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Kauczinskis Heim-Serie geht gegen FCS weiter

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Heim-Serie FCS

Die Serie geht weiter: Markus Kauczinski gewann auch sein drittes Heimspiel als Löwen-Trainer. Der TSV 1860 München setzte sich gegen den kriselnden 1. FC Saarbrücken mit 2:0 durch. Damit zog der TSV in der Tabelle an den Saarländern vorbei. Die Hausherren wählten im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion einen zumeist offensiveren Ansatz. Die Löwen waren durch einen Abstauber-Treffer von Patrick Hobsch Mitte des ersten Durchgangs erfolgreich, das 2:0 fiel durch einen strittigen Foul-Elfmeter in der Nachspielzeit, den Jacobsen sicher verwandelte. Einige Redakteure hatten Hobsch bereits in den Wunschaufstellungen in der Startelf genannt, dieser leitete den Heimdreier ein.

Stimmungs-Boykott sorgt für Gruselstimmung

Beinahe gruselig war die Atmospähre in der Anfangsphase der Partie. Die Fans beider Lager unterstützten die Aktion der deutschen Fanszenen gegen weitere Repressalien der Staatsmacht im Zuge der nächsten Innenmininster-Konferenz mit einem gnadenlosen Schweigen in den ersten zwölf Minuten. Man konnte im Stadion eine Stecknadel fallen hören, selbst der Linienrichter war auf den Presse-Plätzen zu vernehmen. “Vereine, wehrt Euch”, forderten beide Fanszenen.

Mit der Stimmung kommt die Führung

Wie wichtig die Stimmung im heimischen Stadion für die Elf der Löwen ist, zeigte sich beim Führungstreffer nach einer guten Viertelstunde. Kaum nahm die Westkurve den Support wieder auf, schon klingelte es. Volland wurde geschickt, scheiterte am Keeper der Gäste und Hobsch staubte aus 15 Metern cool ab zum 1:0. Die Gäste wurden nach vorne kaum einmal gefährlich und so ging es wenig überraschend mit dem 1:0 in die Kabinen. Sechzig hatte mehr vom Spiel, war engagierter und führte nach 45 Minuten auch völlig verdient.

Unveränderte Löwen anfangs anfällig

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Abschnitt und die Hausherren hatten in den ersten fünf Minuten Probleme, wieder zu ihrer defensiven Sicherheit zu finden. Je länger die Partie jedoch dauerte, desto ausgeglichener war die Begegnung dann auch. Die besseren Möglichkeiten hatten dabei erneut die Münchner. Unter anderem verfehlte der sehr aktive Volland bei einem Freistoß knapp das Ziel und scheiterte bei zwei weiteren Abschlüssen am Keeper.

Philipp kommt für Volland

Zwanzig Minuten vor Schluss durfte der beste Löwe dann ausgepumpt vom Rasen, für Volland kam Philipp auf den teilweise gefrorenen Rasen. Saarbrücken hatte in der Schlussphase zwar etwas mehr Ballbesitz und versuchte es das eine oder andere Mal aus der Distanz. Gefährlich in die Box kamen die Gäste aber kaum einmal, auch weil die Sechzger gut nach hinten arbeiteten und kämpften. Allerdings fehlte bei den Kontern dann ebenfalls der wirkliche Zug zum Tor.

Löwen machen den Sack nicht zu

Die besseren Abschlüsse hatten in der Schlussphase die Löwen, sie versäumten es allerdings den Sack zuzumachen. Unter anderem landete eine Hereingabe von Philipp in den Armen des FCS-Keepers. Auch die Gäste kamen noch einmal zum Abschluss, verzogen aber zum Glück der Hausherren deutlich. Danhof und Niederlechner kamen in den letzten Minuten noch aufs Feld, Rittmüller musste dabei verletzungsbedingt runter.

Löwen zittern – der Pfosten rettet

Die Gäste versuchten sich noch einmal aufzubäumen und scheiterten am Pfosten, viel mehr kam da aber nicht mehr vom krisengeschüttelten 1. FC Saarbrücken, sodass Sechzig glanzlos aber verdient zum dritten Heimdreier in Serie kam. Zittern mussten sie aber dennoch lange, weil sie die Konter nicht bis zum Ende ausspielten. In der Nachspielzeit machte Jacobsen mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 2:0 den Sack zu. Kauczinskis Serie im Grünwalder Stadion darf gerne so weitergehen, in den beiden Duellen in Ulm und Ingolstadt darf dann aber auch gerne der eine oder andere Auswärtspunkt dazukommen.

Liveticker: TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken (15.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 1 fc saarbrücken

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1.FC Saarbrücken! Die beiden Mannschaften treffen am 15. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Bei den letzten beiden Heimspielen war jeweils der Tabellenführer zu Gast – und musste mit einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Diesmal gastiert mit dem 1. FC Saarbrücken ein Club im Grünwalder Stadion, der sich den Saisonverlauf – ähnlich wie unsere Löwen – sicher ganz anders vorgestellt hatte. Statt ganz oben mitzumischen, befinden sich die Saarländer im Mittelfeld der Tabelle und strotzen auch nicht unbedingt vor Selbstvertrauen. Zwar sprach man kürzlich Trainer Alois Schwartz erneut das Vertrauen aus, doch nach einer Niederlage am heutigen Sonntag könnte das schon wieder ganz anders aussehen.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler (90.+2 Christiansen), Voet – Maier, Jacobsen – Rittmüller (87. Danhof), Volland (68. Philipp), Lippmann – Hobsch, Haugen (87. Niederlechner)

