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Gegnervorstellung 25/26: Sportclub Verl von 1924 e.V.

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Verler Gästefans im Gästeblock des GWS

Die Löwen haben einen Lauf und wollen einen versöhnlichen Jahresabschluss schaffen. Nach einigen Nachzüglern kommt nun aber wieder einmal mal eine aktuelle Topmannschaft ins Grünwalder Stadion. Trotz einer ellenlangen Verletztenliste heißt es für den TSV punkten, denn die Euphorie ist zurück und ein Punktverlust würde wahrscheinlich schon wieder als Enttäuschung gesehen werden. Außerdem hat man nach dem bescheidenen Jahresabschluss 2024 gegen die kleinen Ostwestfalen etwas gutzumachen. Solche Probleme hat unser nächster Gegner nicht, denn zwischen Bielefeld und Gütersloh geht es weitaus ruhiger zu. Nach Giesing kommt der Sportclub Verl von 1924 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wer allgemein etwas über den SC Verl wissen möchte, sollte sich unbedingt sowohl den Talk #188 als auch unsere aktuelle Ausgabe anhören. Letzte Saison hatten wir den ehemaligen Verler Präsidenten zu Gast, ohne den es den Verein in der heutigen Form nicht geben würde. Am Montag gab sich dann ab der Stundenmarke der aktuelle Sportvorstand Zlatko Janjic die Ehre und berichtete über die sportliche Vision des SCV.

In Ostwestfalen ist nämlich aktuell eitel Sonnenschein. Mit 32 Punkten – und damit 3 Punkten Abstand auf den Spitzenreiter – steht man aktuell auf dem Relegationsplatz. Dies ergibt sich aus einer Bilanz von 8-8-2 und einem Torverhältnis von 42:26. Das bedeutet die wenigsten Niederlagen und meisten Unentschieden der Liga, gepaart mit der stärksten Offensive in Liga 3. Die Defensive ist auf einem ähnlichen Niveau wie die des TSV (27 Gegentore, und damit weniger als Spitzenreiter Cottbus), vorne produzierte man aber bis hier hin satte 13 Tore mehr. Dass die beiden Vereine trotzdem nur zwei Punkte trennen und wir den SCV am Samstag überholen können, ist bemerkenswert.

Dies könnte sogar gelingen, denn die Ostwestfalen sind für ihre Verhältnisse fast schon außer Form. Zuletzt reichte es gegen Essen und Havelse nur zu Unentschieden. Davor erfolgten zwei Siege gegen Osnabrück und Köln sowie Unentschieden gegen Aue und Rostock. Die letzte Niederlage rührt von Ende September her, als man in Regensburg den Kürzeren zog. Die andere Mannschaft, die den SC Verl biegen konnte, waren die Zebras aus Duisburg, welche im August als einzige Mannschaft drei Punkte aus der Sportclub-Arena mitnahmen. Wenn wir diese Verler in ersatzgeschwächter Form schlagen sollten, wäre das ein ordentliches Ausrufezeichen, dass der Löwe wieder richtig zurück ist!

Kader & Transfers

Jeweils 13 Zu- und Abgänge gäbe es bei den Verlern im vergangenen Sommer. Die Ostwestfalen sind einer der wenigen Drittligisten mit einer negativen Transferbilanz. Diese entstand durch die feste Verpflichtung von Stammkeeper Philipp Schulze (22), der nach ausgelaufener Leihe für 200 000€ aus Wolfsburg gehalten wurde. Einnahmen wurden im Transferfenster keine erzielt.

Neben einigen Leihenden und dem Karriereende von Vereinslegende Daniel Miliz (32, IV) gab es zwei Varianten für Abgänge. Entweder waren sie zu höherem berufen und gingen in Liga 2 (oder zu einem höher eingeschätzten Drittligaklub) wie Lars Lokotsch (29, MS, Münster) und Tom Baack (26, DM, Nürnberg) oder es hat für den Profibereich nicht gereicht und es ging in die Regionalligen. Hier ist zum Beispiel Mateo Bionic (21, MS) zu nennen, der mittlerweile für Eintracht Trier aufläuft.

Ersetzt wurden diese Spieler durch neue Leihen bzw. Rückkehrer und einige Verpflichtungen überwiegend aus den Regionalligen. Geliehen wurde u.a. Alessio Besio (21) aus Freiburg, der als einziger Stürmer bisher in jeder Partie zum Einsatz kam. Von Unterhaching holte man Mittelfeldmotor Dennis Waldner (24) und aus dem Unterhaus wurde mit Martin Ens (23) eine neue Stütze für die Innenverteidigung aus Paderborn verpflichtet.

Treffsicherster Stürmer ist der 28-jährige Jonas Arweiler, aber auch in diesem Jahr geht nichts ohne Berkan Taz. Der 26-Jährige scheint in Verl wirklich seine Mitte gefunden zu haben und trumpft mit bisher 17 Scorerpunkten auf! Im defensiveren Bereich halten die beiden Ottos, Yari und Fynn, den Laden zusammen.

