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Löwenbräu am Grünwalder: Interview mit Michael Achhammer

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Jeder Löwenfan kennt bzw. kannte ihn, den Wienerwald gegenüber der Stehhalle unseres Sechzgerstadions. Nach einem kurzen Intermezzo als Balkanwald trägt die Wirtschaft nun den – unserer Meinung nach viel passenderen – Namen Löwenbräu am Grünwalder (zu erreichen via Instagram). Der Betreiber ist Michael Achhammer, Löwenfan und Wirt mit langjähriger Erfahrung in beiden Bereichen, der uns heute einige Fragen beantwortet. Vor und seit der Eröffnung im Juli gab es bereits einige Artikel und Interviews mit dem Wirt, u.a. in Abendzeitung und tz. Dementsprechend wollen wir Dinge, auf die dort bereits eingegangen wurde, außen vor lassen und eher bei Michael nachfragen, wie die erste Zeit lief und warum sich ein Besuch im Löwenbräu am Grünwalder – auch abseits des Spieltags – lohnt.

Servus Michael, Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Jetzt sind ja schon ein paar Wochen seit der Eröffnung vergangen, wie lief es bisher?

Sehr gut, die Eingewöhnungsphase ist vorbei und das Wirtshaus füllt sich, von Tag zu Tag immer mehr. 

In dieser Zeit hast du schon einige Heimspieltage “überstanden”, wie liefen diese ab?

Super, meinem Team und mir macht es richtig viel Spaß, aber der Ansturm war schon gewaltig.

Am ersten Spieltag hast du dir ja auch etwas Besonderes überlegt gehabt. Die Halbe Bier hat den ganzen Tag nur zwei Euro gekostet und du hast versprochen, pro verkauftem Bier einen Euro an das NLZ des TSV 1860 zu spenden – wie kam diese Aktion an und wie viel Geld kam letztlich für das NLZ zusammen?

Die Aktion kam super an, sehr viele Fans haben die Aktion auch wahrgenommen. Insgesamt sind 2.364 Halbe Hell, bzw. Radler verkauft worden. Damit sind wir auf eine Spendensumme von 2364,00 € gekommen.

Für dich hat sich die Aktion aber finanziell nicht gelohnt, bei so einem Preis, oder?

Nein, da musste ich auch selber in die Tasche greifen, aber für unsere Löwen mache ich das gerne.

Hast du das Geld schon überwiesen und wie kam dir eigentlich die Idee dazu und wie entstand der Kontakt zum NLZ?

Das Geld habe ich schon an die Unternehmer für 60 überwiesen, damit es auch garantiert ans NLZ geht. Ich habe lange überlegt, wie wir den Einstand gestalten können und dann kam mein jüngerer Bruder Basti mit der Idee um die Ecke. Da war mir sofort klar: Das passt!

Auch im Spieltagsheft DaBrunnenmiller der aktiven Fanszene hast du ihre Fragen beantwortet. Warst du schon vor deiner Zeit als Wirt gegenüber des Stadions bei 1860 gut vernetzt oder entstanden die Kontakte jetzt erst durch die Eröffnung des Lokals?

Nein, so wirklich war ich nicht bei 1860 vernetzt, ein einfacher Fan halt. Aber schon vor der Eröffnung sind alle auf mich zugekommen und haben mich mit offenen Armen empfangen. Dafür an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön!

Das klingt ja nach einer guten Symbiose. Das Viertel für den Verein und der Verein für das Viertel – so soll es sein! Hast du für die Zukunft noch weitere Aktionen (in Zusammenarbeit mit den Fans oder dem Verein) geplant? Wenn ja, welche und wann?

So habe ich mir das auch vorgestellt: “Das Viertel für den Verein und der Verein für das Viertel”. Gemeinsam ist im Leben alles einfacher.
Da folgen sicher noch weitere Aktionen, als nächstes spielt wieder unsere Blaskapelle “De Richtig’n” am 19. Oktober 2025 zur Kirchweih und zum Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Und sicher wird es auch nochmal eine Spendenaktion für das NLZ geben. Steigen wir auf, gibt’s Freibier!

Abgesehen davon, was hast du den Löwenfans zu bieten, warum lohnt sich der Besuch bei dir im Laden – am Spieltag oder auch abseits davon? 

Bei uns können Löwenfans vor allem ein kühles Bier in gediegener Atmosphäre erwarten. Dazu bieten wir bayerische Hausmannskost zu moderaten Preisen und nicht zu vergessen unsere Aktionstage wie den Schnitzeltag oder den Schweinebratentag. 

Merce für deine Zeit. Wir hoffen natürlich, dass dein Laden weiterhin gut läuft und er möglichst lange diesen so passenden Namen tragen kann!

Merce Euch!

TSV 1860 München – Viktoria Köln: Ergebnistipp Toni Hörger

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Sechzger Musikanten Frühlingsfest
Sechzger Musikanten spielen im Hofbräuhaus

Vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II dirigierte Anton “Toni” Hörger seine Sechzger Musikanten im Grünwalder Stadion, heute ist er mit seiner Truppe auf der Wiesn im Einsatz. Zudem konnten wir den Spartenleiter der Musikanten für den heutigen Ergebnistipp gewinnen.

Toni Hörger tippt auf Heimsieg der Löwen

Bekanntermaßen verlief das letzte Heimspiel des TSV 1860 alles andere als nach Wunsch der knapp 15.000 Löwenfans. Diesmal soll alles besser werden; darauf hofft auch Toni Hörger:

“Also ich glaub, die reißen sich morgen so richtig zsamm.
Neuer Trainer – neues Glück! 😅
2:0 für Sechzig!
Haugen und Volland treffen!”

Augustiner-Biergarten statt der Oidn Wiesn

Ursprünglich hätten die Sechzger Musikanten am heutigen Heimspieltag von 13-16 Uhr auf der Oidn Wiesn spielen sollen, doch das Oktoberfest bleibt wegen einer unspezifischen Bombendrohung für die bayrische Landeshauptstadt mindestens bis 17 Uhr geschlossen.

