Jetzt hat es die Löwen erwischt: Im sechsten Testspiel kassierte der TSV 1860 gegen den tschechischen Erstligisten Slovan Liberec die erste Niederlage. Das Tor des Tages erzielte Dominik Masek in der 81. Minute.
Haugen im Aufwärmtrikot an den Pfosten
Mit einer komplett veränderten Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den SKU Amstetten am Vormittag starteten die Löwen in die Partie gegen Slovan Liberec. So oder so ähnlich könnte die erste Elf auch durchaus zum Saisonstart bei Rot-Weiss Essen aussehen. Die erste bemerkenswerte Szene gab es bereits nach drei Minuten, als der Schiedsrichter die Begegnung unterbrach, da sich die Trikots beider Teams zu sehr ähnelten. In der Folge spielte der TSV 1860 in den weißen Aufwärmtrikots, jedoch ohne Nummern.

In der Folge zeigte die Elf von Patrick Glöckner eine couragierte Leistung und war der Führung etwas näher als der Gegner. Die beste Gelegenheit bot sich Neuzugang Sigurd Haugen, der in der 26. Minute jedoch am Pfosten scheiterte. Erst danach kamen auch die Tschechen besser ins Spiel und zu Chancen. Besonders Afolabi sorgte für Gefahr, wurde jedoch einmal von Verlaat (38.) und einmal von Dähne (45.) geblockt.
TSV 1860 unterliegt Slovan Liberec
Kurz nach dem Seitenwechsel verließ der angeschlagene Niederlechner den Platz, für ihn kam Wolfram ins Spiel. Die besseren Torchancen erarbeiteten sich nun jedoch eindeutig Slovan Liberec, der TSV 1860 wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Zweimal konnte sich Dähne auszeichnen, einmal klärte die Latte für den bereits geschlagenen Keeper. In der 81. Minute schepperte es dann aber doch noch: Dominik Masek traf aus 12 Metern aus halblinker Position und es stand 1:0 für die Tschechen.
Zwar hatte Haugen in der Schlussminute noch den Ausgleich auf dem Fuß, im Großen und Ganzen geht der knappe Sieg von Slovan Liberec aber absolut in Ordnung. Mit dem ersten Gegentor in der Vorbereitung kassierten die Löwen also auch direkt ihre erste Niederlage. Nächster Gegner ist der FC Vaduz, auf den der TSV 1860 am kommenden Samstag in Chur (Schweiz) treffen wird.











Boah sagts mal, was ist denn mit eurer Seite los? Es braucht so lang bis die Seite endlich lädt.
Mir wäre es lieber gewesen wenn der Rückstand schon in der 50min gefallen wäre. Die Mannschaft muss auch lernen einen Rückstand aufzuholen und ihr Spiel dementsprechend umzugestalten. Und das ganze lieber in der Vorbereitung als an einen der ersten Spieltage.
Ich freue mich auf die neue Saison und wenn man sich das Interview von Niederlechner und Volland anschaut merkt man wie viel Professionalität wie alleine mit diesen beiden Spieler dazu gewonnen haben.
Auf ein tolles Löwenjahr
Volland war gestern länger auf dem Platz als in der gesamten Saison 2024/25 bei Union Berlin.
Wir haben einen starken Kader und das künftige Löwenteam wird uns viel Freude bereiten!!!
Liberec war ein richtig guter Testgegner und konnte n. 70 Minuten komplett wechseln.
Es war schön. Trotz der Niederlage war es schön!
Es war deswegen schön, weil es ein Spiel war, zu dem ich gefahren bin, und zum ersten Mal seit Jahren gesagt habe, dass ich jedem (außer einem) die Hand schütteln und mich mit ihm unterhalten würde.
Ich bin des kämpfens und streitens leid. Ich mach das jetzt seit 30 Jahren und ich will nicht mehr. Es gibt derzeit keine offenen Punkte.