Löwenpower: Marco Mannhardt (2017-23, U16 bis Amas)

Vereinsgeschichte

Gegründet wurde der SC Verl am 6. September 1924. Vier Jahre später stieg man in die 1. Kreisklasse auf. 1931 folgte der erste Titel, der Gau-Pokalsieg im Kreis Wiedenbrück. im nächsten Jahr stieg der SC in die 2. Bezirksklasse auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand man sich auf Kreisebene wieder, mit einem kurzen Abstecher in die Bezirksklasse.

Erfolge konnte Verl ab 1960 verzeichnen, nachdem man den Nachwuchs stärker ausgebaut hatte. In diesem Jahr erreichte der Club wieder die Bezirksklasse, worauf zehn Jahre später der Aufstieg in die Landesliga Westfalen (4. Liga) folgte. Kurz davor war der Unternehmer Wolfgang Beckhoff als Präsident und Sponsor in den Verein eingestiegen. Damit wehte ein neuer Wind in Ostwestfalen, man etablierte sich in der Landesliga und zeigte ansprechende Leistungen. Die Firmen “Beckhoff – New Automation Technology” und “Elektro Beckhoff” sind heute noch Hauptsponsoren.  Im Zuge der Schaffung der Oberliga stieg man systembedingt in die Verbandsliga auf. In der Saison 1979/80 nahm der Verein dann das erste Mal am DFB-Pokal teil. Im Jahr 1985 war es nach konstant starken Platzierungen endlich so weit und der SC stieg als Meister in die Oberliga Westfalen, also in die dritte Leistungsstufe, auf.

Auch hier hatte man keine Anpassungsschwierigkeiten, geriet aber in der verflixten zweiten Saison in Abstiegsnöte. Danach kehrte aber der Erfolg zurück, 90/91 wurde man Meister und nahm an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil. Die Chance konnte aber nicht genutzt werden und Verl wurde Vierter. In der folgenden Spielzeit gewannen die Schwarz-Weißen zum ersten Mal den Westfalenpokal. 1992/93 wurde man Vizemeister und qualifizierte sich für die deutsche Amateurmeisterschaft. Um 1994 die neue Regionalliga zu erreichen, verstärkte sich der Club und war schließlich auch erfolgreich.

So trat man in der neuen dritten Spielklasse an und wurde direkt Zweiter. In den folgenden Jahren konnte man die Klasse halten und 1999 zum zweiten Mal den Landespokal gewinnen. Auch für die zweigleisige Regionalliga qualifizierte Verl sich, musste aber 2003 nach 17 Jahren in Liga 3 wieder in die Oberliga absteigen. Der direkte Wiederaufstieg misslang, die Rückkehr konnte aber nach einigen knappen Entscheidungen zuvor in der Saison 2006/07 errungen werden. Zusätzlich gewann man wieder den Westfalenpokal.

Den Umstieg in die neue, eingleisige dritte Liga wurde in der Aufstiegssaison verpasst und Verl musste in der Regionalliga verbleiben. In dieser Zeit verlor man auch zweimal im DFB-Pokal gegen unsere Löwen. Auch im Wettskandal 2009 war der SC verwickelt, die betroffenen Spieler wurden hinausgeworfen. Man schwamm folgend in der Regionalliga mit und verpflichtete 2017 Guerino Capretti als neuen Trainer. Nun kehrte der Erfolg langsam zurück und man erreichte 19/20 zum ersten Mal das 1/8-Finale des DFB-Pokals. In der wegen Corona abgebrochenen Saison, durfte Verl, da Rödinghausen nicht aufsteigen wollte, als Zweiter an den Relegationspartien gegen Lok Leipzig teilnehmen. Die Chance wurde genutzt, man stieg zum ersten Mal in die 3. Liga auf und war im Profifußball angekommen.

Seitdem ist der SC Verl fester Bestandteil von Liga 3 und professionalisiert seine Bedingungen. Vor fast zwei Jahren wurde hinter den Kulissen das Zepter weitergereicht. Der bisherige Architekt des Erfolgs der letzte Jahrzehnte, Raimund Bertels, übergab an den bisherigen sportlichen Leiter Sebastian Lange. Dessen gute Arbeit weckte jedoch Begehrlichkeiten, Lange ist nun für den SC Paderborn in der 2. Bundesliga tätig. Seine Rolle übernahm Ex-Spieler Zlatko Janjic, der davor schon als Scout bei den Ostwestfalen tätig war. Wieder ein Eigengewächs also – typisch Verl.

