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Fotogalerie zu TSV Schwabmünchen – TSV 1860 München II

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Die Amas des TSV 1860 München ballern sich beim TSV Schwabmünchen mit einem 5:1-Auswärtssieg an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtssieg des TSV 1860 München II beim TSV Schwabmünchen

Fotogalerie zu TSV Schwabmünchen – TSV 1860

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Aktive Fanszene äußert sich zu Pyro-Vorfall & ruft zum Besuch des Abschlusstrainings auf

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV Aktive Fanszene

Nachdem letzte Saison in Schweinfurt die allseits bekannte “MEIN VEREIN FÜR ALLE ZEIT”-Zauhnfahne durch eine Unachtsamkeit Feuer fing, meldete sich nun am vergangenen Mittwoch die Aktive Fanszene der Löwen zum ersten Mal mit einem vollumfänglichen Statement zu dem Vorfall. Zuvor gab es bereits eine kleinere Aufarbeitung in der Brunnenmiller Ausgabe 133.

MVFAZ-Fahne soll weiter hängen

Aus dem auf der Website der Münchner Löwen veröffentlichtem, selbstkrititischem Statement geht hervor, dass die – dann geflickte – Fahne wieder an ihrem angestammten Platz neben der Anzeigetafel hängen soll. Die wichtigsten zwei Passagen wollen wir euch hier zitieren:

Zur Selbstverantwortung der aktiven Fanszene:

Als organisierte Fanszene haben wir den Anspruch an einen verantwortungsbewussten und respektvollen Umgang mit Pyrotechnik, unserem Material und anderen Löwenfans. Dieser Verantwortung sind wir nicht gerecht geworden.

Zu der Entscheidung die MVFAZ-Fahne weiterzuverwenden:

Wir können und wollen nicht auf dieses Symbol verzichten. Vor allem nicht in einer Zeit, in der sich unser Verein befreit und selbstbestimmt nach vorne schaut. Eine Zeit, die schwierig für uns alle wird und gleichzeitig eine solche Euphorie auslöst. Egal, was vorher war, und egal, was noch passiert.

Mein Verein für alle Zeit.

Am Mittwoch: Aktive Fanszene ruft zum gemeinsamen Trainingsbesuch auf

Am Freitagmorgen meldete sich die aktive Fanszene abermals zu Wort und rief zum gemeinsamen Besuch des Abschlusstrainings auf. Treffpunkt ist am Mittwoch, dem 29.07., um 15 Uhr am Wettersteinplatz. Von dort aus soll es Richtung Trainingsgelände gehen, um die neue Mannschaft, für viele die erste “freie” Mannschaft seit 2011, vor dem Ligaauftakt zu motivieren.

 

 

Ex-Löwe Alexander Schmidt traut Alper Kayabunar Großes zu

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Alexander Schmidt

Bei den Löwen stand Alexander Schmidt einst bei der U17, U19, U21 und bei den Profis in der 2. Bundesliga als Trainer an der Seitenlinie. Aktuell steht der gebürtige Augsburger bei Chemie Leipzig unter Vertrag und verlor eben einen seiner Spieler, Julian Bell, an Münchens große Liebe. Warum Schmidt seinem ehemaligen Schützling wegen des Wechsels nicht böse ist, wie er Alper Kayabunar einschätzt und wie er in die Situation beim TSV 1860 empfindet, schildert der 57-Jährige im Interview mit der AZ.

Alexander Schmidt schwärmt von Kayabunar

Wenn es um seinen ehemaligen Co-Trainer bei Türkgücü, Alper Kayabunar, geht, gerät Schmidt regelrecht ins Schwärmen und spricht in Bezug auf den TSV 1860 von einem “Glücksgriff”. Warum das so ist?

“Ich glaube brutal an ihn. (…) Er war früher selbst ein guter Fußballer und hat damals schon alles – von der Videoanalyse bis zum Leiten der Einheiten – gekonnt. Dazu hat er ein super Gespür, wann er was machen muss. Auch wenn er mal ernst wird, ist es nie so, dass die Spieler das Selbstvertrauen verlieren. Entsprechend habe ich selten einen Spieler erlebt, der mit ihm nicht gut auskam. Im Gegenteil: Sie vertrauen ihm. Gleichzeitig kann er mit der aktuellen Situation bei Sechzig gut umgehen. (…) Er wird irgendwann eine Profimannschaft trainieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass er künftig einen türkischen Erstligisten trainieren wird. Dorthin hat er super Kontakte.”

