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Auswärtssieg für die Dritte – Vierte verliert zuhause

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Die Dritte des TSV 1860 München wurde am Samstagmittag ihrer Favoritenrolle gerecht und feierte bei der TSG Pasing einen Auswärtssieg. Weniger gut lief es für die 4. Mannschaft der Löwen, die ihr Heimspiel gegen den FC Hertha mit 0:3 verlor.

Auswärtssieg für die Dritte – Vierte verliert zuhause

Einen verdienten Auswärtssieg feierte die Dritte der Löwen bei der TSG Pasing, profitierte dabei jedoch auch von einem frühen Platzverweis für die Gastgeber (15.). In Überzahl machte der TSV 1860 das Spiel und ging kurz vor der Pause durch Kenyan Price in Führung (40.). Nach dem Seitenwechsel legte die Elf von Beppo Gutsmiedl nach: Josef Thomaz erhöhte in der 60. Minute auf 0:2, ehe Timo Ludwig per Doppelpack (75./80.) den Sack zumachte. Den Schlusspunkt setzte der Pasinger Kevin Lamanne mit dem 1:4-Endstand in der 85. Minute.

Eine Heimniederlage gegen den FC Hertha musste hingegen der TSV 1860 IV hinnehmen. Nach 16 Minuten traf Kirjen Selvarajah für die Gäste, in der Nachspielzeit ließ Valentin Zerr und Abdiaziz Hassan gegen anstürmende Löwen zwei weitere Treffer folgen. Durch den dreifachen Punktgewinn zog der FC Hertha in der Tabelle der Kreisklasse an der Vierten von Sechzig vorbei.

Sportwetten – das Spiel mit der Sucht

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tsv 1860 sportwetten bwin

Sportwetten sind heute aus dem Profifußball kaum wegzudenken. Wer die Bundesliga schaut, wird mit Spots in der Halbzeit, Bandenwerbung oder Ärmel-Logos permanent daran erinnert, dass die Wettbranche längst ein fester Partner der Vereine geworden ist. Doch wie groß ist das Geschäft wirklich, was sagt die Forschung zu Spielsucht – und wie passt all das zu den Werten, die die Vereine im deutschen Profifußball immer wieder betonen?

Sportwetten – ein Milliardengeschäft

Zahlen zur Marktgröße wirken auf den ersten Blick wuchtig: Der Bruttospielertrag (GGR) – also das, was Anbietern nach Gewinnauszahlungen als „echter Umsatz“ bleibt und somit dem Verlust der Kunden gleichzusetzen ist – lag in Deutschland beim gesamten Glücksspielmarkt 2024 bei rund 14,4 Milliarden Euro, nachdem er 2023 etwa 13,7 Milliarden Euro betragen hatte. In Sachen Sportwetten summierten sich die Einsätze 2024 auf ungefähr 8,2 Milliarden Euro. Neben dem regulierten Markt gibt es einen erheblichen Schwarzmarkt, den die Glücksspielbehörde auf mehrere Hundert Millionen Euro GGR pro Jahr schätzt. Auch fiskalisch ist das Geschäft bedeutend: 2023 nahm der Bund durch die 5,3-Prozent-Einsatzsteuer auf Sportwetten rund 409 Millionen Euro ein.

Die Belastung für die Gesellschaft ist hoch. Nach offiziellen Erhebungen leben in Deutschland rund 1,3 Millionen Erwachsene mit einer Glücksspielstörung, weitere 3 Millionen Menschen zeigen ein problematisches Glücksspielverhalten. Besonders deutlich wird die gesellschaftliche Reichweite daran, dass 13,6 % der Bevölkerung angeben, jemanden im Umfeld zu haben, der durch Glücksspiele Probleme entwickelt hat. Damit ist Glücksspiel nicht nur ein individuelles, sondern auch ein soziales Problem. Gerade junge Erwachsene sind überproportional betroffen: In der Altersgruppe 18 bis 25 Jahre erfüllt fast jeder Zwanzigste die Kriterien einer Störung, rund zwei Prozent leiden sogar an einer schweren Form.

Klare Vorgaben für Werbung…

Noch vor gut anderthalb Jahrzehnten war die heutige Werbepräsenz unvorstellbar. Der Glücksspielstaatsvertrag von 2008 untersagte Werbung im Fernsehen und Internet nahezu vollständig. Mit dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag 2012 wurde Werbung für erlaubte Anbieter unter Auflagen wieder möglich. Seit 2021 präzisiert der neue Staatsvertrag die Regeln: ereignisnahe Spots sind untersagt, ebenso Werbung mit aktiven Sportlern und Funktionären; Sponsoring in Sportstätten ist nur noch eingeschränkt erlaubt. Doch trotz dieser Vorgaben ist die Branche in Stadien, im Fernsehen und online omnipräsent.