Der Sportclub vereint ca. 1 400 Mitglieder in seiner Fußballabteilung, welche aus ca. 30 Mannschaften im Spielbetrieb besteht. Neben Herren und Jugendfußball gibt es auch eine Frauensparte mit einer Nachwuchsabteilung. Der Profibetrieb ist nicht ausgegliedert und wird zusammen mit dem Breitensport unter einem Dach geführt. Zwei Herren-Amateurmannschaft (3. & 4.) spielen in der Kreisliga C. Senioren Ü32 gibt es sowohl als Leistungs- als sich als Freizeitvariante. Bei letzterer sind leider Spieler mit Trikots der Seitenstraße auf dem Mannschaftsbild – das muss doch nicht sein!

Fanszene

Wie zu erwarten ist die Fanszene des SC Verl überschaubar. Am bekanntesten dürften die Ultras der Curia Verl sein. Daneben gibt es noch sieben weitere offizielle Fanclubs. Die Curia, sowie Neunzehn24, Verler Wölfe 86 und die Jäger-Meister-Chicas Verl wurden erst in den 2020ern gegründet. Seit dem letzten Besuch in München sind mit VERLfolger (mit über 100 Mitgliedern größter Fanclub), dem Tanzania-SCV-Fanclub und der Ölbachcrew Heimwärts drei weitere hinzugekommen.

VERLfolger ist ein internationaler Fanclub mit Sitz in Schwabach und Büro in Hamburg, die Website ist sehr professionell gestaltet und wirkt wie ein Marketingprodukt. Absolutes Urgestein ist aber Der harte Kern, mit dem Slogan “Bauernpower since 1999”. Letztere sind zur aktiven Szene zu rechnen, wie auch noch die Casuals Verl. Mal sehen, wie lange es dauert, bis es zu mühsam ist, alle Vereinigungen aufzuzählen.

Weitere Banner mit Aufschriften wie “SEK SUFF” und “Sextouristen”, die manchmal gesichtet werden können, sind wahrscheinlich den genannten Gruppen zuzuordnen.

Über Freund- und Feindschaften ist mir nichts bekannt. Bei einem Verein dieser Größe sind diese aber normalerweise nicht sehr ausgeprägt. Rivalität gibt es ob der räumlichen Nähe wahrscheinlich zu Gütersloh und Bielefeld.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der bekannte Trainer Roger Schmidt ist als Spieler eine Legende beim SC Verl.
  • Jedes Team abseits der Profis hat einen eigenen Namenssponsor.
  • Ihr Heimspiel in der Relegation zur 3. Liga musste Verl aufgrund eines Corona-Ausbruchs bei der Firma Tönnies in Bielefeld austragen.
  • Die beiden Spieler mit dem Nachnamen Otto sind nicht verwandt.

Der 19. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Energie CottbusSSV Jahn Regensburg
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr TSV 1860 München – SC Verl von 1924
Sonntag 13:30 Uhr TSV Havelse 1912 – Aachener TSV Alemannia 
16:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – SV Wehen Wiesbaden
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – MSV 02 Duisburg

 

TSV 1860 München – SC Verl: Ergebnistipp Rodnei de Lima

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Rodnei Tsv 1860 Senioren Traditionsmannschaft Schottland Alba Sonas

Acht Zweitligaspiele absolvierte Rodnei de Lima zwischen August 2015 und November 2016 für die Löwen, ehe er seinen Vertrag an der Grünwalder Straße auflöste. Heute tippt der Brasilianer, der für den ATSV Salzburg noch immer aktiv ist, die Partie des TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Rodnei de Lima glaubt an Heimsieg

Auch wenn der mittlerweile 40-jährige Abwehrspieler seit geraumer Zeit in Österreich lebt und dort noch immer im Ligabetrieb Fußball spielt, so hat er die Löwen doch nicht aus den Augen verloren. Kein Wunder, kickt er doch regelmäßig in der Traditionsmannschaft des TSV 1860 an der Seite von Vereinslegenden wie Thomas Miller, Benjamin Lauth, Michael Hofmann oder Bobi Bründl.

Für das Heimspiel der Löwen gegen den SC Verl ist Rodnei trotz der prekären Personalsituation optimistisch:

“Ich tippe auf ein 3:1 für Sechzig!
Tore: Niederlechner, Philipp & Maier”

Profi in Brasilien, Litauen, Polen, Österreich und Deutschland

Bereits in jungen Jahren wechselte Rodnei aus seiner brasilianischen Heimat nach Litauen, um sich den Traum vom Profifußball zu erfüllen. Vom FC Vilnius zog er 2007 weiter zum polnischen Erstligisten Jagiellonia Białystok. Der geplante Transfer zu Hertha BSC verzögerte sich, sodass er erst nach einer halbjährigen Arbeitslosigkeit zum damaligen Bundesligisten wechselte. Über den 1. FC Kaiserslautern landete der Brasilianer 2012 bei RB Salzburg, wo er die österreichische Meisterschaft feiern konnte.

Nächster Karriereschritt war fast schon zwangsläufig der RB-Ableger in Leipzig, ehe Rodnei im Sommer 2015 zum TSV 1860 wechselte. Verletzungsbedingt absolvierte der Defensivspieler lediglich acht Spiele für Münchens große Liebe, ehe sein Vertrag im Februar 2017 in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.

