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Regionalliga-Roundup: Nächste Pleite für Dante

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Kein Harakiri Unterhaching

Sechs von neun Partien des zweiten Spieltags in der Regionalliga Bayern fanden bereits am gestrigen Freitag statt. Dabei feierten der SV Wacker Burghausen, der FV Illertissen, die DJK Vilzing und die SpVgg Unterhaching jeweils den zweiten Saisonsieg und liegen nun mit sechs Punkten an der Tabellenspitze. Dantes Seitenstraße 1b kassierte im zweiten Spiel die nächste Pleite. Am Samstag gab es je einen Auswärts-, einen Heimsieg und das 2:2 der Löwen in Schweinfurt.

Triple-B schießt Augsburg zum Heimsieg

FC Nürnberg II – SpVgg Unterhaching 1:2 (1:1)
0:1 Skowronek (14.), 1:1 Krupa (42.), 1:2 Krupa (84.)
Die SpVgg Unterhaching hat ihr erstes Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg mit 2:1 gewonnen. Während es für den Meister der letzten Saison bereits die zweite Pleite der Spielzeit war, haben die Hachinger schon sechs Zähler auf dem Konto. Joel Skowronek brachte die Hausherren nach einer Viertelstunde in Führung. Kurz vor dem Pausentee traf Jeroen Krupa für die Gäste zum Ausgleich und markierte in der Schlussphase des zweiten Abschnitts auch den glücklichen Siegtreffer für Unterhaching.

FC Augsburg II – TSV Landsberg 3:2 (2:0)
1:0 Bleicher (5.), 2:0 Motowilczuk (24.), 2:1 Kircicek (47.), 2:2 Abazi (69.), 3:2 Bahn (78.)
Neuzugang Bentley Baxter Bahn schoss den FC Augsburg II am Freitag zum ersten Saisonsieg. Die Augsburger lieferten sich mit dem Aufsteiger aus Landsberg ein torreiches Duell und gingen durch Treffer von Franz-Xaver Noah Bleicher und Kevin Steve Nana Motowilczuk im ersten Abschnitt mit 2:0 in Front. Nach dem Seitenwechsel glich Landsberg aus. Torschützen waren Furkan Kiricek und Jeton Abazi. Zwölf Minuten vor Schluss gelang dann Bahn bei seinem ersten Einsatz für die Fuggerstädter der Siegtreffer.

Kantersieg für Buchbach gegen Eichstätt

FV Illertissen – TSV Schwaben Augsburg 2:0 (0:0)
1:0 Qenaj (51.), 2:0 Hausmann (86.)
Wie die SpVgg Unterhaching konnte sich am zweiten Spieltag auch der FV Illertissen schadlos halten und den zweiten Saisonsieg feiern. Beide Treffer fielen im zweiten Abschnitt. Elidon Qenaj und Daniel Hausmann per Elfmeter waren vor sagenhaften 385 Zuschauern die Siegtorschützen für die Hausherren.

TSV Buchbach – VfB Eichstätt 5:1 (3:0)
1:0 Bahar (3.), 2:0 Heiland (10.), 3:0 Gashi (26.), 3:1 Schraufstetter (53.), 4:1 Haas (86.), 5:1 Bahar (90.)
Weiterhin ungeschlagen blieb auch der TSV Buchbach, der zu Hause gegen den VfB Eichstätt einen 5:1-Kantersieg feierte. Samed Bahar, Tobias Heiland und Albano Gashi sorgten mit ihren frühen Toren dafür, dass das Spiel bereits nach einer knappen halben Stunde entschieden war. Eichstätt kam im zweiten Durchgang zum Anschlusstreffer, in der Schlussphase legte dann Buchbach zwei weitere Tore zum 5:1-Endstand nach.

Dantes Horror-Bilanz: Nächste Pleite für Seitenstraße 1b

SV Wacker Burghausen – Seitenstraße 1b 2:0 (2:0
1:0 Bachschmid (22.), 2:0 Bachschmid (38.)
Einen hochverdienten Heimsieg feierte der SV Wacker Burghausen zu Hause gegen die 1b-Mannschaft aus der Seitenstraße. Mann des Abends war Felix Bachschmid, der früh zum 1:0 traf und dann einen kapitalen Patzer von Gästekeeper Bärtl zum 2:0 nutzte, der unter dem Ball durchsprang. Zwischen den beiden Toren für Burghausen konnten sich die Hausherren sogar den Luxus eines verschossenen Elfmeters von Moritz Bangerter leisten, ohne dass die drei Punkte noch ernsthaft in Gefahr gerieten.

SC Eltersdorf – DJK Vilzing 0:1 (0:1)
0:1 Jünger (5.)
Keine 500 Zuschauer wollten das Duell zwischen Eltersdorf und Vilzing sehen. Der einzige Treffer der Begegnung fiel bereits nach fünf Minuten durch Andreas Jünger. Damit steht Vilzing etwas überraschend nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten auf Tabellenplatz drei.

Drei Spiele am Samstag-Nachmittag

Drei weiterer Spiele fanden am heutigen Samstagnachmittag statt. Memmingen schlug Ansbach mit 4:1, Greuther Fürth II unterlag gegen Bayreuth mit 0:2 und Sechzig kam zu einem 2:2 in Schweinfurt.

FC Memmingen – SpVgg Ansbach 4:1 (1:1)
0:1 Ününcü (14.), 1:1 Micic (31.), 2:1 Lutz (48.), 3:1 Pfaumann (56.), 4:1 Kirsamer (85.)
Mit einer starken zweiten Halbzeit drehte der FC Memmingen das Heimspiel gegen dei SpVgg Ansbach. Die Gäste waren nach einer Vierelstunde in Führung gegangen, Memmingen glich noch vor der Pause aus. Im zweiten Abschnitt machten dann die Gastgeber das Spiel und gingen durch einen Doppelschlag mit 3:1 in Führung. Der vierte Treffer zum 4:1-Endstand fiel in der Schlussphase.