Bank:
Bachmann (TW), Steinkötter, Althaus, Wolfram, Faßmann

Tore:
1:0 Hobsch (13.), 2:0 Jacobsen (90.+1, FE)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schifferl, Schröter (alle verletzt), Jakob (Aufbautraining), Erdogan (U19)

Mögliche Ausfälle beim 1.FC Saarbrücken:
Nickisch, Sontheimer, Vasialidis, Naifi, Fahrner, Multhaup, Sonnenberg (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Siemen Voet, Florian Niederlechner und der derzeit verletzte Kapitän Jesper Verlaat haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus stehen Kevin Volland und David Philipp bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 U21 schlägt Heimstetten in der Eiseskälte

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Die Löwen bleiben in der Bayernliga Süd das Maß aller Dinge. Gegen den SV Heimstetten gelang der U21 des TSV 1860 am Samstagabend ein Heimsieg. Porta und Leone trafen für das Team von Alper Kayabunar.

TSV 1860 II feiert Heimsieg gegen Heimstetten

Nach der Niederlage in Geretsried wollte die U21 des TSV 1860 München gegen den SV Heimstetten ein anderes Gesicht zeigen. Ohne Unterstützung aus dem Profikader sowie ohne den rotgesperrten Faßmann gingen die Löwen die Mission Heimsieg an. Aufgrund der ungewöhnlichen Ansetzung am Samstagabend um 18 Uhr sowie der klirrenden Kälte fand die Partie auf dem Kunstrasen am Trainingsgelände statt.

Die Mannschaft von Alper Kayabunar übernahm von Beginn an das Kommando und kam relativ schnell zu der ein oder anderen Gelegenheit. Bis zum ersten Treffer mussten sich die 160 Zuschauer etwas gedulden, nach 24 Minuten war es dann soweit. Jägerbauer brachte den Ball gefühlvoll nach innen, wo Porta unbedrängt aus wenigen Metern mühelos einköpfen konnte. Da Musa im Tor der Löwen kurz vor der Pause stark in einer Eins gegen Eins-Situation rettete, ging es mit der knappen Führung für den TSV 1860 II in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich unmittelbar nach Wiederanpfiff direkt die Gelegenheit für Wach auf 2:0 zu stellen. Sein Abschluss vom Elfmeterpunkt wurde jedoch gerade noch geblockt. Die U21 des TSV 1860 blieb dran und wollte die Führung ausbauen, hatte nach knapp einer Stunde jedoch auch Glück, dass Heimstetten am Pfosten scheiterte. Nach 74 Minuten durfte dann zum zweiten Mal gejubelt werden. Bei einer Flanke von Klose verschätzte sich der SVH-Keeper, sodass Leone keine Mühe hatte auf 2:0 zu stellen. In der Schlussphase passierte nicht mehr viel, sodass die U21 im letzten Heimspiel des Jahres einen Heimsieg feierte.

Am kommenden Samstag steht dann das letzte Pflichtspiel im jahr 2025 auf dem Programm. Gegner ist ab 14 Uhr der FC Gundelfingen, sofern der dortige Platz bespielbar ist. Durch die Spielabsage in Landsberg steht schon jetzt fest, dass die Löwen als Tabellenführer in der Bayernliga Süd überwintern werden.

Gegnervorstellung 25/26: 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V.

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FCS Virage Est im GWS 24/25

Viel Unruhe gab es über die Länderspielpause, sodass die sportlichen Gegebenheiten teilweise in den Hintergrund geraten. Nun geht es morgen aber weiter und es kommt diesmal keine Überraschungsmannschaft, sondern ein “underachiever” nach München, bei dem ebenfalls der Baum brennt. Aber auf dem Papier haben die Saarländer eine sehr starke Mannschaft, die ihre Qualität in der laufenden Spielzeit schon öfter aufblitzen ließ als unsere Löwen. Es ist also Vorsicht geboten bei dem nächsten Gegner in der Giesinger Kälte, welcher da ist: Der 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Noch schaut es recht gut aus in der Hauptstadt des Saarlandes. Aktuell liegt der FCS mit 20 Punkten auf Platz 10 des Tableaus.  Das bedeutet bei einer Bilanz von 5-5-4 und einem Torverhältnis von 23:21 sechs Punkte auf den Relegations- und vier auf einen Abstiegsplatz. Sorge macht bei Saarbrücken aber insbesondere die aktuelle Formkurve. Nach einer Serie von vier Siegen Ende August/September, spielte man danach dreimal Remis, ehe es drei Niederlagen am Stück setzte.

Das 1:1 gegen Havelse vor der Länderspielpause war auch nicht als Befreiungsschlag geeignet, es wurde wieder mal eine Führung hergeschenkt. Aus diesem Grund ist auch Trainer Alois Schwartz, der im letzten Jahr schon den Auftrag Aufstieg nicht erfüllen konnte, stark angezählt. Viele Beobachter rechneten schon vor der Unterbrechung mit seiner Ablöse, die bei einem negativen Ergebnis in München sehr wahrscheinlich erfolgen würde. Zumindest im Länderpokal konnte man überzeugen und gegen den SV Bliesmengen-Bolchen (Saarland-Liga, 6.) mit 9:0 gewinnen.

