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Löwenrunde vor Cottbus: “Team will es sich beweisen”

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Der TSV 1860 München empfängt am morgigen Samstag um 14:03 Uhr den FC Energie Cottbus im Grünwalder Stadion und möchte nach der 1:3-Niederlage in Mannheim zurück in die Erfolgsspur finden. Nicht mit dabei sein werden unter anderem Verlaat, Schifferl, Schröter und Jakob. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Sechzger-Coach Markus Kauczinski: “Das Team will es sich selbst beweisen”.

Schifferl fällt bis zur Winterpause aus

Das Personalupdate vor dem Spiel fiel erwartungsgemäß aus. Verlaat, Schröter und Jakob brauchen noch einige Wochen, Schifferl wird nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Mannheim gar bis zur Winterpause ausfallen. Deniz und Volland sind hingegen fit und einsatzbereit. Als Ersatz für Schifferl gibt es mehrere Optionen. “Max (Reinthaler) kann das Spielen, Philipp (Maier) kann Verteidiger spielen und hat das schon gemacht. Voet kann auch im Zetrum spielen. Lasse (Fassmann) ist von Beginn an keine Option”, erklärte Kauczinski. Ob Deniz nach seiner Gelb-Sperre von Beginn an auflaufen wird, ließ der Coach noch offen, zumal der Mittelfeldspieler zu Beginn der Woche angeschlagen war.

Flügelspiel ist “ausbaufähig”

Auf Nachfrage von sechzger.de, wieso es seinem Team in Mannheim nur selten gelungen war, Flanken in die Box zu bringen, sagte Kauczinski: “Flanken sind immer eine Option. Wir haben aber eher die anderen Momente gesucht und wollen über Pressing-Momente kommen. In der zweiten Halbzeit haben wir über Fitze einige Flanken gebracht, aber das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.”. Das Mannheim-Spiel hat sein Team bereits abgehakt. “Wir wissen, warum wir verloren haben. […] Wir hatten unsere Chancen, aber wir müssen zu mehr Beständigkeit finden”, forderte der Löwen-Dompteur. Er forderte weiter:“Wir müssen lernen, es durchzuziehen und noch besser in der Abstimmung untereinander werden.” Nun blicke man nach vorne. “Das Team will es sich selbst beweisen, der Glaube an uns ist da.”, sagte er weiter.

Analyse der jüngsten Niederlage

Über die Lehren die man aus der jüngsten Niederlage in Mannheim ziehen wolle sagte Kauczinski: “Beim Ausgleich haben wir ihnen im Rückraum zu viel Platz gelassen. Wir wollen versuchen schneller rauszurücken und eine bessere Zuordnung zu finden.”. Der Sturm habe nicht komplett enttäuscht. “Wir haben einige Chancen liegen gelassen und müssen als Team mehr rausholen”. Nichts hält er hingegen von einem durchgängigen Spielsystem vom Nachwuchs bis zum Profiteam: “Ich bin kein Freund davon, komplett das gleiche System zu spielen. Es geht mehr um die Talententwicklung. Und jeder Trainer hat seinen eigenen Stil”, erklärte Kauczinski auf Frage von sechzger.de Auch den Fitnesszustand sieht er nicht als Problem seines Teams: “Jeder ist fit, aber wir haben unterschiedliche Profile und Stände. Ich will immer mehr, es geht immer besser. Deshalb machen wir im Training intensive Sachen. Die Einheiten sind kurz und intensiv. So können wir in der Kürze der Zeit am meisten rausholen.”, erläuterte der Löwen-Dompteur.

Cottbus “ist über die Jahre gewachsen”

Der FC Energie Cottbus reist als neuer Tabellenführer der 3. Liga nach Giesing und wird mit breiter Brust ins Spiel gehen. “Sie haben einen sehr guten Trainer, spielen sehr konstant, sie sind spielerisch stark und haben eine starke Mentalität. Sie können jedes Tempo mitgehen und man sieht, dass die Mannschaft über die Jahre gewachsen ist”, erklärte Kauczinski über den nächsten Gegner. Die Favoritenrolle wollte er sich aber nicht zuschieben lassen und sagte: “Man braucht ja nur auf die Tabelle schauen, dann muss man nicht über die Rollenverteilung sprechen.”.

Spiel im Live-Ticker und Free TV

Allen, die keines der begehrten Tickets im ausverkauften Grünwalder Stadion ergattern konnten, möchten wir natürlich wieder unseren Live-Ticker ans Herz legen. Ab den frühen Morgenstunden berichten wir über das nächste Match der Löwen. Verfolgen könnt ihr die Partie aber auch auf MagentaSport und im Free TV im BR.

Gegnervorstellung 25/26: Fußballclub Energie Cottbus e.V

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Cottbusser Auswärtsblock im GWS 24/25

Nach der unnötigen Niederlage in Mannheim sind die Löwen endgültig auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Der Blick geht nach unten und es müssen dringend Punkte her, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Am morgigen Samstag wird es sicher nicht einfacher, denn der aktuell schon auf 11 Punkte enteilte Tabellenführer kommt nach München. Die Löwen empfangen an Allerheiligen den Fußballclub Energie Cottbus e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Eigentlich ist die zweite Saison immer die schwerste für einen Aufsteiger. Man hat im Aufstiegsjahr überperformt und die Klasse gehalten, nachdem man den erfolgreichen Stamm der Aufstiegshelden zusammengehalten hatte. Im zweiten Jahr wechseln einige Leistungsträger zur zahlungskräftigen Konkurrenz, die Gegner unterschätzen einen nicht mehr und dann heißt es zittern. Nicht so in der Lausitz! Energie steht schon wieder an der Tabellenspitze und hat nach dem letzten Wochenende Duisburg als Ligaprimus abgelöst. Aktuell stehen beim FCE 26 Punkte bei einer Bilanz von 8-2-2 zu Buche. Das Torverhältnis beträgt 30:18, womit die Mannen von Claus-Dieter Wollitz die beste Offensive der Liga stellen, aber auch defensiv in der oberen Hälfte spielen.

In der Liga ist man seit fünf Spielen ungeschlagen, wobei die letzten Siege aber knapp ausfielen (2:1 gg Ulm, 4:3 gg Havelse). Während man am Dienstag gegen das Konstrukt aus der sächsischen Metropole ausschied, ist man im Länderpokal immer noch dabei. Wettbewerbsübergreifend hat hat man in den letzten zwei Monaten nur zwei Spiele verloren! Besser in Form als Cottbus aktuell kann man fast nicht sein!