Kayabunar schätze “ein intensives Spiel mit hoher Aggressivität, schnellen Balleroberungen und einem gepflegten Fußball”, so der aktuelle Trainer des Nordost-Regionalligisten Chemie Leipzig.

Bell mit Potenzial zum Publikumsliebling?

Apropos Chemie Leipzig: Von dort verpflichte der TSV 1860 in der Sommerpause Julian Bell – und das, obwohl man den 23-Jährigen dort gerne gehalten hätte, wie Schmidt betont:

“Julian war bei mir ein absoluter Leistungsträger und mein Wunschspieler. Er hatte mir auch schon für die kommende Saison zugesagt. Der Vertrag war sogar schon ausgehandelt und die Wohnung war für ihn angemietet. Als er mich dann anrief, dass er sich für eine Rückkehr zu seinem Herzensverein entschieden hat, war es für mich natürlich eine Enttäuschung. Aber überspitzt gesagt: Wenn es einen Verein gibt, bei dem ich ihm verzeihe, dass er seine Zusage gebrochen hat, ist das Sechzig. (…) Er ist ein absolutes Mentalitätsmonster. Von der Ausdauer her war er der beste Mann in meinem Kader. Ich bin mir sicher, dass er in München zum Publikumsliebling wird. Sechzig ist sein Verein.”

Dass Bell seinen ehemaligen Arbeitgeber noch nicht ganz vergessen hat, zeigte er jedoch, als beim Testspiel der Leipziger bei Wacker Innsbruck im Chemie-Trikot auftauchte, um die Mannschaft zu unterstützen.

Schmidt attestiert TSV 1860 einen guten Kader

Doch nicht nur der Transfer von Bell lässt Schmidt positiv in die Zukunft blicken, wenn es um seinen Ex-Verein geht.

“Gerade die Verpflichtungen von Vitus Eicher als Torhüter und Florian Niederlechner als Stürmer finde ich super. Das sind alles fußballverrückte Typen, die für Sechzig durchs Feuer gehen.”

Ob es am Ende für ganz oben reicht, steht natürlich in den Sternen. Dennoch bleibt Schmidt optimistisch:

“Es kann schon sein, dass sie sich im vorderen Mittelfeld aufhalten, bevor sie richtig eingespielt sind. Sie werden zu 100 Prozent vorne mitspielen. Sechzig ist im Vergleich zu dreiviertel der Liga Profitum. Gleichzeitig glaube ich, dass die Situation eine neue Energie bei Sechzig erzeugt. Die Fans werden ein bisschen demütiger sein, weil sie froh sind, dass alles in eine andere Bahn läuft. Sie werden der Mannschaft auch mal verzeihen, wenn sie verliert. Wichtig ist denen nur, dass sie kämpfen. Aus der Situation kannst du als Spieler befreit aufspielen.”

Glamourös oder generös?

Und auch zu Hasan Ismaik hat der ehemalige Löwen-Trainer eine Meinung:

“Wenn Hasan Ismaik der Verein wichtig ist, könnte er es jetzt mit den juristischen Auseinandersetzungen im Hintergrund gut sein lassen. Er könnte sich glamourös zeigen und sagen: Ich mache einen Schulterschluss mit allen. Damit würde er seinen Gegnern zeigen, dass ihm Sechzig am Herzen liegt.”

Ob er nun wirklich “glamourös” oder doch eher “generös” meinte, ist leider nicht übermittelt.

Sechzig um Sieben: Amas gewinnen in Schwabmünchen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München haben wir euch hier zum Wochenstart wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

Amas ballern sich in Schwabmünchen an die Tabellenspitze

Die Amas des TSV 1860 München ballern sich beim TSV Schwabmünchen mit einem 5:1-Auswärtssieg an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Bereits im ersten Durchgang waren die kleinen Löwen, die stark besetzt angereist waren, klar spielüberlegen und führten nach einem Treffer von Luis Pereira de Azambuja zum Pausentee mit 1:0. Im zweiten Abschnitt bekamen die gut 800 Zuschauer dann Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Der eingewechselte Arian Ortivero Calderon sorgte mit einem Dreierpack für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt zum 5:1-Auswärtssieg setzte Lance Fiedler per Weitschuss. Weiteres dazu im Spielbericht.