Kader & Transfers

Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation hätte in Saarbrücken der große Ausverkauf starten können. Dies fand aber nicht statt, sondern man 10 Spieler ziehen und ersetzte diese mehr als adäquat. Auf dem Papier haben die Saarländer eine Bombenmannschaft beieinander, die locker um den Aufstieg mitspielen sollte. Kennen wir ja… Wie bei en Löwen kommen aber auch beim FCS ein paar Verletzungsprobleme zum Tragen.

Größter Verkauf des Sommers war der Wechsel von Jacopo Sardo (20, ZM) nach Monza in die Serie B. Die Italiener legten für das Talent ganze 350 000€ auf den Tisch. Mittelfeldmann Julian Günter-Schmidt (30) zog es nach vielen Jahren im Westen ins Erzgebirge in den Schacht. Weiters wurden drei Akteure in die Vereinslosigkeit entlassen und zwei Leihen liefen aus. Stefan Feiertag (23, MS) zog es über Blau-Weiß Linz zu Wieczysta (2. Liga Polen) und Florian Krüger (26, MS) kehrte erst nach Beerschot zurück, spielt aber nun in Duisburg.

Verstärkt hat man sich auf allen Positionen. Für die Defensive kamen Robin Bormuth (29, IV) vom KSC und Niko Bretschneider (25, LV) aus Cottbus. Im sehr starken Mittelfeld wirbeln nun Abdoulayse Kamera (20, Portsmouth) und Kaan Caliskaner (25) der etwas später vom Arbeitsmarkt geholt wurde. Im Sturm spielen auf den Außen nun Florian Pick (29, RA, Münster, hätte ich mir für 1860 gewünscht) und Rodney Elongo-Yombo (24, LA, BVB II) dem Gegner Knoten in die Beine und dürfen im Zentrum mit Dominic Baumann (30, Sandhausen) einen weiteren Sturmtank bedienen.

Sonst wurde der Großteil des starken Stamms gehalten. Im Tor hat man mit Philip Menzel einen starken Rückhalt, während vorne Kai Brüsker wieder verlässlich seine Leistung bringt. Im Mittelfeld fehlen seit Saisonbeginn Patrick Sontheimer und Sebastian Vasiliadis verletzt, mit Tim Civeja und Elijah Kran hat Trainer Schwartz aber Top Leute in der Hinterhand.

Löwenpower: Richard Neudecker, Kasim Rabihic spielte 1,5 Saisonen für die Sechzig Amateure

Vereinsgeschichte

Geschichte

Gegründet wurden die Blau-Schwarzen am 18. April 1903 als Fußballabteilung “SpVgg Malstatt” im TV 1876 Malstatt. Nach mehreren Umbenennungen hießen sie bis kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs FV 03 Saarbrücken. Schon als FC Saarbrücken spielten die Saarländer zwischen 1948 und 51 im französischen Ligensystem. Nach der Rückkehr ist der Verein durchaus erfolgreich, wird 1952 Vizemeister, nimmt am inoffiziellen Weltpokal in Brasilien teil und spielt im Europapokal. In diese Zeit, 1953, fällt auch der Umzug in das Ludwigsparkstadion, dessen Nachfolger bis heute Heimstätte des Clubs ist.

Im weiteren Verlauf ist der FC Saarbrücken sowohl Gründungsmitglied der Bundesliga, als auch der 2. Bundesliga. Nach vielen Jahren in den oberen drei Spielklassen stieg der Verein 2007 in die Oberliga ab und war an seinem Tiefpunkt angekommen. Erst 2009 kehrte man in den Profifußball zurück. Nach einem weiteren Absturz in die Regionalliga erfolgte 2020 die Rückkehr in die 3.Liga. An der längeren Phase im Amateurfußball sind unsere Löwen ja auch nicht gänzlich unbeteiligt. Seit der Rückkehr in Liga 3 zeigte man eigentlich durchwegs starke Leistungen und beendete die Spielzeiten immer in den Top 7. In der vergangenen Saison gelang dann fasst er Aufstieg, man musste sich in der Relegation aber Eintracht Braunschweig denkbar knapp geschlagen geben.

Eine besondere Beziehung haben die Saarländer in der jüngeren Vergangenheit zum DFB Pokal. 2020 standen sie als erster Viertligist im Halbfinale des Bewerbs und auch in der  Ausgabe 2023 sorgte die Mannschaft für Furore, als sie mehrere Bundesligisten ausschaltete und abermals die vorletzte Runde erreichte.

