Der TSV 1860 und die Stadiondiskussion – ein ebenso ewiges wie leidiges Thema… Nachdem nun Münchens OB Dieter Reiter die Büchse der Pandora wieder geöffnet hat und auch seine Stellvertreterin Verena Dietl zu dem Thema befragt wurde, wagen wir einen Blick auf die Zuschauerentwicklung beim TSV 1860. Daran gekoppelt ist die Frage: Welche Kapazität braucht ein Stadion, um den Anforderungen der Löwen zu entsprechen?

Luftschloss in Riem

Kurz vor Beginn der laufenden Saison verkündete Hasan Ismaik überraschend, die Stadionzukunft selbst in die Hand nehmen zu wollen. Bereits im Februar 2016 konnte man von ihm ähnliche Töne vernehmen. Nichts Geringeres als ein 52.000 Mann-Stadion sollte in Riem entstehen. Damals wie heute gab es nie eine ernsthafte Planung, wie ein neues Stadion der Löwen finanziert werden soll. Aus den Plänen wurde bekanntermaßen nichts.

Nur drei Jahre später gab der Mehrheitsgesellschafter in einem Interview mit dem BR zum Besten:

„Wir haben jetzt und auch in der Vergangenheit, wenn der sportliche Erfolg da ist, ein Potential von 50.000 bis 60.000 Zuschauern.“

Die Realität spricht eine andere Sprache. Ein Zuschauerschnitt von 50.000 bis 60.000 Zuschauern haben die Löwen selbst in der Bundesliga und zu Zeiten der Champions League-Qualifikation nicht mal annähernd erreicht. Aus der Vergangenheit wurde einfach nichts gelernt und vermutlich den falschen Einsagern in der Landeshauptstadt vertraut.

Treue Löwenfans in schwierigen Zeiten

Die Löwen haben einen unglaublich treuen Zuschauerstamm, der aber bei weitem nicht in den Größenordnungen der europäischen und deutschen Spitzenclubs liegt. Die vergangenen 50 Jahre haben gezeigt, dass es praktisch in jeder Spielzeit eklatante Unterschiede bei den Zuschauerzahlen gab. So kamen selbst in der Aufstiegssaison 1976/77 beispielsweise zum Spiel gegen den KSV Baunatal nur 6.000 Zuschauer ins zugige Olympiastadion.

Ein ähnliches Bild bot sich in der “Durchmarsch-Saison” 1993/94. Trotz grenzenloser Euphorie und der einmaligen Möglichkeit, direkt von der dritten in die erste Liga durchzumarschieren, wollten zum Beispiel nur 9.000 Zuschauer das Heimspiel gegen Hansa Rostock im Grünwalder Stadion live vor Ort sehen.

Ob in allerdunkelsten Bayernligazeiten (exemplarisch die Saison 1987/88 mit nur 400 Zuschauer gegen den TSV Ampfing) oder in der Bundesliga (in der Saison 2003/04 gegen Borussia Mönchengladbach mit 15.100 Zuschauern) gab es immer wieder Heimspiele, die nur die “Treuesten der Treuen” hinter dem Ofen hervorlockten.

Zuschauerschnitt TSV 1860
Zuschauerschnitt des TSV 1860 seit 1972

Interessante Zuschauerentwicklung beim TSV 1860

Stark ins Auge sticht das Missverhältnis zwischen der maximalen und minimalen Zuschauerzahl in einer Saison über all die Jahre, wie z.B. in der Spielzeit 2003/04 beim oben genannten Minusrekord gegen Gladbach (15.100) im Vergleich zu den 69.000 gegen die ungeliebten Seitenstraßler im Olympiastadion.

Ein weiteres Phänomen ist der Zuschauerschnitt der Saison 2005/06 in der Allianz Arena. Die für einen Zweitligisten sensationell hohen 41.932 Zuschauer pro Heimspiel setzten sich aber halt auch aus einem Großteil der damals anwesenden Gästefans (exemplarisch das Heimspiel gegen Dynamo Dresden) sowie einem Teil des Publikums zusammen, die einfach man gut und gerne als “Arenentouristen” bezeichnen kann. In dieser Saison entsprachen wohl die 20.800 Zuschauer gegen den LR Ahlen dem tatsächlichen Anteil an Löwenfans in dieser Saison.

Giesinger Erfolgsfans?

Ist eine Ableitung aus dieser Statistik und der aufgeführten Zuschauerentwicklung, dass es auch tatsächlich bei unserem geliebten TSV 1860 München den Typus der „Erfolgsfans“ gibt?

Die Frage muss ehrlicherweise ganz klar mit „Ja“ beantwortet werden. Wer aber die größte Zuschauerzahl in der Saison 2016/17 mit 62.200 Zuschauern in der Relegation gegen den Jahn aus Regensburg betrachtet, weiß auch, dass die Anzahl der “Katastrophentouristen” die Anzahl der “Erfolgsfans” bei den Löwen bei Weitem übersteigt.

Bleibt die Frage: Welche Kapazität braucht ein Stadion, um den Anforderungen der Löwen zu entsprechen?