2018 stand Rodnei zehn Mal für den FC Blau-Weiß Linz auf dem Platz, im Folgejahr streifte er sich das Trikot von Jahn Regensburg über – allerdings nur in der Futsal-Abteilung der Oberpfälzer. Ab 2020 war der Brasilianer dann für den unterklassigen österreichischen Club SV Anthering am Ball, ehe er im Sommer 2025 zum ATSV Salzburg wechselte.

Sechzig um Sieben: Niederlechner verlängert

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Sechzig um Sieben: Landsberg

Das Wochenende naht und damit auch das letzte Spiel des TSV 1860 München im Jahr 2025. Am Samstag um 16:30 Uhr empfangen die Löwen zum Abschluss den SC Verl im Grünwalder Stadion. Der gestrigen Donnerstag stand ganz im Zeichen der Vertragsverlängerung von Florian Niederlechner. Zudem haben wir bereits die Wunschaufstellungen und die Faninformationen für Euch veröffentlicht. In Sechzig um Sieben findet ihr wie immer alles Wissenswerte in Kürze.

Niederlechner verlängert bis 2027

Zur Mittagszeit veröffentlichten die Löwen gestern ein Video mit Florian Niederlechner, der ein Trikot mit der Rückennummer 27 in die Kamera hält. Der Angreifer hat seinen Vertrag in Giesing also vorzeitig bis Ende der nächsten Spielzeit 2026/27 verlängert. Am Samstag wird er gegen Verl mit ziemlicher Sicherheit wieder in der Startelf stehen. Alles Wichtige zur Verlängerung könnt ihr hier nachlesen.

Wunschaufstellungen und Christiansen-Ausfall

Die Optionen von Trainer Markus Kauczinski sind zum Jahresabschluss sehr beschränkt. Mit Verlaat, Schifferl, Schröter, Pfeifer, Deniz, Volland, Haugen, Voet und nun auch noch Christiansen, der sich verletzungsbedingt einem Eingriff unterziehen musste und erst einmal ausfällt, ist das Lazarett der Sechzger zum Bersten gefüllt. Dennoch haben unsere sechzger.de-Redakteure in den Wunschaufstellungen einige Optionen gefunden, wie wir die Löwen am Samstag auf den Rasen schicken würden.

Faninformationen zum Verl-Spiel

Am Samstag werden die Gästefans überschaubar sein und sind entsprechend im Block Q untergebracht. Folgerichtig wird auch die Ostkurve fest in Löwenhand sein. Alles Weitere, das ihr zum letzten Heimspiel des Jahres wissen müsst, zum Beispiel was am Fan-Treff am Candidplatz geboten ist, findet ihr bei uns in den Faninformationen zusammengefasst.

Ausblick auf den 19. Spieltag

Noch schlimmer als die Löwen, die neun Ausfälle kompensieren müssen, hat es den SSV Ulm erwischt. Den Spatzen fehlen beim letzten Spiel sogar zwölf Profis. Alles Wissenswerte zum 19. Spieltag könnt ihr bei unseren Kollegen von liga3-online.de in der Spieltags-Vorschau nachlesen.

Heimspiel fest im Blick

Heute findet ihr zahlreiche weitere Informationen zum morgigen Heimspiel bei uns auf der Seite. Unter anderem sind wir für Euch bei der Löwenrunde, zudem stellen wir Euch den SC Verl genauer vor. Wir wünschen Euch schon einmal einen guten Start ins letzte Drittliga-Wochenende des Jahres. Wir sehen uns am Samstag in Giesing!

Florian Niederlechner verlängert bis 2027

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Niederlechner Florian

Stürmer Florian Niederlechner hat seinen Vertrag beim TSV 1860 bis 2027 verlängert. Dies wurde von den Löwen auf Social Media kommuniziert.

Niederlechner verlängert beim TSV 1860 bis 2027

Der gebürtige Ebersberger schnürte bereits in der Jugend (2002-2006) die Kickstiefel für Münchens große Liebe und kehrte im Sommer von Hertha BSC zurück an die Grünwalder Straße. In der 3. Liga kam Niederlechner bislang in allen 18 Partien zum Einsatz, zuletzt jedoch nur noch als Einwechselspieler.

Für den 35-Jährigen, der den TSV 1860 im Spiel bei Erzgebirge Aue sogar als Kapitän auf Feld geführt hatte, stehen in dieser Saison bisher 2 Tore und 3 Vorlagen zu Buche – vermutlich auch für seine ehrgeizigen Ansprüche zu wenig.

Deshalb verkündet Niederlechner anlässlich seiner Vertragsverlängerung:

“Servus Löwen!
Meine Zeit is no ned vorbei. I muas scho no a paar Tore machen.
Einmal Löwe, immer Löwe!”

