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Löwinnen I siegen souverän bei SG Aschheim/Kirchheim

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Sg Aschheim/Kircheim Tsv 1860 Löwinnen I

Keine Blöße gaben sich die Löwinnen I am Sonntag bei der SG Aschheim/Kirchheim und gewannen ihr Auswärtsspiel souverän mit 4:0. Die U23 erkämpfte sich indes drei Punkte beim TSV Allach 09.

Löwinnen I besiegen SG Aschheim/Kirchheim

Beide Teams waren mit zwei Siegen in die Kreisliga-Saison gestartet und so war das Duell mit der SG Aschheim/Kirchheim eine echte Standortbestimmung für die Löwinnen. In der 20. Minute löste Lea Lugschneider den Knoten für den TSV 1860 und traf zum 0:1. Noch vor dem Seitenwechsel legten Lisa-Marie Städtler (35.) und Kira Winter (40.) nach und brachten die Löwinnen auf die Siegerstraße. Jule Keller sorgte in der 75. Minute für den 0:4-Endstand.

Die U23 geriet beim TSV Allach 09 zweimal in Rückstand, durfte sich am Ende jedoch dennoch über drei Punkte freuen. Maria Stefanidou (13.), Hannah Brüning (31.) und Saadet Tombul (83.) trafen für Münchens große Liebe.

Sieg und Niederlage für Juniorinnen

Bereits am Samstag musste sich die U17 der Löwinnen mit 1:2 beim FC Forstern geschlagen geben. Die U15 hingegen feierte beim TSV Hohenbrunn-Riemerling einen 15:0-Kantersieg. Für 1860 trafen Marta Pavic (6), Lucy Schubert (3), Sophia Heße (2), Melanie Becker, Anisa Qarri, Laura Elmer und Anna Schulte.

28.09.1996: TSV 1860 verliert Wiesn-Heimspiel gegen VfB Stuttgart mit 2:5

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Olympiastadion_München_20210507

Wiesn-Zeit, 53.000 Zuschauer im Olympiastadion – es hätte alles so schön sein können. Am Ende gabs aber nur für die Gäste wirklich Grund zum Feiern, denn der VfB Stuttgart deklassierte den TSV 1860 auf dem Oberwiesenfeld mit 5:2. Man kennt es…

Aufwind abrupt gestoppt

Die Schwaben hatten nach dem 7. Spieltag gerade die Tabellenführung an den FC Bayern abgeben müssen. Die Löwen hingegen standen nach einem Auswärtssieg in Rostock auf Rang 9 der Bundesligatabelle. Nun wollte die Truppe von Werner Lorant natürlich den Aufwärtstrend fortsetzen – und wurde sehr unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

An den äußeren Umständen lag es nicht. Am mittleren Wiesn-Wochenende fand sich tatsächlich mal eine beachtliche Zuschauerzahl im Olympiastadion ein, darunter natürlich auch zahlreiche Gäste aus der Schwabenmetropole.

Bernhard Winkler sorgt für Löwen-Führung

Den besseren Start verbuchte aber die Löwen. Nach zehn Minuten setzte Abedi Pelé den Kollegen Bernhard Winkler in Szene und der vollstreckte zum 1:0. VfB-Trainer Jogi Löw zog jedoch die richtigen Schlüsse aus der Anfangsphase, stellte um und führte sein Team damit zum Erfolg.

Ein Doppelschlag von Elber (23.) und Hagner (25.) brachte die Gäste vom Neckar bereits vor der Pause in Führung, einen höheren Rückstand verhinderte vorerst Löwen-Keeper Rainer Berg.

Debakel des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart

Nach der Pause zerlegte der VfB Stuttgart den TSV 1860 jedoch in alle Einzelteile. Elber, Soldo und Bobic erhöhten innerhalb von elf Minuten auf 1:5. Erstaunlicherweise sorgte das drohende Debakel passend zur Wiesn-Zeit für Volksfeststimmung auf den Rängen. Galgenhumor machte sich breit und mündete in einem irgendwie doch sehr beeindruckenden Dauersupport aus der Nordkurve des Olympiastadions. Dass das 2:5 durch Abedi Pelé gefeiert wurde, als hätte man soeben einen Titel errungen, passte ins Bild. Trotz der hohen Niederlage ist mir die Stimmung bei diesem Spiel als eine der positivsten Erinnerungen der tristen Oly-Zeit in Erinnerung geblieben.