Titelbild: CR Fotos
Original-Text: Da Brunnenmiller

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Ismaik hat von 50k bis 60k Fans als Zuschauerpotential gesprochen.
Daraus im Artikel einen Zuschauerschnitt abzuleiten, ist einfach nicht korrekt.
Das Potential von 50.000 Fans im Erfolgsfall wird keiner ernsthaft bestreiten, vor allem wenn man in einem eigenen Löwen-Stadion spielen würde.
Kein Mensch wird ein Stadion bauen, dass auf Höhe des Fanpotentials liegt.
Fakt ist, dass selbst für die 2. BL ein Stadion mit 18.060 Fans zu klein und unwirtschaftlich ist.
Die perfekte Größe für den TSV wäre wohl ein Stadion von 35.000 bis max. 40.000.

Fakt ist, dass Union Berlin mit einem Stadion für 22 000 Zuschauer (davon 18 000 Stehplätze!) aktuell Tabellenführer in der 1. Bundesliga ist. Und dort kein Mensch so dämlich ist und ins Olympiastadion umziehen würde.

Das Stadion wird auf die Kapazität von 37000 Zuschauer ausgebaut! Baubeginn Ende 2023! Wenn das im GWS auch gemacht wird, dann erübrigt sich die Stadionfrage bei den Löwen! Wenn es bei 18600 Zuschauer n bleiben sollte, dann allerdings auch!

Aber genau das ist das größte Problem bei Sechzig, ein stufenweiser Ausbau des GWS (absolut sinnvollster Weg) wird von vielen Seiten nicht akzeptiert.
Deshalb Ausbau auf 18.100 (wie mehr oder minder von der Stadt beschlossen) mit einer sichergestellten Option auf 25 oder 30.000!

Wer Neubau postet der verkennt sämtliche Fakten. Verschuldung vergessen? Neubau bedeutet Stadion, Grundstück und Verkehrsanbindung. Das kostet so unglaublich viel das leiht uns kein Mensch. Sicherheiten? Wo? Ismaik? 🤣 Ismaik baut nur Traumschlösser mit Löwenzoo.

Umbau Grünwalder = Nicht 1. Bundesligatauglich?

Schon mal die öffentlich zu gängige Studie zum Umbau gelesen? Da geht’s um Presseplätze, usw. Nach Umbau fehlt nichts gravierende….

Nicht nur Presseplätze, auch Parkplätze. Und das mit der 1. Bundesliga ist ja nicht das einzige Problem, welches man angehen muss am GWS. Momentan zahlt 60 zu viel Miete und die Kapazität ist zu klein.

Nicht immer 2 Sachen vermischen. Es finden Gespräche statt….garantiert aber der Reiter ist nicht der Gesprächspartner.

Studie gelesen???

Ja, es ging um die Zulassung zur 1. Bundesliga und Presseplätze. Die Wirtschaftlichkeit, die Kapazität und die Parkplätze sind aber genauso wichtig wie dir Zulassung zur 1. Bundesliga. In diesem Fall muss vermischt werden, da es einfach alles Gesichtspunkte sind, die passen müssen.

Ja, habe ich.

wie kommst du immer auf Parkplätze? Wo steht das?

GWS umbauen, wenn die Mietkonditionen fair sind, man eine Zulassung für die 1. Bundesliga bekäme und man die Kapazität auf 25.000 – 30.000 hinbekommt. Ansonsten Neubau in München.

Last edited 11 Tage zuvor by Dennis Müller

Die spiele gegen die Seitenstraße hätte man rauslassen sollen keine wirkliche referenz

Dann schaust mal die Zuschauerzahlen von anderen Vereinen von 1995 an zu jetzt. Früher kamen nicht so viele Leute ins Stadion. Vor leeren Rängen zu spielen war nahezu bei allen Vereinen gewohntes Terrain.

So schön und vlt. witzig jede Stadiondiskussion auf s Neue sein kann.
..der Punkt ist Keine Zeit mehr zu vergeuden und den nötigen Umbau „Neues Sechzger-Stadion“ endlich voranzutreiben , gegen jeden Widerstand auch v. Gesellschafterseite. TV- und höhere Sponsoren-Gelder in der zweiten Liga + die etwa 15 000 treue Löwen-Jahreskartenkäufer sind für die KGaA das alles Entscheidende Zukunfts-Pfund. Ob 18 060 oder doch mögliche 21 860 Fassungsvermögen bleiben Optik und zweitrangig…B-Seats, Logen und deutlich mehr Sitzplätze auf einer neuen Haupttribüne im vollüberdachten Sechzger mit grenzenloser , einzigartiger Löwenstimmmung werden für viel Jahre ausreichend bleiben. Für wenige Ausnahmespiele irgendwann ins sanierte Oly auszuweichen
( 10+7 , 12+5 ?) kann Sinn machen, um die wenigen Nörgler/Zweifler/Gscheidhaferl zu beruhigen, muss es aber nicht. Präsidium, Gf und Gesellschafter müssen JETZT der Stadt den Startschuss für den Umbau ermöglichen…denn wir werden wieder aufsteigen ! Zeigt Weitblick und Durchsetzungskraft..für uns und unseren T S V !

Stand heute keine Buligenehmigung nach Ausbau-was genau hat das mit Weitblick zu tun?

Studie zum Umbau gelesen und vor allem verstanden????

