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Gegnervorstellung 26/27: Spielvereinigung Greuther Fürth e.V. II

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Karte Fürth

Endlich der erste Heimsieg, ein guter Anfang für die nächste englische Woche. Am heutigen Dienstag ist Liga angesagt und nicht Pokal, es geht im ersten Teil unseres kleinen Frankenderbys gegen die Amateure des Kleeblatts aus der Westvorstadt, der Spielvereinigung Greuther Fürth e.V. !

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Besonders gut stehen die jungen Vorstädter bist jetzt nicht da. Sechs Punkte aus sieben Spielen – eine Bilanz von 2-0-5 – reichen gerade mal zu Platz 17. Bei einer Tordifferenz von 9:12 ist man auf keiner Seite des Spielfeldes besonders stark, aber auch nicht unterirdisch schlecht. Dafür befindet sich das kleine Kleeblatt etwas im Aufwind, konnte das letzte Spiel gegen die kleinen Datschis mit 3:0 in Augsburg gewinnen. Wahrscheinlich das Spiel mit dem geringsten Zuschauerinteresse in der ganzen Liga (185 Zusehende). Der andere Sieg in dieser Spielzeit gelang gegen den Aufsteiger aus Landsberg. Interessanterweise beides Mannschaften gegen welche die Löwen nicht siegen konnten. Aus diesem Grund wiederhole ich mein Mantra für diese Spielzeit: Es gibt keine Kleinen in der Regionalliga!

Kader & Transfers

Spieler aus dieser Mannschaft kennen wahrscheinlich nicht einmal die meisten Fans der Westvorstadt. So wurde wie gewohnt fast der gesamte Kader vor Saisonbeginn ausgetauscht. 19 Zugänge stehen 15 Abgängen gegenüber. Von den neuen Spielern stammen die allermeisten aus der eigenen U19. Einziger Spieler älter als 22 Jahre ist Innenverteidiger Yannick Scholz (30). Letztes Jahr hatte man mit Daniel Adlung (38) noch einen weiteren Leithammel, der nun aber auf die Trainerbank gewechselt ist. Neu ist auch Trainer Julian Kolbeck (32). Der A-Lizenz-Inhaber verantwortete in der vergangenen Spielzeit die Fürther U19. Davor war er in Ingolstadt und Bayreuth in verschiedenen Positionen tätig.

Vereinsgeschichte

Die Geschichte des Gesamtvereins hebe ich mir wie immer für das nächste Aufeinandertreffen mit der Kampfmannschaft auf. Wikipedia hat zur Zweitvertretung folgendes zu melden:

“Die zweite Mannschaft der SpVgg Fürth startete in der Saison 1952/53 in der untersten Spielklasse B-Klasse. 1957/58 gelang der Aufstieg in die drittklassige 1. Amateurliga Bayern Nord. Nach zwei Jahren rutschte die SpVgg wieder in die Viertklassigkeit ab. Weitere drei Jahre später musste sie sogar den Abstieg in die fünftklassige Bezirksliga Süd hinnehmen. In den folgenden Jahren pendelte sie immer zwischen der fünften und der siebten Spielklasse. Mit dem Anschluss des TSV Vestenbergsgreuth und der folgenden Umbenennung zu Greuther Fürth in der Saison 1996/97 folgten Jahre des Aufschwungs. Die folgenden fünf Spielzeiten konnten auf einem Top 3 Platz beendet werden. In der Saison 2000/01 folgte dann der Aufstieg.

Seitdem spielt die zweite Mannschaft stets in der vierten Liga. Im selben Jahr gelang der Mannschaft der Gewinn des Mittelfränkischen Pokals. In der Saison 2016/17 erreichte die Mannschaft unter Trainer Thomas Kleine nur den 16. Platz und musste in die Relegation gegen den FC Pipinsried und Viktoria Aschaffenburg. Mit dem zur Relegation neu eingesetzten Trainer Timo Rost gelang der SpVgg der Klassenerhalt. Die aufgrund der Covid-19-Pandemie abgebrochene Saison 2019–21 beendete die SpVgg Greuther Fürth nach Anwendung der Quotientenregel auf dem 8. Tabellenplatz. Auch die nächsten Saisons spielte das kleine Kleeblatt größtenteils im Tabellenmittelfeld der Regionalliga Bayern, bevor es in der Saison 2025/2026 sogar den dritten Platz erreichen konnte.”

