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Vorsicht vor dubiosen Löwen-Trikots: Warum echte Löwen beim Verein kaufen sollten

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Wer derzeit im Internet nach Löwen-Trikots oder Fanartikeln des TSV 1860 München sucht, stößt schnell auf Angebote, die zumindest auf den ersten Blick verlockend erscheinen. Aktuelle oder vermeintlich aktuelle Fußballtrikots zu Preisen, bei denen man sich zwangsläufig fragt: Wie kann das eigentlich funktionieren?

Ein Beispiel ist der Onlineshop „brilliantkit.shop“. Wer dort bestellen möchte, sollte zumindest sehr genau hinschauen.

Sicherheitsdienste warnen vor brilliantkit.shop

Bei einer Recherche von sechzger.de finden sich praktisch keine belastbaren unabhängigen Erfahrungsberichte zu dem Shop. Dafür gibt es einige Warnsignale.

Der Sicherheitsdienst Gridinsoft stuft brilliantkit.shop derzeit als „Suspicious Shop“ ein und vergibt lediglich einen von 100 möglichen Vertrauenspunkten. Unter anderem werden Warnungen externer Sicherheitsanbieter sowie eine kaum vorhandene unabhängige Reputation genannt. Auch Scamadviser und Bitdefender sollen laut der Auswertung Warnungen für die Domain ausgegeben haben.

Ein weiterer Webshop-Prüfdienst, WebshopChecker, kommt zu einem ähnlich ernüchternden Ergebnis. Dort werden keine unabhängigen Kundenbewertungen und kein bekanntes Gütesiegel gefunden. Zudem seien keine verifizierbaren Kontaktdaten ermittelt worden. Die Seite wird dort aktuell mit 0 von 100 Punkten bewertet und als auf einer Blacklist geführt angegeben.

Vielzahl an Warnsignalen

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass sechzger.de dem Betreiber Betrug unterstellt. Automatisierte Sicherheitsbewertungen können falsch liegen und ersetzen keinen gerichtsfesten Nachweis. Die Vielzahl der Warnsignale sollte für potentielle Käufer allerdings Grund genug sein, zumindest äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Und eigentlich gibt es für Löwenfans ohnehin einen viel besseren Grund, sich die Frage zu stellen, wo sie ihre Fanartikel kaufen. Denn ein Trikot ist eben nicht einfach irgendein T-Shirt.

Löwenartikel kauft man bei den Löwen

Wer das Löwenwappen auf der Brust trägt, zeigt damit seine Verbundenheit zum TSV 1860 München. Und gerade in der aktuellen Situation sollte zu dieser Verbundenheit auch gehören, sich zu überlegen, wen man mit seinem Einkauf eigentlich unterstützt.

Jahrelang war genau das bei Sechzig ein wunder Punkt.

Die damalige Fanartikelgesellschaft wurde bereits 2012 aus der KGaA heraus an Hasan Ismaik verkauft und anschließend in TSV 1860 Merchandising GmbH umbenannt. Damit hatte sich Sechzig eine wichtige laufende Einnahmequelle aus der Hand nehmen lassen. Gerade sechzger.de hat diese Konstruktion über Jahre immer wieder kritisch begleitet.

Die Situation hat sich inzwischen grundlegend verändert.

Nach der Insolvenz der bisherigen KGaA und der Anfang September erzielten Einigung befinden sich die vom TSV München von 1860 e.V. beziehungsweise seiner hundertprozentigen Tochter, der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH, übernommenen Vermögensgegenstände wieder unter dem Dach des Vereins. Dazu gehören insbesondere auch die Markenrechte. Der Verein selbst brachte die Bedeutung dieser Entwicklung mit einem Satz auf den Punkt:

„Der Löwe ist zurück.“

Ungeklärte Rechtsverhältnisse

Noch sind bei der kommerziellen Nutzung der Marken nicht sämtliche Rechtsverhältnisse abschließend geklärt. Doch die Richtung ist eindeutig: Sechzig hat nach vielen Jahren erstmals wieder die Chance, die eigene Marke selbstbestimmt zu nutzen und daraus Einnahmen für Sechzig zu generieren.

Jeder Euro ist auch eine Entscheidung. Und genau deshalb bekommt der Kauf eines Fanartikels momentan eine zusätzliche Bedeutung.

Natürlich kann ein Trikot aus irgendeinem Onlineshop irgendwo auf der Welt billiger sein. Vielleicht sieht es auf dem Produktfoto sogar täuschend echt aus. Ob es tatsächlich geliefert wird, welche Qualität es besitzt und unter welchen Umständen es produziert wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Vor allem aber hilft ein solches Geschäft dem TSV 1860 München nicht.

Unterstützt die Löwen – nicht fragwürdige Händler

Wer dagegen heute bewusst Fanartikel über die vereinseigenen Angebote und die entsprechenden Abteilungen des TSV München von 1860 e.V. kauft, unterstützt damit tatsächlich seinen Verein. Die Fußballabteilung beispielsweise bietet inzwischen regelmäßig eigene Fanartikel an und betreibt einen eigenen Onlineshop.

Das mag bei einem einzelnen Schal oder T-Shirt nach einer Kleinigkeit klingen. Ist es aber nicht.

Sechzig hat in den vergangenen Monaten erlebt, welche Kraft entstehen kann, wenn tausende Löwen gemeinsam handeln. Mitgliedschaften, Spenden, Unterstützung der Abteilungen und der Kauf von Fanartikeln sind am Ende viele kleine Entscheidungen, die zusammen einen erheblichen Unterschied machen.

Lieber ein echtes Löwen-Shirt als drei fragwürdige Schnäppchen

Deshalb unser Rat: Bei brilliantkit.shop sprechen mehrere unabhängige Warnsignale dafür, zumindest äußerst vorsichtig zu sein. Wer dort bestellt, sollte sich vorher sehr genau über Händler, Zahlungsweise, Käuferschutz und Rückgabemöglichkeiten informieren.