Ja habe ich gelesen und sogar sehr gut verstanden. Wo siehst du hier eine 100% Bestätigung, dass das 60er Erstligatauglich wird? Wenn du mir das schickst, dann ist für mich ein Umbau im Bestand absolut ok und wir backen eben kleine Brötchen und es geht mal rauf und mal runter!

Damit wäre ich auch konform. Mal erste Liga mal zweite Liga. Aber eben nicht in den nächsten 20 Jahren keine 1. Liga mehr. Viel zu lange schon nicht mehr da gewesen.

Das kann dir heute für in x Jahren tatsächlich niemand beantworten – für kein Stadion dieser Welt. Auch die Anforderungen an Stadien werden ja immer wieder überprüft und angepasst. Momentan werden sie tendenziell immer strenger, insofern dürfte es schwierig werden. Aber wer weiß, was in fünf Jahren ist…

Ich kenne einen mit Gehirn chip, bei dem sind “auch” amerikanische Großkonzerne verwickelt.
Für ne verbrannte Lippe vom zu heissen kaffee bekommt da gerne ne mille Schmerzensgeld vom MC Donalds. Was wurde wohl ein Gehirn chip bringen?

Der wurde das investieren, dafur halt man gerne seinen Kopf hin.

Verschwörungstheorien. Nicht ernst nehmen, nicht darüber nachdenken.

Hääh? Sonst alles in Ordnung?

Definitiv…..NEIN !!

Ideal wäre ein bundesligataugliches GWS mit 25000 oder idealerweise 30000. Mehr brauchts ned. Darauf müßte von alken Beteiligten hingearbeitet werden

Geht halt baulich und genehmigungsrechtlich einfach nicht mehr . 22 000 maximum

18106 maximum und Stand heute keine Bulitauglichkeit. Wer darauf hofft macht Management by hope und das geht nie gut.
Man stelle sich vor 60 steigt in Liga 1 auf und bekommt dann keine Lizenz…

Wer behauptet “Stand heute keine Bundesligatauglichkeit”?

Stand heute wurde das lediglich noch nicht geprüft. Bitte bei der Wahrheit bleiben!

Das stimmt doch nicht! Die geplanten Maßnahmen lassen Stand heute keine Buli zu!
Bleib dann du bei der Wahrheit und nicht auf Hoffnung setzen, sondern klare Beweise vorlegen! Es kann sein, dass es klappt und es kann sein, dass es nicht klappt-und dann????
Immer zweite oder dritte Liga? Ohne Option auf Aufstieg? Nur um in Giesing zu bleiben?

“Die geplanten Maßnahmen lassen stand heute keine Bundesliga zu!”.

Wer behauptet so etwas, habe ich dich gefragt. Stelle keine Behauptungen in den Raum, die du nicht belegen kannst!

Richtig! 25.000-30.000,tauglich für die 1. Bundesliga und falls GWS faire Mietkonditionen. Das ist wichtig.

Naja, ob man diese Zahlen aus der Vergangenheit einfach so hochrechnen kann auf die Gegenwart und Zukunft, da habe ich meine großen Zweifel. Ein paar Fakten, die gegen so eine Hochrechnung sprechen:

  1. Es gab durch die Heim-WM 2006 einen ungeheuren Zuschauerboom in der Bundesliga. Seit dem gehen vermehrt Familien und Frauen mit ins Stadion.
  2. Wir waren 2006 schon abgestiegen und profitierten in der 2. Liga nur ungefähr 1 1/2 Saisons von Stadiontouristen, die bei Bayern keine Karte mehr bekamen.
  3. Waren wir nach dem Abstieg ein attraktiver Zweiligist? Mitnichten. Überall Grabenkämpfe, falsche und überteuerte Kaderzusammenstellungen, keinerlei Kontinuität beim leitenden und spielenden Personal. Immer Berichte von Zahlungsschwierigkeiten. Später kam noch der äußerst schwierige Einstieg des Investors dazu. Das kostete immens viele Zuschauer.
  4. Die Bayern haben in früheren Jahren teilweise auch nur Zuschauerzahlen um die 30.000 gehabt und sind jetzt immer ausverkauft. Bayern profitierte richtig von der Entwicklung, die wir uns durch eigene Dummheit verbaut haben: Sie waren bei Beginn des Zuschauerbooms in Deutschland mit einer eigenen und modernen Arena am Start.

Es heißt von Investorenseite immer wieder, dass wir ein schlafender Riese seien. Da bin ich tatsächlich mal einer Meinung mit Herrn Ismaik. Das sehe ich genau so. Diese Zahlen aus der Vergangenheit bilden eigentlich nur unser Versagen ab. Und trotzdem blieben uns so viele Fans treu. Im Endeffekt bewegt sich der “harte Kern” bei den Bayern sicherlich auf einem ähnlichen Niveau wie bei uns. Nur mit dem Unterschied, dass Sechzig vor allem in der Stadt verankert ist und Bayern mehr im Umland.

Natürlich sind wir ein schlafender Riese aber in der Stadionfrage sollte auch der Hasan mal sagen was er sich vorstellt. Dazu sollte er sich endlich mal aufmachen nach München zu kommen.

Habe nichts dagegen mit dem Umbau solange zu warten, bis Hasan mal nach München kommt und sagt was er sich vorstellt! Bis dahin bin ich nämlich in Rente!