Am Samstag gegen den SC Verl bietet sich die erste Gelegenheit dazu…

18.12.1949: TSV 1860 schlägt den BC Augsburg am 4. Advent

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

1860 gegen Augsburg – ein ewig junges Duell, bei dem sich die Kräfteverhältnisse in den vergangenen Jahren leider sehr deutlich zu unseren Ungunsten verschoben haben. Zwar schmückt sich der heutige Bundesligist FC Augsburg mit der Jahreszahl 1907, tatsächlich unter diesem Namen gegründet wurde er jedoch erst 1969. Sein Vorgängerverein BC Augsburg reiste heute vor 76 Jahren an die Grünwalder Straße und musste sich den Löwen geschlagen geben.

Oberliga Süd 1949/50

Am 14. Spieltag der Oberliga Süd 1949/50 musste der TSV 1860 also gegen den BC Augsburg ran. Die Löwen hatten eine gute Phase und die drei Spiele zuvor allesamt gewonnen. Zuerst gab es ein 3:1 gegen den FC Schweinfurt 05, dann einen 2:1-Sieg bei Eintracht Frankfurt und anschließend ein 2:0 gegen den VfR Mannheim.

Insgesamt verlief die Spielzeit für den TSV 1860 jedoch sehr durchwachsen. Am Ende stand Platz 9 zu Buche, Oberligameister wurde die SpVgg Fürth vor dem VfB Stuttgart und Kickers Offenbach. Der BC Augsburg beendete die Saison direkt hinter den Löwen als Zehnter.

TSV 1860 besiegt den BC Augsburg

Am 18.12.1949 kam es also zum Duell zwischen Löwen und Schwaben im Grünwalder Straße und bereits nach zehn Minuten fiel das Tor des Tages. Hans Brück ließ die 12.000 Zuschauer, die am 4. Advent ins Sechzgerstadion geströmt waren, jubeln und sicherte 1860 zwei Punkte.

Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag stand der nächste Spieltag auf dem Programm. Diesmal mussten die Löwen in Fürth antreten und zogen im Ronhof mit 1:3 den Kürzeren.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer schickte gegen den BC Augsburg folgende Elf des TSV 1860 aufs Feld.

Strauß – Pledl, Müller – Hammerl, Seemann, Schmidhuber – Thanner, Sommer, Link, Brück, Fottner

Tor:
1:0 Brück (10.)

Die Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Faninformationen TSV 1860 München – SC Verl

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Tsv 1860 Grünwalder Stadion Westkurve Pyro

Vier Mal in Folge haben die Löwen nun zuhause gewonnen, sind in Giesing seit Oktober ungeschlagen. Das soll auch am kommenden Samstag möglichst so bleiben, wenn das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm steht. Allerdings wartet ein harter Brocken auf die Löwen: die Gäste sind seit zehn Spielen ohne Niederlage und grüßen daher zurecht von Platz 3. Unterstützt von den Rängen wird der TSV 1860 München alles geben, um möglichst die nächsten drei Punkte zu erzielen. Für alle, die am Samstag live mit dabei sind, gibt es nun die Faninformationen zur Partie gegen den SC Verl.

Faninformationen TSV 1860 München – SC Verl

Auch Ingolstadt konnte die Löwen nicht stoppen: 2:1 hieß es am Ende für Sechzig vor vielen tausend mitgereisten Löwenfans. Vier Siege in Folge gab es zuletzt im April diesen Jahres und sie sorgen dafür, dass der TSV 1860 mittlerweile wieder Anschluss an die Spitzengruppe der 3.Liga gefunden hat. Beispielsweise könnte man mit einem Sieg am Samstag den SC Verl in der Tabelle überholen. Den Auswärtsdreier bei den Schanzern haben die Löwen allerdings teuer bezahlt: sowohl Haugen als auch Volland und Voet fehlen entweder gesperrt oder verletzt.

Markus Kauczinski muss also gegen die derzeit beste Offensive der Liga auf jeden Fall umbauen, mindestens drei Veränderungen wird es in der Startaufstellung geben. Der Verler Sportvorstand Zlatko Janjic kündigte im letzten sechzger.de Talk derweil an, dass die Gäste grundsätzlich wie immer agieren werden: hohes Pressing und dementsprechend ein wuchtiges Angriffsspiel kommen auf die Löwen zu. Da heißt es auch von den Rängen dagegen halten und das Team wie gewohnt unterstützen. Für alle, die live mit dabei sind, gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – SC Verl die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Tickets

Die Partie ist ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 14:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 14:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Auch zum Heimspiel gegen Verl gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord ein. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Die aktive Fanszene sammelt an den Blockeingängen Becherspenden für Tierheime und -schutzorganisationen.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Der letzte Löwentreff des Jahres am Candidplatz beginnt um 13 Uhr. Verkauft werden dabei neue Handschuhe, Fleecejacken mit doppeltem Stick, die Kalender für das nächste Jahr und wie gewohnt Aufkleber. Auch kulinarisch ist mit den üblichen Getränken, Glühwein, Kinderpunsch, Cocktails sowie einer Gulaschsuppe inklusive Semmel etwas geboten. Darüber hinaus kann man bei einer großen Tombola-Aktion viele, tolle Preise gewinnen. Der Erlös der Aktion kommt Neugeborenen im Klinikum Harlaching zugute.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben. Pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es vor Ort besondere Rabatte auf einige T-Shirts, Pullover und weiteres.