Wie groß der Einfluss der Rechtslage sein kann, zeigte sich auch bei den Löwen selbst. In der Saison 2006/2007 trug der TSV 1860 München den Schriftzug von bwin (damals noch betandwin) auf der Brust. Doch die Stadt München untersagte die Werbung – private Sportwetten waren in Bayern zu jener Zeit stark eingeschränkt. 1860 musste kurzfristig reagieren und ohne den Sponsorenschriftzug auflaufen. Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen und verdeutlichte, wie schnell ein lukratives Sponsoring ins Wanken geraten kann, wenn sich die Gesetzeslage verschiebt.

…die bald komplett verboten ist?

Die ökonomische Bedeutung von Wettpartnerschaften ist für viele Vereine dennoch groß. In der Bundesliga verfügen fast alle Klubs über Glücksspiel-Sponsoren, wenn auch meist nicht als Haupttrikotpartner, sondern über Banden, Ärmel oder digitale Kanäle. In England dagegen sind Trikotsponsoren aus der Wettbranche ab 2026 verboten, in den Niederlanden ist seit Juli 2025 sogar jegliches Sportsponsoring durch Glücksspielunternehmen untersagt. Deutschland geht (noch) einen milderen Weg, doch die Debatte nimmt Fahrt auf.

Aktuell ist das Thema in Giesing wieder besonders präsent: Bet3000 war in den vergangenen Jahren Exklusivpartner der Löwen. Doch im Sommer 2024 verschwand der Anbieter zeitweise von der offiziellen Whitelist der Glücksspielbehörde. Im Grünwalder wurden Logos abgeklebt und über Wochen war unklar, ob die Partnerschaft rechtlich haltbar ist. Medien taxierten den Jahreswert des Deals auf etwa 200.000 bis 250.000 Euro – viel Geld für einen Drittligisten, aber keine Summe, die das Vereinsleben alleine tragen würde. Dass einer der größten Partner von einem Tag auf den anderen ins regulatorische Abseits geraten kann, zeigt die Fragilität solcher Abhängigkeiten. Aktuell ist Bet3000 übrigens ein Premiumpartner.

Diskussion um Wettanbieter als Partner der Vereine

Parallel dazu verdeutlichen Betroffene immer wieder, wie stark Werbung wirkt. In Beratungsstellen berichten Menschen mit Spielsucht, dass Spots, Banner oder Trikotwerbung regelrechte Trigger sind, die das Verlangen massiv verstärken. Auch die Forschung bestätigt: Werbung, vor allem mit Bonusangeboten oder prominenten Testimonials, steigert die Bereitschaft zum Spielen und beeinflusst die Wahrnehmung von Risiken – insbesondere bei jungen Menschen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Vereine weiter Teil dieser Maschinerie bleiben sollten. Ja, Sponsoring durch Wettanbieter bringt kurzfristig Geld in die Kassen. Aber es kostet Glaubwürdigkeit und steht in klarem Widerspruch zu Werten wie Verantwortung, Nachwuchsförderung und Bodenständigkeit. Die Mehrheit der Fans sieht Wett-Sponsoring ohnehin kritisch. Wer in seinem Umfeld erlebt, wie Glücksspiel Leben zerstört, empfindet es als schwer erträglich, dass der eigene Verein mit denselben Firmen gemeinsame Sache macht.

Am Ende geht es um eine Grundsatzentscheidung: Soll der Fußball weiterhin von einer Branche abhängen, deren Produkte erwiesenermaßen Suchtprobleme auslösen und Familien belasten? Oder ist es Zeit, sich klarer zu positionieren – auch wenn das weniger Einnahmen bedeutet? Fußball lebt von Leidenschaft, Identität und Zusammenhalt. Er braucht keine Quoten, um spannend zu sein. Das eigentliche Spiel wird nicht auf dem Wettschein entschieden, sondern auf dem Platz.

Sieg im Spitzenspiel: TSV 1860 II gewinnt gegen Landsberg

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TSV 1860 München II TSV Landsberg Bayernliga Süd Heimsieg für die Löwen

Mit Alper Kayabunar zurück an der Seitenlinie empfing der TSV 1860 München II zum Flutlicht-Spitzenspiel in der Bayernliga Süd den TSV Landsberg am Trainingsgelände. Gegen den Tabellenzweiten setzten sich die Löwen durch Tore von Erdogan und Klose mit 2:0 durch.

Löwen belohnen sich für viel Einsatz im ersten Durchgang

An Unterstützung beim Spitzenspiel in der Bayernliga Süd zwischen dem TSV 1860 München II und dem TSV Landsberg mangelte es am heutigen Freitagabend nicht. Wie auch schon beim Spielabbruch gegen den TuS Geretsried gingen den Löwen die Eintrittskarten aus. Auf beiden Spielfeldseiten verfolgten mehrere hundert Zuschauer das Geschehen auf dem Rasen. Der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski sowie der aktuelle Sportchef Manfred Paula waren an der Grünwalder Straße ebenfalls dabei.