Dauerkarten-Verkauf startet am Dienstag

Die Fans warten bereits sehnsüchtig darauf, nun steht fest. Der Dauerkarten-Verkauf für die anstehende Saison in der Regionalliga Bayern startet wohl am Dienstag. Dies gab die Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 München in einer Story auf Instagram bekannt. Wie berichtet mussten sich die Inhaber von Dauerkarten aus KGaA-Zeiten für eine Migration ihrer Kundendaten in das neue Ticket-Portal der Löwen registrieren, um ein Vorkaufsrecht für die Saisontickets zu erhalten. Im Laufe des Wochenende werden nun die Daten allesamt übertragen und die neuen Accounts angelegt. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, werden die Löwen-Fans per Mail informiert.

Auch 2026/27 wieder: Monatliche Saisonprognose auf sechzger.de

Viele Leser (und aktive Teilnehmer an unseren Umfragen auf der Startseite) haben es schon realisiert. Auch in der neuen Saison 2026/27 wollen wir hier bei sechzger.de allmonatlich abfragen, wie unsere User auf die sportliche Lage blicken und wie ihre Einschätzung im Hinblick auf das Abschneiden der Löwen im Frühsommer des kommenden Jahres ausfällt. Unsere monatliche Saisonprognose. Die Ergebnisse stellt euch Christian in seinem Artikel vor.

Noch ein Neuer: Deniz Haimerl unterschreibt beim TSV 1860

Zu guter letzt noch eine tolle Nachricht vom Wochenende: Nach Noah Klose und Michael Eberwein verkündete der TSV 1860 München nun auch die Verpflichtung von Deniz Haimerl. Der Abwehrspieler stand zuletzt beim TSV Steinbach unter Vertrag und wechselt ablösefrei an die Grünwalder Straße.

 

Amas ballern sich in Schwabmünchen an die Tabellenspitze

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Amas ballern sich in Schwabmünchen an die Tabellenspitze

Die Amas des TSV 1860 München ballern sich beim TSV Schwabmünchen mit einem 5:1-Auswärtssieg an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Bereits im ersten Durchgang waren die kleinen Löwen, die stark besetzt angereist waren, klar spielüberlegen und führten nach einem Treffer von Luis Pereira de Azambuja zum Pausentee mit 1:0. Im zweiten Abschnitt bekamen die gut 800 Zuschauer dann Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Der eingewechselte Arian Ortivero Calderon sorgte mit einem Dreierpack für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt zum 5:1-Auswärtssieg setzte Lance Fiedler per Weitschuss.

Eicher, Niederlechner und Weber in der Startelf

Sechzger-Coach Alper Kayabunar gab in Schwabmünchen einigen routinierten Kräften, die fest für die Regionalliga geplant sind, Spielzeit in der Bayernliga. Der TSV 1860 München begann mit Vitus Eicher im Tor. Florian Niederlechner agierte vom Anpfiff weg im Sturm, sowie Rückkehrer Felix Weber und Julian Bell in der Abwehrkette. Nicht mit dabei war Loris Husic, der auf einem Lehrgang des ÖFB weilt. Der Wettergott meinte es ebenfalls gut mit den Löwenfans, die in Schwabmünchen nicht nur kulinarisch verwöhnt wurden. Die von einem bekannten Löwen-Fan vorhergesagten Hagelschauer blieben aus, bei 25 Grad und leichter Wolkendecke ließ es sich in Schwabmünchen durchaus gut aushalten.

Löwen beginnen feldüberlegen

Die Löwen begannen vom Anpfiff weg feldüberlegen. Routinier Vitus Eicher dirigierte lautstark von hinten und Sechzig hatte gute Chancen. Den Führungstreffer markierte Luis Pereira de Azambuja nach einer Ecke (20.). Die Hausherren kamen kaum zu nennenswerten Gegenstößen. Fassmann und Weber ließen in der Innenverteidigung nichts anbrennen und harmonierten bereits gut. Kurz vor der Pause riss Weber seinen Gegenspieler um und sah dafür Gelb, das Schwabmünchener Publikum hatte einen Platzverweis gefordert, allerdings standen zwei Sechzger auf gleicher Höhe. Die Führung der Gäste zum Seitenwechsel war auf jeden Fall absolut verdient.

