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2:0 am ersten Wiesn-Sonntag! Löwen schenken dem Club ein.

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Zwar ohne die in den letzten Jahren schon zur Tradition gewordenen Wiesn-Trikots und auch ohne eine Oktoberfest-Choreo in der Westkurve, aber dennoch vor ausverkauften Sechzgerstadion unter einem traumhaften Wiesn-Himmel empfing der TSV 1860 München am  Sonntagnachmittag die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg in der Regionalliga Bayern auf Giesings Höhen. Und das Team von Alper Kayabunar passte sich im Laufe des Spiels, speziell in der 2. Halbzeit der Feierstimmung in der bayerischen Landeshauptstadt an.

Verhaltene erste Halbzeit

Die ersten zehn Spielminuten gehörten nach freundschaftlichem Vorprogramm – im Stadion wurde die Club-Hymne “Die Legende lebt” über die Lautsprecher gespielt und viele Löwenfans sangen aus Leibeskräften mit – den Gästen aus Nürnberg. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz, ohne sich aber relevant vor das Tor von Vitus Eicher kombinieren zu können. Die Löwen, die heute – im Unterschied zum 1:1 in Fürth unter der Woche – mit Eric Uhlmann (statt Michael Eberwein) und Emre Erdogan (statt Fabio Wagner) in der Startelf agierten, wirkten – vielleicht auch angesichts des Drucks, den Fans im ersten Wiesn-Heimspiel den anschließenden Bummel über das größte Volksfest der Welt zu versüßen – etwas nervös und gehemmt.

Niederlechner mit der größten Chance in Abschnitt eins

Das Schlitzohr Tunay Deniz versuchte zwar den einen oder anderen neuerlichen Geniestreich – aber erstmal leider ohne Fortune. Die größe Torchance des Spiels bis zu diesem Zeitpunkt hatte Florian Niederlechner direkt vor dem Pausenpfiff, als er nach einem schönen Zuspiel von Raphael Ott, der sich durch die Nürnberger Defensive gespielt hatte, direkt vor dem Club-Torhüter Robin Lisewski postiert, an diesem scheiterte.

Sechzig Sekunden nach Wiederanpfiff Elfer für 1860

Mit sichtbarem Elan kehrten die Löwen, die im zweiten Abschnitt auf das Tor vor der Westkurve spielten, aus der Kabine zurück. Und der Schwung wurde direkt belohnt. Keine sechzig Sekunden nach dem Wiederanpfiff ahndete Schiedsrichter Hummel ein Foul an Emre Erdogan. Elfmeter für 1860! Diese Gelegenheit ließ sich Tunay Deniz nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:0. Die achte 1:0-Führung für die Löwen in Serie im neunten Saisonspiel. Allerdings heute mal deutlich später, als zuletzt.

Weber legt nach

Die Löwen wollten sich heute – das war sichtbar – nicht den Vorwurf machen lassen, eine 1:0-Führung nicht ausbauen zu können. Sie blieben dran und erarbeiteten sich weitere Torchancen. Bis zum verdienten 2:0 dauerte es dann aber doch über 20 Minuten. Erneut war Tunay Deniz daran beteiligt, der eine Ecke an den Fünfmeterraum zirkelte, wo Felix Weber einnetzten konnte. Danach übernahm der Club wieder ein wenig die Oberhand und erspielte sich die eine oder andere Torchance, die jedoch meist von Vitus Eicher vereitelt werden konnte.

Verdienter Wiesn-Sieg gegen den Club

In der Schlussphase kamen dann auch die Löwen zu weiteren Torchancen. Der dritte Treffer – wie beim letzten Heimspiel gegen Schwaben Augsburg – wollte aber nicht mehr gelingen. Nach etwas verhaltener erster Halbzeit zeigte 1860 eine deutliche Leistungssteigerung und fuhr die ersten drei Wiesn-Punkte verdient ein.

Weiter geht’s für die Löwen nun am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Burghausen. Der SV Wacker hat sich an diesem Wochenende mit einem 5:2-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg schon mal für das Duell mit den Löwen warmgeschossen und belegt den achten Tabellenplatz. 1860 hat sich mit dem zweiten Heimsieg in Folge auf den dritten Rang hochgearbeitet.
Prost!

Liveticker: TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II (10. Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München 1 FC Nürnberg II

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg II! Die beiden Mannschaften treffen am 10. Spieltag der Regionalliga Bayern im Grünwalder Stadion aufeinander.

Der Meister gibt sich die Ehre auf Giesings Höhen! Der Nachwuchs der Clubberer konnte die Vorsaison in der RL Bayern als Erster abschließen, verzichtete jedoch auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen gegen Lok Leipzig, sodass die Würzburger Kickers profitieren konnten. Wie dem auch sei: Die Löwen sollten gewarnt sein, auch wenn der 1. FC Nürnberg II eher mittelmäßig in die laufende Spielzeit gestartet ist. Gelingt Sechzig heute der nächste Heimsieg? Gemma, Löwen!