Bei der Rückkehr von Alper Kayabunar an die Seitenlinie der zweiten Mannschaft – mit Interimstrainer Vincent Saller holte der TSV 1860 II in Kirchanschöring vergangene Woche einen Punkt – sahen sie äußerst engagiert zu Werke gehende Löwen, die von Beginn an auf das Gaspedal drückten. Die Gäste hatten zwar mit zwei schnellen Gegenstößen ebenfalls Möglichkeiten, das Tor gelang jedoch der Heimmannschaft. Emre Erdogan drehte sich an der Sechzehnerkante kurz und versenkte dann mit einem satten Linksschuss in das Kreuzeck zum 1:0 (18.). Die Löwen blieben klar spielbestimmend, erfreuten mit hoher Laufbereitschaft und großem Einsatzwillen. Zwingende Torchancen gab es im ersten Durchgang auf beiden Seiten allerdings nicht mehr, sodass es folgerichtig mit der knappen Führung für weiß-blau in die Kabinen ging.

Klose erhöht für den TSV 1860 II gegen Landsberg

Nach dem Seitenwechsel blieben die Löwen spielbestimmend und setzten ihre Einsatz- und Laufbereitschaft aus der 1.Halbzeit nahtlos weiter fort. Es dauerte jedoch eine ganze Weile, bis die ersten Torchancen zu sehen waren. Der sehr aktive Erdogan zielte etwas zu hoch, der eingewechselte Porta scheiterte ebenfalls. Doch eben jener Porta leitete dann über rechts den zweiten Treffer des Tages ein. Der Abschluss von Erdogan wurde zunächst noch geblockt, Klose setzte konsequent nach und traf ins verwaiste Tor zum 2:0 (78.). Wenig später verletzte sich Landsberg-Keeper Leimeister nach einem Zusammenprall mit dem eingewechselten Garza, der für die Aktion gelb sah.

Nach diesen beiden Aktionen plätscherte die Partie ihrem Ende entgegen, auch Dordan musste auf Seiten der Löwen verletzt vorzeitig den Platz verlassen. Mit dem Schlusspfiff war nicht nur der Heimsieg gegen Landsberg für die Löwen besiegelt, auch die Tabellenführung in der Bayernliga Süd hat weiterhin Bestand.

Weiter geht es für den TSV 1860 II am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg. Anpfiff ist gegen den aktuellen Tabellenletzten um 18:30 Uhr.

Sean Dulic großer Gewinner beim Marktwert-Update

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TSV 1860 25 Dulic Sean

Sean Dulic ist der große Gewinner beim Marktwert-Update bei transfermarkt.de! Der U20-Nationalspieler der Löwen verdoppelte seinen Marktwert und wird nun auf 1 Mio. Euro taxiert. Bei den Löwen folgen auf den Verteidiger Kevin Volland und Manuel Pfeifer mit jeweils 700.000 Euro.

Sean Dulic großer Gewinner beim Marktwert-Update

Während der ehemalige deutsche Nationalspieler seinen bisherigen Marktwert beibehielt, verlor der Österreicher im Vergleich zur letzten Erhebung 100.000 Euro an Wert. Auch der viertplatzierte Marvin Rittmüller musste eine Einbuße hinnehmen, was aber vermutlich vor allem auf den “Abstieg” aus der 2. Bundesliga (Eintracht Braunschweig) in die 3. Liga zurückzuführen ist. Insgesamt sind gleich sechs Spieler des TSV 1860 laut transfermarkt.de weniger wert als noch zu Saisonbeginn.

Doch es gibt auch Gewinner bei den Löwen: Neben Sean Dulic, der seinen Marktwert verdoppeln konnte und nun bei 1 Mio. Euro steht, ist besonders Clemens Lippmann zu nennen. Der Rechtsverteidiger steht nun bei einem Marktwert von 125.000 Euro. Etwas überraschend wurde auch Siemen Voet aufgewertet; der Neuzugang von Slovan Bratislava wird mit 400.000 Euro taxiert.

Zweitvertretungen dominieren Ranking

Wertvollster Spieler der 3. Liga ist laut dem Portal Offensivspieler Deniz Zeitler (1,5 Mio.), der vor der Saison vom FC Ingolstadt 04 zur TSG Hoffenheim II gewechselt war. Ihm folgen die beiden Stuttgarter Talente Mirza Catovic und Florian Hellstern sowie Leopold Wurm vom SSV Jahn Regensburg (jeweils 1,2 Mio.).

