er gerne Verlaat vor der Abwehr sehen möchte.
Das Spiel war jetzt nicht sehr ansehnlich. Über die Außenbahnen geht fast gar nichts. Und mich stinkt an, dass wir uns nach einem Tor immer hinten reinstellen und um den Ausgleich betteln.
Zu dem Platzverweis: Der Erlein zeigt dem Schiri zweimal den Vogel und ruft “Ey,bist du blöd?”.Das wäre dann berechtigt Rot.Und zudem könnte man auch meinen,Maier wollte den Erlein hindern auf den Schiri loszugehen.Der Stoss gegen Maier war natürlich dumm
Spielerisch sind wir leider wirklich noch nicht auf dem Stand, den es braucht. Gefühlt haben wir gegen Rostock und jetzt in Hoffenheim durch Glück und Individualqualität gewonnen.
Ich will nicht meckern, aber da muss noch viel kommen, um ernsthaft oben mitzuspielen. Stolpriger Spielaufbau, defensive Spielweise und auf Konterchancen hoffen, usw… wisst ihr was ich meine?
Sehe ich auch so
Jacobsen hat gestern gefühlt gar nicht stattgefunden. Das Spiel lief völlig an ihm vorbei.
Oder ich habs am Bildschirm einfach nicht mitbekommen.
Oida, fett Bock auf Aue grad.
Was alles möglich gewesen wäre, wenn uns die Schiris nicht die halbe Saison bestohlen hätten!
Egal. Beastmode ihr geilen Löwen.
Gestern haben wir mit Hilfe des Schiedsrichters gewonnen.
Objektiv bleiben.
Böse Zungen würden sagen, dass Mang mit seiner Schirikritik einen Nerv beim DFB getroffen hat….ich sage, dass weder der 11er gegen Rostoch, noch die Rote gegen Hoppelheim gerechtfertigt waren! ABER wir haben so oft das Nachsehen gehabt und haben jetzt zwei dreckige Siege am Stück geholt…AMEN!!!
Richtig. Scheiß drauf, wir könnten noch 16x bevorteilt werden, bis es zumindest nur Remis steht bzgl. Vorteil und Beschiß.
Abgesehen davon hätte Rostock schon nach 24 Minuten Rot gegen Voglsammer kassieren müssen, da schreibt bloß kaum jemand drüber.