Statistik

Aufstellung:
Eicher – Weber, Faßmann, Gevorgyan (83. Wach), Fiedler – Dressel, Deniz (90. Ortivero Calderon) – Erdogan (90. Dordan), Uhlmann, Ott (60. Wagner) – Niederlechner (83. Bell)

Bank:
Musa (Tor), Leone, Collins, Estermann

Tore:
1:0 Deniz (47./FE), 2:0 Weber (67.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Eberwein, Seiffert (beide angeschlagen), Klose (Trainingsrückstand), Hoppe (Rote Karte bei U21), Bachmann, Krasniqi, Moumou (alle 2. Mannschaft)

Ausfälle bei Nürnberg II:
Kracht (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Noch sind keine Löwen von einer Gelbsperre bedroht. Kapitän Dennis Dressel steht bei drei Verwarnungen, Julian Bell und Mark Gevorgyan sahen zwei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel SpVgg TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II außer im Liveticker noch verfolgen?

Die Partie der Löwen gegen die Mittelfranken wird bei BR24Sport im Stream live übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Löwinnen I vermasseln Saisonauftakt – hohe Siege für Juniorinnen

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Auch wenn sie spielerisch alles andere als enttäuschten, mussten sich die Löwinnen I zum Saisonauftakt dem MTV Dießen geschlagen geben. Hohe Siege feierten hingegen die B- und C-Juniorinnen des TSV 1860 München.

Löwinnen I verlieren zum Saisonauftakt

Wer auch schon Zeuge des Pokalspiels bei Teutonia München gewesen war (0:1), der fühlte sich am gestrigen Samstag schmerzlich an diese Partie erinnert. Die Löwinnen machten das Spiel, kreierten Tormöglichkeiten, aber standen nach 90 Minuten mit leeren Händen da.

Sophie Suß brachte die Damen vom Ammersee in der 32. Minute per Elfmeter in Führung, Heike Socher ließ in der 52. Minute den zweiten Treffer der Gastgeberinnen folgen. Erst Janina Hartmann ließ die Löwinnen erstmals jubeln (54.), doch trotz starker Bemühungen schien das Tor der Dießenerinnen in der Folge wie vernagelt. So stand zum Auftakt der Bezirksliga-Saison eine 1:2-Niederlage für den TSV 1860 zu Buche.

U17 und U15 feiern hohe Siege

Deutlich besser lief es für die Juniorinnenteams von Münchens großer Liebe, die jeweils hohe Siege einfahren konnten. Die U17 (siehe Titelbild) besiegte am 2. Spieltag der Landesliga den TSV Obertaufkirchen klar mit 6:1 und grüßt am Sonntagmorgen von der Tabellenspitze. Für den TSV 1860 trafen Helena Rudrich (2), Lucy Schubert, Franziska Seidenberger, Dilara Yilmaz und Lea Huber.

Noch eindeutiger gestaltete die U15 ihre Auftaktpartie in der Bezirksoberliga: Beim FC Stern München gewannen die C-Juniorinnen, die kürzlich an einem hochklassigen Turnier in Tschechien teilgenommen hatten, klar mit 13:0. Durch diesen Kantersieg sind die Junglöwinnen auch erster Tabellenführer.

TSV 1860 III bleibt ungeschlagen – Heimniederlage für Vierte

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tsv 1860 iii

Während der TSV 1860 III gestern einen Heimsieg feierte und in der Kreisliga weiterhin ungeschlagen bleibt, musste die Vierte der Löwen auf dem Sechserplatz eine Niederlage einstecken.

TSV 1860 München III bleibt ungeschlagen

Durch einen 3:0-Heimsieg gegen den TSV Dachau 1865 II konnte sich die 3. Mannschaft der Löwen am gestrigen Samstag in der Spitzengruppe der Kreisliga etablieren. Der Wettbewerb, der in der laufenden Saison im Champions League Modus ausgetragen wird, ist aufgrund der vielen neuen Gegner und des ungewohnten Ligabetriebs besonders anspruchsvoll.

Gegen die 2. Mannschaft der Dacheuer konnte der TSV 1860 III nach einer guten halben Stunde durch Felix Rothe in Führung gehen (31.). Nach der Pause erhöhte Salif Boubacar auf 2:0 (53.), ehe der eingewechselte Mario Krischel in der 70. Minute den Endstand besorgte. Vor den Sonntagspartien rangieren die Löwen in der Liga mit 40 Mannschaften auf Platz 4.

Heimniederlage für die Vierte

Weniger erfreulich verlief der Spieltag für den TSV 1860 IV: Die Vierte verlor ihr Heimspiel in der Kreisklasse gegen Spitzenreiter FC Croatia München mit 1:3. Marko Ivic und Mario Simic hatten die Gäste per Doppelschlag (29./32.) in Führung gebracht, bevor Julio Cardoso noch vor der Pause verkürzen konnte (38.).

Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Marko Ivic mit dem 1:3 (47.) für die Entscheidung. In der Tabelle nehmen die Löwen vorerst Rang 7 ein, können aber heute noch von einigen Mannschaften überholt werden.

Regionalliga Revue: Memmingen siegt in Illertissen

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Tsv Buchbach Tsv 1860 U21

Die Löwen sind in der Regionalliga Bayern erst am morgigen Sonntag um 15:00 Uhr gegen den FC Nürnberg II gefordert. Zwei Partien fanden aber bereits am Freitagabend statt. Dabei gab sich der Tabellenführer keine Blöße und setzte sich mit 3:1 gegen den FC Schweinfurt 05 durch. Der TSV Buchbach marschiert also weiter an der Tabellenspitze. Vor dem Heimspiel gegen den kleinen Glubb liegen die Löwen auf Platz sieben und könnten morgen auf Rang drei nach vorne springen.

Buchbach marschiert weiter

TSV Buchbach – FC Schweinfurt 05 3:1 (1:0)
1:0 Sztaf (18.), 1:1 Piwernetz (57.), 2:1 Zimmerer (90.), 3:1 Muteba (90.+4)
Lange Zeit sah es zwischen Tabellenführer Buchbach und Schweinfurt so aus, als würden sich die beiden Teams am Freitagabend unter Flutlicht die Punkte teilen. Dann schlugen die Gastgeber in der 90. und 94. Minute eiskalt zu, sicherte sich einen weiteren Dreier und marschieren damit weiter einsam an der Tabellenspitze. Den Führungstreffer von Tobias Sztaf hatte Schweinfurts Nils Benedikt Piwernetz nach der Pause egalisiert. Die Tore von Philipp Zimmerer und Daniel Muteba sicherten dem TSV vor 721 Zuschauer dann in der Schlussphase die drei Punkte.

TSV Aubstadt – Seitenstraße 1b 0:2 (0:1)
0:1 Codjo-Evora (39.), Binder (90.)
Knapp 1.000 Zuschauer sahen zwischen dem TSV Aubstadt und der Zweitvertretung aus der Seitenstraße über 90 Minuten überlegene Gäste, sich sich am Ende verdient mit 0:2 durchsetzten. Noah Codjo-Evora traf kurz vor dem Pausentee zum 0:1, in der Nachspielzeit machte Tim Andreas Binder mit dem zweiten Treffer den Sack endgültig zu.

Memmingen siegt in Illertissen

FV Illertissen – FC Memmingen 0:2 (0:0)
0:1 Martin (70.), 1:1 Petrovic (86.)
Eine frühe Rote Karte gegen Illertissens Marco Hingerl nach 35 Minuten bescherte den Gästen aus Memmingen eine Überzahl von fast einer Stunde. Allerdings brauchten die Gäste vor 712 Zuschauern 70 Minuten, bis Dominik Martin den Führungstreffer besorgte. Die endgültige Entscheidung bedeutete das 0:2 von Lukas Petrovic, das vier Minuten vor dem Schlusspfiff fiel.

SV Wacker Burghausen – FC Augsburg II 5:2 (2:0)
1:0 Bachschmid (45./FE), 2:0 Agbaje (45.+2), 3:0 Bachschmid (49.), 3:1 Lichtensteiger (57.), 4:1 Bachschmid (58.), 5:1 Sodji (85.), 5:2 Dreo (89.)
Einen verdienten 5:2-Heimsieg feierte der SV Wacker Burghausen beim Sieben-Tore-Festival gegen den FC Augsburg II. Mann des Tages war vor 1.476 Zuschauern Felix Bachschmid, der drei Tore erzielte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte trafen die effizienten Hausherren doppelt und führten zum Seitenwechsel mit 2:0. Nach dem 3:1 kam bei den Gäste noch einmal kurz Hoffnung auf, doch Bachschmid sorgte mit seinem dritten Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 für die endgültige Entscheidung.

SpVgg Ansbach – SC Eltersdorf 3:2 (2:2)
1:0 Nuhanovic (6.), 1:1 Feulner (22.), 1:2 Jassmann (26.), 2:2 Hahn (45.), 3:2 Dietrich (85.)
Mit einem 3:2-Heimsieg gegen Eltersdorf konnte die SpVgg Ansbach vor 927 Zuschauer am Tabellenende den Anschluss an die Konkurrenz wieder herstellen. Die beiden Teams lieferten sich ein unterhaltsames Spiel, in dem Eltersdorf im ersten Durchgang mehr von der Partie hatte und zwei Mal in Front ging, zur Pause stand es aber 2:2. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Hausherren und holten durch einen 25-Meter-Hammer von Tobias Dietrich fünf Minuten vor Schluss noch einen nicht unverdienten Heimsieg.