“Wir spielen jetzt spontan und alternativ im Biergarten des Augustiner Kellers. Los geht es um 13 Uhr”, berichtet Toni Hörger. Zu finden ist der Augustiner Keller in der Arnulfstraße 52. Dass Toni Hörger (im Titelbild ganz links) dabei auch den Sechzgermarsch dirigieren wird, steht außer Frage. Wer also vor dem Spiel in Giesing noch einen Abstecher in den Biergarten machen möchte, dem sei der Augustiner-Biergarten ans Herz gelegt.

Eigentlich war Auftritt in der Boandlkramerei geplant

Der ursprüngliche Auftritt in der Boandlkramerei ist hingegen aus Sicherheitsgründen ersatzlos abgesagt.

Sechzig um Sieben: Flutlichtduell mit Viktoria Köln

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Am heutigen Mittwochabend empfängt der TSV 1860 München Viktoria Köln im Grünwalder Stadion. Es ist der erste Auftritt von Alper Kayabunar als Interimstrainer der Löwen. Zunächst aber gibt es an dieser Stelle nun alle aktuellen Informationen rund um den TSV 1860 auf einen Blick.

sechzger.de Talk Folge 230 online

Zu einer interessanten Runde empfängt Jan drei Redakteure im sechzger.de Talk Nummer 230 und spricht mit ihnen über die Auswärtsniederlage in Aue. Natürlich werden auch die Entlassungen von Patrick Glöckner und Christian Werner thematisiert. Eine Vorschau gibt es zudem auf die kommenden Duelle gegen Köln und Wiesbaden.

Vorberichterstattung zur Partie gegen Viktoria Köln

Heute abend um 18:60 Uhr erfolgt der nächste Anpfiff im Grünwalder Stadion, Gegner ist dann die Viktoria aus Köln. Die Vorberichterstattung bei sechzger.de ist bereits in vollem Gange, unter anderem stand gestern die Löwenrunde mit Alper Kayabunar und Manfred Paula auf dem Programm. Peter hat außerdem wieder einen ausführlichen Blick auf den heutigen Gegner geworfen.

Schiedsrichter wird Lukas Benen sein, der in der neuen Rubrik “Der Mann an der Pfeife” näher vorgestellt wird. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Faninformationen für alle Stadiongänger am heutigen Mittwochabend.

Wer soll Nachfolger von Patrick Glöckner werden?

Zuletzt lief auf der Startseite eine Umfrage, bei der die Löwenfans abstimmen konnten, wer aus ihrer Sicht der Nachfolger von Patrick Glöckner werden soll. Überraschend oft wurde dabei die Option “Ein anderer” gewählt, sodass die Redaktion gespannt ist auf viele Kommentare unter dem zugehörigen Artikel.

Sechzgermusikanten heute auf der Oidn Wiesn

Wie bereits gestern bei Sechzig um Sieben berichtet, kann man sich heute auf der Oidn Wiesn musikalisch auf das Heimspiel gegen Viktoria Köln vorbereiten. Ab 13 Uhr spielen die Sechzger Musikanten für drei Stunden im Festzelt Boandlkramerei. Danach kann es dann in Richtung Giesing gehen, um hoffentlich einen Heimsieg feiern zu können.

Löwinnen ziehen kampflos ins Kreispokal-Finale ein

Bereits zum zweiten Mal in Folge profitieren die Frauen des TSV 1860 München von einem Nichtantritt der gegnerischen Mannschaft. In diesem Fall ist es die DJK Pasing, die eine Austragung haben scheitern lassen. Der positive Nebeneffekt: die Titelverteidigerinnen stehen auch in diesem Jahr im Finale des Kreispokals.

News aus der 3.Liga

Der 9.Spieltag

Erzgebirge Aue hat den nächsten Sieg eingefahren. In Aachen setzten sich die Veilchen knapp mit 1:0 durch. Weiter ungeschlagen bleibt der MSV Duisburg mit einem 0:0 in Saarbrücken. Mannheim gewann knapp in Hannover gegen Havelse, Cottbus siegte mit 3:1 im Ostduell gegen Hansa Rostock. Außerdem trennten sich Stuttgart II und der nächste kommende Löwengegner Wiesbaden mit einem 0:0.

 

Löwenrunde: Manfred Paula und Alper Kayabunar

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Manfred Paula, Alper Kayabunar und Rainer Kmeth in der Löwenrunde

Nach der dritten Niederlage in Folge kam es bei den Löwen zum großen Umbruch auf der Kommandobrücke. Nach der Entlassung von Patrick Glöckner und Dr. Christian Werner stellten sich heute zum ersten mal die neuen Verantwortlichen Manfred Paula und Alper Kayabunar den Fragen der versammelten Presse. Insbesondere Interims-Geschäftsführer strahlte eine unerschütterliche Ruhe aus und sprach von einem “hochprofessionellen Prozess” in “guter Abstimmung mit den Gremien”, sodass von Chaos oder gar Krise im Verein gar nicht zu sprechen wäre.

Rasche und unerwartete Interimslösungen

Angesprochen auf ihre kurzfristige Bestellung gaben beide Interims-Lenker zu Protokoll, dass sie von den neuen Aufgaben sehr kurzfristig erfahren haben und deshalb relativ überrascht waren. Paula hatte am Wochenende die Anfrage erreicht, welche er nach kurzer Bedenkzeit annahm und in der Folge am Sonntagabend auf Amateure-Trainer Alper Kayabunar zuging, welcher ebenfalls in die neue Herausforderung einwilligte. Paulas Aufgaben im NLZ werden in der Zwischenzeit an andere Mitarbeiter delegiert, am Nachmittag wird er aber auch selbst zugegen sein. “Bisher haben die 24 Stunden immer gereicht, jetzt wird es etwas eng” kommentierte der 60-jährige die Arbeitsbelastung durch die neuen Verantwortungsbereiche.

Suche nach dem neuen Trainer

Der diplomierte Sportökonom und Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz ist auch mit der Suche nach dem neuen permanenten Übungsleiter bei den Löwen betraut. Dieser soll schnellstmöglich, am besten zu Beginn der Länderspielpause gefunden worden sein, um dem neuen Coach möglichst viel Zeit mit dem Team einzuräumen. Deshalb wird dieser auch die erste neue Personalie sein und erst danach ein neuer Geschäftsführer präsentiert werden. Diese Vorgehensweise ist eng mit dem Präsidium abgestimmt. Über eine eigene längerfristige Weiterbeschäftigung wird aktuell nicht nachgedacht, der Fokus liegt darauf Verein und Mannschaft schnellst- und bestmöglich zu helfen.