Verein

Der Verein vereint 5.000 Mitglieder unter dem weiß-grünen Kleeblatt. Mittlerweile ist die Fußballabteilung des 1903 gegründeten Klubs in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, die aber keinen externen Gesellschafter hat. Weitere Abteilungen sind die Fanabteilung, Handball, Hockey, Schwimmen, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Das Stadion

Heute spielen wir im Fürther Stadion, dem Sportpark Ronhof. Der hat insgesamt

Eigentlich spielt die zweite Mannschaft aber auf dem Konrad-Ammon-Platz im Sportzentrum – Fürth/Mittelfranken-Burgfarrnbach. Auf diesem Platz mit einer Kapazität von rund 3.000 Besuchern ist ursprünglich der TSV 1895 Burgfarrnbach in der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe 2 beheimatet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Aufgrund der Fusion mit Tuspo Fürth, dem früheren TSV 1895 Fürth, im Jahr 2003 kann die Spielvereinigung als einziger Fußballverein in Deutschland nicht nur Meistertitel unter dem Dachverband des DFB aufweisen, sondern auch die deutsche Fußballmeisterschaft 1920 des Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB).
  • Erster Name des Stadions war Sportplatz am Ronhofer Weg gegenüber dem Zentral-Friedhof, danach hieß es auch noch Trolli Arena und Playmobil-Stadion.
  • Das Fürther Stadttheater hat große Ähnlichkeiten mit dem von den gleichen Architekten errichteten Stadttheater der ukrainischen Stadt Czernowitz.

Der 9. Spieltag im Überblick

Dienstag 17:30 Uhr Nürnberg II – Schwaben Augsburg
18:30 Uhr Seitenstraße 1b – Augsburg II
18:30 Uhr Vilzing – Ansbach
19:00 Uhr Bayreuth – Aubstadt
19:00 Uhr Fürth II – TSV 1860 München 
14:00 Uhr Schweinfurt – Illertissen
14:00 Uhr Eltersdorf – Eichstätt
14:00 Uhr Memmingen – Burghausen
Di, 29.09. 19:00 Uhr Haching – Buchbach
Spielfrei Landsberg

 

15.09.1991: TSV 1860 schlägt FC Homburg vor 25.000 Zuschauern

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1860 Grünwalder Stadion

Auch wenn am Ende der Saison 1991/92 der bittere Abstieg in die Bayernliga zu beklagen war, so gab es in der Spielzeit doch auch einige Highlights zu feiern. Am 15.09.1991 besiegte der TSV 1860 an der Grünwalder Straße beispielsweise den FC Homburg mit 3:0. 25.000 Zuschauer im Sechzgerstadion waren hellauf begeistert von ihren Löwen.

TSV 1860 lässt Homburg keine Chance

Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga Süd lief es rund für die Löwen. Bereits in der 11. Minute brachte der dänische Nationalstürmer Frank Pingel Münchens große Liebe in Führung. Thomas Motzke erhöhte in der 39. Minute auf 2:0 für den TSV 1860 und nur eine Minute später war der FC Homburg nur noch zu zehnt auf dem Platz, da Bernd Dudek mit Rot unter die Dusche musste.

Die numerische Überlegenheit nutzten die Löwen noch vor der Pause. Paul Koutsoliakos entschied die Partie in der 45. Minute mit dem 3:0 quasi schon vor dem Seitenwechsel. Danach ließen es die Herren in weiß und blau eher ruhig angehen, aber wer wollte es ihnen verdenken?

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg schickte gegen FC Homburg folgende Mannschaft des TSV 1860 aufs Feld.

Berg – Maurer, Hainer, Miller – Hecht, Motzke (83. Windsperger), Störzenhofecker, Zeiler, Kneißl – Koutsoliakos, Pingel (78. Schmid)

Tore:
1:0 Pingel (11.), 2:0 Motzke (39.), 3:0 Koutsoliakos (45.)