Zeitler und Wurm weilen derzeit übrigens mit Sean Dulic bei einem Lehrgang der U20-Nationalmannschaft, die heute und am 13.10. zwei Länderspiele gegen Portugal absolviert.

Kauczinski: “… manchmal ist es nur ein Knopfdruck”

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Kauczinski: "... manchmal ist es nur ein Knopfdruck"

Mit großem Tamtam wurde der neue Löwen-Trainer Markus Kauczinski am heutigen Freitagnachmittag zur ersten Löwenrunde begrüßt. Neben knapp 20 Pressevertretern, normalerweise sind es eher fünf oder sechs, waren auch einige Fans ans Trainingsgelände gekommen, um einen ersten Blick auf den neuen Coach zu erhaschen. Der machte in seinem ersten Pressegespräch einen lockeren Eindruck und sagte unter anderem: “Wir dürfen die Fehlersuche nicht zu kompliziert machen, manchmal ist es nur ein Knopfdruck”.

“Schnell gemerkt, dass es für beide Seiten passt”

Kauczinski, der aktuell in Karlsruhe wohnt und die ersten Monate in München im Hotel übernachten wird, berichtete über den Kontakt zu Interims-Geschäftsführer Manfred Paula Folgendes: “Wir waren schon länger und öfter in Kontakt. Diese Woche gab es dann die finalen Gespräche und wir haben schnell gemerkt, dass es für beide Seiten passt und gestern Abend alles finalisiert”. Paula bestätigte dies: “Wichtig war für uns, dass wir einen Trainer mit Erfahrung in Aufstiegs-Konstellationen und hoher sozialer Kompetenz finden. Wir sind sehr froh, dass wir diese Lösung finden konnten.”. Auch mit der Dauer der Trainersuche zeigte er sich zufrieden: “Mir war es wichtig, dass wir das gewissenhaft machen. Vielen Dank an Alper Kayabunar, der tolle Arbeit gemacht hat”.

Kauczinski: “Den Hunger am Fußball nie verloren”

Seit seinem Engagement beim SV Wehen Wiesbaden hatte Kauczinski ein gutes Jahr Zeit, sich nur zu sortieren. “Ich hatte viel Zeit um über verschiedene Dinge nachzudenken. Nach zweieinhalb Jahren in Wiesbaden war ich durch. Ich habe viel Sport gemacht, meine Ernährung umgestellt und mich um die Familie gekümmert. Den Hunger am Fußball habe ich aber nie verloren. Aber jetzt bin ich froh, dass die Pause zu Ende ist. Der Wettkampf hat mir gefehlt.”, sagte Kauczinski.

“Namen machen noch keine Mannschaft”

Am Freitag hatte der neue Coach noch keine Gelegenheit die gesamte Mannschaft kennenzulernen, die wie schon vor der Trainerverpflichtung geplant am Wochenende frei hat. Am Montag um 14 Uhr wird er seine erste (öffentliche) Einheit am Trainingsgelände leiten. “Namen machen noch keine Mannschaft. Ich erwarte von allen Spielern, dass sie kämpfen, dass sie Leidenschaft zeigen und dass wir besseren Fußball spielen. Ob mit Vierer- oder Fünfer-Kette, da bin ich variabel und werde schauen, was besser zu uns passt. In der Mannschaft steckt mehr Potenzial. Ich will, dass sich die Leute mit uns identifizieren und wir begeisternden Fußball spielen. Der Fußball ist sehr komplex, ich komme über den Ballbesitz, aber kompromissloses Verteidigen gehört genauso dazu”, erklärte Kauczinski weiter. Momentan gehe es erst einmal darum “die Bremse im Kopf zu lösen”.

“Wie geil ist das denn?”

Nach der Verkündung am Donnerstagabend habe er mehr als 250 Whatsapp-Nachrichten erhalten, erzählte der neue Löwen-Coach. “Einige haben geschrieben ‘Wie geil ist das denn?’, 1860 ist ein Verein, den man lieben muss. Ich hatte als Trainer schon viele Spiele gegen 1860, war oft im Grünwalder Stadion und das hat immer Bock gemacht”, sagte Kauczinski weiter. Mit seinem neuen Trainerteam habe er vor der Löwenrunde kurz gesprochen, im Anschluss wartete ein Termin mit seinen Co-Coaches auf den Neu-Löwen.
Mit seinem ehemaligen Assistenten Argirios Giannikis, seinem Vor-Vorgänger, habe er keinen Kontakt aufgenommen, erklärte er auf Nachfrage von sechzger.de “Es ist Zeit vergangen, viel ist seitdem neu. Ich will unvoreingenommen an die Sache herangehen. Ich habe mit Alper gesprochen, er hat die frischen Eindrücke. Denn die Dinge ändern sich schnell”, erklärte Kauczinski.