Bobfahrer siegen in Bayreuth

VfB Eichstätt – SpVgg Greuther Fürth II 3:2 (1:1)
0:1 Müller (3.), 1:1 Gündling (11.), 2:1 Schittler (52.), 3:1 Kuqanaj (62.), 3:2 Megeed (90.)
Die SpVgg Greuther Fürth II konnte den Schwung aus dem Heimspiel gegen die Löwen nicht so recht mit in die Partie beim VfB Eichstätt nehmen. Die Gäste gingen zwar früh in Führung, doch Eichstätt glich postwendend aus. Durch einen Doppelschlag nach der Pause zogen die Hausherren auf 3:1 davon, in der Schlussphase kam Greuther Fürth zum Anschlusstreffer und fast noch zu einem Punktgewinn. Vor 550 Zuschauern blieb es aber beim 3:2 für den VfB.

SpVgg Bayreuth – SpVgg Unterhaching 0:2 (0:0)
0:1 Schäffner (76./Eigentor), 0:2 Westermeier (85.)
Mit der SpVgg Unterhaching setzte sich vor 1.282 Zuschauern in Bayreuth die insgesamt bessere Mannschaft durch. Die Gäste hatten mehr von der Partie, nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Hausherren immer besser ins Spiel. Die Bobfahrer gingen durch ein Eigentor eine Viertelstunde vor Schluss in Führung. Ben Luca Westermeier macht zehn Minuten später mit dem 0:2 den Sack zu.

TSV Schwaben Augsburg – TSV Landsberg 1:1 (1:1)
0:1 Heinze (11.), 1:1 Schaber (25.)
Beim 1:1 zwischen dem TSV Schwaben Augsburg und Aufsteiger TSV Landsberg fielen vor 358 Zuschauer in der Rosenau beide Tore bereits in der ersten Halbzeit. Fynn Heinze brachte die Schwabenritter früh in Führung, Levis Schaber glich Mitte des ersten Durchgangs aus zum 1:1. Am Ende waren die Landsberger dem Sieg in einer ausgeglichenen Partie näher, es blieb aber bei der Punkteteilung.

Spielfrei war am Wochenende die DJK Vilzing.

 

Dezimierte Amas unterliegen Erlbach mit 0:1

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Die Amas des TSV 1860 München konnten beim Heimspiel gegen das Top-Team des SV Erlbach ihren Aufwärtstrend vom 4:2 gegen Gundelfingen und dem 1:1 in Kirchanschöring zumindest was das Ergebnis angeht nicht fortsetzen. Sie mussten sich nach 50 Minuten in Unterzahl mit 0:1 geschlagen geben. Hoppe hatte kurz vor der Pause wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Die Sechzger hatten zwar die Mehrzahl an Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen und gingen deshalb am Ende ohne Punkte vom Feld.

Guter Beginn der kleinen Löwen

Die Sechzger fanden vor gerade einmal 100 Zuschauern gut ins Spiel. Estermann scheiterte bereits nach wenigen Minuten bei einer Ecke am Keeper, dann verzog Ortivero Calderon knapp. Es ging weiter hin und her und die Spielanteile waren verteilt. Leone zog nach einer halben Stunde zweimal aus der Distanz ab, fand aber jeweils im Keeper seinen Meister. Dann musste Löwen-Keeper Bachmann parieren, ehe Hoppe kurz vor der Pause seinen Gegenspieler umriss. Der Schiedsrichter wertete das Vergehen als Notbremse und so gingen die Löwen beim Stand von 0:0 mit nur noch zehn Mann in die Halbzeitpause.

Sechzig zieht sich in Unterzahl zurück

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren in Unterzahl defensiver und lauerten auf schnelle Umschaltmomente. Ein Missverständnis in der Löwen-Defensive nutze Erlbach jedoch bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff zum Führungstreffer. Torschütze Winkelbauer, der an Keeper Bachmann vorbeiziehen konnte, musste nur noch ins leere Tor einschieben. Nun versuchten die Löwen sich wieder aktiver Torchancen zu erspielen. Doch Krasniqi, Leone, Ehe und Ibrahim vergaben gute Torchancen oder scheiterten am starken Keeper der Gäste. Sechzig war dem Ausgleich zwar nahe, stand aber am Ende trotz einer kämpferisch starken Leistung mit leeren Händen da.

Das Fazit der Coaches

Nach dem Spiel sagte Trainer Christoph Rech:

“Ich fand, dass wir gerade in der 1. Halbzeit in den ersten 15 bis 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir waren präsent, haben uns Torchancen erarbeitet, konnten aber leider keine nutzen. […] Aus meiner Sicht sind wir die bessere Mannschaft, haben die klareren Torchancen, obwohl wir mehr als 45 Minuten mit einem Mann weniger spielen. […] Es war eine wahnsinnig gute Leistung gegen einen Top-Gegner mehr als eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen und die bessere Mannschaft zu sein. Das einzige Manko war, dass wir uns nicht mit dem Tor bzw. Punkten belohnt haben.”

Damit liegen die Amas in der Tabelle der Bayernliga Süd mit zwölf Punkten auf Rang elf. Weiter geht es am kommenden Samstag um 14:00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim FC Ismaning.