Maßnahmen mit der Mannschaft

Trainer Kayabunar gab zu seiner Arbeit mit der Mannschaft in den vergangene zwei Tagen bekannt, zwei erfolgreiche Trainingstage gehabt zu haben. Er betonte insbesondere, dass es aufgrund der Kürze der Zeit in speziellem Maße auf die Kommunikation mit den Spielern ankommt. Deshalb habe er viele Gespräche geführt, um das Vertrauen der Akteure zu gewinnen und diese von seinem Plan zu überzeugen. Insbesondere der Austausch mit den Führungsspieler, zu denen er laut eigener Aussage auch schon vorher guten Kontakt hatte, stand hier im Vordergrund um diese “mit ins Boot zu holen”.

Zusammenarbeit im Trainerteam

Die Zusammenarbeit mit dem verbleibenden Trainerteam stellt sich einfacher als gedacht dar, sind dem neuen Coach die meisten Mitglieder des Stabs schon aus der Vergangenheit bekannt. So arbeitete er mit “Co” Nico Masetzky bereits bei Türkgücü zusammen, wo er auch schon Rene Vollath als Spieler betreute. Außerdem besuchte er mit dem anderen Assistenztrainer, Markus Brzenska, acht Monate lang den Trainerlehrgang.

Eigenes Trainerprofil und eine besondere Situation

Sich selbst beschriebt Kayabunar als kommunikativen Trainer, der eine enge Bindung zu den Spielern aufbauen möchte. Selbst sei er zwar keine “alte Schule”, konnte aber in zehn Jahren bei TGM von 17 verschiedenen Trainern einiges mitnehmen. Besonders wichtig sei ein respektvoller Umgang untereinander und gegenseitiges Vertrauen.

Zur besonderen neuen Situation meinte er: “Das war [es] eigentlich schon vor vier Monaten. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich hier durch das blaue Tor durchgehe […]. Es ist für mich ein absoluter Traum bei so einem großen Verein zu arbeiten und das ich jetzt so schnell ins Grünwalder Stadion zurückkomme [nach der Zeit bei Türkgücü (Anm. d. Red.)], habe ich jetzt auch nicht gedacht. Und ja, es ist natürlich eine super Sache als gebürtiger Münchner hier im Grünwalder Stadion bei den Profis bei 1860 als Coach zu sein, [dass] ist eine riesengroße Ehre für mich.”

Das Spiel gegen Viktoria Köln

Auch über das bevorstehende Spiel wurde natürlich etwas gesprochen. In der Mannschaft sind keine neuen Ausfälle zu verzeichnen, Tim Danhof ist nach überstandener Blessur wieder eine Option für den Kader. Der Coach erwartet spielstarke Kölner die gerne viel Ballbesitz haben und mit starkem Umschaltspiel aufwarten können, was sie zu einem schwierigen Gegner macht. Im eigenen Team wird es keine neuen Gesichter von den Amateuren geben, ein paar Veränderungen in der Startaufstellung könnte es aber dennoch geben. Allgemein wollte sich der neue Mann an der Seitenlinie in Bezug auf Taktik und Ausrichtung eher bedeckt halten.

Manfred Paula wird das Spiel von der Mannschaftsbank aus verfolgen: “Also, ich werde auf der Bank sitzen, aber ich werde auf der Bank SITZEN. Ich möchte damit auch dem Alper natürlich irgendwo als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn es notwendig ist.”   Die gewohnten Abläufe vor dem Spiel werden beibehalten, um keine weitere Unruhe hineinzubringen und da diese keinen unmittelbaren Einfluss auf das Spiel haben.

 

 


Titelbild: Screenshot Löwen-TV auf YouTube

Umfrage: Wen wünscht Ihr Euch als Löwentrainer?

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Die gute alte Trainerdiskussion hat die Löwen wieder! Nachdem am Sonntag Patrick Glöckner nach drei Niederlagen in Serie als Löwendompteur seinen Hut nehmen musste, übernimmt für die zwei Spiele vor der Länderspielpause gegen Viktoria Köln und in Wiesbaden der Coach der Amas, Alper Kayabunar das Zepter. Aber wer wird danach dann der neue Mann an der Grünwalder Straße, der den TSV 1860 bis Mai 2026 in die 2. Bundesliga zurückführen kann? Wir haben im Rahmen einer Umfrage bei unseren Leser*innen nachgefragt, wen sich die Löwenfans als neuen Löwentrainer wünschen. Hier sind die Ergebnisse.

Löwenfans, wer fehlt in unserer Liste?

Eine Befragung, bei der die Antwortoption “Sonstiges” sehr häufig gewählt wird, gilt im sozialwissenschaftlichen Kontext normalerweise als handwerklich unsauber ausgeführt. Weil derjenige, der sich die verschiedenen Antwortoptionen ausgedacht hat (Operationalisierung heißt der Fachbegriff), ganz offensichtlich etwas Wichtiges übersehen hat. In unserer aktuellen Umfrage zum neuen Übungsleiter für die Löwen hat die Antwort “Einen anderen” (als die zehn vorgeschlagenen Kandidaten) 22% der Stimmen auf sich vereinigt. Prozentual genauso viele, wie der Lieblingskandiat der Anhänger. Wen haben wir da übersehen? Welcher Name fehlte in unserer Auflistung? Es wäre interessant, zu erfahren, welchen Trainer, der nicht von uns ins Gespräch gebracht worden ist, sich unsere Leser*innen wünschen würden. Vor allem natürlich all jene, die “Einen anderen” angeklickt haben. Redet mit uns. Und nutzt gern den Kommentarbereich!