1860 dreht nach der Halbzeit auf

Hoppe kam nach dem Seitenwechsel für Weber aufs Feld. Leone agierte kurz nach Wiederanpfiff zu uneigennützig, um auf 2:0 zu stellen. Dies sollte dann Arian Ortivero Calderon erledigen, der nach einer Stunde für Leone ins Spiel kam. Zudem brachte Coach Kayabunar auch Brahim Moumou für Niederlechner auf den Rasen und Rron Gosalci kam für Emre Erdogan in die Partie. Nach 67 Minuten besorgte Ortivero Calderon nach einem starken Spielzug die Vorentscheidung. Den Anschlusstreffer der Hausherren per Handelfmeter beantwortete der wuchtige Stürmer, der immer da stand, wo ein Angreifer stehen muss, postwendend mit dem 3:1 und legte sogar noch das 4:1 selbst nach. Eine bessere Bewerbung für den Regionalliga-Kader könnte man kaum abgeben. Den Schlusspunkt setzte dann Lance Fiedler in der Nachspielzeit, der das Spielgerät aus 30 Meter in die Maschen drosch. “Wenn der Ortivero Calderon im Strafraum den Ball hat, ist er kaum aufzuhalten”, urteilte sechzger.de-Redakteur Peter Gratz.

Gosalci kugelt sich die Schuler aus

Ein kleiner Wermutstropfen war die Verletzung von Rron Gosalci, der das 2:0 vorgelegt hatte und sich eine Viertelstunde vor Ende die Schulter ohne gegnerische Einwirkung auskugelte. Die Schulter wurde noch auf dem Rasen wieder eingerenkt. Insgesamt war es vor allem nach dem Seitenwechsel eine sehr ordentliche Vorstellung der Löwen, die am kommenden Samstag in Schweinfurt erstmals in der Regionalliga Bayern gefordert sein werden.

Kayabunar zeigt sich mit Vorbereitung zufrieden

Nach dem Spiel sagte Coach Alper Kayabunar im Interview mit sechzger.de: “Das Ergebnis war in Ordnung. Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht so zufrieden. Die letzten 15 Minuten haben wir gut gespielt und viele Tore geschossen. Wir haben jetzt viel gespielt und neun Spiele hintereinander gewonnen, auch wenn viele unterklassige Gegner dabei waren. Wir können mit der Vorbereitung zufrieden sein”. Das komplette Interview findet ihr hier bei YouTube.

 

Dauerkarten-Verkauf startet am Dienstag

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TSV 1860 Dauerkarte

Die Fans warten bereits sehnsüchtig darauf, nun steht fest. Der Dauerkarten-Verkauf für die anstehende Saison in der Regionalliga Bayern startet wohl am Dienstag. Dies gab die Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 München in einer Story auf Instagram bekannt. Wie berichtet mussten sich die Inhaber von Dauerkarten aus KGaA-Zeiten für eine Migration ihrer Kundendaten in das neue Ticket-Portal der Löwen registrieren, um ein Vorkaufsrecht für die Saisontickets zu erhalten. Im Laufe des Wochenende werden nun die Daten allesamt übertragen und die neuen Accounts angelegt. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, werden die Löwen-Fans per Mail informiert.

Migration der Kundendaten am Wochenende

Wie die GmbH schreibt, werden über das Wochenende die Daten aus dem alten Ticketshop ins neue Ticketing übernommen. Dieser Schritt sei notwendig, um das Vorkaufsrecht zuverlässig anbieten zu können. Aus diesem Grund haben die Fans, die sich auf der Seite von LMS angemeldet und der Übertragung zugestimmt hatten, bislang auch noch keine Mail erhalten. Diese Mail sollte spätestens Anfang nächster Woche im Postfach landen.

Dauerkarten-Verkauf wohl ab Dienstag

Läuft mit der Migration der Kundendaten alles nach Plan, so soll der Dauerkartenverkauf wohl am Dienstag Nachmittag starten. Aufgrund des laufenden Prozesses und der etwa 8.000 Migrations-Anträge bitten die Verantwortlichen aktuell die Fans, von Nachfragen abzusehen. Die Spielbetriebs-GmbH wird über ihre Kanäle informieren, sobald die Daten-Übertragung abgeschlossen ist und feststeht, ab wann es die begehrten Saisonkarten zu kaufen gibt. Wir berichten natürlich ausführlich, sobald es Neuigkeiten gibt.