Für einen Löwen gibt es aber ohnehin die bessere Alternative.

Vielleicht kostet das Shirt beim Verein ein paar Euro mehr. Vielleicht bekommt man anderswo vermeintlich das größere Schnäppchen.

Aber wenn wir Löwen in den vergangenen Jahren eines gelernt haben sollten, dann doch wohl dieses:

Wer Sechzig draufstehen haben möchte, sollte nach Möglichkeit auch Sechzig unterstützen.

Nach all den Jahren, in denen die Löwen ihre wichtigste Marke nicht selbst in der Hand hatten, ist das heute wichtiger denn je. Das gilt – aber das nur am Rande – auch für den noch immer bestehenden Shop der Merchandising GmbH, in dem Trikots vertrieben werden, in denen keine Mannschaft der Löwen spielt, die einen ehemaligen Sponsor bewerben, und von deren Erlösen nichts dem TSV 1860 zugute kommt.

Der Löwe ist zurück.

Dann darf unser Geld gerne mit zurückkommen.

Titelbild: Societas


Hinweis:

Dieser Artikel wurde bereits Anfang September 2026 erstellt, wurde zunächst jedoch nicht veröffentlicht, um angesprochene Fake-Shops nicht unnötig zu bewerben. Aufgrund der Vielzahl solcher Angebote haben wir uns nun doch für eine Veröffentlichung entschieden, um davor zu warnen.

Sechzig um Sieben: Neue Wäsch für die Fans

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Sechzig um Sieben

Seit gestern blicken wir schon auf den kommenden Spieltag mit Festtagskulisse – bis zu 9.000 Zuschauer werden erwartet – in Burghausen voraus. Außerdem haben sich einige Redakteure Gedanken zu den diesjährigen Trikots gemacht, die dunkle Variante ging gestern Abend in den Vorverkauf. Das alles und ein paar Infos von über dem Tellerrand findet ihr wie immer zum informierten Start in den Löwentag bei Sechzig um Sieben.

Ein Brucker pfeift in Burghausen

Ein Youngster der bayrischen Schirizunft wird die Partie am Samstag leiten. Auch in der dritten Liga machte er schon Bekanntschaft mit den Löwen. Alles Wichtige zum Gespann hat wie immer Christian für euch zusammengetragen:

Der Mann an der Pfeife (in Burghausen): Assad Nouhoum

Ein Löwe an der Salzach

Ein Eigengewächs von der Grünwalder Straße hat es leider nicht bei unserem TSV, dafür aber bei Wacker schon jetzt zum Legendenstatus gebracht. Stefan stellt euch Felix Bachschmid vor:

Felix Bachschmid – ein Löwe als Löwen-Jäger!

Förderung für Nachwuchs und Breitensport

Wer etwas Geld für die Mannschaften des e.V. übrig hat und damit auch eine Quasi-Dauerkarte für die meisten Mannschaften der Löwen erwerben will, kann – wie zum Beispiel ich – Mitglied im 1860-Freunde-Club werden:

1860-Freunde-Club: Förderung des Nachwuchs- und Breitensports

Gedanken zur neuen Wäsch

Viel wurde schon über die neuen Bekleidungsartikel der Löwenprofis gesprochen und diskutiert. Wer wissen will, was die Redaktion davon hält, wird hier fündig:

Stimmen zum G’wand: Trikots & Trainingsanzug

News aus dem (erweiterten) Löwenkosmos:

  • Im Toto-Pokal wurde gestern und vorgestern das Viertelfinale ausgespielt. Dabei haben sich die Drittligisten schwergetan: Aubstadt besiegte Titelverteidiger Würzburg daheim mit 3:2. Ingolstadt siegte in Landsberg knapp aber verdient mit 2:1. Der Löwen-Bezwinger hatte daheim gegen Schweinfurt im Elfmeterschießen das Nachsehen. Endstand 5:7. Nach der regulären Spielzeit war es 3:3 gestanden, wobei Buchbach in letzter Minute (90’+5′) einen 0:3-Rückstand aufholen konnte.
  • Wie wichtig Tunay Deniz für unsere Mannschaft ist, hat auch der Kicker erkannt und einen lesenswerten Artikel verfasst: Deniz auf den Spuren von Mölders: Sechzigs Mann für die magischen Momente
  • Der TSV 1860 hat heute den Starttermin des Kartenverkaufs für das Heimderby im Oktober bekanntgegeben. Alle Infos findet ihr erstmal hier, wir informieren darüber auch noch gesondert.

Stimmen zum G’wand: Trikots & Trainingsanzug

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Ein neuer Ausrüster ist bei den Löwen immer ein Grund für reichlich Diskussionsstoff – und bei Societas ist das nicht anders. Die Spannung war groß, nun sind die ersten Katzen aus dem Sack: Das Heim- und das Auswärtstrikot für die neue Saison wurden ebenso präsentiert wie der erste Trainingsanzug.

Auswärtstrikot heute Abend im Onlineshop 

Während die Designs bereits eifrig in der Fanlandschaft diskutiert werden, ist bei der Verfügbarkeit noch ein wenig Geduld gefragt. Die Auslieferung der beiden Trikots lässt noch auf sich warten. Wer sich das Heimtrikot sichern wollte, konnte bereits zuschlagen, und für das Auswärtstrikot fällt am heutigen Mittwoch Abend um 18.60 Uhr unter www.1860shop.de der Startschuss für die Orderphase. Ein etwas anderes Vorgehen gab es beim Trainingsanzug: Dieser war in der ersten Verkaufsphase exklusiv nur über den Shop von Societas zu haben. Wer hier leer ausgegangen ist, kann aber aufatmen – das gute Stück soll zu einem späteren Zeitpunkt auch noch regulär im e.V.-Shop landen.