Sehr starke dritte Liga und alte Bekannte

Über die Konkurrenz und die Qualität der dritten Liga sagte Kauczinski: “Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. Fußballerisch ist das sehr viel besser, als vor vier oder fünf Jahren. Es ist eine starke Liga, in der es immer Überraschungen gibt, wie aktuell den MSV Duisburg.”. Einige Löwen-Spieler kennt der neue Coach bereits. Vollath aus Karlsruhe, Christiansen aus Ingolstadt und Reinthaler aus Wiesbaden. “Gegen viele der anderen Spieler habe ich mit meinen Mannschaften gespielt. Ich habe erste Eindrücke, die muss ich aber noch vertiefen. Ich freue mich darauf, loszulegen und auf jedes Spiel. Je größer die Herausforderung, desto besser”, erläuterte der neue Löwen-Dompteur.

Egal ob jung – egal ob alt

Junge Spieler ins Team zu integrieren gehört zu den Aufgaben von Kauczinski, dazu sagte er: “Mir ist das egal, wie alt oder jung ein Spieler ist, ich behandle alle gleich. Ich habe immer junge Spieler reingeworfen, wenn sich die Chance eröffnet. Man hat bei Dulic gesehen, wie gut das klappen kann. Aber das darf nicht der Selbstzweck sein. Es muss schon Sinn machen”. Die gelte auch für die Stars der Mannschaft wie Volland oder Niederlechner: “Ich habe auch mit Spielern wie Stindl oder Calhanoglu gearbeitet, das sind ganz normale Jungs. Jeder hat seine Aufgaben und Pflichten. Ich behandle jeden gleich, das macht meine Führung aus”, fügte der 1860-Trainer an.

“Gute Spieler machen noch keine gute Mannschaft”

Den Nagel auf den Kopf traf der neue Löwen-Coach mit einer seiner letzten Aussagen: “Es hat einen Grund warum man da steht, wo man steht. Gute Spieler machen noch keine gute Mannschaft. Wir müssen als Einheit agieren.” Bleibt zu hoffen, dass Kauczinski bis zum Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag um 16:30 Uhr die richtigen Schlüsse zieht, oder die richtigen Knöpfe drückt, damit es für die Löwen wieder aufwärts geht.

 

 

TSV 1860 III & IV am Samstag im Einsatz

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Tsv 1860 Iii Djk Pasing

Während die Profis am Wochenende spielfrei haben und am Montag mit neuem Trainer die Vorbereitung auf die Partie gegen den MSV Duisburg starten, kämpfen der TSV 1860 III und IV am Samstag um Punkte in der Kreisliga bzw. Kreisklasse.

TSV 1860 III & IV am Samstag im Einsatz

Am Samstag um 11.30 Uhr ist die Dritte zu Gast bei der TSG Pasing und will ihe bislang ausgeglichene Bilanz (2-3-2) zum Positiven ausrichten. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Pasinger stellen mit bereits 31 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Dennoch hat die TSG bereits 6 Punkte gesammelt und steht dadurch in Schlagdistanz zu den Löwen. Ein Sieg wäre für die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl sehr wichtig, um sich von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Die Vierte empfängt am Samstag um 15 Uhr den FC Hertha München auf dem Sechserplatz und geht ebenfalls leicht favorisiert in die Partie. Mit einem Heimsieg könnten sich die Löwen in Richtung oberes Tabellendrittel der Kreisklasse orientieren.

Sechzig um Sieben: Mit Kauczinski in die neue Woche

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Löwen Sechzig um Sieben

Na also, geht doch! Nachdem zuletzt zahlreiche Kandidaten durch diverse Medien geisterten, hat der TSV 1860 nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht und einen Nachfolger von Patrick Glöckner präsentiert. Markus Kauczinski wird am Montag erstmals mit den Löwen auf dem Platz stehen und das Team auf die Partie gegen den MSV Duisburg vorbereiten.

Markus Kauczinski neuer Trainer des TSV 1860

Am Donnerstagabend war es endlich soweit: Die Löwen versendeten die lang erwartete Pressemitteilung und gaben bekannt, dass Markus Kauczinski neuer Trainer der Löwen werde. Der 55-Jährige ist ein alter Bekannter in der 3. Liga und freut sich auf die neue Herausforderung bei Münchens großer Liebe:

“Bei meinen bisherigen Stationen durfte ich die Arbeit in großen Traditionsvereinen bereits kennenlernen. Ich freue mich nun sehr auf die Aufgabe beim TSV 1860 München. Wenn wir am Montag gemeinsam ins Training starten, gilt es, die Stärken der Mannschaft herauszuarbeiten und sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet ins Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu schicken.”

Wollen die Löwen nochmal oben angreifen, sollten dringlichst drei Punkte her. Der Optimismus der Fans hat in den vergangegen Wochen arg gelitten.