SpVgg Greuther Fürth II – SpVgg Bayreuth 0:2 (0:0)
0:1 Scheder (49.), 0:2 Weber (80.)
Einen wichtigen Sieg feierte dei SpVgg Bayreuth in Fürth. Die Gäste holten damit den zweiten Dreier und schlossen zur Spitzengruppe auf. Die erste Halbzeit blieb torlos, dann entschieden die favorisierten Bayreuther die Partie durch Tore von Patrick Scheder und Pierre Weber für sich. Nach 73. Minuten hatte Fürths Leander Nicolas Popp die Ampelkarte gesehen.

Gegnervorstellung 26/27: 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V.

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Sechzig in Schweinfurt 26/26

So sieht man sich wieder! Schneller als gedacht müssen die Löwenfans wieder nach Schweinfurt. Seit dem Saisonausklang in Unterfranken sind gefühlt Jahre vergangen. Mannschaft wie Strukturen des TSV 1860 hat so git wie nichts mehr mit dem Konstrukt zu tun, dass vor einigen Monaten in die Kugellagerstadt reiste. Die Vorfreude ist groß, hoffentlich ist der Wettergott gnädig und lässt die Sonne auf den unüberdachten Gästeblick scheinen. Wo die Mannschaft wirklich steht, ist aufgrund einiger Last-Minute Neuzugänge schwer einzuschätzen. Lassen wir uns überraschen, der Neustart beginnt gegen den 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Sportlich ist noch nicht viel passiert, woraus sich eine echte Formkurve ablesen kann. Es treffen aber Ernüchterung auf Euphorie. In Schweinfurt ist man nach der 1:5 Klatsche im Auftaktspiel in Aubstadt sehr bescheiden in die Saison gestartet. Außerdem fallen die Leistungsträger Böhnlein und möglicherweise Dellinger aus. Auf was für eine Mannschaft die auf einer Euphoriewelle schwimmenden Löwen heute treffen wird – Niedergeschlagen oder auf Revanche aus – lässt sich nicht sagen. Klar ist nur, dass man beim FC Schweinfurt 05 in dieser Saison nach dem Ausflug in den Profifußball nun wieder kleiner Brötchen backen muss.

Kader & Transfers

In Schweinfurt gab es nach dem Abstieg einen großen Umbruch im Kader. 18 Neuzugänge stehen 21 Abgängen gegenüber. Neben ausgelaufenen Leihgeschäften, stechen besonders Erik Shuranov, Johannes Geis und Manuel Wintzheimer hervor, die letztes Jahr noch als Stars geholt wurden und nun in die Vereinslosigkeit entlassen wurden. In der Regionalliga Bayern verblieben ist nur Verteidiger Joshua Endres, der nun für Aubstadt aufläuft.

Die Neuverpflichtungen waren allesamt ablösefrei und kommen meist aus der Region. Allein fünf Spieler wurden aus Aubstadt geholt. Bis auf eine Leihe aus Hoffenheim – Leonard Krasniqi – kamen alle Spieler aus der Regionalliga oder drunter. Auch aus dem Jugendbereich wurden ein paar Akteure verpflichtet, aus der eigenen Jugend wurde nur Torwart Jan Morshäuser hochgezogen.

Löwenpower: Kristian Böhnlein (verletzt), TWT Norbert Kleider (1979-82),

Vereinsgeschichte

Der 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e. V.wurde am 5. Mai 1905 gegründet. Vereinsname und -wappen wurden seit dieser Zeit nicht verändert. Wappen Schweinfurt Nach einer Anfangszeit im bürgerlichen Milieu und kurzzeitigem Zusammenschluss mit dem TG 1848 Schweinfurt entwickelt man sich mit dem Umzug in den Norden-Westen der Stadt immer mehr zum Arbeiterverein. Durch die starke Unterstützung der Großindustrie in der “Welthauptstadt der Kugellager” entwickelte man sich zu einer klassischen Kraft im fränkischen Fußball.

Zu Beginn konnte man sich schnell im nordbayrischen Fußball etablieren und teilweise in der höchsten Regionalklasse mitspielen. Nach dem ersten Weltkrieg war man Stammgast in der Kreisliga und konnte 1931 endlich den Aufstieg in die Bezirksliga, die damals höchste Spielklasse erreichen. Durch gute Leistungen qualifizierte man sich 1933 für die neue Gauliga Bayern.

1936 wurde das bis heute bespielte Sachs-Stadion inklusive weitläufiger Trainingsanlagen eröffnet, das den Krieg unbeschadet überlebte. 38/39 gewann man mit den Weltklassespielern Kupfer und Kitzinger auf den Außen das ersten Mal die bayerische Meisterschaft, einen Erfolg, den man 41/42 wiederholen konnte. In der Endrunde zur deutschen Meisterschaft kam man aber nie besonders weit.

Nach den Kriegen

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde man Teil der neuen Oberliga Süd der amerikanischen Besatzungszone und war eine der wenigen Mannschaften, die in allen 18 Spielzeiten Teil der Liga waren. Mit Einführung der Bundesliga wurde man in die Regionalliga Süd eingruppiert in der man sich zuerst schwer tat. Im Jahre 1966 errang man dann die erste Meisterschaft, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen. 1974 war man nach anhaltend guten Leistungen Gründungsmitglied der neuen 2. Bundesliga.