Wo sich vor 2 Wochen noch 100% der Löwenfans einig waren, nämlich dass 50% Deppen sind, haben wir jetzt eine neue Zeitrechnung begonnen: 100% der Löwenfans sind sich einig, dass das Feindbild Nummer 1 weg ist.
Und egal wie man wann zu was gestanden ist: ich akzeptiere die aktuellen tage der Unsicherheit und hoffe einfach, dass jetzt irgendwie mal alles in die richtige Richtung geht. Und dass es gut wird. Und heute vor Ort habe ich gespürt, dass es mir nicht alleine so geht.
Top geschrieben
Mit gehts genauso.
War aber 3 Tage vor Ort und habe leider auch durchaus anderes festgestellt…unbelehrbare, verbohrte Löwenfans aus der „guten, alten Arge-Zeit unter Jutta & Gerhard“, die sich vom künftigen Investor nix anderes erhoffen wie unter Hasan…
nämlich Stadionneubau und „weg aus Giesing sowie weg mit Ultras u. VR“! Manche im Löwenkosmos werden leider nie das reflektieren lernen, wie die Herren um Helfer/Pusch!
Es bleibt die Hoffnung, dass mit sportlichen Erfolg u. Wiederaufstieg viele wieder versöhnlicher werden …
auch was das GWS betrifft.
Ich war der Meinung, dass 30% auf Griss/Ismaik Linie sind und die sind nicht über Nacht verschwunden. Teile die Meinung von @United Sixties , siehe unten. Wir wissen doch alle nicht, wie es weitergeht.
Man kann durchaus anderer Meinung sein, ohne sich an die Gurgel zu gehen. Und das ist auch notwendig.
Die ganze Nummer hatte ja schon absurde Züge angenommen.
Denke man kann sich auf zwei Eckpfeiler einigen.
1. Jeder würde gerne einen Aufstieg feiern.
2. Keiner will noch einen Lizenzentzug.
Und zwischen diesen Eckpfeilern gibt es reichlich Platz für unterschiedliche Positionen, die trotzdem gemeinsam unter ein hoffentlich zweitliga- oder auch erstligataugliches Dach passen.
Ein Neuanfang muß auch in den Köpfen einiger Löwen stattfinden und ich bin mir sicher es wird gelingen.
Ein wenig Optimismus gehört dazu aber wenn irgend jemand für Optimismus bekannt ist, dann der Löwen Fan.
Grundsätzlich hoffe ich, dass die Zeit des Kämpfens vorbei ist.
Für mich und viele andere scheinen sich die Ziele, für die man gekämpft hat, zu erfüllen.
Wir spielen wieder in Giesing, das Sechzger wird ausgebaut, die Turnhalle steht auf der Agenda, 50+1 wird respektiert und der Verein hat wieder den aufrechten Gang gelernt. Ismaik und sein Gefolge sind weg, die KGaA ist schuldenfrei. Durch die Entschuldung haben die 40 % Anteile des Vereins an der KGaA einen massiven Wertzuwachs erfahren. Griss und Gefolge sind Lichtjahre davon entfernt, Mehrheiten unter den 26.000 Mitgliedern zu erzielen.
Was für mich und viele andere wie die Erfüllung fast aller Wünsche klingt, ist für die TrinkTanker, die exARGE und Griss & Co. eine Niederlage in allen Belangen.
Deswegen werden sie weiterhin versuchen, auf allen Wegen Einfluss zu gewinnen.
Solange das so ist, ist es wichtig, darauf zu achten, dass nie wieder jemand aus diesem Umfeld Einfluss auf irgendetwas in unserem Verein hat!
Man muss nicht bis Wildmoser zurückschauen: Man hat gesehen, welchen Schaden jemand wie Cassalette in kürzester Zeit anrichten kann. Das sollten wir als Mahnung und Auftrag für die Zukunft mitnehmen.
Bei allem genannten handelt es sich um eine Momentaufnahme. Solche Momente sind bei Sechzig selten und dauern meist nicht allzu lange an. Deswegen sollten wir diesen Moment genießen.