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sechzger.de Talk 280: “Frankenspiele” und Blick nach Burghausen

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Moderator Christian begrüßt im sechzger.de Talk 280 Thomas Spiesl, Peter und Max und die vier besprechen die beiden zurückliegenden Spiele am Dienstag Abend in Fürth und am Sonntag Nachmittag gegen die Zweitvertretung aus Nürnberg. Zwei “Frankenspiele” also. Neben der obligatorischen Schnellraterunde geht es dann natürlich um die nächste Herausforderung für dden TSV 1860 an des Gegners Platz. Am Samstag reist der Löwentross nach Burghausen zum SV Wacker.

1:1 in Fürth 

Ausführlicher, als ursprünglich wohl geplant beschäftigt sich die Runde mit dem Auswärtsspiel im Fürther Ronhof in der vergangenen Woche. Alle vier Protagonisten waren vor Ort und lassen sowohl die Stimmung, die Kulinarik (sofern man etwas Essbares im Stadion ergattern konnte) und natürlich das Spielgeschehen Revue passieren.

2:0 gegen Nürnberg

Frischer sind die Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg II, das Max – Wiesn-geschädigt und anders als geplant – zu Hause vor dem Fernseher verfolgt hat. Seine entsprechende Perspektive ist aber eine durchaus hilfreiche Ergänzung zu den Eindrücken, die Peter (aus der Westkurve) und Thomas & Christian (vom Tickern auf der Haupttribüne) anzubieten haben. Unter’m Strich konstatiert der sechzger.de Talk 280 den zweiten Heimsieg in Folge, eine gute Leistung der Löwen und ein mal wieder sehr stimmungsvolles Fußballerlebnis in Giesing.

Schnellraterunde by Thomas Spiesl

Auch diesmal hat sich unser Mr. Schnellraterunde ein paar knifflige Fragen für die drei Kollegen ausgedacht. Bei den meisten Antworten liegen Max, Peter und Christian im Antwortverhalten gar nicht so schlecht.

Blick auf das Spiel in Burghausen

Durchaus erstaunliches fördert der sechzger.de Talk 280 hinsichtlich der Historie von Pflichtspielen gegen den SV Wacker Burghausen zu Tage. Das erste Duell dieser Art fand nämlich erst im 21. Jahrhundert statt. Über vergangene Duelle mit den Team von der Salzach (u.a. über das erste Aufeinandertreffen im Oktober 2004 auf Giesings Höhen) wird gesprochen. Beim abschließenden Tipp zeigen sich alle vier Teilnehmer sehr optimistisch!

Der sechzger.de Talk 280 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Rugby: Aufsteiger StuSta/1860 in Vorarlberg chancenlos

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1860 Rugby

Zum Auftakt der Regionalliga-Saison kassierte die Spielgemeinschaft StuSta/1860 beim Vorarlberg RUFC eine deutliche 12:50-Niederlage. Bereits am kommenden Samstag haben die Rugby-Löwen gegen die SG Ulm/Ravensburg die nächste Chance auf Punkte in der neuen Liga.

Aufsteiger StuSta/1860 in Vorarlberg chancenlos

In der letzten Spielzeit gelang der Spielgemeinschaft SV StuSta Dragons Freimann / TSV 1860 München in ihrer Premierensaison direkt der Aufstieg in die Regionalliga. Dass dort nochmal ein anderer Wind weht, mussten die Rugby-Löwen direkt zum Auftakt schmerzvoll erfahren. Auf dem Sportplatz Rote Erde in Hohenems unterlagen die Münchner den Gastgebern deutlich mit 12:50. Wer sich das Match anschauen möchte, um einen Eindruck zu gewinnen, der wird HIER fündig.