U21 heute Abend gegen TSV Landsberg

Bereits heute Abend steht das Spitzenspiel der Bayernliga Süd auf dem Programm, wenn die U21 der Löwen den formstarken TSV Landsberg auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 empfängt. Anpfiff ist um 19 Uhr, Mannschaft und Trainerteam würden sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung sehr freuen.

Kommt Sean Dulic gegen Portugal zum Einsatz?

Wie bereits vermeldet, weilt Sean Dulic derzeit bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Heute um 18 Uhr bestreitet die Elf von Trainer Hannes Wolf das erste von zwei Testspielen gegen Gastgeber Portugal. Ob der Verteidiger des TSV 1860 zu seinem dritten Länderspiel kommt?

Ois Guade, Patrick Hobsch!

Löwen-Stürmer Patrick Hobsch feiert heute seinen 31. Geburtstag. Wir gratulieren ihm recht herzlich und wünschen ihm noch ganz viele Tore im Trikot des TSV 1860!

Lukas Reich trifft für SpVgg Greuther Fürth

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth besiegte gestern den Bundesligisten 1. FC Heidenheim in einem Testspiel mit 1:0. So weit, so egal. Aber: Torschütze war Ex-Löwe Lukas Reich, der bei den Mittelfranken immer besser zum Zuge kommt. Herzlichen Glückwunsch!

Neues aus der 3. Liga

RW Essen begrüßt Mitglied Nummer 14.000

Rot-Weiss Essen wächst weiter und hat nun die Marke von 14.000 Mitgliedern überschritten. Damit hat sich die Mitgliederzahl seit Februar 2022 in rund dreieinhalb Jahren verdoppelt. Der TSV 1860 steht derzeit bei gut 27.000 Mitgliedern.

Testspielergebnisse der Drittligisten

Dynamo Dresden – SSV Jahn Regensburg 5:1
VfL Bochum- Alemannia Aachen 3:3
VVV Venlo – MSV Duisburg 2:2
FC Ingolstadt 04 – FC Liefering 5:3
Fortuna Köln – Viktoria Köln 1:0 (45 Minuten)
1. FC Köln – Viktoria Köln 1:2 (45 Minuten)

Kauczinski wird neuer Löwen-Trainer

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Markus Kauczinski wird neuer Löwen-Trainer

Morgen soll er offiziell an der Grünwalder Straße vorgestellt werden: Jetzt ist es fix! Markus Kauzcinski wird neuer Löwen-Trainer. Wie der für gewöhnlich sehr gut informierte Reviersport zuerst vermeldet, und zwar um Punkt 20:32 Uhr am Donnerstagabend, übernimmt der 55-Jährige das Amt als Coach in Giesing. Lange Zeit waren mehrere Kandidaten im Rennen, der Münchner Boulevard warf beinahe im Stundentakt fast alle verfügbaren Trainerkandidaten in den Raum. Nun hat Kauczinski am Ende das Rennen gegen Thomas Oral gemacht. Inzwischen haben die Löwen dies auch über ihre offiziellen Kanäle bestätigt.

Markus Kauczinski wird neuer Löwen-Trainer

Ende September, nach der Niederlage in Aue, hatten sich die Löwen von Patrick Glöckner (und Dr. Christian Werner) getrennt. Fast zwei Wochen steht fest, Kauczinski hat sich im Rennen um die Nachfolge durchgesetzt. Zuletzt hatte der 55-jährige UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber bei MagentaSport als Experte gearbeitet. Laut Reviersport haben sich die Sechzger mit dem aktuell in Karlsruhe wohnhaften Kauczinski, der ursprünglich aus Gelsenkirchen stammt (daher wohl auch die Kontakte zum Reviersport) auf einen bis Ende der Spielzeit 2026/27 gültigen Vertrag geeinigt.

Kauczinski kennt die dritte Liga

Kauczinski bringt jede Menge Drittliga-Erfahrung mit und war als Trainer zuletzt von Ende 2021 bis April 2024 für den SV Wehen Wiesbaden tätig. Genau dort hatten die Löwen am vergangenen Wochenende eine 0:1-Niederlage kassiert. Seine Trainer-Karriere hatte Kauczinski beim FC Schalke 04 begonnen und war anschließend zum Karlsruher SC gewechselt. Über die Nachwuchs-Teams des KSC arbeitete er sich zum Profi-Coach nach oben. Anschließend stand er beim FC Ingolstadt, dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden unter Vertrag. Mit einem unruhigem Umfeld kennt er sich also auch aus… 2015 wurde er vom DFB zum Trainer des Jahres gewählt, zweimal schaffte er (mit Karlsruhe und Wiesbaden) bereits den Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga.