So bewerten wir die ersten Societas-Designs

Auch in der sechzger.de-Redaktion wurden die Trikots und der Trainingsanzug natürlich ausführlich besprochen. An insgesamt sechs“Stimme zum G’wand” wollen wir unsere Leser*innen heute – zum Verkaufsstart des Auswärtstrikots – teilhaben lassen.

Wie kommen die neuen Stoffe bei uns an?

Christian Jung:

Das Heimtrikot gefällt mir heuer ausgesprochen gut, weshalb ich es auch direkt in der ersten Verkaufsphase bestellt habe. Ich finde, das blaße Blau passt sehr gut zur angebrachten Demut, die wir Löwen nach der Befreiung von Hasan Ismaik in Sachen sportliche Erwartungshaltung an den Tag legen sollten. Nicht laut und grell, sondern etwas zurückhaltend. Dass kein unnötiges Muster in den Stoff eingearbeitet ist (wie z.B. letztes Jahr), finde ich super. Und auch dass der Kragen dezent und ohne Schnickschnack daherkommt, ist genau mein Geschmack. Weniger ist manchmal mehr. Absolute Bestnote dafür!
Das Auswärtstrikot gefällt mir auch gut. Es enthält auch kein Muster oder unnötigen Spielereien. Allerdings hätte ich mir Kragen und Bündchen hier in komplett blau und vielleicht etwas dunkler vorstellen können. So wie halt die Farbe, die längs an der Seite unter den Armen verwendet worden ist. Eine Spielerei, die mir gut gefällt. Dennoch – auch aus Gründen der Sparsamkeit – werde ich es nicht bestellen. Aber vielleicht wünscht es sich einer meiner Söhne und dann kommt es doch in den Haushalt.
Die Grüße aus den 1980ern oder frühen 90ern, die der Trainingsanzug sendet, sind für mich Grüße aus der eigenen Kindheit und Jugend, weshalb ich das selber nicht tragen wollen würde. Ich kann aber das Lob dafür nachvollziehen und finde z.B. Alper Kayabunar sieht darin wirklich “stylish dressed” aus. Insofern also auch sehr eine gute Note, obwohl ich selbst – wie gesagt – kein Käufer werde.

Stefan Kranzberg:

Auch wenn mich das Design der Heim- und Auswärtstrikots nicht vollständig überzeugt, ist der Kauf selbstverständlich. “Freiheit für Sechzig”, “Football for the People” und das FA-Wappen machen die Jerseys einfach zu etwas Besonderem, zumal das Geld endlich wieder da landet, wo es hingehört. Das weiß-blaue Trikot finde ich alles in allem etwas fad, das dunkelblaue Pendant gefällt mir besser, obwohl ich nach dem Teaser auf die Farbkombination schwarz/dunkelgrau spekuliert hatte, die mir vermutlich besser gefallen hätte. Mal schauen, was das dritte Trikot bringen wird. Mein Sohn hat sich vorerst auch für das Auswärtstrikot entschieden und wird die Löwen hier am Bodensee mit “10 Deniz” gegen alle VfB-, BVB- und FCB-Shirts repräsentieren. Die Jacke von Societas gefällt mir auch sehr gut und wahrscheinlich würde ich sie sogar öfter tragen, als die Trikots. Zur Kaufentscheidung konnte ich mich aber – nicht zuletzt wegen des Preises – nicht durchringen. Insofern war es dann auch gar ned so schlimm, dass ich es am Verkaufstag nicht rechtzeitig in den Onlineshop geschafft habe.

Benedikt Niedergünzl:

Nachdem mir die Trikots, die Societas in der Vergangenheit für den e.V. produziert hat, wirklich sehr gut gefallen haben, war ich von den jetzigen Entwürfen ehrlicherweise etwas enttäuscht. Das Heimtrikot ist zwar unterm Strich solide, wird aber als reines Design wohl kaum lange in Erinnerung bleiben. Besonders die ursprüngliche Anordnung und Größenverhältnisse von Societas-Logo, Vereinswappen, dem “Freiheit für Sechzig”-Schriftzug und dem Sponsor “Dialog” fand ich wenig gelungen. Zum Glück wurde bei Logo und Wappen noch einmal nachgebessert, aber der Rest wirkt auf mich leider immer noch nicht ganz stimmig.
Das Auswärtstrikot gefällt mir vom Gesamteindruck her zwar besser als das Heimtrikot, allerdings stört mich hier das hellere Blau an den Seiten. Was ich generell sehr schade finde: Es wäre schön gewesen, wenn zumindest eines der beiden Trikots einen Kragen bekommen hätte. Mit so starken Slogans wie “Freiheit für Sechzig” und “Football for the People” hätte man die riesige Chance gehabt, wirklich ikonische Trikots zu erschaffen. So sind es für mich unterm Strich leider nur Durchschnittstrikots geworden, an die man sich nicht lange erinnern wird.
Ein ganz anderes Bild gibt für mich der Trainingsanzug ab: Den finde ich extrem gelungen. Auch die für uns Löwen eher ungewöhnliche Farbkombination macht einiges her, dazu sind Schnitt und Material wirklich klasse. Der einzige kleine Wermutstropfen ist für mich hier der doch arg groß geratene ‘Societas’-Schriftzug des Ausrüsters. Ich werde vorerst nur beim Trainingsanzug zuschlagen. Was die Trikots angeht, warte ich erst einmal ab, was Societas uns noch als Ausweichtrikot präsentieren wird.