 

Auch 2026/27 wieder: Monatliche Saisonprognose auf sechzger.de

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Viele Leser (und aktive Teilnehmer an unseren Umfragen auf der Startseite) haben es schon realisiert. Auch in der neuen Saison 2026/27 wollen wir hier bei sechzger.de allmonatlich abfragen, wie unsere User auf die sportliche Lage blicken und wie ihre Einschätzung im Hinblick auf das Abschneiden der Löwen im Frühsommer des kommenden Jahres ausfällt. Unsere monatliche Saisonprognose. Aufgrund des Zwangsabstiegs in die Regionalliga Bayern mussten wir allerdings bei den möglichen Antwortkategorien ein paar Anpassungen vornehmen. Diese werden hier erläutert. Und danach folgt schon die erste Auswertung der Saisonprognose für den Monat JULI.

Neue Antwortkategorien bei der Saisonprognose

Nicht mehr die ersten drei Tabellenplätze (wie in der 3. Liga) sind in zehn Monaten für einen möglichen Aufstieg relevant, sondern nur noch der erste Rang. Aus diesem Grund haben wir dieser Platzierung eine eigene Antwortkategorie gewährt. Dass eine Meisterschaft im Mai 2027 allein aber noch nicht zur Rückkehr in die 3. Liga berechtigen wird, ist hinlänglich bekannt. Der Erste der Regionalliga Bayern spielt dann gegen den Meister aus dem Norden um den Aufstieg. Auch im Tabellenkeller läuft es in der RL ein wenig anders, als eine Liga drüber. Die letzten beiden (18. und 19.) steigen direkt in die Bayernliga ab. Die Plätze 17 und 16 bedeuten die Teilnahme an einer Relegationsrunde mit den beiden Zweitplatzierten der Bayernliga-Staffeln Süd und Nord. Dem folgend gibt es in unserer Befragung zwei weitere Antwortkategorien: Direkter Abstieg oder Relegation. Die weiteren Platzierungen, die heuer für uns möglich sind, haben wir – um weiter mit fünf Auswahlmöglichkeiten zu arbeiten – so zusammengefasst: Platz 2-8 bzw. Platz 9-15.

Über 80% rechnen mit Platz in der oberen Tabellenhälfte

Genug der methodischen Vorbemerkungen. Die aktuelle Situation ist von reichlich Unsicherheit geprägt, was eine realistische Erwartungshaltung an das Abschneiden der Löwen in der Saison 26/27 anbelangt. Noch ist ja nicht einmal final klar, mit welchem Kader 1860 überhaupt in die Saison startet, die für die Mannschaft am kommenden Woche in Schweinfurt beginnt. Beim Drittligaabsteiger, der bekanntlich am  Donnerstag im Eröffnungsspiel der Regionalliga-Saison mit 1:5 in Aubstadt unter die Räder kam. Trotz aller Unsicherheit und Unwägbarkeiten haben sich 1.570 Personen an der Befragung (die aktuell leider weiterhin nur über die Website angeboten werden kann) beteiligt und ihre Einschätzung abgegeben. Und die Löwenfans sind durchaus optimistisch. Fast jeder Dritte Teilnehmer an unserer Umfrage (31%) prognostiziert den Meistertitel für den TSV 1860 für den 22. Mai 2027. Wir hätten nichts dagegen! Dass wir zwar eine sportlich durchaus gute Saison erleben werden, am Ende aber dann doch bestenfalls Zweiter und schlechtestenfalls Achter werden, erwartet über die Hälfte der hier Befragten (52%).

Pessismisten in der Minderheit

Vom somit verbliebenen knappen Fünftel aller Umfrageteilnehmer entscheidet sich die überwiegende Mehrheit (14% aller Befragungsteilnehmer) für eine Platzierung zwischen Rang 9 und 15. Nur jeweils zwei Prozent haben aktuell schon wieder den Löwenblues und gehen vom absoluten worst-case-Szenario aus: Direkter Abstieg oder Zittern in der Relegation… Wir könnten uns was angenehmeres für die neue Spielzeit vorstellen.

Rückblick auf die letzte Saison

Lieber nicht im Zorn, aber natürlich schon ein wenig enttäuscht blickt der Anhang in weiß und blau auf die Drittligasaison 2025/26 zurück, die mit so großen Erwartungshaltungen begann, dann ein Wechselbad der Emotionen mit sich brachte, um am Ende mit der im Löwenlager schon gewohnten Ernüchterung zu enden. Diese Stimmungsschwankungen dokumentiert der Überblick über unsere monatlichen Saisonprognosen sehr gut. Wir stellen ihn hier unter dem Artikel gern noch einmal bereit. Der blaue Balken (Aufstieg) zeigt am deutlichsten, welchen extremen Schwankungen die Erwartungshaltung im Saisonverlauf ausgesetzt war. Und bevor die kritischen Fragen kommen: Im Mai haben wir – aus guten Gründen – auf die abschließende Umfrage verzichtet. Zum üblichen Erhebungszeitpunkt (kurz vor Mitte des Monats) stand die finale Platzierung der Löwen auf dem 8. Rang der 3. Liga bereits fest. Eine Umfrage zur Saisonprognose hätte da keinen Sinn mehr ergeben und wir haben Euch das deswegen erspart.