Peter Pacult, der Lieblingskandidat

303 (von 1.419) Stimmen erhält bei der Frage nach dem Wunschtrainer für 1860 tatsächlich Peter Pacult! Im sechzger.de Talk 229, der bereits eine Woche vor der finalen Entlassung von Glöckner aufgenommen wurde, haben wir ausführlich darüber diskutiert, warum der Wiener, der Sechzig 1994 nach damals gefühlt ewigen zwölf Jahren der Abwesenheit in die Bundesliga zurückballerte, in der aktuellen Situation ein guter Kandidat wäre. Oder eben nicht. Offensichtlich genießt Pacult, der zwischen 1996 und 2003 bereits als Coach der Amas, als Co-Trainer unter Werner Lorant und in insgesamt 58 Bundesliga-, DFB-Pokal und UI-Cupspielen die alleinige Verantwortung für die Löwenprofis innehatte, immer noch ein hohes Ansehen unter den Fans. Die vielleicht ein wenig aus der Zeit gefallenen Kommunikationsformen, die der zuletzt bei Austria Klagenfurt in der österreichischen Bundesliga coachende Pacult durchaus leidenschaftlich pflegt, spielten bei der Auswahl vielleicht nicht die entscheidende Rolle. Oder eben schon.

Thomas Wörle der zweite Wunschtrainer

Die bei dieser Befragung am dritthäufigsten angeklickte Antwortoption ist Thomas Wörle (17%). Auch der gebürtige Krumbacher hat mit zwei Spielzeiten für die Amas bereits eine Löwenvergangenheit aufzuzweisen, hat als Chefcoach mit dem SSV Ulm in der Saison 2023/24 den Durchmarsch durch die 3. Liga realisiert und so auf sich aufmerksam gemacht. Im März diesen Jahres wurde er bei den Spatzen entlassen. Seine neun Jahre lange Arbeit als Trainer der Frauen in der Seitenstraße sollte für die Löwenfans kein großes Problem darstellen, sich mit diesem Kandidaten auf das Amt als Löwentrainer anzufreunden.

Schweinsteiger auf Platz 5

Anders sieht die Sachlage bei Tobias Schweinsteiger aus, den sich immerhin 13 von 100 Teilnehmer*innen als Coach bei 1860 wünschen. Interessant, dass dieser Kandidat, der – wie z.B. auch in einem Kommentar hier auf sechzger.de im Dezember 2023 möglichst sachlich und fundiert zu vermitteln versucht wurde, für eine Position bei Münchens großer Liebe eigentlich nicht in Frage kommen kann – immer wieder ein Thema zu sein scheint. Zumindest für einige Fans in weiß und blau.

Drittligaerfahrung und Löwenvergangenheit

Ein – wie Pacult – weiterer 1994er-Aufstiegsheld und gleichzeitig ein Mann, der die 3. Liga gut kennt, ist Bernhard Trares. Für ihn entscheiden sich 9% der Umfrageteilnehmer*innen auf sechzger.de. Nur eine Handvoll weniger wählen Olaf Janßen, ebenfalls ein Drittligaexperte, Ex-Löwe, aber derzeit beim Regionalligaabsteiger SV Sandhausen unter Vertrag. Der Einschätzung innerhalb der sechzger.de-Redaktion zufolge ist eine Übernahme des Amts als Löwentrainer von einem dieser beiden Kandidaten aber sehr unwahrscheinlich.

Fünf Vorschläge mit weniger als 100 Stimmen

Weitere fünf von uns vorgschlagenen Kandidaten erreichen jeweils weniger als 100 der abgegebenen Stimmen. Sascha Hildmann, der – wie der oben genannte Wörle – einen durchaus beeindruckenden Durchmarsch durch die 3. Liga vorweisen kann (auch 23/24, mit Preußen Münster), erhält immerhin noch 88 Stimmen (6%). Robert Klauß, Thomas Oral (der im Zusammenhang mit Sechzig irgendwie immer gerne genannt wird), Michael Schiele und Andreas Heraf landen jeweils bei nur einem Prozent der abgegeben Stimmen.

Weitere Kandidaten?

Nun wissen wir zumindest schon mal Bescheid, was dem Löwenvolk bzw. den sechzger.de-Leser*innen in Bezug auf die vakante Position vorschwebt. Bleibt also abschließend zunächst nur noch die große Frage offen, wen die insgesamt 292 Personen im Kopf hatten und haben, die ihre Stimme in unserer Befragung keinem von uns vorgeschlagenen Kandidaten geben wollten. Wir sind gespannt auf die Antworten.

Das Ergebnis unserer Umfrage im Überblick

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Titelbild: Ein Platz auf der Trainerbank bei den Löwen ist zu besetzen

 

 

Gegnervorstellung 25/26: FC Viktoria Köln 1904 e.V.

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Viktoria Köln Fans im GWS 24/25

Großes Beben bei den Löwen und das vor der zweiten englischen Woche der Saison. Manch einer unkt schon, dass der Chaosverein TSV 1860 wieder in voller Blüte steht. Nun soll es also übergangsweise Alper Kayabunar von den Amateuren als Trainer richten. Die erste Aufgabe hätte hierbei durchaus eine leichtere sein können, ist der nächste Gast aktuell gut in Form und möchte sich mit den nächsten drei Punkten im vorderen Teil der Tabelle festsetzen. Der Gegner, welcher diese aus Giesing entführen will, kommt nicht aus den viel besungenen “blauen Bergen”, sondern vom Höhenberg im gleichnamigen Kölner Stadtteil. Es ist der FC Viktoria Köln 1904 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Man kann ruhig arbeiten am Höhenberg und auch deshalb hat sich Viktoria Köln in den letzten Jahren von einem ständigen Abstiegskandidaten hin zu einer gestandenen Drittligamannschaft entwickelt. Trotz vielen Umstellungen im Kader nach jeder Saison ist man in den letzten Jahren immer konkurrenzfähig und steht auch in dieser Saison nach acht Spieltagen mit dem neuen Cheftrainer Marian Wilhelm sehr gut da. Aktuell rangiert man mit 13 Punkten, einem Torverhältnis von 10:7 und einer Bilanz von 4-1-3 auf dem 6. Tabellenplatz und in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen.

Aus den letzten fünf Ligaspielen holte man 10 Punkte, musste sich aber am Wochenende gegen Osnabrück mit einem 0:0 Unentschieden zufriedengeben. Davor konnte man die letzten beiden Gegner der Löwen besiegen, gegen den VfB Stuttgart II nahm man dagegen keine Punkte mit. Im DFB-Pokal ist man in der ersten Runde gegen Paderborn ausgeschieden, im Mittelrheinpokal wiederum, dessen Titelverteidiger man ist, steht man in der 3. Runde.