Zwar schnupperte man in der 1. Halbzeit mehrmals am Ausgleich und konnte nach dem Seitenwechsel seine Chancen nicht nutzen, doch die Vorarlberger agierten auch eiskalt und bestraften jeden Fehler der Löwen gnadenlos. Dennoch boten die Münchner einen beherzten Kampf, v.a. wenn man bedenkt, dass man nicht in Bestbesetzung antreten konnte, die meisten Spieler erstmals in der Regionalliga aufliefen und ein Akteur sein allerstes Spiel überhaupt absolvierte. Leider wurde der Einsatz nicht belohnt, aber die Saison ist ja noch jung.

Ergebnisse des 1. Spieltages

München RFC – RFC Bad Reichenhall 104:7
SG Ulm/Ravensburg – TSV 1846 Nürnberg 86:5
Vorarlberg RUFC – SG StuSta/1860 München 50:12
RC Innsbruck – RC Regensburg 2000 36:13

Erstes Heimspiel gegen Ulm/Ravensburg

Mit der SG Ulm/Ravensburg ist am kommenden Samstag (26.09., 14.30 Uhr) ein Team zu Gast, das seine erste Partie deutlich gewonnen hat und sicherlich als Favorit in die bayerische Landeshauptstadt reist. Gespielt wird auf der Anlage des ESV München-Freimann (Frankplatz 15, 80939 München); über Unterstützung würden sich die Rugby-Löwen sehr freuen!

Sechzig um sieben: Guide zur Anmeldung von Forderungen beim Insolvenzverwalter

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SECHZIG UM SIEBEN

Sportlich läuft es ja ganz gu taktuell beim TSV 1860 München. Am Wochenende wurde Titelverteidiger Nürnberg II besiegt. Damit liegen die Löwen aktuell auf Rang 3 der Tabelle. Wirtschaftlich sind zahlreiche Löwenfans durch die Insolvenz der KGaA und den damit verbundenen doppelten Jahreskartenkauf finanziell gebeutelt. Nun kann man seinen Forderungen daraus beim Insolvenzverwalter anmelden.

Wie kann man Forderungen beim Insolverwalter Dr. Liebig anmelden?

Wie bei jedem Insolvenzverfahren können derzeit die Gläubiger (also diejenigen, denen das insolvent gegangene Unternehmen Geld schuldet) ihre Forderungen anmelden. Darunter sind auch die Löwenfans, die eine Jahreskarte bei der KGaA für die dritte Liga gekauft haben und bisher ihr Geld dafür nicht rückerstattet bekommen haben. Wie Ihr Eure Forderungen beim Insolvenzverwalter anmeldet, um wenigstens einen Teil Eurer Kohle zurück zu bekommen, hat Tobias Taprogge für Euch nochmal zusammengestellt.

Rückschau auf den Sieg gegen Nürnberg II

Nach weitgehend ausgeglichener Hälfte machte 1860 im zweiten Durchgang gegen die Gäste aus Franken ernst. Schließlich gewannen die Löwen verdient mit 2:0. Für Andreas Wolf, den Trainer der Nürnberger, “am Ende auch ein verdienter Sieg” für 1860. Wie Alper Kayabunar und mehr oder weniger bekannte Personen aus dem Umfeld des TSV 1860 das Spiel gesehen haben, findet Ihr wie immer in unseren Stimmen zum Spiel.

Auswärtstrikots ab Mittwoch erhältlich

Das Warten hat ein Ende: Am Mittwochabend um 18.60 Uhr gehen auch die dunkelblauen Auswärtstrikots des TSV 1860 in den Verkauf. Vermutlich wird man auch dieses Mal schnell sein müssen, um eins der begehrten Trikots zu ergattern.

Richy Neudecker neuer Trainer des SSV Eggenfelden

Der SSV Eggenfelden hat auf die Negativserie der letzten Wochen reagiert und mit Ex-Löwe Richard Neudecker einen neuen Trainer installiert. Der 29-Jährige stand letzte Saison noch als Spieler beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag. Nun soll er den Tabellenletzten der Landesliga Südost vor dem Abstieg bewahren.

