Während die die Zukunft der Aufstiegsregelung zur 3. Liga weiter eines der meist-diskutierten Themen im deutschen Fußball ist, verzichtet wohl schon das zweite Team aus der Regionalliga Bayern auf den Aufstieg, die damit auch wenig Argumente für einen Erhalt der fünf Regionalligen liefert. Nach dem 1. FC Nürnberg II, der die Tabelle anführt, will auch die SpVgg Unterhaching nicht zurück in Liga drei. Man wolle kein Harakiri, sondern ein stabiles Fundament schaffen, das berichtet heute das Ippen-Portal FuPa. Die Hachinger kämpfen seit vielen Jahren mit finanziellen Problemen und peilen die Rückkehr in den Profi-Fußball erst wieder für die Saison 2027/28 an, heißt es in dem Artikel.
Sportlich heißester Kandidat verzichtet
In der Tabelle der Regionalliga Bayern liegt Haching aktuell mit 67 Zählern auf Platz zwei hinter dem 1. FC Nürnberg II (69), der bereits seinen Aufstiegsverzicht erklärt hatte. Damit dürften die Würzburger Kicker als Dritter (66 Punkte) freie Bahn auf dem Weg in den Profi-Fußball haben. Das direkte Regionalliga-Duell zwischen Unterhaching und Würzburg am 9. Mai, dürfte darüber entscheiden, wer sich Bayrischer Amateur-Meister nennen darf.
Keine Auswirkungen auf DFB-Pokal-Qualifikation
Wie schon ausführlich berichtet hat diese Entscheidung der Vorstädter keine Auswirkung auf eine mögliche DFB-Pokal-Qualifikation des TSV 1860 München. Der Sieger des Toto-Pokal-Finals zwischen Würzburg und den Löwen am 23. Mai hat einen Platz im DFB-Pokal sicher. Wird Würzburg beste erste Mannschaft der Regionalliga und gewinnt das Pokal-Finale gegen den TSV 1860, dann und nur dann, rücken die Löwen nach. Bleibt Haching die beste erste Mannschaft der Regionalliga, so schafft den Sprung in den DFB-Pokal nur der Sieger des Toto-Pokal-Endspiels.
Wirtschaftliche Gründe für den Aufstiegsverzicht
Im Artikel von FuPa heißt es wörtlich:
Die Vorstädter werden wohl vorerst auf einen möglichen Aufstieg verzichten. Das hat sich in den letzten Wochen schon angedeutet, nun haben sich die Anzeichen verdichtet. Kein Hauruck-Entschluss, sondern Ergebnis einer ehrlichen Analyse.
Bei den Bobfahrern möchte man sich auch weiterhin auf die Ausbildung von Talenten und die Jugendarbeit konzentrieren, sowie die Durchlässigkeit in den Herren-Kader optimieren.
Kein Harakiri – Unterhaching verzichtet auf die 3. Liga
Weiter schreibt FuPa:
Kein wirtschaftliches Harakiri, sondern der bodenständige Aufbau eines stabilen Fundaments. Dafür wird weiter der Beton angemischt. Den Weg gehen nicht nur Vereinsumfeld, sondern auch Fans und Sponsoren mit. Das ist Präsident Manni Schwabl wichtig. Haching ist keine One-Man-Show, die SpVgg zieht an einem Strang, steht hinter einer Idee.
Auf den Ausflug ins benachbarte Unterhaching werden die Löwen-Fans also in der nächsten Spielzeit verzichten müssen. Doch damit können nach den organisatorischen Desastern in den letzten Auswärtsspielen im Vorort wohl auch alle ganz gut leben.











2023 haben sie doch das selbe Kasperltheater durchgeführt. Bis 3 Tage vor dem Relegationsspiel gegen Cottbus wollten sie doch allen weiß machen, gar nicht an der dritten Liga teilnehmen zu wollen. Cottbus war damals maximal verärgert.
Wie erwartet. Bin mal gespannt, wo jetzt alle sind, die immer geschwärmt haben, von Schwabls Management und wie gut Haching doch seine Sache macht