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15.12.1984: TSV 1860 deklassiert den MTV Ingolstadt mit 6:0

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Anzeigetafel GWS 1860 Freiburg

1984, Bayernliga. Nicht gerade die Glanzzeit der Löwen. Gerade einmal 1.500 Unentwegte fanden sich Mitte Dezember im Grünwalder Stadion ein, um den TSV 1860 gegen den MTV Ingolstadt zu unterstützen. Immerhin wurden sie mit einem 6:0-Sieg für ihre Treue belohnt und hatten zumindest an diesem Tag Grund zum Feiern.

Eine Saison zum Vergessen…

Die Saison 1984/85 war im Grunde eine Spielzeit, an die man sich aus Löwensicht nicht zurückerinnern möchte. Am Saisonende stand Platz 11 in der Bayernliga zu Buche und man musste Vereinen wie dem TSV Ampfing, dem VfL Frohnlach, dem ESV Ingolstadt oder der SpVgg Landshut den Vortritt lassen.

31:37 lautete das Punktverhältnis nach 34 Spieltagen, lediglich das Torverhältnis war knapp positiv. Das wiederum lag nicht zuletzt am hohen Sieg gegen den MTV Ingolstadt heute vor 41 Jahren.

TSV 1860 deklassiert den MTV Ingolstadt

Nachdem die Löwen zuvor seit Ende Oktober nicht mehr auf Giesings Höhen gewinnen hatten können, kamen die Schanzer am letzten Spieltag vor der Winterpause gerade recht. Gebele traf bereits nach zehn Minuten zum 1:0, Michael Karl ließ noch vor der Pause das zweite Tor folgen. Nach der Pause überrollte der TSV 1860 den MTV Ingolstadt regelrecht. Leitl, Löbmann, Sobek und noch einmal Andi Löbmann sorgten für den höchsten Saisonsieg der Löwen, während die Gäste eher schlecht gelaunt auf Weihnachten zugesteuert sein dürften.

Ebenfalls nicht den prächtigsten Heiligabend dürfte Octavian Popescu verbracht haben. Just am Tag nach dem 6:0 gegen den MTV entließ der TSV 1860 seinen rumänischen Trainer und ersetzte ihn durch Erich Beer.

Die Aufstellung der Löwen

Octavian Popescu schickte gegen den MTV Ingolstadt folgende Löwen-Elf auf den Platz.

Mösle – Goldstein, Seider, Brauer – Gebele, Karl, Kalchschmid (75. Bauer), Eigl, Leitl – Sobek, Stockinger (71. Löbmann)

Tore:
1:0 Gebele (10.), 2:0 Karl (26.), 3:0 Leitl (54.), 4:0 Löbmann (75.), 5:0 Sobek (77.), 6:0 Löbmann (87.)

Foto: Oliver Rabuser

Totopokal Halbfinale ausgelost: Löwen in Regensburg

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Heute Mittag wurde im Münchner Haus des Fußballs und – wie schon seit ein paar Jahren eigentlich immer – per Liveübertragung auf dem Instagram-Kanal des bfv das Halbfinale im bayerischen Landespokal, dem bei den Löwenfans so beliebten Totopokal ausgelost. Der TSV 1860 reist in der Runde der letzten vier nach Regensburg.

In vier Runden souverän ins Halbfinale im Totopokal

6:0 beim SC Reichmannsdorf aus der Kreisliga Bamberg, 8:0 beim TSV Geiselbullach aus der Bezirksliga Oberbayern Süd, 3:1 beim FV Illertissen und schließlich 4:0 beim TSV Aubstadt, aktuell wie der FVI in der Regionalliga Bayern zu Hause. So lauteten die Ergbnisse der Löwen im laufenden Totopokal Wettbewerb 2025/26.
Hier im Artikel wurden übrigens jeweils – als kleine Erinnerung – die Fotogalerien der vier erfreulichen und stimmungsvollen Auftritte verlinkt. Klickt Euch gern nochmal rein!

Nach vier Jahren wieder in der Runde der letzten vier

Nachdem man in den Vorjahren dreimal in Serie in ernüchternder Art und Weise schon in den herbstlichen Viertelfinalspielen frühzeitig die mögliche Qualitikation für den lukrativen DFB-Pokal in der folgenden Saison abschenkte, steht 1860 erstmals seit 2022 wieder im Halbfinale des Landespokals. Damals scheiterte man in der Runde der letzten vier dann im Elfmeterschießen in genau jenem Aubstadt, in dem es vor gut einem Monat deutlich besser lief. Der letzte – und bislang einzige – Totopokalsieg für die Löwen gelang im Jahr 2020 vor – Corona-bedingt – leider komplett leeren Rängen im Sechzgerstadion. Heuer soll es endlich wieder soweit sein!

