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Heimspiel an Allerheiligen: fragwürdige Ansetzungen des DFB

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Grünwalder Stadion Blick Auf Die Leere Westkurve Von Der Stehhalle

Die Terminierung des Heimspiels gegen Energie Cottbus am Feiertag Allerheiligen sorgt bei einigen Löwenfans für Kopfschütteln. Hinzu kommt, dass der DFB an diesem Wochenende mit weiteren Ansetzungen überrascht. Sowohl in München als auch in Berlin spielen beide Vereine zuhause – und sogar am gleichen Tag.

Ansetzungen in München und Berlin sorgen für Kopfschütteln

“In die Erstellung der Spielpläne für die Bundesliga und die 2. Bundesliga fließen unter anderem Vorgaben von Kommunen, Sicherheitsorganen, der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) sowie Wünsche von Clubs und Stadionbetrieb ein. Neben naheliegenden Einschränkungen wie der Tatsache, dass benachbarte Clubs versetzt zu ihren Heimspielen antreten sollten, müssen unter anderem auch Feiertage, parallele Großveranstaltungen oder Spieltermine internationaler Wettbewerbe berücksichtigt werden.” Das sagt die Deutsche Fußball-Liga auf ihrer Homepage zur Entstehung eines Spielplans. Späte Ansetzungen sind die Fans der Vereine im deutschen Profi-Fußball mittlerweile gewohnt. Wie dem Artikel der DFL zu entnehmen ist, fließen schließlich viele, verschiedene Faktoren in die Erstellung des Spielplans und die genauen Ansetzungen ein. Was aus Fansicht zu wenig berücksichtigt wird, sind die Anhänger selbst. Ansetzungen wie vor zwei Jahren, wo sowohl Lübeck als auch die Löwen jeweils unter der Woche die weiteste Auswärtsfahrt der gesamten Spielzeit zu bestreiten hatten, sind nur ein Beispiel von vielen.

Auch an diesem Wochenende fragt man sich erneut, wie gut die zugrunde liegende Software für die Gestaltung des Spielplans eigentlich ist. Bereits die Terminierung auf Allerheiligen schmeckt vielen Anhängern des TSV 1860 München so gar nicht. Doch es wird noch besser: während die Löwen ab 14:00 Uhr gegen Cottbus im Einsatz sind, empfängt der rote Stadtrivale ab 18:30 Uhr im Münchner Norden Bayer Leverkusen. Das Aufeinandertreffen von Fans beider Vereine im Stadtgebiet ist damit unweigerlich vorprogrammiert.

Gewalttaten nehmen weiter ab

Darüber hinaus haben auch die Ordnungshüter in der Bundeshauptstadt einen intensiven Samstag vor sich. Um 13:00 Uhr empfängt Hertha BSC im Olympiastadion Dynamo Dresden – wohlgemerkt mit vielen Tausend Gästefans. Ab 15:30 Uhr treffen in Köpenick Union Berlin und der SC Freiburg aufeinander. Sieht so also die “Tatsache” (wie es die DFL formuliert) mit versetzten Ansetzungen benachbarter Vereine aus? Und wo sind hier die Bedenken der Sicherheitsorgane, die schon oftmals Einfluss auf konkrete Terminierungen hatten? Sowohl die Duelle in München als auch in Berlin am gleichen Tag sorgen für Verwunderung. Die Polizei dürfte an der ein oder anderen Stelle einiges zu tun bekommen.

Grundsätzlich aber zeigt der Trend in Sachen Gewalttaten bei Fußballspielen übrigens erfreulicherweise in die korrekte Richtung. 1.107 Personen wurden in der Saison 2024/25 im Zusammenhang mit Fußball in den ersten drei deutschen Profiligen verletzt. Das ist verglichen mit der Vorsaison ein Rückgang um mehr als 17% – und das, obwohl knapp 4% mehr Zuschauer in die Stadien strömten. Insgesamt beläuft sich die Besucherzahl auf 25,26 Millionen. Oder anders gesagt: 0,004% der Zuschauer verletzten sich bei Fußballspielen – ein äußerst geringer Anteil. Zum Vergleich: bei der diesjährigen Wiesn mit 6,5 Millionen Besuchern gab es 1.299 Fälle.

