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Saisonprognose im OKTOBER: Stimmungsabsturz!

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Mitte jeden Monats befragen wir die sechzger.de-Leser*innen in dieser Saison nach ihrer aktuellen Prognose für das abschließende tabellarische Ergebnis der Löwen in der Spielzeit 2025/26. Das Ergebnis veröffentlichen wir dann hier und ziehen einen Vergleich zu den Vormonaten im Sinne eines Stimmungsbarometers. Im Juli, August und September waren die Erwartungen optimistisch bis euphorisch. Auch befeuert durch die hoffnungsvolle Berichterstattung auf dieser Plattform. Mit einem Rückgang dieser so positiven Prognosen haben wir für Oktober gerechnet. In der 3. Liga belegt 1860 nach zehn Spielen nur den 13. Platz. Dass die Entwicklung aber so drastisch ausfällt, ist schon etwas überraschend. In der Wahlforschung würde man von einem “erdrutschartigen Absturz” der Erwartungen sprechen. Oder so ähnlich.

Wer glaubt noch an den erhofften Aufstieg?

Waren es vor einem Monat noch 69, im August sogar 75 von 100 Löwenfans, die den Aufstieg für Mai kommenden Jahres hervorsagten, sind es in diesem Monat nur noch 28%. Viel weniger als die Hälfte! Und weil – nach vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der letzten Befragung – der Löwenblues so richtig zuschlägt, erhält auch gleich die Prognose einer Platzierung zwischenden Rängen vier und acht weniger Zuspruch, als im den Vormonat. Nur noch 21% glauben an diese Platzierung.

Mittelfeldplatz mit starkem Zuwachs

Den deutlichsten Zuwachs bei den sechzger.de-User*innen verzeichnet die Platzierungsvorhersage neun bis zwölf. Satte 24 Prozentpunkte geht’s mit ihr nach oben. Damit glaubt deutlich über ein Viertel an eine – nach den vorsaisonalen Erwartungen – absolut enttäuschende Platzierung im unteren Mittelfeld der 3. Liga. Einen langen Abstiegskampf, der dann aber mit den Klassenerhalt endet, hatte im Vormonat kein einziger Teilnehmer an unserer Umfrage angeklickt. Diesmal ist es fast jeder sechste (14%). Und sogar der Abstieg, den in den drei vorangegangenen Umfragen maximal 3% (noch im Juli) der Befragten in Betracht gezogen hatten, sieht inzwischen fast jede*r Zehnte als denkbare Option.

In vier Spielen wird wieder nachgefragt

Zwei Englische Wochen und dadurch ingesamt sechs Spiele, von denen nur das erste gewonnen werden konnte (3:2 gegen Havelse) haben zu diesem extremen Absturz bei den Erwartungen der Löwenfans geführt. Nachdem wir uns nun erstmal wieder in eine Länderspielpause begeben, finden bis zur nächsten Umfrage dieser Reihe im November “nur” vier Partien statt. Nach dem Gastspiel des souveränen Tabellenführers aus Duisburg in Giesing geht es nach Mannheim und eine Woche später empfangen die Löwen das auch heuer wieder starke Cottbus. Nach dem Auswärtsspiel beim Zweitligaabsteiger Jahn Regensburg fragen wir dann wieder bei Euch nach, wie sich Eure Saisonprognose bis dahin entwickelt hat.

Vielen Dank allen Teilnehmern, die im Oktober bei unserer Umfrage zur Saisonprognose mitgemacht haben!

09.10.1993: TSV 1860 schlägt den FC St. Pauli im Grünwalder Stadion

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TSV 1860 - FC St. Pauli, Saison 1993/94
Eintrittskarte zum Spiel TSV 1860 - FC St. Pauli in der Saison 1993/94

Die Saison 1993/94 wird den Löwenfans wohl auf ewig im Gedächtnis bleiben. Als erstem Verein überhaupt gelang Münchens großer Liebe damals der direkte Durchmarsch von der Drittklassigkeit in die 1. Bundesliga. Dazu trug auch der Sieg des TSV 1860 gegen den späteren Konkurrenten um Platz 3, den FC St. Pauli, maßgeblich bei.