Neuer Coach übernimmt am Montag

Ab Montag wird Kauczinski die Einheiten der Profis an der Grünwalder Straße 114 leiten. An seiner Seite werden laut der offiziellen Pressemitteilung Markus Brzenska und Nico Masetzky als Co-Trainer, Philipp Kunz als Athletiktrainer und René Vollath als Torwart-Trainer stehen. „Bei meinen bisherigen Stationen durfte ich die Arbeit in großen Traditionsvereinen bereits kennenlernen“, sagt Markus Kauczinski. „Ich freue mich nun sehr auf die Aufgabe beim TSV 1860 München. Wenn wir am Montag gemeinsam ins Training starten, gilt es, die Stärken der Mannschaft herauszuarbeiten und sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet ins Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu schicken.“

Interims-Geschäftsführer Manfred Paula begrüßt den neuen Coach Markus Kauczinski
Interims-Geschäftsführer Manfred Paula begrüßt den neuen Coach Markus Kauczinski in Giesing              Foto: TSV 1860/sampics

Öffentliches Training am Montag um 14 Uhr

„Ich freue mich sehr, dass wir nach intensiver Abstimmung mit beiden Gesellschaftern einen neuen Cheftrainer präsentieren können, der von allen Beteiligten als die beste Personalie für den TSV 1860 München anerkannt wird“, wird Interims-Geschäftsführer Manfred Paula in der Pressemitteilung der Löwen zitiert. „Markus hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er alle Fähigkeiten mitbringt um mit unserer Mannschaft erfolgreich zu arbeiten. Wir freuen uns, dass er sich für die Aufgabe bei den Löwen entschieden hat, und wünschen ihm viel Erfolg.“ Sein erstes Training mit der Mannschaft wird Kauczinski am Montag um 14 Uhr leiten, die Einheit ist öffentlich.

Länderspielpause nutzen: Die Amas im Spitzenspiel unterstützen!

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TSV 1860 U21 Kies Arena

Erlbach, Kirchanschöring… und jetzt Landsberg. Die Amas haben am Freitag Abend zum dritten Mal hintereinander ein Topteam der Bayernliga Süd vor der Brust. Nach der ersten, sehr unglücklichen Niederlage Mitte September im Landkreis Altötting und dem unter Interimstrainer Vincent Saller am Tag der deutschen Einheit hart erkämpften Remis im Landkreis Traunstein kommt nun der direkte Verfolger TSV 1882 Landsberg an die Grünwalder Straße. Anpfiff ist um 18.60 Uhr.

Amas weiter in Giesing

Ursprünglich war vorgesehen, dass die U21 des TSV 1860 ihre Heimspiele ab Oktober wieder – wie in den letzten Jahren – in der Kies-Arena in Gilching austrägt. Nachdem der Wurmbefall des dortigen Platzes aber offensichtlich noch nicht vollständig behoben ist, bleiben die Heimspiele der Amas erstmal ein Fall für Giesing. Auf dem Fünferplatz an der Grünwalder Straße 114 geht es am Freitag gegen den Tabellenzweiten aus der Lechstadt um nicht weniger, als die Verteidigung der Tabellenführung.

Landsberg kommt mit Kantersieg im Rücken

Die Gäste haben schon ein Spiel mehr auf dem Konto und könnten mit einem Sieg die Amas in der Tabelle der Bayernliga Süd überholen. Mit der breiten Brust eines 7:1-Erfolgs über den FC Ismaning kommt das Team von Trainer Christoph Rech, der selbst zwischen 2012 und 2014 in 56 Partien der Regionalliga Bayern für die kleinen Löwen am Ball war,  in die Landeshauptstadt. Wie 1860 musste der TSV Landsberg erst eine Saisonniederlage hinnehmen. Und zwar ebenfalls an einem Freitagabend mit 1:2 in Erlbach. Dreimal ließ man bislang je zwei Punkte liegen. Ebenfalls analog zu den Löwen in Kirchanschöring sowie in Deisenhofen und zu Hause gegen Türkspor Augsburg. Die Heimbilanz der Amas ist dagegen bekanntermaßen makellos. Vier Siege aus vier Spielen stehen zu Buche.

Das bereits am 25. Juli nach 65 Minuten beim Stande von 1:0 abgebrochene erste Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger TuS Geretsried, wird Ende dieses Monats, am 29. Oktober, endlich nachgeholt.