Finanziell war diese neue Spielklasse aber eine Nummer zu groß für den FCS und so mussten die Schnüdel 1976 das erste Mal nach 55 Jahren einen sportlichen Abstieg hinnehmen. Angekommen in der Bayernliga hieß es erstmal konsolidieren und das schien finanziell, aber auch sportlich geschafft. Aus dem Nichts stieg man aber nach einer Top- Saison 1981/82 in der folgenden Spielzeit in die Landesliga ab. Es folgte eine Fahrstuhlfahrt, ehe man 1986 wieder Landesligameister wurde und Werner Lorant als Spieler und dann auch Trainer verpflichtete.

1989 wurde man unter Lorant Vizemeister in der Bayernliga. In der Folgesaison führte Lorant die Spieler auf den Zenit ihres Leistungsvermögens. Aus der Bezirksliga war vom FC Eibelstadt der junge Bernhard Winkler hinzugekommen. Das Team übernahm von Beginn an die Tabellenführung und errang nach einem dramatischen Finale im letzten Saisonspiel vor offiziell 32.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion beim Tabellen-Zweiten 1860 München, der einen Sieg zum Titel benötigte, mit einem umkämpften 3:3 die Meisterschaft. Die Schnüdel steigen damit wieder in die 2. Bundesliga auf.

Doch auch der zweite Anlauf in der (nun eingleisigen) 2. Bundesliga ging schief. Nach vielen schmerzhaften Abgängen, u.a. Lorant, und wegen fehlenden Strukturen war man im Profifußball nicht konkurrenzfähig und stieg chancenlos ab. In der Folge verpasste man die Qualifikation für die neue Regionalliga und musste 1994 den Gang in die vierte Leistungsstufe hinnehmen. Es dauerte anschließend etwas, bis man sich wieder gefangen hatte. Mit neuem Personal gelang dann 1998 der Wiederaufstieg in die Regionalliga. Zur Jahrtausendwende überlebte man die nächste Ligenreform und blieb in der dritten Spielklasse.

Jahrtausendwende und Insolvenz

Im ersten Jahr in der zweigleisigen Regionalliga war man unerwartet erfolgreich und konnte am Saisonende den dritten Aufstieg ins Unterhaus vermelden. Nach guten Leistungen in der Hinrunde konnte man das Niveau nicht halte und stieg als Vorletzter abermals ab. Fast wäre man dann 2002 weiter durchgereicht worden, konnte aber knapp die Liga halten. Dies sollte aber ein Vorbote für schlimmere Entwicklungen sein. Es häuften sich Berichte um Probleme und Unregelmäßigkeiten, nur durch Privatgeld des Präsidenten konnte man die Klasse halten.

Im Sommer 2004 war damit aber Schluss und dem FC Schweinfurt wurde die Lizenz verweigert und man musste in die Bayernliga (4) absteigen. Der Verein rutschte in die Insolvenz und die Zurückstufung in die unterste Spielklasse konnte nur mit Mühe verhindert werden. Den Zwangsabstieg in die Landesliga gab es natürlich trotzdem. Es folgte ein reges Auf-und-Ab. 2010 steig man über die Relegation wieder in die Bayernliga auf und etablierte sich zunächst im Mittelfeld. 2011/12 verpasste der Klub trotz Aufstiegsziels die Qualifikation für die neue Regionalliga Bayern und musste in die Bayernliga Nord. Ein Jahr später gelang aber der Meistertitel inkl. Aufstieg in die Regionalliga. Trotz dieses Erfolgs verlor der Verein anschließend vorübergehend seine Stellung als führender Fußballverein Mainfrankens an die Würzburger Kickers.

In den ersten Jahren hatte man Schwierigkeiten die Klasse zu halten, konnte sich aber mittelfristig etablieren. Ab 2016/17 inklusive der Ausgliederung der Profis wurde der Aufstieg in Liga 3 als Ziel ausgegeben. Dieser sollte erstmal nicht gelingen, dafür wurde man mehrmals Landespokalsieger. Nachdem die Aufstiegsambitionen eigentlich schon wieder begraben waren, holte man in der Pandemiesaison den Meistertitel. In der Relegation musste man sich aber dem TSV Havelse geschlagen geben. Danach wurde offiziell zur Saison 23/24 die Rückkehr zu einem Amateurspielbetrieb verkündet, der direkt im Aufstieg mündete. In Liga 3 konnte man sich aber nicht behaupten und stieg als Stockletzter wieder ab. So sieht man sich wieder…

Verein

Der FCS vereinte vor gut 5 Jahren rund 1600 Fans unter den schwarz-rot-grünen Farben. Mittlerweile dürfte die Zahl aber deutlich gestiegen sein. Neben den Fußballern gibt es noch die Abteilungen Traditionsmannschaft, Gymnastik und Leichtathletik. Auch Frauenfußball wird gespielt und zwar von der U6 bis zu den Damen.

Seit 2008 war Markus Wolf, mit seinem Unternehmen Wolf Möbel, Hauptsponsor des Traditionsklubs. 2010 wurde er Präsident und 2016 zudem Geschäftsführer des Vereins. Er bewahrte ihn mehrmals vor dem Gang zum Insolvenzgericht und konsolidierte ihn finanziell. Seit der 2016 erfolgten Ausgliederung der ersten Mannschaft in die 1. FC Schweinfurt 05 Fußball GmbH gehören ihm 50-1 Anteile an der Fußballfirma. Durch das Präsidentenamt im e.V. war die 50+1 Regel in Schweinfurt aber auch eher theoretisch als praktisch erfüllt. Nach internen Spannungen und scharfer Kritik der Fanszene, zog sich Wolf im April 26 von seinen Ämtern zurück. Der Verein wird seit Mai 26 nunmehr von einer neuen Doppelspitze geführt. Trikotsponsor in dieser Saison ist nun „Riedel Bau“.