Nun also nach Regensburg

Die vorletzte Hürde auf diesem Weg wurde Münchens großer Liebe vom bayerischen Fußballverband heute Mittag zugewiesen. Mit dem Auswärtsspiel in Regensburg haben die Löwen kein besonders großes Losglück erwischt, wäre gegen den Drittligakonkurrenten doch auch ein Heimspiel auf Giesings Höhen möglich gewesen. In unserer Umfrage zur Auslosung haben sich nur drei Prozent aller Teilnehmer*innen ein Auswärtsspiel in der Hauptstadt der Oberpfalz gewünscht. Das – geht es nach den sechzger.de-Leser*innen – unbeliebteste Los!  Am liebsten wären die  Löwenfans (51%) übrigens nach Burghausen gereist. Oder hätten das Heimspiel gegen den Jahn bevorzugt (35%). Andererseits ist genau dieses Cup-Duell eine Möglichkeit, sich für die peinliche 0:4-Schlappe im Ligaspiel am 9. November dieses Jahres zu revanchieren. Die Anhänger in weiß und blau, werden das Jahnstadion am Autobahnkreuz gewiss erneut zahlreich bevöllkern. Und nach dem 4:0-Sieg in der Vorbereitung auf diese Spielzeit ist es bereits das dritte Spiel bei diesem Gegner in dieser Saison. Im möglichen Finale wartet dann mit Wacker Burghausen oder den Würzburger Kickers auf jeden Fall ein Team aus der Regionalliga auf die Löwen, was Auswirkungen auf den Spieltermin der Vorschlussrunde hat.

Unsere Umfrage zur Auslosung im Totopokal: Klares Votum für eine Fahrt nach Burghausen. Und deutlich gegen eine zum Ligakonkurrenten nach Regensburg.

Terminierung für die Halbfinals im Totopokal

Wann genau die heute ausgelosten Paarungen ausgetragen werden, steht noch nicht ganz fest. Es wird aber auf jeden Fall noch einige Wochen (bzw. sogar Monate) dauern. Die Partie in Regensburg dürfte – wegen erneuter Länderspiele – am drittligaspielfreien Wochenende um den 28. März stattfinden. Der Samstag wäre dann wohl auch der konkrete Spieltag. Da an diesem Tag sowohl 1860, als auch Jahn Regensburg spielfrei sind. Das andere Halbfinale zwischen den Würzburger Kickers und Wacker Burghausen wird wohl am Dienstag, den 24. März ausgetragen. Der bfv wird in den nächsten Wochen mit den Vereinen abstimmen, wann gespielt wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sobald eine finale Entscheidung gefallen ist.

Spielort für’s Finale

Das Endspiel um den Totopokal findet auch heuer am sogenannten “Finaltag der Amateure” statt. Das ist jener Samstag im Mai (heuer der 23.5.), an dem – eine Woche nach dem letzten Spieltag der ersten drei Profiligen – abends im Olympiastadion in Berlin das DFB-Pokalfinale ausgetragen wird. Die Endspiele in den Landespokalen finden tagsüber statt. Im bayerischen Landespokal hat auch im Finale der niederklassige Verein grundsätzlich Heimrecht, weshalb der Austragungsort des Endspiels (gegen die Löwen oder den Jahn) auf jeden Fall in Würzburg oder Burghausen zu finden ist. Eine – in der Planung angedachte – Auslosung des Spielorts für das Endspiel um den Totopokal war heute Mittag im Münchner Haus des Fußballs nicht notwendig.

Stimmen zum Spiel: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es – leicht verspätet, was wir zu entschuldigen bitten – um den aufregenden 2:1-Sieg der Löwen beim FC Ingolstadt am Samstag Nachmittag.

Edge (Redakteur sechzger.de – Mit Vater und Sohn in Ingolstadt dabei):

Zum ersten Mal sollten gleich drei Generationen gleichzeitig die Löwen auswärts anfeuern. Eigentlich ein Grund zur Freude. Etwas getrübt wurde diese zu Beginn allerdings dadurch, dass sich so ein paar G’schaftlhuaba wegen ‘ner Thermosflasche für ein Kind wichtig machen wollten und die am Ende dann nicht rein durfte. Eine Heldengeschichte für den Sicherheitsbeauftragten! Großes Danke aber auf jeden Fall nochmal an den Poschi, für den Versuch zu Vermitteln.
Das Spiel war natürlich ein Highlight, Spannung bis zum Ende mit dem glücklichen Ausgang für unsere Löwen! Wir saßen auf der Gegengerade, die gefühlt locker zur Hälfte mit Löwenfans besetzt war. Dementsprechend war auch die Stimmung erst sehr gut, dann etwas pessimistischer nach dem 0:1, aber nach dem Ausgleich wieder top für den Rest des Spiels. Der Schiri musste sich von hier aber einige nicht zitierbare Beleidigungen gefallen lassen – zurecht. Diese Schiris in der 3. Liga sind eine Katastrophe – rechtfertigen aber doch trotzdem keinen VAR-Einsatz.
Das Spiel war am Ende trotz Unterzahl zurecht gewonnen worden, und hätte eigentlich auch noch höher ausfallen können. Als die elf Minuten Nachspielzeit dann auch endlich rum waren, ging’s für die drei Edges dann auch zügig wieder zurück in die Zivilisation.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel auf der PK):