An dieser Stelle dankt die ganze Redaktion – wie immer – allen Teilnehmern an unserer monatlichen Saisonprognose! Freut Euch auf zehn weitere entsprechende Umfragen jeweils kurz nach der Monatsmitte.

 

Regionalliga-Roundup: Eltersdorf sorgt für Dante-Fehlstart

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Die Regionalliga-Bayern hat den Spielbetrieb am Donnerstagabend aufgenommen. Dabei setzte sich der TSV Aubstadt im Derby überraschend deutlich mit 5:1 gegen den FC Schweinfurt 05 durch. Sieben von acht weiteren Spielen fanden bereits am Freitagabend statt. Unter anderem sorgte Eltersdorf für einen Dante-Fehlstart als Trainer der kleinen Seitenstrassler. Das einzige Samstagsspiel bestritt die SpVgg Unterhaching und die SpVgg Greuther Fürth II und siegte dabei mit 1:0. Der Artikel wird im Anschluss aktualisiert. Wir fassen die Freitagsspiele in unserem Regionalliga-Roundup für Euch kurz zusammen. Für den TSV 1860 München wird es nach dem spielfreien Wochenende erst nächsten Samstag in Schweinfurt erstmals ernst.

Eltersdorf sorgt für Dante-Fehlstart

TSV Aubstadt – FC Schweinfurt 05 5:1 (2:0)
1:0 Sturm (28.), 2:0 Mottl (30./Eigentor), 2:1 Dellinger (52.), 3:1 Engel (72.), 4:1 Sturm (82.), 5:1 Nachkebia (87.)
Eine 1:5-Klatsche kassierten die Schnüdel als Drittliga-Absteiger beim TSV Aubstadt. Bei den Gästen stimmte im ersten Durchgang gar nichts, sodass die Schweinfurter mit dem 2:0-Pausenstand noch gut bedient waren. Nach dem Anschlusstreffer im zweiten Durchgang keimte kurz Hoffnung auf, mit dem Aubstädter 3:1 war die Messe aber gelesen und die Hausherren legten noch zwei Treffer zum 5:1-Kantersieg nach.

Seitenstraße 1b – SC Eltersdorf 0:1 (0:0)
0:1 Sommer (88.)
Der SC Eltersdorf sorgte mit einem späten Treffer für einen Dante-Fehlstart bei den kleinen Seitenstrasslern. Die Hausherren präsentierten sich vor traurigen 1.432 Zuschauern im Grünwalder Stadion ideenlos und konnten gegen tief stehende Gäste keine Torgefahr erzeugen. Im zweiten Abschnitt gab es dann einzelne Möglichkeiten für die Heimischen, ehe Eltersdorf nach einem folgenschweren Ballverlust per Konter den späten Siegtreffer markierte und die kleinen Roten wie schon in allen ihren Vorbereitungsspielen als Verlierer vom Platz gingen.

Kantersieg für Wacker Burghausen

SpVgg Ansbach – SV Wacker Burghausen 0:4 (0:2)
0:1 Leitner (27.), 0:2 Leitner (44.), 0:3 Agbeja (57.), 0:4 Gertig (90.+2)
Schlichtweg chancenlos war die SpVgg Ansbach zum Auftakt beim Heimspiel gegen den SV Wacker Burghausen. Die Gäste gingen im ersten Durchgang durch einen Leitner-Doppelpack mit 2:0 in Führung. Spätestens nach dem dritten Treffer der Burghausener war das Duell entschieden. In der Nachspielzeit legten die Gäste noch Tor Nummer vier nach und stehen damit erst einmal auf Tabellenplatz zwei hinter Aubstadt.