Fanszene

Auch in Schweinfurt gibt es eine kleine Ultrasszene die sich bei Heimspielen auf der Gegengerade platziert. Nach dem Rückzug der ersten ultraorientierten Gruppe Kaputte Moite 1998 aus der aktiven Arbeit, sind nun die Green Boyz mit ihrer Jugendgruppe FCS Jugend führend und blicken auf ein über 10-jähriges Bestehen zurück. Besonders Letzteren inklusive der sportlichen Fraktion um jung – sportlich – motiviert (JSM) werden starke Verbindungen ins rechtsextreme Lager nachgesagt. Besondere Wellen schlug vor einigen Jahren ein Vorfall bei dem Daten eines Journalisten von Zollbeamten an rechte Schweinfurt Hooligans weitergegeben wurden.

Weitere Gruppen der aktiven Fanszene sind die Mainbrigade, T.B.F. (Terrorblock Fridritt), die Bambule Crew und die Working Class Kids. Insbesondere die letzten beiden sind wohl klar dem Ultraslager zuzurechnen. Zusammen sieht man sich als Vertreter der Kugellagerstadt, was auch eine Zeit lang namensgebend für einen Förderkreis war. Ob dieser noch existiert, ist mir nicht bekannt, die Website wird in jedem Fall nicht mehr gepflegt. Die KM98 ist zwar von außen her gesehen inaktiv, die Personen sollen aber noch Teil der Szene und im Stadion präsent sein.

Freundschaften pflegt man zu den Fans des Würzburger FV mit der Ultragruppe Laternos82. Der große Feind ist der andere Verein aus Würzburg, die Kickers. Dies wird auch bei jedem Spiel durch eine FCK FWK Zaunfahne zum Ausdruck gebracht.

Das Stadion

Der FCS trägt seine Heimspiele in der Riedel Bau Arena im Sachs-Stadion aus. Auf ihrer Website heißt es zu dem Oldschool-Stadion:

“Das Sachs-Stadion in Schweinfurt wurde im Jahre 1936 als Willy-Sachs-Stadion seiner Bestimmung übergeben. Es war nach dem Stifter benannt, dem Industriellen Willy Sachs, dem damaligen Eigentümer der Fa. Fichtel & Sachs, und dient vorrangig dem 1. FC Schweinfurt 1905. Im Jahr 2021 wurde es auf Basis der veröffentlichten Informationen zum Leben und Wirken von Willy Sachs in der Zeit des Nationalsozialismus durch einen Stadtratsbeschluss in Sachs-Stadion umbenannt.

Der neue Name verweist nicht nur auf die Firma und die Stadtgeschichte, er ist auch ein Dank an tausende Arbeiter und Angestellte von Sachs, die die Entwicklung des Unternehmens und damit auch der Stadt erst ermöglichten. Am Stadion wird zudem eine Tafel mit Erklärungen zur Biografie von Willy Sachs, dem 1896 geborenen Sohn von Ernst Sachs, angebracht.

Das Stadion wurde am 23. Juli 1936 unter großer Beteiligung nationalsozialistischer Propaganda und der Anwesenheit von exponierten Nationalsozialisten wie Himmler und Göring eingeweiht. Es handelt sich um ein Fußballstadion mit einer Leichtathletikbahn, das mit den hohen Bäumen, welche die Ränge umstehen, eine besonders heimelige Atmosphäre vermittelt. Um die Auflagen für die 2. Bundesliga zu erfüllen, wurde das Stadion im Sommer 2001 umfassend saniert. Die Stufen der Stehränge wurden erneuert und eine Flutlichtanlage wurde installiert. Zudem wurde ein abgetrennter Gästeblock mit separatem Eingang eingerichtet. Die Schweinfurter Industrie stiftete eine LED-Anzeige.

Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt zurzeit rund 15.000 Plätze, darunter knapp 900 Sitzplätze auf der überdachten Haupttribüne. Nachdem im September 2014 auf den Stehrängen die für größere Zuschauermassen vorgeschriebenen Wellenbrecher errichtet wurden, kann dieses Fassungsvermögen auch wieder voll ausgenutzt werden. Neben den Sportveranstaltungen dient das Stadion gelegentlich auch musikalischen Großveranstaltungen.”

FC Schweinfurt 05 Sachs Stadion
Die Haupttribüne des Sachs-Stadions

Die Haupttribüne des Stadions wurde im Bauhausstil vom Architekten des Stuttgarter Hauptbahnhofs Paul Bonatz entworfen. Es ist eine der seltenen Vorkriegsanlagen, in denen bis heute keine größeren baulichen Eingriffe vorgenommen wurden. Neben dem Berliner Olympiastadion ist es die einzige, weiträumige Sportanlage aus den 1930er Jahren, die einschließlich aller Nebengebäude unter Denkmalschutz steht.

Wer noch mehr zur durchaus interessanten Geschichte des Fußballplatzes erfahren will, dem sei der entsprechende Wikipedia Artikel ans Herz gelegt. Hier werden sowohl weiter architektonische Highlights, als auch die vorgenommenen Umbaumaßnahmen in Zuge des Drittligaaufstiegs detailliert beschrieben. Die hierfür in die Kurven gebauten Stahlrohr-Sitztribünen gehören mittlerweile aber wieder der Vergangenheit an.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Tormanntrainer Norbert Kleider ist seit 1985 in der Doppelfunktion als Trainer und Busfahrer der Schnüdel tätig und außerdem der älteste (74) auf seiner Position im deutschen Profifußball.
  • In der Ewigen Tabelle der Oberliga Süd liegt der FC 05 auf dem achten von insgesamt 33 Plätzen, vor dem TSV 1860 München
  • Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wurde 1653 in Schweinfurt gegründet.
  • Der Name leitet sich nicht von Schweinen ab, sondern vermutlich vom altdeutschen Wort swin für einen flachen, versandten Wasserlauf.