Damit geht Ihr wieder gut informiert in diesen Dienstag. sechzger.de wünscht Euch einen schönen (Wies’n-)Tag!

TSV 1860: Auswärtstrikots ab Mittwochabend im Verkauf

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Auswärtstrikots TSV 1860

Das Warten hat ein Ende: Am Mittwochabend gehen auch die dunkelblauen Auswärtstrikots des TSV 1860 in den Verkauf. Vermutlich wird man auch dieses Mal schnell sein müssen, um eins der begehrten Trikots zu ergattern.

Auswärtstrikots ab Mittwochabend im Verkauf

Wie den Social Media-Kanälen des TSV 1860 München und von Ausrüster Societas zu entnehmen ist, startet der Verkauf der Trikots am Mittwoch um 18.60 Uhr – recht viel später sollte man wohl auch nicht dran sein, wenn man erfolgreich sein möchte. Am besten schon mal folgenden Link speichern:

https://www.1860shop.de/

Zur Erinnerung: 8.000 Exemplare des Heimtrikots waren in nicht einmal einer Stunde vergriffen! Die Einnahmen aus den Trikotverkäufen kommen zu 100 % der Spielbetriebsgesellschaft des TSV 1860 München zugute.

 

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Giesinger Gedanken: Zahlenspiele – zehn Spieltage später

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TSV 1860 1 FC Nürnberg II

Neun Spiele. Zehn Spieltage später.

Früher war jetzt langsam der Zeitpunkt, an dem ich angefangen habe zu rechnen.

Wie viele Punkte haben wir?

Wie weit sind wir vom Tabellenführer entfernt? Und wie weit vom Keller?

Wie viele Spieltage braucht es noch, bis der Trainer fliegt?

Aber vor allem:

Wie lange kann das eigentlich noch gut gehen?

Zehn Spieltage waren mehr als ein Zwischenstand. Sie waren die erste Bilanz für die (wieder-)kommenden Probleme. Die alljährlichen Zahlenspiele.

Und heute?

Heute rechne ich auch. Aber ich rechne anders.

In den beiden letzten Saisons waren es zum gleichen Zeitpunkt 12 beziehungsweise 13 Punkte. Aber seit dem Neustart mussten die Löwen in der Regionalliga noch nicht einmal als Verlierer vom Platz gehen – auch wenn es sich manchmal so angefühlt hat. Mit 17 Punkten grüßt man aus dem Verfolgerfeld.

Natürlich in einer anderen Liga. Natürlich ist das erst ein kleiner Ausschnitt der 36 zu absolvierenden Spiele. Und natürlich wäre es völlig falsch, daraus jetzt einen Anspruch abzuleiten.

Es geht (nicht) nur um die Zahlen

Heute beschäftigen mich nach zehn Spieltagen auch im Sportlichen andere Dinge mehr, als die Tabelle.

Spieler, deren Namen vor kurzem noch nicht viele Löwen kannten, stehen jetzt als Leistungsträger auf dem Platz. Dazu einen Kern aus Spielern, die viel Erfahrung und eine echte Verbindung zu Sechzig mitbringen.

Erfahrung trifft auf Jugend, Vergangenheit auf Zukunft.

Ich habe das Gefühl, dass sich diese Mannschaft von Spiel zu Spiel entwickelt. Schritt für Schritt holt man den Rückstand der kaum vorhandenen Vorbereitungszeit nach.

Aber das Wichtigste: Jeder, der auf dem Platz steht, gibt 100% für Sechzig. Und so wachsen die Zahlen und erzählen ihre Geschichte.

8000 Gründe

Ausverkauft.

Das war das Einzige, was Löwenfans sehen konnten, die mehr als eine Stunde nach Öffnung des neuen Online-Shops noch ein Löwentrikot ergattern wollten. 8000 Mal wurde das neue Jersey innerhalb von der ersten Stunde verkauft. Ein Trikot, das mehr ist als ein Stück Stoff, weil es für viele auch ein sichtbares Zeichen unseres Neustarts geworden ist.