Faninformationen TSV 1860 München – FC Nürnberg II

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Für alle Stadionbesucher*innen haben wir hier sämtliche Faninformationen zum nächsten Spiel auf Giesings Höhen zusammengetragen.

Faninformationen TSV 1860 München – FC Nürnberg II

Tickets

Das Spiel ist noch nicht ausverkauft, es gibt stand Samstagsabends noch ein paar wenige Tickets.

Beachtet bitte, dass ein Foto eine Dauer- oder Tageskarte grundsätzlich keine gültige Ticketart ist und der Stadionzutritt damit verwehrt werden kann.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 13:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Ein ÖPNV ist im Ticket nicht inkludiert. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 13:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Die Stadion-Tore öffnen ab 13:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später.

Neu: Zur Saison 2026/27 gibt es in der Westkurve die Möglichkeit, Taschen, welche größer als DIN A4 sind, gegen ein Entgelt von 5€ abzugeben. Der Betrag kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden.

Weiterhin gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Der Materialeingang befindet sich am Eingang West/Tor 12. Besucher*innen, welche Fanutensilien wie beispielsweise Zaunfahnen dabei haben, betreten darüber das Stadion.

An den Kiosken im Stadion kann sowohl Bar als auch mit Karte gezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) sind, wie die Mitnahme eigener Lebensmittel, verboten.

Ansprechpartner Fanbetreuung

Jamie Jesse: +49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 152 0530 9989
Moritz Wagner: +49 151 22128235

Fantreffpunkte

Der Löwentreff am Candidplatz startet um 11:30. Zum Verkauf stehen Badeschlappen, Handtücher, Clipper-Feuerzeuge und Polo-Shirts. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Fanzines sowie Sticker. Für das leibliche Wohl gibt es Kaskrainer sowie diverse Getränke.

Im Löwenstüberl gibt es passend zum Wiesnstart ab 10 Uhr gegen Spende für das NLZ Bier vom Holzfass. Außerdem bekommen die ersten 60 Kinder ein Lebkuchenherz geschenkt. Zur Stärkung vor dem Spiel gibt es Weißwurst, Wiesnhendl, Rollbraten und verschiedene Brotzeiten.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie natürlich ebenso als Treffpunkt zur Verfügung, außerdem öffnen das Bamboleo sowie der integrierte e.V.-Shop zum Spieltag gewohntermaßen ihre Pforten. Neben Getränken und was für den kleinen Hunger gibt es also auch Fanartikel zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Nürnberg II wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor dem Spiel im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Gegnervorstellung 26/27: 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V.

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FCN II 1860 02 2018 Final Score

Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen die unnötigen Fürther geht es nun im zweiten Teil des Sechzger-Frankenderbies gegen den im blauen München weitaus beliebteren Gegner. Aufgrund der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Fans aus der Frankenmetropole und den Löwen freuen sich sowohl Heim- als auch Auswärtsanhänger auf die morgige Partie. Aus Nürnberg werden deshalb auch sehr viel mehr Fans als sonst bei den Amateuren erwartet, wenn unser TSV die Zweitvertretung des 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V. empfängt!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Der amtierende Meister ist nicht so gut in die Saison gestartet, wie es sich viele erwartet hätten. Auch im traditionell starken Nürnberger Nachwuchs gibt es stärkere und schwächere Jahre. Aktuell steht der FCN II (mitten am Spieltag) mit zehn Punkten und einer Bilanz von 3-1-4 aus acht Partien auf Rang 13. Die Tordifferenz von 17:13 verrät eine starke Offensive bei eher löchriger Hintermannschaft, nur Burghausen und Buchbach haben bisher mehr Tore erzielt.

Aktuell hat man endlich seine Form gefunden, aus den letzten vier Partien holten die Franken neun Punkte. Mit breiter Brust reisen sie nach München, nachdem Schwaben Augsburg unter der Woche mit 5:0 nach Hause geschickt wurde. Davor musste die Mannschaft von Trainer Andreas Wolf sich zwar knapp in Illertissen geschlagen geben, im vorletzten Heimspiel fing sich aber auch Schweinfurt fünf Stück. Gut für die Löwen, dass Nürnberg zu uns kommt. In der Fremde haben die Club-Amateure bisher erst einen Punkt geholt – Rang 17 in der Auswärtstabelle. In der Heimvariante steht man hingegen auf Rang 2.

Kader & Transfers

Im Sommer gab es in Nürnberg für Zweitvertretungen typische, aber eher ruhige Bewegungen im Kader. Zehn Zugänge stehen acht Abgängen gegenüber. Von den Neuverpflichtungen kamen aber sechs Stück aus der eigenen U19. Die anderen Youngster holte man aus dem Nachwuchs von Freiburg, Cottbus und Heidenheim. Nur Farid Maboa Dibamba (19) hat schon echte Herrenerfahrung. Der Innenverteidiger spielte für den Eimsbüttler TV und war als Stammspieler am Aufstieg in die Regionalliga Nord beteiligt.