Der 2. Spieltag im Überblick

Freitag 1:2 1. FC Nürnberg II – SpVgg Unterhaching 
3:2 FC Augsburg II – TSV Landsberg
0:1 SC Eltersdorf – DJK Vilzing
2:0 SV Wacker Burghausen – Seitenstraße II
5:1 TSV Buchbach – VfB Eichstätt
2:0 FC Illertissen – TSV Schwaben Augsburg
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 
14:00 Uhr FC Memmingen – SpVgg Ansbach 
16:00 Uhr SpVgg Fürth II – SpVgg Bayreuth
Spielfrei TSV Aubstadt

 

Zweite spielt 1:1 – späte Tore gegen Schalding-Heining

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1860 II schalding-heining späte tore

Bei der Premiere des Trainer-Duos Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech kam die 2. Mannschaft der Löwen gegen den SV Schalding-Heining nicht über 1:1 hinaus. Lange sah es nach einem torlosen Remis aus, doch zwei späte Tore ließen zuerst den TSV 1860 II und dann die Gäste doch noch jubeln.

Späte Tore bei Trainer-Debüt

Gespannt war man vor der Partie in erster Linie auf die Aufstellung der kleinen Löwen und wurde dabei tatsächlich überrascht, denn mit Fares Ibrahim stand auf Seiten der Giesinger ein Stürmer in der Startelf, der erst kürzlich vom TSV Landsberg verpflichtet worden war. Vor rund 200 Zuschauern auf dem Trainingsgelände kam 1860 ordentlich ins Spiel, ehe nach einer Viertelstunde die Gäste das Heft in die Hand nahmen, wobei es beiden Teams nicht wirklich gelang, Chancen zu kreieren. Vor den Augen von Samuel Althaus, der nun wohl auch das Interesse von Preußen Münster auf sich gezogen hat, stand es zur Pause leistungsgerecht 0:0.

Nach einer knappen Stunde dann die riesige Chance für die Löwen: Karakoc wurde im Strafraum gefoult, doch Plöttner scheiterte mit seinem Elfmeter am Torwart der Gäste (58.). Als sich die durchnässten Zuschauer bereits mit einem torlosen Unentschieden abgefunden hatten, schepperte es doch noch. Fares Ibrahim tankte sich durch und schloss knallhart zum 1:0 für den TSV 1860 ab – eine zu diesem Zeitpunkt durchaus glückliche Führung. Tief in der Nachspielzeit schlug der SV Schalding-Heining dann zurück: Hobelsberger drang von links in den Strafraum ein und tunnelte Musa zum nicht unverdienten 1:1 (90.+5). Direkt danach war Schluss… Was das neue Trainergespann des TSV 1860 zu seinem Debüt zu sagen hatte, seht Ihr hier:

Dennis Dressel neuer Kapitän der Löwen!

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Dennis Dressel

Bevor es morgen in Schweinfurt losgeht, wurden im Mannschaftskreis die letzten Entscheidungen getroffen. Neuer Kapitän der Löwen ist Neuzugang und Ur-Löwe Dennis Dressel, der diese Position schon letztes Jahr in Ulm übergangsweise inne hatte. Nach dem Abgang von Jesper Verlaat war die Postion vakant und in der Vorbereitung von verschiedenen Spielern ausgeführt worden. Nun wird der 27-jährige Mittelfeldspieler die Mannschaft mit der Binde aufs Feld führen und somit in Schweinfurt höchstwahrscheinlich auch zur Startelf gehören.

Mannschaftsrat oder Ältestenrat?

Mit dem gleichen Post in den Sozialen Medien gab der TSV 1860 auch die Zusammensetzung des Mannschaftsrats bekannt. Dieser besteht neben Dressel zum größten Teil aus Routiniers. So zählen Felix Weber, Vitus Eicher und Florian Niederlechner zum Führungskreis. Einziger Jungspund in der Runde ist Lasse Fassmann, der in der Vorbereitung einige Male als erster das Spielfeld betreten durfte. Wir deuten dies auch als Zeichen eines fixen Verbleibs bei den Löwen. Einen Spieler mit Wechselgedanken würde man wohl nicht als Mannschaftsvertreter benennen. Wie man aus dem Umfeld der Grünwalderstr 114 hört war Fassmann aber nie ernsthaft auf dem Sprung…

TSV 1860 – Dauerkarten-Verkaufsphase bis Montag 24:00 Uhr verlängert

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Dauerkarten Vorverkaufsphase beim TSV 1860 bis Montag um 24:00 Uhr verlängert

An der mangelnden Nachfrage liegt es nicht, ganz im Gegenteil: Bereits über 8000 Dauerkarten wurden abgerufen. Allerdings gab es in etlichen Fällen Nachfragen und so glühten am Freitag Nachmittag beim TSV die Telefonleitungen und das E-Mail Postfach quoll über.

Weil es schlicht und einfach nicht möglich war die ganzen Anfragen zu bewältigen, wurde die Frist von diesem Freitag um 24:00 Uhr auf Montag um 24:00 Uhr verlängert. Die zusätzliche Zeit nutzt der TSV um alle Anfragen abzuarbeiten.