22.000 auf Giesings Höhen

22.000 Zuschauer hatten sich am 09.10.1993 im Grünwalder Stadion eingefunden und sorgten für eine großartige Stimmung auf Giesings Höhen. Wie so oft ließ sich die Mannschaft anstecken und zeigte dem Gegner seine Grenzen auf.

Der TSV 1860 ging als Tabellenzweiter in den 11. Spieltag, der FC St. Pauli rangierte damals auf Rang 11. Dennoch war nicht absehbar, ob und wie lange die Form der Lorant-Elf Bestand haben würde.

1860 schlägt St. Pauli in Überzahl

Den Löwen kam natürlich zugute, dass Bernd Hollerbach sich auf Seiten der Hamburger bereits nach knapp 20 Minuten mit Gelb-Rot in Richtung Dusche verabschiedete. Zu diesem Zeitpunkt führte Sechzig jedoch bereits, denn Bernhard Winkler traf in der 16. Minute zum vielumjubelten 1:0. Leider lähmte die Überzahl die Löwen in der Folge zunehmend, das erlösende zweite Tor wollte einfach nicht fallen. Stattdessen kam St. Pauli (u.a. mit dem späteren Löwen-Trainer Torsten Fröhling in der Abwehr) immer mal wieder gefährlich vor das von Rainer Berg überragend gehütete Tor des TSV 1860.

Wer dabei war, der erinnert sich wohl bestens daran, dass der Abpfiff wie eine Erlösung war. Zwei Punkte (war ja vor Einführung der 3-Punkte-Regel) auf der Habenseite und weiterhin erster Verfolger des VfL Bochum.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte damals folgende Elf des TSV 1860 gegen den FC St. Pauli auf den Rasen des Sechzgerstadions:

Berg – Braun, Schlotterbeck, Maurer – Störzenhofecker (88. Schnell), Trares, Ossen (80. Hartig), Kneißl, Zeiler – Winkler, Pacult

Tor:
1:0 Winkler (16.)

Gelb-Rot:
Hollerbach (19., FC St. Pauli)

Titelbild: Tickets To The World Of Football

Sechzig um Sieben: Löwenfans in der Beckettschleife

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Sechzig um Sieben: Becketts

Aktuell fühlt sich das Dasein als Löwenfan so an wie das Schicksal der Hauptfiguren in Samuel Becketts weltbekanntem Stück “Warten auf Godot”. In diesem sind die Landstreicher Wladimir und Estragon dazu verdammt auf die Antwort eines ihnen nur vage bekannten Anderen (namens Godot) zu warten. Zwischendurch wird sich die Zeit mit Spielen vertrieben. Möglichkeiten zum Zeitvertreib während der lähmenden Ereignislosigkeit findet ihr in der heutigen Ausgabe von Sechzig um Sieben.

Viele Spekulationen, aber es kommt niemand

Eine beliebte Option zur Unterhaltung ist das Spekulieren, wer denn der nächste Übungsleiter an der Grünwalder Straße 114 werden soll. Laut der heutigen Ausgabe des Merkur ist eine Löwenlegende aus dem Rennen. Bernhard Trares machte Gerüchten um seine Person ein Ende und dementierte, dass er der neue Mann bei den Löwen wird. Ein anderer Kandidat wurde schon oft genannt und angeblich mehrmals an der Geschäftsstelle gesichtet. Die Rede ist von Tomas Oral, der seine letzte Station bei den Grasshoppers in Zürich hatte

Gestern war laut der gleichen Zeitung noch der Ex-Dresdner und Ingolstädter Markus Kauczinski der Favorit auf den freien Posten bei den Löwen. Hier wurde außerdem verlautbart, dass der Münsteraner Aufstiegstrainer Sascha Hildmann kein Kandidat mehr sei. Auch die Namen Manuel Baum und Alexander Schmidt werden in dem Artikel genannt, deren Löwenvergangenheit anscheinend schon für ein Infragekommen reicht. Wir sind gespannt, wer es letztendlich wird und auch wessen Namen noch alles in den Gazetten auftauchen werden.