30.10.1982: TSV 1860 rettet einen Punkt beim TSV 1861 Straubing

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

66 Deutscher Meister, 82 abgebrannt… Saison 1 nach dem Lizenzentzug, der TSV 1860 lag in Trümmern, die Mannschaft wurde weitestgehend ausgetauscht. Mit 20 neuen Spielern startete Löwen-Trainer Bernhard Schumm in die Bayernliga-Saison 1982/1983. Die Liebe der Fans zu ihrem Verein blieb indes ungebrochen. Zum Derby gegen die SpVgg Unterhaching kamen beispielsweise knapp 26.000 Zuschauer ins Grünwalder Stadion. Am 30.10.1982, also heute vor 43 Jahren, musste sich der TSV 1860 mit einem 1:1 beim TSV 1861 Straubing begnügen.

Holpriger Start nach dem Lizenzentzug

Der Saisonstart der Löwen verlief überaus holprig – kein Wunder bei diesem runderneuerten Kader. Nach fünf Partien in Folge ohne Sieg reiste der TSV 1860 am 15. Spieltag zum TSV Straubing, der zum Saisonende unmittelbar hinter den Löwen 7. Platz erreichen sollte. 7.000 Zuschauer fanden sich in der Sportanlage Süd-West ein, es herrschte Volksfeststimmung. Wie für alle Gegner, so war es natürlich auch für die Niederbayern das Spiel des Jahres.

Die Gastgeber hielten gegen den TSV 1860, der nach dem Zwangsabstieg erstmals drittklassig spielte, sehr gut mit und sicherten bis zur Pause ein torloses Remis. Nach dem Seitenwechsel kam es sogar noch besser für den TSV 1861 Straubing: In der 65. Minute brachte Bachl den Außenseiter in Führung, die große Überraschung lag in der Luft.

Alt rettet dem TSV 1860 einen Punkt in Straubing

Zum Sieg sollte es für die Gastgeber jedoch nicht reichen. Zehn Minuten vor dem Ende verwandelte Hans-Peter Alt einen Elfmeter und rettete den Löwen doch noch einen Punkt. Am Ende musste Sechzig jedoch nochmal gehörig zittern, da Andi Löbmann in der 85. Minute mit einer Zeitstrafe vom Platz gestellt wurde.

Für die Straubinger war die Spielzeit 1982/83 der letzte große Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Ein Jahr später stieg man aus der Bayernliga ab. In der Folge ging es – nicht zuletzt aufgrund finanzieller Turbulenzen – bis hinab in die neuntklassige Kreisklasse. Im Dezember 2012 stellte der TSV 1861 Straubing einen Insolvenzantrag, seitdem nimmt der Verein nicht mehr am Spielbetrieb teil.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Bernhard Schumm, der im Dezember 1982 durch Kurz Schwarzhuber abgelöst wurde, bot gegen den TSV Straubing folgende Elf auf:

Hillringhaus – Goldstein, Schmidkunz, Kaiser, Enhuber – Baumgartl (65. Paulus), Perfetto, Alt, Beer – Löbmann, Bunk (80. Scharold)

Tore:
1:0 Bachl (65.), 1:1 Alt (80., Elfmeter)

Zeitstrafe:
Löbmann (85., TSV 1860)

Sechzig um Sieben: U21 schlägt Geretsried und ist Tabellenführer

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Die U21 des TSV 1860 München ist zurück an der Tabellenspitze in der Bayernliga Süd. Gegen den TuS Geretsried holten die Löwen gestern abend drei Punkte. Außerdem feiern die Unternehmer für Sechzig Geburtstag, die Wunschaufstellungen sind online und ab heute ist das Heimtrikot wieder erhältlich.