Ab Dienstag beginnt dann der Tageskartenverkauf für das Heimspiel gegen Augsburg II

Ab Dienstag beginnt dann erst einmal der Tageskartenverkauf für das Heimspiel gegen Augsburg II. Die Karten sind ausschließlich für Vereinsmitglieder erhältlich.

Zweite Verkaufsphase für Vereinsmitglieder nicht sicher

Ob es überhaupt eine zweite Verkaufsphase – wenn dann ohnehin nur Vereinsmitglieder – der Dauerkarten geben wird, entscheidet sich erst nach dem Heimspiel gegen Augsburg. Ausführliche Informationen gibt es auf www.tsv1860.org.

Schnüdel-Trainer Jan Gernlein über 1860: “Keine Mannschaft, die Chaos widerspiegelt”

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FC Schweinfurt 05

Mit 1:5 ging der FC Schweinfurt 05 zum Saisonauftakt beim TSV Aubstadt unter, nun erwarten die Unterfranken keinen Geringeren als den Turn- und Sportverein München von 1860. Schnüdel-Trainer Jan Gernlein ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, baut aber auf die Lernfähigkeit seiner Mannschaft.

Schnüdel-Trainer Jan Gernlein vor dem Duell gegen die Löwen

In den Mainfranken News vergleicht der 33-Jährige die Entwicklung seines Teams mit einem Schwebebalken:

“Ist der einen Meter hoch, dann läuft jeder locker drüber. Aber bei zehn Metern Höhe wohl eher nicht, obwohl es der gleiche Weg ist!”

Die Schnüdel sollen also mit ihren Aufgaben wachsen, sich steigern und keine Angst haben. Ob die Löwen dafür der richtige Aufbaugegner sind? Gernlein baut auf die Lernfähigkeit seiner Mannschaft nach dem Debakel in Aubstadt:

“Wir haben seitdem daran gearbeitet, dass die Jungs nicht denken, die Saison ist bereits vorbei. Es sind noch 35 Spiele. Und der Weg, auf den wir uns eingelassen haben, ist schwer. (…) Alle Gegentore in Aubstadt waren vermeidbar. Das haben wir klar und deutlich angesprochen! (…) Wir wollen oft vor die Kiste kommen, vergessen aber nicht, dass hinten ein Tor steht, das man verteidigen muss.”

“Keine Mannschaft, die Chaos widerspiegelt”

Dass nicht nur seine Mannschaft eine Rundumerneuerung durchlaufen hat, sondern auch die des morgigen Gegners, ist dem Schweinfurter Trainer bekannt. Dennoch sieht er die Löwen in der Favoritenrolle:

“Während wir in der Findungsphase sind, dürften die Münchner eingespielter sein, als so mancher denkt. Der Kern der Truppe besteht immerhin aus dem amtierenden Meister der Bayernliga Süd. Das ist keine Mannschaft, die Chaos widerspiegelt.”

Reines Understatement? Wir hätten sicher nichts dagegen, wenn sich diese Prognose bewahrheitete und der TSV 1860 den Platz morgen als Sieger verließe.

„Freiheit für Sechzig“ – auch auf dem Trikot des TSV 1860 München

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tsv 1860 trikot freiheit für sechzig

Wie gestern bekannt wurde, engagiert sich Dialog aus der Generali Versicherungsgruppe als neuer Hauptsponsor der Löwen. Nun die nächste freudige Überraschung: Das neue Trikot des TSV München von 1860 wird der Schriftzug Freiheit für Sechzig – unterstützt durch Dialog zieren!

“Freiheit für Sechzig” auf dem Trikot des TSV 1860

Erst “Football for the People”, nun auch noch “Freiheit für Sechzig” – das neue Trikot des TSV 1860 hat bereits jetzt absolutes Kult-Potential! Die neue Spielbetriebsgesellschaft beschreitet mit dem neuen Ausrüster Societas und dem neuen Hauptsponsor Dialog neue Wege und trifft dabei den Fan-Nerv. Nach der Absage an die Bayerische wurde in der Generali Versicherungsgruppe ein neuer Sponsor gefunden, dessen Untermarke Dialog bereit war, auf der Löwenbrust eher zurückhaltend aufzutreten. Die Werbewirksamkeit indes dürfte enorm sein!

Es wird drei Varianten der neuen Löwen-Kleidung geben: Zuhause tritt der TSV 1860 in weiß/blau an, das Auswärtstrikot ist in schwarz/dunkelgrau gehalten. Als Referenz an den Hauptverein ist das dritte Trikot der Löwen grün mit schmalen goldenen Streifen.

Die Löwinnen und Löwen müssen sich bis zum Verkaufsstart noch ein wenig gedulden. Das Heimtrikot wird zeitnah im e.V. Fanshop online erhältlich sein. Weitere Informationen veröffentlicht der TSV München von 1860 rechtzeitig über seine offiziellen Vereinskanäle. Mehr Infos zum Trikot gibts HIER!

Welches Trikot werdet Ihr Euch zulegen? Oder gleich mehrere?

Bereits Erfahrung mit dem neuen Ausrüster

Den Löwen im Herzen, das Wappen der FA auf der Brust – so läuft der TSV 1860 in der kommenden Spielzeit auf. Mit dem Münchner Start-Up Societas zeichnet ein Unternehmen für die neue Trikotkollektion verantwortlich, das in der Vergangenheit bereits Lifestyle-Kollektionen für Clubs wie die Young Boys, den VfL Bochum, den VfB Stuttgart, den FC Augsburg, Aalborg BK, Aris Limassol oder ganz aktuell Werder Bremen entwarf.