Kader & Transfers

Nachdem man sich nach dem Aufstieg noch auf dem Transfermarkt zurückgehalten hatte, gab es in diesem Jahr auch in Cottbus eine typische Drittliga-Wechselperiode in der 15 Abgänge 17 Neuzugängen gegenüberstehen.

Abgänge

Auf der Abgangsseite stechen mit Maximilian Krauß (28, OM, Rostock) und Niko Bretschneider (25, LV, Saarbrücken) zwei Leistungsträger heraus, während der Rest der Wechsel in die Regionalliga oder Vereinslosigkeit ging. Interessant ist hierbei Filip Kusic (29, IV), der letztes Jahr noch zum Stammpersonal gehörte und bei den Löwen gehandelt wurde, nun aber keine Anstellung hat. Insgesamt wirkt dieses Gebaren wie eine Grunderneuerung des Kaders in der Breite, um auch weiterhin im Profifußball bestehen zu können.

Zugänge

Bei den Zugängen wurde trotz fehlender Transfereinnahmen einmal Geld in die Hand genommen. 75 000€ überwiesen die Lausitzer für Nyamekye Awortwie-Grant (24, IV) an die Stuttgarter Kickers. Weiters kamen für die linke Defensivseite mit Anderson Lucoqui (28) von 1860 und Leon Guwara (29) aus Ingolstadt zwei Spieler aus der dritten Liga. Aus der 2. Bundesliga wurden drei Talente ausgeliehen: Lukas Michelbrink (20, ZM) kam von der Hertha, King Manu (21, IV) gehört eigentlich Düsseldorf verbrachte aber die letzte Saison in Rostock und Dennis Duah (21, IV) wurde von Dynamo Dresden geholt. Die restlichen Neuerwerbungen stammen aus der Regionalliga oder vom Arbeitsmarkt. Hier möchte ich exemplarisch Marius Funk (29) nennen, der nach der schweren Verletzung von Stammtorhüter Elias Bethke verpflichtet wurde und nun mit einem Notenschnitt von 2,44 “Klassenbester” ist.

Bestand

Die Leistungsträger finden sich aber noch immer hauptsächlich im Bestandskader. Tolcay Cigerci (30, OM) spielt schon wieder eine überragende Saison mit bisher 15 Scorerpunkten und Erik Engelhardt (27, MS) trifft auch zuverlässig. Außerdem besteht in der Zentrale mit Kapitän Axel Borgmann (31, ZM) und Dominik Pelikan (29, DM), sowie Rechtsverteidiger Henry Rosig (25) ein eingespielter Kern der die Mannschaft trägt und noch immer zum unangefochtenen Stammpersonal gehört.

Löwenpower: Anderson Lucoqui; Merveille Biankadi

Vereinsgeschichte

Das offizielle Gründungsdatum von Energie Cottbus ist der 31. Jänner 1966. Eigentlich begann die Geschichte aber schon etwas früher. 1963 wurde die Mannschaft des SC Aktivist Brüske-Senftenberg nach dem Oberligaabstieg nach Cottbus delegiert. Dort wurde diese dem SC Cottbus angegliedert, dem auch noch die Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus untergeordnet wurde. 1966 wurde dann schließlich die Fußballabteilung aus dem SC ausgegliedert und in die BSG Energie Cottbus überführt.

In der DDR war die BSG meistens in der zweitklassigen DDR-Liga zuhause. Einige Male konnte man den Aufstieg feiern, nur um prompt wieder abzusteigen. Erst 1989 konnte man zum ersten Mal den Klassenerhalt feiern. Die folgende Euphorie trug Energie in der nächsten Saison auf Platz 7, welcher zur Teilnahme am Intertoto-Cup berechtigte.

Da man nach dem kurzen Aufschwung wieder Vorletzter geworden war, musste Cottbus im gesamtdeutschen Fußball in der drittklassigen Oberliga und damit im Amateurfußball antreten. In 1990 musste auch die BSG durch den Nachfolgeverein FC Energie ersetzt werden. Hier spielte man sofort um den Aufstieg mit, welchen man knapp versäumte, nun aber in der neuen Regionalliga an den Start gehen durfte. 1997 schaffte man unter Ede Geyer und nach 57 Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im gleichen Jahr schaffte man es auch als zweiter Amateurverein in das Finale des DFB-Pokals, wo man sich gegen den VfB Stuttgart geschlagen geben musste. Weitere solide Arbeit brachte 2000 dann sogar den Bundesligaaufstieg.

Nach der Jahrtausendwende

2003 musste man dann wieder den Gang ins Unterhaus antreten. Nach einigen schwierigen Übergangsjahren schaffte man 2006 mit einem 3:1 am letzten Spieltag gegen 1860 den erneuten Aufstieg. Nach wiederum drei Jahren stieg man 2009 in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ab. Nun folgte die erste Ära Wollitz, welcher nach 2012 von Rudi Bommer ersetzt wurde. In diesen Jahren konnten sich die Lausitzer in der 2. Liga etablieren. 2014 musste man sich dann aber doch in Liga 3 verabschieden. Zwei Jahre später trat man sogar den Gang in die Regionalliga an, schon vor dem Abstieg war Wollitz wieder als Trainer verpflichtet worden.

Im Jahr 2018 stieg man wieder in den Profifußball auf, nachdem man eine Rekordsaison hingelegt und Weiche Flensburg in der Relegation geschlagen hatte. Es folgte aber der direkte Wiederabstieg. Trotzdem wurde an Claus-Dieter Wollitz als Cheftrainer festgehalten, der eine neue Mannschaft zusammenstellte, dann aber nach Magdeburg wechselte. Nach einigen verpassten Aufstiegsversuchen wurde er zur Saison 2021/22 wieder verpflichtet. Nach souveräner Meisterschaft musste man sich 2023 Unterhaching in der Relegation geschlagen geben. In der folgenden Spielzeit konnte man wieder den ersten Platz holen und diesmal ohne Extrarunde aufsteigen. Trainer Wollitz sollte nach dieser ersten Drittligasaison auf den Posten des Sportdirektors wechseln, was nun aber doch nicht erfolgt ist. Seit 2015 hieß der Sieger des Brandenburgpokals übrigens nur 2016 und 2020/2021 (Corona) nicht Energie Cottbus!