Die Zahlen bestimmen doch wieder einmal die Löwenwelt. Denn sogar über 10.600 Löwen haben sich eine Dauerkarte für diese Saison gekauft – viele davon sogar zum zweiten Mal in diesem Sommer. Das alleine sind fast viermal so viele Zuschauer, wie der Zuschauerschnitt des letztjährigen Zuschauermeisters aus Würzburg bei seinen Heimspielen. Ganz abgesehen davon, dass man in der Liga bislang kein Heimspiel mit weniger als 15.000 Löwen zu sehen bekam.

Der eigentliche Unterschied

In den vergangenen Jahren gab es für mich nach zehn Spieltagen zwei Optionen:

  1. Es kriselt und ich warte auf den nächsten Streit, den nächsten Zerfall, die nächste Hiobsbotschaft.
  2. Es läuft ganz gut und ich traue der Ruhe nicht.

Ich war so sehr beschäftigt mit dem, was schlecht laufen könnte oder schon schlecht lief, dass ich vergessen hatte, wie es sich anfühlt, wenn man nicht ständig darauf wartet, was als Nächstes schief läuft. Es gab keinen Raum für Entwicklung.

Jetzt wächst plötzlich alles. Eine Mannschaft zusammen. Junge Spieler zu Leistungsträgern. Unser Stadion wieder auf 25.000 Plätze.

Und eine sportliche Entwicklung, bei der man nach zehn Spieltagen nicht darüber diskutieren muss, wann es endlich besser wird.

Elf Spieltage später

Vor elf Spieltagen habe ich mich noch gefragt, was dieser Sommer mit Sechzig machen würde.

Vor zehn Spieltagen habe ich mich noch gefragt, ob das gut gehen wird.

Heute frage ich mich, wie weit wir in den nächsten zehn kommen.

Und ganz plötzlich merkt man zehn Spieltage später, dass man längst nicht mehr dort steht, wo man angefangen hat.

 


 

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und stellen die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors dar. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Post von Dr. Liebig: So meldet man seine Forderungen an

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TSV 1860 München SC Preußen Münster Banner Freiheit Für Sechzig Vor Der Westkurve

In den vergangenen zwei Wochen haben diejenigen, die bereits bevor die Lichter in der KGaA ausgingen eine Dauerkarte erworben haben, Post von Dr. Max Liebig bekommen. Im Brief des Insolvenzverwalters wird unter anderem erklärt, wie man seine Forderungen anmelden kann.

Dr. Liebig: Forderung muss aktiv angemeldet werden

Jeder, für den sich aus den Unterlagen der insolventen TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eine mögliche Forderung aus dem Erwerb einer Dauerkarte ergibt, sollte in den vergangenen Tagen einen solchen Brief erhalten haben. Dort weist der Insolvenzverwalter Dr. Liebig ausdrücklich darauf hin, dass die Forderung aktiv angemeldet werden muss. Eine automatische Berücksichtigung wird im Insolvenzverfahren nicht erfolgen.

Diese Anmeldung muss bis spätestens 20. Oktober 2026 erfolgen. Dafür steht den Löwenfans das Gläubigerinformationssystem (GIS) des Insolvenzverwalters zur Verfügung. Nach einer einmaligen Registrierung per E-Mail kann dort das Insolvenzverfahren aufgerufen und die Forderung mit der im Anschreiben enthaltenen persönlichen PIN angemeldet werden.

Für die Forderungen aus den im Schreiben benannten Dauerkarten müssen laut Dr. Liebig keine zusätzlichen Nachweise hochgeladen werden. Wer darüber hinausgehende Forderungen anmelden möchte, muss dafür die entsprechenden Belege im GIS hinterlegen.