Peter Gratz:

Auch wenn ich mir vor Saisonbeginn ein etwas farbenfroheres Trikot erhofft hatte, gefällt mir unser Heimleiberl sehr gut. Die klassischen Längsstreifen sind eine sichere wie optisch ansprechende Wahl und auch die endgültige Platzierung der sehr einfach gehaltenen Logos ist gelungen, obwohl mir die farbige Variante des FA-Wappen eigentlich besser gefällt. Was die Aufdrucke angeht ist der “Football for the People”-Schriftzug um einiges schöner und besser lesbar als der Hauptsponsor. Diesen hätte ich mir (besonders den “Freiheit für Sechzig”-Teil) etwas größer und fetter gewünscht. Hätte ich auch nicht gedacht, dass mir so ein Satz mal auskommt.
Beim Auswärtstrikot ist ebenso Schlichtheit Trumpf. Den aus der Nähe bzw. auf den Bildern vermuteten Schimmer-Effekt konnte man auf dem Platz bisher leider nicht so gut erkennen. Dafür ist der dunkle Blauton sehr schön und die Details and Kragen und Ärmeln mit den verschiedenen weiß-blauen Streifen sind äußerst schick.
Viele Fans vermissen außerdem die Namen auf den Trikots, ich bin darüber eigentlich glücklich. Der Personenkult um Fußballer ist mir in den heutigen Zeiten eher ein Dorn im Auge. Wie angekündigt wird dahingehend aber spätestens nach der Winterpause wieder Normalität einkehren und ab der 3. Liga sind Namensaufdrucke sowieso Pflicht. Wenigstens werden sie unterhalb des – endlich wieder prominent platzierten – Vereinsnamen stehen. Manche werden es für unwichtig halten, mir persönlich ist es ein Anliegen, dass auch auf den Dressen der Verein über dem einzelnen Spieler steht.
Den Trainingsanzug finde ich ebenfalls sehr gelungen, der Retro-Chic ist gut gelungen. Dass der Schriftzug auf den Rücken komplett gestickt ist, rechtfertigt auch den Preis zum einem gewissen Grad. Einzig das recht markante SOCIETAS im Nacken bräuchte es nicht, aber der Kragen ist breit genug um diesen auch umzuschlagen.
Gekauft habe ich mir noch keines der drei Teile, bei der – für die Trikots aber eigentlich im Vergleich zu anderen Großklubs vertretbaren – Preisgestaltung möchte ich mir keinen Fehlkauf bzgl Größe oder Aufdrucken leisten und erstmal sehen wie die Sachen bei Societas ausfallen. Außerdem hoffe ich noch darauf, dass man eine Nummer ohne Spielernamen bestellen kann.

Tobias Taprogge:

Der Trikotsatz muss immer im Lichte dessen betrachtet werden, auf dem er basiert: Ein unter großem Zeitdruck entworfenes Design.
Das spiegelt sich für mich vor allem im Heimtrikot wieder. Schlicht, aber schick wurde das klassische weiß blaue Trikot umgesetzt. Vor allem positiv: Das Feedback der Fans wurde beachtet und es wurde z.B. bei der Positionierung des Wappens nachjustiert.
Der Auswärtsdress kommt da schon etwas verspielter daher mit Details im Muster des dunklen Stoffs, Akzenten an Kragen und Ärmeln und unter den Armen. Gerade diese Akzente unter den Ärmeln (in kräftigem Blau) stechen besonders heraus. Ob man das stilistisch gut oder schlecht findet bleibt eine persönliche Entscheidung.
Der einzige wirklich negative Punkt ist für mich bei den Torwarttrikots: Das gepunktete Design, in dem wir Vitus Eicher diese Saison schon sehen durften, erinnert für mich ein wenig an ein Faschingskostüm.
Alles in allem bleibt aber, dass wir mit schicken Trikots endlich wieder selbst Einnahmen generieren können. Die Sponsorings auf Rücken und Brust machen die Trikots zu einzigartigen Shirts. Ich werde mir auf jeden Fall das Heimtrikot holen. Beim Auswärtstrikot muss ich mich selbst noch darauf einigen, wie ich es finde.
Zum Trainingsanzug gingen die Meinungen in meinem Umfeld am weitesten auseinander. Von Ballonlook bis cool oversized und von möchtegern retro bis charmant war alles dabei. Ich sehe ihn als Fashion piece, das seinen Zweck gut erfüllt!

Thomas Spiesl:

Ich finde vor allem die Heimtrikots sehr gelungen und schlicht. Das Auswärtstrikot ist auch durchaus sehenswert. Mein absoluter Favorit ist aber die Trainingsjacke, die man einfach regelmäßig anziehen und damit Flagge zeigen kann. Insgesamt finde ich das gesamte Sortiment gelungen, da hat sich das Warten für die Fans gelohnt.

Eure Einschätzungen?

Nun sind einige Meinungen der sechzger.de-Redaktion zu Trikots und Trainingsanzug bekannt. Und wie sehen unsere Leser*innen das Thema? Nutzt gern den Kommentarbereich, um über das Löwen-G’wand zu diskutieren. Und übrigens: In unserem Umfragebereich kann aktuell abgestimmt werden, ob das Heim- oder das Auswärtstrikot mehr zusagt. Oder eben beide.

1860-Freunde-Club: Förderung des Nachwuchs- und Breitensports

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TSV 1860 U16

Mehr als 30.000 Menschen unterstützen den TSV München von 1860 e.V. inzwischen durch ihre Mitgliedschaft. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass das Aushängeschild der Löwen – der Profifußball – derzeit nur in der Regionalliga Bayern tätig ist. Wer die Fußballabteilung von Münchens großer Liebe darüber hinaus unterstützen möchte, hat mit dem 1860-Freunde-Club bereits seit Jahren eine hervorragende Möglichkeit, um dem Nachwuchs- und Breitensport gezielt unter die Arme zu greifen.