Verein

Alles in allem sind im Verein rund 12 000 Mitglieder organisiert. Neben dem Profifußball gibt es beim FC Saarbrücken auch eine Amateurabteilung, eine AH-Sparte, Frauenfußball und als einzigen anderen Sport eine Handballabteilung. Die Fußball-Frauenmannschaft gehörte 16 Jahre der Frauenbundesliga an und spielt mittlerweile in der Regionalliga Süd-West. Anders als beim TSV ist der Profifußball im FCS nicht in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert und wird von einem Präsidium geführt, das Teil des Vereinsvorstands ist. Es wird vom Aufsichtsrat eingesetzt und nicht von den Mitgliedern gewählt, die wiederum den Rest des Vorstandes und den Aufsichtsrat wählen.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11.10.2025 war eine tiefgreifende Satzungsänderung beschlossen worden, welche die Führungsstruktur des Vereins ohne eine Ausgliederung professionalisiert, und das Präsidium entmachtet. Präsident ist seit gut 25 Jahren Hartmut Ostermann, dem auch der Hauptsponsor des FCS Victor’s Hotels gehört. Außerdem wird ein Leitbild inklusive zuständiger Kommission eingesetzt. Diese Änderung wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen (alle Infos gibt es in einem Videobeitrag des SR). Aufgrund prozeduraler Bedenken bezüglich der Vertretungsverantwortung im Übergangszeitraum hat das Amtsgericht die Eintragung der Änderung jedoch erstmal verweigert.

Angestoßen wurde die Satzungsänderung von der Kampagne ZUKUNFT BLAU-SCHWARZ des Förderkreis Virage Est. Alle Details zur Kampagne inklusive Begründungen zu den Anträgen findet ihr hier.

Bis 2011 gab es auch noch eine Tischtennisabteilung, die seit 2009 in der Bundesliga spielt, nun aber ein eigenständiger Verein ist. Der 1. FC Saarbrücken-Tischtennis hat ein sehr ähnliches Wappen und wurde 2020 zum ersten Mal deutscher Meister. Die bekanntesten Spieler sind der aktuelle Nationalspieler und Weltranglisten-19. Patrick Franziska, sowie seit der aktuellen Saison der chinesische Superstar Fan Zhendong.

Fanszene

Nach eigenen Angaben verfügt der FCS über 109 offizielle Fanclubs (TSV 1860: 266). Die aktive Fanszene steht bei Heimspielen im Osten, auf der Virage Est, wo sie besonders in der letztjährigen DFB-Pokal-Saison für Furore sorgte. Die Tribüne als sozialer Verband der supportwilligen FCS-Fans feierte am 06. September diesen Jahres sein 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest für alle Anhänger der Blau-Schwarzen. Zur Unterstützung der Kurve gibt es einen Förderkreis Virage Est. Die bekanntesten Ultragruppen sind die Hauptgruppe Boys SB, die Clique Canaille, die Nordsaarjugend und die Droogs. In der gesamten Szene der Saarländer ist eine große Frankophilie vorherrschend, welche sich nicht zuletzt im selbstgewählten Tribünennamen ausdrückt.

In diesem Rahmen besteht seit über 25 Jahren eine Freundschaft zur AS Nancy und auch mit der Salzburger Austria, sowie dem Taranto FC aus Italien ist man freundschaftlich verbunden. Die größte Rivalität gibt es mit dem 1. FC Kaiserslautern, weiters ist auch die Abneigung in Richtung Homburg, Mannheim und Trier groß. Mangels einer ernstzunehmenden Anzahl an Fans, spielt die SV Elversberg hier keine Rolle.

Eine spannende Konstellation ergibt sich durch die Freundschaft der FCK-Fans mit der “Horda Frenetik 1997” des FC Metz, da Nancy und Metz sich ebenfalls in großer Antipathie gegenüberstehen. Zudem haben auch die Ultras von Eintracht Trier eine langjährige Freundschaft mit der “Gruppa” des FC Metz, dem anderen Teil der gespaltenen Metzer Fanszene.

Der Anhang der Saarländer darf durchaus als reisefreudig bezeichnet werden. Der FCS brachte in der laufenden Saison bisher durchschnittlich rund 1300 Fans in die Auswärtsblöcke der dritten Liga mit. Dies bedeutete Platz 7 in der Auswärtsfahrertabelle.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der höchste Bundesliga-Sieg der Saarländer ist ein 6:1 gegen die Seitenstraßler am 16.04.1977.
  • Der FCS ist nicht nur elfmaliger Sieger des Saarlandpokals, sondern konnte 1950 sogar den internationalen Saarlandpokal für sich entscheiden.
  • In Saarbrücken gibt es einen eigenen Stadtdialekt, das Saarbrigga Platt.

Der 15. Spieltag im Überblick

Freitag 4:1 TSG 1899 Hoffenheim II – MSV 02 Duisburg
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Hansa Rostock1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr VfL 1899 Osnabrück – FC Ingolstadt 04
Sonntag 13:30 Uhr TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart 1893 II 
19:30 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Energie Cottbus

 

Slalom in Gurgl: Deja-vu für Straßer

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Zwischen den Rennen im finnischen Levi und den esten Rennen Nordmarika in der kommenden Woche kehrte der alpine Weltcup ins Ötztal zurück, wo die Saison bereits eröffnet wurde. Beim Slalom in Gurgl zeigte Linus Straßer Aufwärtstendenz und wurde am Ende Achter.

