Zu eher ungewohnter Anstoßzeit, am Montag Nachmittag um vier erwarten die Amas des TSV 1860 den SV Erlbach zum nächsten Kräftemessen in der Bayernliga Süd. Da es sich dabei um Ostermontag handelt und die Wetterprognose durchaus vielversprechend ist, bietet sich das Spiel vielleicht für den einen oder anderen Löwenfan für einen Ostermontagsausflug an.
Erste Saisonniederlage im Hinspiel
An das Hinspiel an einem Freitag Abend Ende September haben die Löwen keine besonders guten Erinnerungen: Nach dem fulminanten Saisonstart mit acht – teilweise sehr deutlichen und souverän herausgespielten – Siegen aus neun Spielen setzte es im Landkreis Altötting die erste Niederlage unter dem neuen Coach Alper Kayabunar, der das Ganze danach im Interview mit sechzger.de allerdings sehr sachlich einzuordnen wusste. Neben der durchaus unglücklichen Niederlage zog sich Kapitän Xaver Kiefersauer in diesem Spiel in der 42. Minute den Knöchelbruch zu, der ihn dann für über fünf Monate außer Gefecht setzte. Auch im vierten Gastspiel der U21 der Löwen in Erlbach, seit deren (Wieder-)Aufstieg in die Bayernliga Süd im Sommer 2022 blieben die Gastgeber gegen 1860 also ungeschlagen.
Heimbilanz gegen Erlbach sehr positiv
Anders sieht die Heimbilanz für die Amas gegen diesen Gegner aus, das bereits seit fast sieben Jahren von Johann Grabmeier trainiert wird. Nach zwei Siegen folgte im Sommer 2024 ein torloses Unentschieden. Eine gute Ausbeute gegen einen alljährlich starken Bayernligisten, der die vorletzte Saison als Tabellendritter und im Jahr zuvor sogar als Meister abschloss – damals allerdings auf einen Aufstieg in die Regionalliga aus organisatorischen und finanziellen Gründen verzichtete.
Jüngste Ergebnisse
Auch in der laufenden Spielzeit gehört der SVE zu den Spitzenteams der Liga und belegt mit aktuell 44 Punkten, was elf Zähler Rückstand auf Tabellenführer 1860 bedeutet, den vierten Platz. Am vergangenen Spieltag, an dem die Amas bekanntlich souverän mit 4:0 beim Kellerkind Türkspor Augsburg siegten, empfing Erlbach den FC Ismaning in der heimischen Holzbau Grübl Arena und behielt knapp mit 1:0 die Oberhand.
Demnächst spielfrei, dann zwei Spitzenspiele
Das Heimspiel gegen Erlbach ist eine gute Gelegenheit, den Junglöwen bei ihrem in der Regel sehr sehenswerten Treiben nochmal zuzuschauen, ehe sie am kommenden Wochenende das spielfreie Team der Bayernliga Süd sind und den ersten Verfolger Landsberg wohl wieder etwas näher in der Tabelle heranrücken lassen müssen. Allerdings ist der Vorsprung in den letzten beiden Runden auf vier Punkte angewachsen, nachdem die Landsberger zweimal nicht über ein Remis hinausgekommen waren. Am Donnerstag mussten sie beim TSV Kottern – nach eigener Führung – in der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen. Am Freitag, den 24. April, also in gut zwei Wochen kommt es dann zum “Showdown am Lech”, dem Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams der Liga. Und eine Woche vorher gastiert – ebenfalls am Freitag Abend – der nächste Verfolger, der SV Kirchanschöring an der Grünwalder Straße. Einiges los bei den Amas in den kommenden Wochen.










