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Löwenfans karitativ: Aktive Fanszene übergibt 5.323€ an die DMKS

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Die DKMS, der TSV 1860 München und die aktive Fanszene der Löwen organisierten beim Heimspiel gegen Regensburg eine Typisierungsaktion um gemeinsam gegen Blutkrebs anzukämpfen. Außerdem wurden in dem Zuge auch Spenden für die DKMS gesammelt. Diese wurden beim Heimspiel gegen Ulm an die DKMS übergeben.

Große Unterstützung der Löwenfans

An vier Ständen um das Grünwalder Stadion herum ließen sich rund 300 Löwenfans typisieren, um mitzuhelfen Blutkrebspatient*innen eine zweite Lebenschance zu ermöglichen. Auch die Spendenbereitschaft der Löwen und Löwinnen war groß: Insgesamt kamen 5.323€ zusammen. Vor dem Heimspiel gegen Ulm wurde ein Spendencheck von Vertretern der aktiven Fanszene und dem Verein an die DKMS übergeben.

Unter allen Spendern und Spenderinnen wurde außerdem ein von der Mannschaft signiertes Trikot verlost, welches beim Spiel gegen Regensburg an den glücklichen Gewinner übergeben wurde.

Löwenfans karitativ

Auf dem Weiß-Blauen Blog auf Social Media bedankt sich die aktive Fanszene bei allen Spender*innen und Unterstützer*innen. Einmal mehr zeigt sich, das die Fanlandschaft der Löwen für karitative Zwecke zusammensteht. Die Typisierungsaktion reiht sich in eine Vielzahl von sozialen Aktionen der aktiven Fanszene der Löwen ein.

 

Pyro in Saarbrücken: 31.290 Euro Strafe für TSV 1860

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Saarbrücken 1860 Pyro

59 bengalische Fackeln, zwölf Rauchkörpern und zwei Raketen zündeten Löwenfans im April beim Spiel in Saarbrücken. Der TSV 1860 muss aufgrund dessen eine Strafe in Höhe von 31.290 Euro an den DFB zahlen.

Hohe Strafe für TSV 1860

Erschwerend kam hinzu, dass die Partie in der 61. Minute aufgrund der Rauchentwicklung für knapp dreieinhalb Minuten unterbrochen werden musste. Durch diese erneute Zahlung rücken die Löwen in der Strafentabelle der 3. Liga mit einer Gesamtsumme von 169.560 Euro auf Platz 2 vor.

Zuletzt hatte der Zaunfahnen-Brand beim Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Schweinfurt die Debatte um Pyrotechnik neu entflammt. Nach dem Artikel auf sechzger.de, der ein Ende der Verbotspolitik und ein Pyro-Pilotprojekt nach norwegischem Vorbild vorschlug, hatten wir im Bayerischen Landtag nachgefragt. Das Ergebnis überrascht: Bis auf die CSU fordern alle befragten Fraktionen sowie der Regierungspartner einen Paradigmenwechsel.

Krönt sich der TSV 1860 Rugby vorzeitig zum Meister?

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tsv 1860 rugby

Bereits am vorletzten Spieltag der Landesliga hat die Spielgemeinschaft aus TSV 1860 und StuSta Rugby die Chance, sich frühzeitig den Meistertitel zu sichern. Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg gegen den TV Kempten.

TSV 1860 Rugby vorzeitig Meister?

Nach einer starken Saison fehlt damit nur noch ein Schritt, um den ersten Platz und die Landesliga-Meisterschaft endgültig festzumachen. Die Rugby Löwen erwarten mit Kempten einen starken Gegner, dessen Spiel von seiner körperlich starken Sturmreihe geprägt ist.

Mit sechs Siegen aus den bisherigen sieben Spielen muss sich die SG StuSta/1860 jedoch keineswegs vor den Allgäuern verstecken. Der TV Kempten steht mit drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen derzeit auf Platz 4 der Landesliga-Tabelle.

Verfolger RFC Vaduz spielt am Samstag zeitgleich gegen den München RFC.

Kostenloser Eintritt auf dem StuSta Gelände

Interessierte sind herzlich eingeladen, das Spiel vor Ort zu verfolgen und die Mannschaft zu unterstützen.

Ort: StuSta Gelände, Willi-Graf-Straße 4, 80805 München
Datum: Samstag, 16. Mai 2026
Kick-Off: 14:30 Uhr
Eintritt: kostenlos

Cricket zum Kennenlernen: TSV 1860 lädt zum Aktionstag nach Oberhaching

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Die noch junge Sparte Cricket des TSV München von 1860 e.V. stellt sich der Öffentlichkeit vor: Am 14. Juni lädt der Verein zu einem Kennenlerntag auf das Gelände der Sportschule Oberhaching ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen eines regulären Ligaspiels statt und soll Interessierten die Möglichkeit bieten, die Sportart niederschwellig kennenzulernen.