Ausgeglichene Bilanz zwischen Amas und Landsberg

Die Bilanz zwischen den beiden Gegnern am Freitag Abend seit dem Start der Amas in der Bayernliga Süd im Sommer 2017 ist absolut ausgeglichen. In elf Spielen konnten beide Teams jeweils viermal siegen, dreimal trennte man sich unentschieden. Genauso sieht die  Heimbilanz aus weißblauer Sicht aus: Je einem Sieg und einer Niederlage stehen drei Remis gegenüber. In der vergangenen Saison konnte das Heimspiel Anfang August in Gilching mit 1:0 gewonnen werden. Beim Rückspiel in Landsberg Mitte November musste man sich allerdings mit 1:4 geschlagen geben. Einziger Torschütze zur Führung für die Löwen war damals Eliot Muteba. Dann brachen die Amas ein. Dass an diesem Tag zeitgleich die Löwenfans auf Giesings Höhen die peinliche Niederlage der Profis im Totopokal gegen die SpVgg Unterhaching hinnehmen mussten, ist eine Randnotiz. Mehr nicht.

Wer sitzt auf der Trainerbank?

Nachdem man am vergangenen Wochenende noch fest davon ausgegangen ist, dass Alper Kayabunar nach seinem kurzen Ausflug als Interimscoach zu den Profis am Montag wieder seinem regulären Dienst bei den Amas nachgeht, er aber auch am Dienstag beim Testspiel der Profis in Amberg das Team als Chefcoach betreute, wagen wir zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels lieber mal keine Prognose, ob also nun Kayabunar oder erneut Vincent Saller die U21 beim Spiel gegen Landsberg betreut. Aber egal, wer den Job dann macht. Das ganze Team der Amas freut sich unabhängig davon über zahlreiche Unterstützung durch die Löwenfans am profispielfreien Wochenende!

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Titelbild: Das letzte Heimspiel gegen den TSV Landsberg konnten die Amas am 3. August 2024 in Gilching mit 1:0 gewinnen.

 

Giesinger Gedanken: Neuer Trainer des TSV 1860 ist…

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SV Sandhausen TSV 1860 München 3.Liga Transfers

Das Ende der Woche naht und damit steigt auch die Hoffnung, dass die Löwen endlich ihren neuen Trainer präsentieren. Das (erfolgreiche) Ende der Trainersuche ist nicht nur deswegen wichtig, weil die Mannschaft dann durch den neuen Übungsleiter gezielt auf das Spiel gegen Spitzenreiter MSV Duisburg vorbereitet werden kann. Erfreulich ist auch, dass dann endlich diese unwürdige, mediale Sensationslust eingedämmt wird, in der sich angebliche Experten und Insider mit Informationen zu übertrumpfen versuchen.

Neuer Trainer des TSV 1860 ist…

In den vergangenen Tagen haben drei unterschiedliche Medien drei verschiedene Top-Kandidaten für das Traineramt beim TSV 1860 benannt – gleichzeitig wohlgemerkt. Jeder berief sich auf angebliche Insider-Informationen, warum Markus Kauczinski, Thomas Oral oder Sascha Hildmann der nächste Mann an der Seitenlinie bei den Löwen wird. Manch einer beruft sich in seiner Berichterstattung auf diese Quellen und wird in seiner Berichterstattung nicht müde zu erwähnen, dass der erfolgreichste Trainer der Giesinger Drittligageschichte ja auch frei wäre, aber wohl keine Berücksichtigung findet. Aufgrund des bekannten Klientels ein doch recht durchschaubarer Ragebait.

Natürlich darf sich auch ein Mitglied der Meistermannschaft zur Trainerfrage äußern und schafft den Spagat zwischen “wenn die Spiele dann in der Folge schlechter werden, ist das nicht der Aufgabenbereich des Sportdirektors, sondern des Trainers. Für mich ist das alles ein wenig ein Rätsel. Da passt was nicht zusammen” hin zu “die brauchen eine Mischung aus Max Merkel und Werner Lorant” nahezu mühelos.

Die neue Verschwiegenheit an der Grünwalder Straße

Doch zurück zum aktuellen Geschehen: Ob einer von den drei Kandidaten nun tatsächlich an der Grünwalder Straße anheuert, wird sich zeitnah zeigen. Klar ist, dass man nach dem Spiel beim SV Wehen Wiesbaden eine wertvolle Woche verloren hat, in der sich Trainer und Mannschaft hätten kennenlernen und zusammenarbeiten können.

Warum es zu dieser Verzögerung kam, ist nicht bekannt. Gab es Absagen? Eventuell Forderungen, die nicht erfüllt werden konnten? Wir wissen es nicht – und andere auch nicht! Und das wiederum ist gut so und zeigt, dass die Informationsströme von Seiten des TSV 1860 in Richtung der geneigten Medienvertreter durch die Neubesetzung der KGaA-Gremien nahezu versiegt sind.

Gott sei Dank ist die Zeit bald vorbei, in der nahezu jeder Ex-Löwe, der über einen Trainerschein verfügt, von irgendwem als möglicher Kandidat in den Ring geworfen wird, nur weil er mal an der Grünwalder Straße zum Bieseln geht…

Ach ja: Sorry für den Clickbait in der Überschrift!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wieder.

Titelbild: CR Fotos