Der Gesamtkader ist der drittjüngste und – den aufgeblähten Kader der Seitenstraße 1b ausgenommen – wertvollste der Regionalliga Bayern. Führungsspieler sind die Routiniers Fabian Menig (32, IV) und Benedikt Kirsch (30, ZM), wobei unser Coach Alper Kayabunar Letzteren aus seiner Zeit bei Türkgücü München kennt. Toptorschütze ist der Mittelfeldspieler Nizar Üstel (20), der schon vier Treffer erzielt hat.

Vereinsgeschichte

Die zweite Mannschaft des Club hat wie auch anderswo ihre Hauptfunktion, Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Erstmals gelang dem Club-Unterbau 1955 der Aufstieg in die drittklassige Amateurliga Bayern. Nach vier Spielzeiten ging es jedoch zurück in die unteren Klassen. 1965 gelang der Wiederaufstieg in die Bayernliga, in der man als Neuling gleich die Vizemeisterschaft errang. Damit waren die Club-Amateure auch für die Amateurmeisterschaft qualifiziert, scheiterten dort aber in der 1. Runde an der SG Westend Frankfurt.

In der Folge rutschte die Mannschaft von Saison zu Saison immer tiefer in der Tabelle ab. 1973 landete die Zweitvertretung schließlich auf dem 18. Platz und stieg mit 103 Gegentreffern wieder in die Landesliga ab. Erst 1980 kehrte man in die nunmehr zur Amateur-Oberliga reformierte Bayernliga zurück. Im selben Jahr waren die Club-Amateure erstmals in der Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten, schieden in der 1. Runde jedoch bei TuS Schloß Neuhaus mit 2:3 n. V. aus. In der Oberliga stürmte der Nachwuchs auf den zweiten Tabellenplatz. Nachdem die besten Spieler in die Bundesligamannschaft abgewandert waren, erfolgte jedoch nach der Saison 1982/83 erneut der Abstieg. In der Folge entwickelten sich die Club-Amateure zu einer Fahrstuhlmannschaft, die abhängig von den Leistungen der Profis und der Nachwuchsarbeit immer zwischen Landes- und Bayernliga pendelte. 

Durch die Einführung der Regionalliga 1994 wurde man sogar in die Fünftklassigkeit herabgestuft. Als der Ersten 1998 der Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga gelang, kehrte auch die zweite Mannschaft wieder in die bayerische Amateuroberliga zurück. In der Saison 2007/08 gelang sogar der Aufstieg in die Regionalliga. Damit gehörte die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg zu den ersten Mannschaften, die in der nach Einführung der 3. Liga nun viertklassigen Regionalliga spielten.  Auch nach der Einführung der Regionalliga Bayern spielt die zweite Mannschaft weiterhin viertklassig. 

Den bislang größten Erfolg erreichten die jungen „Clubberer“ im Frühjahr 2026, als sie erstmals Meister der Regionalliga Bayern wurden. Der 1. FC Nürnberg verzichtete darauf, eine Drittligalizenz zu beantragen, da unter anderem kein geeignetes Stadion zur Verfügung steht. Das Max-Morlock-Stadion dient bereits als Hauptspielstätte für die ersten Herren- und Damenmannschaften.

Verein

Der 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e.V. vereint 42.315 Mitglieder in den Vereinsfarben Rot und Weiß, wobei die Spielfarben aber entweder rot-schwarz-rot oder weiß-weiß-weiß sind. Von der Gründung am 04.05.1900 bis ins Jahr 1995 waren alle Sportarten in einem Verein organisiert. Heute ist jede der Sparten in einem eigenen Verein eigenständig tätig und “nur” noch über eine Mitgliedschaft im 1. FCN Dachverein e.V. verbunden. Neben dem Fußball werden noch Boxen, Handball, Roll- und Eissport, Schwimmen, Ski und Tennis in der Glubbfamilie betrieben.

Fanszene

Organisierten Support gibt es bei den Spielen der Amateure normalerweise keinen. Aufgrund langjähriger freundschaftlicher Verbindungen zwischen den aktiven Fanszenen der beiden Vereine und weil der Glubb schon heute in Karlsruhe spielt, werden Teile der Ultrasszene der Franken im Grünwalderstadion anwesend sein. Fix bekannt ist das von den Gruppen Banda di Amici (BDA) und Kaos Bagage Nürnberg (KBN). Die BDA ist seit 2010 eine Abspaltung von Ultras Nürnberg 1994 (UN), die zweite Kraft der Nordkurve Nürnberg und pflegte von Anfang der 2010er Jahre bis zu deren Auflösung eine freundschaftliche Beziehung zu Cosa Nostra 1860, die andere Gruppen der Westkurve bis heute weitertragen. Die KBN gibt es seit 2015, steht neben der BDA im Block 7 des Max-Morlock-Stadions und ist die dritte Kraft in der aktiven Fanszene Nürnbergs. (Mehr eigenständige Ultrasgruppen gibt es aber eigentlich auch nicht.) Hier gibt es seit Jahren eine Freundschaft zu den Blue Blood Fanatics (BBF), die auch auf T-Shirts, Pullovern und Aufklebern nach außen getragen wird.