Mitmach-Angebote für alle Altersklassen

Im Mittelpunkt des Tages steht das Ausprobieren: Besucher können selbst zum Schläger greifen, um ein Gefühl für den Sport zu bekommen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch für Familien ist gesorgt: Von 12:00 bis 16:00 Uhr wird eine professionelle Kinderbetreuung mit verschiedenen Spiel- und Mitmachangeboten angeboten. Kulinarisch wird die Veranstaltung durch ein indisches Restaurant begleitet.

Mentale Stärke und internationaler Austausch

Neben dem sportlichen Geschehen bietet der Aktionstag zwei programmatische Highlights:

  • 14:30 Uhr: Ein ehemaliger Team-Psychologe des DFB hält einen Vortrag zum Thema Stress und Resilienz. Dabei geht es um den Umgang mit Druck und den Aufbau mentaler Stärke im Sport und Alltag. Eine Anmeldung hierfür ist über “DAK Stressfreies Oberhaching” möglich.
  • 16:00 Uhr: Internationaler Besuch wird erwartet. Der indische Generalkonsul Shri Shatrughna Sinha sowie der Honorarkonsul von Bangladesch, Dr. Michael Brauch, werden über die Bedeutung des Sports als verbindendes Element zwischen den Kulturen sprechen.

Vereinsspitze vor Ort beim Cricket

Auch die Führung des TSV 1860 München e.V. unterstreicht die Bedeutung der neuen Sparte für den Gesamtverein. Präsident Gernot Mang und Vizepräsident Christian Dierl werden vor Ort sein, um den Austausch mit den Mitgliedern und Gästen zu suchen.

Der Kennenlerntag ist offen für alle Interessierten, die Cricket unverbindlich erleben oder einen Tag mit internationalem Flair auf der Anlage in Oberhaching verbringen möchten.

Spartenleiter Philipp Bächstädt mit dem indischen Generalkonsul Shatrughna Sinha

Sechzig um Sieben: sechzger.de Talk 262 online

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga haben wir euch hier wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

sechzger.de Talk 262: Niederlage gegen Ingolstadt & Vorschau Verl

Der sechzger.de Talk 262 beginnt und endet jeweils mit einem Werbeblock. Am Anfang geht es um unseren Live-Talk, der – in einer ganz speziellen Ausgabe – am Dienstag, den 26. Mai 2026 um 18.60 Uhr im Bamboleo steigt. Am Ende dann um den möglichen Meistertitel für die Amas in der Bayernliga Süd. Dazwischen beschäftigen sich Moderator Christian und seine Gäste Christoph, FloBu und Thomas mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt und dem Geschehen auf und neben dem Rasen am Samstag Nachmittag. Außerdem gibt es ein neues Quiz, für das sich FloBu verantwortlich zeichnet. Und natürlich blicken wir auch kurz auf die letzte Auswärtsfahrt dieser Spielzeit, die den Löwentross nach Verl führt. Den sechzger.de Talk findet ihr wie immer auf Spotify sowie auf Youtube.

Larson Ferati ein Kandidat bei 1860?

Acht Abgänge sind beim TSV 1860 bereits fix, nun steht auch der erste Neuzugang in den Startlöchern. Laut liga3-news zeigen die Löwen Interesse am 19-jährigen Stürmer Larson Ferati von Roda Kerkrade. Der Angreifer wurde u.a. bei Bayer Leverkusen und Rot-Weiss Essen ausgebildet.

Vielfältiges Vatertagsprogramm

Wer am Donnerstag noch nichts vor hat, kommt bei gleich zwei Veranstaltungen mit 1860 Bezug auf seine Kosten: Im Löwenstüberl gibt es bei Livemusik ab 10 Uhr Weißwürste, Schweinshaxn sowie Bier aus dem Holzfaß. Zusätzlich bekommt jeder Vater mit Kind im Löwentrikot ein Bier sowie ein Eis aufs Haus.

Alternativ lädt die Boxabteilung der Löwen zum traditionellen Vatertagsboxen im Truderinger Festzelt. Geboxt wird gegen eine Londoner Auswahl. Der Einlass beginnt um 9:30 Uhr, Beginn um 10:30 Uhr.

 

liga3-news: Larson Ferati ein Kandidat bei 1860?

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fotogalerie titelbild tsv 1860 msv duisburg löwen zebras

Acht Abgänge sind beim TSV 1860 bereits fix, nun steht auch der erste Neuzugang in den Startlöchern. Laut liga3-news zeigen die Löwen Interesse am 19-jährigen Stürmer Larson Ferati von Roda Kerkrade. Der Angreifer wurde u.a. bei Bayer Leverkusen und Rot-Weiss Essen ausgebildet.

Larson Ferati ein Kandidat bei 1860?

Erst im Sommer war der kosovarische U19-Nationalspieler von RWE zu Roda in die Niederlande gewechselt und kam dort in der U21 zum Einsatz. Dort erzielte er in elf Spielen ebenso viele Tore und bereitete vier weitere Treffer vor.