Livestream und Liveticker

Die Partie gegen Verl wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SC Verl

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Vier Mal in Folge hatte Markus Kauczinski die selbe Startelf aufbieten können und stets verließen die Löwen den Platz als Sieger. Aufgrund der Sperren von Kevin Volland und Siemen Voet sowie der Verletzung von Sigurd Haugen ist der Trainer diesmal jedoch gezwungen, mindestens drei Änderungen vorzunehmen. Rekordverdächtige sechs sechzger.de Redakteure präsentieren Euch heute ihre Wunschaufstellungen für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SC Verl

Thomas Enn

Thomas nimmt im Offensivbereich 1:1-Wechsel vor und ersetzt Haugen und Volland durch Niederlechner und Philipp. In der Abwehrkette kommt überraschend Kilian Jakob neben Max Reinthaler und Sean Dulic zum Zuge.

Christian Jung

Auch Christian stellt Kilian Jakob in die Dreierkette und lässt vorne Routinier Florian Niederlechner anstelle des verletzten Sigurd Haugen stürmen. Auf der Zehnerposition bekommt Samuel Althaus eine Chance von Beginn an.

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde zaubert Maxi Wolfram aus dem Hut, der neben Patrick Hobsch für Gefahr sorgen soll. Florian Niederlechner ersetzt seinen Freund Kevin Volland auf der Zehnerposition und Tim Danhof rückt neben Sean Dulic und Max Reinthaler in die Abwehrkette.

 

Peter Gratz

Mit drei gelerneten Innenverteidigern (wie eigentlich auch üblich) in der Abwehrkette geht Peter in die Partie und verhilft Lasse Faßmann zu seinem Startelfdebüt. David Philipp soll hinter den beiden Spitzen Patrick Hobsch und Justin Steinkötter für Kreativität sorgen.

Jan Schrader

Einen Systemwechsel schlägt Jan aufgrund der personellen Situation vor und schickt die Löwen im 4-2-3-1 aufs Feld. Tim Danhof verteidigt links hinten, sein Pendant auf rechts ist Clemens Lippmann. Florian Niederlechner soll über die linke Offensivseite für Gefahr sorgen und ebenso wie David Philipp und Marvin Rittmüller die einzige Spitze Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern.

Stefan Kranzberg

Ebenfalls im 4-2-3-1 stellt Stefan die Löwen auf und beordert Kilian Jakob auf die linke Abwehrseite. Auf rechts soll Marvin Rittmüller nominell den defensiveren Part übernehmen, kann sich jedoch auch mit Clemens Lippmann abwechseln. David Philipp spielt auf der Zehn, während der ehemalige Verler Maximilian Wolfram über links gegen seinen Ex-Club Druck machen soll.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Eine Chance für die Jugend?

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Löwen Sechzig um Sieben

Am Samstag rollt zum letzten Mal in diesem Jahr der Ball auf Giesings Höhen. Stark ersatzgeschwächte Löwen empfangen um 16.30 Uhr den spielstarken SC Verl im Grünwalder Stadion. Aufgrund zahlreicher verletzter und gesperrter Spieler dürften einige Akteure aus der zweiten Reihe im Spieltagskader stehen. Eine Chance für die Jugend?

Eine Chance für die Jugend?

Mit Kevin Volland, Sigurd Haugen, Raphael Schifferl, Siemen Voet, Tunay Deniz, Manuel Pfeifer, Morris Schröter und Kapitän Jesper Verlaat werden dem TSV 1860 am Samstag gegen den SC Verl zahlreiche namhafte Profis fehlen. Auch der Einsatz von Max Christiansen ist derzeit noch fraglich. Um den Spieltagskader aufzufüllen, testet Markus Kauczinski derzeit einige Youngster aus den U-Mannschaften der Löwen. Bekommen Damjan Dordan, Noah Klose, Finn Fuchs, Loris Husic & Co. ihre ersten Minuten in der 3. Liga?

SC Verl ohne Lehmann nach München

Innenverteidiger Paul Lehmann zog sich eine Teilruptur des Innenbandes im Sprunggelenk zu und wird dem SC Verl beim Spiel im Grünwalder Stadion fehlen. Zudem müssen die Ostwestfalen auf Stürmer Alem Japaur verzichten.

Fabienne Michel pfeift die Löwen

Zum ersten Mal in dieser Saison heißt unsere beliebte Rubrik “Die Frau an der Pfeife”. Der Grund: Fabienne Michel vom TSV Gau-Odernheim im rheinhessischen Landkreis Alzey-Worms wird die Partie zwischen dem TSV 1860 und dem SC Verl leiten. Wir stellen Euch die Schiedsrichterin vor.

