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Sechzig um sieben: Werner und Glöckner verabschieden sich von den 1860-Fans

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Am Sonntag hieß es “Tabula rasa” beim TSV 1860 München. Geschäftsführer Dr. Christian Werner und Chef-Trainer Patrick Glöckner mussten bei 1860 ihren Hut nehmen. Offenbar geht man doch eingermaßen im Guten auseinander, denn beide durften sich gestern auf den offizillen Kanälen der Löwen verabschieden.

Dr. Werner und Glöckner verlassen 1860 mit Wehmut

Auf der Facebook-Seite von 1860 wurde ein kurzes Statement von Christian Werner gepostet. Darin betont der freigestellte Geschäftsführer, dass er während seiner Amtszeit an der Grünwalder Straße “zu einem richtigen Löwen geworden” sei und sich mit Leib und Seele für den Verein eingesetzt habe. Auch Patrick Glöckner richtete auf den offiziellen Kanälen Abschiedsworte an die Löwenfans. Es sei ihm “eine große Ehre und ein echtes Privileg, Cheftrainer des TSV 1860 München” gewesen zu sein. Einen besonderen Dank richtete er an die Löwenfans, die egal wo 1860 gespielt habe mit “ihren Farben, Gesängen und ihrer Leidenschaft jedes Stadion zum Beben gebracht” haben.

Nachfolge-Kandidaten für Dr. Werner und Glöckner

Das Präsidium arbeitet wohl mit Hochdruck daran, schnellstmöglich Nachfolger für Dr. Werner und Glöckner bei 1860 zu installieren. Übrigens nicht ohne zu betonen, dass dies im Einklang mit den Vertretern der HAM geschieht. Als Nachfolger für den vakanten GF-Posten wird mal wieder Benny Lauth gehandelt, der aber keine praktische Erfahrung in dieser Rolle nachweisen kann. Glöckners Nachfolger soll bis zum Beginn der Länderspielpause gefunden sein. Dazu habe Manfred Paula eine Liste erstellt, auf der sich unter Anderem Markus Anfang und Thomas Wörle befinden sollen.

Sechzig am Dienstagabend in Aubstadt

Das Toto-Pokal-Viertelfinale wurde terminiert. Die Löwen und ihre Fans müssen am Dienstagabend (18.11., 18:60h) die lange und beschwerliche Reise an die thüringische Landesgrenze antreten. 350 km einfach unter der Woche… Danke BFV! Eine Hoffnung auf ein Samstagsspiel gibt’s aber noch: Sollte sich der BR entscheiden, das Spiel live zu übertragen, könnte es noch auf den 15.11. verlegt werden.

Sechzger-Musikanten morgen auf der oidn Wies’n

Wer sich morgen auf das Spiel gegen Viktoria Köln auf der Wies’n einstimmen will, dem sei ein Besuch auf der oidn Wies’n empfohlen. Denn da spielen ab 13:00h die Sechzger-Musikanten auf.

Jubiläum für Kagelmacher

Ein ganz besonderes Jubiläum feierte kürzlich Ex-Löwe Gary Kagelmacher. Der Uruguayer ist noch immer aktiv und kam zu seinem 600. Einsatz als Profi. Herzlichen Glückwunsch!

News aus der dritten Liga

Durchhalteparolen von Wittmann

Sabrina Wittmann steht nach der erneuten Ingolstädter Pleite in Duisburg unter Druck. Nur das bessere Torverhältnis trennt die Ingolstädter von einem Abstiegsplatz. “Ich mache meine Arbeit so gut ich kann. Die Jungs machen ihren Job so gut sie können. Wir sind auch letztes Jahr sehr ruhig geblieben”, fasst die Chef-Trainerin die Situation in der englischen Woche zusammen. Ob die Ingolstädter Verantwortlichen bei weiteren Niederlagen wieder ruhig bleiben?

Leisten-OP: Cottbus’ Hofmann fällt länger aus

Wegen einer OP an der Leiste muss Energie Cottbus mehrere Monate auf Mittelfeldspieler Jonas Hofmann verzichten.

Teil I des 9. Spieltags

Heute Abend steht bereits der erste Teil des 9. Spieltags der dritten Liga an. Das sind die Spiele des heutigen Abends:

Saarbrücken – Duisburg

Stuttgart II – Wehen

Rostock – Cottbus

Havelse – Waldhof

Aachen – Aue

Damit geht Ihr gut informiert in den Dienstag. Wenn es neuen heiße Gerüchte um Trainer oder Geschäftsführer gibt, erfahrt Ihr die natürlich kochend heiß bei uns!