Der 1,86 m große Stürmer war 2022 aus dem Kosovo nach Deutschland gekommen und über die Stationen FC Rheinsüd Köln und Bayer Leverkusen in Essen gelandet. Mit seinen Leistungen bei Roda hat sich Ferati nun ins Schaufenster gestellt und das Interesse mehrerer Vereine auf sich gezogen. Neben dem TSV 1860 sollen auch der SV Wehen Wiesbaden, PEC Zwolle, der FC Differdingen 03 und Legia Warschau ein Auge auf den Stürmer geworfen haben.

sechzger.de Talk 262: Niederlage gegen Ingolstadt & Vorschau Verl

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Der sechzger.de Talk 262 beginnt und endet jeweils mit einem Werbeblock. Am Anfang geht es um unseren Live-Talk, der – in einer ganz speziellen Ausgabe – am Dienstag, den 26. Mai 2026 um 18.60 Uhr im Bamboleo steigt. Am Ende dann um den möglichen Meistertitel für die Amas in der Bayernliga Süd. Und um das entscheidende Spiel auf dem Weg dorthin. Dazwischen beschäftigen sich Moderator Christian und seine Gäste Thomas Spiels, Christoph und FloBu mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt und dem Geschehen auf und neben dem Rasen am Samstag Nachmittag. Außerdem gibt es ein neues Quiz, für das sich FloBu verantwortlich zeichnet. Und natürlich blicken wir auch kurz auf die letzte Auswärtsfahrt dieser Spielzeit, die den Löwentross nach Verl führt.

1:2 gegen Ingolstadt

Im letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Ingolstadt hätten die Profis – wie in der Sendung in der Vorwoche thematisiert – die beste Heimpuntkausbeute seit dem Aufstieg 2018 erreichen können. Das hat bekanntlich leider nicht geklappt! Flo und Thomas können dennoch von einem gelungenen Frühlingstag in Giesing berichten und konnten – sofern sie das Geschehen auf dem Rasen konzentriert verfolgt haben – auch der Partie zwischen den Löwen und den Schanzern etwas abgewinnen. Natürlich spricht die Runde im sechzger.de Talk 262 auch über die Verabschiedung der acht Spieler vor dem Spiel gegen die Schanzer, über hämische Gesänge für die “Championsleague-Versager” aus der Seitenstraße und über die erneute Erhöhung der Dauerkartenpreise für die neue Saison. Nicht in allen Punkten herrscht absolute Einigkeit, gestritten wird deswegen aber auch nicht!

Neue Quiz-Form: Fußballdart by FloBu

Die beliebte Schnellraterunde macht diese Woche – obwohl Thomas Spiels kurzfristig und anders als eigentlich gedacht, am Talk 262 teilnimmt – Pause. Dafür hat Flo eine ganz neue Quizform dabei: Fußball-Dart könnte man es nennen. Durchaus unterhaltsam beschäftigen sich die drei Mitspieler mit der Anzahl an Drittligaspielen, die – auch ehemalige – Löwenspieler auf dem Buckel haben.

Vorschau Verl

Nachdem im vergangenen Jahr das letzte – damals ebenfalls bedeutungslose – Auswärtsspiel der Saison ins ferne Verl zur “Mottofahrt Hawai” erklärt wurde und auch wir von sechzger.de mit unserem Spruchband an der Theke in der Sportclub-Arena durchaus öffentlichkeitswirksame Akzente setzen konnten, ist zu bedürchten, dass das Ganze heuer eher zur allgemein lethargischen Stimmung, die 1860 gerade erfasst hat, passen wird. Dennoch reden wir im Talk natürlich über das anstehende letzte Saisonspiel. Die Statistik dieses Duells darf – zum letzten Mal in dieser Saison – auch nicht fehlen.

Mobilisierung zur Meisterfeier der Amas

Zugegebenermaßen werden sich aus der sechzger.de-Redaktion keine Massen auf den Weg nach Ost-Westfalen machen. Die Löwen werden aber am Samstag dennoch unterstützt: Die Amas können in ihrem abschließenden Heimspiel gegen den FC Ismaning die Meisterschaft in der Bayernliga Süd erringen. Moderator Christian versucht auf diesem Weg den einen oder anderen Zuhörer zu einem Besuch des Spiels am Trainingsgelände zu motivieren. Mal sehen, ob ihm das gelungen ist.

Der sechzger.de Talk 262 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Politischer Paukenschlag: Breite Unterstützung für ein Pyro-Pilotprojekt – doch die CSU blockt

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tsv 1860 grünwalder stadion pyro

Der Zaunfahnen-Brand beim Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Schweinfurt hat die Debatte um Pyrotechnik mal wieder neu entflammt. Nach unserem Artikel, der ein Ende der Verbotspolitik und ein Pyro-Pilotprojekt nach norwegischem Vorbild vorschlug, hat sechzger.de im Bayerischen Landtag nachgefragt. Das Ergebnis überrascht: Bis auf die CSU fordern alle befragten Fraktionen sowie der Regierungspartner einen Paradigmenwechsel.

Der Vorfall von Schweinfurt untermauerte, was Fanforscher seit Jahren predigen: Die Kriminalisierung von Pyrotechnik und die drakonischen DFB-Strafen verhindern das Zünden nicht, sie machen es durch die erzwungene Enge und Heimlichkeit erst recht gefährlich.