Ich glaube, wir haben insgesamt ein hochklassiges Drittligaspiel heute gesehen. Sehr intensiv, hohes Tempo auf beiden Seiten, sehr sehr spannend bis zum Schluss. In der ersten Halbzeit glaube ich insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften hatten ihre Anteile. Wir geraten in Rückstand, hatten aber vorne auch ordentliche Möglichkeiten. (…) Ich glaube, die zweite Halbzeit, vor allen Dingen der Anfang der zweiten Halbzeit, die ersten 20 Minuten waren das beste, was wir bisher gespielt haben. Uns Möglichkeiten rausgespielt, sehr dominant agiert. Immer wieder Bälle früh erkämpft, sehr viel Druck gemacht, auch wenig zugelassen. In der Phase machen wir das 2:1. Und dann sind wir in Unterzahl. Und dann war’s ein heißer Kampf, einfach nur zu verteidigen, alles reinzulegen und das hat die Mannschaft – glaub ich – mega gemacht. Einfach diese Energie, zusammen alles reinzuschmeissen. Und deswegen war’s für mich ein verdienter Sieg, weil wir in der zweiten Halbzeit ein bärenstarkes Spiel gemacht haben.

Sabrina Wittmann (Trainerin FCI nach dem Spiel bei MagentaSport):

Mich ärgert’s, dass wir überhaupt den Ausgleichstreffer gebraucht hätten am Ende. Die erste Halbzeit war von uns überragend, wir haben die Löwen total bespielt, wir haben immer wieder ganz torgefährliche Situationen gehabt. (…) Wir beschäftigen uns immer wieder mit den gleichen Dingen: Wir machen ein gutes Spiel, haben heute 80% – finde ich – das Spiel unter Kontrolle gehabt, jetzt natürlich auch inklusive der Roten Karte. Und dann am Ende schaffen wir es nicht, den Ball über die Linie zu drücken.

Patrick Hobsch (Siegtorschütze nach dem Spiel bei MagentaSport):

Absolut verrückter Tag heute, absolut verrücktes Spiel. Wir sind natürlich überglücklich – nachdem wir eigentlich über ‘ne halbe Stunde dann in Unterzahl waren mit der Nachspielzeit – Dass wir das Ding dann auch so gut wegverteidigt haben. Wir haben bis auf eine Möglichkeit – glaub ich – dann auch nix zugelassen, was irgendwie zwingend war. (…) Wir wollen jetzt natürlich nochmal ‘nen geilen Jahresabschluss haben, zusammen mit den Fans. Wenn man das heute hier wieder gesehen hat, das ist absolut verrückt: Die Löweninvasion in Ingolstadt! Das macht dann einfach unglaublich viel Spaß und ich hoffe, wir können da nächste Woche nochmal dran anknüpfen.

Michael Schrodi (Staatssekretär im Finanzministerium in Berlin und Löwenfan):

Die Bundestagslöwen waren mal wieder auswärts mit dabei. Und es hat sich gelohnt: Heimspiel in Ingolstadt mit großartiger Unterstützung durch die 7000 Löwenfans, das Spiel gedreht, den Sieg in Unterzahl durch einen aufopferungsvollen Kampf der Mannschaft auch über die elf Minuten Nachspielzeit gerettet – das Spiel hatte alles, was sich der Löwenfan wünscht. Jetzt noch 90 Minuten voller Einsatz gegen Verl, dann schließen wir die zeitweise zähe Vorrunde doch noch ordentlich ab.

Christian Dierl (Vizepräsident beim TSV 1860 e.V.):

Das war ein sehr emotionaler Sieg, der aufgrund der anfangs spielerischen und dann kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit, auch verdient war.
Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und den kompletten Staff mit Trainerteam.
Ein großes Dankeschön an unsere Fans – unseren zwölften Mann. Ein wieder Mal überragender Support auswärts mit einer tollen Choreographie und einer super Stimmung.
Besonders lobend erwähnen möchte ich heute auch unseren Geschäftsführer Manfred Paula, der eine hervorragende Arbeit macht. Mit der Verpflichtung von Markus Kauczinski ist ihm ein Volltreffer gelungen.
Und zum Schiedsrichter sage ich wohl besser nichts…
Wir kommen jetzt personell zwar etwas auf dem Zahnfleisch daher, aber werden gegen Verl noch mal alles raushauen, um die 3 Punkte in Giesing zu lassen. Wir brauchen wieder die volle Unterstützung unserer Fans, dann werden wir es gemeinsam schaffen.

 

Uli (Löwenfan aus Hamburg – Den für ihn weiten Weg nach Ingolstadt angereist):

Die Reise aus dem Norden in die windigen Donauauen hat sich gelohnt. Ein fast schon zu spannendes, flüssig vorgetragenes Spiel, dem der dumme Führungstreffer der Schanzer am Ende keinen Abbruch tat. Die Löwen haben auch zu zehnt gekämpft, so dass ich – in typischer naiver Realitätsferne und unter Verachtung der Tatsachen – immer von einem Löwensieg überzeugt war.