Auch bei den Löwen ist Societas nicht ganz fremd: Neben dem grün-goldenen Vereinstrikot und dem blauen Jubiläumstrikot der Fußball-Abteilung schuf das Münchner Unternehmen auch schon das erste Trikot der Radsport-Abteilung des TSV München von 1860 e.V.. Ergänzt wird die bisherige Kooperation durch die All-Black-Serie und einen eigens designten Tracksuit.

Titelbild: Instagram (tsv1860fussball)

 

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Merchandising GmbH: Mietschulden über 80.000 € bei der KGaA?

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Merchandising GmbH: Mietschulden über 80.000 € bei der KGaA?

Nachdem die Süddeutsche Zeitung bereits vorgestern die massiven Kompetenzüberschreitungen von Biel Ballester Relat enthüllte – worüber wir ausführlich berichtet haben – legte das Blatt tags darauf in einem neuen Artikel nach. Im Zentrum stehen dabei das ominöse „Project Grünwald“ und die undurchsichtige Rolle von Kinga Malec. Doch während wir die Verstrickungen um Malec und Merchandising-Geschäftsführer Valentin Pusnava auf sechzger.de bereits beleuchtet haben, birgt das Ende des jüngsten SZ-Textes handfeste, bislang unbekannte Details zur Merchandising GmbH von Hasan Ismaik. Und diese haben es in sich.

Teure Quittung für die Deloitte-Prüfung

Während die versuchten Eingriffe der Investorenseite in das operative Geschäft bereits bekannt sind, wird nun deutlich, dass das von Relat forcierte „Project Grünwald“ ein teures juristisches Nachspiel haben könnte. Für die großspurig angekündigte “forensische Analyse” durch die Unternehmensberatung Deloitte stehen laut SZ Honorarkosten in Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro im Raum. Pikant: Für diese Summe muss nun mutmaßlich die Merchandising GmbH aufkommen. Der Grund: diese trat als ursprünglicher Auftraggeber der Studie auf. Anschließend wurde das Mandat auf rechtlich fragwürdige Weise transferiert.

80.000 Euro Mietrückstand am Trainingsgelände

Noch gravierender ist eine andere finanzielle Enthüllung, die das Geschäftsgebaren der Investorenseite in einem überaus fragwürdigen Licht erscheinen lässt. Nach SZ-Informationen steht die Merchandising GmbH mit über 80.000 Euro bei der KGaA in der Kreide. Es geht dabei um die Miete für das Ladengeschäft direkt am Trainingsgelände. Die Verantwortlichen der Merchandising GmbH hätten diese Zahlungen offenbar schon seit über einem Jahr nicht mehr geleistet. Angesichts der Tatsache, dass der KGaA am Ende 2,7 Millionen Euro zur Rettung der Drittliga-Lizenz fehlten, ist ein solcher Außenstand durch ein Ismaik-Unternehmen bemerkenswert. Es drängt sich die Frage auf, warum die Investorenseite teure externe Analysen in Auftrag geben wollte, während elementare Pachtverpflichtungen im eigenen Haus offenbar ignoriert wurden.

Flucht in die Schweiz: Pusnava verlässt das sinkende Schiff

Pünktlich zu diesen finanziellen Enthüllungen scheint sich das Personalwesen der Merchandising GmbH aufzulösen. Valentin Pusnava, der als Geschäftsführer eben jenen umstrittenen Transfervertrag für das „Project Grünwald“ mitunterzeichnete, ist offenbar nicht mehr an Bord. Wie die SZ berichtet, hätten Beobachter seinen Abschied in den sozialen Netzwerken registriert. Pusnava verkündete demnach seinen Wechsel zu einem Modelabel in der Schweiz – weit weg von Giesing und den unbezahlten Rechnungen.

Die erste Löwenrunde der neuen Zeitrechnung

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Auf in eine neue Zeitrechnung: Morgen starten die Löwen mit dem Auswärtsspiel beim FC Schweinfurt in die Regionalliga-Saison. Es geht erstmals um Punkte für die völlig neu aufgestellten Sechzger. Entsprechend fand heute am frühen Vormittag auch die erste Löwenrunde der neuen Zeitrechnung mit Trainer Alper Kayabunar an der Grünwalder Straße 114 statt. Der Löwen-Coach ist voller Vorfreude auf das Spiel und sagte: „Wir freuen uns extrem auf das Spiel.“ Mindestens 4.000 Fans der Sechzger dürfen morgen dabei sein, hier schonmal die Fan-Infos zum ersten Auswärtsspiel.

Das Kribbeln im Bauch…

Dass man Teil etwas ganz Besonderen ist, merkt man, wenn man auch als kleiner Schreiberling morgens schon mit einem Kribbeln im Bauch aufwacht. Unerwartet, aber typisch 1860 einfach… Die Vorfreude auf die erste Löwenrunde der neuen Spielbetriebs-GmbH war am Trainingsgelände deutlich zu spüren, so ging es sicherlich auch den Presse-Kollegen von Merkur, TZ, Wochenanzeiger, Bild, SZ, dpa und des BFV, die für eine gut besuchte Auftakt-Pressekonferenz sorgten, bei der nur ein Platz im Pressecontainer frei blieb.

Löwen reisen bereits heute nach Schweinfurt

Doch genug der persönlichen Worte. In der gut 15-minütigen Löwenkonferenz ging es endlich wieder um das Sportliche. Bereits am heutigen Freitag, nach dem öffentlichen Abschlusstraining und dem gemeinsamen Mittagessen reisen die Sechzger nach Schweinfurt, wie Kayabunar auf Nachfrage von sechzger.de erklärte. Abends steht noch eine Team-Besprechung an, ehe morgen nach dem Frühstück und einem leichten Anschwitzen, die Vorbereitung auf das erste Regionalliga-Spiel beginnt.