Verein

Der Verein FC Energie Cottbus e.V. vereint ca. 4 300 Mitglieder unter dem rot-weißen Banner. Fußball ist die einzige Sportart, welche sowohl von Frauen als auch Männern betrieben wird. Neben den erwartbaren Hauptspielfarben ist eine komplett blaue Kluft die zweite Option der Wahl. Die Profis sind in Cottbus nicht ausgegliedert und es wird noch immer als e.V. agiert, dessen Geschicke von einem dreiköpfigen Vorstand gelenkt werden.

Fanszene

Die Fanszene der Lausitzer setzt sich mittlerweile aus verschiedenen Gruppen zusammen, nachdem die Rechtsextremisten vom Inferno Cottbus (IC) 2002 durch den Verein ein “Erscheinungs- und Auftrittsverbot” erteilt bekamen. Genauso verbannt wurde ihre Jugendorganisation “Unbequeme Jugend Cottbus”. Das IC lenkte seit 1999, zuerst als Dachverband, die Geschicke der Cottbuser Ultras.

In diesem Zuge gründeten sich die Gruppen “Ultima Raka” und “Collettivo Bianco Rosso”. Zu letzteren gehört noch die Jugendgruppe “Frontside – aktive Jugend Cottbus”, welche mittlerweile 19 Jahre lang besteht. Besonders das CBR ist auch klar am rechten Rand einzuordnen. Inferno setzte seine Aktivitäten aber immer weiter fort, auch unter den zugedrückten Augen der damaligen Vereinsführung. Erst 2017, als strafrechtliche Ermittlungen drohten, wurde präventiv eine Auflösung vorgenommen, die Personen waren natürlich noch immer da… In diesem Zuge kam es dann zu Vereinigungsversuchen der gesamten Fanszene unter etablierter Führung. Hierbei kam es zu beträchtlichen Spannungen, weshalb die “nicht-rechte” Gruppe “Ultima Raka” ihre Aktivitäten zwischenzeitlich einstellte. Mittlerweile sind sie aber wieder aktiv.

Aktuell gibt den Ton in der Kurve aber eine recht junge Gruppe an. Die “Ultras Energie”, standesgemäß mit “Totenkopf-Logo”, feierten letztes Jahr ihr 5-jähriges Bestehen. Wie es dazu kam bzw. ob es sich hierbei um eine Nachfolgegruppe von “IC” handelt, kann ich leider nicht sagen. Auch sind mir natürlich die internen Dynamiken zwischen den Gruppen nicht bekannt. Dass eine so junge Gruppe aber daheim und auswärts den mittleren Zaunfahnenplatz im Block einnimmt – bei “Konkurrenz”, die über 20 Jahre alt ist – ist bemerkenswert!

Trivia – Unnützes Wissen

  • Cottbus ist die östlichste Großstadt Deutschland
  • Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater in Brandenburg
  • Den Namen “Energie” bekam die damalige BSG über eine Leserwettbewerb der “Lausitzer Rundschau”
  • Am 6. April 2001 gegen Wolfsburg stellte Energie Cottbus als erster Bundesligaverein eine Startelf nur aus ausländischen Spielern
  • Angela Merkel ist Ehrenmitglied des FC Energie.

Der 13. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Ingolstadt 04
Samstag 14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – VfB 1896 Stuttgart II
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – MSV 02 Duisburg
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV 1860 München – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SV Wehen Wiesbaden
16:30 Uhr FC Hansa Rostock – SC Verl 1924
Sonntag 13:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II  – SV Waldhof Mannheim
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – 1. FC Schweinfurt 05
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – 1. FC Saarbrücken

 

Regio-Tour: Löwen kommen nach Passau

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Regio-Tour Passau

Die Münchner Löwen kommen im Rahmen der Regio-Tour nach Passau und treten dort am Dienstag, 18. November, um 14 Uhr beim 1. FC Passau an. Wie schon bei der Premiere ist der Eintritt für alle Besucher kostenlos. Etwa 70 Prozent des Profi-Kaders werden die Reise in den Nord-Osten Bayerns antreten heißt es laut der Passauer Neuen Presse (PNP) aus Löwen-Kreisen.

Regio-Tour: Löwen kommen nach Passau

Nein es ist leider noch nicht überstanden, eine der nervigen und unnötigen Länderspielpausen haben die Fußballfans in diesem Jahr noch zu überstehen. Immerhin können die Löwen-Fans diese lästige Pause mit einem weiteren Auftritt von Münchens großer Liebe überbrücken. Zur durchaus gewöhnungsbedürftigen Anstoßzeit um 14:00 Uhr an einem Werktag treten die Münchner beim Tabellenneunten der Landesliga Mitte an.

Früher Anstoß aufgrund fehlendem Flutlicht

Die Regio-Tour wird vom Hauptsponsor “Die Bayerische” unterstützt, so treten die Löwen in der laufenden Spielzeit an fünf Standorten im ganzen Freistaat ein, alle Zuschauer haben dabei freien Eintritt. Die Einnahmen des Caterings verbleiben beim Gastgeber. Die drei abschließenden Spielorte stehen noch nicht fest. Zum Auftakt hatten die Sechzger einen zweistelligen Sieg in Amberg gefeiert. Nun also geht es nach Passau. Die durchaus unorthodoxe Anstoßzeit um 14:00 Uhr begründet Passaus Vorsitzender Philipp Roos gegenüber der PNP mit dem fehlenden Flutlicht im Passauer Stadion:

“Die Löwen hätten natürlich auch gerne am Abend gespielt, aber das war leider nicht möglich. Trotz der etwas unüblichen Anstoßzeit ist es aber eine riesige Sache für uns, dass dieser Traditionsverein nach Passau kommt”

Überwiegend junge Spieler und einige Routiniers

Nachdem beim 11:1 in Amberg vor allem die Nachwuchs-Kicker aus der zweiten Reihe zum Zuge kamen berichtet Roos der PNP, dass etwa 70 Prozent des Löwen-Teams aus dem Profi-Kader bestehen werden. “Der Eintritt ist frei. Wir hoffen, dass wir den vielen Sechzger-Fans in der Region und auch allen anderen Fußballinteressierten ein schönes Erlebnis bieten können”, sagt Roos weiter. Zum letzten Mal waren die Löwen 2010 in der Drei-Flüsse-Stadt zu Gast gewesen und hatten damals ein Spiel gegen eine Niederbayern-Auswahl absolviert.