Überragender Akteur auf Seiten der Schwaben war übrigens ein gewisser Gerhard Poschner mit vier Assists – vermutlich die größte Leistung, die er jemals in München vollbracht hat.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 28.09.1996 gegen den VfB Stuttgart folgende Mannschaft des TSV 1860 auf den Rasen:

Berg – Greilich, Trares (68. Schwabl), Miller, Walker (62. Borimirov) – Jeremies, Nowak, Cerny, Heldt (54. Böhme), Pelé – Winkler

Tore:
1:0 Winkler (10.), 1:1 Elber (23.), 1:2 Hagner (25.), 1:3 Elber (58.), 1:4 Soldo (63.), 1:5 Bobic (69.), 2:5 Pelé (89.)

Alper Kayabunar übernimmt die Profis des TSV 1860 München

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Löwenrunde: "Daran glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können"

Nach der Trennung von Dr. Christian Werner als Geschäftsführer und Patrick Glöckner als Cheftrainer des TSV 1860 München wird Alper Kayabunar die Profis der Löwen intermistisch trainieren.

Karanbunyar übernimmt Profis von 1860

Der aktuelle Trainer der U21 des TSV 1860 München, Alper Kayabunar, wird die Profis am Mittwoch um 18:60h im Ligaspiel gegen Viktoria Köln betreuen. Das gab der TSV 1860 heute auf seiner Homepage bekannt. In einer seiner ersten Amtshandlungen legte sich Interims-GF Manfred Paula auf Kayabunar als Interimstrainer fest. Kayabunar übernimmt das Amt von Patrick Glöckner, der am Vormittag gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Christian Werner nach drei Niederlagen in Folge freigestellt wurde.

Gute Arbeit bei der U21

Kayabunar traininert aktuell die U21 des TSV 1860 und leistet dort sehr erfolgreiche Arbeit. Sein Team liegt aktuell auf Platz 1 der Bayernliga Süd und hat mit einem Spiel weniger sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Am Freitag, dem 03. Oktober treten die Amas übrigens auswärts zum Spitzenspiel beim Drittplatzierten SV Kirchanschöring an. Alper Kayabunar übernahm die U21 zu Saisonbeginn von Felix Hirschnagl, der zu Borussia Dortmund wechselte. Der 39-Jährige kam vor Saisonbeginn von Türgkücü, wo er die erste Mannschaft drei Saison betreute. Dort sammelte er sogar schon die Erfahrung von vier Drittliga-Spielen als Chef-Trainer.

Bekommen jetzt mehr Eigengewächse eine Chance?

Nachdem Kayabunar vom NLZ kommt, könnte es sein, dass er mehr auf die Jugend setzt als sein Vorgänger. Unter Glöckner kam in der aktuellen Saison lediglich Sean Dulic zu regelmäßigen Einsatzzeiten und mauserte sich durch das Vertrauen in ihn zum U20-Nationalspieler. Weitere Spieler, die die U23-Regel erfüllten, mussten sich bisher hauptsächlich mit den harten Plätzen auf der Ersatzbank begnügen. Vielleicht bekommen sie nun unter Kayabunar eine Chance. Er wird ab morgen das Training der Profis übernehmen und dabei mit den bisherigen Co-Trainern das Training leiten. Welche Veränderungen er vornimmt, wird man dann am Mittwochabend gegen die Kölner Viktoria schon begutachten können.

 

1860 zieht die Reißleine: Glöckner und Werner entlassen

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Nach drei Niederlagen in Folge entließ der TSV 1860 München heute Vormittag Cheftrainer Patrick Glöckner und den Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner wie 1860 am Vormittag bekannt gab. NLZ-Leiter Manfred Paula übernimmt die Geschäftsführung interimsweise.