DJK Vilzing – 1. FC Nürnberg II 3:1 (1:1)
0:1 Hagmeyer (12.), 1:1 Goß (41.), 2:1 Ziereis (75.), 3:1 Jünger (90.+3)
Auch der amtierende Regionalliga-Meister 1. FC Nürnberg II ist mit einer Niederlage gestartet. Die kleinen Glubberer gingen in Vilzing früh in Führung, doch die Hausherren glichen kurz vor der Pause aus. Im zweiten Durchgang brachte Ex-Löwe Markus Ziereis die DJK auf Siegeskurs. Er kam in der 70. Minute aufs Feld, traf fünf Minuten später und wurde in der 80. Minute wieder ausgewechselt. Das 3:1 in der Nachspielzeit hatte nur noch statistischen Wert.

Fehlstart für ersten Heim-Gegner der Löwen

SpVgg Bayreuth – FC Augsburg II 3:0 (1:0)
1:0 Onuigwe (31.), 2:0 Doll (53.), 3:0 Shaqiri (90.+3)
Einen Fehlstart legte auch die zweite Bundesliga-Reserve hin. Der FC Augsburg II unterlag bei der SpVgg Bayreuth sang- und klanglos mit 0:3. Nach einer halben Stunde gingen die Gastgeber in Führung und legten kurz nach dem Seitenwechsel den zweiten Treffer nach. In der Nachspielzeit traf Shaqiri zum 3:0-Endstand. Neuzugang Bentley-Bexter Bahn saß bei den Gästen 90 Minuten auf der Bank. Die Augsburger sind in zwei Wochen der Gegner beim ersten Heimspiel der Löwen im Sechzger-Stadion.

Schwaben Augsburg – TSV Buchbach 1:1 (1:0)
1:0 Radoki (21.), 1:1 Bahar (52./FE)
Mit dem bislang einzigen Unentschieden des ersten Spieltags trennten sich Schwaben Augsburg und der TSV Buchbach. Die Hausherren gingen im ersten Durchgang früh in Front. Nach dem Seitenwechsel glich Bahar aus. In einer ausgeglichenen Begegnung fielen dann keine weiteren Treffer mehr.

Knappe Niederlage für Aufsteiger Landsberg

TSV Landsberg – FC Memmingen 0:1 (0:1)
0:1 Kresin (39.)
In der vergangenen Saison traf der TSV Landsberg in der Bayernliga noch auf die U21 der Münchner Löwen, heuer wird es zum Duell gegen die erste Mannschaft kommen, obwohl die kleinen Sechzger die Meisterschaft gefeiert hatten, durfte Landsberg als Zweiter aufsteigen. Der Saisonstart ging für den TSV allerdings in die Hose, im Allgäuer Derby setzte sich der FC Memmingen dank des Goldenen Treffers von Constantin Kresin mit 0:1 durch.

VfB Eichstätt – FV Illertissen 0:3 (0:1)
0:1 Schüler (4./Eigentor), 0:2 Hausmann (47.), 0:3 Hausmann (83.)
Gut aus den Startlöchern gekommen ist der FV Illertissen beim Auftaktmatch in Eichstätt. Die Gäste gingen durch ein Eigentor bereits in der Anfangsphase in Führung und legten direkt nach der Pause nach. Am Ende stand ein ungefährdeter 0:3-Auswärtssieg zu Buche.

Unterhaching siegt gegen Fürth

SpVgg Unterhaching – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (1:0)
1:0 Krupa (18.)
In einem schwachen Spiel mühte sich die SpVgg Unterhaching zum Heimspielauftakt gegen die Zweitvertretung der Kleeblätter aus Fürth zu einem knappen 1:0-Heimsieg. Der frühe Treffer von Krupa reichte den Bobfahrern am Ende, um drei Punkte einzufahren. Dies klappte, weil die Gäste rund um die Halbzeitpause einige gute Chancen liegen ließen. Zudem fanden die Fürther im zweiten Abschnitt sehr defensive Hausherren kein Mittel.

Noch ein Neuer: Deniz Haimerl unterschreibt beim TSV 1860

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Grünwalder Stadion Saison 2021/22 Faninformationen 1860

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nach Noah Klose und Michael Eberwein verkündete der TSV 1860 München nun auch die Verpflichtung von Deniz Haimerl. Der Abwehrspieler stand zuletzt beim TSV Steinbach unter Vertrag und wechselt ablösefrei an die Grünwalder Straße.

Deniz Haimerl neu beim TSV 1860

Seine fußballerische Ausbildung genoss der 23-Jährige beim FC Bayern München und der SpVgg Unterhaching, ehe er über die Zwischenstationen FC Augsburg II und Türkgücü München beim TSV Steinbach landete. Bislang absolvierte der Defensivspieler eine Partie in der 3. Liga, 68 Spiele in der Regionalliga Bayern und stand zudem neun Mal in der Regionalliga Südwest auf dem Platz.
Da sein Vertrag in Steinbach zum 30.06. auslief, wechselt Haimerl nun ablösefrei zu den Löwen, wo er mit Alper Kayabunar auf ein bekanntes Gesicht trifft.