Hauchdünne Abstände im ersten Durchgang

Bei Postkartenwetter sahen die Zuschauer einen ersten Durchgang mit extrem geringen Zeitabständen zwischen den Läufern. Nicht weniger als 19 Fahrer lagen nach dem ersten Lauf innerhalb einer Sekunden und so war Hochspannung für den zweiten Durchgang garantiert. Linus Straßer mischte im ersten Durchgang wie bereits in Levi ganz vorne mit. Straßer lag im oberen, eher flachen Streckenasbchnitt sogar in Führung. Bei der Einfahrt in das Steilstück der Piste von Gurgl rutschte Straßer etwas ab und verlor wertvolle Hundertstelsekunden. Trotz des Fehlers lag er nach dem ersten Durchgang mit einem Rückstand von 0,41 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath (Norwegen) auf Platz 5. Damit hatte der Skilöwe ein sehr gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. Weitere DSV-Fahrer konten sich erneut nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Straßer in Gurgl erneut mit schwächerem zweiten Lauf

Der zweite Durchgang stand lange im Zeichen der Aufholjagd des Österreichers Dominik Raschner, der sich von Rang 25 bis auf den 6. Platz nach vorne fahren konnte. Straßer verpatzte die Einfahrt in den Steilhang erneut und hatte im oberen Teil des Steilstücks einen weiteren Fehler. Dadurch fing er sich einigen Zeitverlust ein und lag am Ende auf dem 8. Platz mit 0,76 Sekunden Rückstand. Auf Grund der guten Platzierung im ersten Durchgang wäre für Straßer durchaus mehr drin gewesen. Ähnlich wie Levi gelang ihm ein sehr guter erster Lauf und weniger guter zweiter Lauf.

Rassat siegt im Hundertstelkrimi

Den Sieg sicherte sich Paco Rassat aus Frankreich, der von Platz 14 nach dem ersten Lauf ganz nach vorne fuhr und damit seinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte. Auf Platz 2 folgte Armand Marchand aus Belgien (+0.07 Sekunden). Der Halbzeitführende McGrath konnte sich Platz 3 mit 9 Hundertstel Rückstand sichern. Weiter geht’s für die Weltcup-Fahrer nächste Woche in den Rocky Mountains, wo in Copper Mountain (USA) die nächsten Rennen stattfinden.

 

 

 

Der Mann an der Pfeife (gegen Saarbrücken): Felix Weller

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Felix Weller aus Osnabrück, der das Heimspiel des TSV 1860 gegen den 1. FC Saarbrücken am Sonntag Mittag (13.30 Uhr, im sechzger.de Liveticker) pfeifen wird. Und obwohl Weller die Löwen in dieser Saison bereits einmal gepfiffen hat (erstmals in dieser Saison ist damit ein Referee als “Wiederholungstäter” bei unseren Spielen im Einsatz), wird er hier zum ersten Mal vorgestellt. Der 30jährige pfiff nämlich direkt das Saisonauftaktspiel in Essen. Und unsere neue Rubrik ging erst zum Heimspiel gegen den VfL Osnabrück an den Start.

Karten- und Elferstatistik von Weller in Liga 3 

Mit durchschnittlich 5,1 Gelben Karten pro Spiel in seinen aktuell 28 Drittligaeinsätzen befindet sich Felix Weller ganz leicht über dem Schnitt seiner Kollegen. Auch mit der Tatsache, dass er alle fünfeinhalb Spiele Gelb-Rot und alle sieben Spiele glatt Rot zeigt und alle dreieinhalb Spiele auf den Elfmeterpunkt deutet, liegt er im Vergleich zu den anderen Schiris, welchen die Löwen heuer schon begegnet sind, ein wenig über dem Durchschnitt. Tatsächlich hat er aber in den drei Spielen, in denen er den TSV 1860 in den letzten Jahren pfeifen durfte, keinen einzigen Platzverweis und auch keinen Strafstoß verhängt. Weder für uns, noch für unsere Gegner.

Begegung mit Weller in Essen

Apropos Löwenspiele: Wie eingangs erwähnt begegnen die Löwen Felix Weller in dieser Saison bereits zum zweiten Mal. Das Ligaauftaktspiel am Freitag Abend an der Essener Hafenstraße, das 1:1 endete, konnte er ohne die ganz großen Schwierigkeiten über die Bühne bringen. Auch Schiri-Experte Babak Rafati bescheinigte ihm in den strittigen Spielszenen an jenem Abend  korrekt entschieden zu haben. Es ging dabei um ein Foul an Kevin Volland und die anschließende “Rabattierung”  (der eine oder andere erinnert sich vielleicht) sowie um das Ausgleichstor für die Löwen, aus möglicherweise abseitsverdächtiger Position. Vom kicker erhielt Weller für die Spielleitung in Essen allerdings lediglich die Note vier.

Zwei weitere Spiele mit diesem Schiedsrichter

In der letzten Saison pfiff Weller den Sieg der Löwen bei Hannover 96 II, das nach leichten Startschwierigkeiten unserer Mannschaft am Ende noch zu einem 3:1-Sieg im Stadion an der Eilenriede gedreht werden konnte. Und im Mai 2024 war er der Spielleiter bei der 1:2-Niederlage gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund im vorletzten Heimspiel der Saison. Eine Woche später sicherten sich die Löwen unter Trainer Giannikis den Klassenerhalt in Liga drei durch einen Sieg bei Rot-Weiss Essen.

Begegnung in Hannover. Ein Löwen sitzt nach einem Foulspiel am Boden. Felix Weller ist im Gespräch mit Anderson Lucoqui.
Auch beim Bildnachweis von Wellers Giesing-Premiere im Mai 2024 liegt ein Löwe am Boden, was der Schiri hier genau beobachtet.