TSV 1860 II feiert Heimsieg gegen Geretsried

Die U21 der Löwen hat nach zwei Niederlagen in Folge wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Gegen den TuS Geretsried gelang der Elf von Trainer Alper Kayabunar ein klarer Heimsieg. Bereits im Juli lag der TSV 1860 II gegen die gestrigen Gäste in Führung, ehe die Partie wegen starken Regens vorzeitig abgebrochen werden musste.

Neun Jahre Unternehmer für Sechzig

Eine wichtige Institution rund um den TSV 1860 München, die mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist, feierte gestern ihren neunten Geburtstag. Die Rede ist von den Unternehmern für Sechzig, die sich insbesondere für das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen einsetzen. Entsprechend bedankte sich der e.V. gestern mit einem Artikel bei den UfS, die zahlreiche Projekte durch ihre Unterstützung überhaupt erst ermöglichten. Auch sechzger.de gratuliert recht herzlich zum Geburtstag!

Wunschaufstellungen für Duell mit Energie Cottbus

Los ging es gestern mit der Vorberichterstattung im Hinblick auf das Duell mit Energie Cottbus am kommenden Samstag. Mehrere sechzger.de Redakteure präsentierten dabei ihre Wunschaufstellungen. Mindestens eine Änderunge wird es aufgrund der Verletztung von Raphael Schifferl geben. Zudem kehrt Tunay Deniz nach seiner Gelbsperre aller Voraussicht nach in den Kader zurück.

Starker Rückhalt für 50+1-Regel

Weiterhin berät das Bundeskartellamt über die 50+1-Regel und insbesondere die aktuell geltenden Ausnahmen davon. Gemeint sind beispielsweise die Werksklubs wie der VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen. Eine Studie der Universität Leipzig zeigt unterdessen, wie sehr die Fans hinter der geltenden Regel stehen.

Heimtrikot ab heute wieder erhältlich

Lange Zeit war es ausverkauft, ab heute ist es wieder in den Fanshops erhältlich. Die Rede ist vom Heimtrikot des TSV 1860 München, das sich in der aktuellen Saison großer Beliebtheit erfreut. Als Schmankerl gibt es an der Grünwalder Straße zudem Autogrammstunden: ab 10 Uhr mit Kapitän Jesper Verlaat, ab 12 Uhr mit Torwart Thomas Dähne.

News aus der 3.Liga

Neuer Präsident in Aue

Bei Erzgebirge Aue bahnen sich in nächster Zeit einige personelle Änderungen an. Am 14.November findet die nächste Mitgliederversammlung statt, dort wird unter anderem auch ein neuer Präsident gewählt. Der Nachfolger soll der bisherige Vize Thomas Schlesinger werden.

Wieder Erster: TSV 1860 II siegt im Nachholspiel gegen Geretsried

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TSV 1860 München II TuS Geretsried Bayernliga Süd Nachholpartie

Der TSV 1860 München II hat einen Heimsieg gegen den TuS Geretsried eingefahren. Nach zwei Niederlagen in Folge bestimmte die Kayabunar-Elf von Beginn an das Geschehen und belohnte sich früh mit Toren. Im zweiten Durchgang ließen die Löwen dann nichts mehr anbrennen.

Früher Doppelschlag bringt die Löwen auf die Siegerstraße

Am heutigen Mittwochabend empfing der TSV 1860 München II am Trainingsgelände den TuS Geretsried unter Flutlicht. Wie im Vorbericht erwähnt handelte es sich bei der Partie um die Neu-Ansetzung nach einem witterungsbedingten Abbruch Ende Juli. Positiv für alle Zuschauer: der Eintritt war dadurch bedingt frei – zumindest hieß es das im Vornherein. Vor Ort wurden die mehreren hundert Zuschauer dann allerdings damit überrascht, dass die Kassenhäuschen ganz normal öffneten und der ein oder andere Euro fällig wurde, um live mit dabei zu sein.