Ein Blick nach Norwegen zeigt den Gegenentwurf: Dort wurde ein staatliches Pilotprojekt für das kontrollierte Abbrennen in ausgewiesenen Zonen aufgrund des enormen Sicherheitsgewinns gerade offiziell bis 2027 verlängert. Wäre ein solcher pragmatischer Weg, bei dem Verein, Feuerwehr und Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeiten, auch für den TSV 1860 München auf Landesebene denkbar? sechzger.de hat alle demokratischen Landtagsfraktionen damit konfrontiert.

Die CSU beharrt auf der Null-Toleranz-Linie

Wenig überraschend hält die stärkste Fraktion im bayerischen Landtag, die als Dienstherr des Innenministeriums auch die polizeiliche Linie vorgibt, strikt am Status quo fest. Martin Stock, sportpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, erteilt Träumen von kontrollierten Zonen eine klare Absage.

„Fußball lebt von Leidenschaft, Emotionen und einer großartigen Stimmung in den Stadien. Dafür braucht es aber keine Böller oder Pyrotechnik“, stellt Stock auf unsere Anfrage klar. Er verweist auf die familiäre Struktur im Stadion und die Belastung der Einsatzkräfte: „Unsere Fans zeigen ihre Begeisterung mit Gesängen, Fahnen und lautstarker Unterstützung – und das unter hohem Einsatz unserer Polizei, die in Bayern bereits heute enorme Sicherheitsaufgaben rund um Fußballspiele übernimmt.“

In Zeiten einer angespannten Sicherheitslage gelte es, sehr genau abzuwägen, ob zusätzliche Risiken notwendig seien. „Deshalb sehen wir mögliche Pilotprojekte äußerst kritisch. Aus heutiger Sicht überwiegen jedoch die Sicherheitsbedenken klar den möglichen Nutzen“, so Stock, der für das weitere Vorgehen auf die laufenden Beratungen der Innenministerkonferenz und der Bund-Länder-Arbeitsgruppe verweist.

Freie Wähler kritisieren DFB-Doppelmoral

Dass die Haltung der CSU jedoch keineswegs unumstritten ist, zeigt die bemerkenswerte Antwort des eigenen Koalitionspartners. Hans Martin Grötsch, Generalsekretär der Freien Wähler in Bayern, widerspricht der reinen Repressionspolitik deutlich. Basierend auf seinen langjährigen Erfahrungen in der Fanpolitik (unter anderem im Fanbeirat des 1. FC Nürnberg) bewertet Grötsch das norwegische Modell als „sehr sinnvoll“. Er übt zudem ungewohnt scharfe Kritik an der Doppelmoral der Verbände: „Ich finde es widersprüchlich, wenn in Werbevideos oft mit der emotionalen Pyro-Stimmung geworben wird, die Fans im Stadion dafür aber verteufelt werden. Das norwegische Modell beendet dieses Messen mit zweierlei Maß durch klare, ehrliche Regeln.“

Grötsch erinnert an die enorme Kompromissbereitschaft der Fanszene um das Jahr 2011. Dass der DFB damals die Gespräche kurz vor einem geplanten Pilotprojekt in Hannover einseitig abbrach, empfand er als „maßlos enttäuschend“ – ein Schritt, der das Klima nachhaltig beschädigt habe. Umso mehr plädiert der FW-Generalsekretär nun für einen neuen Anlauf: „Ich würde ein Pilotprojekt in zwei oder drei Stadien über verschiedene Ligen hinweg ausdrücklich begrüßen. Wir sollten die Chance nutzen, die theoretischen Konzepte in der Praxis zu beobachten. Wenn Vereine wie der TSV 1860 München gemeinsam mit den zuständigen Behörden ein stimmiges Sicherheitskonzept vorlegen, ist das ein mutiger Weg, den ich unterstütze.“

SPD signalisiert Offenheit unter strikten Auflagen

Auch in den Reihen der größten Oppositionsfraktionen findet der Ruf nach einem Paradigmenwechsel breite Zustimmung. Arif Tasdelen, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, räumt ein, dass es trotz strikter Verbotspolitik immer wieder zu unkontrolliertem Abbrennen komme, das unbeteiligte Stadionbesucher gefährde.

Innovative Ansätze aus Skandinavien beobachte die SPD daher mit Interesse: „Wenn so das illegale Abbrennen zurückgedrängt und Verletzungen vermieden werden können, sollten wir diesen Ansatz auch in Deutschland und Bayern prüfen.“ Angesprochen auf den TSV 1860 München nimmt Tasdelen die Münchner Behörden und den Verein in die Pflicht: „Sofern ein mit den Behörden, insbesondere Polizei und Feuerwehr, abgestimmtes tragfähiges Sicherheitskonzept vorgelegt wird, könnten wir uns eine Unterstützung eines solchen Pilotprojekts vorstellen.“

 

 

Grüne fordern den Weg aus der Eskalationsspirale

Maximilian Deisenhofer, sportpolitischer Sprecher der Grünen, zieht ebenfalls ein nüchternes Fazit der bisherigen DFB- und Regierungslinie: „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir mit reiner Repression beim Thema Pyrotechnik nicht weiterkommen. Gleichzeitig hat das Abbrennen seit der Coronapause aus meiner Sicht nochmal massiv zugenommen. Ein Pilotprojekt nach norwegischem Modell würde ich auf jeden Fall befürworten. So könnte man Verletzungen und gegebenfalls auch die Strafen für die Vereine reduzieren.“ Einem Vorstoß stünde man positiv gegenüber, um Verletzungen und Strafen für die Vereine zu reduzieren.