Förderung durch den 1860-Freunde-Club

Bekanntermaßen finanziert die Fußballabteilung nach der Kündigung des Servicevertrages durch die damalige KGaA seit vielen Jahren fast ausschließlich das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) aus eigenen Mitteln, da der ehemalige Mitgesellschafter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkam. Wenig überraschend ist folglich jeder Euro hilfreich, um den Standard für die in ganz Deutschland bekannt gute Jugendarbeit aufrecht erhalten zu können.

Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2012 der 1860-Freunde-Club ins Leben gerufen. Auch wenn es an anderer Stelle so dargestellt wird, als sei der TSV 1860 womöglich in finanziellen Schwierigkeiten und würde deshalb schon wieder seine Fans anpumpen, besteht diese Möglichkeit der Förderung unseres Vereins bereits seit Jahren – und zwar, wie oben beschrieben, aus gutem Grund. Der jährliche Beitrag für eine Mitgliedschaft beträgt 100 Euro (Vollzahler) und ist auf 1.860 Gönnerinnen und Gönner beschränkt. Neben dem ausgezeichneten NLZ werden auch die Frauen- und Juniorinnen-Teams, die III. und IV. Herrenmannschaft, die Senioren und die Schiedsrichter gezielt unterstützt.

Fördern und Profitieren

Welche Vorteile bringt eine Mitgliedschaft im 1860-Freunde-Club mit sich?

  • Clubausweis
  • Kostenloser Eintritt zu allen Fußball-Heimspielen des TSV München von 1860 e.V.; dazu zählen die NLZ-Mannschaften U17 und jünger, die beiden Herrenmannschaften (1860 III und IV), die Senioren-Mannschaften und die Frauenteams
  • Kostenlose Teilnahme an Events für Mitglieder des 1860-Freunde-Clubs (ein Event pro Saison z.B. Führung)
  • Auf Wunsch Nennung als Mitglied des 1860-Freunde-Clubs auf allen Webseiten des TSV München von 1860 e.V.

Zum Download des Antrags HIER klicken!

Der Mann an der Pfeife (in Burghausen): Assad Nouhoum

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Wolfram Rot 1860

An dieser Stelle stellen wir Euch jede Woche (und manchmal sogar zweimal) den Schiedsrichter des jeweils nächsten Spiels unserer Löwen ein wenig näher vor. Und natürlich auch die anderen Mitglieder des Unparteiischenteams. Hier geht es heute um Assad Nouhoum aus Fürstenfeldbruck, der am Samstag Nachmittag (14.45 Uhr – im sechzger.de Liveticker) das Regionalligaspiel des TSV 1860 beim SV Wacker Burghausen pfeifen wird.

Nouhoum hat Drittliga-Erfahrung

Neben den 53 Spielen in der Regionalliga Bayern, die der 32jährige seit Sommer 2021 geleitet hat, blickt er auch schon auf insgesamt 52 Partien in der 3. Liga zurück, wo er schon ein Jahr später sein Debüt beim Duell zwischen dem VfB Oldenburg und dem SC Verl geben durfte. Aufgrund seiner Fürstenfeldbrucker Herkunft gibt es mit den Löwen in der Drittklassigkeit nur einen einzigen Berührungspunkt. Am 15. März 2025 pfiff er die Partie gegen den späteren Absteiger aus Unterhaching, das 1860 auf Giesings Höhen mit 2:1 gewinnen konnten. Ein Duell unter Oberbayern mit einem oberbayerischen Schiri. Außerdem war er im Totopokal-Achtelfinale im September 2022 beim 3:1-Sieg der Löwen im Auswärtsspiel im Sechzgerstadion gegen Türkgücü im Einsatz. Und beim leider sehr denkwürdigen Viertelfinal-Aus in Pipinsried gut 14 Monate später. In der Rolle als Linienrichter stehen bei Nouhoum drei Löwenspiele in der Vita, die Sechzig alle drei gewinnen konnte. In der 3. Liga in Ingolstadt (2023 und gegen den SV Meppen (2022) sowie im Landespokal in Buchbach (2021).

In der Jugend aktiv beim FCA

Mit 744 gezeigten Gelben Karten in 155 Spielen in der 3. Liga und im höheren Amateurfußball ist Nouhoum ein eherstrenger Regelhüter. 19 geziegte Ampelkarten und 51 verhängten Strafstöße bestätigen diesen Befund, wohingegen jene 14 Platzverweise mit glatt Rot einen eher niedrigeren Wert darstellen. Der beruflich als Ingeneur tätige Nouhoum hat in seiner Jugend im NLZ des FC Augsburg auch selbst aktiv gegen den Ball getreten, landete letztlich in der Landesliga beim SC Oberweikertshofen, ehe er sich dann vor neun Jahren entschloss, die Fußballkarriere an den Nagel zu hängen und seine Schiedsrichterkarriere voranzutreiben. Ein durchaus lesenswertes Interview mit ihm, das vor vier Jahren auf der Seite des BFV veröffentlicht wurde, ist hier zu finden.

Die Helfer an den Seitenlinien

Unterstützung erhält Assad Nouhoum am Samstag Nachmittag von Michael Krug (34) und Ilirjan Morina (29).

Michael Krug

Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufmerksamen Leser dieser Rubrik aufgefallen. Mit dem aus Würzburg stammenden, inzwischen in München wohnhaften Krug hatten die Löwen erst vor gut einer Woche beim 1:1 in Fürth das Vergnügen. Entsprechend verweisen wir an dieser Stelle gern auf den Schiedsrichter-Vorstellungs-Artikel vor dem Gastspiel am Ronhof. Dort ist alles Wissenswerte über den erfahrenen Bayernliga-Schiri zu finden, der seit über elf Jahren in der Regionalliga als Assisten im Einsatz ist.