Nach zwei Niederlagen in Folge galt es für die jungen Löwen wieder in die Spur zu finden. Für zusätzliche Motivation sorgte der Ausblick, mit einem Heimsieg die Tabellenspitze von der Konkurrenz aus Landsberg zurück zu erobern. Das schien zu wirken: von Beginn an traten die Löwen couragiert auf, bestimmten das Spielgeschehen und münzten das dominante Auftreten auch noch in Tore um. Zunächst traf Justin Thönig zum 1:0 (11.), nur knappe zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Benedikt Hoppe von knapp hinter der Mittellinie für die Löwen. Der TSV 1860 II verwaltete den Spielstand in der Folge souverän, die Gäste kamen im ersten Durchgang lediglich zu einer Torchance.

Klarer Sieg gegen Geretsried

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen vor den Augen von Profi-Trainer Markus Kauczinski wenig. Die Gastgeber hatten alles im Griff und steuerten auf einen Heimsieg zu. Die letzten bestehenden Zweifel räumte Leone aus, als er in der 84.Minute zum 3:0-Endstand traf. Der TSV 1860 II bleibt damit auf Platz 5 an der Grünwalder Straße in dieser Spielzeit ungeschlagen – die Niederlage gegen Nördlingen fand auf dem Kunstrasen-Platz statt.

Weiter geht es für den TSV 1860 II in der Bayernliga Süd am kommenden Sonntag auswärts gegen den FC Ismaning. Anpfiff ist im Prof. Erich Greipl Stadion um 13:00 Uhr.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – FC Energie Cottbus

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Trikot TSV 1860 München Liqui Moly

Nach der schmerzhaften Auswärtsniederlage gegen den SV Waldhof Mannheim sehen viele Fans die Notwendigkeit für Anpassungen in der Startaufstellung der Löwen. Nach der Verletzung von Raphael Schifferl wird Trainer Kauczinski mindestens einen Wechsel vornehmen müssen. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer FC Energie Cottbus aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – FC Energie Cottbus

Stefan Kranzberg

Nach der Verletzung von Raphael Schifferl sieht Stefan die Notwendigkeit für einen Systemwechsel. Er lässt die Löwen im 4-2-3-1 auflaufen und nimmt einige Änderungen vor. Auf den defensiven Außenbahnen dürfen sich wieder einmal Tim Danhof und Manuel Pfeifer probieren, Samuel Althaus soll den kreativen Part im defensiven Mittelfeld geben. Die einzige Spitze Niederlechner sollen Clemens Lippmann, diesmal links offensiv, David Phillip und Tunay Deniz, weiter vorne als gewohnt, unterstützen.

Wunschaufstellung Kranzberg

Jan Schrader

Jan bleibt beim angestammten 3-4-1-2 – so wie die übrigen Redakteure auch – und ersetzt Schifferl mit Max Reinthaler in der zentralen Position der Dreierkette. Auch bei ihm darf sich Tunay Deniz auf der “10” zeigen, wofür Kevin Volland weichen muss.

Wunschaufstellung Schrader

Thomas Spiesl

Bei unserem Mann in der Löwenrunde bleibt Kevin Volland in der Startelf, dafür muss Florian Niederlechner auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen bekommt Patrick Hobsch wieder einmal von Beginn an die Chance. Auch Thomas nimmt Tunay Deniz wieder in die Anfangsformation, diesmal aber als Ersatz für Max Christiansen.

Wunschaufstellung Spiesl

Thomas Enn

Auch beim zweiten Thomas in unserem Bunde muss Kevin Volland zu Beginn zusehen, bei ihm soll David Phillip in der offensiven Zentrale für kreative Impulse sorgen. Das Sturmduo Haugen/Niederlechner lässt er unverändert.