 

Wunschaufstellungen für TSV 1860 München – FC Viktoria Köln

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Drei Niederlagen in Folge kassierten die Löwen zuletzt und erzielten in Aue erstmals in dieser Saison kein Tor. Zeit, jeden Stein umzudrehen und sowohl personell als auch taktisch den Reset-Knopf zu drücken? Mit Alper Kayabunar steht am Mittwoch ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der sicher auch eigene Ideen (und neue Spieler?) einbringen wird. Vier sechzger.de Redakteure präsentieren Euch ihre Wunschaufstellungen für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln.

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – Viktoria Köln

Stefan Kranzberg

Stefan hält an der Viererkette fest, verändert das Spielsystem jedoch auf 4-1-4-1. Auf der rechten Abwehrseite kommt Clemens Lippmann in die Startelf, Marvin Rittmüller rückt dafür auf die rechte Offensivposition. Thore Jacobsen soll im defensiven Mittelfeld aufräumen, Kevin Volland und David Philipp für Kreativität sorgen. Auf der linken Offensivseite kommt Emre Erdogan (ebenso wie Lippmann) zu seinem Startelfdebüt in der 3. Liga.

Peter Gratz

Im 4-2-3-1 schickt Peter die Löwen ins Rennen und auch er lässt einige junge Spieler von Beginn an ran. Rechts hinten soll Clemens Lippmann verteidigen, sein Pendant auf der linken Seite ist Finn Fuchs, der bei der U21 überzeugende Leistungen zeigte. Im defensiven Mittelfeld spielt Samuel Althaus neben Tunay Deniz, vorne sollen Philipp, Volland und Rittmüller die einzige Spitze Justin Steinkötter mit Vorlagen füttern.

Jan Schrader

4-2-2-2 ist das System der Wahl von Jan und überraschenderweise setzt auch er auf die Viererkette mit den drei Youngstern Dulic, Fuchs und Lippmann. Offensiv sollen Philipp und Rittmüller die beiden Stürmer Kevin Volland und Sigurd Haugen in Szene setzen.

Thomas Enn

Thomas ist noch immer sehr enttäuscht von den vergangenen Auftritten und dreht die Löwen komplett auf links. Im 3-5-2 verteidigen Fuchs, Dulic und Rittmüller, vor dem Trio sollen Althaus und Deniz die Bälle verteilen. Erdogan, Volland und Philipp agieren offensiv und sollen die beiden Spitzen Haugen und Niederlechner mit Anspielen versorgen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Patrick Glöckner zum Abschied beim TSV 1860 München

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1860 Trainer Glöckner: "Es wird Härtefälle geben"

Nach Dr. Christian Werner wendet sich auch Ex-Trainer Patrick Glöckner zum Abschied an die Fans des TSV 1860.

Patrick Glöckner zum Abschied beim TSV 1860 München

In den Social Media-Kanälen der Löwen wird Glöckner zitiert:

Servus liebe Löwen-Fans,

heute möchte ich mich mit ein paar persönlichen Worten von Euch verabschieden.

Ich blicke schweren Herzens, aber voller Dankbarkeit auf unsere gemeinsame Zeit zurück.

Es war für mich eine große Ehre und ein echtes Privileg, Cheftrainer des TSV 1860 München zu sein. Ihr, liebe Löwen-Fans, habt diesen Weg zu etwas ganz Besonderem gemacht. Egal wo wir gespielt haben – Eure Farben, Eure Gesänge und Eure Leidenschaft haben jedes Stadion zum Beben gebracht.

Diese Energie hat uns als Mannschaft getragen – in Momenten der Freude genauso wie in schweren Phasen.

Gemeinsam haben wir in der vergangenen Saison den Klassenerhalt gesichert. Gemeinsam sind wir voller Euphorie in die neue Spielzeit gestartet, haben aus den ersten fünf Partien starke 11 Punkte geholt und uns mit den Erfolgen im Landespokal die Chance bewahrt, diesen Titel nach München zu holen.

Auch wenn meine Zeit hier nun früher endet, als ich es mir gewünscht hätte, überwiegen bei mir Stolz und Dankbarkeit.