Deisenhofer beweist dabei ein tiefes Verständnis für die Dynamik in den aktiven Fankurven. Er unterliegt nicht der Illusion, dass das illegale Zünden durch legale Zonen völlig verschwinden werde, „solange Pyrotechnik nicht nur als Stilmittel bei einer Choreografie benutzt wird, sondern von den Szenen auch als Protestmittel gebraucht wird.“ Dennoch – oder gerade deshalb – sei der Schritt hin zu Pilotprojekten essenziell, um aus der „Eskalationsspirale herauszukommen“.

Kalte Pyro: Ein Technik-Kompromiss, der spaltet

Ein interessantes Bild zeichnet sich bei der Frage nach „kalter Pyrotechnik“ ab, die deutlich kühler brennt und oft als harmloserer Kompromiss gehandelt wird. CSU-Mann Stock lehnt diese vehement ab: „Auch sogenannte ‚kalte Pyrotechnik‘ ist keineswegs ungefährlich.“ Rückendeckung bekommt er in diesem speziellen Punkt von der SPD. Arif Tasdelen betrachtet die Ersatz-Fackeln mit Skepsis: „Sie brennt auch bei 200 Grad. Zudem wäre es für die Polizei schwer bis unmöglich, im Einsatz zulässige und unzulässige Pyrotechnik zu unterscheiden.“

Die Freien Wähler und die Grünen hingegen sehen in der kalten Variante einen „vernünftigen Kompromiss“ (Grötsch) und einen legitimen Baustein, um „Sicherheit und Leidenschaft endlich wieder in Einklang zu bringen.“

Pyro-Pilotprojekt: Der Ball liegt beim TSV 1860 München

Die exklusive Umfrage von sechzger.de im Bayerischen Landtag zeigt ein interessantes politisches Bild: Die Befürworter von Prävention und kontrollierten Pilotprojekten nach norwegischem Vorbild sind deutlich in der Überzahl. SPD, Grüne und sogar der Regierungspartner der CSU, die Freien Wähler, bescheinigen der aktuellen Verbotspolitik ihr Scheitern und ermutigen zu neuen, pragmatischen Wegen.

Dass das CSU-geführte Innenministerium den größten Stolperstein auf diesem Weg darstellt, liegt in der Natur der Sache. Doch die Argumentation der stärksten Fraktion geht an der empirischen Realität in den deutschen Fankurven schlichtweg vorbei. Wenn die CSU betont, dass es für Emotionen keine Pyrotechnik „brauche“ und auf die Arbeit der Polizei verweist, ignoriert sie einen unumstößlichen Fakt: Verbot und Polizeipräsenz hin oder her – die Kurven brennen an jedem Wochenende. Wer diese Lebensrealität der Ultraszene ideologisch ausblendet und weiter stur auf Repression setzt, zementiert genau jene gefährlichen Zustände der Heimlichkeit, die in Schweinfurt zum Brand geführt haben.

Die breite politische Flanke für einen anderen Weg ist nun jedoch geöffnet. Für den TSV 1860 München bedeutet das: Die Tür für einen proaktiven Vorstoß ist politisch so weit offen wie lange nicht mehr. Wenn das Präsidium und die KGaA gemeinsam mit der Fanszene und den städtischen Behörden in München ein wasserdichtes Konzept erarbeiten, könnte man nicht nur die unsinnigen DFB-Geldstrafen eindämmen, sondern bundesweit zum Vorreiter für eine sichere, lebendige Fankultur werden.

Sechzig um sieben: Pyro-Pilotprojekt bei 1860?

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Die Lust über sportliche Themen zu diskutieren, dürfte bei den meisten Löwenfans eher gering ausgeprägt sein im Moment. Da bietet sich das Thema Einsatz von Pyrtechnik in deutschen Stadien doch als gut geeigneter Ersatz an. Wie sechzger.de in Erfahrung brachte, hat auch die bayerische Politik mittlerweile registriert, dass es bei dem Thema ein “weiter so” nicht geben kann. Gibt es bald ein Pyro-Pilotprojekt bei 1860, um alternative Heransgehensweisen zu testen?

Wird ein Pyro-Pilotprojekt beim TSV 1860 gestartet?

Ist das “norwegische Modell” eine Möglichkeit, die verhärteten Fronten zwischen Pyro-Befürwortern und Pyro-Gegnern aufzuweichen und gleichzeitig die Gefahr durch den Einsatz von Pyrotechnik im Stadion zu minimieren? Genau diese Frage stellte sechzger.de einem Großteil der im bayerischen Landtag vertretenen Parteien. Und die Antwort der meisten Partieien ist ziemlich positiv und steht einem Pyro-Pilotprojekt bei 1860 München nach norwegischem Modell durchaus aufgeschlossen gegenüber. Wie genau sich die Parteien positionieren und welche Partei sich das nicht vorstellen kann, lest Ihr hier.