Wunschaufstellung Enn

Peter Gratz

Auch Peter bleibt beim gleichen System, nimmt aber mehr Änderungen vor. Hier bekommt die Jugend eine Chance und Lasse Faßmann verteidigt links in der Dreierkette. Dieser soll von der Erfahrung von Max Reinthaler neben ihm und Phillip Maier vor ihm profitieren. Dafür nimmt Simen Voet auf der Bank Platz. Neben dem defensiveren Maier soll – wie bei Stefan Kranzberg – Samuel Althaus seine Kreativität einbringen. Im Sturm bekommt Niederlechner eine Pause, Patrick Hobsch stürmt diesmal von Beginn an.

Wunschaufstellung Gratz

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Rückhalt für 50+1 unter Fans weiterhin ungebrochen

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Derzeit prüft das Bundeskartellamt weiterhin die 50+1-Regel im deutschen Profifußball. Die finale Entscheidung steht noch immer aus. Eine Umfrage der Universität Leipzig ergibt, dass der Rückhalt unter den Fans weiterhin enorm ist – und weit über Ultras und Stadiongänger hinaus geht.

50+1 als deutsches Fußball-Kulturgut

Eine aktuelle Untersuchung der Universität Leipzig zur Mitbestimmung im Profifußball zeigt: Der Rückhalt für die 50+1-Regel ist breit in der deutschen Gesellschaft verankert – nicht nur in den aktiven Fanszenen oder unter regelmäßigen Stadiongängern. Hinter der Untersuchung steht ein Team um Dr. Sebastian Björn Bauers, das seit Jahren zur 50+1-Regel und Fan-Partizipation forscht. Die Universität verweist selbst auf die laufenden Befragungen und ordnet die Kartellamtsentwicklung aktuell ein. Genau dieses Ergebnis hebt der Sportschau-Bericht zur Studie hervor: 50+1 wird als identitätsstiftendes Element des deutschen Fußballs wahrgenommen, das Mitgliedereinfluss, Vereinsprägung und demokratische Kontrolle sichert – also Werte, die vielen Menschen wichtig sind – und zwar unabhängig davon, wie häufig sie ins Stadion gehen.

Für die derzeit laufende Debatte bedeutet das zweierlei: Zum einen ist 50+1 kein Nischenthema der Kurven. Die Unterstützung kommt aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Fan-Typen – vom aktiven Auswärtsfahrer bis zur Gelegenheitszuschauerin vor dem TV. Zum anderen ist es ein Kulturgut statt reines Regelwerk. In der öffentlichen Wahrnehmung steht 50+1 für Nähe, Bodenständigkeit und Verlässlichkeit – und grenzt den deutschen Weg von reinen Investorenmodellen ab.

Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Hinweise des Bundeskartellamts, 50+1 einheitlicher und diskriminierungsfrei umzusetzen (Stichwort Ausnahmen/„Werksklubs“), liefert die Leipziger Studie ein wichtiges Stimmungsbild zugunsten der Regel. Für einen Traditionsverein wie 1860 München ist das Rückenwind: Mitgliedereinfluss und Vereinsprägung bleiben Kern dessen, was Sechzig ausmacht.

Der gesellschaftlich breite Rückhalt stärkt 50+1 nicht nur sportpolitisch, sondern kulturell. Wer 50+1 antastet, tastet ein Stück Fußballidentität an.

Sechzig um Sieben: Zwangspause für Schifferl

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Der TSV 1860 München muss den nächsten Verletzten verschmerzen. Dieses Mal hat es Raphael Schifferl erwischt, dem eine längere Zwangspause bevorsteht. Was es sonst rund um die Löwen zu berichten gab, gibt es jetzt bei Sechzig um Sieben auf einen Blick zu lesen.

sechzger.de Talk Folge 234 online

Jan unterhält sich in der aktuellen Ausgabe mit Christian und Thomas intensiv sowie ausführlich über die Niederlage gegen Waldhof Mannheim am vergangenen Wochenende. Dieses Mal gibt es auch wieder eine Schnellraterunde sowie die Vorschau auf das Duell mit dem neuen Tabellenführer Energie Cottbus.