Löwenduell zum Auftakt der kommenden Spielzeit

Mittlerweile ist es schon Tradition, dass die Löwen die Spielzeit mit einem Testspiel zum Jubiläum eines unterklassigen Vereins beginnen. Heute wurde bekannt gegeben, dass der TSV am 26.06.2026 zum 60. Geburtstag des SV Kay antreten wird. Bis es zum aktuellen Kreisklassen Tabellenführer an die oberösterreichische Grenze geht ist aber noch ein langes Warten angesagt. Der Kartenverkauf soll aber schon Ende November beginnen.

Fotogalerie zum Sieg in Amberg

Wer sich nochmal mit dem Sieg im Testkick gegen den Bezirksligisten FC Amberg ablenken möchte, kann dies nun auch mit Bildern tun. Gestern ging unsere Fotogalerie zum ersten Stopp der Regio-Tour online.

Amateure am Freitag im Top-Spiel gegen Landsberg

Auch mit Fußball kann man sich die Zeit in der Länderspielpause vertreiben. Die erfolgreiche Zweitvertretung des TSV trifft am Freitag um 18:60 Uhr am Trainingsgelände auf den Tabellenzweiten aus Landsberg. Ein Spielbesuch bei der U21 wird wie immer wärmstens empfohlen, ein ausführlicher Vorbericht im Laufe des Tages erscheinen.

News aus Liga 3

Ulm befördert Glasbrenner

Nicht überall befinden sich die Fans in der Warteschleife. Der SSV Ulm 1846 hat gestern Nägel mit Köpfen gemacht und den bisherigen Interimscoach Moritz Glasbrenner zum Chefcoach ernannt. Sieben Punkte aus vier Spielen waren genug, um die Chefetage der Spatzen vom 35-jährigen zu überzeugen, der bisher die U19 trainiert hatte. Aufgrund der fehlenden Pro-Lizenz nimmt der Absteiger Strafzahlungen durch den DFB in Kauf.

Saarbrücken bereitet Ausgliederung vor

Am Samstag steht beim 1. FCS eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf dem Programm, bei der tiefgreifende Satzungsänderungen beschlossen werden sollen. Es soll eine GmbH & Co. KGaA gegründet werden, die zunächst komplett in Vereinsbesitz bleibt, aber sukzessive für größere und kleiner Investoren geöffnet werden soll. Mit dem eingespielten Kapital soll u.a. der sehnlichst erwartete Aufstieg in die 2. Liga realisiert werden.

Weitere Bundesligaprofis bei Hoffenheim II

Als wäre die Zweitvertretung des Hopp-Klubs noch nicht gut genug sollen nun weitere Spieler von Bundesligaformat in der U23 zum Einsatz kommen. Die ausgemusterten Profis Dennis Geiger und Mergim Berisha, einst für 14 Millionen aus Augsburg gekommen, sollen neben dem Training bei der zweiten Mannschaft nun auch Spielzeit in Liga 3 erhalten, um sich für neue Arbeitgeber zu empfehlen.

 

Haltet die Ohren steif Löwen und lasst euch von der unklaren Situation nicht ins Bockshorn jagen. Vielleicht geschieht ja bei uns, was in Becketts Stück unerfüllt bleibt:         Estragon: Und wenn er kommt? / Wladimir: Sind wir gerettet.

“Das Löwenduell” im Juni: TSV 1860 zum Jubiläum beim SV Kay

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SV Kay TSV 1860 München Testspiel im Juni 2026 das Löwenduell aktualisiert

Deutlich vor Ablauf der aktuellen Spielzeit steht bereits das erste Testspiel in Vorbereitung auf die Saison 2026/27 fest. Zum Jubiläum reist der TSV 1860 München zum SV Kay. Die Gastgeber freuen sich schon jetzt riesig auf die Partie, der Kartenvorverkauf soll bereits Ende November beginnen.