So funktioniert die Forderungsanmeldung

  1. GIS aufrufen: Über die Internetseite der Insolvenzverwaltung (https://www.inso-liebig.de/service) kann über den Punkt „Service“ -> „Gläubigerinformationssystem“ das GIS aufgerufen werden.
  2. Nutzerkonto anlegen: Wer noch kein Konto besitzt, muss sich zunächst registrieren
  3. Insolvenzverfahren aufrufen: Wer seine Forderungen (wie die meisten Löwenfans es sind) als natürliche und nicht als juristische Person anmelden will, wählt diesen Punkt bei der Verfahrenssuche aus. Hier kann das Verfahren direkt über die persönliche PIN aus dem Anschreiben gefunden werden.
  4. Forderung anmelden: Jetzt kann die bestehende Forderung (insofern sie im Anschreiben so aufgelistet wurde) ohne weitere Nachweise angemeldet werden. Achtet darauf, dass in der Forderung, für die korrekte Zuordnung, eure Kundennummer und die richtige Summe aus den Anschreiben des Insolvenzverwalters angegeben sind.

Alternativ kann die Forderung auch per E-Mail oder auf dem Postweg angemeldet werden. Das dafür vorgesehene Formular stellt Dr. Liebig auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Forderung anmelden, Verein nicht belasten

An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit der Anmeldung eurer Forderung weder dem e.V. noch dem neuen Profibetrieb geschadet wird. Die Forderung richtet sich gegen die insolvente KGaA und damit gegen die alte Gesellschaft. Der neue Profibetrieb ist eine eigenständige Gesellschaft und nicht Schuldner der hier beschriebenen Dauerkartenforderungen.

Wer seine Forderungen anmeldet, nimmt 1860NEU also kein Geld weg. Man macht lediglich einen eigenen Anspruch im laufenden Insolvenzverfahren geltend. Wer eine berechtigte Forderung hat, sollte deshalb von der Möglichkeit der Anmeldung Gebrauch machen.

Titelbild: CR-Fotos

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – 1. FC Nürnberg II 2:0

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Nach dem zweiten Heimsieg der Löwen in Folge am ersten Wiesn-Sonntag gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg äußern sich bei uns in den “Stimmen zum Spiel” – wie gewohnt – die an dem Ereignis mittelbar oder unmittelbar Beteiligten. Um das Oktoberfest geht es dabei interessanterweise bestenfalls am Rande. Ganz offensichtlich ist Fußball mit dem TSV 1860 in Giesing für alle immer ein Volksfest, egal zu welcher Jahreszeit.

Stefan Kranzberg (sechzger.de Redakteur):

Nach ein paar Spielen auf der Pressetribüne endlich mal wieder in der Stehhalle auf dem gewohnten Platz neben Bernd Winninger. Tatsächlich fand ich die Stimmung zu Beginn a bisserl mau, aber mit dem Fallrückzieher von Deniz ging ein Ruck durchs Publikum und auch die Stehhalle ist erwacht. Alles in allem ein verdienter Sieg, der auch höher hätte ausfallen können, wenn man die Konterchancen mal vernünftig ausspielen würde. Ein würdiger Abschluss an der Tankstelle mit neuen Bekannten aus Skandinavien und im Bamboleo. Vielleicht kommt gegen Ansbach erstmals mein Sohn mit ins Grünwalder Stadion. Hoffentlich klappt das!

Tunay Deniz (mit Tor und Torvorlage danach bei BR24):

Ich glaube heute haben wir genau das gezeigt, was der Trainer von uns gefordert hat. Eine klare Nummer auf jeden Fall. 2:0 gewonnen, souverän. Wir versuchen natürlich jetzt hier zu Hause die Siege auch einzufahren und es tut auf jeden Fall sehr sehr gut zum Wiesn-Wochenende.

