Mit der Partie FC Ingolstadt 04 gegen Türkgücü München wurde am Montag Abend der 27. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen. Der TSV 1860 hatte am Samstag mit 0:1 beim MSV Duisburg verloren.

FC Ingolstadt 04 – Türkgücü München

Während Ingolstadt seine Aufstiegsambitionen untermauern wollten, hatte Türkgücü die Möglichkeit, mit einem Dreier am TSV 1860 vorbeizuziehen. Mit Sebastian Maier und Noel Niemann bot Neu-Trainer Serdar Dayat zwei Spieler auf, die das Fußballspielen in Giesing erlernt haben.

Türkgücü mit der schnellen Antwort

Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Schanzern, die hoch pressten und den Gegner früh anliefen. So verwunderte es auch nicht, dass der FCI in der 15. Minute in Führung ging. Stendera schlug einen Eckball an die Fünfmeterlinie und Schröck nickte zum 1:0 ein. Der Aufsteiger verstand das wohl als Weckruf, denn nur drei Minuten später glich Awoudja ebenfalls per Kopf zum 1:1 aus. Türkgücü schien nun besser im Spiel, das nächste Tor fiel jedoch auf der Gegenseite. Barry wehrte einen Schuss von Bilbija mit dem Oberarm ab und Schiedsrichter Robin Braun zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kutschke ließ sich nicht zweimal bitten und vollstreckte souverän rechts unten zum 2:1 für die Schanzer (30.). In einem weitestgehend ausgeglichenen Spiel blieb Ingolstadt die gefährlichere Elf und verpasste es in Person von Röhl, den Vorsprung auszubauen. Auf der anderen Seite kamen Röser und Awoudja zu Möglichkeiten, zur Pause hatte jedoch die knappe Führung der Hausherren Bestand.

Souveräne Schanzer

Für Noel Niemann war die Partie nach 45 Minuten zu Ende; er wurde nach dem Seitenwechsel durch Omar Sijaric ersetzt. Am Spiel änderte die Maßnahme jedoch wenig: Die Schanzer blieben spielbestimmend und zeigten, warum sie in der Tabelle so weit oben stehen. Dazu waren noch nicht mal spielerische Glanzpunkte notwendig, aber die Souveränität, mit der sie den Ball vom eigenen Strafraum fernhielten, war schon beeindruckend. Türkgücü agierte bemüht, fand aber kaum ein Durchkommen gegen die Defensive der Schanzer. Torgefährlicher blieben die Gastgeber: Der eingewechselte Eckert Ayensa scheiterte mit seinem Kopfball am glänzend reagierenden Vollath (66.) und nur zwei Minuten später wurde der einschussbereite Elva in letzter Sekunde geblockt.

Verdienter Heimsieg

Anschließend neutralisierten sich beide Teams eine Viertelstunde lang, was den Schanzern natürlich deutlich mehr gelegen kam als den Gästen, die unbedingt noch zum Ausgleich kommen wollten. Einmal mehr zeigte sich jedoch, wie sehr Türkgücü von seinem Spielmacher Sercan Sararer abhängt. Nimmt man ihn aus dem Spiel, fehlt es dem Aufsteiger gravierend an Kreativität. So schaukelte der FCI den knappen Vorsprung souverän über die Zeit und kletterte in der Tabelle wieder auf Platz 2, während Türkgücü hinter den Löwen auf dem 7. Rang verharrt.

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