So sollen morgen also rund 800 Nürnberger als Freunde auf Giesings Höhen begrüßt werden. Einige Fans älteren Semesters mag das vielleicht verwundern. “Ich erinnere mich auch noch daran, dass wir Nürnberg eigentlich gehasst haben – Ende der 90er Jahre noch”, sagte mir ein früherer Allesfahrer. Über Einzelkontakte beim Groundhoppen, Fahrten zur Nationalmannschaft und Reisen in den Westen Wiens (Rund um die Jahrtausendwende pflegten besonders die Blue Vikings enge Kontakte zu Ultras Rapid, die seit 2002 eine offizielle Freundschaft zu Nürnberg (UN) pflegen.) freundeten sich die Fanlager dann sukzessive an. Mit der Feindschaft zum Nachbarn aus der Seitenstraße fand sich auch ein einendes Element. Aus diesen einzelnen Berührungspunkten entstand eine bis heute bestehende Grundsympathie beider Fanlager, wobei besonders Löwenfans gerne immer wieder nach Nürnberg fahren, auch ohne große persönliche Kontakte zu Clubfans.

Trivia – Unnützes Wissen

  • In der Saison 2012/2013 beendete Marek Mintál, der noch einmal für eine Saison nach Nürnberg zurückgekehrt war, seine aktive Karriere als Profi mit einem Ligaspiel gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München.
  • In den 90er-Jahren wurde der Verein für kurze Zeit durch das Maskottchen Frankie, einen Ritter, unterstützt. Im Herbst 2024 führte man mit dem Nashorn Rhinola wieder ein Maskottchen ein. Wie es dazu kam, lest ihr hier.
  • Die mit Abstand erfolgreichste Schwimmerin des 1. FCN war die Welt- und zweifache Europameisterin Claudia Stich.
  • Die Hymne des FCN “Die Legende lebt” stammt von den gleichen Komponisten wie “Stark wie noch nie”.

Der 10. Spieltag im Überblick

Freitag 18:60 Uhr Buchbach – Schweinfurt
19:00 Uhr Aubstadt – Seitenstraße 1b
Samstag 19:00 Uhr Illertissen – Memmingen
19:00 Uhr Burghausen – Augsburg II
19:00 Uhr Ansbach – Eltersdorf
13:00 Uhr Eichstätt – Fürth II
14:00 Uhr Bayreuth – Unterhaching
14:00 Uhr Schwaben Augsburg – Landsberg
Sonntag 15:00 Uhr TSV 1860 München – Nürnberg II
spielfrei Vilzing

 

Saisonprognose im SEPTEMBER: Optimismus geht zurück

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Zu viele – nämlich fünf an der Zahl – Unentschieden in den ersten acht Saisonspielen sind wohl Schuld daran. Die Löwenfans sind nicht mehr so optimistisch, wie noch im August, was das Abschneiden ihres Teams in der laufenden Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern anbelangt. Zwar glaubt weiterhin nur rund ein Prozent unser Leser*innen an die Teilnahme an der Abstiegsrelegation oder gar den direkten Abstieg im kommenden Frühsommer, aber auch der zur Relegation gegen den Nord-Regionalligisten berechtigende Spitzenplatz in der Endabrechnung wird derzeit von viel weniger Leuten prophezeit, als noch in den beiden Vormonaten. Hier kommt die Auswertung unserer monatlichen Saisonprognose.

Zu viele Unentschieden

Alper Kayabunar hat es nach dem Spiel in Fürth am Dienstag dieser Woche so zusammengefasst:

Von einer Seite natürlich eine gute Bilanz, nicht zu verlieren. Das muss man den Jungs schon anrechnen, Aber wir müssen klar sagen, dass die Unentschieden zu viele sind.

Genau diese Erkenntnis hat wohl auch ihren Einfluss auf das Abstimmungsverhalten unserer Leser*innen bei der aktuellen Saisonprognose im September gehabt. Die in der Regionalliga noch ungeschlagenen Löwen belegen derzeit den fünften Tabellenplatz, haben ein Spiel weniger absolviert, als die drei Konkurrenten davor. Tabellenführer Buchbach ist ebenfalls noch ohne Niederlage und hat – ebenfalls aus acht absolvierten Spielen – schon sechs Punkte mehr auf dem Konto, als 1860. Da aber z.B. die Buchbacher als möglicher Meister der Regionalliga Bayern nicht an der Relegation zur 3. Liga teilnehmen wollen, würde ein zweiter Platz hinter ihnen am Saisonende für die Löwen auch zu den Aufstiegsspielen führen. Solche Gedankenspiele können wir in unserer Befragung aber natürlich leider nicht berücksichtigen.