Kader & Transfers

Wieder einmal gab es einen großen Umbau auf der rechten Rheinseite in dessen Zuge es auch einige Löwen nach Köln verschlagen hat. Insgesamt stehen beim FCV 19 Abgänge 17 Neuerwerbungen gegenüber, wobei sich ein Transferplus von einer halben Million Euro ergeben hat.

Abgänge

Auf der Abgangsseite sticht besonders Eigenbauspieler Zoumana Keita heraus. Der 19-jährigen Innenverteidiger wurde um 500 000€ vom RSC Anderlecht verpflichtet. Rechtsverteidiger Sidny Cabral (22), seines Zeichens Nationalspieler der Kap Verden, verschlug es zu CF Estrel Amador ins portugiesische Oberhaus. Auch für weitere Spieler war Der Höhenberg ein gutes Sprungbrett. Serhat-Semih Güter (27, MS) steht nun in Darmstadt unter Vertrag, Enrique Lofolomo (25, DM) läuft für Zulte Waregem in Belgiens erster Liga auf und Jonah Sticker (21, IV) wurde vom SC Paderborn verpflichtet. Außerdem kehrten die El Mala Brüder zum ihrem Stammklub FC Köln zurück, wo der jüngere Bruder Said inzwischen Stammspieler und Leistungsträger in der Bundesliga ist.

Zugänge

Es gab also einiges zu Ersetzten bei Viktoria Köln, um das gezeigte Niveau zu halten, doch das scheint gut geglückt zu sein. Allein von unserem TSV kamen drei Spieler. Tim Kloss (21) ist in der Dreierkette als Innenverteidiger gesetzt und gleichzeitig mit drei Treffern bester Torschütze. Auch Raphael Ott (19) und Soichiro Kozuki (24) zog es nach Köln, wobei Letzterer nach unseren Informationen morgen nicht einsatzberechtigt ist. Allgemein verpflichtete man fast ausschließlich junge Spieler unter 25. Die Aufnahmen sind einmal die Leihe von Frank Ronstadt (28, RV) aus Kaiserslautern und der Transfer von Top-Scorer David Otto (26, MS) vom Absteiger Sandhausen. Tragende Rollen spielen nach ihrer Ankunft außerdem Yannick Tonne (20, RA) der von den Schalke Amateuren kam, Leonhard Münster (23, ZM) von VfB Stuttgart II sowie Verthomy Bobby (22, IV) der von Standard Lüttich 16 FC aus der dritten belgischen Liga verpflichtet wurde. Letztere ist die Zweitvertretung von Standard Lüttich.

Bestandskader

Wichtige Stützen des Kaders sind jedoch auch über den Sommer erhalten geblieben. Im Tor steht eigentlich noch immer Dudu (26), der aber im letzten Spiel (sehr erfolgreich) von Neuzugang Arne Schulz (22, Paderborn) vertreten wurde. In der Innenverteidigung hält Kapitän Christoph Greger (28) den Laden zusammen, während eine Reihe wieder vorne Florian Engelhardt (22) in sein drittes Jahr geht. Nicht zu vergessen ist Sturmtank Lex-Tyger Lobinger (26) der aktuell bei zwei Treffern hält.

Trainer

Auch auf der Trainerbank hat es eine Veränderung gegeben. Nachdem Olaf Janßen nach Sandhausen gegangen ist, übernahm sein letztjähriger Co-Trainer Martin Wilhelm (37) den Job an der Seitenlinie. Der 37-jährige ist sein über 15 Jahren im Verein und hat vorher schon einige Jugendmannschaften trainiert. Der Berliner galt schon letztes Jahr als das taktische Hirn hinter dem Erfolg der Viktoria, weshalb die anhaltend guten Leistungen nicht besonders verwundern.

Löwenpower: Tim Kloss, Soichiro Kozuki, Raphael Ott, Christoph Greger (hat bis 2016 die gesamte Löwenjugend durchlaufen), Lex-Tyger Lobinger (spielte 2015/16 in der U17 der Junglöwen)

Vereinsgeschichte

Der aktuelle Verein ist ein Nachfolgeverein, welcher trotz der “1904” im Namen erst 2010 gegründet wurde. Die “Stammvereine” der FCV sind der “FC Germania Kalk”, der “Mühlheimer SV 06” und der “SC Preußen Dellbrück”. In der Einzelgeschichte dieser Vereine finden sich jeweils wieder viele Fusionen. Aufgrund dieser Geschichte sieht sich die Viktoria als “Repräsentant des rechtsrheinischen Fußballs”.  Ich starte aber trotzdem am Beginn:

Der heutige Verein bezieht sich auf den 1904 gegründeten “FC Germania Kalk”. In den Jahren bis 1918 wurden einige Fusionen durchgeführt, aus denen der “VfR Köln 04 rrh.” (rechtsrheinisch) hervorging. Dieser Klub konnte dann erste Erfolge verzeichnen und nahm u.a. am Finale zur deutschen Meisterschaft 1926 teil. Nach Problemen während der Kriegszeit entstand aus einer temporären “Kriegsspielgemeinschaft” im Jahre 1949 aus dem VfR und dem “Mülheimer SV 06” der “SC Rapid Köln 04”. Dieser hatte seinen Sitz am Sportpark Höhenberg, der noch immer Heimat des heutigen Vereins ist. Dies ist die eine Seite der Geschichte.

Die andere geht aus dem Stadtteil Dellbrück aus, der nach dem Krieg einige der erfolgreichsten Fußballvereine Kölns beherbergte. In den 50er Jahren war der “SC Preußen Dellbrück” die zweite große Nummer nach dem FC und erreichte 1950 das Halbfinale der deutschen Meisterschaft.