60 Jahre SV Kay: TSV 1860 kommt zu “grün-weißem Festwochenende

Am vergangenen Sonntag feierte der SV 1966 Kay in der Kreisklasse 3 (Kreis Inn/Salzach) einen 4:2-Auswärtssieg bei der DJK Otting. Am kommenden Freitag steht für den aktuellen Tabellenführer – aus den ersten acht Spielen stehen sieben Siege und ein Unentschieden zu Buche – ein Heimspiel gegen den TV Kraiburg/Inn auf dem Programm. Das ist die derzeitige Realität in dem 1100 Einwohner-Dorf, das zu Tittmonning gehört. Im Juli 2026 steht dem Verein allerdings Großes bevor. Zum 60.Geburtstag reist der TSV 1860 München zum SV Kay und absolviert dort ein Testspiel. Terminiert ist die Partie bereits. Sie findet am Freitag, den 03.Juli um 18 Uhr statt.

Die Gastgeber freuen sich “einen der traditionsreichsten und zugleich beliebtesten Fußballclubs Bayerns nach Kay zu holen“. Zahlreiche langjährige Löwenfans sind in Kay zu Hause und dürfen sich auf ein ganz besonderes Heimspiel freuen. Nach dem “Löwenduell” – beide Vereine tragen das Tier im Wappen – endet der Abend standesgemäß mit einer Löwenparty. Auch am Samstag sind weitere Programmpunkte zum Festwochenende beim SV Kay geplant. Das Programm für diesen Tag wird derzeit noch erarbeitet wie die künftigen Gastgeber auf ihrer Homepage mitteilen.

Der Verkaufsstart von Tickets für das Duell mit dem TSV 1860 München ist aktuell für Ende November vorgesehen. Weitere Details wie beispielsweise die Preise oder die Verkaufsstellen sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.

Ursprünglich war die Partie für Ende Juni angesetzt (siehe Plakat), wurde nun allerdings auf Anfang Juli verschoben.

Fotogalerie zu FC Amberg – TSV 1860 München

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titelbild fotogalerie fc amberg tsv 1860

Mit einem standesgemäßen 11:1-Sieg im Gepäck kehrten die Löwen am gestrigen Dienstag aus der Oberpfalz zurück. Mit Noah Klose konnte sich sogar ein U21-Spieler in die Torschützenliste eintragen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Testspiel des TSV 1860 beim FC Amberg.

Fotogalerie zu FC Amberg – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um Sieben: Lockerer Sieg gegen den FC Amberg

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Über die Ansetzung des Testspiels gegen den FC Amberg am gestrigen Dienstag wurde vortrefflich diskutiert – auf jeden Fall feierte der TSV 1860 einen deutlichen Sieg. Außerdem ist eine neue Podcast-Folge online und Sean Dulic reist erneut zur Nationalmannschaft.

sechzger.de Talk Folge 231 online

Die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks ist mittlerweile überall an den gewohnten Stellen online zu finden. Christian empfängt vier weitere Redakteure in der Sendung und bespricht mit ihnen die letzten beiden Spiele in der 3.Liga. Außerdem gibt es einen Blick auf die U19 und die U21. Trotz der aktuellen Situation rund um den TSV 1860 München – schlechte Laune trifft man in der Runde nur bedingt an.

Dulic erneut für U20 Nationalmannschaft nominiert

Innenverteidiger Sean Dulic darf sich erneut über eine Einladung zur deutschen U20 Nationalmannschaft freuen. Der 20-Jährige könnte am kommenden Freitag und Montag in zwei Duellen gegen die portugiesische U20 zum Einsatz kommen.

TSV 1860 mit klarem Sieg gegen den FC Amberg

Im Rahmen der neu ausgerufenen Regio-Tour war der TSV 1860 München gestern beim FC Amberg zu Gast und feierte dort einen klaren Sieg. Gegen den Bezirksligisten ließen die Löwen nichts anbrennen und siegten zweistellig. Trainer Alper Kayabunar setzte bei dem Duell auf mehrere Spieler aus der U21 und ließ viele der Profis zurück in München.

News aus der 3.Liga

Trainersuche in Ulm vor Abschluss

Nicht nur die Löwen, sondern auch der SSV Ulm ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer. Wie die Verantwortlichen nun bekannt gaben, ist die Suche nach einem Nachfolger für Robert Lechleiter nahezu beendet. Derzeit befinde man sich intern in den letzten Abstimmungsrunden und werde dann den neuen Übungsleiter präsentieren können.