Felix Weber (2:0-Torschütze in der ‘Mixed Zone’):

…vor allem jetzt mal ein Standard-Tor. Ich glaube, in Fürth hatten wir zwölf Ecken, da kam keine gut oder wir haben keine gut verwertet. Das haben wir jetzt gut trainiert diese Woche und war natürlich gut, dass es jetzt gleich geklappt hat.

Paul Österrreicher (Fan von Rapid Wien):

Das zweite Heimspiel in zehn Tagen in München besucht und diesmal die Perspektive komplett gedreht: von der Kurve ging es diesmal mit einer kleinen Rapid-Delegation in den VIP-Bereich und auf die Haupttribüne. Die Alm ist ein toller angenehmer Ort und zur Wiesnzeit der passendste VIP-Bereich für 1860 überhaupt. Beim Stadionbesuch in München freue ich mich am meisten den alten Flair des Stadions aufzusaugen und genieße die positive Stimmung. Das Spiel gegen die Zweite von Nürnberg startete etwas schwierig, aber endete mit verdienten drei Punkten für die Löwen. Besonderen Dank möchte ich an meinen Freund Gernot richten, der mich nach drei Spielen und drei Siegen sicher bald wieder einladen wird. Sechzig München immer eine Reise wert. Auf die Löwen!

Alper Kayabunar (Trainer 1860 bei BR24):

Es freut mich sehr für die Fans, dass wir sie belohnt haben, dass sie zufrieden nach Hause gehen – oder zufrieden dann auf die Wiesn. Aber vor allem freut es mich für die Jungs, weil wir uns viel vorgenommen haben, wieder ein paar Sachen angepasst haben. Weil einige Sachen funktioniert haben, wie ein Standardtor, was wir die Woche besprochen haben. (…) Das ist uns jetzt oft passiert, dass wir dann den Ausgleich kassiert haben. Es war ein Thema, was wir besprochen haben, dass wir auch mal so eine Situation aushalten und nicht ungeduldig werden. Aber immer wieder versuchen, einen Auslöser zu finden. Das wollten wir einfach verbessern und deswegen freut es mich, dass es heute geklappt hat.

Andreas Wolf (Trainer Nürnberg II in der Pressekonferenz):

Erstmal Glückwunsch zum Sieg. Ich glaube am Ende auch ein verdienter Sieg. Mich ärgern nur zwei Aktionen. Das ist die erste Halbzeit, wo Robin den langen Ball spielt und wir eigentlich durch sind und unser Spieler wird da gehalten. Da fehlt so bisschen die Erfahrung, einfach zu fallen. Dann gibt’s vielleicht die eine oder andere Karte. Und dann beim Elfmeter ist‘s –  finde ich – eine fifty-fifty-Situation, die er ja dann pfeift und somit nimmt er auch ein bisschen Einfluss aufs Spiel. Aber am Ende war es einfach zu wenig von uns. Sechzig hat auf die Fehler von uns gewartet, gelauert. Die haben sie ausgenutzt, die haben wir ihnen auch dann gegeben. Leider! Und nach vorne haben wir zu wenig Durchschlagskraft gehabt. Dementsprechend dann am Ende auch verdient mit 0:2 verloren.

Andi Beserich (Allesfahrer & Vorstand der Lechspitzlöwen):

Spätsommer, Sonne, Sechzig! Alles war angerichtet für einen überragenden Sonntag. Auch wenn uns zweite Mannschaften generell selten liegen, war ich heute echt positiv gestimmt. Ich war heute in drei Generationen bei den Löwen. D‘Mam, d‘Oma und i! Und was soll ich sagen? – Die ersten 15 Minuten waren ziemlich wacklig, danach wurde sich in der ersten Halbzeit weitesgehend neutralisiert. Die Halbzeitansprache von Alper hat anscheinend gewirkt, weil heute hatte ich spätestens nach dem 2:0 das Gefühl, dass wir uns nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Weiter geht’s, das war noch lange nicht alles!