Ja, ich wohl auch!

Die roten Nachbarn haben seit dem Mauerfall einen Schnitt von um die 50 000, nicht 30 000. Das liegt deutlich weiter zurück. Sie haben rund 12 mal mehr Mitglieder als wir.

Natürlich kann man die Zahlen nicht 1:1 vergleichen. Aber eine gewisse Tendenz kann man doch klar erkennen.

Gut, lassen wir mal die Mitglieder beiseite, die interessieren mich nicht so. Bei den Zuschauerzahlen muss ich Dir recht geben, da war ich aus dem Gedächtnis zu weit nach hinten gerutscht. Die haben tatsächlich von Anfang der 90er bis Mitte der 90er ihren Schnitt plötzlich um ca. 15-20.000 angehoben und waren dann irgendwo zwischen 50-55.000 Zuschauer im Schnitt. Die Zahlen Mitte der 90er sind ganz gut vergleichbar, weil wir da auch in der 1. Liga gespielt haben und wir waren da immer so zwischen 30-35.000 im Schnitt. Also ungefähr 20.000 weniger als Bayern. Sollten wir also unser Potential ausschöpfen und irgendwann mal in die 1. Bundesliga kommen und dabei eine attraktive Mannschaft haben, halte ich einen Schnitt um die 40-50.000 Zuschauer nicht für unmöglich. Also war der Ansatz von Hasan Ismaik, der immer von einer Arena mit 55.000 Zuschauern sprach meiner Ansicht nach gar nicht so verkehrt. Auch wenn das natürlich alles ad acta ist.

Aber ich glaube von der Marke und vom Potential ist 1860 eine wirkliche und attraktive Marke, die sich wunderbar als Gegensatz zu den protzigen Roten etablieren könnte. Da würde viel Potential drin stecken. Gut, machen wir aber erst mal unsere Hausaufgaben und steigen in die 2. Liga auf … 😉

Aber macht nicht den Fehler und denkt das Potential zu klein …

den Fehler das Potential ist zu groß haben sie schon gemacht! 😉

und die attraktive Marke ist Sechzig aber auch erst wieder nach der Rückkehr ins GWS geworden. In der AA war Sechzig eine graue Maus im Schatten des Marktführers!

Das GWS ist sicherlich ein wichtiger Faktor, keine Frage, aber nicht der einzige. Die Außendarstellung ist auch inzwischen eine ganz andere. Das merkt man ja schon daran, wie Herr Pfeifer Türen einrennt bei der Vermarktung. Das ist sicherlich auch auf sein Engagement zurück zu führen, aber ist auch ein wichtiger Indikator, dass die Marke 1860 bei Unternehmen inzwischen wieder sehr positiv wahrgenommen wird.

Ja, wenn Du meinst, kein Problem …

Vieles sind Vermutungen, bei mir wie bei Dir.

Ich würde vermuten, dass wir seit den Neunzigern im Vergleich zu den Nachbarn massiv Fans verloren haben. Viele von damals sind inzwischen zu alt geworden für den Stadionbesuch. Für neue Fans waren wir nur bedingt attraktiv. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich denke es sind durch Alter, Stadionumzüge, Stadionstreit, Chaos, mehr Leute weggebrochen als neue dazugekommen. Beim Nachbarn sind durch unzählige Titel natürlich viele dazu gekommen.

Dementsprechend schätze ich unser Potential heute niedriger ein als damals. Bei Bayern genau umgekehrt. Leider.

Jetzt sind wir in der Zwickmühle. Planen wir zu klein, verschenken wir viel Potential. Wobei Union Berlin und Freiburg ja schöne Beispiele sind, dass man auch mit um die 20 000 Zuschauer oben mitspielen kann.

Planen wir zu groß, dann passiert das, was bereits mehrfach passiert ist. Im Vorverkauf holen sich weniger Karten, weil es ja immer welche gibt. Auch Sitzplatzdauerkarten für 500,- Euro in der dritten Liga wirst eher weniger verkaufen. Dann gehen die Zuschauerzahlen nach unten. Die Stimmung ebenso. Sechzig wird unattraktiver. Wie´s dann weitergeht, durften wir schon mehrfach erleben.

Wobei es schon faszinierend ist. Wir sind aktuell zweiter in der dritten Liga. Nicht einmal ein Viertel der Saison gespielt, noch lange nicht aufgestiegen. Die Aufsteiger aus der dritten Liga in die zweite Liga steigen oftmals postwendend sang- und klanglos ab. Wir haben aber aktuell Angst, für die 1. Liga zu klein zu planen.

Ganz kurz noch zu dem “Nachwuchsproblem”. Komisch, ich habe da eine ganz andere Wahrnehmung. Mir gings in den letzten Jahren der 2. Liga so, dass alles langsam einschlief und auch kaum mehr junge Löwenfans zu sehen waren. Aber die letzten Male, wo ich ihm Stadion war, war ich immer wieder überrascht wie viele Jüngere da inzwischen wieder bei uns aufschlagen. Ich sehe das nicht so negativ, im Gegenteil.