Mein besonderer Dank gilt meinem Trainerteam, der Mannschaft und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des TSV 1860 München.

Vor allem aber danke ich Euch Fans – für Eure Treue, Eure Leidenschaft und Eure unerschütterliche Unterstützung.

Der TSV 1860 München ist ein toller, großer Verein mit echten traditionellen Werten.

Ich werde Euch und diese Zeit niemals vergessen und wünsche den Löwen nur das Beste für die Zukunft – sportlich wie menschlich.

Einmal Löwe – Immer Löwe.

Euer
Patrick Glöckner

Abschiedsworte von Dr. Christian Werner

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TSV 1860 GF Werner Christian Abschiedsworte
Inwiefern steht auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Verantwortung?

Neben dem Trainer musste am gestrigen Sonntag auch der Geschäftsführer des TSV 1860 München seinen Hut nehmen. Nun richtete Dr. Christian Werner seine Abschiedsworte an die Löwenfans.

Abschiedsworte von Dr. Christian Werner

Auf der Facebook-Seite des TSV 1860 ist zu lesen:

Liebe Löwinnen, liebe Löwen,

als ich zum TSV 1860 München gekommen bin, wusste ich, dass dieser Verein etwas ganz Besonderes ist. Schnell habe ich mich in den ganz besonderen Charme des TSV 1860 München verliebt und bin im Lauf der Zeit zu einem richtigen Löwen geworden, der sich mit Haut und Haar, mit Leib und Seele für diesen Verein eingesetzt hat.

Zuerst als Geschäftsführer Sport, später als alleiniger Geschäftsführer. Gerne habe ich viele Abende und Nächte damit verbracht, um zum Wohle der Löwen die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Ich bin froh und stolz, dass wir in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft haben und anschließend die Mannschaft so zusammengestellt haben, wie sie heute auf dem Feld steht.

Nun endet unsere gemeinsame Zeit. Ich bedanke mich bei allen, die mich auf dem Weg unterstützt haben und mir zur Seite standen. Danke an die Mannschaft, das Trainerteam, die Gremien, Medien und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TSV 1860 München.

Ich bin stolz ein Teil dieses Vereins gewesen zu sein.

Euer Christian Werner

Termine für den Totopokal fixiert

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Zum ersten Mal seit der Saison 2021/22 wollen die Löwen heuer wieder einmal das Viertelfinale im bayerischen Landespokal überwinden und das Halbfinale erreichen. Die Hürde, die dazu überwunden werden muss, heißt TSV Aubstadt. Passenderweise war dies genau der Gegner, der im letzten erreichten Halbfinale im Frühjahr 2022 die Endstation für das Team vom damaligen Coach Michael Köllner bedeutete. Der Bayerische Fußballverband hat an diesem Wochenende die Spieltermine für das Viertelfinale im Totopokal bekannt gegeben. Die Löwen treten am Dienstag, den 18. November um 18.60 Uhr in Unterfranken an. Zumindest nach aktuellem Stand.

Aubstadt – kein Wunschlos

Wirklich glücklich war über das Los am vergangenen Montag kein Löwenfan. Statt nach Unterhaching oder Burghausen oder zumindest zu den räumlich nicht so weit entfernten Ligakonkurrenten nach Regensburg oder Inglstadt zu fahren, oder gar ein Heimspiel auf Giesings Höhen gegen einen dieser beiden zu ziehen, hat der TSV 1860 die größte denkbare Reise für das Viertelfinale gezogen. Über 350 Kilometer muss man – einfach – auf der Straße zurücklegen, um dem Ereignis beizuwohnen zu können.

Drei Spieltermine für das Viertelfinale

Am Wochenende ereilte den reisefreudigen Anhang in weiß und blau dann gleich der nächste Schreck. Auf einen Dienstag Abend Mitte November hat der bfv das Duell mit dem Regionalligisten gelegt. Gleichzeitig zum Spiel zwischen Haching und Burghausen sollen Volland & Co. in Nordbayern antreten. Zwei Wochen früher, schon am 4.11. findet am Würzburger Dallenberg das Unterfranken-Derby zwischen den Kickers und Viktoria Aschaffenburg statt. Den verhältnismäßig noch attraktivsten Spieltermin, Freitag, den 14. November um 18.30 Uhr hat das Drittligaduell zwischen dem FC Ingolstadt und Jahn Regensburg bekommen.