TSV 1860 U21 heute abend gegen Geretsried gefordert

Am Trainingsgelände empfängt die U21 des TSV 1860 München heute abend im Nachholspiel den TuS Geretsried. Die Partie war ursprünglich für Ende Juli angesetzt, musste nach sinnflutartigem Regenfall allerdings vorzeitig abgebrochen werden. Nach zwei Niederlagen in Folge will das Team von Alper Kayabunar unbedingt wieder in die Spur zurückkehren. Alle Informationen zur heutigen Partie gibt es im Vorbericht.

Wochenlange Zwangspause für Schifferl

Die Löwen müssen den nächsten Verletzten hinnehmen, der in den kommenden Wochen nicht auf dem Platz stehen wird. Raphael Schifferl hat sich im Duell mit Waldhof Mannheim verletzt und wird eine Zwangspause einlegen müssen. Max Reinthaler dürfte als Ersatz der heißeste Kandidat auf einen Startelf-Einsatz gegen Cottbus sein. Gleichzeitig könnte es auch eine Chance für den jungen Lasse Faßmann bedeuten.

Neue Rugby-Sparte gewinnt erneut in der Landesliga

Erfolgreich verläuft bislang der Start der Rugby-Sparte in der Landesliga. Die Spielgemeinschaft StuSta Freimann/TSV 1860 München konnte den nächsten Sieg erzielen. Gegner war am vergangenen Wochenende Nördlingen. Weiter geht es dann Anfang November mit einem Heimspiel im Münchner Norden.

News aus der 3.Liga

Cottbus scheidet aus dem DFB-Pokal aus

Nichts zu holen gab es für den kommenden Löwen-Gegner und einzigen verbliebenen Drittligisten Energie Cottbus am gestrigen Abend im DFB-Pokal. Das Produkt aus Leipzig ließ nichts anbrennen und gewann am Ende deutlich mit 4:1. Damit nimmt am Achtelfinale in dieser Saison kein Verein aus der 3.Liga teil.

Ulm lange ohne David

Nicht nur der TSV 1860, sondern auch andere Drittligisten haben mit einigen Verletzten zu kämpfen. Besonders hart hat es den SSV Ulm erwischt, der nun den vierten Langzeitausfall wegen eines Kreuzbandrisses hinnehmen muss. Erwischt hat es dieses Mal Jonas David, der Stammspieler bei den Spatzen war.

 

 

Nächste Hiobsbotschaft: Schifferl fällt lang aus

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schifferl 1860

Langsam wird es eng in der Defensive der Löwen. Nach Jesper Verlaat fällt nun auch noch Raphael Schifferl längere Zeit verletzt aus. Wie der TSV 1860 München über seine offiziellen Kanäle bekanntgab, zog sich der Österreicher beim letzten Auswärtsspiel in Mannheim eine schwerwiegendere Beinverletzung zu. Er war wenige Minuten vor Ende der Begegnung verletzt vom Feld gegangen. Über die genauere Verletzung gab es keine Informationen – die Löwen vermeldeten lediglich, dass der Innenverteidiger mehrere Wochen ausfällt.

Nächste Hiobsbotschaft: Schifferl fällt lange aus

Die Löwen-Defensive ist ohnehin schon dezimiert. Bei der letzten Pressrunde hatte Trainer Markus Kauczinski bekanntgegeben, dass Kapitän Jesper Verlaat noch etwas vier Wochen fehlen wird. Man darf also gespannt sein, wer am Samstag beim Heimspiel gegen Cottbus neben Dulic in der Innenverteidigung auflaufen wird. Einer der Kandidaten ist sicher Reinthaler, den der Löwen-Coach aus seiner Zeit in Wiesbaden kennt. Auch Youngster Fassmann wäre eine mögliche Variante.