Ein Erstligaspiel für Weller

Felix Weller hat in seiner Vita auch schon ein Erstligaspiel stehen. Vor über sieben Jahren war es, als er die Partie zwischen Racing FC Union Luxemburg und dem FC RM Hamm Benfica in Luxemburg leitete, das vor 210 Zuschauern mit 1:0 für die Gastgeber endete. Der erst 23jährige Mann in Schwarz kam in diesem Spiel mit nur zwei Verwarnungen aus. Die meisten Spiele seiner Karriere pfiff Weller bislang in der Oberliga Westfalen (64) und der Regionalliga West (52). Als Linienrichter war er auch schon in der 2. Bundesliga im Einsatz.

Das Unparteiischen-Team am Sonntag

Wie vom DFB gewünscht und geplant begleiten den Schiedsrichter am Sonntag als Assistenten zwei Aktive nach München, die auch in vorangegangenen Spielen dieser Saison schon mit Felix Weller gemeinsam im Einsatz waren. Diese sind Henry Schröder (20) aus Hiddesen und Florian Lukawski (26) aus Oranienburg. Abgesehen von den hier schon angesprochenen Spielen in Essen und Hannover, haben beide aber keine weiteren Berühungspunkte mit den Löwen vorzuweisen. Der vierte Offizielle wird gegen Saarbrücken der 27jährige Kenny Abieba sein, der aus Nürnberg kommt und als Schiedsrichter den Amas des TSV 1860 in der Bayernliga Süd schon das eine oder andere mal begegnet ist.

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Titelbild: Strafraumszene am 1. August im Stadion an der Hafenstraße in Essen. Schiedsrichter Weller beobachtet die Situation vor einem Eckball für die Löwen aus etwas Entfernung.

 

Alois Schwartz: “Grünwalder Stadion – da geht die Post ab!”

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Die gut elfminütige Pressekonferenz des 1. FC Saarbrücken vor dem Gastspiel beim TSV 1860 am Sonntag Mittag (13.30 Uhr, im sechzger.de Liveticker) drehte sich in der Hauptsache um spezifische Personalfragen rund um die Aufstellung von Trainer Alois Schwartz. Allerdings fand der angezählte Trainer der Saarländer auch lobende Worte für den Spielort auf Giesings Höhen und nahm zu einem aktuellen Gerücht Stellung, die Stimmung in der Mannschaft sei schlecht. Wir haben für Euch mal reingehört.

Verletztenliste – diese Woche noch länger geworden

Eine ziemlich lange Liste von Verletzten plagt den 1.FCS vor seinem schweren Auswärtsspiel an der Isar. Neben den vier Langzeitverletzten  Patrick Sontheimer, Sebastian Vasiliadis, Amine Naïfi und Maurice Multhaup musste auch der eigentlich wieder genesene Kaan Caliskaner das Training in dieser Woche wieder abbrechen. Seven Sonnenberg, der die Blau-Schwarzen in dieser Saison bislang in allen 14 Drittligaspielen als Kapitän aufs Feld geführt hatte, zog sich in dieser Woche im Training im Zweikampf mit einem Mitspieler einen Augenhöhlenbruch zu und steht insofern in München ebenfalls nicht zur Verfügung. “Da war die Mannschaft vielleicht ein bisschen zu engagiert, aber sowas passiert im Fußball”, beschrieb der Saarbrücker Trainer das Verletzungsgeschehen rund um den 26jährigen Innenverteidiger.

Stimmt es zwischen Team und Trainer Schwartz?

Neben den Personalsorgen dürfte die – in Saarbrücken, wie in Giesing traditionell große – Unruhe im Umfeld weiterhin eine besondere Herausforderung für Alois Schwartz darstellen. An der Saar wird über eine Ablösung des Trainers spekuliert, sollte am Sonntag in München zum achten Mal in Folge kein Sieg in der Liga gelingen. In der PK auf die Aussage eines kicker-Reporters vom Donnerstag Abend beim Saarländischen Rundfunk (SR) angesprochen, der durchblicken ließ, dass er wisse, dass es zwischen Mannschaft und Trainer Schwartz nicht “so richtig stimmt”, entgegenete der Coach:

Also, ich weiß nicht, wo er das herhaben sollte. Ich hab es nicht gehört, was er da gesagt hat. Außen habe ich nichts gelesen. Ich habe nichts gehört. Es wird immer viel interpretiert, wenn man nicht dementsprechend die Leistungen abruft und deswegen: Hier ist auch schon viel gesprochen worden über die ganze Geschichte. Ich spüre es nicht. Ich denke, wir haben… wir sind eine Einheit und das haben wir auch immer wieder gezeigt. Und ich habe ja gesagt: Wir müssen da nur gemeinsam rauskommen und was anderes zählt für mich nicht.

Trauma 2018 – nicht für Schwartz

Mit der Formulierung “ein ziemliches Trauma für uns alle die wir hier sitzen, auch wenn es schon sieben Jahre her ist” umschrieb der Journalist des SR den Relegationskrimi zwischen dem FCS und den Löwen um den Aufstieg in die 3. Liga aus dem Jahr 2018, mit dem er den Trainer um ein paar Worte zur allgemeinen Bedeutung der Partie gegen Sechzig bat. Seit dieser besagten Partie vom 27. Mai 2018 trat Saarbrücken übrigens schon fünfmal in Giesing an, blieb dabei ungeschlagen und konnte gar dreimal alle drei Punkte entführen. Und dennoch sitzt bei Fans und berichtender Zunft der Stachel von damals immer noch sehr tief. Der damals natürlich gänzlich unbeteiligte Alois Schwartz sieht die Sache etwas positiver:

Es ist ein schönes Spiel. Muss man sagen. Es ist ausverkauft. Grünwalder Stadion – da geht die Post ab. Das müssen wir annehmen. Wir haben jetzt auch viel gesprochen. Es sind zwei Traditionsmannschaften, die ein bißchen hinterherhinken. Dem Anspruch, den jeder selber hat, den der Verein hat. Und deswegen wird es ein spannendes Spiel für uns.