Amas am Sonntag in Ismaning

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Keine Ruhepause für die kleinen Löwen! Nach dem souveränen 3:0-Sieg im Nachholspiel gegen den TuS Geretsried am Mittwoch Abend, der für die Rückkehr an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd sorgte, die die Amas nach zuvor zwei Niederlagen, aber doch nur aufgrund der geringeren Anzahl an absolvierten Spielen, hatten abgeben müssen, steht am Sonntag Mittag (2.11. 13 Uhr) schon die nächste Herausforderung auf dem Spielplan. Diesmal bleibt das Team von Trainer Alper Kayabunar – nach den jüngsten Reisen ins tiefe Niederbayern – aber im S-Bahn-Gebiet der Landeshauptstadt. Ins Professor Erich Greipl Stadion in Ismaning führt der Weg.

Kleiner Durchhänger nach fulminantem ersten Saisondrittel

Von einer Krise zu sprechen, wäre zu hoch gegriffen. Und doch herrschte rund um die Amas zuletzt durchaus ein wenig Ernüchterung, als man nach dem extrem souveränen Saisonstart mit acht Siegen in neun ungeschlagenen Spielen plötzlich auf drei Niederlagen innerhalb der nächsten fünf Partien zurückblickte. Dazwischen lag jedoch – das gehört auch zur Wahrheit dazu – ein Sieg über den aktuell schärfsten Konkurrenten an der Tabellenspitze der Bayernliga Süd, den TSV Landsberg. Mit dem Sieg über den Aufsteiger aus dem südlichen Oberland am Mittwoch dieser Woche sind die Junglöwen auf jeden Fall zurück an der Tabellenspitze und wollen auch den schon Anfang November auf dem Programm stehenden Abschluss der Hinrunde natürlich erfolgreich gestalten.

Die Unentschieden-Könige der Liga

Mit dem FC Ismaning wartet zum vierten Mal in Folge ein Team aus der unteren Tabellenhälfte auf die Löwen. Mit sechs Unentschieden aus den ersten acht Spielen startete der FCI als absoluter Remis-König in die Saison. Erst am siebten Spieltag gelang der erste Dreier. In der Heinrich-Wieland-Starße bei Türkgücü München. Einem Zwischenhoch mit zwei Heimsiegen gegen die Spitzenteams aus Erlbach und Kirchanschöring folgte eine denkwürdige 1:7-Demütigung beim TSV Landsberg Anfang Oktober. Eine Woche später gelang gegen das Kellerkind Hauzenberg ein aufregendes 3:2, ehe dann wieder zwei Pleiten in Nördlingen und Kottern folgten. Konstanz sieht anders aus. Ismaning ist mit drei Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage (am vierten Spieltag gegen den Aufsteiger Schwaig) auf heimischen Geläuf aber immerhin das siebtbeste Heimteam der Liga. Kein Selbstläufer für die Amas, die an Gegners Platz in dieser Spielzeit bislang zweimal Lehrgeld bezahlen mussten.

Ex-Ama-Co-Trainer an der Seitenlinie

Angeleitet wird die Ismaninger Mannschaft vom 51jährigen Kosovaren Xhevat Muriqi, der auch beim TSV 1860 kein gänzlich unbekannter ist. Zwischen Sommer 2019 und 2021 war er bei den Amas als Co-Trainer unter Chefcoach Frank Schmöller tätig, ehe er für gut zwei Jahre die U19 in Ismaning übernahm. Seit Oktober vor zwei Jahren ist nur Chefcoach des FCI in der Bayernliga Süd.

Letzte Niederlage gegen Ismaning liegt lange zurück

Bereits 21 x kreuzten die Amas mit dem FC Ismaning seit Herbst 2001 die Klingen. Zunächst sechsmal in der damals viertklassigen Bayernliga, dann in der ebenfalls als vierte Liga eingestuften Regionalliga Bayern in ihrer Premierensaison 2012/13, die Sechzig Zwei bekanntermaßen als Meister abschließen konnte. Und schließlich, seit Sommer 2017 in der fünfklassigen Bayernliga Süd. Die Gesamtbilanz der 21 Partien ist mit zwölf Löwensiegen, fünf Remis und nur vier Niederlagen sehr positiv. Und die Niederlagen liegen auch schon lange zurück. Zuletzt behielt 1860 gegen Ismaning sechmal in Serie die Oberhand. Davor gab es – in der Saison 21/22 – zwei Unentschieden. Der letzte Sieg der Ismaninger über die Junglöwen datiert vom 6. Oktober 2019.

Auf nach Ismaning am Sonntag Mittag!

Ob diese tolle Serie weitergeht, kann am Sonntag (2. November) ab 13 Uhr in Ismaning persönlich verfolgt werden. Wäre schön, wenn sich möglichst viele Löwenfans am Tag nach den  – hoffentlich! – erfreulichen Erlebnissen auf Giesings Höhen auf den Weg in den Nordosten Münchens machen.

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Titelbild: Letzter Auftritt der Amas in Ismaning im August 2024.

TSV 1860 – Energie Cottbus: Ergebnistipp Martin Obermüller

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Vor gut einer Woche wurde bekannt gegeben, dass Martin Obermüller die Leitung der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. übernehmen wird. Der designierte Abteilungsleiter soll auf der Abteilungsversammlung der Fußballabteilung am 27.11.2025 bestätigt werden. Für das Spiel gegen Energie Cottbus gelang es uns, den Ergebnistipp von Martin Obermüller einzuholen.

Optimistischer Ergebnistipp von Martin Obermüller

Obermüller kam zunächst auf das Verletzungspech in der Löwenabwehr zu sprechen. Nach dem Ausfall von Jesper Verlaat, wurde unter der Woche bekannt, dass auch Raphael Schifferl verletzungsbedingt mehrere Wochen fehlen wird. “Ich wünsche Raphael Schifferl eine schnelle Genesung nach seiner bitteren Verletzung. Außerdem würde ich mich freuen, wenn mit Lasse Fassmann ein junger Spieler aus unserem NLZ nun einen Chance in der Innenverteidigung bekommt. Ich traue ihm den Schritt auf jeden Fall zu.” Für das Spiel gegen Cottbus tippt Obermüller auf 2:1.

