Münchens OB Dieter Reiter hat am Montag kurz vor Mittag die beschlossenen Konsequenzen aus dem aktuellen Infektionsgeschehen in der Landeshauptstadt mitgeteilt. Unter anderem wird auf bestimmten öffentlichen Plätzen eine Maskenpflicht eingeführt und die Anzahl der zulässigen Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts wird (wieder) begrenzt.

Obwohl das Spiel der Löwen gegen den 1. FC Magdeburg (Samstag, 14.00 Uhr, Sechzgerstadion) nicht explizit Erwähnung fand und man auf Seiten des TSV 1860 auch noch keine entsprechenden Hinweise erhalten hat, gehen wir von der Tatsache aus, dass das erste Heimspiel der neuen Drittligasaison 2020/21 ohne die Anwesenheit von Löwenfans ausgetragen wird. Für die Verantwortlichen beim TSV 1860 entfällt damit die organisatorische Mammutaufgabe, innerhalb von fünf Tagen einer vierstelligen Anzahl von Personen im Rahmen eines schlüssigen Konzepts den Zutritt zum Sechzgerstadion zu ermöglichen. Erfreut ist in der KGaA darüber aber natürlich niemand!

Wettbewerbsübergreifend wird der Vergleich mit dem Team aus Sachsen-Anhalts Hauptstadt nun schon das neunte Pflichtspiel auf Giesings Höhen, das ohne Zuschauer ausgetragen werden muss. Für Löwendompteur Michael Köllner übrigens mittlerweile eigentlich schon eher der Normalzustand als eine volle Hütte an der Grünwalder Straße: Nach seinem Einstieg im November 2019 stand er nur sechsmal vor 15.000 Zuschauern im Sechzgerstadion an der Seitenlinie.

Die nächste Chance für einen kleinen Teil der rund 10.000 Löwenfans, die sich bis heute Mittag eine Dauerkarte für die neue Spielzeit gesichert haben, die Mannschaft live zu begutachten, bietet sich dann eventuell am 10. Oktober, wenn Aufsteiger VfB Lübeck nach München reist.

Wir bleiben dran und halten Euch auf dem Laufenden!

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