Die alte Viktoria

Im Jahre 1957 fusionierten die “Preußen” mit der Dellbrücker Nummer zwei “Rapid” zum “SC Viktoria 04 Köln”, um dem 1. FC Köln entgegentreten zu können.  In 1963 konnte man sich nicht für die Bundesliga qualifizieren und war von nun an zweitklassig, obwohl man in der Vorsaison noch am Messepokal teilgenommen hatte. In 1978 erfolgte der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord, aus der man, nach der Einführung der eingleisigen 2. Liga, wegen Zulassungsproblemen in 1981 wieder abstieg.

Die bis jetzt letzte Fusion passierte im Jahre 1994, als man mit dem “SC Brück” zusammenging und bis 2002 “SCB Preußen Köln” hieß. Die Umbenennung zum “SCB Viktoria Köln 1994” mit altem Wappen erfolgte 2002. Dieser Verein musste dann im Jahre 2010 Insolvenz anmelden. Zur Rettung der Jugendarbeit wurde der heute bestehende Klub gegründet. 11 Tage nach der Insolvenz wurde der “FC Viktoria Köln 1904 e.V.” aus der Taufe gehoben und übernahm alle Mannschaften des insolventen SCB.

Die neue Viktoria

Da ein Start in der Landesliga verweigert wurde und man nicht in der Kreisliga B beginnen wollte, wurde die Männerfußballabteilung des “FC Junkersdorf” aufgenommen. Mit deren Startrecht durfte man in der NRW-Liga einsteigen. Jetzt begann auch die Zeit der größten Vereinslegende der jüngeren Geschichte Mike Wunderlich, dem Rekordspieler und -torschützen der neuen Viktoria.

2012 gelang der Aufstieg in die Regionalliga West, 7 Siege im Mittelrheinpokal und 2019 war mit dem Aufstieg in die 3. Liga der größte Erfolg der jüngeren Vergangenheit geschafft. Seitdem halten sich die “Rechtsrheinischen” in der dritthöchsten Spielklasse und haben seit der letzten Saison die U17 und U19 aus dem NLZ in den jeweilig höchsten Spielklassen. Aktuell hat der Verein ca. 700 Mitglieder und bietet neben den Herren noch Frauen- und Inklusionsfußball an. Vereinsfarben sind schwarz, weiß und rot.

Fanszene

Die Fanszene der Viktoria ist sehr überschaubar. Dies ist natürlich besonders durch die starke Konkurrenz durch den FC und auch Fortuna Köln bedingt. Es gab über die Jahre einige Veränderungen auf den Rängen, sodass jetzt aktuell offizielle Fanclubs bestehen.

Als Ultras verstehen sich davon nur die “Juniors Höhenberg”, die die Mannschaft optisch und akustisch unterstützen. Früher gab es mehrere Ultra(orientierte)gruppen, z.B. die “High Society Höhenberg“, welche sich im Jahre 2019 nach dem Verlust der Zaunfahne auflösen mussten. Die Fanklubs der Kölner scheinen ein Faible für interessante Namen zu haben. Es existieren aktuell “Die Vollpfosten” und die “Schnullerbande”, in der Vergangenheit soll es u.a. “Senfschwanz – Die Senftras” und “13 Meter ohne Kopf” gegeben haben…

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der Trikotsponsor der Viktoria “Peynoos” ist spezialisiert auf den Vertrieb mediterraner Käsevariationen.
  • Die eSportler der Viktoria gewannen 2024 die 3. Liga eMeisterschaft
  • Köln wird wie der TSV 1860 seit dieser Saison von “Joma” ausgestattet.
  • Lex-Tyger Lobinger ist der Sohn des inzwischen verstorbenen, ehemaligen Weltklassse-Stabhochspringers Tim Lobinger.

Der 9. Spieltag im Überblick

Dienstag 19:00 Uhr 1. FC SaarbrückenMSV 02 Duisburg
19:00 Uhr VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden
19:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SV Waldhof Mannheim
19:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – FC Erzgebirge Aue
Mittwoch 19:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – 1. FC Schweinfurt 05
19:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SSV Jahn Regensburg
19:00 Uhr SC Verl 1924  – FC Ingolstadt 04
19:00 Uhr TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 1904
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – TSG Hoffenheim II

Der Mann an der Pfeife (gegen Viktoria Köln): Lukas Benen

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es hier um Lukas Benen aus Nordhorn. Der 32jährige Volkswirt kümmert sich am Mittwoch (18.60 Uhr – im sechzger.de Liveticker) um die Partie zwischen den Löwen und der Viktoria aus Köln auf Giesing Höhen. Sein erster Einsatz in der 3. Liga in dieser Saison.

Die meisten Einsätze in Liga 3

Wenn Benen am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr die Partie im Sechzgerstadion anpfeift, wird er damit aber die insgesamt meisten Einsätz seiner Karriere in der 3. Liga auf dem Konto haben. Insgesamt dann 58. 57 Mal kam er in der Regionalliga Nord, 26 Mal in der Oberliga Niedersachsen und 14 Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Mit bislang 259 gezeigten Gelben Karten in der 3. Liga (durchschnittlich viereinhalb pro Spiel) liegt er  im Mittel genau in dem Bereich der Kollegen, die unsere Löwen bislang in dieser Spielzeit gepfiffen haben. Gelb-Rot zeigt der Mann aus dem Südwesten Niedersachsens eher selten (bislang erst viermal). Glatt Rot zückte er im Schnitt in jedem sechsten Spiel, was leicht überdurchschnittlicher Häufigkeit entspricht. Achtmal zeigte er in seinen 57 Drittligaspielen auf den Elfmeterpunkt.

Erfolgsgeschichte: Lukas Benen und der TSV 1860

Seit dem Sommer 2019 ist Lukas Benen in der 3. Liga an der Pfeife aktiv und gleich an seiner zweite Partie auf dieser Ebene waren die Löwen beteiligt. Mit dem 3:1-Sieg gegen Carl-Zeiss Jena am 14. September 2019 hatte der Norhorner keinerlei Probleme. Bemerkenswert: In dieser Partie kam er ohne jede Verwarnung per Karte aus und verdiente sich vom kicker die Note 2,0. Auch in der Folgesaison war es ein 3:1-Sieg des TSV 1860, den Benen pfiff. Am 3. April 2021 siegten die Löwen während der Corona-Pandemie in Lotte gegen den KFC Uerdingen. Bei dieser Partie war übrigens der einzige Medienvertreter aus München, der live vor Ort war ein Redakteur von sechzger.de!