“Trotz der jetzigen schwierigen Situation hab ich meinen Optimismus nicht verloren und tippe auf ein 2:1 für 1860. Die Tore schießen Haugen und Niederlechner. Vor dem letzten Heimspiel gegen Cottbus hatte ja auch keiner mit einem 5:1 gerechnet.”

Mit Zuversicht ins neue Amt

Nicht nur beim Ergebnistipp ist Obermüller optimistisch. Er sagte uns, dass er “mit voller Motivation und Zuversicht in mein neues Amt als Leiter der Fußballabteilung” starten wird. Er ist bereits mit den Mitstreitern aus der künftigen Abteilungsleitung dabei, die jüngere Vergangenheit aufzuarbeiten, nachdem Stimmen laut wurden, die von einem Minus von bis zu 1,5 Mio. € in der Abteilungskassse sprachen. Obermüller verspricht den (finanziellen) Status Quo im Rahmen der Abteilungsversammlung Fußball am 27.11.2025 transparent darzulegen sowie die Ziele der neuen Abteilungsleitung vorzustellen. Die Versammlung wird im “Park Palast Event Center bei Elvis” stattfinden. Die Adresse der Location lautet Siegenburger Str. 49, 81373 München.

Sechzig um Sieben: Mueller und 1860 am Landgericht

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Der zweite Gerichtstermin zwischen Oliver Mueller und der Geschäftsführungs-GmbH des TSV 1860 München stand gestern vor dem Landgericht München an. Alles darüber und die ersten Infos zum Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus standen gestern im Mittelpunkt des Geschehens rund um die Löwen.

Zweite Runde: Mueller und 1860 vor dem Landgericht

Die zweite Runde der Verhandlung zwischen dem ehemaligen Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und der Geschäftsführungs-GmbH stand gestern an. Zu einem Urteil kam es dabei aber nicht, es fehlten noch entscheidende Unterlagen. Nun haben die beiden Seiten Fristen einzuhalten, Unterlagen nachzureichen und bis Ende Februar die Möglichkeit, sich gütlich zu einigen. Hier findet ihr alle Informationen im Detail.

Löwen reisen nach Passau

Im Rahmen der Regio-Tour sind die Löwen am Dienstag, 18. November, um 14:00 Uhr beim 1. FC Passau zu Gast. Aufgrund des fehlenden Flutlichts im Drei-Flüsse-Stadion findet das Spiel tatsächlich an einem Werktag um die späte Mittagszeit statt. Alle Infos dazu bekommt ihr heute Mittag auf sechzger.de

Heimspiel an Allerheiligen – brauchts des?

Am Samstag, 1. November, einem bayrischen Feiertag, empfangen die Löwen um 14:00 Uhr den FC Energie Cottbus. Eine sehr fragwürdige Ansetzung des DFB, mit der wir uns kritisch auseinander gesetzt haben. Denn so mancher Löwenfan steht nun vor einem Gewissens-Konflikt: Friedhofs- oder Stadion-Besuch? Zu allem Überfluss steigt am gleichen Tag um 18:30 Uhr auch noch ein Heimspiel der Seitenstraße im Möbelhaus an der Autobahn. Brauchts des denn wirklich, DFB?

Ein alter Bekannter an der Pfeife

Mit souveränen Schiedsrichtern waren die Löwen in dieser Saison bislang wahrlich nicht gesegnet. Erst in Mannheim wurden den Sechzgern zwei glasklare Elfmeter verwehrt. Am Samstag kommt mit Konrad Oldhafer ein alter Bekannter ins Grünwalder Stadion, den wir Euch hier genauer vorstellen. Auch die Faninformationen zum nächsten Heimspiel sind bereits online. 

Löwen-Analyse auf YouTube

Allen, die mit der Dokumentation Rise & Fall in der ARD-Mediathek bereits durch sind und sich die kalten Oktoberabende sinnvoll vertreiben wollen, möchten wir noch eine YouTube-Analyse von Philipp aus Essens ans Herz legen, den ihr sicherlich aus unserem Talk kennt. Hier geht’s direkt zum Video. 

Top-informiert in den Freitag

Damit seid ihr wieder auf dem neuesten Stand. Am heutigen Freitag steigt an der Grünwalder Straße 114 die Löwenrunde, bei der wir natürlich für Euch vor Ort sind. Zudem könnt ihr Euch auf alle Infos zum Spiel in Passau, die Gegnervorstellung und alles Wichtige rund um die Löwen freuen! Einen schönen Freitag liebe Löwen!

 

Müller gegen TSV 1860 GF-GmbH: Zweite Runde vor dem Landgericht

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Atrium im Lenbachblock, Neue Maxburg, Justizgebäude am Lenbachplatz

Uns ist nicht wirklich klar, worum es genau geht. Es fehlen wichtige Dokumente – insbesondere der Bridge-Loan-Vertrag aus 2023 – und weitere Vorträge von sowohl Kläger- als auch Beklagtenseite. Das war der Tenor, der die gesamten Einlassungen des Vorsitzenden-Richters begleitete, der den Termin aus diesem Grund schon verschieben wollte, sich aber dann aus Planungsgründen doch dagegen entschieden hatte. Gewisse Informationen erlangte man bisher z.B. nur aus der Zeitung.

Diese Aussagen waren doch überraschend, als heute um 9:36 Uhr die zweite Runde des Prozesses von Ex-Geschäftsführer Oliver Müller gegen die TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH begann. Der Vorsitzende-Richter König empfing die Parteien kurzfristig im Saal 101, nachdem aller Wahrscheinlichkeit nach mit mehr Publikum gerechnet worden war. Im Vergleich zum ersten Termin vor dem Arbeitsgericht hielt sich der Andrang aber in Grenzen, nur die üblichen Verdächtigen aus der Münchner Presselandschaft und eine Handvoll weiterer Interessierter fanden sich am Lenbachplatz 7 ein. Insgesamt war es die zweite Runde, jedoch die erste am Landgericht München an den das Verfahren verwiesen worden war.