Faninformationen SpVgg Fürth II – TSV 1860 München

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faninformationen

Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Fürth live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen SpVgg Fürth II – TSV 1860 München

Tickets

Online ist der Gästeblock restlos ausverkauft. Vor Ort wird es eine Tageskasse geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Laubenweg 60, 90765 Fürth

Für Busse steht direkt vor dem Gästeeingang ein Parkplatz zur Verfügung. Der Weg dorthin ist ab der Abfahrt Fürth-Poppenreuth der A73 ausgeschildert. Die Parkgebühr beträgt 20€. Es ist nur Barzahlung möglich.

Parkplätze für Autos hinter dem Busparkplatz zur Verfügung. Die Anfahrt ist gleich zur Anfahrt für Busse. Die Parkgebühr für PKW’s beträgt 6€.

Zugfahrer*innen können von Fürth HBF aus die Buslinien 173, 174 oder 177 bis zur Haltestelle “Friedhof” nehmen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Der Einlass öffnet um 17:30 Uhr.

Taschen bis zur Größe DIN A4 sind im Stadion erlaubt. Größeres Gepäck kann gegen eine Gebühr von 2€ abgegeben werden. Die Abgabestelle befindet sich im Container zwischen den beiden Gästeeinlässen.

An sämtlichen Kiosken im Stadion kann sowohl bar als auch mit Karte bezahlt werden.

Ansprechpartner vor Ort

Fanbetreuung:

Jamie Jesse: +49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 152 0530 9989

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen der SpVgg Fürth und dem TSV 1860 München wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist in Fürth natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

SpVgg Greuther Fürth II – TSV 1860: Ergebnistipp Miran Qela

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Miran Qela

Ende letzter Woche unterschrieb Ex-Löwe Miran Qela einen Vertrag beim KF Llapi, heute tippt der kosovarische U21-Nationaltorwart das Ergebnis der Parte zwischen der SpVgg Greuther Fürth II und dem TSV 1860 München.

Miran Qela tippt auf Auswärtssieg

Auch wenn seine Zeit bei den Löwen mit Ablauf des Vertrages im Sommer endete, bestehen natürlich weiterhin Kontakte zu ehemaligen Mitspielern. Für das Auswärtsspiel in Mittelfranken ist der 19-Jährige optimistisch:

“Ich sag, es wird ein 3:1 für 1860. Lance macht eins, Niederlechner wird eins machen und der Otti!”

Nach dem Heimsieg gegen Schwaben Augsburg wäre das natürlich die perfekte Fortsetzung der englischen Woche.

Derbyheld in letzter Minute

Im Sommer 2022 war der gebürtige Fürstenfeldbrucker vom FC Ingolstadt 04 an die Grünwalder Straße gewechselt und hatte die weiteren Jugendmannschaften der Löwen durchlaufen. Besondere Aufmerksamkeit zog der kosovarische Juniorennationalspieler durch sein Tor im Derby gegen den FC Bayern auf sich, mit dem er dem TSV 1860 in letzter Sekunde einen Punkt bescherte.

Nach 13 Einsätzen für die U17, 29 Spielen für die U19 und fünf Partien für die U21 des TSV 1860 verließ Qela nun Münchens große Liebe und wechselte ablösefrei in den Kosovo. Bei den Profis der Löwen hat Miran Qela den Durchbruch nicht geschafft, zumal er zu Beginn der letzten Saison verletzungsbedingt ausgefallen und Paul Bachmann an ihm vorbeigezogen war. Somit blieb es bei lediglich einer Kadernominierung beim Pokalspiel in Illertissen.

Sechzig um Sieben: Heute auswärts in Fürth

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Der TSV 1860 München steckt mitten in der nächsten englischen Woche. Die Löwen müssen nach dem ersten Heimsieg der Saison heute Abend schon wieder auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth II antreten.