Löwinnen U17 & U15 bei Hallenmasters

Während die Profis am Samstag noch ein letztes Mal in diesem Jahr um Drittliga-Punkte kämpften, sind die Löwinnen der U17 und U15 am Sonntag bereits bei einem Hallenturnier am Start. Beide Teams treten beim Turnier des SVO Germaringen in Kaufbeuren/Neugablonz an.

Milos Cocic auf dem Sprung zum FC Vaduz

Bei den Löwen hat Milos Cocic den Durchbruch nicht ganz geschafft, beim Regionalligisten FV Illertissen hingegen zeigt der 22-Jährige herausragende Leistungen. 13 Tore und 11 Vorlagen in 20 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Dies ist auch dem FC Vaduz, derzeit Tabellenführer der Challenge League (2. Liga) in der Schweiz nicht entgangen. Der Transfer des Offensivspielers zum Verein aus Liechtenstein, bei dem auch Niklas Lang seinen Vertrag gerade verlängert hat, dürfte in den kommenden Tagen über die Bühne gehen.

Neues aus der 3. Liga

Ex-Löwe Tallig verlässt Energie Cottbus

Nach einem längeren Probetraining hatte Erik Tallig zu Jahresbeginn einen Vertrag beim FC Energie Cottbus erhalten, anschließend aber nur neun Partien bestritten. In der laufenden Saison stand der 25-Jährige für die Lausitzer in keinem Ligaspiel im Kader und durfte nur im Landespokal einmal für 45 Minuten ran. Wo der Ex-Löwe seine Karriere fortsetzen wird, ist noch nicht bekannt.

Sechsstellige Pyro-Strafe für Hansa Rostock

Satte 108.200 Euro muss der FC Hansa Rostock für Pyrovergehen der eigenen Fans blechen. Sanktioniert wurde einerseits der Einsatz von Pyrotechnik beim Drittliga-Derby gegen Energie Cottbus. Dort brannten die Hansa-Fans mindestens 145 Fackeln ab und sorgten damit für eine kurze Spielunterbrechung. Des Weiteren war das Feuerwerk anlässlich der Verabschiedung der alten Flutlichtmasten des Ostseestadions nach dem Spiel gegen den TSV 1860 zwar behördlich genehmigt, jedoch wurde eine Befreiung vom Verbot des Abbrennens von Pyrotechnik nicht beim DFB beantragt. Beide Urteile sind rechtskräftig.

Die Frau an der Pfeife (gegen Verl): Fabienne Michel

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife heißt heute zum ersten Mal Die Frau an der Pfeife. Darin stellen wir unseren Leser*innen die Schiedsrichterin der nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Fabienne Michel vom TSV Gau-Odernheim im rheinhessischen Landkreis Alzey-Worms. Sie pfeift am Samstag spätnachmittags (16.30 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) das finale Löwenheimspiel dieses Jahres gegen den Tabellendritten der 3. Liga, den SC Verl.

Michel hat noch nie Gelb-Rot gezeigt… 

Seit zwei Jahren leitet Fabienne Michel Spiele in der 3. Liga als Schiedsrichterin. Die Partie auf Giesings Höhen ist der 31. Einsatz der 31jährigen in dieser Klasse. Elf Spiele mehr hat sie in den letzten sechs Spielzeiten in der Regionalliga Südwest gepfiffen, im Sommer 2024 und 2025 war sie jeweils an der ersten Runde im DFB-Pokal aktiv beteiligt. Mit 128 gezeigten Gelben Karten liegt sie ganz leicht unter dem Drittligadurchschnitt, Gelb-Rot hat sie in ihren 30 Spielen tatsächlich noch nie gezeigt. Die zwei glatt Roten Karten sind ebenfalls weniger, als das Mittel ihrer – männlichen – Kollegen, zehn verhängte Strafstöße dagegen leicht überdurchschnittlich.

…aber Leroy Kwadwo glatt Rot

Einer ihrer beiden Drittligaplatzverweise rührt aus einem Spiel des TSV 1860 München. Leroy Kwadwo war der Übeltäter, den Michel am 20. April letzten Jahres beim 1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken kurz vor der Pause wegen einer Notbremse des Feldes verwies. Für ein wenig Aufruhr sorgte dabei, dass Michel zunächst den gelben Karton in der Hand hatte, sich nach Rücksprache mit ihrem Assistenten jedoch auf Platzverweis umentschied. Schiedsrichter-Experte Babak Rafati lobte sie danach für diese richtige Entscheidung. Vom kicker erhielt sie für dieses Spiel allerdings – wohl auch wegen des Übersehens einer klaren Roten Karte gegen den Saarbrücker Gaus – nur die Note 4.