Richter spielt bei Alemannia Aachen vor

Ex-Löwe David Richter absolviert derzeit ein Probetraining bei Alemannia Aachen. Der 26-Jährige stand zuletzt beim SV Sandhausen unter Vertrag und ist seitdem auf der Suche nach einem neuen Verein. Neben Richter testet die Alemannia zwei weitere Spieler, die sich am Donnerstag in einem Testspiel gegen den VfL Bochum voraussichtlich beweisen können.

 

TSV 1860 schießt sich in Amberg den Frust von der Seele

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FC Amberg TSV 1860 München Spielbericht Regio-Tour 07-10-2025

Zum Auftakt der neu eingeführten Regio-Tour gastierte der TSV 1860 München heute beim FC Amberg. Gegen den Bezirksligisten zeigten sich die Löwen in Torlaune und trafen nach 90 absolvierten Minuten zweistellig. Sieben verschiedene Torschützen erschienen auf der Anzeigetafel.

TSV 1860 siegt deutlich gegen den FC Amberg

Mit einer von Grund auf anderen Startaufstellung als zuletzt noch bei der Niederlage gegen Wehen Wiesbaden ging der TSV 1860 München in die Partie gegen den FC Amberg am heutigen Dienstagabend. Paul Bachmann durfte im Tor Spielminuten sammeln, außerdem fanden sich auch Emre Erdogan, Finn Fuchs, Clemens Lippmann und Lasse Faßmann in der ersten Elf. Angeführt wurde das deutlich verjüngte Team von Kapitän Patrick Hobsch. Eine Überraschung gab es zudem auf der Trainerposition. Entgegen der urspünglichen Planung fand sich dort Interimstrainer Alper Kayabunar. Ursprünglich hieß es der 39-Jährige kehre am Montag zur U21 zurück, die am Freitag im Spitzenspiel am Trainingsgelände der Löwen auf Landsberg trifft.

Vor 1600 Zuschauern ließ sich der TSV 1860 nicht lange bitten und ging in der zweiten Spielminute durch Hobsch in Führung. Danach konnte der Bezirksligist den Spielstand für längere Zeit halten, ehe nach knapp einer halben Stunden Philipp Maier für die Löwen erhöhte. Emre Erdogan baute die Führung noch vor dem Pausenpfiff aus. Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es wieder nur wenige Minuten bis zum nächsten Treffer. Justin Steinkötter traf zum 0:4. Danach folgte ein Doppelschlag von Tunay Deniz, wobei das 6:0 aus Löwensicht durch einen verwandelten Elfmeter erzielt wurde.

Weitere vier Spiele bei der Regio-Tour geplant

Für einen lupenreinen Hattrick reichte es bei Deniz nicht ganz, denn das 0:7 erzielte mit seinem zweiten Tor Erdogan. Per Kopf traf nur zwei Minuten später Raphael Schifferl, ehe sieben Zeigerumdrehungen danach Steinkötter auf 0:9 stellte. Zweistellig wurde es dann durch den erfolgreichsten Torschützen des Tages: Deniz verwandelte einen Freistoß. Der eingewechselte Noah Klose sorgte dann für den letzten Löwen-Treffer des Tages, ehe sich der FC Amberg mit dem Schlusspfiff über den Ehrentreffer durch Matthew Darswell freuen durfte.

Die Löwen freuen sich über einen gelungenen Auftakt der Regio-Tour, in deren Rahmen noch vier weitere Partien gegen unterklassige Vereine absolviert werden sollen. In der 3.Liga trifft der TSV 1860 nach der Länderspielpause als nächstes auf den Tabellenführer MSV Duisburg.

sechzger.de Talk 231: Punkt gegen Köln, Niederlage in Wiesbaden

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sechzger.de Talk Folge 231 Unentschieden gegen Viktoria Köln, Niederlage des TSV 1860 München in Wiesbaden, Derbysieg der U19

Nach der zweiten Englischen Woche dieser Saison – und vor der nächsten Länderspielpause – treffen sich im sechzger.de Talk 231 fünf Redakteure, um die Spiele gegen Viktoria Köln und in Wiesbaden und auch den Derby-Sieg der U19 vom Wochenende ein wenig Revue passieren zu lassen. Moderator Christian, der ausnahmsweise beiden Partien nicht beiwohnte, lässt sich von Jan, Edge, FloBu und Thomas Spiesl erzählen, wie es war.