1860 heute auswärts bei SpVgg Greuther Fürth II

Um 18:60h ist heute Abend Kick-Off im altehrwürdigen Ronhof zu Fürth. Ob die Löwen auch auswärts in Fürth punkten können, könnt Ihr ab dem späten Nachmittag bei uns im Liveticker verfolgen. Trainer Alper Kayabunar hofft auf einige Rückkehrer für seinen Kader. Explizit könnte Damjan Dordan in den Kader zurückkehren, während es bei Noah Klose leider noch ein Bisserl dauern, wie der Löwencoach gestern auf der PK verkündete. Kayabunar kann den heutigen Gegner schwer einschätzen, möchte aber zeigen, dass sein Team “eine Herrenmannschaft” ist und den Schwung aus dem Heimsieg gegen Schwaben Augsburg mitnehmen kann. Schiri wird heute Abend Maximilian Riedel sein, der 1860 bisher noch nie gepfiffen hat. Wie die sechzger.de-Redakteure die Löwen auf den Platz schicken würden, findet Ihr wie immer in den Wunschaufstellungen.

Zwei Löwenspiele verlegt

Die Terminierung in der dritten Liga war schon ziemlich ungünstig für uns Fans. In der Regionalliga wurde zwar ein kompletter Spielplan bis zur Winterpause veröffentlicht, der den Fans vermeintliche Planungssicherheit gab. Nun aber stellt sich heraus, dass ständig Spiele verlegt werden und darüber nicht mal explizit informiert wird. So auch das Spiel gegen Rot II und die Pokalrevanche gegen Buchbach. Zückt Eure Kalender und tragt Euch folgende neue Termine ein:

  • 18.10. TSV 1860 – Seitenstraße II (statt 17.10)
  • 30.10. TSV 1860 – TSV Buchbach (statt 31.10.)

U19 verliert Derby

Die U19 des TSV 1860 München verlor das Nachwuchs-Derby gegen die Vertretung der Seitenstraße vor 600 Zuschauern mit 1:3. 1860 konnte das Spiel lange offen halten, erst ein später Elfmeter für die Gäste sorgte für die Entscheidung.

U15-Löwinnen bei Turnier in Tschechien

Ein zweitägiges Trainingslager in Tschechien verbanden die U15-Löwinnen mit der Teilnahme am hochkarätig besetzten Pelimatkat Cup in Pisek. Sportlich gab es für unsere Mädels leider nichts zu holen, da die Konkurrenz einfach zu stark war. So war ein Großteil der Spielerinnen der tschechischen und slowakischen Nationalmannschaften und zum Beispiel der finnische U15-Meister am Start. Gegen diesen – nämlich PKKU – verloren die Löwinnen auch das Spiel um Platz 9 und beendeten das Turnier auf Platz 10.

Senioren B besiegen NK Hajduk

In ungewohntem Outfit gelang der Ü40 der Löwen gestern ein Heimsieg: Da Gegner NK Hajduk keine Ersatztrikots dabei hatte, liefen die Senioren B des TSV 1860 in pinken Leibchen auf und besiegten die Gäste mit 4:2. Die Highlights seht Ihr hier:

News aus der Regionalliga

Tobias Horn zum SV Erlbach

Transfercoup für den SV Erlbach. Der aktuelle Tabellenvierte konnte Tobias Horn vom rumänischen Pokalsieger Universitatea Cluj verpflichten. Allerdings kam Horn dort nicht zum Einsatz und wurde an Sanatatea Cluj in die dritte rumänische Liga verliehen. Dort verpasste er knapp den Aufstieg und kehrt nach einem Jahr in Rumänien nach Deutschland zurück.

9. Spieltag der Regionalliga Bayern

Neben dem Auftritt der Löwen in Fürth stehen sieben weitere Spiele in der Regionalliga Bayern auf dem Programm:

Nürnberg II – Schwaben Augsburg

Seitenstraße II – Augsburg II

Vilzing – Ansbach

Bayreuth – Aubstadt

Schweinfurt – Illertissen

Eltersdorf – Eichstätt

Die Elf mit dem Bob im Wappen empfängt Buchbach erst am 29.09.

Damit geht Ihr gut informiert in diesen Spieltag. Wir wünschen allen Löwenfans, die 1860 auswärts nach Fürth begleiten eine gute und sichere Anreise. Das Spiel gibt’s wie gesagt ab heute Nachmittag bei uns im Ticker!