Haimerl bereits beim BFV registiert

Auch wenn die Löwen Haimerl bislang noch nicht offiziell als Neuzugang vermeldet haben, wird er fix für Münchens große Liebe auflaufen. Dies bestätigt seine Registrierung als Spieler im offiziellen Portal des BFV, siehe Screenshot. Sein Vertrag an der Grünwalder Straße läuft von heute bis Ende der Saison 2026/27.

Heute vor 25 Jahren, Teil 2: Olympiastadion – TSV 1860 : Newcastle United

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Wie schon in Heute vor 25 Jahren, Teil 1 ausgeführt erwartete die Löwenfans am 25. Juli 2001 im Olympiastadion ein absolutes Highlight: Der TSV 1860 im UI-Cup gegen den damals aufstrebenden und gleichzeitig mit ganz viel Tradition und einem klangvollen Namen ausgestatteten Premier League-Club Newcastle United. Nominell ein echter Leckerbissen!

Das Spiel markiert in der Rückbetrachtung den Abschluss einer Serie von Europapokalspielen in den späten 1990er-Jahren gegen Vereine wie Rapid Wien, Leeds United oder den AC Parma. Es war gleichzeitig das letzte internationale Pflichtspiel der Löwen im Olympiastadion bis heute. Ein Jahr später kam es auf Giesings Höhen noch zu einem Duell mit dem FK Bate Borisov, der damals aber noch weit weg von heutigen Champions League-Ehren war.

Angesichts der genannten Fakten mutet die Anzahl der Zuschauer, die sich an jenem warmen, aber nicht zu heißen Mittwochabend anstatt in den Biergarten in den Olympiapark aufmachten, enttäuschend: Nur 15.000 Unverbesserliche verloren sich im weiten Rund und bekamen als Belohnung eine über weite Strecken enttäuschende Löwenvorstellung dargeboten: Nach einer knappen Stunde lag die Elf von Werner Lorant, der übrigens keine drei Monate länger Trainer bei 1860 bleiben sollte, mit 0:2 zurück. Selbst die Aufholjagd durch Tore von Paul Agostino und Filip Tapalovic innerhalb von zehn Minuten half nichts: Sieben Minuten vor dem Abpfiff erzielten die Nord-Engländer das verdiente 2:3, was ihnen eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 1. August im legendären St. James Park verschaffte. Dort unterlag 1860 dann übrigens trotz des Ausgleichs durch Markus Schroth kurz vor der Pause mit 1:3 und schied aus dem UI-Cup aus.

Mit dem zeitlichen Abstand von fast zwei Dekaden ist mir persönlich dieser Abend, den ich mit einigen Freunden auf der Gegentribüne im gähnend leeren Olympiastadion verbrachte, leider nicht als rauschende, tragische Europapokalnacht in Erinnerung, wie beispielsweise das Duell mit Rapid Wien vier Jahre zuvor, sondern – trotz der fünf Tore und des durchaus spannenden Spielverlaufs – als triste, graue Veranstaltung, die man in einer normalen (damals) Uni-Woche kurz vor den Semesterferien eben noch mitnahm. Den Abend hätte man aber genauso gut in einem der oben schon angesprochenen Biergarten verbringen können. Weniger Gaudi hätte man da sicher auch nicht gehabt – aber dafür Bier aus Krügen statt aus Bechern.

Insgesamt war die Zeit kurz nach der Jahrtausendwende geprägt von sich immer weiter zuspitzenden vereinspolitischen Konflikten zwischen weiten Teilen der Fanszene und dem allmächtigen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser, vom bevorstehenden Bürgerbegehren zum Bau einer neuen Fußballarena vor den nördlichen Toren der Stadt und von einer Vorahnung, dass die sportlich fetten Jahre zu Ende gehen würden. Und vielleicht gerade deshalb bleibt der 25. Juli 2001 auch den Löwenfans, die nicht – wie der Vorredner Stefan Kranzberg – zu den Amateuren nach Giesing, sondern ins Olympiastadion gingen, in bleibender Erinnerung: Als kleine Abschiedsveranstaltung einer sportlich großen Zeit.