Ehemaliger Türkgücü- und TSV 1860-Trainer Alexander Schmidt: 1860 steigt direkt auf

Vor dem Drittliga-Stadtduell Türkgücü München gegen den TSV 1860 München war der ehemalige Trainer beider Vereine, Alexander Schmidt im Löwen-Podcast “Giesinger Bergfest” zu Gast.

Gestern haben wir bereits unseren Podcast über den TSV 1860 “sechzger.de-Talk” vorgestellt, heute sind die Kollegen vom “Giesinger Bergfest” dran. Diese hatten nämlich in der 6. Ausgabe ihres Podcasts Alexander Schmidt zu Gast. Dieser tätigte einige sehr interessante Aussagen.

Alexander Schmidt über seine Entlassung bei Türkgücü München im Februar

“Die Mannschaft war überragend, wir waren eine Top-Gemeinschaft. Für mich war es auch überraschend. Wir standen gut in der Tabelle. Der Präsident hat mir mitgeteilt, dass er sich von mir trennt. Wer Hasan Kivran kennt, der weiß, wie launisch er ist. Er hat versucht, sich einzumischen ins Sportliche. Für mich war es so, dass mich nur der Aufstiegsplatz gerettet hätte. Er hat es nicht akzeptieren können, dass ich mir keine Aufstellung diktieren lasse. Ich wollte in der Früh noch in den Spiegel schauen können. Er hat dann bei der ersten Schwäche, die wir als Mannschaft gezeigt haben, gleich reagiert.”

Über die Vertragsverhandlungen mit Sascha Mölders

“Ich habe Sascha angerufen und mich bemüht um ihn. Er ist einfach ein Unterschiedsspieler und ein Typ. Kein Floskelmeier, wie es heute so üblich ist. Er ist ein Kapitän, ein Vorbild, ein Torjäger – einfach ein geiler Typ. Ich hätte ihn gerne in der Mannschaft gehabt, aber zu Sechzig passt er wie die Faust aufs Auge. Er ist ein 1000-prozentiger Löwe.”

Über den aktuellen Zustand des TSV 1860 München

“Günther Gorenzel und Michael Köllner machen einen super Job bei 1860. Sie schaffen es vor allem, das Umfeld zusammenzuhalten. Das ist noch nicht vielen gelungen. Es gibt keine großen Unruhen und Störfeuer. Wenn der Verein einmal an einem Strang zieht, ist das brutal. Dann rollt Sechzig.”

Über die Aufstiegschancen der Löwen

“Man merkt, dass sie hungrig und mental stark sind. Die Mannschaft und das Trainerteam verkörpern das. Ich glaube, dass Sechzig derzeit stärker ist als Rostock. Die wursteln sich in letzter Zeit ein bisschen durch. Auch Dresden und Ingolstadt lassen Federn. Sechzig muss dieses Momentum nutzen. Sie haben das beste Torverhältnis, das ist wie ein zusätzlicher Punkt. Ich glaube, sie steigen direkt auf.”

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