Eric Uhlmann (nach seinem Startelfdebüt in der ‘Mixed Zone’):

Ich bin sehr glücklich! Vor allem: Das erste Mal über neunzig Minuten nach sehr sehr langer Zeit. Ich hab’s gut überstanden und bin extrem stolz auf die Mannschaft. (…) Seitdem ich jetzt da bin, ist das Motto Zu-Null-Spielen ganz hoch bei uns im Thema und deswegen sag ich’s nochmal: Ich bin  mega-stolz, dass wir die Bälle reingehauen haben und die Null verteidigt haben.

Patrick (Löwenfan und “Teilzeit-Nürnberger”):

Sechzig gegen Nürnberg. Ein Spiel, auf das ich mich schon lange gefreut habe, erst recht als ich erfahren habe, dass Teile der aktiven Fanszene mit nach München kommen. Leider wurde ich aber ein wenig enttäuscht, als ich dann im Stadion sah, das es keinen Support auf der Gastseite gab. Nun aber zum Spiel: In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, konnten aber leider zu wenig draus machen und vom letztjährigen Meister der Regionalliga kam meiner Ansicht nach auch erschreckend wenig gefährliches vor unser Tor. Der Treffer direkt nach Wiederanpfiff war dann verdient, auch wenn‘s einen Elfmeter dazu brauchte. Kurz hatte ich die Befürchtung. dass es wieder nicht reichen würde, haben wir doch die letzten Spiele immer den Vorsprung hergegeben. Aber wie jeder weiß, waren wir nach Ecken bekanntlich immer stark und so war ich dann auch ein wenig entspannter und siegessicherer, zumal von Nürnberg weiterhin nichts gefährliches kam. Verdienter Sieg genauso wie Nürnberg am Samstag beim KSC.

Peter Schaefer (Vizepräsident & erneut frisch gebackener Papa):

Gestern durften wir zum Wiesn-Auftakt das aus meiner Sicht beste Spiel unserer Mannschaft in dieser Saison mit einem 2:0-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft vom Glubb bejubeln. Bei Nürnberg II standen übrigens sechs Profis des Zweitligakaders in der Startelf. Hier kann man sehen, dass eine Elf, die nicht eingespielt ist, auch mit namhaften Verstärkungen nicht sofort funktioniert. Die Löwen haben den Glubberern aber auch mit hoher Zweikampfintensität und Galligkeit keine Freude an diesem Spiel gegeben. Geben wir dieser Mannschaft und unserem Coach Alper noch Zeit und Vertrauen, dann werden wir noch viele Spiele sehen, die uns Freude bereiten.

 

21.09.2004: TSV 1860 scheitert im DFB Pokal an Eintracht Trier

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Tsv 1860 Eintracht Trier Dfb Pokal Grünwalder Stadion

Satz mit X! In der 2. Runde des DFB Pokals traf der TSV 1860 in der Saison 2004/05 auf Eintracht Trier. Das vermeintliche Glückslos entpuppte sich nach 120 Minuten und Elfmeterschießen als Endstation im Pokalwettbewerb.

Zähe Angelegenheit vor knapp 6.000 Fans

Lediglich 5.800 Zuschauer verirrten sich am 21.09.2004 ins Grünwalder Stadion, um die Löwen in die 3. Runde des DFB Pokals zu schreien. Der Bundesliga-Absteiger hatte sich in der 1. Runde mühsam mit 1:2 bei Germania Schöneiche durchgesetzt (Tore: Kioyo, Agostino), das Team von der Mosel hatte mit 1:3 bei der SG Wattenscheid 09 gewonnen.

Auch wenn die Löwen als Favorit in die Partie gingen, zeigte sich schon bald, dass das ein hartes Stück Arbeit werden würde. Die Eintracht sorgte mit aggressivem Pressing von Beginn an dafür, dass Sechzig nicht ins Spiel kam. Trier kontrollierte zunächst die Partie und erst nach einer Viertelstunde drückten die Truppe von Rudi Bommer der Begegnung ihren Stempel auf. Marco Gebhardt und Emanuel Krontiris vergaben die besten Chancen für 1860.