Hoffnung auf eine TV-Übertragung

Ursprünglich hatten wir in unserer Berichterstattung Samstag, den 15. November (in der übernächsten Länderspielpause) als Tag für das Spiel in Aubstadt prognostiziert. Eine kleine Hoffnung, dass sich die Löwenfans entspannt amn diesem Samstag Vormittag auf den Weg nach Nordbayern machen dürfen, besteht auch noch. Sollte die Partie der Löwen im Viertelfinale des Totopokals vom Bayerischen Rundfunk live übertragen werden, so ist besagter Samstag Mitte November der tatsächliche Spieltermin. Und der weißblauen Karawane würde einiger Terminstress erspart.
Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, sollte sich in dieser Sache etwas tun.
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Titelbild: Die (etwas eigenwillige) Tribüne im fernen Aubstadt. 

29.09.1940: 1860 schlägt Wacker auf dem Weg zur Stadtmeisterschaft

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Dass in Kriegszeiten überhaupt Fußball gespielt wurde, klingt an sich schon unrealistisch. Tatsächlich fand aber sogar ein Regelspielbetrieb statt, überregional wurde u.a. der Tschammerpokal, also der Vorläufer des heutigen DFB-Pokals, ausgespielt. Diesen gewannen die Löwen bekanntlich im Jahr 1942. Im Herbst 1940 empfing der TSV 1860 den FC Wacker auf dem Weg zur Münchner Stadtmeisterschaft.

Münchner Stadtmeister 1940

Zehn Vereine aus der Landeshauptstadt nahmen an der Liga teil. Viele Partien konnten nicht zuletzt kriegsbedingt gar nicht erst ausgetragen werden. Dennoch durften sich die Löwen nach acht selbst absolvierten Partien als Stadtmeister feiern lassen. Mit sieben Siegen, 14:2 Punkten und 40:9 Toren konnten sie die Konkurrenz hinter sich lassen.

Wobei: Wenn man ganz ehrlich ist, ist das Tabellenbild schon arg verzerrt, da andere Teams teilweise deutlich weniger Spiele absolvieren konnten. So beendete beispielsweise der FC Bayern die Runde mit nur vier Partien und 6:2 Punkten auf Rang 4. Zwischen den Blauen und den Roten platzierten sich der FC Hansa München (7 Spiele, 9:5 Punkte) und der Post-SV München (7 Spiele, 8:6 Punkte).

TSV 1860 schlägt den FC Wacker München

Am 29.09.1940 empfing der TSV 1860 die Blausterne vom FC Wacker vor 2.500 Zuschauern an der Grünwalder Straße. In der Runde zuvor hatten die Löwen den FC Alte Haide auswärts mit 8:0 abgefertigt und gingen als Favorit in die Partie. Dieser Rolle schienen sie auch gerecht zu werden, denn bereits nach gut 20 Minuten stand es 2:0 für die Hausherren. Mit dem schnellen Anschlusstreffer machte es Wacker nochmal spannend, doch einer Stunde stellte der TSV 1860 den alten Vorsprung wieder her. Kurz vor dem Ende verkürzten die Blausterne zwar erneut, doch die Punkte blieben in Giesing.

Löwenstürmer Heinz Krückeberg, der in diesem Spiel zweimal für den TSV 1860 einnetzte, überlebte den Krieg nicht. Er fiel im März 1945 an der Ostfront.

Die Aufstellung der Löwen

Im September 1940 spielte folgende des TSV 1860 gegen den FC Wacker München:

Talew – Schmeiser, Wendl – K. Janda, Bayerer, Graf – Keim, L. Janda, Krückeberg, Fey, Eisele

Tore:
1:0 Krückeberg (20.), 2:0 Eisele (21.), 2:1 Wehmann (25.), 3:1 Krückeberg (61.), 3:2 Bäcker (85.)

Die historischen Daten stammen aus dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.

Sechzig um Sieben: Glöckner & Werner entlassen

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Langweilig wird es beim TSV 1860 München nicht, so viel kann man auf jeden Fall festhalten. Nach der ersten Niederlagenserie der neuen Saison wurden sowohl Trainer Patrick Glöckner als auch Geschäftsführer Christian Werner gestern freigestellt. Alle News zu den Löwen gibt es zum Beginn einer neuen Woche im Überblick.