Ilirjan Morina

Und auch der fünf Jahre jüngere andere Linienrichter für die Partie der Löwen in Burghausen ist hier in dieser Saison schon besprochen worden. Vor dem Auswärtsspiel in Vilzing Anfang September. Daher macht es sich der Autor dieser Rubrik auch hier leicht und verweist auf den damaligen Artikel. Mal sehen, ob sich dieses Spielchen in dieser Saison noch häufig wiederholen wird…

Der (unbekannte) Vierte Offizielle

Über Erfahrungswerte als aktiver Unparteiischer, die der Spiel- und Medienbeobachter des Duells zwischen dem SV Wacker und dem TSV 1860 auf oder direkt neben dem Spielfeld aufzuweisen haben könnte, ist leider in den einschlägigen Medien nichts verzeichnet. Ist aber auch nicht so erheblich, nachdem Johann Fuchs, wie der Mann für Samstag heißt, mit dem unmittelbaren Spielgeschehen ja auch nichts zu tun haben wird. Wir können hier aber vermelden, dass der Mann nichts zu tun hat mit dem gleichnamigen österreichischen Schiedsrichter und Trainer (der derzeit beim SV Thiersee oberhalb von Kufstein unter Vertrag ist). Und auch nicht mit dem sich seit 2010 im Ruhestand befindlichen Bundesgerichtshof-Richter Johann Fuchs. Wichtige Informationen, oder?

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Titelbild: 15. März 2025: Schiedsrichter Assad Nouhoum im Gespräch mit Löwen-Kapitän Jesper Verlaat auf Giesing Höhen.

 

Felix Bachschmid – ein Löwe als Löwen-Jäger!

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Marco Hiller & Felix Bachschmid
Marco Hiller mit Ex-Kollege Felix Bachschmid (Wacker Burghausen)

Mit der Nummer 6 verbindet man in der Regel eher Defensivspieler, sei es im Mittelfeld oder gar in der Abwehr. Nicht so jedoch Ex-Löwe Felix Bachschmid, der seit 2018 für Wacker Burghausen auf Torejagd geht und seit dem Wochenende sogar Rekordtorschütze des Vereins von der Salzach ist.

Schwerer Stand bei den Löwen

60 Tore – eine gebührende Zahl für einen, der keinen Hehl draus macht, dass er Löwenfan war und ist. In der Jugend war Felix Bachschmid beim TSV 1860 noch Führungsspieler. Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft in die Regionalliga Bayern lief es für den offensiven Mittelfeldspieler, der am Freitag seinen 30. Geburtstag feiern wird, dann leider nicht mehr ganz so rund.

Mit Sascha Mölders und Markus Ziereis hatte er in der Saison 2017/18 starke und konstant torgefährliche Konkurrenz im Angriff. Zwölf Mal durfte “Bache” unter Daniel Bierofka als Joker ran, lediglich beim letzten Saisonspiel in Bayreuth stand der Stürmer 90 Minuten auf dem Platz. Besser lief es im Toto-Pokal, wo er bei zwei Einsätzen viermal einnetzte.

Felix Bachschmid: Rekordtorschütze & Vereinslegende

Deutlich besser läuft es für Bachschmid beim SV Wacker Burghausen, wo er sich seit seinem Wechsel im Jahr 2018 den Status als Vereinslegende erarbeitet hat. Mit nun 60 Treffern aus 244 Spielen löste Bachschmid am vergangenen Wochenende den bisherigen Wacker-Rekordhalter Hans-Peter Asbeck ab, der bei 166 Einsätzen 58 Mal ins Schwarze getroffen hatte.

Bachschmid ist dabei kein klassischer Offensivakteur, der nur auf Bälle wartet, sondern ein äußerst spielintelligenter und laufstarker Spieler, der die Räume für seine Kollegen – wie etwa den pfeilschnellen Stürmer Marc Sodji – öffnet und gleichzeitig selbst den Abschluss sucht. Bereits sieben Treffer erzielte Bachschmid in der noch jungen Saison; wenn es nach uns geht, darf es über das Wochenende bei diesem Wert bleiben…

Sechzig um Sieben: Neuer Mitgliederrekord beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben

Gestern war ein großer Tag für den TSV München von 1860 e.V.. Zum ersten Mal in seiner Geschichte durchbrach der Verein die Schallmauer von 30.000 Mitgliedern. Über diesen historischen Moment und alle weiteren Geschehnisse haben wir berichtet, die Artikel fassen wir hier nochmals zusammen. Damit geht ihr wie gewohnt gut informiert in den Löwentag mit Sechzig um Sieben!

Daniel Bierofka im BR-Interview

Der letzte Aufstiegscoach war in der Sendung Blickpunkt Sport zu Gast und äußerte sich durchaus positiv zur aktuellen Entwicklung bei den Löwen. Im folgenden Artikel haben wir das Interview zusammengefasst und die wichtigsten Aussagen für euch dokumentiert:

Biero bei Blickpunkt Sport: “…sehr sehr positive Stimmung…”

Doppelt so viele Mitglieder wie Stadionkapazität

Die nach dem Zwangsabstieg ausgerufene Mitgliederkampagne, die auch von der aktiven Fanszene unterstützt wird, hat Früchte getragen. Abermals konnte der TSV einen neuen Rekordstand an Mitgliedern vermelden:

3.000 Neue in drei Monaten! TSV 1860 knackt die 30.000er-Marke

Rugbylöwen als Aufsteiger in Vorarlberg ohne Chance

Nach ihrem sensationellen Aufstieg im ersten Jahr der Spielgemeinschaft mit den Rugbyspielern aus der Studentenstadt sind die Rugbylöwen nun auf höherem Niveau angekommen. Im internationalen Vergleich im westlichsten Bundesland Österreichs bekamen sie ihre Grenzen aufgezeigt:

Rugby: Aufsteiger StuSta/1860 in Vorarlberg chancenlos

Neuer sechzger.de-Talk #280 online

In der neuen Folge unseres Podcasts sprechen wir über die fränkisch geprägte englische Woche und die Erwartungen an die Auswärtspartie in Burghausen:

sechzger.de Talk 280: “Frankenspiele” und Blick nach Burghausen

Liveübertragungen weiterer Spiele bekanntgegeben

Die Löwen ziehen auch auf dem Bildschirm, weshalb der BR und DF1 die Übertragung weiterer Partien veröffentlichten. Eine Übersicht findet ihr im folgenden Artikel:

Weitere Spiele des TSV 1860 im Stream bzw. TV frei verfügbar

Weitere Spiele des TSV 1860 im Stream bzw. TV frei verfügbar

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Nächste drei Heimspiele restlos ausverkauft Faninformationen 1860

Auch wenn Tickets für die Spiele mitunter nicht ganz so einfach zu bekommen sind, so haben die Fans von Münchens großer Liebe in den kommenden Wochen doch stets die Möglichkeit, die Partien live zu verfolgen. Bis inklusive des 17. Spieltages werden alle Spiele des TSV 1860 München beim BR (TV und/oder Stream) live übertragen, einmal berichtet DF1 live.

Spiele des TSV 1860 im Stream bzw. TV

Hier eine Übersicht der Live-Spiele aus der Regionalliga Bayern:

  1. Spieltag
    Freitag: SpVgg Greuther Fürth II – 1. FC Nürnberg (BR24 Mediathek)
    Samstag: Wacker Burghausen – TSV 1860 (BR24 Mediathek & BR Fernsehen)
  2. Spieltag
    Freitag: SpVgg Unterhaching – 1. FC Schweinfurt 05 (BR24 Mediathek)
    Samstag: TSV 1860 – SpVgg Ansbach (BR24 Mediathek)
  3. Spieltag
    Freitag: FC Bayern München II – SpVgg Unterhaching (BR24 Mediathek)
    Samstag: FV Illertissen – TSV 1860 (BR24 Mediathek & DF1 Fernsehen)
  4. Spieltag
    Dienstag: TSV 1860 – SpVgg Bayreuth (BR24 Mediathek)
  5. Spieltag
    Freitag: FV Illertissen – TSV Buchbach (BR24 Mediathek)
    Sonntag: TSV 1860 – FC Bayern München II (BR24 Mediathek)
  6. Spieltag
    Sonntag: VfB Eichstätt – TSV 1860 (BR24 Mediathek)
  7. Spieltag
    Freitag: TSV 1860 – TSV Buchbach (BR24 Mediathek)

Gut möglich, dass die eine oder andere Partie neben dem Stream kurzfristig auch noch ins Programm des BR Fernsehens aufgenommen wird. Insbesondere das Spiel gegen den FC Bayern II käme hierfür in Frage.

Titelbild: CR-Fotos

Biero bei Blickpunkt Sport: “…sehr sehr positive Stimmung…”

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Am Sonntag Abend, nur wenige Stunden nach dem zweiten Heimsieg der Löwen in Folge gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg war Daniel Bierofka zu Gast in der BR-Sendung Blickpunkt Sport. Neben den aktuellen Nominierungen zur Nationalmannschaft wurde Biero natürlich auch ausführlich zur aktuellen Situation beim TSV 1860 befragt. Und der Ex-Löwenspieler und Aufstiegstrainer von 2018 machte ein paar durchaus bemerkenswerte Aussagen. Er sieht die Lage bei den Löwen weit weniger negativ oder skeptisch, als es sich manch Protagonist im Löwenkosmos, der immer noch mit dem Abschied von Hasan Ismaik hadert, wahrscheinlich gewünscht hätte. Schließlich zählt das Wort des Herzblut-Löwen Biero bei Sechzig einiges.

Bierofka rechnet mit Steigerung

Auf die sportliche Zukunft für die Mannschaft, die derzeit für 1860 auf den Spielfeldern der Regionalliga Bayern gegen den Ball tritt, blickt der Befragte schon mal ziemlich optimistisch:

Ich glaube, dass sie sich im Laufe der Saison noch mal steigern werden. Also, ich kenne das, wo ich Trainer war, wo ich da damals die Mannschaft übernommen habe. Es ist einfach eine neue Situation, auch für die jüngeren Spieler. Auf einmal hast du ein volles Stadion. Natürlich, wenn du bei Sechzig spielst, hast du automatisch immer ein höheren Druck als bei anderen Mannschaften. Auch wenn die Erwartungshaltung momentan noch bisschen unten gehalten wird.

…und appelliert gleichzeitig an die Kommandobrücke an der Grünwalder Straße 114:

Es ist kein leichter Weg, den Sechzig da gehen muss, aber die brauchen jetzt einfach Unterstützung. Vor allem Alper Kayabunar braucht Unterstützung. Ich weiß, dass es in dieser Gemengelage auch nicht so einfach ist, bei Sechzig Trainer zu sein und da müssen ihn die Verantwortlichen auch ganz klar richtig unterstützen. Und ihm wirklich den Rücken stärken.

Kann 1860 schon diese Saison aufsteigen?

Das im direkten Umfeld des TSV 1860 aktuell gar nicht öffentlich formulierte Aufstiegsziel beurteilt Biero mit einem Vergleich zu seiner eigenen Situation als Trainer an der Grünwalder Straße 114 nach der letzten “4” in der Saison 2017/18:

Wenn du durchkommst, durch die Regionalliga Bayern, hast du noch mal zwei Relegationsspiele. Wir haben es damals selber erlebt gegen Saarbrücken. (…) Das ist jetzt für mich persönlich schwer einzuschätzen, aber in einem Relegationsspiel muss immer auch ein bisschen das Momentum auf deiner Seite sein. Das kannst du im Vorhinein nicht berechnen, ob du jetzt da durchkommst oder nicht. Ich glaube, wenn die Mannschaft sich entwickelt und einfach auch die erfahrenen Spieler die jungen Spieler noch bisschen mehr mitnehmen… Sie sind zwar jetzt – habe ich letztes Mal gelesen – ein bisschen älter, wie wir damals. Aber trotzdem: Auf der Bank sind sehr viele junge Spieler, die sehr viel Potenzial haben und die werden wachsen. Und wenn sie wachsen, werden sie mehr Qualität entwickeln und das ist meine Hoffnung, dass sie über die Saison einfach allgemein als Mannschaft stabil sind und noch stabiler werden. Und dann auch bereit sind für die Relegation.