Sechzig um Sieben: Drei weitere Punkte in Ingolstadt

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Vier Siege in Folge: die Stimmung beim TSV 1860 München könnte kurz vor Weihnachten schlechter sein. Auch aus Ingolstadt entführten die Löwen alle Punkte und nähern sich damit der Spitzengruppe weiter an. Zum Start in eine neue Woche gibt es alle Meldungen bei Sechzig um Sieben jetzt auf einen Blick.

Löwen holen drei Punkte in Ingolstadt

Einen emotionalen Auswärtssieg feierte der TSV 1860 München am Samstag. In Unterzahl verteidigte die Mannschaft von Markus Kauczinski die Führung erfolgreich. Haugen und Hobsch hatten die Partie nach dem 1:0 der Hausherren gedreht. Damit gab es drei weitere Punkte für die Löwen in Ingolstadt. Mit der Foto- und Videogalerie kann man den Spieltag noch einmal Revue passieren lassen.
Am Samstag steht dann das letzte Spiel des Jahres gegen den SC Verl auf dem Program.

Giesinger Gedanken: braucht es den VAR light?

Gelb gegen Voet, Gelb-Rot gegen Volland – beispielsweise diese beiden Szenen vom Samstag werden wieder vortrefflich diskutiert. Tatsächlich muss man eher sagen, dass sie Anlass dafür sind, dass die Löwenfans ihrem Ärger Luft machen. So auch Thomas, der den Sachverhalt in den Giesinger Gedanken aufgreift und für die Einführung eines VAR light plädiert.

Stimmungsvolles Giesinger Adventssingen

Bereits am Freitag erlebten 2000 Besucher einen schönen Abend im Sechzgerstadion. Sie alle waren zum diesjährigen Giesinger Adventssingen gekommen. Zu Beginn war der Andrang riesig, die Schlange reichte vom Eingang an der Stehhalle bis hinter die Brücke, mit der man zur Westkurve gelangt. Daher begann die Veranstaltung auch mit etwas Verspätung, wurde dann aber trotzdem ein voller Erfolg.

Straßer scheidet in Val d´Isere aus

Nichts zu holen gab es für Linus Straßer beim Slalom im französischen Val d´Isere. Nach einem groben Fahrfehler im ersten Durchgang konnte der Skilöwe gerade noch das Ausscheiden vermeiden. Im Ziel hatte er dadurch einen gewaltigen Rückstand und verpasste den zweiten Durchgang ebenso wie die beiden weiteren deutschen Starter Anton Tremmel und Sebastian Holzmann.

U19 scheitert im Pokal an Burghausen

Bei der A-Jugend der Löwen ist zum Jahresende ordentlich die Luft raus. Nach der Klatsche in Ulm unterlag die U19 des TSV 1860 nun auch Wacker Burghausen im Pokal. Erdogan per direkter Ecke und Husic hatten den Favoriten zwar zunächst in Führung gebracht, die Gastgeber konnte in letzter Minute allerdings noch ausgleichen. Im Elfmeterschießen behielt Burghausen dann die Oberhand.

News aus der 3.Liga

Der TSV 1860 München pirscht sich langsam wieder heran an die Spitzengruppe der 3.Liga. Das liegt allerdings nicht nur an der Siegesserie: weder Cottbus noch Duisburg oder Verl konnten am Wochenende dreifach punkten. Die Zebras (gegen Erzgebirge Aue) und Verl (gegen Rot-Weiss Essen) teilten die Punkte jeweils mit einem torlosen Remis. Cottbus verlor sogar in Wiesbaden mit 1:3. Nutznießer sind neben den Löwen Osnabrück, die bei einem wilden Ritt mit 5:3 in Ulm gewannen, und Rostock, das mit einem 1:0 alle Zähler auswärts bei Stuttgart II entführten. Regensburg schlug am Sonntag Mannheim mit 3:0, Köln gewann mit dem gleichen Ergebnis in Aachen. Am Sonntagabend sicherte sich Havelse im Kellerduell abschließend drei Punkte gegen Schweinfurt.

Der TSV 1860 belegt vor dem Jahresfinale gegen den SC Verl Rang 7 mit 30 Zählern.

Giesinger Gedanken: Jetzt hilft nur noch der FVS

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Giesiger Gedanken: Jetzt hilft nur noch der FAS

Mit drei Punkten kehrten die Löwen gestern Abend aus Ingolstadt zurück. Die Sechzger siegten beim FC Ingolstadt verdient mit 2:1 und belohnten sich trotz einer halben Stunde in Unterzahl für eine kämpferisch und in der zweiten Halbzeit auch spielerisch ansprechende Leistung mit dem vierten Dreier in Folge. Chapeau vor dem Team, jeder machte Meter für seinen Mitspieler, es ist ein Mannschaftsgefüge gereift, das man lange vermisste und plötzlich sind die Löwen wieder voll dabei im vorderen Tabellendrittel.