Dulic hätte vom Platz fliegen müssen

“Kaum geht es um nichts mehr, fallen auch mal Fehlentscheidungen zu Gunsten der Löwen aus”, mag man sich denken. Denn wie Babak Rafati analysiert, hätte Sean Dulic nach seinem Handspiel am Samstag gegen Ingolstadt die rote Karte sehen müssen.

Abschied von Nicolai Walch

Am Samstag wurden nicht scheidende Fußballprofis verabschiedet, auch Verwaltungsrat Nicolai Walch wurde im Sechzgerstadion verabschiedet. Neben dem Verwaltungsrat saß Walch auch im Beirat der Geschäftsführungs-GmbH. Wie sich alte Weggefährten von ihm verabschieden und seine 9-jährige Amtszeit würdigen, findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Shubitidze bleibt Trainer in Aue

Khvicha Shubitidze wird Erzgebirge Aue auch nach dem Abstieg in die Regionalliga als Trainer betreuen. Shubitidze übernahme im April von Christoph Dabrowski und konnte seinem Team nach desolaten Wochen und seinem Vorgänger wieder en wenig Leben einhauchen. “Die deutliche Stabilisierung der Leistungen und Ergebnisse in den zurückliegenden Wochen” gab dann auch den Ausschlag zu Gunsten des Georgiers, wie Erzgebirge Aue bekannt gab.

Geipl zum Chemnitzer FC

Andres Geipl wechselt in der kommenden Saison von Jahn Regensburg zum Chemnitzer FC. Der im NLZ von 1860 ausgebildete Mittelfeldspieler schlug ein Jobangebot abseits des grünen Rasens vom Jahn aus und setzt seine Karriere nun beim CFC fort.

Tolcay Cigerci zum Spieler der Saison gewählt

Mannschaftskapitäne, Fans und Trainer wählten die besten Drittligaspieler der zu Ende gehen Saison. Als bester Spieler wurde Tolcay Cigerci von Energie Cottbus gewählt. Zum besten Nachwuchsspieler kührte man Noah Darvich vom VfB Stuttgart II. Trainer der Saison wurde Timo Schultz, der den VfL Osnabrück als Meister zurück in die zweite Liga führte.

Damit geht Ihr gut informiert in den letzten Dienstag der Drittligasaison 25/26!

 

 

 

 

Abschiedsworte für Nicolai Walch

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In der Halbzeitpause des letzten Heimspiels der Löwen in dieser Saison wurde Nicolai Walch am Samstag offiziell vom ganzen Stadion als Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. verabschiedet.

Fachlich stark, menschlich klar und mit großem Herz für Sechzig

Der 43jährige Rechtsanwalt ist seit dem Jahr 1994 Vereinsmitglied. Nach zuvor zwei Amtsperioden als Deligierter beim TSV 1860 wurde er 2017 erstmals in den Verwaltungsrat gewählt. Vier Jahre später entsandte ihn der Verein als seinen Vertreter in den Beirat der sogenannten Geschäftsführungs-GmbH. Aus beiden Gremien scheidet er nun aus. Den Löwen bleibt er aber als Fan und Berater – ohne offizielle Funktion – erhalten. Die Verabschiedung am Rande des Ingolstadt-Spiels übernahm der Verwaltungsratskollege Sebastian Seeböck, der in seiner Ansprache die besonderen Qualitäten von Walch hervorhob: “Auf dich war und ist immer Verlass – du bist fachlich stark, menschlich klar und agierst jederzeit mit großem Herz für Sechzig.” In eine ganz ähnliche Richtung gehen die persönlichen Abschiedsgrüße für den 1860-Funktionär Walch, die wir von zahlreichen – teilweise langjährigen – Weggefährten eingesammelt haben und hier veröffentlichen. Die große und gute Erkenntnis aus diesen Statements: Nicht nur als Löwenfan, auch als Freund bleibt Nicolai Sechzig erhalten!

Lieber Nicolai,…

Stefan Halbinger (DENNING):

…im August 2000, kurz vor dem Auswärtsspiel in Leeds, haben wir uns kennengelernt – und daraus ist nicht nur eine lange gemeinsame Zeit bei unserem Turn- und Sportverein entstanden, sondern auch eine echte Freundschaft. Seitdem hast Du den TSV 1860 mit voller Leidenschaft begleitet und in den vergangenen neun Jahren im Verwaltungsrat Verantwortung übernommen. Dabei warst Du immer zielstrebig, standhaft und vor allem jemand, der die Interessen der Fanszene und aller Löwenfans ehrlich und glaubwürdig vertreten hat. Du bist Deinen Weg stets konsequent gegangen und hast Dich nie verbogen. Du hast dieses Ehrenamt immer mit vollem Einsatz ausgeübt. Gerade deshalb ist Dein Abschied aus dem Verwaltungsrat natürlich sehr schade. Gleichzeitig überwiegt aber auch die Freude darauf, künftig wieder viele gemeinsame Löwenmomente als Fan in der Kurve zu erleben – dort, wo unsere gemeinsame Reise vor vielen Jahren begonnen hat. Danke für Deinen Einsatz, Deine Haltung und Deine Freundschaft. Auf viele weitere Jahre mit unseren Löwen!