Und sei mir net bös, aber die Roten haben sich inzwischen doch zu Tode gesiegt. Die 198. Deutsche Meisterschaft sorgt doch nur noch für ein Gähnen in der Kloschüssel. So spielt ja die Mannschaft auch gerade. Die scheinen nur noch auf die Champions-League programmiert zu sein. Die kriegen bald eine Sinnkrise und schauen doch schon teilweise neidisch zu uns rüber. Da sehe ich sogar mittelfristig Chancen für einen richtigen Wandel.

Weil man gesundet jetzt und endlich eine Mannschaft hat, die was erreichen will und aufsteigen will. In der 2. Liga hattest moniz, ribamar und Konsorten, die 0 Ahnung hatten. Alex Schmidt, von Ahlen etc… Was will man damit? Eine Mannschaft mit der man sich nicht identifizieren kann und die sportlich nur Rückschritte macht und grauenvolle blutleere Auftritte liefert. Jetzt hast einen Fortschritt. Jeder ist gewillt aufzusteigen. Das war in der Regionalliga so und das ist jetzt in der 3. Liga auch so. In der 2. Liga brauchst dann auch eine Mannschaft mit der man sich identifizieren kann und die dann wenn es soweit ist den nächsten Schritt Richtung Bundesliga gehen kann. Eine erfolgreiche Mannschaft und eine Mannschaft mit der man sich identifizieren kann lockt Zuschauer.

Da kann ich nicht widersprechen, stimmt alles so, wie Du das schreibst.

Ich sag ja gar nicht, dass wir nicht wieder mehr Nachwuchs haben. Aber ich denke, dass uns mehr weggebrochen sind, als neue junge dazu kommen.

Und ich glaube, dass sich der Trend in den letzten Jahren umgekehrt hat. 😉

Schlafender Riese ist eine Definitionssache!
Es sind mit Sicherheit nicht erheblich mehr regelmässige Stadiongänger bei Sechzig, die sich akt. im Schlafmodus befinden!
Freilich andere Liga andere Zuschauerzahlen, aber wie die Statistik belegt wird man im Best Case Modus (darf keine Planungsgrundlage sein) nicht über 40k im Schnitt erreichen (das gelang nicht mal im Oly!).
Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Zuwächse zum Großteil durch die gegnerischen Fans generiert wurden (Dünamo, Unaussprechl, Augschburg, Club,…) nicth durch den schlaf. Riesen! 😉

Worüber diskutieren wir hier eigentlich?

Das Olympiastadion kann nicht umgebaut werden wegen dem Architekten, wäre zu groß und ungeeignet.

Für einen Stadionneubau fehlen Grundstück, Erschließungskosten und Mittel. Wir konnten uns ein halbes Stadion nicht leisten, obwohl da die öffentliche Hand viel und der Nachbar vom Rest die Hälfte getragen hat. Warum diskutiert man überhaupt über so etwas?

Das ist ja wie wenn der Metzgereifachverkäufer zusammen mit der Frisöse in der zugigen Wohnung in Giesing sitzt und das Angebot für eine Sanierung hat. Neue Öfen, neue Fenster, neuen Boden und das ganze mit einer moderaten Mietsteigerung. Der Nachwuchs der gerade im Bauch der Frisöse heranreift hat sogar ein eigenes, wenn auch kleines Zimmer. Dass dann nicht mehr zieht.

Anstatt das anzunehmen schwadroniert die Frisöse darüber, daß ein großes Haus in Grünwald viel besser wäre. Weil da hätte man mehr Zimmer falls noch mehr Nachwuchs kommt und dieser dann auch Nachwuchs macht und dann alle unter einem Dach wohnen könnten. Platz für ihre Eltern aus dem Osten wäre auch noch, damit die am heiligen Abend nach der Bescherung kein Hotel in München brauchen. Wenn sie einmal im Jahr ihren Arsch runter bewegen und vielleicht noch einmal zusätzlich zu besonderen Ereignissen.

Viel besser wäre es, das Haus in Grünwald. Schöner, größer. Platz für die Enkel, Platz für die Schwiegerfamilie.

Alles richtig. Nur leisten können sie es sich halt nicht nach Grünwald zu ziehen. Und wären darum ziemlich dämlich, wenn sie lieber in ihrer zugigen Wohnung sitzen bleiben möchten und die Sanierung ausschlagen.

Laut OB gibt es Grundstücke in München und nur deswegen macht es nun Sinn das Thema neu zu diskutieren.

Selbst wenn es diese Grundstücke geben sollte: Niemand wird das finanzieren und bauen, solange HAM bei Sechzig beteiligt ist. Für Außenstehende sind Ismaik und seine Abgesandten mit ihrem Verhalten seit 2011 dubiose Gestalten, mit denen man keine Geschäfte macht, schon gar nicht in dreistelligen Millionenbereich. Das weiß auch Reiter und tut sich deshalb leicht, so einen Spruch rauszuhauen.
Außerdem ist das eh nur ein Thema, mit dem ein bestimmter Blogger jetzt ein paar Tage der ansonsten klickarmen Länderspielpause überbrücken kann. Dass er Reiter dazu gebracht hat, diesen Blödsinn zu verzapfen, sagt mehr über den OB als über den OG.

Dubiose Gestalten, ohje welch ein Schwachsinn hier schon wieder.

Versuch es mal mit dem Blick eines neutralen Beobachters zu sehen.