3. April 2021 in Lotte: Lukas Benen pfeift das Geisterspiel zwischen Uerdingen und Sechzig an.

Schon einmal Viktoria Köln

Die schöne Serie von einem gepfiffenen Spiel der Löwen pro Saison (das jeweils erfolgreich für 1860 endete) setzte sich auch in 2021/22 fort. Am 30. Januar war er beim 1:0-Sieg beim morgigen Gegner Viktoria Köln vor – weiterhin pandemiebedingt – nur 750 Zuschauern, darunter aber rund 250 Löwenfans, am Start. Gut ein Jahr später leitete er schließlich ein 1:0 gegen den SC Freiburg auf Giesings Höhen. Der ersten Punktverlust für 1860 München unter Schiedsrichter Benen erfolgte erst in seinem fünften Spiel unter Beteiligung der Löwen. Ein 1:1 in Lübeck an einem kalten Dienstag Abend Ende Januar 2024. Die insgesamt nur fünf Drittligapartien, die der für Vorwärts Nordhorn aktive Referee in der vergangenen Saison pfiff, fanden alle ohne Beteiligung der Löwen statt. 2024/25 war er insgesamt zehnmal in der 2. Bundesliga im Einsatz.

30. Januar 2022 in Köln: Schiedsrichter Benen erkundigt sich bei Dennis Dressel nach dessen Wohlbefinden.
6. Mai 2023, 1860-Freiburg II: Christopher Lannert wird behandelt. Löwenkapitän Jesper Verlaat und Schiedsrichter Lukas Benen beobachten das Geschehen.
23. Januar 2024 in Lübeck: Der Heimblock brennt. Schiedsrichter Benen (in ähnlich leuchtendem Gewand) macht aber noch keine Anstalten die Partie zu unterbrechen.

Linienrichter und vierter Offizieller

Unterstützt wird Benen morgen Abend an der einen Seitenlinie von Julius Martenstein aus Cölbe im Landkreis Marburg. Der Hesse stand in der letzten Saison einmal als vierter Offizieller in Benens Unparteiischen-Team. Auf der anderen Seite wird Fynn Kohn aus Husum das Fähnchen schwingen. Zum insgesamt vierten Mal in Zusammenarbeit mit Benen. Erstmals war dies übrigens bei der oben schon angesprochenen Partie der Löwen in Lübeck der Fall. Der vierte Offizielle heißt auf Giesing Höhen morgen Abend Johannes Wagner. Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um einen gebürtigen Rostocker handelt. Und nicht um jenen bfv-Schiri aus Ingolstadt, der das jünste Totopokalspiel der Löwen in Illertissen als Hauptschiedsrichter leitete.

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Titelbild: Schiedsrichter Lukas Benen im Gespräch mit einem Uerdinger Spieler. Löwe Niklas Lang beobachtet, wie ein Kollege behandelt wird. 

 

Faninformationen zu TSV 1860 München – Viktoria Köln

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (14) Blick auf die Westkurve

Das letzte Abendspiel der Löwen auf Giesings Höhen endete mit einem dramatischen 3:2-Heimsieg gegen den TSV Havelse. Auch diesmal wünschen sich die Fans natürlich wieder drei Punkte, nachdem sie gegen die TSG Hoffenheim II so bitter enttäuscht wurden. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Match des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln.

Faninformationen zu TSV 1860 – Viktoria Köln

Tickets

Das Grünwalder Stadion ist mal wieder ausverkauft, es wird also keine Tageskasse geben. Dauerkarten-Inhaber haben die Möglichkeit, ihre Dauerkarte noch bis zwei Stunden vor dem Spiel auf der offiziellen Löwen-Ticketbörse einzustellen, sodass andere Fans gegen die Gäste aus dem Rheinland dabei sein können.

Bei Problemen oder Fragen rund um Eure Tickets sind ab 17.00 Uhr die Clearing-Stellen Nord (Stehhalle), Süd/Ost (Haupttribüne) und West (Westkurve) am Stadion geöffnet.

Stadionöffnung & Verpflegung

Die Tore des Grünwalder Stadions werden um 17.30 Uhr geöffnet. Da vor dem Spiel rund ums Sechzgerstadion einiges geboten ist und gerade an einem Arbeitstag viele Besucher erst auf den letzten Drücker erscheinen, ist kurz vor Spielbeginn mit langen Schlangen zu rechnen. Deshalb: Früher zum Stadion kommen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Im Stadion erwartet euch bis 45 Minuten vor Anpfiff das “Early Bird Bier” für schlanke 3,50€ an den Kiosk-Flächen.

Wichtige Hinweise

Offensichtlich alkoholisierte Personen dürfen das Stadion nicht betreten. Zudem ist das Mitbringen von Flaschen aller Art (auch PET-Flaschen) verboten. Generell ist die Mitnahme von eigenen Lebensmitteln nicht gestattet. Auch Rucksäcke und Taschen, die größer als DIN A4 sind, können nicht mit ins Grünwalder Stadion genommen werden, da es vor Ort keine Aufbewahrungsstellen gibt.

Diesmal kein Löwentreff am Candidplatz

Zum Heimspiel gegen Viktoria Köln findet wegen des ungünstigen Termins unter der Woche diesmal ausnahmsweise kein Löwentreff am Candidplatz statt.

Allerdings wird es ab 16 Uhr einen Verkauf von Aufklebern gegen Spende am Grünspitz geben.

Das Pre-Match-Bier kann selbstverständlich in zahlreichen Lokalitäten in Giesing eingenommen werden.

Im Bamboleo gibt es wie gewohnt Artikel des e.V. zu kaufen, zum Beispiel auch den neuen Löwenblick der Abteilung Vereinsgeschichte.

Titelbild: CR Fotos

sechzger.de Talk 230: Entlassungen & Englische Woche

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Sechzger.de Talk Folge 230 Niederlage Gegen Erzgebirge Aue, Entlassungen Patrick Glöckner Christian Werner Vorschau TSV 1860 München Viktoria Köln Und Wehen Wiesbaden TSV 1860

Nach der dritten Niederlage in Folge wurden Geschäftsführer Christian Werner und Trainer Patrick Glöckner beim TSV 1860 München entlassen. Über die Freistellungen, das Auswärtsspiel in Aue sowie die beiden Begegnungen in der Englischen Woche gegen Köln und Wiesbaden spricht Jan im sechzger.de Talk Nummer 230 mit seinen Gästen.

Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue

Nichts zu holen gab es für den TSV 1860 München beim Gastauftritt im Erzgebirge. Mit 0:2 unterlagen die Löwen – wenn auch unglücklich. Zunächst zählte ein reguläres Volland-Tor nicht, dann traf das Team von Patrick Glöckner zwei Mal den Pfosten. Über die Anreise sowie das Spiel redet Jan mit seinen Gästen Thomas, Peter und Christian im sechzger.de Talk Nummer 230 zu Beginn.

Entlassungen von Christian Werner und Patrick Glöckner

Danach sind natürlich die Freistellungen von Geschäftsführer Christian Werner und Trainer Patrick Glöckner ein Thema im Podcast. Insbesondere die Abberufung von Werner überraschte dabei viele Löwenfans und kam unerwartet. Die vier Teilnehmer in der aktuellen Runde bewahren jedoch die Ruhe und analysieren die aktuelle Situation beim TSV 1860 München.

Vorschau Heimspiel gegen Viktoria Köln

Danach widmet sich der Talk dem ersten von zwei Spielen, die in dieser Woche noch auf dem Programm stehen. Los geht es mit einem Heimspiel gegen Viktoria Köln am Mittwochabend. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18:60 Uhr. Den TSV 1860 betreut gegen den aktuellen Tabellen-6. als Trainer Alper Kayabunar.

Vorschau Wehen Wiesbaden

Auch beim kommenden Auswärtsspiel in Wiesbaden wird der Übungsleiter der U21 aus der Bayernliga Süd die Profis als Coach auf die Partie einstellen. Der SV Wehen ist derzeit Tabellennachbar der Viktoria aus Köln und liegt auf Rang 7. In Wiesbaden geht es am Sonntag um 16:30 Uhr um die nächsten drei Punkte.

Der sechzger.de Talk 230 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

30.09.2017: TSV 1860 gewinnt RL-Spitzenspiel gegen Schweinfurt

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30.09.2017 TSV 1860 FC Schweinfurt 05
Choreographie zum Heimspiel des TSV 1860 gegen den FC Schweinfurt 05 am 30.09.2017

Erster gegen Zweiter, Favorit gegen Verfolger. Mit fünf Punkten Vorsprung startete der TSV 1860 am 30.09.2017 in die Partie gegen den FC Schweinfurt 05. Für die Schnüdel musste also fast schon ein Sieg auf Giesings Höhen her, um die Löwen in der Tabelle nicht enteilen zu lassen. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass die drei Punkte an diesem Wiesn-Samstag in Giesing bleiben würden.

TSV 1860 überrumpelt den FC Schweinfurt 05

Es war angerichtet. 12.200 Zuschauer fanden an diesem Samstag Nachmittag den Weg ins Grünwalder Stadion, wobei die Gäste ihr Kontingent überraschenderweise nicht ausgeschöpft hatten. Die Löwen legten los wie die Feuerwehr: Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als Markus Ziereis das Stadion zum ersten Mal erbeben ließ. Sascha Mölders hatte den langen Ball in seiner unnachahmlichen Art festgemacht, den mitgelaufenen Sturmkollegen perfekt in Szene gesetzt und der Zier schob eiskalt zum 1:0 ein. Traumstart!

Die ganz in weiß gekleideten Löwen ließen nicht locker und legten direkt nach. Diesmal trieb Nicholas Helmbrecht den Ball durchs Mittelfeld, legte dann ab auf Mölders und der zirkelte den Ball aus knapp 20 Metern ins lange Ecke. 2:0 nach 13 Minuten. Eine frühe Vorentscheidung?

Die Schnüdel schlagen zurück

Mitnichten, denn der FC Schweinfurt 05 kam nun besser ins Spiel und drängte 1860 zunehmend in die eigene Hälfte. Als Fery in der 32. Minuten zum 2:1 verkürzte, war plötzlich wieder alles drin für die Gäste, die in der Folge einige Chancen zum Ausgleich hatten – und vergaben.

In der 56. Minute folgte jedoch der nächste Rückschlag für die Löwen. Helmbrecht musste mit Gelb-Rot vom Platz, Münchens große Liebe musste nun also in Unterzahl um die drei Punkte kämpfen. Die Schnüdel mit den späteren Löwen Marius Willsch und Herbert Paul zogen teilweise ein Powerplay auf, scheiterten aber immer wieder an der von Jan Mauersberger und Aaron Berzel organisierten Abwehrreihe der Löwen.

Mölders erlöst die Löwen

Fünf Minuten vor dem Ende erlöste schließlich – na klar – Sascha Mölders die Löwen mit dem 3:1. Berzel schlug einen langen Ball in die Spitze, den Mölders ideal annahm, sich durch zwei Gegenspieler durchtankte und perfekt zum Schlusspunkt der Partie einnetzte. Ein ungemein wichtiger Sieg für Sechzig, denn mit diesem Sieg über den FC Schweinfurt 05 vergrößerte der TSV 1860 seinen Vorsprung auf acht Punkte und zeigte deutlich auf, dass man sogar zu zehnt in der Lage ist, die direkte Konkurrenz in Schach zu halten. Der Rest ist bekannt: Am Ende der Saison stand der Meistertitel in der Regionalliga Bayern. In der Relegation setzten sich die Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken durch und stiegen nach einem Jahr in der Vierklassigkeit in die 3. Liga auf.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Daniel Bierofka setzte gegen den FC Schweinfurt 05 auf folgende Elf des TSV 1860.

Hiller – Weeger, Berzel, Mauersberger, Steinhart – Wein, Hursan (70. Köppel), Helmbrecht, Karger (82. Andermatt) – Ziereis (56. Koussou), Mölders

Tore:
1:0 Ziereis (6.), 2:0 Mölders (13.), 2:1 Fery (32.), 3:1 Mölders (85.)

Gelb-Rot:
Helmbrecht (56.)