Eklatante Fehlentscheidungen machen mich ratlos

Grundsätzlich bin ich der Meinung dass der Video-Assistent (VAR) in der 1. und 2. Bundesliga und den Pokalturnieren der UEFA den Fußball eher kaputt macht, als dass es ihn fairer macht. Es dauert oft fünf Minuten und länger, bis irgendwo im Keller virtuelle Linien gezogen werden. Tore werden aberkannt, weil der Zehennagel oder die Locke des Stürmers einen Millimeter im Abseits war. Der Spielfluss kommt völlig abhanden und die Zuschauer im Stadion langweilen sich zu Tode. Ich bleibe dabei, diesen VAR braucht kein Mensch – aber, die eklatanten Fehlentscheidungen der Unparteiischen in der 3. Liga machen mich inzwischen ratlos.

Wie soll sich das noch ausgleichen

Eine viel zitierte Phrase ist dabei “Über die Saison gleich sich das aus”. Schön wärs, aber wie soll sich das noch ausgleichen? Bereits vor dem Spiel in Ingolstadt führten die Löwen die Tabelle der Fehlentscheidungen gegen sich auf liga3-online deutlich an. Insgesamt 13 eklatante Fehlentscheidungen gab es in 17 Saisonspielen gegen 1860. Ein Tor, acht Elfmeter und vier Platzverweise wurden von den Schiedsrichtern laut Experte Babak Rafati falsch bewertet. Und da ist der Witz von einer Ampelkarte gegen Kevin Volland gestern Nachmittag in der Audi-Stadt noch gar nicht enthalten. Diesen Fehler wird Rafati morgen noch bestätigen. Das sind dann 14 krasse Fehler in 18 Spielen, fast einer pro Spiel gegen die Löwen, wie soll sich das bitte noch ausgleichen? Außer der DFB lässt heuer eine Doppelrunde spielen.

Die Suche nach Gründen ist schwer

Ich bin sicherlich keiner, der mit Kritik an den Entscheidungen der Schiedsrichter hinter dem Berg hält. Wieso auch, wenn Spieler offensichtliche Fehler machen wird dies ja auch thematisiert. Woran es liegt, dass die Männer an der Pfeife in dieser Saison in der 3. Liga so viele Patzer einbauen wie noch nie zuvor, kann ich mir nicht erklären. Meine Vermutung, dass die vielen jungen Schiedsrichter zu viel Respekt vor großen Kulissen haben, muss ich zurückziehen. Wenn man sieht, was sich ein erfahrener Mann wie Florian Lechner gestern wieder für Aussetzer erlaubte… Voet sieht nach einem Foul an sich die fünfte Gelbe und ist gegen Verl gesperrt, Volland nimmt im Strafraum 60 Zentimeter über dem Rasen mit dem Bein den Ball an, wird von einem Ingolstädter, dessen Kopf knapp über kniehoch daher rauscht getroffen und sieht dafür Gelb-Rot. Das spottet langsam jeder Beschreibung… Ob es in der Volland-Szene wegen gefährlichen Spiels von Ingolstadt einen indirekten Freistoß oder einen Elfmeter für Sechzig geben muss, oder man vielleicht sogar einfach laufen lassen kann, weil beide zum Ball wollen und zum Spielgerät schauen, sei jetzt mal dahingestellt. Darum geht es aber hier auch gar nicht.

Warum immer gegen die Löwen?

Ich bewundere Trainer Markus Kauczinski für dessen Ruhe, mich würde es bei solch offensichtlichen Fehlentscheidungen in beinahe jedem Spiel an der Seitenlinie zerreißen. Was für die Löwen spricht, dass sie sich von solch haarsträubenden Fehlentscheidungen nicht aus dem Konzept bringen lassen, sondern die Spiele aktuell trotzdem ziehen. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum passiert diese Vielzahl an Fehlern immer gegen die Löwen? Denn das Phänomen ist in dieser Saison ja nicht neu. Sind die Fans zu laut? Spielt die Mannschaft zu aggressiv, was in Anbetracht der Fairnesstabelle (Sechzig ist siebtfairste Mannschaft der Liga) eigentlich nicht sein kann. Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber inzwischen munkeln erste Fans in den Kommentarspalten schon, der DFB wolle ein Zugpferd wie 1860 lieber in der 3. Liga halten, die ohne die Löwen-Fans und -Mannschaft deutlich an Attraktivität verlieren würde. Das mag ich nicht glauben, aber was tun?

Wittmann fordert die Einführung des Challenge-VAR

Es erwischt aber bei Weitem nicht nur die Sechzger, auch Ingolstadt sah beispielsweise vor einer Woche in Aue den Witz eines Platzverweises. Entsprechend forderte Trainerin Sabrina Wittmann die Einführung eines VAR light in Form des Challenge Systems. “Wenn man die Anzahl der Fehlentscheidungen in der Liga anschaut, dann ist die nicht gerade gering. […] Vielleicht muss man sich da einfach helfen lassen. Das würde die Liga sicher gerechter machen”, erklärte die Ingolstädter Trainerin. Auch Löwen-Coach Kauczinski stimmte zu und sagte vor dem jüngsten Spiel: “Ich bin dafür, aber es ist natürlich eine Kostenfrage und eine Frage der Manpower. Wenn man mit Logik rangeht und die Wahrscheinlichkeit für Fehler reduzieren kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es weniger Fehlentscheidungen gibt”.