Ich sehe das neutral aber ihr hier hackt immer nur auf die Investorenseite und merkt es in eurem Wahn nicht!

Was siehst Du dann als neutraler Beobachter, wenn Du dir einen Überblick über die elf Jahre des Wirkens der HAM verschafft?

Tja, das alle Fehler gemacht haben, alle, auch bei der 4! Das PRO1860 ihn ständig bekämpft hat,…..wie gesagt, ich drehe da die Hand nicht um.

Ich kann Dir sagen, was man als Außenstehender nicht sieht: das langfristig angelegte Handeln seriöser Geschäftsleute. Und darauf käme es bei einem teuren Projekt wie einem Stadionneubau für seriöse Investoren an. Und ohne die würde es nicht gehen.

Cool, du musst Reiter ja sehr gut kennen und damit auch seine Beweggründe solche Aussagen zu treffen und deine Aussagen zu den “dubiosen” Gestalten und ein dreistelligen Millionenbereichen, solltest du dann mal bitte näher erklären.

Ein neues Stadion kostet eine Summe im dreistelligen Millionenbereich.
Stell Dir vor, Du erfährst davon, dass ein Profiverein, über den Du nichts Näheres weißt, einen Stadionbau plant. Du überlegst, ob Du da vielleicht investieren möchtest. Dann schaust Du dir die Gesellschafter an und was sie in den letzten Jahren getan haben. Dann würdest Du vermutlich ziemlich verwirrt sein und ganz schnell eine andere Investmentmöglichkeit suchen.
Stichworte:
Verlässlichkeit
Rationales Handeln
PR-Arbeit
Vertreter vor Ort
Umgang mit Geschäftspartnern, usw.

Da zählt nicht “Aber er hätte es ja gut gemeint” oder “Die anderen waren aber auch böse”.

Und der Reiter weiß natürlich, dass 60 derzeit auf die städtischen Stadien angewiesen ist. Da kann er leicht mit irgendwelchen fiktiven Grundstücken kommen, wohlwissend, dass die in absehbarer Zeit nicht in Anspruch genommen werden.

Wie kommst du auf 3-stellig und auf “fiktive” Grundstücke? Würde mich wirklich interessieren, ob Vermutung oder Expertise?

Ein Stadion für 30-40000 Zuschauer inklusive Grundstück wird man in München sicher nicht für unter 100 Millionen bekommen. Da sind wir uns wohl einige, oder?
Solange keine konkreten Grundstücke genannt werden, sind sie für mich fiktiv.

In Freiburg hat es inklusive Infrastruktur 131 Millionen Euro gekostet. Dann einfach noch ein weiterer Apekt: Grundstückspreis Freiburg ca. 700€, München ca 2.100€…pro qm jeweils!

Quelle: https://www.aktuelle-grundstueckspreise.de/deutschland/bayern/muenchen

Hallo Klingone: München leidet unter akuter Wohnungsnot. Welche (bezahlbaren) Grundstücke sollte es denn bitteschön wo geben, die man nicht auch dem Wohnungsmarkt zuführen könnte?

Das stimmt, aber stelle diese Frage Herrn Reiter und nicht mir? 60-80 Mio sind für den Umbau für die Stadt halt auch Irrsinn!

Du hast behauptet dass es diese Grundstücke gäbe, also habe ich dich gefragt wo die sein sollen.

Frag mal wo und wie teuer dieses ist

der OB war auf der Wies´n,,,angeschickert und großmäulig…und hat halt irgendeinen lauen Scheiß rausposaunt..so seh ich das! mich würde mal interessieren,mit wem innerhalb der Stadt dieses Geblöke abgestimmt ist?
im Übrigen mag das schon sein, dass wir nach nem Aufstieg erst mal dtl. Zuwachs an Zuschauern haben…aber mit Sicherheit NUR, wenns dann sportlich super läuft, ansonsten hängst halt mit den üblichen Verdächtigen, wie gehabt, in einem viel zu großen, stimmungslosen und anonymen XYZ-Stadion ab; alles schon zu Genüge gehabt !! alles, was sich in den letzten Jahren bei ´60 positiv entwickelt hat, dreht sich mehr oder weniger, direkt oder indirekt ums Grünwalder und ums Viertel….hierin liegt unser Potenzial und da muss der Ansatz sein, sich angepasst und homogen weiterzuentwickeln; sprich ausbauen, wirtschaftlich besser nutzen , DK´s ggf. ausbauen und in einem kleinen Schmuckkästchen IMMER volle Hütte mit voll engagierten Fans spielen…that´s it

Union Berlin hat eine Stadionkapazität von 22.000 … das reicht offenbar, um ziemlich erfolgreich Erstligafussball zu spielen …

auch Freiburg konnte sich mit einem auf 24.000 Zuschauern ausgebauten Dreisamstadion in der BL erfolgreich etablieren

Nur bei Sechzig geht des ned mal in der 2.BL, weil hoid manche auch aus der Vergangenheit nichts, aber auch wirklich gar nichts gelernt haben

6000 Zuschauer Unterschied und bessere Miet und Vermarktungskonditionen sind dann schon ein erheblicher Unterschied.
Mit 24T wäre ich schon glücklich.

mit ein bisserl Geschick und v.a. politischem Willen sind lt. Machbarkeitsstudie 23.500 im Grünwalderumbau drin!