Drei Niederlagen in Folge

Nach der etwas unglücklichen Niederlage bei Erzgebirge Aue wurde Patrick Glöckner nach 28 Spielen beim TSV 1860 entlassen. Nach einer ordentlichen Saisonvorbereitung mit einem Kader, der Ambitionen auf den Aufstieg in die zweite Liga weckt, zeigte die Formkurve der Löwen zuletzt deutlich nach unten. Es begann mit einer sehr schwachen zweiten Halbzeit gegen Havelse, es folgten eine blutleere Leistung in Rostock und das Debakel gegen Hoffenheim II. Gestern konnten die Löwen einen unglücklichen Rückstand nicht mehr drehen und so stehen null Punkte aus den letzten drei Spielen zu Buche. Eine Bilanz, bei der die viel zitierten “Mechanismen der Branche” oft greifen.

Zahlreiche Systemumstellungen

Nach einem ergebnismäßig guten Saisonstart mit elf Punkten aus den ersten fünf Spielen kam 1860 nicht mehr in die Spur. Begleitet wurden die letzten Spiele von stärker werdenden Diskussionen um Glöckners Spielsystem. Er ließ häufig im 3-4-1-2 beginnen und stellte während des Spiels auf eine Formation mit Viererkette um. Gestern fing das Team direkt mit einer Viererkette an. Kevin Volland rückt auf den rechten Flügel, was häufig kritisiert wurde. Offensichtlich ist, dass sich zahlreiche Spieler aktuell in einem Formtief befinden. Ebenso ist auffällig, dass der Kader für ein 3-5-2-System nicht wirklich optimal besetzt ist. Besonders auf den Flügeln fehlen Spieler, die gute Flanken schlagen können. Das dürfte Dr. Werner zum Verhängnis geworden sein, der für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich zeichnete.

Glöckner nach 28 Pflichtspelen entlassen

Dr. Werner wurde im Januar 2024 als Sport-GF der Löwen installiert. Glöckner folgte kurz darauf und ersetzte Argirios Giannikis. Er stabilsierte die Löwen, die sich damals im Abstiegskampf befanden und führte sie ins Mittelfeld der Tabelle. Insgesamt stand Glöckner in 28 Pflichtspielen an der Seitenlinie, bevor er nun entlassen wurde. Seine Bilanz mit 1860 in der dritten Liga lautet 11-6-8 in 25 Spielen.

Nachfolger unklar

Wer Glöckner nachfolgt ist bisher unklar. In der Abendzeitung wird spekuliert, dass Tobias Schweinsteiger, Thomas Wörle oder Robert Klauß potentielle Nachfolger sein könnten. Laut der Meldung von 1860 wird Manfred Paula den neuen Trainer noch vor dem Spiel gegen Viktoria Köln am Mittwoch bekannt geben.

Giesinger Gedanken: Und dann kam auch noch Pech dazu

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Erzgebirge Aue TSV 1860 München Mannschaft Vor Der Fankurve Nach Niederlage

Bei Erzgebirge Aue hatte sich der TSV 1860 München etwas vorgenommen, das konnte man in der Anfangsphase gut beobachten. Doch Pech und der Pfosten verhinderten eine frühe Führung, dann kam der Nackenschlag mit dem ersten Gegentreffer. Viel frustrierender kann ein Spiel in der aktuellen Situation kaum laufen – insbesondere für Trainer Patrick Glöckner. Seine Zeit bei den Löwen dürfte damit vorüber sein.

Schmerzhafte Niederlage im Erzgebirge

Nach zwei Niederlagen und insbesondere nach dem blamablen Auftritt gegen Hoffenheim II war nicht nur Trainer Patrick Glöckner gefordert, sondern insbesondere auch die Mannschaft. 1.800 Fans im Auswärtsblock wollten sehen, dass es dieses Mal anders läuft, dass das Team kämpft und sich reinhängt, dass der Wille zu siegen klar erkennbar ist. Auf dem Hinweg zum Stadion sprach ich mit meinem Kumpel aus Aue. Auch dort war die Lage vor Anpfiff ja durchaus angespannt. Tenor: man hatte immer ganz ordentlich gespielt, bis der erste Gegentreffer kassiert wurde. Danach fiel man eher auseinander und es ging nichts mehr.