Neudecker kein Thema in der PK

Der Name von Ex- und Herzenslöwe Richy Neudecker, der in der Vergangenheit rund um dieses Spiel – sofern er zur Verfügung stand – eigentlich immer ein Thema war (so saß er z.B. vor dem Gastspiel der Saarbrücker bei den Löwen vor ziemlich genau drei Jahren sogar selbst mit in der Pressekonferenz vor der Partie), fiel in der Presserunde heute gar nicht. Nach zehn Monaten Verletzungspause stand er Mitte Oktober erstmals und dann auch in den folgenden drei Spielen wieder – zumindest kurzzeitig – für Saarbrücken auf dem Platz, konnte aber die drei Niederlagen (gegen Verl, Ingostadt und Aachen) sowie das enttäuschende Unentschieden gegen Havelse nicht verhindern. Ob er am Sonntag eine Option für die Startelf darstellt, wurde – trotz zahlreicher Fragen zum geplanten Personal – in der Pressekonferenz nicht angesprochen und somit auch nicht final geklärt.

Kommentare gegen Schwartz auf Youtube

Bemerkenswert sind die Kommentare unter dem Video der PK auf Youtube. Respektlosen und teilweise grenzwertigen Umgang mit den in der Verwantwortung stehenden Protagonisten haben wir beim TSV 1860 offensichtlich nicht exklusiv. Was der eine oder andere Anhänger des 1. FC Saarbrücken da über Alois Schwartz von sich gibt, lässt einen – auch aus der gesunden Distanz – ein wenig ratlos zurück.

Löwenrunde: Wiedergutmachung gegen Saarbrücken

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Löwenrunde Wiedergutmachung Saarbrücken

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfangen die Löwen den 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion. Für die Sechzger ist nach der 0:4-Pleite in Regensburg Wiedergutmachung angesagt, wie Trainer Markus Kauczinski in der Löwenrunde bestätigte: “Wir freuen uns auf das Spiel und werden alles dafür tun, um zu gewinnen. Wir haben noch etwas gutzumachen aus dem Spiel in Regensburg und wollen es uns selbst beweisen, dass wir es draufhaben.”.

Die personelle Lage bei 1860

Die Langzeitverletzten Verlaat, Schifferl, Schröter und Deniz fallen auch gegen die Saarländer aus. Jakob hat zwar die gesamte Woche am Mannschaftstraining teilgenommen, ist nach Worten von Kauczinski noch kein Thema für den Kader. Dies gilt auch für Dordan und Fuchs, die in Passau zum Einsatz gekommen waren. “Sie machen es ordentlich, auch wenn das gegen einen unterklassigen Gegner schwer einzuordnen ist. Insgesamt bin ich zufrieden und ich werde immer mal wieder Spieler hochziehen, um ein Bild zu haben”, erläuterte der Löwen-Coach. Pfeifer war Ende der Woche etwas angeschlagen, wird aber aller Voraussicht nach auflaufen können.

Wiedergutmachung gegen Saarbrücken

Auf der Suche nach Gründen für die blutleere Vorstellung in Regensburg ist man bei den Löwen punktuell fünfig geworden. Auch Nachfrage von sechzger.de sagte Kauczinski dazu: “Es gibt auf solche Sachen nicht die eine Antwort und die eine Lösung. Es sind viele Dinge zusammengekommen. Wir haben auch durch die Wechsel keine Sicherheit gefunden. Wichtig ist, dass wir daraus lernen. Wir haben das Spiel im Team und auch einzeln besprochen.”. Mit den Leistungen in Aubstadt und Passau war der Trainer hingegen weitgehend zufrieden. “In Passau haben beide Mannschaften aufs Gas-Pedal getreten”, sagte Kauczinski weiter.

Auf sich schauen statt auf den Gegner

Auf die jüngste Negativ-Serie der Gäste aus dem Saarland wollte Kauczinski nicht näher eingehen. “Dafür bin ich zu weit weg, wir haben nur unsere Leistung im Kopf, wollen uns auf die eigenen Stärken fokussieren. Wir rechnen auf jeden Fall mit einem starken Gegner, der alles reinwerfen wird”, sagte der Löwen-Dompteur.  Auch ob man auf dem möglicherweise schneebedeckten Geläuft im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion über flachen Aufbau oder über Flanken zum Erfolg kommen will, ließ er offen uns erklärte: “Wir brauchen beides, müssen schauen wie viel Platz uns der Gegner gibt. Und es geht auch nicht über Kampf. Die Mischung machts…”.

