DFB-Pokal: Auslosung schon am Sonntag

Der sechzger.de-Fernseh-Tipp: Am Sonntag Abend um 19.15 Uhr findet in der ARD-SPORTSCHAU die Auslosung der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2022/23 statt. Als Losfee für die 32 Partien, die gezogen werden, fungiert im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund dabei Weltmeister Kevin Großkreutz.

Fast alle Teilnehmer stehen fest

63 der 64 Kugeln, die dann in den beiden Töpfen liegen, enthalten bereits einen konkreten Vereinsnamen. Lediglich der zweite Starter des Landesverbands Westfalen, der Meister der dortigen Oberliga ist noch nicht gefunden. Erst am übernächsten Wochenende fällt eine Entscheidung. Und es könnte sogar ein altbekannter Name im deutschen Profifußball werden: Die SG Wattenscheid 09.

Acht Vereine aus der 3. Liga am Start

Auch heuer wieder im DFB-Pokal mit dabei ist – dank des erreichten vierten Platzes in der 3. Liga – der TSV 1860 München. Er befindet sich im sogenannten “Amateur-Topf”, aus dem die Kugeln jeweils zuerst gezogen werden, was ein automatisches Heimrecht bedeutet. In diesem Topf befinden sich neben den beiden Zweitligaabsteigern Aue und Ingolstadt noch fünf weitere Drittligakonkurrenten der Löwen in der kommenden Saison. Kaiserslautern und Dresden (einer der beiden wird heute Abend nach dem Relegationsrückspiel als Drittligist feststehen), die SpVgg Bayreuth (qualifiziert als Meister der Regionalliga Bayern) sowie Waldhof Mannheim, Viktoria Köln und Aufsteiger SV Elversberg – als Sieger ihres jeweiligen Landespokals. Alle anderen Ligakonkurrenten der Löwen sind – wie 1860 selbst in Aubstadt – in der abgelaufenen Saison in ihrem heimischen Landespokalwettbewerb gescheitert.

Klangvolle Namen und klassische Amateurvereine

Aus der 2. Liga befindet sich der 15. der Abschlusstabelle, Jahn Regensburg sowie die Aufsteiger Magdeburg und Braunschweig und eben der Sieger der Relegation zwischen Dresden und Lautern im Topf mit den Löwen – und können uns entsprechend nicht zugelost werden. Über die Landespokalwettbewerbe hat sich noch der eine oder andere bekannte Name in die 1. Runde gekämpft: Die Kickers aus Offenbach und Stuttgart, Carl-Zeiss Jena, der Chemnitzer FC, Energie Cottbus und der VfB Lübeck sind dabei. Auch Drittligaabsteiger Viktoria Berlin hat als kleines Trostpflaster den Weg in die 1. Hauptrunde geschafft. Die übrigen Teilnehmer sind dem auf Profifußball fokussierten Fußballfreund eher unbekannte Namen aus den ambitionierten Amateurligen der Republik.

Wer kommt nach Giesing?

Erwähnt werden sollte an dieser Stelle – für jene Leser, die das nicht im Kopf haben – natürlich auch, auf wen Sechzig in der 1. Hauptrunde treffen wird. Und das ist ganz einfach: In Topf 2, dem “Profi-Topf” liegen die Kugeln mit 18 Bundesligisten und den besten 14 Zweitligisten der gerade zu Ende gegangenen Saison. Da ist logischerweise der ein oder andere klangvolle Name dabei, allerdings natürlich auch Vereine wie Sandhausen, Paderborn, Wolfsburg oder Hoffenheim, die der Verfasser dieser Zeilen – zugegebenermaßen ganz subjektiv – nicht gerade als Traumlose für Münchens große Liebe bezeichnen würde. Aber sicher haben viele Löwenfans ganz viele unterschiedliche Wunschgegner.

Spieltermine für die 1. Runde

Gespielt werden die am Sonntag gezogenen Partien dann – in über neun Wochen – zwischen Freitag, den 29. Juli und Montag, den 1. August. Wichtige Ereignisse haben oft lange Schatten. Der aktuelle Meister und der frisch gekürte DFB-Pokalsieger tragen ihre Erstrundenpartien übrigens später, in einer Englischen Woche am 30./31. August aus, da sie am für die erste Runde vorgesehenen Wochenende im DFB-Supercup aufeinandertreffen.

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Mein Wunschgegner wäre Biiielefeld (die Älteren unter uns werden sich sicher noch erinnern: 0:4, 4:0, 2:0)

Bitte wäre ein Los der Kategorie sportlich unmöglich und null Attraktivitätsgrad wie Red Bull oder Hoffenheim oder Wolfsburg. Die finde ich alle noch viel ärger als die vom Autor genannten Sandhausen und Paderborn.