Jetzt hilft nur noch der FVS

Wie oben bereits erwähnt bin ich alles andere als ein Fan des VAR, aber jetzt hilft wirklich nur noch die Einführung des VAR light, am Besten zur Winterpause, wenn man es nicht anders gebacken bekommt. Fehler können ja passieren, aber nicht einer pro Spiel, der über Entlassungen, Auf- und Abstiege entscheiden kann. Jetzt braucht es den FVS, oder VAR light. Die Serie C hat es in Italien vorgemacht. Wir haben bereits vor zweieinhalb Monaten darüber berichtet. FVS  (englisch Football Video Support) ist eine einfache und kostensparende Variante, das ohnehin vorhandene Video-Material zu nutzen, ohne immense Kosten wie beim VAR zu generieren. Es braucht weder einen separaten Raum, noch eine separates Schiedsrichter-Team. Am Spielfeldraum steht einfach eine Video-Station. Bei Bedarf kann sich der Schiedsrichter dort gemeinsam mit den anderen drei Offiziellen strittige Szenen anschauen und seine Entscheidungen treffen.

Nehmen wir uns ein Beispiel an der Eishockey-WM

Man muss sich jetzt ein Beispiel am Eishockey nehmen, bei Weltmeisterschaften gibt es dort seit Jahren eine Challenge für jeden Trainer, die er bei einer Schiedsrichter-Entscheidung ziehen kann. Die Referees schauen sich dann die Szene noch einmal an. Hat der Trainer Recht, so wird die Entscheidung korrigiert und der Trainer behält seine Challenge für weitere strittige Entscheidungen. Hat der Trainer nicht Recht, so hat er kein Einspruchs-Recht mehr und ein Spieler seiner Mannschaft muss für zwei Minuten auf die Strafbank. Genau analog dazu würde ich vorschlagen, dass es auch beim FVS eine Fünf-Minuten-Strafe, sprich Unterzahl, gibt, wenn eine Challenge fehlschlägt. Das würde verhindern, dass eine übrige Challenge bei Führungen in der Schlussphase zur Spielverzögerung eingesetzt wird.

Die Bilder sind da – nutzen wir sie doch

MagentaSport überträgt jedes Spiel, die Bilder sind also da, nutzen wir sie doch einfach. Einen Fernseher wird sich jeder Verein leisten können, dort kann sich der Schiedsrichter strittige Szenen bei einer Challenge anschauen und, sofern es die TV-Bilder zulassen, korrigieren oder bestätigen. Dier vierte Offizielle steht doch eh zwischen den Trainerbänken. Die Mehrkosten sind marginal und wenn die TV-Bilder die Szene nicht auflösen können, dann hat die Tatsachen-Entscheidung halt einfach Bestand. So einfach könnte es gehen, man muss nur wollen… Dass die Bilder von MagentaSport aufgrund des Kamerawinkels oft nicht ausreichen werden, um Millimeter-Abseits-Entscheidungen zu treffen, das ist mir bewusst. Das braucht auch kein Mensch, aber solche Ampelkarten wie die gegen Kevin Volland gestern braucht auch niemand, oder nicht gegebene Tore bei denen der Ball eineinhalb Meter hinter der Linie war. Es muss etwas passieren, am Besten sofort, denn so kann es nicht weitergehen. Der FVS kann nur im Sinne des Sports und aller Vereine sein. Jetzt ist der DFB gefordert!


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wieder.

Video- & Fotogalerie zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

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Titelbild Bildergalerie FC Ingolstadt 04 TSV 1860

Was war das gestern für ein geiler Abnutzungskampf! Nach über 100 intensiven Minuten setzten sich die Löwen knapp aber verdient bei den Schanzern durch und entschieden das oberbayerische Duell durch Tore von Haugen und Hobsch für sich. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtssieg des TSV 1860 München beim FC Ingolstadt 04.

Beeindruckende Choreo der Löwenfans

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

14.12.1999: TSV 1860 punktet bei Hertha BSC

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Nur vier Punkte trennten den Tabellenneunten Hertha BSC vom viertplatzierten TSV 1860, als die Hauptstädter die Löwen am 16. Spieltag der Saison 1999/2000 empfingen. Am Ende entführte die Truppe von Werner Lorant an diesem Dienstagabend immerhin einen Zähler aus dem Berliner Olympiastadion.

Kiraly im Tor der Gastgeber

Beide Mannschaften hatten sich im Vorfeld der Partie eine gute Ausgangsposition erarbeitet und durften auf einen Sprung nach vorne hoffen. Während die Hertha durch ihr bereits siebtes Unentschieden der Saison im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz etwas ins Straucheln gerieten, konnten der TSV 1860 den Rückstand zum Spitzentrio (Bayern, Leverkusen, HSV) nicht verringern und musste sogar Werder Bremen passieren lassen.

Vor der Pause waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und kamen durch Rekdal (12./18.) und Daei (38.) zu guten Gelegenheiten, während die Lorant-Elf nur einmal gefährlich vor das von Gabor Kiraly gehütete Hertha-Tor kam (40.).