„Wir freuen uns extrem auf den Start“

Die Löwen sind bereit und heiß darauf, dass es endlich losgeht. „Wir freuen uns nach der langen Vorbereitungsphase extrem auf den Start und dass es jetzt endlich um Punkte geht“, erklärte der Löwen-Coach. Er erwartet einen Gegner, der anders auftritt als beim 1:5 in Aubstadt vergangene Woche. Mit der Vorbereitung seines Teams zeigte sich Kayabunar sehr zufrieden und sagte: „Es hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Wir sind gut vorbereitet und haben erfahrene Spieler in der Mannschaft, die die jungen Spieler führen können.“

„Das ist etwas ganz anders, wir schauen auf die ganze Saison“

Auf Frage von sechzger.de erklärte der Sechzger-Coach die Unterschiede zwischen seiner Tätigkeit als Interims-Coach im letzten Herbst und seiner ersten Saison als Chef-Trainer der ersten Mannschaft. „Das ist natürlich anders. Damals war klar, dass es nur zwei Spiele sind. Das ist jetzt ein ganz anderes Gefühl, wir denken an die ganze Saison“, erläuterte Kayabunar.

Fanaufmarsch am Mittwoch: „Das war unglaublich“

Angesprochen auf den Fanaufmarsch beim Training am Mittwoch, als über 1.000 Löwen-Anhänger das Team feierten, sagte der Löwen-Coach: „Das war unglaublich. So etwas haben ich und die Spieler noch nie erlebt. Wir haben das natürlich intern angesprochen, dass wir stolz darauf sein können, solche Fans zu haben. Wir sind extrem motiviert und wollen das Vertrauen der Fans zurückzahlen.“

Die Routiniers sind bereit für den Start

Florian Niederlechner merke man jeden Tag an, dass er besser in Form komme. Bei Vitus Eicher sei die Verfassung „noch viel besser als erwartet. Daran hat Marc Lamberger (Anm. d. Red: Torwart-Trainer der Löwen) großen Anteil“, sagte Kayabunar. Eine Hierarchie im Team müsse sich in den nächsten Wochen noch ausbilden, erklärte er weiter. „Ich sehe uns nicht als Favorit in der Regionalliga. Wir schauen von Spiel zu Spiel“, so Kayyabunar. Auf ein oder zwei Positionen seien bis September noch personelle Veränderungen denkbar. „Wir schauen, was auf dem Markt möglich ist“, so der Coach. Für ihn sei es nicht maßgeblich, welcher Spieler bei der Spielbetriebs-GmbH bereits einen Vertrag unterschieden hat und wer per Personalgestellung von der vorinsolventen KGaA im Kader steht. „Ich stelle immer die sportliche bestmögliche Elf auf“, erklärte Kayabunar.

Nicht dabei sein wird Samuel Althaus, der noch nicht ganz fit ist und sich zudem in Vertragsverhandlungen mit anderen Vereinen befindet. Dabei soll es sich um die Drittligisten Hansa Rostock und Preußen Münster handeln.

„Trikots haben uns sehr gut gefallen“

Am gestrigen Donnerstag wurden die ersten Fotos in den neuen Trikots von Societas im Grünwalder Stadion aufgenommen, die heute den Fans präsentiert werden und in denen die Sechzger morgen in Schweinfurt auflaufen werden. „Die Trikots haben uns sehr gut gefallen. Man hat die Begeisterung gesehen. Die Fans können sich auf schöne Trikots freuen und ich hoffe, dass wir darin sportlich erfolgreich sein werden“, erklärte Kayabunar.

Das Kribbeln im Bauch

Eine sehr harmonische erste Löwenrunde endete mit dem Dank an die zahlreichen Pressevertreter und nun schauen Kayabunar und sein Team positiv auf den morgigen Start in Schweinfurt. Das Kribbeln im Bauch wird dann spätestens morgen früh sicher auch bei den Spielern und dem Trainerteam hinzukommen… Wir berichten wie gewohnt ab den Morgenstunden im Live-Ticker für Euch.

Faninformationen FC Schweinfurt – TSV 1860 München

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titelbild fotogalerie schweinfurt 1860

Auf zum ersten Ligaspiel in Freiheit! Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Schweinfurt live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen FC Schweinfurt – TSV 1860 München

Tickets

Der Gästeblock in Schweinfurt ist restlos ausverkauft, eine Tageskasse öffnet daher nicht.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Ander-Kupfer-Platz 2, 97424 Schweinfurt

Zugfahrer*innen erreichen das Stadion vom Hauptbahnhof aus zu Fuß in ca. 30 Minuten. Alternativ kann man mit den Linien 100 bzw. 120 bis zum ZOB Roßmarkt fahren, und von dort aus weiter mit den Linien 110 bzw. 160 zur Haltestelle “Bellevue”. Dann über den Hainigweg Richtung Gästeeingang.

PKW Fahrer*innen wird empfohlen über die A71 kommend die Abfahrt “Schweinfurt-West” zu nehmen. In der Willi-Kaidel-Straße stehen die Parkplätze P2.1, P2.2 sowie P2.3 zur Verfügung. Von dort aus sind es wenige Minuten zum Gästeeingang.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 12:00 Uhr. Vor Ort gibt es keine Möglichkeit Taschen abzugeben, es wird empfohlen diese gleich im Auto oder Bus zu lassen. Bis zur Größe DIN A4 dürfen Taschen im Stadion mitgeführt werden. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten.

Im Stadion kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem FC Schweinfurt und dem TSV 1860 München wird vom BR im Free-TV sowie im Livestream ausgestrahlt.

sechzger.de ist in Schweinfurt natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!