Die beiden anderen Berührungspunkte der Schiedsrichterin für den kommenden Samstag mit den Löwen waren – aus weiß-blauer Sicht – noch erfolgreicher als das Spiel gegen die Saarländer: In der Hinrunde der gleichen Spielzeit 23/24 leitete Michel das 2:0 auf Giesings Höhen gegen den Tabellenletzten SC Freiburg II am 21. Oktober, kam dabei mit je einer Gelben Karte für beide Teams aus und erhielt vom kicker eine solide Note 3.
Die letzte Begegnung Michels mit Münchens großer Liebe war dann der 3:0-Auswärtssieg beim SV Sandhausen am 2. November letzten Jahres. Ein Erfolgserlebnis für Sechzig und für Michel. Der kicker belohnte sie für diesen Einsatz mit einer 2,5.

Heimspiel der Löwen gegen Freiburg II im Herbst 2023. Nach einem Foul an Jesper Verlaat ist Fabienne Michel am Tatort.
Spielvorbereitung im November 2024 in Sandhausen: Vor dem 3:0-Sieg der Löwen wärmt sich Fabienne Michel zusammen mit ihren Assistenten auf.

Linienrichter mit sehr viel Erfahrung

Unterstützt wird Fabienne Michel am Samstag in Giesing auf der einen Seite des Spielfelds von Christian Gittelmann aus Gauersheim, ebenfalls in Rheinland-Pfalz gelegen. Der 42jährige hat als Linienrichter bereits sehr viel Erfahrung gesammelt. Allein 190 Einsätze in der Bundesliga seit Sommer 2013 stehen bei ihm in der Vita. Die 3. Liga kennt der Mann schon seit ihrer Gründung im Sommer 2008. Dem TSV 1860 ist Gittelmann bisher ingesamt fünfmal als Assistent begegnet: Dreimal in der 2. Bundesliga, einmal im DFB-Pokal (2017 in der 1. Runde beim 1:2 gegen den FC Ingolstadt) und einmal in der 3. Liga (beim 1:3 in Mannheim zum Jahresauftakt 2023). Als Hauptschiedsrichter hat er vor vielen Jahren als höchste Spielklasse in den damals drittklassigen Regionalligen Süd und West Spiele geleitet.

Vierter Offizieller ein alter Bekannter der Löwen

Auf der anderen Seite des Spielfelds im Sechzgerstadion wird Johannes Wagner aus Ingolstadt zu finden sein. Er ist 25 Jahre jung und assistiert seit dieser Saison in der 3. Liga mit bislang fünf Einsätzen zwischen Rostock und Regensburg. Aufgrund der Herkunft ist er als Schiedsrichter bereits den Amateuren des TSV 1860 in der Bayernliga Süd begegnet. Komplettiert wird das Unparteiischen-Team am Samstag vom Vierten Offiziellen Tobias Endriß (36) aus dem schwäbischen Göppingen. Er blickt in dieser Rolle auf 59 Einsätze in der 2. Bundesliga, sechs im DFB-Pokal und fünf in der 3. Liga zurück. Je zweimal im Pokal und in der 2. Liga und gar dreimal in der 3. Liga waren es Spiele unter Beteiligung des TSV 1860. Zuletzt der 3:0-Sieg der Löwen bei Waldhof Mannheim im April.

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Titelbild: Fabienne Michel schaut im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken im April 2024 nach Löwen-Mittelfeldspieler Marlon Frey

 

Welcher Youngster schafft den Sprung in den Spieltagskader?

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1860 training spieltagskader

Mit Kevin Volland, Sigurd Haugen, Raphael Schifferl, Siemen Voet, Tunay Deniz, Manuel Pfeifer, Morris Schröter und Kapitän Jesper Verlaat werden dem TSV 1860 am Samstag gegen den SC Verl zahlreiche namhafte Profis fehlen. Um den Spieltagskader aufzufüllen, testet Markus Kauczinski derzeit einige Youngster aus den U-Mannschaften der Löwen.

Welcher Youngster im Spieltagskader?

Nachdem sich zuletzt bereits Finn Fuchs und Raphael Wach aus der U21 präsentieren durften, warf Markus Kauczinski in der gestrigen Trainingseinheit ein Auge auf weitere Nachwuchsspieler des TSV 1860. Neben Damjan Dordan und Noah Klose aus der Bayernliga-Truppe von Alper Kayabunar stand vor allem Loris Husic im Fokus. Der Kapitän der U19 und frischgebackene U17-Vize-Weltmeister ist im zentralen Mittelfeld zuhause und darf sich berechtigte Hoffnungen machen, nach der Winterpause fix in den Profikader hochgezogen zu werden.

Ebenfalls auf dem Trainingsplatz zu sehen war Emre Erdogan, der bereits Einsätze in der 3. Liga vorzuweisen hat, zuletzt jedoch wieder in der U19 aushalf. Maximilian Wolfram nahm nach seinem krankheitsbedingten Fehlen in Ingolstadt wieder am Mannschaftstraining teil. Auch Manuel Pfeifer begann die Trainingseinheit, brach sie jedoch nach 30 Minuten wieder ab.