Erste Bilanz nach sechs Wochen

“Aktuell ist der Blick nach unten näher, als der nach oben. In meiner Zeit haben wir zwei Siege und zwei Niederlagen geholt, das ist Durchschnitt. Und einen Pflichtsieg im Pokal. Wir müssen noch konstanzer werden”, forderte der 1860-Trainer. In den ersten Wochen habe eher Löcher gestopft. “Aber seitdem hat sich einiges getan. Das Team setzt Dinge um, die wir besprochen haben. Aber noch nicht konstant”, analysierte Kauczinski.

Alle Infos bei uns im Live-Ticker

Die Partie am Sonntag wird nicht im FreeTV, sondern nur auf MangetaSport übertragen. Natürlich könnt ihr ab den Morgenstunden alles rund um die Partie gerne wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Radsport-Sparte wird offizielle Abteilung im TSV 1860

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Radsport-Sparte wird offizielle Abteilung im TSV 1860

Der TSV 1860 München ist um eine Abteilung reicher. Die Radsportler werden zur 18. offiziellen Abteilung. Nach nur sieben Monaten als Sparte wurde bei der Mitgliederversammlung der Radsportler klar, dass schon alleine aufgrund des rasanten Mitgliederzuwachses die Gründung einer eigenen Abteilung der sinnvollste Weg ist.

Rasantes Wachstum bei den Radsportlern

Den Anfang machte eine kleine Gruppe von Radsport-Begeisterten. In wenigen Monaten wuchs die neue Abteilung nun bereits auf knapp 100 Mitglieder an. Mit 40 offiziellen Group-Rides, an denen über den Sommer hinweg über 400 Sportler teilnahmen, und zahlreichen weiteren gemeinsamen Aktivitäten demonstrierten die Radsportler deutlich, wie lebendig die neue Abteilung ist.

Mitgliederversammlung im Bamboleo

Kürzlich fand nun die Mitgliederversammlung im Bamboleo statt. Die bisherigen Spartenleiter Max Berger und Anton Ehret blickten auf die sportlichen Highlights zurück. Die Vorträge der Radsportler verfolgen sehr interessiert auch Vize-Präsident Christian Dierl und Verwaltungsrat Günther Kreuzhuber. Der Wahlausschuss bestehend aus Dr. Bea Wichmann, Michael Huber und Tamara Hof begleitete im Anschluss die Wahlen. Ein weiterer Höhepunkt war die Siegerehrung der Giesinger Rennsemmelwochen, bei denen es darum ging, auf verschiedenen Strecken Bestzeiten zu erzielen.

Berger und Ehret im Amt bestätigt

Bei den Wahlen wurde Max Berger einstimmig zum Abteilungsleiter gewählt, Anton Ehret ist der Vize-Abteilungsleiter der neuen Radsport-Löwen. Zum Kassenwart wurde von den anwesenden Mitgliedern Anton Petersen bestellt. Mit einem Ausblick auf die nächsten Projekte und einem Ideen-Austausch endete die Versammlung. Weitere Informationen zur Radsport-Abteilung sind hier zu finden. Interessierte sind natürlich jederzeit herzlich willkommen.

Foto: TSV München von 1860 e.V.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Zwei Wochen ist das Debakel in Regensburg nun her und dank Länderspielpause, Toto Pokal, Regiotour und Vereinspolitik etwas in Vergessenheit geraten. Dennoch sitzt der Stachel nocht tief und bei lediglich zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze müssen dringend Punkte her. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Saarbrücken aus?

Wunschaufstellungen zu 1860 – 1. FC Saarbrücken

Christian Jung

Im 3-4-1-2 möchte Christian drei Punkte gegen die Saarländer holen und setzt dabei auf das Sturmduo Niederlechner/Philipp. Ansonsten bietet die Aufstellung wenige Überraschungen und auch Max Christiansen darf sich im defensiven Mittelfeld erneut beweisen.

Thomas Enn

Auch bei Thomas muss Sigurd Haugen diesmal zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn darf Florian Niederlechner von Beginn an stürmen, auch wenn Thomas durchaus mit dem Gedanken gespielt hat, Patrick Hobsch mal wieder eine Chance in der Startelf zu geben. Im defensiven Mittelfeld darf Philipp Maier diesmal beginnen, während David Philipp neben Kevin Volland für Kreativität sorgen soll.

Stefan Kranzberg

Stefan rückt von der Dreierkette ab und schickt die Löwen im 4-2-3-1 ins Rennen. Siemen Voet bleibt somit nur ein Platz auf der Ersatzbank, auf den Außen dürfen sich Manuel Pfeifer und Tim Danhof gerne auch ins Offensivspiel einschalten. Auf der Doppelsechs agieren Jacobsen und Philipp, wobei Letzterer aus der Tiefe Offensivakzente setzen soll. Maximilian Wolfram, Marvin Rittmüller und Stürmer Sigurd Haugen sollen der Saarbrücker Defensive mit ihrer Geschwindigkeit Probleme bereiten.

Bernd Winninger

Tief in die Trickkiste greift die Taktiktafel Bernd Winninger. Um sein asymmetrisches 4-1-2-1-2 verständlich darzustellen, bemühen wir mal die Pfeile mit den geplanten Laufwegen mit bzw. gegen den Ball. Personell lässt Bernd mit einigen interessanten Änderungen aufhorchen und gibt der Jugend (Dulic, Lippmann, Erdogan, Althaus) eine Chance. Ein besonderes Augenmerk muss auch auf Philipp Maier im defensiven sowie Maximilian Wolfram im offensiven Mittelfeld gelegt werden.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de