Niedrigster Wert für den Meistertitel

Der letzten Umfrage zur Saisonprognose (im August) war zwar ein Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel, aber eben auch zwei Ligasiege (in Memmingen und Aubstadt) vorangegangen, was das Stimmungsbarometer deutlich nach oben katapultiert hatte. Nun im September sehen wir in der Meisterfrage sogar einen Tiefstwert. Nur gut ein Fünftel der Umfragteilnehmer*innen rechnet damit, dass die Löwen am Ende dieser Saison den ersten Platz belegen werden.(22%).

Fast drei Viertel erwarten Platz zwischen zwei und acht

Den Spitzenplatz unserer Umfrage belegt weiterhin – aber nun eben wieder mit gewaltigem Abstand – die Endplatzierung 2-8. Sieben von zehn Befragten haben diese Antwort angeklickt (70%). Ein wenig Zuwachs hat – gegenüber der August-Umfrage – auch wieder ein Einlaufen der Löwen zwischen Platz neun und 15 im Mai 2027 erhalten. Immerhin 7% (aber damit dennoch nur die Hälfte der Stimmen, die noch im Juli dafür votierten) glauben an dieses – durchaus ernüchternde – Abschneiden von Dennis Dressel & Co.

Nur 18 User*innen haben echte Abstiegsangst

Eine – wie schon in den beiden vorangegangegen Befragungen wirklich winzige Minderheit erwartet immer noch den Totalabsturz der Löwen in den kommenden Monaten und entsprechend den Gang in die Relegation (Plätze 16 & 17 – 0,6%) oder gar den direkten Abstieg in die Bayernliga Süd (Plätze 18 & 19 – 0,5%). Die beiden entsprechenden Linien (grau und rot gefärbt) in der grafischen Darstellung unserer Umfrageergebnisse überlappen weiterhin konstant, weshalb die graue Linie nur schlecht zu erkennen ist. Dies als Hinweis nachdem im August unter dem Auswertungsartikel der Saisonprognose Irritationen darüber im Kommentarbereich zu lesen waren.

Nun fünfmal am Ball

Nun beobachten wir also die nächsten fünf Spiele in der Regionalliga Bayern, ehe wir – Mitte Oktober – erneut zur Saisonprognose bitten. Heimspiele gegen Nürnberg II, Ansbach und Bayreuth sowie zwei Auswärtspartien in Burghausen und Illertissen stehen auf dem Spielplan. Die nächste Umfrage ist dann vor dem Heimspiel gegen die kleinen Roten (Sonntag, 18. Oktober) angedacht. Wie immer danken wir dann – und natürlich auch im September – allen Teilnehmer*innen für ihre Abstimmung!

TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II: Ergebnistipp Lukas Reich

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lukas reich

Dass Lukas Reich Löwe durch und durch ist, bezweifelt wohl niemand. Da er jetzt jedoch seine Fußballstiefel in der 2. Bundesliga für die SpVgg Greuther Fürth schnürt, haben wir bewusst darauf verzichtet, ihn um den Ergebnistipp für das Duell am vergangenen Dienstag zu bitten, um ihn nicht in die Bredouille zu bringen. Stattdessen gibt er nun seinen Tipp für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ab.

Lukas Reich rechnet mit Löwensieg

Wenn es nach dem Ex-Profi der Löwen geht, folgt auf den ersten Heimsieg gegen Schwaben Augsburg direkt der nächste Dreier auf Giesings Höhen.

“Ich tippe auf ein 4:1.
Torschützen: Meine ehemaligen Mitspieler Cri Leone, Tunay Deniz, Lasse Faßmann und natürlich mein Spezl Raphi Ott!”

Dass der jetzige Fürther, der auch die Partie der Löwen im Ronhof am Dienstag besuchte, somit automatisch eine hohe Niederlage des mittelfränkischen Konkurrenten tippt, dürfte auch nicht ungelegen kommen…

Von Giesing in die 2. Bundesliga

Im Sommer 2016 war Luki Reich vom FC Forstern zum TSV 1860 gewechselt und hatte seitdem sämtliche Juniorenmannschaften der Löwen durchlaufen. Um noch eine Ablöse zu generieren, stimmte Ex-Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Sommerpause 2025 dem Transfer zur SpVgg Greuther Fürth zu. Neben 500.000 € Transfersumme sicherten sich die Löwen laut transfermarkt.de noch eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von ca. 10%.

Insgesamt absolvierte Lukas Reich in der 3. Liga 35 Partien für die Löwen, wobei ihm ein Tor gelang. Bei den Mittelfranken stehen für den 19-Jährigen inzwischen 26 Spiele in der 2. Bundesliga zu Buche, in denen der Rechtsverteidiger einen Treffer (im März gegen Aufsteiger SV Elversberg) erzielte.

lukas reich fürth 1860
Lukas Reich im Kreise seiner ehemaligen Mannschaftskollegen