Löwen-Energie richtig investieren!

Hasan Ismaik weint Daniel Bierofka übrigens keine Tränen nach. Im Gegenteil sieht er nun die Chance, durch den Neuanfang beim TSV 1860 auch die tiefen Gräben in der Fanlandschaft zuzuschütten:

Die Chance ist dahingehend, dass jetzt hoffentlich der ganze Verein sich mal bisschen eint wieder. Weil der Investor hat das ja schon ein bisschen gespalten. Die einen waren eher für den Investor, die anderen waren eher gegen den Investor und dadurch hattest du immer auch Reibung im Verein. Und das hat natürlich auch sehr viel Energie gekostet, die aus meiner Sicht besser gewesen wäre, wenn man die woanders investiert hätte. Und das ist jetzt erstmal weg. Jetzt ist momentan eine sehr, sehr positive Stimmung da.

Dass sein Herz natürlich immer noch ganz weiß und blau schlägt, gibt Bierofka bei den letzten Worte seines Gesprächs mit Moderatorin Julia Scharf zu Protokoll:

Ich drücke natürlich die Daumen und mein Herz ist da bei Sechzig und ich würde mir unheimlich wünschen, dass der Verein wirklich wieder in die Stabilität kommt und einfach dann peu à peu die nächsten Schritte geht und die Rückschläge hoffentlich ausbleiben.

Blick nach vorn oder zurück?

Am bemerkenswertesten an dem knapp zwölfminütigen TV-Auftritt von Daniel Bierofka am Sonntag Abend im BR ist eigentlich, wie unterschiedlich man diesen in den Tagen danach einordnen kann. Während die Mehrheit der Löwenfans vernommen haben dürfte, dass Biero mit viel Zuversicht in die Löwenzukunft blickt und die Daumen drückt, wird beispielsweise auf einem kommerziellen Blog im Löwenumfeld vor allem auf Bieros ebenfalls im Studio getätigte Aussage fokussiert, 1860 habe die letzten “neun Jahre in den Sand gesetzt.”
Tja, die einen schauen nach vorn, die anderen zurück.

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Titelbild: Screenshot Bayerischer Rundfunk (BR), Blickpunkt Sport vom 20.09.26

3.000 Neue in drei Monaten! TSV 1860 knackt die 30.000er-Marke

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Zum ersten Mal in der Geschichte unseres TSV München von 1860 e.V. hat der Verein die magische Marke von 30.000 Mitgliedern geknackt. Das ist nicht nur ein riesiger Meilenstein für Sechzig, sondern auch ein massiver Beweis dafür, dass der Weg der Eigenständigkeit von den Fans zu 1860 Prozent mitgetragen wird. 3.000 neue Mitglieder in drei Monaten – weiter so, Löwen!

3.000 Neue in drei Monaten

Wie der Verein heute auf seinen Kanälen stolz verkündete, ist der Zuwachs schlichtweg enorm: Allein seit der letzten Mitgliederversammlung im Juni 2026 konnten mehr als 3.000 neue Löwinnen und Löwen in der Sechzger-Familie begrüßt werden. “Mein Verein heißt Mitglied sein” ist gelebte Realität an der Grünwalder Straße.

Der Kurs stimmt: Eigenständigkeit zieht an

Dieser Rekord kommt nicht von ungefähr. Der konsequent eingeschlagene neue Weg der Eigenständigkeit, stärkt die Identifikation der Fans mit ihrem Verein enorm. Die Löwenfans honorieren, dass ihr TSV 1860 wieder ihnen gehört – basisnah, demokratisch und transparent. Die Eintrittswelle der letzten Monate ist ein klares Votum für diesen Kurs.

Doch es sind nicht nur die passiven Fördermitglieder, die für diesen Boom sorgen. Auch die Zahl der aktiven Sportler wächst rasant. In den letzten Jahren wurden viele neue Abteilungen und Sparten gegründet, die das Vereinsleben extrem bereichern. Der TSV 1860 München ist eben viel mehr als “nur” Profifußball: Er ist ein lebendiger, pulsierender Breitensportverein mitten in München, der für unzählige Menschen eine sportliche und gesellschaftliche Heimat bietet.

Wo stehen die Löwen im deutschlandweiten Vergleich?

Ein Blick auf die Wikipedia-Liste der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands zeigt, wie gewaltig diese 30.000er-Marke wirklich ist. Nimmt man die offizielle Liste und rechnet reine Alpenvereins-Sektionen (DAV), die Vereinigung clubfreier Golfspieler sowie reine Turn- und Breitensportvereine (wie die Turngemeinde Bornheim) heraus, ergibt sich ein beeindruckendes Bild:

Unter den klassischen Fußball- und Traditionsvereinen in Deutschland belegt der TSV 1860 München mit 30.000 Mitgliedern nun Platz 23!

Wir ziehen damit gleichauf mit dem Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 (ebenfalls ca. 30.000) und sind dicht auf den Fersen von Arminia Bielefeld (ca. 30.800) und dem FC Augsburg (ca. 30.900).

Ein unglaublicher Wert für einen Regionalligisten, der eindrucksvoll beweist: Die Strahlkraft der Löwen ist ungebrochen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, dürfte es nicht lange dauern, bis wir auch diese Vereine hinter uns lassen.

Titelbild: TSV 1860 München e.V.