Zweite Runde, die erste am Landgericht

Trotz dem schon am Arbeitsgericht eine außergerichtliche Einigung nahegelegt worden war und auf Seiten des e.V. neues Personal am Ruder ist, gab es bis auf ein Treffen am 13.10. keine weiteren offiziellen Verhandlungen. Bei diesem Termin hatte die Müller-Seite ein Angebot von 383 000€ vorgelegt, was der TSV 1860 abgelehnt hat. Ein Gegenangebot wurde nicht unterbreitet. Verwunderung über das Ausbleiben eines Vergleichs brachte zum Ende hin auch der neue Richter zum Ausdruck, da dies eigentlich ein klarer Fall für eine Einigung sei.

Während Oliver Müller wieder mit seinem Anwalt Christian Vogt (Partner bei Michael & Siebert in FFM) vor Ort war, gab es diesmal auf Seiten des TSV neue Gesichter. Statt nur einem Anwalt von einer kleinen Kanzlei aus Fulda, saß heute Präsident Gernot Mang auf der Beklagtenseite. Vertreten wurde die GF-GmbH von Dr. Kathrin Bürger, ihres Zeichens managing Partner bei der Großkanzlei Seitz. 

Fehlende Informationen, Gericht bleibt vorläufig

Die zu Beginn ausführlich geschilderten Einschätzungen des Gerichts blieben alle unter Vorbehalt, da elementare Informationen fehlen. Bisher kommen die Richter zu der Sichtweise, dass der wichtigste Vorwurf zu Begründung der Entlassung Müllers in dem mutmaßlich (in Teilen) nicht gerechtfertigten Abruf von 2,9 Mio. € aus einem Überbrückungskredit liegt. Nach meinem bisherigen Kenntnisstand handelt es sich hierbei um ein Darlehen aus 2021, aufgrund von verschiedenen anwaltlichen Einschätzungen, etc. ist aber noch nicht endgültig geklärt ob nicht doch eine ähnliche Vereinbarung aus 2023 gemeint sei.

Diese Vorwürfe gepaart mit der Drucksituation, in der sich die Gesellschaft nach dem angedrohten Rückzug des Investors befunden hatte, sieht das Gericht als die im Kern zu klärende Frage an. In diesem Zuge soll nämlich eine “Überziehung” – ungeklärter Art – von 400 000€ erfolgt sein, die maßgeblich zur Eskalation der Zerwürfnisse beigetragen haben soll. Auch hier drückte das Gericht sein Unverständnis aus, wie ein solcher Vorgang einseitig durchgeführt worden sein soll.

Bei all diesen Punkten steht aber immer noch die “2-Wochen-Frist” im Raum, nach der eine fristlose Kündigung innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden der Verfehlungen ausgesprochen werden muss. Hier liegt die Nachweispflicht beim TSV 1860 und eine Verletzung dieser Regelung würde die Kündigung rechtswidrig machen.

Bezüglich des Darlehensabrufs gibt es außerdem den Vorwurf der Verletzung der Informationspflichten durch den Ex-Geschäftsführer. Diesen sah das Gericht erstmal als plausibel an, woraufhin sich in weiterer Folge Oliver Mueller zu Wort meldete. Er wurde zwar unter Verweis auf die Verfahrensregeln vom Richter gestoppt, gab aber zu Protokoll, dass im Vorhinein alle relevanten Gremien informiert worden wären.

Aufsichtsrat schaltet sich ein und prüft Forderungen

Grundsätzlich wurde von beiden Parteien Einigungsbereitschaft signalisiert, man sei aber in der tatsächlichen Ausgestaltung noch Meilen weit voneinander entfernt. Gernot Mang bezeichnete die von Müller aufgerufene Summe und ihr Zustandekommen als “nicht seriös”, eine Einschätzung, die der Vorsitzende-Richter nicht teilte.

Seit dem 03.10. gibt es aber ein weiteres Hindernis. Der Aufsichtsrat der KGaA hat die Prüfung von Schadensersatzansprüchen in Höhe von 400 000€ aus einer sogenannten D&O Versicherung eingeleitet. Dies ist eine Versicherung die Gesellschaften auch im Innenverhältnis gegen Schaden aus Fehlverhalten ihrer leitenden Angestellten schützt. Gegenstand dieses Versicherungsverfahrens sind fünf der sieben auch vor Gericht vorgebrachten Anschuldigen. Da die Müller-Seite hier aktuell an einer Erwiderung bzw. Stellungnahme arbeitet sind Einlassungen hierzu nicht möglich und etwaige Verhandlungen müssen warten.

Dieses Vorgehen des Aufsichtsrates bezeichnete Oliver Müller heute energisch als einen weiteren Versuch des Investors Druck auf den Verein und die Fußballfirma aufzubauen, wie es auch nach dem Darlehensabruf geschehen sei. Dies wurde von der 1860-Anwältin natürlich sofort dementiert, obwohl aktuell die nächste Fortführungsprognose ansteht.

Einigung erwünscht, sonst geht es im Februar weiter

Nun geht also im Hintergrund die Papierschlacht weiter, Fristen für mehrere Schriftsätze und andere Vorträge der Parteien wurden gesetzt. Falls es zu keiner gütlichen Einigung kommt, geht es voraussichtlich am 26.02.2026 weiter – wieder mit einem Termin in Überlänge. Die Notwendigkeit hierfür wurde von allen Seiten bekräftigt. Eigentlich möchte Richter König die Parteien aber gar nicht mehr sehen. Weitere Beratungen nach Beendigung der Versicherungsthematik wurden von ihm nochmals empfohlen.


Titelbild: Neue Maxburg, Innenraum mit Treppenanlage von Architekt Sep Ruf; Foto: Henning Schlottmann

Faninformationen TSV 1860 München – Energie Cottbus

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Nächste drei Heimspiele restlos ausverkauft Faninformationen 1860

Zum zweiten Mal in Folge empfangen die Löwen am kommenden Samstag den Tabellenführer der 3.Liga in Giesing. Das ist seit kurzem Energie Cottbus, die bislang nur zwei Spiele verloren und derzeit die beste Offensive der 3.Liga stellen. Nach der Niederlage in Mannheim will die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski unbedingt den vierten Heimsieg der Saison einfahren. Wie gewohnt ist das Grünwalder Stadion dabei auch an Allerheiligen ausverkauft. Für alle Stadiongänger gibt es nun die Faninformationen zum Duell TSV 1860 – Energie Cottbus.