TSV 1860 – Viktoria Köln

Erst die Furcht vor eine Absage, die wohl den einen oder anderen, etwas weiter anreisenden Löwenfan vom Stadionbesuch am Mittwoch Abend abhielt, dann ein 0:2-Rückstand nach nur acht Minuten, eine tiefe Fleischwunde für Kevin Volland, … da ist einiges passiert, was die Runde zu besprechen hat. Die erneute Schweige-Geste von Patrick Hobsch nach seinem Ausgleich ist ebenso ein Thema, wie der Polizeieinsatz im Gästeblock zur Pause.

Wehen Wiesbaden – TSV 1860

Nicht ganz so ausführlich widmet sich der sechzger.de Talk 231 dem Auswärtsspiel vom Sonntag Abend in der Hauptstadt Hessens, das lediglich der jüngste Teilnehmer in der Runde persönlich live vor Ort verfolgt hat. Aber natürlich gehen wir der Frage nach, wie die Worte von Rene Vollath am Magenta-Mikro nach dem Spiel einzuschätzen sind. Und der Wiesbadenfahrer kann sich äußerst lobend über die kulinarische Versorgung in der Brita-Arena äußern.

Das Quiz im sechzger.de Talk 231

Ein eigentlich unverzichtbarer Bestandteil unseres Podcastformats ist die sogenannte “Schnellraterunde”, die aber immerhin über zehn Minuten in Anspruch nimmt. Thomas hat sich wieder Gedanken gemacht und stellt seinen Mitstreitern interessante Fragen. Hättet Ihr die Antworten gewusst?

Derbysieg der U19

Große Ereignisse müssen in unserem Talk entsprechend gewürdigt werden, weshalb Edge, der es als einziger in der Runde am Samstag Vormittag auf das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße geschafft hat, vom Sieg der Löwen im A-Jugend-Derby berichtet. Und weil die Derbyhelden es verdient haben, gibt’s zum Abschluss der Sendung noch den Tipp, vor dem kommenden Profiheimspiel am 19. Oktober gegen Duisburg vormittags um 11 Uhr am Trainingsgelände vorbeizuschauen, wenn die U19 auf den SC Freiburg trifft. Die Breisgauer sind aktuell in der Tabelle noch vor den Junglöwen zu finden. Noch.
Wer in der Länderspielpause nicht auf Fußball verzichten will, muss das auch nicht. Am Freitag Abend um 18.60 Uhr empfängt die U21 (dann wohl wieder betreut von Alper Kayabunar) zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd den direkten Verfolger TSV Landsberg. Auch dieses Spiel legen wir unseren geschätzten Zuhörer*innen ans Herz.

Der sechzger.de Talk 231 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

7. Oktober 1990: Torloses Remis gegen Unterhaching

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Klingt komisch, ist aber so: Die ersten acht “Heimspiele”, die die SpVgg Unterhaching ab der Premiere dieses – vergleichweise immer noch relativ jungen – Duells in Pflichtspielform im Sommer 1982 gegen den TSV 1860 München austragen durfte, fanden alle im Stadion an der Grünwalder Straße statt. Das erste Duell (von einem “Derby” wird – wie gehabt – auf dieser Plattform in diesem Zusammenhang nicht gesprochen) der beiden Teams, das im Hachinger Sportpark ausgetragen wurde, ging erst im Frühjahr 2000 als Bundesligaspiel über die Bühne. Über ein Bayernliga-Spitzenspiel auf Giesings Höhen, heute vor 35 Jahren soll hier berichtet werden.