TSV 1860 punktet bei Hertha BSC

Folglich war die Führung der Löwen etwas überraschend, als Martin Max in der 52. Minute einnetzte und den TSV 1860 von seinem ersten Bundesligasieg im Berliner Olympiastadion seit dem 9. November 1968 träumen ließ.

Dass es nicht dazu kam, lag nicht zuletzt an einem jungen Mann namens Kostas Konstantinidis. Der Grieche erzielte just gegen den TSV 1860 sein erstes Bundesligator (71.) und bescherte der Hertha doch noch einen Punkt.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte heute vor 26 Jahren auf folgende Elf der Löwen:

Hoffmann – Greilich, Vanenburg, Kurz – Riedl, Zelic, Tyce, Borimirov (79. Paßlack), Häßler – Schroth, Max

Löwen punkten bei 2:1 dreifach in Ingolstadt

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Löwen punkten in Ingolstadt

Seit dem 0:4 in Regensburg vor einem Monat ist es keiner Mannschaft der dritten Liga mehr gelungen, den TSV 1860 München zu schlagen, geschweige denn zu punkten. Dabei blieb es auch beim oberbayrischen Duell beim FC Ingolstadt. Die Löwen punkteten beim hart erkämpften 2:1 erneut dreifach und haben damit eine Siegesserie von vier Spielen. Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit mit guten Chancen auf beiden Seiten stand es 1:1. Nach dem Seitenwechsel brachte Hobsch die Gäste mit 2:1 in Führung, ehe Volland eine sehr zweifelhafte Ampelkarte sah. Doch die Löwen verteidigten leidenschaftlich und brachten die Führung verdient über die Zeit, trotz elf Minuten Nachspielzeit.

Sechzig beginnt unverändert

Zum vierten Mal in Serie schickte Trainer Markus Kauczinski die gleiche Startelf aufs Feld. Die Münchner waren ohne Verlaat, Schifferl, Deniz, Pfeifer, Schröter und den kranken Wolfram angereist. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Hausherren zu Beginn im Zentrum Vorteile für sich verbuchen konnten. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, beide Teams nutzten eine davon, sodass es mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause ging.

Kaygin und Haugen treffen

Nach 20 Minuten gingen die Ingolstädter aus dem Nichts in Führung. Voet war aufgerückt, sodass den Hausherren zwei Pässe reichten, um die Sechzger Defensive auszuhebeln und Kaygin schoss aus 15 Metern ohne Probleme ein zum 1:0. Auf der anderen Seite hatte Haugen nach starkem Pass von Volland eine Großchance liegen gelassen, als er alleine vor FC-Keeper Eisele scheiterte. Bereits nach wenigen Minuten hatte Haugen die Führung für die Gäste auf dem Fuß gehabt. Doch die Löwen schlugen noch vor der Pause zurück. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Jacobsen verlängerte Hobsch per Kopf ins Zentrum, wo Haugen gegen drei Ingolstädter zum 1:1 einköpfte. Doch auch Löwen-Keeper Dähne zeigte im ersten Durchgang zwei starke Parade, sodass es mit dem leistungsgerechten Remis in die Kabinen ging.

Keine Wechsel zur Pause

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang und Sechzig übernahm sofort das Kommando. Die Gäste dominierten und belohnten sich. Volland, der absolute Aktivposten bei den Sechzgern, bereitete einmal mehr vor. Dieses Mal köpfte Hobsch im Zentrum ein zum 1:2, das inzwischen auch leistungsgerecht war. Dann jedoch sah Volland nach 65 Minuten eine sehr zweifelhafte Ampelkarte. Ein Ingolstädter rannte mit tiefem Kopf in sein Bein und Schiedsrichter Lechner, der zuvor weitgehend alles im Griff hatte, schickte Volland (mit bandagiertem Knie) vom Feld. Aber Fehlentscheidungen gegen 1860 sind wir ja in dieser Saison schon gewohnt.

Sechzig lange in Unterzahl

Die Löwen mussten als die letzten 20 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl überstehen. Fast schon wie immer verlor Schiedsrichter Lechner nach dem fragwürdigen Platzverweis seine Linie völlig, Ingolstadt versuchte anzurennen, Sechzig verteidigte und es wurde hektisch. Das Spiel war lange unterbrochen als Haugen und Eisele zusammenrauschten. Haugen musste – ohne allerdings gefoult worden zu sein – blutend vom Feld. Für Hobsch und Haugen kamen Niederlechner und Christiansen. Ingolstadt versucht zwar Druck zu machen, wirkte aber ideenlos und die Löwen-Defensive ließ kaum Abschlüsse zu.

Lange Nachspielzeit – viel Leidenschaft

Die Sechzger spielten clever die Zeit herunter, ließen bei Kontern den Ball laufen und gaben Ingolstadt wenig Gelegenheiten dazu, das Leder in die Gefahrenzone zu bringen. Leidenschaftlich Löwen warfen sich in alle Bälle und verteidigten gegen relativ ungefährliche und ideenlose Ingolstädter bis zur letzten Sekunde. Und diese Sekunden wurde lange, denn der ab der 60. Minute konfuse Schiedsrichter ließ unverständliche elf Minuten nachspielen. Jakob kam noch für Lippmann aufs Feld und einmal hatte Sechzig Glück, als sich Dähne verschätzte,  dann rettete Dähne stark, ehe es endlich überstanden war. Für einen Lacher sorgte zwischendurch ein junger Löwenflitzer, der den Münchnern etwas Zeit zum Durchschnaufen verschaffte.