Mit diesem Wissen gehe ich also in den Gästeblock und sehe nach wenigen Minuten direkt vor uns eine Ecke, die von Kevin Volland reingebracht wird. Und zack – drin das Ding! Mehrere Sekunden langer Jubel, der plötzlich vollkommenem Unverständnis weichen muss. Das Tor zählt nicht. Der Gästeblock versteht die Welt nicht mehr, wildeste Spekulationen werden angestellt. War das Abseits? Ne geht nicht, gibt es bei einer Ecke ja nicht… Okay, ein Stürmerfoul? Aber wo denn? Nach Betrachtung der Fernsehbilder kann man sagen: kein Wunder, dass die Löwenfans irritiert waren. Das war ein klares Tor für den TSV 1860. Spitze, das geht ja gut los. Egal, weiter!

Das zumindest dachte sich in der Anfangsphase auch die Mannschaft und hatte durch Florian Niederlechner die nächste große Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch der Innenpfosten rettet für Aue und bugsiert den Ball direkt in die Arme des chancenlosen Martin Männel. Aue hat nach einem Gegentreffer massive Schwierigkeiten – ja aber wieso will der Ball denn heute einfach nicht reingehen?!

Von Pech kann man sich auch nichts kaufen

Es kommt, wie es kommen muss und eine der meistzitiertesten Fußballer-Aussagen trifft es auf den Punkt. “Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu” sagte einst Jürgen Wegmann. Ja richtig, so erging es den Löwen auch. Wobei Pech nur ein Teil der Wahrheit ist. Quasi im Gegenzug nach dem Pfostentreffer trifft der unfassbar allein gelassene Stefaniak zum 0:1. Spitze.

Nach dem Seitenwechsel gab es dann noch einmal einen schön ausgespielten Angriff, der mit einem Abschluss von Marvin Rittmüller endete. Auch bei ihm hieß der Endgegner Pfosten. Es soll aber auch einfach nicht sein. Der zweite Treffer markierte die endgültige Entscheidung, danach fiel dem TSV 1860 wirklich nichts mehr ein. Mit leeren Händen standen Fans und Mannschaft bedröppelt da. Spannend: nach einer kurzen Ansprache vor dem Block verabschiedet dieser das Team mit aufmunterndem Applaus in die Kabine. Pfiffe: Fehlanzeige.

Was zieht man nach einer Nacht drüber schlafen nun für Schlüsse aus der dritten Niederlage in Folge – die mit ein wenig mehr Glück durchaus auch mit einem Auswärtssieg hätte enden können? Ich bin ehrlich: ich weiß es nicht. Sicherlich waren da wieder Punkte dabei, die man Patrick Glöckner anlasten könnte. Die angekündigte große Veränderung? Naja. Kevin Volland als Außenspieler? Passt nicht, um nur Beispiele zu nennen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der ein oder andere Spieler ziemlich indisponiert über den Platz läuft. Ob das ein anderer Trainer positiv beeinflussen kann? Glaube ich persönlich eigentlich nicht…

Wer wird neuer Trainer?

Apropos anderer Trainer: die Diskussionen um Glöckner wurden sehr schnell sehr konkret. Von Fans wie Christian ist das das eine, die zwischen den Zeilen sehr deutlichen Aussagen von Geschäftsführer Werner und Präsident Mang haben mich zu dem Zeitpunkt dann doch überrascht. So braucht man gar nicht groß diskutieren, alles andere als eine Entlassung heute oder am Montag wäre eine große Überraschung. Mit einem Nachfolger hat man sich bestimmt in den letzten Tagen schon beschäftigt, ich bin gespannt auf den neuen Namen. In der aktuellen Situation wäre ein alter Haudegen mit viel Erfahrung wohl das Beste, um das Ziel 2.Bundesliga zu verfolgen. Dass die Mannschaft dazu in der Lage ist – davon bin ich weiterhin überzeugt, auch wenn sie es aktuell nicht auf dem Platz zeigt. Wer weiß, vielleicht gibt es am Mittwoch unter Flutlicht wieder Grund zum Jubeln. Schlecht wärs ned. Und das mit dem Pech dürfen dann gerne die Gäste aus Köln übernehmen. Nix da Viktoria, die Punkte bleiben bitte in Giesing!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Dritte verschenkt Heimsieg – Vierte gewinnt

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Trotz einer 3:1-Halbzeitführung hat die Dritte der Löwen den Heimsieg gegen den FC Teutonia noch verschenkt. Die 4. Mannschaft hingegen setzte sich gegen den Tabellenletzten FC Bosnia i Hercegovina durch.