Sieht der OB aber anders….Bestandsschutz bis 18106 und damit Ende!

nichts ist unmöglich 😉

Ich liebe Giasing und das 60er Stadion, aber
ein Neubau in München wäre das Einzige, was auf lange Sicht wirtschaftlich wäre. Zudem könnte man bis zur Fertigstellung in Giesing bleiben und dann die Amas wieder heimkehren.
Die Finanzierung wäre evtl. mit einem Namenssponsor/ Ismaik und infrastrukturtechnische Unterstützung der Stadt möglich, die sich ja dann auch viel Geld spart.
35000-40000 wären optimal und auf den Zoo würde ich evtl. doch verzichten, wobei der Löwenkindergarten cool wäre!

Und 60 kann sich die Raten, Kredite und Miete dann leisten? Von Gewinn möchte ich da dann für die nächsten 20 Jahre gar nicht reden

Ich habe mich ja zu den Finanzierungsoptionen geäußert.

Wem soll denn das Stadion gehören? Wenn Ismaik zur Finanzierung beitragen soll, dann wird er mit Recht Eigentümer/Miteigentümer etwa einer Stadionbetriebsgesellschaft sein.

Und dann sind wir bei der öffentlichen Förderung. Mit Sicherheit wird die Stadt München kein gewinnorientiertes Unternehmen mit Sitz in einem Niedrigsteuerland fördern.

Für einen Neubau gibt es nur eine option: MIT einem Investor, OHNE HAM, Ismaik oder MAYA Group.

Und dann sind wir beim Thema der Wahrscheinlichkeit angelangt….

Aber genau DAS ist doch der entscheidende Punkt, um den es geht – oder nicht?

Das ist schlicht falsch. Das 60er Stadion ist jetzt auch wirtschaftlich. Es erwirtschaftet mehr als es kostet.

Das Geld kommt aus Fernsehen, Sponsoren und Transfererlösen. Dazu noch ein wenig Merchandising und Spieltagserlöse. Paar mehr Stadion Plätze machen den Kas ned fett. Und wenn man die Kosten gegenrechnet, wird einem gleich ganz schwindlig.

und weil das so ist wie du schreibst, bauen alle anderen Vereine neue modernere Stadien…
Natürlich hat auch der OB und Marc Pfeiffer keine Ahnung. Die Kosten gegenrechnung ist allerdings ein guter Punkt, ohne Sponsor, Namensgeber und Stadt wird das natürlich nicht funktionieren.

Wenn ich meine persönlichen Präferenzen mal außen vor lasse, könnte das schon stimmen was du schreibst. Neubau mit allen Möglichkeiten = Gastro, VIP, viele Sitzplätze etc. etc. Das ganze im Stadtgebiet München mit 35000 Kapazität. Das klingt sehr perfekt für die neue Fußballwelt. Zwar definitv nicht meines aber dafür schön modern.

Jetzt hätte ich trotzdem einen Einwand. Ganz ernsthaft. Wenn das beschriebene irgendwie möglich wäre, hätte sich die KGaA doch definitiv schon darum bemüht. Die versuchen doch auch Lösungen zu finden. Aber da das ganze nicht mal ansatzweise ein Thema ist, gehe ich halt davon aus, dass das nur irgendwelche Träume sind, welche uns nicht weiter bringen. Ich möchte nicht mal sagen, dass es unmöglich wäre, aber solange die Familie Ismaik hier 60% halten, wäre doch jeder Investor vollkommen irre für einen 3.Ligisten einen 3stelligen Millionenbetrag zu investieren. Und natürlich wäre es ein Hochrisikokonstrukt bei einem Drittligisten, der noch nicht mal in der 2. Liga angekommen ist. Kann ja keiner sagen, ob es nach dem Aufstieg gleich wieder runter geht.

Daher haben wir Stand jetzt, genau 2 Möglichkeiten.
1. ein nicht umgebautes Sechzger,
2. ein umgebautes Sechzger.

Nachdem ich gerne aufsteigen würde, bin ich für 2. Wenn ich mir vorstelle wie die Stadt so einen Umbau wahrscheinlich umsetzen wird, bin ich eher für 1. Wo dem einen das Stadion egal ist, ist mir die Liga egal. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Es gibt aber etliche Fans die nach oben wollen und denen die Liga eben nicht egal ist. Viele wollen wieder 1. Bundesliga sehen, denen reicht Drittklassigkeit nicht. Und den Spielern und Funktionären auch nicht. Also muss so geplant werden, dass die 1. Liga erreichbar wird.

Für die die es ums Stadion geht wie dich muss man natürlich auch eine Lösung finden. Man sollte alle Löwen ins Boot holen und nicht nur einen Teil.

Es steht euch doch offen eine Lösung zu finden. Leider kommt da seit Jahren nichts außer lauer Luft.

Interessanter ist doch unsere Europacup-Statistik: In den 12 Europacupheimspielen “der Neuzeit” (also seit ich auf der Welt bin) sind im Schnitt knapp 11.500 Zuschauer gekommen. Also weniger, als wir im Sechzgerstadion Kapazität haben.