Löwen punkten in Ingolstadt

Am Ende punkten die Löwen also auch in Ingolstadt dreifach und wollen den Schwung nun mitnehmen ins letzte Heimspiel des Jahres gegen den SC Verl am kommenden Samstag. Allerdings werden dabei Voet (fünfte Gelbe) und Volland (Gelb-Rot) gesperrt fehlen.

Liveticker: FC Ingolstadt – TSV 1860 München (18.Spieltag)

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liveticker fc ingolstadt 04 tsv 1860 münchen

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 18.Spieltag im Audi Sportpark aufeinander.

Mit drei Siegen in Folge zeigt die Formkurve beim TSV 1860 München derzeit eindeutig nach oben. Die Löwen liegen zwei Spieltage vor der Winterpause auf Platz 9 und wollen sich in den letzten beiden Duellen möglichst noch weiter nach oben verbessern. Dazu ist heute ein Sieg beim FC Ingolstadt 04 erforderlich, der derzeit Rang 13 belegt. Doch auswärts ist die Bilanz des TSV 1860 verbesserungswürdig. Zwar gelang unter Markus Kauczinski in Ulm der erste Auswärtssieg, doch in der Fremde gibt es – ganz im Gegensatz zu den Heimspielen – nicht besonders häufig Grund zum Jubeln. Wie wird die Partie heute enden, wer wird am Ende jubeln? Das wird sich ab 14 Uhr zeigen.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet – Maier, Jacobsen – Rittmüller, Volland, Lippmann (90.+3 Jakob) – Hobsch (81. Christiansen), Haugen (81. Niederlechner)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Niederlechner, Steinkötter, Christiansen, Jakob, Althaus, Faßmann

Tore:
1:0 Kaygin (20.), 1:1 Haugen (42.), 1:2 Hobsch (58.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Volland (69.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl, Deniz, Pfeifer (alle verletzt), Verlaat, Schröter (beide Aufbautraining), Wolfram (krank), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim FC Ingolstadt:
Kügel (Rotsperre), Carlsen (Gelbsperre), Deichmann, Kaygin, Rosenlöcher (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp, Siemen Voet und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause.

Wo könnt ihr das Spiel FC Ingolstadt – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der Bayerische Rundfunk hat sich die Übetragungsrechte gesichert und überträgt das Duell kostenlos für alle. Natürlich läuft die Partie zudem wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Besucherrekord beim Giesinger Adventssingen

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Einen sehr stimmungsvollen Abend erlebten 2000 Menschen am Freitagabend im Grünwalder Stadion. Das Giesinger Adventssingen vermeldete einen Besucherrekord, wobei sich auch zahlreiche Anwohner unter die Löwenfans mischten.

Besucherrekord beim Giesinger Adventssingen

Besonders auffällig war, wie viele Familien mit Kindern den Weg ins Grünwalder Stadion gefunden hatten, um sich im Kreise der Löwen im Herzen Giesings auf Weihnachten einzustimmen. Die Sechzger Musikanten sorgten für den musikalischen Rahmen, die beiden Geistlichen Maximilian Seidlinger und Lukas Meyer führten durch das Programm und erteilten den ökumenischen Segen.

Aufgrund des großen Andrangs begann die Veranstaltung leicht verspätet, doch die wunderbare und friedliche Atmosphäre ließ die Wartezeit wie im Fluge vergehen. Zudem sorgten Infostände von den Freunden des Sechzgerstadions, den Löwenfans gegen Rechts und der Fußballabteilung des e.V. für Abwechslung. Die aktive Fanszene verkaufte Kalender, die natürlich reißenden Absatz fanden.

Zufriedener Veranstalter

Vom Präsidium waren Gernot Mang, Christian Dierl und Peter Schaefer anwesend und zeigten sich ebenso begeistert wie Martin Scherbel, Vorsitzender der Freunde des Sechzgerstadions. Sein Fazit zum 11. Giesinger Adventssingen:

“Es war großartig! Es lässt sich tatsächlich immer noch toppen. Ich fand, es war bisher das schönste. Es waren sehr viele Leute da, das Wetter hat perfekt gepasst. Nicht zu kalt, nicht zu warm, es war trocken. (…) Wir haben wegen den kleinen Kindern schon früher angefangen. Wir überlegen auch, ob wir für nächstes Jahr mehr als 2000 Personen beim KVR beantragen. Die Tribüne fasst ja 4600 Leute und wenn es sich weiterhin jedes Jahr steigert, dann stoßen wir bald an die Kapazitätsgrenzen. Der Eintritt bleibt frei, wir machen das auf Spendenbasis und haben auch dieses Mal wieder sehr großzügige Spenden bekommen.”

Sechzgermarsch beim Adventssingen

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie aus dem Grünwalder Stadion

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