Dritte verschenkt Heimsieg – Vierte gewinnt

Bereits in der 3. Minute musste der TSV 1860 III das 0:1 gegen den FC Teutonia schlucken, drehte dann aber ordentlich auf. Philipp Baumann (25.), Salif Boubacar (44.) und Julian Schleich (45.+3) sorgten für eine vermeintlich beruhigende Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel verpassten es die Löwen jedoch, den Sack zuzumachen und so kam es, wie es kommen musste. Innerhalb von drei Minuten glichen Filippos Gkasimpagiazov (76.) und Henry Böhm (79.) für die Gäste aus. Am Ende musste sich die Dritte also mit einem Zähler zufrieden geben.

Einen Dreier fuhr hingegen die 4. Mannschaft des TSV 1860 gegen Tabellennachzügler FC Bosna i Hercegovina ein. Mario Krischel brachte die Löwen in Führung, doch kurz vor der Pause kamen die Gäste durch Admir Isic zum überraschenden Ausgleich (44.). Lars Lowinski (70.), erneut Mario Krischel (75.) und Simon Beck (86.) brachten die Vierte dann aber doch auf die Siegerstraße, ehe Mirza Dzafic in der 89. Minute einen Elfmeter zum 4:2-Endstand verwandelte.

Titelbild: Nicolai Walch

Auswärtsniederlage: TSV 1860 verliert auch in Aue

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Fc Erzgebirge Aue Tsv 1860

Im Krisengipfel der 3. Liga musste der TSV 1860 München am Samstagnachmittag beim FC Erzgebirge Aue antreten. In einer intensiven Partie setzten sich die Gastgeber nach 90 Minuten mit 2:0 durch und verschärften die Situation bei Münchens großer Liebe.

Zweimal Pech, dann Gegentor

Trainer Patrick Glöckner stellte nach dem Heimdebakel gegen die TSG Hoffenheim II auf ein 4-2-2-2 um und verhalf Justin Steinkötter im Angriff zu seinem Startelfdebüt. Für den ersten Aufreger der Partie sorgte jedoch Kevin Volland, der in der 5. Minute eine Ecke direkt verwandelte. Der Schiedsrichter sah jedoch ein Stürmerfoul in der Mitte und das Tor zählte nicht – bitter für 1860!

Doch damit nicht des Pechs genug: In der 19. Minute setzte sich Niederlechner gut durch, sein Schuss landete jedoch am Innenpfosten und von dort in den Armen von Aues Keeper Männel. Quasi im Gegenzug dann der nächste Nackenschlag, als Uhlmann den Ball zur Mitte brachte, die Löwen-Abweht komplett ungeordnet war und Marvin Stefaniak zum 1:0 für die Schachter einnetzte (20.)

Rittmüller an den Pfosten

Danach übernahmen die Gastgeber die Kontrolle, während bei Sechzig zunehmend der Wurm drin war. Der Wille war den Löwen zwar zu keiner Zeit abzusprechen, doch offensiv fehlte es an Kreativität und defensiv ließ man sich doch das eine oder andere mal zu einfach ausspielen. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel kam Lippmann für Steinkötter und Sechzig agierte wieder offensiver. Nach einem tollen Angriff setzte Rittmüller aus 18 Meter zum Schlenzer an, traf jedoch nur Aluminium (52.).

TSV 1860 verliert auch bei Erzgebirge Aue

Auch in der Folge zeigten sich die Löwen bemüht, das Offensivpulver schien jedoch fürs Erste wieder verschossen und die Gastgeber bekamen die Partie wieder besser in den Griff. In der 69. Minute dann wieder Pech für 1860, als der eingewechselte Jacobsen nach einer Ecke aufs Tor schoss, ein Verteidiger jedoch auf der Linie für den bereits geschlagenen Männel klärte.

Der FC Erzgebirge blieb aber bei Kontern durchaus gefährlich. So musste beispielsweise Pfeifer im letzten Moment im eigenen Strafraum gegen den einschussbereiten Günther-Schmidt klären (74.) und Ehlers jagte die Kugel nach einem famosen Solo weit übers Tor (77.). Besser machte es Eric Uhlmann, der nach einer Standardsituation und einer defensiven Nichtleistung bei der Abwehr dieser zum 2:0 traf (82.). Das war natürlich die Entscheidung und so mussten sich die Löwen zum dritten Mal in Folge geschlagen geben.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller, Dulic, Voet, Pfeifer– Deniz (83. Hobsch), Christiansen (68. Jacobsen) – Volland, Wolfram (59. Philipp) – Steinkötter (46. Lippmann), Niederlechner (59. Haugen)

Bank:
Bachmann (TW), Erdogan, Schifferl

Tore:
1:0 Stefaniak (20.), 2:0 Uhlmann (82.)