Die Grünau – Hachings Heimat bis 1992

Bis ins Jahr 1992 absolvierte die SpVgg Unterhaching ihre Heimspiele im Sportpark Grünau, etwa einen Kilometer südlich ihrer heutigen Heimstatt. Spiele gegen den TSV 1860 mit seiner großen Anhängerschar, die nach dem Emporkommen der Spielvereinigung aus den Niederungen des Amateurfußballs Anfang der 1980er-Jahre, auf dem Programm standen, konnten und sollten dort nicht ausgetragen werden. So war es ganz normal, dass die Vorstädter gegen Sechzig auf ihr Heimrecht verzichteten und beide Ligaspiele gegen die Löwen in Giesing ausgetragen wurden. Stadionproblematik mal ganz anders.

Wirbel um den Ex-Hachinger Karsten Wettberg

Zu einem besonderen Duell kam es im Herbst 1990. Brisanz erhielt das Aufeinandertreffen durch die Personalie Karsten Wettberg. Nach Bekanntwerden seines geplanten Wechsels zu den Löwen für den Sommer 1990 wurde er Ende 1989 von den Verantwortlichen in Unterhaching vom Hof gejagt. Trotz des im Sommer zuvor realisierten sensationellen Aufstiegs der Bobfahrer in die 2. Bundesliga. Bei 1860 heuerte Wettberg dann bereits im Februar 1990 an und beerbte Trainer Willy Bierofka etwas früher, als ursprünglich geplant. Obwohl die Löwen unter dem “König von Giesing” in der Folge für eineinhalb Jahre (!) ungeschlagen blieben, wurde die Qualifikationsrunde für die zweite Liga im Mai 1990 knapp verpasst. Nach dem legendären 3:3 gegen den FC Schweinfurt (unter Trainer Werner Lorant) mussten die Löwen noch ein Jahr in der Bayernliga verbleiben – und trafen im Herbst auf den Zweiligaabsteiger Unterhaching. Im Vorfeld des Spitzenspiels wurden viele Giftpfeile zwischen der Vorstadt und Giesing hin- und hergeschossen. Die Hachinger hatten es noch nicht verwunden, dass sich Wettberg knapp ein Jahr zuvor entschlossen hatte, endlich bei seinem Herzensverein 1860 anzuheuern.

Mageres Spiel vor großer Kulisse

17.000 Zuschauer, darunter nicht mehr, als eine Handvoll Fans und vor allem Angehörige der Spieler aus der Vorstadt fanden sich am 7. Oktober 1990 im Sechzgerstadion ein. Nur ein Pünktchen trennte den Tabellenführer 1860 vom Verfolger Unterhaching. Am Wochenende zuvor hatten sich beide Teams schon mal für das große Spiel warmgeschossen. Die Löwen mit einem 3:2 gegen den SV Lohhof, die Vorstädter mit 4:1 beim damaligen Bayernliga-Kellerkind FC Augsburg. Für die Löwen standen zwei Herbstneuzugänge, Volker Rudel (von Waldhof Mannheim) und Florian Hinterberger (vom Bundesligisten Bayer Leverkusen) auf dem Feld. Doch auch die beiden konnten nicht dazu beitragen, dass das im Vorfeld hochgejazzte Duell hielt, was man sich von ihm versprochen hatte. Viele Unterbrechungen, zahlreiche Gelbe Karten und drei Zeitstrafen, zwei gegen Haching, eine gegen Peter Zeiler ließen keinen Spielfluss entstehen. Entsprechend waren Torchancen Mangelware und man trennte sich torlos voneinander. Die Löwen blieben in der Tabelle einen Punkt vor Haching.

Kein Aufeinandertreffen zwischen 1991 und 1999

Im Frühjahr 1991 kam es dann im Rückspiel zum vorerst letzten Duell mit den Vorstädtern im Sechzgerstadion, das vor 27.000 Zuschauern ebenfalls unentschieden, 2:2 endete. Damit war die Meisterschaft vorentschieden. Die Löwen stiegen ein paar Wochen später unter großem Jubel nach neun langen Jahren in der Bayernliga in die 2. Bundesliga auf. Ein Jahr später taten es ihnen die Hachinger nach, während Sechzig für ein Jahr wieder zurück in die Drittklassigkeit musste. Im Sommer 1993 folgte der erneute Ligatausch und die Löwen kehrten ein Jahr später gar zurück in die Bundesliga. Erst kurz vor der Jahrtausendwende kam es dort dann zu einem Wiedersehen. Übrigens im Olympiastadion. Zum Heimspiel der Löwen.