 

sechzger.de Talk 234: Niederlage in Mannheim, Vorschau Cottbus

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sechzger.de Talk Folge 234 Niederlage gegen Waldhof Mannheim und Vorschau TSV 1860 München - Energie Cottbus

Nach der Niederlage gegen Waldhof Mannheim ist die Stimmung im sechzger.de Talk Nummer 234 im Vergleich zur Vorwoche etwas gedämpfter. Doch nicht alles beim Auftritt im Carl-Benz-Stadion war schlecht wie Jan zusammen mit Christian und Thomas in der aktuellen Ausgabe analysiert. Zudem gibt es eine Vorschau auf das kommende Heimspiel gegen Energie Cottbus am Samstag.

Spiel gegen Waldhof Mannheim

1:3 hieß es aus Löwensicht am vergangenen Samstag beim Duell gegen Waldhof Mannheim. Vor einer lautstarken und tollen Kulisse erwischt der TSV 1860 den besseren Start, ehe den Gastgebern ebenfalls durch ein Traumtor der Ausgleich gelang. Jan bespricht mit seinen beiden Gästen alle Einzelheiten rund um die Partie in Mannheim – dazu gehört wie gewohnt nicht nur das Geschehen auf dem Platz, sondern auch Anreise und Stimmung. Letztere wird dabei – wie eigentlich schon gewohnt bei Spielen in Mannheim – positiv hervorgehoben. Viel Raum nehmen in der aktuellen Folge (leider) wieder einmal Diskussionen um Schiedsrichter-Entscheidungen ein.

Vorschau Energie Cottbus

Ob es im nächsten Heimspiel gegen Energie Cottbus besser läuft, wird sich am Samstag ab 14:00 Uhr zeigen. Dann ist erneut der Tabellenführer zu Gast in Giesing, nachdem der FCE Duisburg auf Platz 1 ablösen konnte. Obacht müssen die Löwen insbesondere auf den Angriff der Elf von Trainer Pele Wollitz geben – schon 30 Mal trafen die Cottbuser Stürmer in den gegnerischen Kasten. Mindestens einen eigenen Treffer erzielte Energie in den bisher absolvierten 12 Spielen. Falls das am Samstag auch so bleibt, wird dieser Umstand in der kommenden Woche in der nächsten Ausgabe sicherlich wieder vortrefflich diskutiert.

Der sechzger.de Talk 234 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Nachholspiel der Amas gegen Geretsried am Mittwoch Abend

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Innerhalb von nur vier Wochen mussten in diesem Sommer zwei Partien mit einem größeren Zuschaueraufkommen am Trainingsgelände des TSV 1860 in der Grünwalder Straße wegen Starkregen abgebrochen werden. Zum einen das U19-Derby am 20. August. 1:2 stand es dort nach 68 Minuten. Die Wiederholung fand am 4. Oktober statt und die Junglöwen siegten 1:0. Und auch das erste Heimspiel der Amas in der Bayernliga Süd gegen den Aufsteiger TuS Geretsried fiel am 25. Juli den sommerlichen Wetterkapriolen zum Opfer und wurde ebenfalls nach einer guten Stunde, allerdings mit einer 1:0-Führung der Löwen, abgebrochen. Auf diesen Nachholtermin mussten die Löwenfans also fast 14 Wochen warten. Aber am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr ist es nun endlich so weit und die Partie wird nachgeholt. Der Eintritt ist – wie beim Nachholderby – frei. Und die sportliche Situation bei den Amas ist auf jeden Fall interessant.

Wie viele Zuschauer diesmal?