Liveticker: Erzgebirge Aue – TSV 1860 München (8.Spieltag)

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Liveticker Erzgebirge Aue TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 8.Spieltag im Erzgebirgsstadion aufeinander.

Die Englische Woche zuletzt verlief alles andere als geplant für den TSV 1860 München. Nach dem schwachen Auftritt in Rostock folgte zuhause eine Klatsche gegen Hoffenheim II. Auch bei den heutigen Gastgebern läuft es überhaupt nicht rund, Aue verlor die letzten vier Partien in Folge. Man kann also durchaus von einem kleinen Krisenduell heute sprechen, wenn der FCE und die Löwen aufeinander treffen. Der Gästeblock wird allerdings voll sein und die Löwenfans erhoffen sich endlich eine Reaktion der Mannschaft – und im besten Falle einen Auswärtssieg im Erzgebirge.

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller, Dulic, Voet, Pfeifer– Deniz (83. Hobsch), Christiansen (68. Jacobsen) – Volland, Wolfram (59. Philipp) – Steinkötter (46. Lippmann), Niederlechner (59. Haugen)

Bank:
Bachmann (TW), Erdogan, Schifferl

Tore:
1:0 Stefaniak (20.), 2:0 Uhlmann (82.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Kapitän Jesper Verlaat hat sich vergangene Woche beim Auswärtsspiel in Rostock am Oberschenkel verletzt und fehlt den Löwen womöglich länger. Morris Schröter wird voraussichtlich über Monate hinweg wegen eines Sehnenrisses am Hüftbeuger nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren fallen Kilian Jakob und Max Reinthaler verletzungsbedingt aus, während Tim Danhof womöglich wieder einsatzbereit ist.

Ausfälle bei Erzgebirge Aue:
Ryan Malone (Rotsperre), Max Uhlig, Maxim Burghardt, Can Özkan, Marcel Bär (alle verletzt bzw. im Aufbautraining)

Wo könnt ihr das Spiel Erzgebirge Aue – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der Bayerische Rundfunk und der MDR zeigt das Spiel live und in voller Länge im Fernsehen sowie im Online-Stream. Natürlich läuft die Partie auch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung ebenfalls sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

sechzger.de: Heterogene Meinungen zu Patrick Glöckner

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1860 Trainer Glöckner: "Es wird Härtefälle geben"

In seinen Giesinger Gedanken nach dem Heimdebakel gegen die TSG Hoffenheim II forderte Redakteur Christian Jung – eindeutig als persönliche Meinung gekennzeichnet – relativ unverblümt und argumentativ unterlegt die zeitnahe Entlassung von 1860-Trainer Patrick Glöckner. Im sechzger.de Talk zu Beginn der Woche wurde dann sogar bereits über mögliche Nachfolger des Übungsleiters diskutiert. Und doch sind Meinungen bezüglich Glöckner innerhalb der Redaktion bei weitem nicht so einheitlich, wie das womöglich nach außen erscheinen mag.

Heterogene Meinungen zu Patrick Glöckner

Zwar sind alle Redakteure enttäuscht über die sportliche Entwicklung der Löwen in den vergangenen Wochen, möchten sich jedoch nicht einheitlich auf den Trainer als (alleinigen) Sündenbock festlegen.

Thomas Spiesl:
“Ja, das Hoffenheim-Spiel war ein Armutszeugnis, aber ich bin der Meinung, dass eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht wäre. Dennoch erwarte ich eine Reaktion des Teams in Aue und gegen Köln. Wenn wir aus den nächsten drei Spielen keine 5-6 Punkte holen, dann sehe ich in der Länderspielpause einen guten Zeitpunkt, um die weitere Ausrichtung zu überdenken. Noch ist nichts passiert, wir sind mittendrin im Rennen um die ersten drei Plätze und es sind erst sieben von 38 Spielen gespielt. Schnellschüsse und Aktionismus sind für mich die falschen Mittel um auf Rückschläge zu reagieren.”

