Nach den Entlassungen von Gino Lettieri, Pavel Dotchev und Jeff Saibene scheinen der MSV Duisburg, Viktoria Köln und der 1. FC Kaiserslautern bei der Trainersuche erfolgreich gewesen zu sein.

Von der Viktoria zu den Zebras

Erst am 24.01. war Pavel Dotchev bei Viktoria Köln entlassen worden, nun scheint der sympathische Bulgare einen neuen Job gefunden zu haben. Laut liga3-online steht er kurz vor einem Engagement beim abstiegsbedrohten Ligakonkurrenten MSV Duisburg. Dieser hatte Gino Lettieri nach nur wenigen Wochen im Amt entlassen.

Ex-Löwe am Höhenberg

Mit Olaf Janßen hat ein alter Bekannter bei Viktoria Köln die besten Karten, der seine Visitenkarte auch bereits beim TSV 1860 abgegeben hat. In der Saison 2003/04 war Janßen als Co-Trainer unter Falko Götz bei den Löwen tätig. Darüber hinaus saß der 54-Jährige u.a. auch auch bei RW Essen, Dynamo Dresden, dem FC St. Pauli, dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg, bei Hertha BSC und bei der Nationalmannschaft Aserbaidschans auf der Bank. Mal war er auch dort Co-Trainer, mal war er hauptverantwortlich für die Mannschaft angestellt. Und auch bei Viktoria Köln betritt er kein Neuland: Bereits zwischen Januar und Juni 2018 betreute Janßen die Viktoria und holte aus 18 Regionalliga-Spielen starke 33 Punkte – zum späteren Aufsteiger KFC Uerdingen fehlten nur vier Zähler. Sein Vorgänger damals war übrigens Marco Antwerpen, der zu Preußen Münster abgewandert war.

Keine Vertragsverlängerung trotz Aufstieg

Eben dieser Marco Antwerpen ist nun ein heißer Kandidat beim 1. FC Kaiserslautern und dürfte dort in Kürze seine Unterschrift unter den Vertrag setzen. Nach seiner Zeit in Münster wechselte er zu Eintracht Braunschweig. Dort schaffte er mit seinem Team den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der Vertrag des Trainers wurde dennoch nicht verlängert. Stattdessen übernahm Antwerpen nach dem 2. Spieltag der laufenden Saison die Würzburger Kickers, wurde jedoch bereits nach fünf Spielen wieder entlassen. Der dortige Sportchef Felix Magath verabschiedete ihn mit den zynischen Worten: „Der Trainer kann weiter in Ruhe arbeiten – nur halt woanders.“ Nun also Kaiserslautern…

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