Peter Schaefer (1860-Vizepräsident):

…ich danke Dir von Herzen für viele Jahre aufopferungsvolle und geradlinige Tätigkeit für unseren Verein. Was vor vielen Jahren mit den Worten „Guten Tag Herr Kollege Walch, Schaefer mein Name“ in einem Telefonat begann, hat sich zu einer vertrauensvollen und stets professionellen Zusammenarbeit entwickelt, aber nicht zuletzt zu einer Freundschaft, die ich über alle Maßen schätze. Du wirst mir als Kollege im e.V. und im Beirat fehlen. Danke für alles und bis bald!

Jens Brücker (Göppinger Löwen):

…ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um einfach mal von Herzen Danke zu sagen. Danke, dass du damals Verantwortung übernommen hast, als es dem Verein nicht gut ging. Du hast nicht weggesehen, sondern angepackt. Über viele Jahre hinweg hast Du Dein Ehrenamt mit unfassbar viel Herzblut ausgefüllt und durch Deine fachliche Expertise dafür gesorgt, dass der Verein heute in seinen Rechten so stark dasteht. Das ist nicht selbstverständlich und verdient größten Respekt. Mindestens genauso dankbar bin ich für Deine Freundschaft. Danke für Dein allzeit offenes Ohr, auch wenn ich mal eine persönliche, rechtliche Frage habe. Es ist schön, Dich als Freund zu haben und zu wissen, dass Du da bist! Schön, dass es Dich gibt, Nicolai!

Jan Walla (Kandidat für den Verwaltungsrat auf der MV im Juni):

…neun Jahre sind eine lange Zeit – und bei unseren Löwen fühlen sie sich bestimmt sogar noch viel länger an. Meinen größten Respekt, was Du alles für den TSV 1860 gegeben hast, Dein Einsatz ist einmalig! Ich hoffe, dass ich im Falle meiner Wahl die großen Fußstapfen, die Du hinterlässt, zumindest ein bisschen füllen kann. Viel Spaß mit den Löwen ganz ohne Amt – das gönne ich Dir von Herzen.

Bene Niedergünzel (Inflagranti 1860 & sechzger.de):

…ich möchte mich herzlich für deinen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein bedanken. Dein Engagement ging weit über das normale Maß hinaus. Du hattest immer für alles und jeden ein offenes Ohr – besonders bei Fanthemen konnte man sich stets blind auf Dich verlassen. Für mich bist Du die prägendste Figur der letzten zehn Jahre im Verein: immer in der Sache sehr klar, zu 100 % verlässlich und ausgestattet mit einem wunderbaren Sinn für Humor. Du wirst in den Gremien schmerzlich fehlen. Es passt jedoch perfekt zu deinem Charakter, dass Du dem TSV 1860 mit deiner großen Erfahrung und Expertise beratend erhalten bleiben wirst. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Glas Helles mit Dir! Auf die Löwen!

Christian Dierl (1860-Vizepräsident):

…danke für 9 Jahre ehrenamtlichen Einsatz für unseren TSV 1860 München. Auf Dich hat man sich immer verlassen können. Stets integer, sachlich, standhaft und geradlinig. Deine fachliche Expertise kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Ich freue mich, dass Du uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst. Danke und großen Respekt für Dein Herzblut, Deinen Einsatz und Dein Engagement. Ich ziehe den Hut. Bleib gesund! Einmal Löwe, immer Löwe!

Christian Jung (sechzger.de):

…als Teil von sechzger.de will ich Dir an dieser Stelle von ganzem Herzen für Deinen großen Einsatz und Deine Zuverlässigkeit als Verwaltungsrat danken! Verbunden mit der großen Freude, dass dieser Support auch über das Amt hinausreichen wird. 1860 kann’s brauchen! Als Löwenfan denke ich mir, dass sich jeder Verein auf dieser Welt glücklich schätzen kann, wenn er so intelligente und integre Anhänger hat, die sich über Jahre hinweg mit so viel Leidenschaft in einem Funktionärsamt für das große Ganze einsetzen, obwohl sie aus dunklen Ecken in unvorstellbarer Weise angefeindet werden. Du hast immer Haltung bewahrt und daher rufe ich Dir zu: Bleib, wie Du bist!