Stefan Kranzberg:
“Ich bin zwar ganz klar der Meinung, dass Glöckner das Spiel gegen Hoffenheim vercoacht hat, weil die taktische Ausrichtung null zur aufgestellten Startelf passte, denke aber, dass es richtig war, den Trainer nicht direkt freizustellen. Nach den zuletzt bescheidenen Leistungen muss sich die Mannschaft aber definitiv steigern – und da gehört auch der Trainer dazu. Man kann Spiele verlieren, aber es kommt auf das “wie” an. Jetzt zeigt sich auch, ob die Mannschaft wirklich über den tollen Charakter verfügt, den Geschäftsührer Dr. Christian Werner zu Saisonbeginn konstatiert hatte. Man wird sehen, inwiefern die für ein 3-4-1-2 verpflichteten Spieler in der Lage sind, auch andere Systeme umzusetzen und ob Glöckner diese Umstellung überhaupt in Erwägung zieht.”

Hat der Trainer die Kabine “verloren”?

Christian Jung:
“Wie schon in meinen Giesinger Gedanken am vergangenen Wochenende nach dem Desaster gegen Hoffenheim II dargestellt, wünsche ich mir – anders als häufig in der Vergangenheit – in der aktuellen Situation einen möglichst schnellen Trainerwechsel. Der Verlauf der bisherigen Saison und insbesondere das Auftreten der Mannschaft in den letzten zweieinhalb Spielen hinterlässt bei mir den tiefen Eindruck, dass Patrick Glöckner, den ich menschlich übrigens für absolut sympathisch halte, die Mannschaft überhaupt nicht mehr erreicht und die Kabine “verloren” hat. Ich halte den Kader in dieser Saison für so stark, dass der Trainer in der Lage sein muss, mit diesem im Mai aufzusteigen. Um dieses Ziel nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren, muss jetzt gehandelt werden. Die Auswahl, wer der geeignete Trainer ist, das große Ziel zu realisieren, obliegt dem Geschäftsführer. Dieser muss sich dann am Ende der Saison an den erreichten Zielen messen lassen. Dabei wird dann die Zusammenstellung des Kaders zur Saisonbeginn und natürlich auch die Trainerauswahl eine große Rolle spielen.”

Peter Gratz:
“Grundsätzlich stehe ich Patrick Glöckner als Löwencoach positiv gegenüber und denke, er hat, insbesondere nach seiner Übernahme, sehr gute Arbeit geleistet. In der aktuellen Situation erreicht er aber die Mannschaft nicht mehr bzw. findet nicht die richtigen Lösungen. Da wir uns in einer “all-in” Saison befinden, ist ausnahmsweise mal nicht Ruhe und Kontinuität geboten, sondern schnelles Handeln das Mittel der Wahl. Die Mannschaft braucht andere Impulse, um das vorhandene Potential abzurufen. Außerdem gefällt mir der aktuelle Spielstil überhaupt nicht. Ich bin kein Gegner von Dreierketten etc., aber von zu zentrumslastigem Spiel. Das ist weder attraktiv noch erfolgsversprechend, insbesondere da man in der dritten Liga normalerweise nie das Personal für eine solche Anlage hat. Glöckner ist natürlich nicht alleine in der Verantwortung, Spieler kann man aber nicht einfach so austauschen und auch Sportdirektoren nicht. Falls, wie oft kolportiert wird, wirklich Details der taktischen/personellen Spielausrichtung von weiter oben bestimmt werden, müssen diese Mechanismen und die in ihnen wirkenden Personen naturgemäß auch hinterfragt werden.”

Inwieweit steht auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Verantwortung?

Keine Schnellschüsse erwünscht, aber…

Jan Schrader:
“In dieser Saison habe ich definitiv eine hohe Erwartungshaltung, die zuletzt überhaupt nicht erfüllt wurde. Sicher hat Patrick Glöckner als Trainer einen Anteil an der schwachen Leistung zuletzt, vielmehr möchte ich aber an die Spieler appellieren. Das ist wirklich zu wenig Einsatz und Leidenschaft, in dieser Hinsicht erwarte ich mir gegen Aue eine deutliche Steigerung. Deswegen und auch, weil ich es derzeit für verfrüht halte, bin ich aktuell nicht für einen Wechsel des Trainers. Sollte sich das sportliche Abschneiden nicht rasch bessern, sollte diese Option allerdings in Betracht gezogen werden, um das Saisonziel nicht verfrüht aus den Augen zu verlieren.”