Man darf gespannt sein, wie viele der Ende Juli zahlreich erschienenen Zuschauer bei den zu erwartenden deutlich kälteren, aber doch trockenen Witterungsverhältnissen erneut den Weg an die Grünwalder Straße 114 finden, um das Team vom Alper Kayabunar zu unterstützen. Beim ersten Versuch waren auffällig viele Anhänger der Gäste aus dem Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen unter den mindestens 500 Besuchern. Wer damals schon dabei war und das Ticket bewusst aufgehoben hat, kann dies aber nun getrost im Archiv oder sonstwo ablegen oder es einfach entsorgen: Am Mittwoch Abend ist der Zutritt zu Platz 5 auf dem Trainingsgelände frei.

Heimstarke Amas, solide Auswärtsbilanz des TuS

Dabei sind die Amas bei ihren Heimspielen in der laufenden Saison das Eintrittsgeld definitiv Wert. Die zuvor makellose Heimbilanz von fünf Siegen erhielt erst am letzten Samstag Mittag einen Dämpfer, als man gegen den TSV Nördlingen mit 2:3 unterlag.
Auch die Auswärtsbilanz der Gäste ist – insbesondere für einen Aufsteiger – völlig in Ordnung. Drei Niederlagen stehen drei Siege an des Gegners Platz gegenüber. In Gundelfingen, in Kottern und bei Türkspor Augsburg konnte der vom 25jährigen Daniel Dittmann trainierte TuS gewinnen. So richtig unter die Räder kam man hingegen bislang lediglich einmal. Beim 0:5 in Passau gegen Schalding-Heining am 7. Spieltag.

Geretsried kommt selbstbewusst nach Giesing

Am vergangenen Wochenende empfingen die Geretsrieder zu Hause den Mitaufsteiger Sturm Hauzenberg, der am Freitag der vorvergangenen Woche ja bekanntermaßen noch den Junglöwen eine sehr ärgerliche Niederlage beigebracht hatte. Und die Gäste aus Niederbayern gingen mit 0:5 unter. Einen Hattrick für Mitteltürmer Srdan Ivkovic verhinderte dabei lediglich der Halbzeitpfiff, der kurz nach seinem 2:0 ertönte. Bei den Amas hingegen herrscht nach der zweiten Pleite in Serie ein wenig Ernüchterung. Nach acht Siegen aus den ersten neun ungeschlagenen Spielen, konnte die U21 aus den letzten fünf Spielen nur einen Sieg und ein Remis mitnehmen. Die Tabellenführung musste am Wochenende erstmal dem TSV Landsberg überlassen werden, kann aber mit einem Sieg am Mittwoch Abend wieder zurück erobert werden. 

Noch keine Spiele der Amas gegen Geretsried

Die Profis des TSV 1860 München haben in der Vergangenheit schon das eine oder andere Testspiel im Isaraustadion in Geretsried ausgetragen. Zum Beispiel gegen den FC Basel. Der Verfasser dieser Zeilen erinnert sich hingegen noch sehr genau an eine Partie gegen den bulgarischen Erstligisten und frisch gebackenen Pokalsieger Levski Sofia in der Vorbereitung auf die Bundesligasaison 1998/99 in Geretsried, das die Löwen durch Tore von Horst Heldt und Harald Cerny mit 2:0 gewinnen konnten. Ein Pflichtspielduell zwischen dem dort beheimateten TuS Geretsried und der zweiten Mannschaft des TSV 1860 ist allerdings nicht verzeichnet. So gibt es gegen diesen Gegner, der die letzten Jahre in der sechstklassigen Landesliga Bayern Südost verbracht hat, auch keine Bilanz, die an dieser Stelle zum Besten gegeben werden kann.
Bleibt an dieser Stelle also nicht mehr übrig, als die Löwenfans aufzufordern, sich am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr auf den Weg in die Grünwalder Straße 114 zu machen, um dieser Premiere im zweiten Anlauf beizuwohnen.

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Titelbild: Großer Andrang. Ende Juli kamen sehr viele Löwenfans zum Heimauftakt der Amas gegen Geretsried am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 und am Kassencontainer bildete sich eine lange Schlange. Am Mittwoch dieser Woche ist der Eintritt frei.