Markus Drees (stellv. Fußballabteilungsleiter):

…zum ersten Mal kennengelernt haben wir uns bei FDS um die Jahrtausendwende, da warst Du fast noch ein Jugendlicher… Du bist da schon als kritischer Geist und Kämpfer für das ehrliche Fußballerlebnis aufgefallen. Durch meine Zeit in Dresden zur Promotion und Dein Studium war dann der Kontakt etwas kleiner. Später dann bei Pro1860 traf man sich wieder öfter. 2015 kam ich dann in den Verwaltungsrat und erlebte ab 2016 Vorsitzender mit HAMs Saison 16/17 und dem Jahrhundertabstieg am schwarzen Freitag turbulente Zeiten. Selbstredend gab es Aderlass im Gremium und da standest  Du 2017 mit anderen Mitstreiter zur Wahl und brachtest Dich mit ein, als es darum ging,1860 vor dem Fall in die Bedeutungslosigkeit zu retten. Deine Expertise als Anwalt brachtest Du auch für Fans mit ein, wenn Sie mal wieder Ärger mit einem Blogger oder dem Anthony von der Fanartikel-GmbH hatten – eigentlich immer erfolgreich. Später im Beirat warst Du dann das verbindende und auch vermittelnde Glied zwischen Verwaltungsrat, Präsidium und KGaA-Geschäftsführung(en). Somit kurz gesagt: Vielen Dank für alles, was Du bei 1860 geleistet hast!

Consti Ahammer (Inflagranti 1860):

…ohne Deinen Einsatz für unseren Verein, wären wir nicht, wo wir jetzt sind. Du hast es stets geschafft, Deine Ideale zu vertreten, auch wenn dies oft nicht leicht war. Ich bin sehr stolz ab der ersten Minute in den vergangenen neun Jahren dabei gewesen zu sein. Daher weiß ich, dass es nicht immer leicht war. Eine Sache hast Du allerdings sehr leicht aussehen lassen: Jedes Gerichtsverfahren, das Du gegen einen gewissen fragwürdigen Blogger führen musstest, hast Du gewonnen! Ein großer Verlust für unseren e.V., aber als Freund freue ich mich, dass Du einmal durchatmen kannst.

Andreas Schmied (Blue Vikings):

…vielen Dank für 9 Jahre als Verwaltungsrat für den TSV München von 1860 e.V.. Du warst immer da, hast Dich nie in den Mittelpunkt gestellt, in deiner Arbeit stand das Wohl unseres Vereins immer für Dich im Mittelpunkt. Du hattest ein offenes Ohr für die Belange der Vereinsmitglieder, alle Abteilungen und Löwenfans. Dir war und ist es immer ganz wichtig, Menschen zu verbinden und gemeinsam Großes für die Münchner Löwen zu erschaffen. Mit deiner juristischen Expertise warst Du ein wichtiger Rückhalt und hast damit einen wertvollen Beitrag für unseren Verein geleistet. Ich erinnere mich gerne an die vielen Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse zurück. Für deinen weiteren Weg, alles Gute und Willkommen zurück in der Kurve bei den Blue Vikings. Wir alle sind der Verein! Und wer weiß, ob Du nicht in Zukunft noch einmal ein Ehrenamt für unseren Verein übernimmst…

Stefan Markt (Kraiburger):

…so ehrlich muss man sein: Ohne Dich hätten wir nie solange den Angriffen von Hasan Ismaik standgehalten, und 1860 München wäre nicht mehr der stolze Verein, der er ist! Dein Denkmal kann man nicht hoch genug bauen! Die Entscheidung zum Rücktritt war mutig und ehrenhaft: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Endlich mal ein Funktionär, der trotz dieser immens langen Amtszeit, nicht mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wird. Sondern mit erhobenem Kopf und ohne verlorenen Kampf gehen kann! Die Angriffe, die Du auszuhalten hattest, weil Du Deinen Kopf für Sechzig München hingehalten hast, waren unerträglich und würdelos. Umso mehr freut es mich sehr für Dich, wenn Du mit Freude auf seine zukünftige Zeit als “Fan sein” blicken kannst. Ich freu mich auf viele weitere Löwenerlebnisse mit Dir! Deine Leistung wird in die Bücher eingehen!

Gernot Mang (1860-Präsident)

…von ganzem Herzen möchte ich dir Danke sagen – für neun Jahre voller Leidenschaft, Emotionen, Loyalität und vor allem für deinen außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz für unseren Turn- und Sportverein. Es war mir nicht nur eine große Freude, mit dir zusammenzuarbeiten, sondern auch ein großes persönliches Privileg, dich kennenlernen zu dürfen. Menschen wie Dich findet man selten. Du bist ehrlich, geradlinig, verlässlich und hast den TSV 1860 München immer mit voller Überzeugung im Herzen getragen. Man hat in jeder Minute gespürt, wie sehr Dir dieser Verein am Herzen liegt. Du hast unglaublich viel Zeit, Kraft und Energie investiert, Verantwortung übernommen und Dich auch in schwierigen Momenten immer vor den Verein gestellt. Genau diesen Einsatz, diese Leidenschaft und diese Identifikation mit unseren Löwen habe ich immer zutiefst geschätzt – und werde ich niemals vergessen. Umso mehr freut es mich, dass Du dem Verein auch weiterhin mit deiner Erfahrung sowie mit Rat und Tat zur Seite stehst. Menschen wie Du sind für 1860 unglaublich wertvoll. Für Deinen weiteren Weg wünsche ich dir von Herzen nur das Allerbeste – gesundheitlich, privat und beruflich. Und eines ist sicher: Einmal Löwe. Immer Löwe.