Berichterstattung zur Niederlage in Aue

0:2 hieß es aus Sicht der Löwen am Samstag gegen Erzgebirge Aue. Eine bittere Niederlage, da auch durchaus ein Auswärtssieg im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Die Giesinger Gedanken beschäftigen sich vor allem mit diesem Umstand und dem Pech, das die Löwen am Samstag hatten. Nach den neuesten Erkenntnissen (siehe unten) sind einige Fragestellungen allerdings bereits wieder obsolet.

Außerdem sind in der Video- und Fotogalerie die schönsten Eindrücke vom Auswärtsspiel zu finden und in den Stimmen zum Spiel äußern sich verschiedene Protagonisten zur Niederlage in Aue.

Glöckner und Werner entlassen

Der TSV 1860 München hat sich nach der dritten Niederlage in Folge von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner getrennt. Insbesondere die Entlassung von Werner sorgte gestern für überraschte Gesichter. Am Vormittag wurde die Meldung verschickt, seitdem diskutieren die Löwenfans fleißig über die getroffenen Entscheidungen.

Kayabunar und Paula übernehmen zwischenzeitlich

Alper Kayabunar wird die Löwen in den Spielen gegen Viktoria Köln und Wehen Wiesbaden als Trainer betreuen. Das gab der TSV 1860 kurz nach der Entlassung von Patrick Glöckner bekannt. Kayabunar trainiert die U21 in der Bayernliga Süd, bislang verläuft die Spielzeit dort äußerst positiv. Auch für Werner wurde ein zwischenzeitlicher Ersatz gefunden. Bis ein neuer Geschäftsführer bestellt wurde, übernimmt die anfallenden Aufgaben und Entscheidungen Manfred Paula.

News aus der 3.Liga

Der 8.Spieltag

Die 3.Liga ist und bleibt verrückt. Das zeigt auch der 8.Spieltag wieder eindrucksvoll auf. Während Cottbus am Freitagabend mit 5:0 gegen Stuttgart II gewann, setzte sich Waldhof Mannheim überraschend deutlich gegen Rot-Weiss Essen durch. 6:1 hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber. Weiter an der Spitze liegt Duisburg, die das Spiel gegen Ingolstadt drehten und mit 2:1 siegten. Der nächste Löwen-Gegner Viktoria Köln trennte sich zuhause mit einem 0:0 vom VfL Osnabrück. Regensburg gewann gegen Verl, Aachen deutlich in Schweinfurt.

Der TSV 1860 München liegt derzeit auf Rang 10 mit 11 Punkten.

Stimmen zum Spiel: Erzgebirge Aue – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um die 0:2-Niederlage gestern Nachmittag in Aue, welche die dritte Saisonniederlage in Serie für 1860 bedeutete.

Benni (Regelmäßiger Stadiongänger bei Erzgebirge Aue)

Die drei dringend benötigten Punkte wurden gegen einen starken Gegner eingefahren. Wenn Sechzig mit 3:0 gewinnt, hätten wir uns auch nicht beschweren können. Von drei Chancen bei uns waren zwei drin, das Spielglück war definitiv auf unserer Seite.

Jan Schrader (Redakteur sechzger.de):

Viel bitterer konnte das Spiel in der aktuellen Situation für die Löwen nicht laufen. Zählt das Tor von Volland oder trifft Niederlechner kurz danach statt am Pfosten zu scheitern, nimmt man die drei Punkte mit nach München. So steht man ratlos mit leeren Händen da. Zumindest war das phasenweise eine Steigerung und den Willen kann man den Löwen nicht absprechen, aber davon können wir uns auch nichts kaufen. Speziell gegen Ende der Partie war es dann wieder erschreckend schwach und ideenlos. Ich bin wirklich gespannt, wie es an den kommenden Spieltagen weitergeht…

Fineas (in Aue im Gästeblock dabei):

Das war so ein Spiel, das man eigentlich nicht verlieren muss. Wir starten ordentlich, haben Pech mit Aluminium und Schiedsrichter und kassieren dann ein Gegentor. Nach dem 0:1 fehlt uns der klare Plan, Aue hat gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gut Druck gemacht aber irgendwie wollte der Ball nicht ins Tor. Das 2:0 am Ende macht die Chance auf ein unentschieden natürlich zunichte. Die dritte Niederlage in Folge ist natürlich schmerzhaft mit Blick auf die Tabelle, aber wir haben ja noch einige Spiele vor uns.