Zum allerersten Europacupauftritt nach 27 Jahren – 1997 gegen Jazz Pori zur besten Wiesnzeit – kamen nur enttäuschende 11.000 Zuschauer. So groß ist das Interesse der Löwenfans an “großen Spielen” also doch nicht, als dass wir uns daran orientieren sollten.

Es bleibt aber Fakt, dass im 60er ein wirtschaftlich erfolgreicher Fussball auf Dauer nicht möglich ist und dem aktuellen Bedarf an Kartennachfrage eben leider nicht gerecht wird.
Zum Glück scheint das nun auch der Präsident so zu sehen.

Was soll denn daran Fakt sein? Die Einnahmen kommen aus dem Fernsehen und von örtlichen Sponsoren, nicht von den Eintrittskarten. Und aus Transfererlösen. Nicht von den 10 Euro Netto, die pro Zuschauer beim Verein hängen bleiben. Die 2-3 Mio mehr wären bereits in der 2.Liga relativ wurscht. Und das unter dem Vorbehalt, dass dann tatsächlich 20k mehr Zuschauer im Schnitt kämen. Was nicht der Fall ist, wie jeder weiss, der sich je ernsthaft mit unserem Zuschauerschnitt auseinandergesetzt hat.

Das ist eine Behauptung, kein Fakt. Die Alte Försterei hat 22000 Plätze. Reicht völlig.

Das ist ein sogenannter Leberkäsfakt 😂

Dieser Kommentar spricht für deine Diskussionskultur mal wieder Bände.

Mit einem Umbau GWS wird nicht nur die Quantität (min. 3k) sondern auch die Qualität (VIP, Sitzplätze) massiv erhöht und daraus muß sich ein verbesserter Business Case ableiten! Die Zuschaueranzahl selbst hat auch einen, aber jedoch weniger signifikanten Einfluß!

Ja und ich bin auch glücklich mit einem umgebauten 60er, auch wenn ich mir die Übergangszeit im Oly nicht mal vorstellen mag, nur 1.Liga können wir uns dann wohl abschminken und irgendwann International brauchen wir dann auch nimmer singen…

wieso 1. Liga im GWS abschminken?

Das trifft ausschl. aufs Oly zu, weil man dort die DFL-Stadionanforderungen (Vollüberdachung) für 1. und 2.BL definitiv nicht erfüllen kann!

Leider fehlt aber auch ausreichend Platz für andere Dinge, wie Üwagen, Parkplätze etc

aha Ü-Wagen – wo waren denn die beim BVB-Spiel?
Parkplätze gehören nicht zu den Auflagen

Alles möglich, wenn man möchte. Und Parkplätze gehören nicht dazu.

Last edited 11 Tage zuvor by Darock

Es würde mal Transparenz gut tun.
– Zulassung 1. Bundesliga
– faire Mietkonditionen
– Kapazität
– gute mögliche Alternative

Man kann die Fans bzgl solch wichtiger Fragen rund um den Verein ja nicht einfach im Regen stehen lassen.

Last edited 11 Tage zuvor by Dennis Müller

Dann bitte belege diesen Fakt einfach.
Aber bitte nicht auf den Kommbereich des Ismaik-BlOGgers verweisen.

Hat auch die Frau Dietl gesagt. Und alles was bei DB steht ist auch nicht falsch. OG ist näher dran wie hier alle zusammen!

Ja dann, einfach mittendrin bleiben, beim Oliver.
Der liegt seit 2017, die Dinge abseits des grünen Rasens betreffend, konstant daneben, aber glaub einfach weiter fest dran.

dann bitte bleib auf deinem Spalter Und Hetzer Weg bzw. Blog

Inwieweit OG “näher dran” ist sei dahingestellt. Bislang habe ich OG noch bei keinem einzigen Treffen zwischen Verein, Fanvertreter und Stadt getroffen. Und ich war bei einigen! Auch bei den aktiven Fans, die sich eng im Vereinsumfeld bewegen – seien es die Ultras, FdS oder Pro1860 – war OG noch nie zugegen! So nah dran kann er nicht sein! Und mir geht er seit Jahren aus dem Weg.

Du meinst ich soll belegen, dass man mit einem 18000 Zuschauer Stadion auf Dauer nicht wirtschaftlich erfolgreich in Liga 1 mithalten kann, wobei das umgebaute 60er wohl auch eher nicht Erstligatauglich werden wird. In Liga 2 wird man damit mitspielen können, aber das war’s dann.
Schuldenabbau und eine wettbewerbsfähige Mannschaft wird wohl eher unmöglich.

Selbstverständlich auch iwann in Liga 1, Union und Freiburg lassen grüßen.
Es geht hoit doch.

Wäre schön, aber da gehts ja beim umgebauten 60er nicht nur um zu wenig Plätze und Einnahmen, sondern um die bis dato nicht erfüllbaren Auflagen für Liga 1!

die zusätzlichen Auflagen sind aber machbar und erfordern keinen Neubau 😉

Nachdem ich mir die Auflagen der Liga bzgl. der Zulassung für die 1. Liga angesehen habe, bin ich der Meinung das alle Punkte erfüllt werden können. Bei welchen Auflagen bist Du der Meinung das diese nicht machbar sind?

Last edited 11 Tage zuvor by Darock