Faninformationen TSV 1860 München – Energie Cottbus

Zuletzt gewann Energie Cottbus 2010 ein Spiel in München – und bei diesem Fakt dürfte es gerne am späten Samstagnachmittag nach Meinung der Löwenfans bleiben. Doch die Löwen haben eine schwere Aufgabe vor sich: der aktuelle Tabellenführer ist ordentlich in Fahrt. 30 Tore nach 12 Spielen und fünf Siege in Folge bezeugen das eindrucksvoll. Der TSV 1860 München verlor zuletzt hingegen bekanntlich in Mannheim und möchte seine Fans mit einem Heimsieg glücklich machen. Trotz der Ansetzung an Allerheiligen ist das Sechzgerstadion auch am Samstag wieder ausverkauft.

Wie es gehen kann, zeigte das letzte Heimspiel gegen den damaligen Tabellenersten aus Duisburg. Mit 3:1 besiegten die Löwen die Zebras – ein gelungenes Debüt für Kauczinski auf Giesings Höhen. Die weiß-blauen Anhänger werden sicherlich wieder alles geben, um das Team von den Rängen aus bestmöglich im Kampf um drei Punkte zu unterstützen. Für alle, die live mit dabei sind, gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Energie Cottbus die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Tickets

Die Partie ist ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Allerheiligen

Wie bereits erwähnt findet die Partie am Feiertag Allerheiligen statt. In den Faninformationen auf der Homepage des TSV 1860 München findet sich daher dieses Mal ein besonderer Hinweis. So kündigen die Löwen an, dass die Lautsprecheranlage deutlich heruntergeregelt sein wird. Außerdem bitten sie alle Löwenfans sich außerhalb des Stadions rücksichtsvoll zu verhalten.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 14:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Beim gewohnten Löwentreff am Candidplatz gibt es dieses Mal ab 11:00 Uhr warme Leberkas-Semmeln, Glühwein sowie die übliche Auswahl an Getränken. Im Shop stehen neue Bierdeckel, Aufkleber, Restposten (u.a. Westen und Regenjacken) zur Auswahl. Außerdem wird erstmals in diesem Jahr der Adventskalender von Münchens Jugend verkauft. Ein Exemplar kostet 10€. Mit einem Kauf wird zudem ein weiterer Kalender an eine soziale Einrichtung in München gespendet.

Der umgebaute Grünspitz steht vor und nach der Partie als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie gegen Cottbus wird vom Bayerischen Rundfunk im Free-TV übertragen. Außerdem zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Der Mann an der Pfeife (gegen Cottbus): Konrad Oldhafer

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Konrad Oldhafer aus Hamburg. Er wurde vom DFB für das Heimspiel der Löwen gegen den FC Energie Cottbus, den aktuellen Tabellenführer der 3. Liga eingeteilt. Ein durchaus erfahrener Referee für das zu erwartende hitzige Duell auf Giesings Höhen.

Mit Oldhafer (mal wieder) Erfahrung auf dem Platz

Der 30jährige Oldhafer ist – gemessen an der Anzahl seiner bislang geleiteten Drittligaspiele – der dritterfahrenste Schiri, der den Löwen in der laufenden Saison zugeteilt wurde. Nur bei den beiden aufeinanderfolgenen Siegen gegen Osnabrück und in Aachen am zweiten und dritten Spieltag waren Schiedsrichter mit mehr geleiteten Spielen in der 3. Liga im Einsatz. Ein gutes Omen? Wenn der für den SC Poppenbüttel pfeifende Referee am Samstag Nachmittag im Sechzgerstadion einläuft, tut er dies zum insgesamt 62. Mal in dieser Spielklasse in den letzten fünf Jahren. Hinzu kommen vier Zweitligaspiele in der vergangenen und der laufenden Saison und zwei DFB-Pokalspiele der ersten Runde, bei denen interessanterweise jeweils der KSC bei unterklassigen Vereinen hoch siegen konnte. Zahlreiche Partien in der Regionalliga Nord und in den A- und B-Junioren-Bundesligen runden das Erfahrungsprofil von Konrad Oldhhafer ab.

Die Verwarnungs- und Elferbilanz

Nach den zuletzt eher strengen Spielleitern begegnet uns an Allerheiligen wieder einmal ein etwas milderer Schiri. Im Schnitt zeigte er in der dritten Liga pro Spiel viermal den gelben Karton und in jedem achten Spiel Gelb-Rot. Bei den glatt roten Karten und den Elfmeterpfiffen ist er ebenfalls leicht unterdurchschnittlich unterwegs. Alle zwölf Partien musste in Oldhafers Drittligaspielen bislang ein Akteur ohne Vorwarnungskarte runter vom Feld und in ungefähr jedem fünften Spiel verhängte er bislang einen Strafstoß. Zweimal auch schon gegen 1860.

Konrad Oldhafer und die Löwen

Auf insgesamt sieben Spiele unter Beteiligung des TSV 1860 in den vergangenen fünf Spielzeiten blickt Oldhafer zurück. Und die Bilanz könnte aus Löwensicht besser sein. Nach drei Remis (in Rostock, gegen Uerdingen und in Lübeck) in der Corona-Saison 2020/21 begegnete er in der nächsten Spielzeit Münchens großer Liebe zunächst gar nicht mehr.

Der einzige Sieg für Sechzig, den er bislang aktiv begleitete, war gleichzeitig der erste Sieg für den damals neuen Löwendompteur Maurizio Jacobacci im März 2023 in Aue (1:3).

18. März 2023, Aue-TSV 1860. Spielstand: 1:3. Die nächste Ecke für die Löwen. Schiedsrichter Oldhafer überwacht das Geschehen.

Neun Monate später leitete er dann die 0:1-Niederlage bei Waldhof Mannheim. Das Tor des Tages fiel damals durch einen unberechtigten Elfer. Ein vorgezogenes Präsent des Schiris an die Gastgeber – ganz kurz vor dem Weihnachtsfest.

20. Dezember 2023, Waldhof-TSV 1860. Spielstand: 0:0. Gleich verwertet Bentley Baster Bahn das Elfmetergeschenk von Schiri Oldhafer, der rechts noch ein paar Löwen aus dem Strafraum bittet.

Mit dem gleichen Ergebnis, also einer denkbar knappen Niederlage endete auch die offizielle Saisoneröffnungspartie der 3. Liga auf Giesings Höhen gegen den 1. FC Saarbrücken am 2. August letzten Jahres.