TSV 1860 scheitert an Eintracht Trier

Sechzig rannte unentwegt gegen mit zunehmender Spieldauer immer defensiver agierende Moselstädter an, brachte den Ball jedoch nicht im Netz unter. Patschinski vergab nach knapp einer Stunde Spielzeit die beste Chance für die Gäste und scheiterte auch in der Verlängerung knapp. So stand es auch nach 120 Minuten 0:0 und es ging ins Elfmeterschießen.

Dort machte es Patschinski dann besser und brachte den entscheidenden Versuch dann im Tor unter. Zuvor hatte Eintracht-Keeper Kresic sowohl gegen Krontiris als auch gegen Marcel Schäfer pariert und Pelzers Fehlschuss wettgemacht. Damit war das überraschende Aus des TSV 1860 gegen Eintracht Trier besiegelt und Rudi Bommer hatte seine Position als Löwen-Trainer nicht gerade gestärkt. Mitte Dezember 2004 waren seine Tage an der Grünwalder Straße dann endgültig gezählt…

Die Aufstellung der Löwen

Gegen Eintracht Trier schickte Rudi Bommer am 21.09.2004 folgende Elf aufs Feld:

Hofmann – Meyer, Komljenovic, Costa, Schäfer – Lehmann, Baier (101. Ojigwe), Pflipsen, Gebhardt – Krontiris, Agostino

Fotogalerie zu TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II

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titelbild fotogalerie 1860 nürnberg

Wiesnauftakt, Sonnenschein, Heimspiel, drei Punkte – was könnte denn noch perfekter sein? In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Nürnberg II.

Fotogalerie zu TSV 1860 – 1. FC Nürnberg II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram, TikTok oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Sechzig um Sieben: Wiesn Auftakt nach Maß

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles Interessante rund um den TSV 1860 München gibt es nun hier kompakt bei Sechzig um Sieben.

2:0 am ersten Wiesn-Sonntag! Löwen schenken dem Club ein.

Zwar ohne die in den letzten Jahren schon zur Tradition gewordenen Wiesn-Trikots und auch ohne eine Oktoberfest-Choreo in der Westkurve, aber dennoch vor ausverkauftem Sechzgerstadion unter einem traumhaften Wiesn-Himmel empfing der TSV 1860 München am  Sonntagnachmittag die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg in der Regionalliga Bayern auf Giesings Höhen. Und das Team von Alper Kayabunar passte sich im Laufe des Spiels, speziell in der 2. Halbzeit der Feierstimmung in der bayerischen Landeshauptstadt an.

Hier findet ihr den Spielbericht, im Laufe des Tages kommen noch die Fotogalerie sowie die Stimmen zum Spiel.

Löwinnen verlieren Saisonauftakt, die Dritte bleibt ungeschlagen

Auch wenn sie spielerisch alles andere als enttäuschten, mussten sich die Löwinnen I zum Saisonauftakt dem MTV Dießen geschlagen geben. Anders lief es bei der Dritten des Turn- und Sportvereins München von 1860 ab. Diese ist nach einem 3:0-Heimsieg am Samstag weiterhin ungeschlagen.

Ergebnisse aus der Regionalliga

Freitag 3:1 Buchbach – Schweinfurt
0:2 Aubstadt – Seitenstraße 1b
Samstag 0:2 Illertissen – Memmingen
5:2 Burghausen – Augsburg II
3:2 Ansbach – Eltersdorf
3:2 Eichstätt – Fürth II
0:2 Bayreuth – Unterhaching
1:1 Schwaben Augsburg – Landsberg
Sonntag 2:0 TSV 1860 München – Nürnberg II
spielfrei Vilzing