Patrick Glöckner (Trainer TSV 1860, bei MagentaSport):

Ich denke, dass wir gut in die Partie gekommen sind. Die ersten zwanzig Minuten haben wir eigentlich auch mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt, haben dann den Pfostentreffer noch, hatten eigentlich schon das 1:0 durch ‘ne Standardsituation und kriegen dann ein Scheiß-Gegentor, was uns dann so ein bisschen aus der Ruhe gebracht hat. Dann muss man sagen: In der Phase war dann Aue stärker gewesen. Dennoch sind wir in der zweiten Halbzeit gut zurück gekommen, haben höher gepresst, die Spielanteile auf unserer Seite. Wieder ein Pfostenschuss, wieder nicht reingemacht. Kriegst dann durch einen Standard das 0:2 und dann kuckst du in die Röhre, weil’s einfach in dem Moment dann nicht verdient war, das zweite Tor. Deswegen hätte ich gehofft, dass wir in der Situation irgendwie das 1:1 machen. Das Glück war heute – wie gesagt – generell nicht auf unserer Seite.

Franz Leuthner (Jugendkoordinator bei den Juniorinnen des TSV 1860)

Leider waren gestern mal wieder nur die Fans der Löwen bundesligareif. Die Mannschaft hat es tatsächlich geschafft, die Euphorie vom Saisonbeginn, pünktlich im September wieder komplett im Keim zu ersticken. Heute kam viel Pech dazu, aber Glück muss man sich auch erkämpfen und vor allem im Zentralen mittelfeld fehlt es leider komplett an den Löwentugenden.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich find’, dass wir im Vergleich zu den letzten beiden Spielen noch die geschlossenste Mannschaftsleistung auf den Platz bekommen haben. Wir hatten auch das Momentum in einigen Situationen nicht auf unserer Seite. (…) Aue hat gefightet ohne Ende und wir treffen in vielen Situationen dann, wo wir auch mal am Drücker sind, nicht die richtigen Entscheidungen und das wird in der Liga halt auch ganz klar bestraft.

Video- & Fotogalerie zu FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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Titelbild Fotogalerie Fc Erzgebirge Aue Tsv 1860

Mit der dritten Niederlage in Folge kehrten die Löwen gestern aus dem Erzgebirge zurück. Auch wenn der Mannschaft der Wille nicht abzusprechen war, so war der Elf von Patrick Glöckner das Glück nicht hold. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Spiel des TSV 1860 in Aue.

Video aus dem Erzgebirgsstadion

Sowohl vor dem Spiel als auch direkt nach der Pause sorgten die mitgereisten Fans für eine beachtliche Pyroshow im Gästeblock.

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Löwinnen I siegen souverän bei SG Aschheim/Kirchheim

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Sg Aschheim/Kircheim Tsv 1860 Löwinnen I

Keine Blöße gaben sich die Löwinnen I am Sonntag bei der SG Aschheim/Kirchheim und gewannen ihr Auswärtsspiel souverän mit 4:0. Die U23 erkämpfte sich indes drei Punkte beim TSV Allach 09.

Löwinnen I besiegen SG Aschheim/Kirchheim

Beide Teams waren mit zwei Siegen in die Kreisliga-Saison gestartet und so war das Duell mit der SG Aschheim/Kirchheim eine echte Standortbestimmung für die Löwinnen. In der 20. Minute löste Lea Lugschneider den Knoten für den TSV 1860 und traf zum 0:1. Noch vor dem Seitenwechsel legten Lisa-Marie Städtler (35.) und Kira Winter (40.) nach und brachten die Löwinnen auf die Siegerstraße. Jule Keller sorgte in der 75. Minute für den 0:4-Endstand.

Die U23 geriet beim TSV Allach 09 zweimal in Rückstand, durfte sich am Ende jedoch dennoch über drei Punkte freuen. Maria Stefanidou (13.), Hannah Brüning (31.) und Saadet Tombul (83.) trafen für Münchens große Liebe.

Sieg und Niederlage für Juniorinnen

Bereits am Samstag musste sich die U17 der Löwinnen mit 1:2 beim FC Forstern geschlagen geben. Die U15 hingegen feierte beim TSV Hohenbrunn-Riemerling einen 15:0-Kantersieg. Für 1860 trafen Marta Pavic (6), Lucy Schubert (3), Sophia Heße (2), Melanie Becker, Anisa Qarri, Laura Elmer und Anna Schulte.