Dieses Team schickte Löwentrainer Karsten Wettberg am 7. Oktober 1990 zum Auswärtsspiel gegen Haching auf den Rasen des Sechzgerstadions:

Berg – Hinterberger, Miller, Maurer, Meisl (65. Schmid) – Zeiler, Störzenhofecker, Windsberger, Kneiß – Rudel (85. Hamberger), Schmidbauer

18 Uhr: TSV 1860 bestreitet Testspiel beim FC Amberg

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mannschaftsbus tsv 1860 finaltag

Nach fünf Spielen ohne Sieg und noch immer ohne neuen Trainer begeben sich die Löwen heute auf Reisen. Testspielgegner ist der FC Amberg, Anpfiff der Partie im Stadion Am Schanzl ist um 18 Uhr.

Testspiel zur Unzeit

Nicht bei allen Löwenfans stößt das Freundschaftsspiel auf Verständnis, doch da das Match seit geraumer Zeit vereinbart war, konnte (und wollte) man auf die Ereignisse der vergangenen Wochen keine Rücksicht nehmen und reist heute in die Oberpfalz. Für einen Spieler des TSV 1860 ist die Partie immerhin ein Heimspiel: Torwart und “Head of Goalkeeping” René Vollath kam vor 35 1/2 Jahren in der ostbayerischen Stadt geboren und kehrt somit zu seinen Wurzeln zurück, auch wenn er selbst nie für den FC Amberg spielte.

Der Club an der Bayerischen Eisenstraße ist derzeit in der Bezirksliga Nord aktiv und belegt dort nach 14 Spieltagen den Platz an der Sonne. Am vergangenen Wochenende besiegte der Spitzenreiter den TSV Tännesberg auswärts mit 3:0.

FC Amberg derzeit Tabellenführer

Überregional bekannte Spieler sucht man beim FC Amberg vergebens, der eine oder andere Fußballfan mag jedoch beispielsweise schon mal etwas von Spielertrainer Friedrich Lieder gehört haben, der immerhin für die SpVgg Bayreuth in der Regionalliga Bayern die Stiefel geschnürt hatte.

Beim FC Amberg rechnet man heute Abend mit ca. 1500 Zuschauern, selbstverständlich wird auch sechzger.de für Euch vor Ort sein – diesmal jedoch ohne Liveticker. Was der Sportliche Leiter der Oberpfälzer, Roman Reinhardt, von der Partie erwartet, äußerte er kürzlich im Gespräch mit FuPa:

“Eine sportliche Zielsetzung auszugeben, ist natürlich schwierig. Grundsätzlich soll es ein faires und attraktives Spiel werden, in dem der Spaß im Vordergrund steht. Es heißt das Spiel zu genießen. Von den Profispielern und deren Niveau kann man sicherlich etwas mitnehmen. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt. Natürlich hat die Liga Vorrang. Wir nehmen einen Spieler von der Zweiten und einen von der A-Jugend in den Kader dazu, so dass auch wir ordentlich durchwechseln können. Jeder Spieler soll auf seine Einsatzzeit kommen.”

Dulic bei der U20 Nationalmannschaft

Mit welchem Kader der TSV 1860 den Trip in die Oberpfalz antreten wird, ist noch nicht absehbar. Mit Morris Schröter und Jesper Verlaat (beide verletzt) und Sean Dulic (U20 Nationalmannschaft) fallen drei prominente Spieler sicher aus und auch mit dem Einsatz von Kevin Volland, Thomas Dähne, Max Reinthaler und Kilian Jakob ist nicht zu rechnen.

An der Linie wird vermutlich noch einmal Alper Kayabunar stehen, da nachwievor kein Nachfolger des entlassenen Patrick Glöckner unter Vertrag genommen wurde.