Mit dem 2:0-Heimsieg am Dienstagabend gegen Rot-Weiss Essen haben die Münchner Löwen einen wichtigen Dreier im Kampf um den Verbleib in der 3. Liga eingefahren. Entsprechend zufrieden war Trainer Argirios Giannikis nach der Partie bei der Pressekonferenz und lobte seine Schützlinge: “Das ganze Team hat gut gearbeitet”. Auch Essens Coach Christoph Dombrowski sprach nach dem Schlusspfiff von einem “verdienten Sieg für 1860”.

Dombrowski: “In Ballbesitz zu hohe Fehlerquote”

Ein offenes Spiel hatte Essens Trainer nach seinen Worten in der ersten Halbzeit gesehen. “Wir hatten in Ballbesitz eine zu hohe Fehlerquote. Durch einen individuellen Fehler sind wir in Rückstand geraten, nachdem wir zuvor eine Doppelchance nicht gemacht haben. Ich hätte mir mehr Durchbrüche über den Flügel gewünscht”, erläuterte der RWE-Trainer und fügte an: “Die zweite Halbzeit fängt mit einem individuellen Fehler und dem zweiten Tor an, damit haben wir den Gegner total aufgebaut. Enttäuschend war dann die Reaktion der Mannschaft. Es hat die Energie gefehlt, sich voll dagegenzustemmen. Wir hatten keine klaren Aktionen mehr.”.

Gianniks: “Müssen uns bei Hiller bedanken”

“Die Fans haben für eine super Atmosphäre gesorgt”, lobte Löwen-Coach Giannikis die Anhänger der Weiß-Blauen. “Es war ein anspruchsvolles, hochintensives und temporeiches Spiel”, sagte Giannikis weiter. “Zu Beginn der ersten Halbzeit hatten wir ein, zwei Chancen. Bei einem individuellen Fehler hatten wir Glück und müssen uns bei Marco Hiller bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind”, berichtete der Löwen-Dompteur.

“Haben die Fehler erzwungen”

Weiter sagte Giannikis: “Wir haben die Fehler erzwungen, durch die die beiden Tore entstanden sind. Die Mannschaft hat sehr gut und leidenschaftlich verteidigt und ihre Chancen nach vorne gesucht. Das Team hat das gut gemacht, wir sind jetzt fünf Spiele ungeschlagen und haben zwei Mal in Folge zu null gespielt. Es war ein tolles Dienstag-Abend-Spiel.”

Giannikis: “Die ganze Mannschaft hat gut gearbeitet”

“Wir haben uns für ein situatives Angriffspressing entschieden. Das war nicht einfach zu verteidigen. Aber die ganze Mannschaft hat das gut gemacht und gut gearbeitet.”, lobte Giannikis.

Nankishi noch nicht bei 100 Prozent

Angesprochen auf die Leistung von Neuzugang Nankishi sagte Giannikis: “Für die Kürze der Zeit, die er bei uns ist, hat er das ganz gut gemacht. Er war sehr agil und ballsicher. Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat, aber er ist natürlich noch nicht bei hundert Prozent.”. Auch Torschütze Lakenmacher bekam ein Lob von seinem Coach: “Das ganze Team hat gut gearbeitet. Er hat das gut gemacht aber auch das ganze Team wirkt gestärkt. Der Glaube ist zurück. Die Verteidigung fängt bei ihm vorne an. Das ist alles harte Arbeit und kommt nicht von alleine. Wir müssen kontinuierlich weiter punkten. Für den Moment bin ich aber zufrieden, was wir in der Kürze der Zeit abrufen. Es bleibt aber weiter ein enges Rennen und jedes Spiel stellt uns vor neue Herausforderungen”, erklärte Giannikis.

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United Sixties

Endlich ein Löwentrainer, der genau die richtigen Worte findet , nichts schönredet und die Teamleistung würdigt..wenn sie zu würdigen ist.
War gestern geiler Flutlichtabend auf Giesings Höhen unter alten Löwenfreunden im Rentnerblock und wichtiger Löwensieg gegen den Abstieg. Bitte weiter so am Sonntag

Kraiburger

Und jetzt pack ma uns Ingolstadt mit diesem Köllner.

P.S.: Wie spricht man “Koellner” eigentlich aus?

age

Michl

Da Bianga

Laienprediger

Posicelli

Als der “Laienprediger” Ingolstadt übernommen hat waren sie imTabellenkeller. Und jetzt sind wir dort, und Ingolstadt?

Eurasburger1860

Dank des grandiosen HAM Kaderplaners und Trainers.

Posicelli

Die HAM hat aber mit dem Aufwärtstrend von Ingolstadt nix zu tun.
Da ist der Michael Köllner schon auch beteiligt.

black_belt_blues

Dahinter stecken allerdings auch ein paar Scheine mehr bei uns.
Nicht nur Deichmann wurde mit Geld förmlich zugeschissen.

Posicelli

Und ich dachte, Geld schießt keine Tore.
Wie naiv von mir. 😅

Bergloewe

Köllner hat auch bei uns in den ersten 2 -3 Jahren gute Arbeit geleistet. Da hat er sich auch noch nicht in den Gesellschafterstreit eingemischt und sich auf Fußball konzentriert. Erst danach wurde er allmählich immer schwerer zu ertragen und gleichzeitig erfolgloser.

Posicelli

Erfolg hat immer verschiedene Väter.
Das ist bei Misserfolg genauso, deshalb ist mir deine Antwort zu einfach.