 

2. August 2024, TSV 1860-Saarbrücken. Spielstand: 0:0. Ecke für die Löwen. Schiri Odlhafer im Strafraum der Gäste.

Das letzte bisherige Löwenspiel von Oldhafer war dann wieder ein Unentschieden im Sechzgerstadion. Nämlich das 2:2 vor gut einem Jahr gegen den VfL Osnabrück. Wird mal Zeit für einen Heimsieg auf Giesings Höhen unter der Leitung von Oldhafer, oder?

23. Oktober 2024, TSV 1860-Osnabrück. Spielstand 1:1. Gleicht pfeift Schiedsrichter Oldhafer die zweite Halbzeit an.

Das Unparteiischen-Team 

Unnterstützt wird das Nordlicht in Schwarz am Samstag von den beiden Studenten Stefan Zielsdorf (36) aus Oldenburg und Asmir Osmanagic (33) aus Stuttgart. Zielsdorf hat reichhaltige Erfahrung in der zweiten und dritten Liga an der Seitenlinie (ingsesamt 129 Spiele) und ist in dieser Rolle auch schon häufiger dem TSV 1860 begegnet. Zuletzt beim 3:1-Sieg in Hannover am 1. März diesen Jahres. Für Kollege Osmanagic gilt ähnliches. Er ist schon seit neun Jahren als Linienrichter unterwegs und blickt dabei auf 169 Spiele in allen drei deutschen Profiligen zurück. Die letzte Partie mit Beteiligung unserer Löwen, bei der er die Fahne hob und senkte, liegt noch gar nicht lange zurück. Am 23. August war’s. Beim durchaus glücklichen 2:0-Sieg auf dem Aachener Tivoli.

Das Unparteiischen-Team komplettiert in Giesing Felix Grund (25) aus dem niederbayerischen Haidlfing. Er hat in der laufenden Saison schon vier Drittligaspiele als Hauptschiedsrichter geleitet. Als vierter Offizieller war er erst vor neun Wochen in Giesing zu Gast. Beim 1:1 gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart.

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Titelbild: Eine Ecke für die Löwen kommt in den Strafraum der Gastgeber im Erzgebirgsstadion in Aue. Der Schiedsrichter beobachtet aus dem Hintergrund das Geschehen.

 

Heimspiel an Allerheiligen: fragwürdige Ansetzungen des DFB

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Grünwalder Stadion Blick Auf Die Leere Westkurve Von Der Stehhalle

Die Terminierung des Heimspiels gegen Energie Cottbus am Feiertag Allerheiligen sorgt bei einigen Löwenfans für Kopfschütteln. Hinzu kommt, dass der DFB an diesem Wochenende mit weiteren Ansetzungen überrascht. Sowohl in München als auch in Berlin spielen beide Vereine zuhause – und sogar am gleichen Tag.

Ansetzungen in München und Berlin sorgen für Kopfschütteln

“In die Erstellung der Spielpläne für die Bundesliga und die 2. Bundesliga fließen unter anderem Vorgaben von Kommunen, Sicherheitsorganen, der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) sowie Wünsche von Clubs und Stadionbetrieb ein. Neben naheliegenden Einschränkungen wie der Tatsache, dass benachbarte Clubs versetzt zu ihren Heimspielen antreten sollten, müssen unter anderem auch Feiertage, parallele Großveranstaltungen oder Spieltermine internationaler Wettbewerbe berücksichtigt werden.” Das sagt die Deutsche Fußball-Liga auf ihrer Homepage zur Entstehung eines Spielplans. Späte Ansetzungen sind die Fans der Vereine im deutschen Profi-Fußball mittlerweile gewohnt. Wie dem Artikel der DFL zu entnehmen ist, fließen schließlich viele, verschiedene Faktoren in die Erstellung des Spielplans und die genauen Ansetzungen ein. Was aus Fansicht zu wenig berücksichtigt wird, sind die Anhänger selbst. Ansetzungen wie vor zwei Jahren, wo sowohl Lübeck als auch die Löwen jeweils unter der Woche die weiteste Auswärtsfahrt der gesamten Spielzeit zu bestreiten hatten, sind nur ein Beispiel von vielen.

Auch an diesem Wochenende fragt man sich erneut, wie gut die zugrunde liegende Software für die Gestaltung des Spielplans eigentlich ist. Bereits die Terminierung auf Allerheiligen schmeckt vielen Anhängern des TSV 1860 München so gar nicht. Doch es wird noch besser: während die Löwen ab 14:00 Uhr gegen Cottbus im Einsatz sind, empfängt der rote Stadtrivale ab 18:30 Uhr im Münchner Norden Bayer Leverkusen. Das Aufeinandertreffen von Fans beider Vereine im Stadtgebiet ist damit unweigerlich vorprogrammiert.

Gewalttaten nehmen weiter ab

Darüber hinaus haben auch die Ordnungshüter in der Bundeshauptstadt einen intensiven Samstag vor sich. Um 13:00 Uhr empfängt Hertha BSC im Olympiastadion Dynamo Dresden – wohlgemerkt mit vielen Tausend Gästefans. Ab 15:30 Uhr treffen in Köpenick Union Berlin und der SC Freiburg aufeinander. Sieht so also die “Tatsache” (wie es die DFL formuliert) mit versetzten Ansetzungen benachbarter Vereine aus? Und wo sind hier die Bedenken der Sicherheitsorgane, die schon oftmals Einfluss auf konkrete Terminierungen hatten? Sowohl die Duelle in München als auch in Berlin am gleichen Tag sorgen für Verwunderung. Die Polizei dürfte an der ein oder anderen Stelle einiges zu tun bekommen.

Grundsätzlich aber zeigt der Trend in Sachen Gewalttaten bei Fußballspielen übrigens erfreulicherweise in die korrekte Richtung. 1.107 Personen wurden in der Saison 2024/25 im Zusammenhang mit Fußball in den ersten drei deutschen Profiligen verletzt. Das ist verglichen mit der Vorsaison ein Rückgang um mehr als 17% – und das, obwohl knapp 4% mehr Zuschauer in die Stadien strömten. Insgesamt beläuft sich die Besucherzahl auf 25,26 Millionen. Oder anders gesagt: 0,004% der Zuschauer verletzten sich bei Fußballspielen – ein äußerst geringer Anteil. Zum Vergleich: bei der diesjährigen Wiesn mit 6,5 Millionen Besuchern gab es 1.299 Fälle.