Thomas Enn:
“Ich finde die Lage um Patrick Glöckner aktuell sehr schwierig zu beurteilen. Ich bin eigentlich immer gegen Schnellschüsse und deswegen finde ich es auch gut, dass er noch im Amt ist. Allerdings ist es schon so, dass es seit dem Saisonstart eine klare Tendenz nach unten gibt, die durch die guten Ergebnisse eine Zeit lang übertüncht wurde, so wie ich das im Talk auch angesprochen habe. Ich frage mich nur, wo das herkommt. Besonders auffällig finde ich, dass aktuell gleich mehrere Spieler offenbar in einem krassen Formtief sind (Voet, Jacobsen, Christiansen, Deniz, Pfeifer, um nur die Offensichtlichsten zu nennen). Ob dafür der Trainer die Verantwortung trägt, kann ich schwer sagen. Aber es wird eher schlimmer als besser und das kann man ihm durchaus anlasten. Von den Namen her müsste dieser Kader Gegner wie Havelse eigentlich locker im Griff haben. Beim System kann ich nicht beurteilen, ob ihm das von oben vorgegeben wird oder ob er aus freien Stücken auf das 3-4-1-2 setzt. Ich fand, dass 1860 letzte Saison in der Rückrunde unter ihm mehrheitlich guten Fußball gespielt hat. Wäre schön, wenn er die Mannschaft da wieder hinkriegt. Falls er allerdings in Aue verliert, wird er kaum noch zu halten sein. Ich denke, dass wir diese Saison mit diesem Kader einfach die historische Chance haben, endlich aus dieser Vorhölle namens dritte Liga rauszukommen. Da liegt einfach auch die Erwartungshaltung sehr hoch bei mir und die hat er bisher nicht erfüllt. Trotzdem hoffe ich, dass er die Kurve noch kriegt und wir endlich mal wieder Kontinuität auf der Trainerposition haben. Jede Saison mit zwei (oder mehr) Trainern arbeiten zu müssen, bringt uns einfach nicht weiter.”

Wie seht Ihr das?

Wie sind Eure Meinungen zur Personalie Patrick Glöckner? Ist er für die sportliche Stagnation verantwortlich oder müssen noch andere Personen hinterfragt werden? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!

DFB Nachwuchsliga: U17 empfängt Nürnberg, U19 spielfrei

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Tsv 1860 Spvgg Unterhaching U17 Testspiel

Am vergangenen Wochenende konnte die U17 des TSV 1860 in Augsburg endlich den ersten Saisonsieg einfahren, nun gastiert der Club aus Nürnberg an der Grünwalder Straße. Für das weitere Abschneiden in der DFB Nachwuchsliga könnte diese Partie von entscheidender Bedeutung sein.

U17 empfängt Nürnberg, U19 spielfrei

Mit aktuell fünf Punkten liegen die Junglöwen nur einen Zähler hinter dem 1. FC Nürnberg (derzeit 5.), aber auch hinter Rang 3, der nach Abschluss der Vorrunde zur Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft reichen würde. Ein Sieg gegen die favorisierten Mittelfranken könnte also ein wichtiger Schritt sein, um dieses Ziel zu erreichen, obwohl man bis zum 4. Spieltag warten musste, um den ersten Saisonsieg zu feiern. Jannis Hohenester sorgte mit seinem Tor für den Dreier beim FC Augsburg, nun soll der erste Heimsieg folgen. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist am Samstag um 13 Uhr.

Die U19 der Löwen – derzeit in der Vorrundengruppe auf Rang 3 – hat am kommenden Wochenende spielfrei und wird sehr wahrscheinlich den FC Augsburg vorbeiziehen lassen müssen, der am Samstag Schlusslicht SpVgg Unterhaching empfangen wird. Die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm greift am 04.10. mit dem Nachholspiel gegen den FC Bayern wieder ins Geschehen ein.