 

Heimspiele des TSV 1860 gegen FC Bayern II & TSV Buchbach verlegt

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grünwalder stadion westkurve 1860

Obacht, Löwenfans! Der BFV hat die Heimspiele des TSV 1860 München gegen den FC Bayern II und den TSV Buchbach verlegt, wie ein Blick auf die Homepage des Verbandes verrät.

Zwei Heimspiele des TSV 1860 verlegt

So empfangen die Löwen den Nachwuchs aus der Seitenstraße nunmehr am Sonntag, den 18.10. im Sechzgerstadion, da tags zuvor im Naherholungsgebiet am Müllberg gegen den ebenso sympathischen Leipziger Ableger eines Getränkeherstellers aus Fuschl gekickt wird.

Die Revanche für die Pleite im Toto Pokal gegen den TSV Buchbach ist nun für Freitag, den 30.10. terminiert. Die Partie im Grünwalder Stadion wird um 19 Uhr angepfiffen.

Der Mann an der Pfeife (in Fürth): Maximilian Riedel

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An dieser Stelle stellen wir unseren geneigten Leser*innen den Schiedsrichter des nächsten Spiels unserer Löwen ein wenig näher vor. Und natürlich die dem Mann (oder der Frau) an der Pfeife zur Seite gestellten Helfer an den Seitenlinien und neben dem Spielfeld. Heute geht es hier – in erster Linie – um Maximilian Riedel aus Horgau im Landkreis Augsburg, der am Dienstag Abend (18.60 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) das Spiel des TSV 1860 bei Greuther Fürth II pfeifen wird.

Erfahrener Mann in der Regionalliga

Mit 223 Spielen im ambitionierten Amateurfußball (also zwischen Landes- und Regionalliga) verfügt der 31jährige Riedel über reichlich Erfahrung als Hauptschiedsrichter. Die wird bei einem Duell zwischen der Zweitvertretung eine Profiklubs und einem regulären Herrenteam mit durchaus klangvollem Vereinsnamen auch benötigt. Wir erinnern uns zu gut an z.B. das Heimspiel gegen die VfB-Bubis anfangs der vergangenen Saison, als die Gäste – 1:0 in Führung – jedesmal, wenn sie von den Löwenspielern nur schief angeschaut wurden, schon am Boden lagen und den toten Schwan gaben. Da hätte man als Regelhüter durchaus mal Gelb zeigen können.

Verwarnungsbilanz von Riedel

Die Vewarnungsbilanz von Riedel spricht dafür, dass dies bei ihm morgen Abend im Ronhof auch passieren könnte. Er ist ein eher strenger Referee: Mit fünf Gelben Karten pro Spiel bewegt er sich deutlich über dem Schnitt, ebenso mit den von ihm gezeigten Ampelkarten, die er in jedem siebten Spiel zückt. Bei den glatt Roten Tickets finden wir den bayerischen Schwaben – mit einer in jedem zehnten Spiel – im Durchschnitt der Zunft. Die 84 verhängten Elfmeter bedeuten einen in mehr als jedem dritten Spiel. Ein Wert leicht über dem Mittelwert für Strafstöße. Mit seinem – wie die Augsburger Allgemeine es in einem Artikel Ende Dezember letzten Jahres formulierte – “kometenhaften Aufstieg über die Bezirks- und Landesliga in die Regionalliga” hat dies eher nichts zu tun.

Noch nie die Löwen gewunken oder gepfiffen

Seinen ersten von bis heute 62 Einsätzen in der Regionalliga Bayern absolvierte Maximilian Riedel am 23. Juli 2019 bei einem 1:3 des SV Heimstetten gegen die Zweitvertretung von Greuther Fürth. Jene Fürther, mit denen er es auch morgen Abend zu tun haben wird. Seine Bilanz mit diesen ist übrigens ausgeglichen: In sieben Spielen unter Riedel gab es drei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen für das Kleeblatt. Eine Historie mit den Löwen ist für ihn als Hauptschiedsrichter nicht vorhanden. Und überraschenderweise auch nicht als Linienrichter, obwohl er seit 2019 in bereits 49 Spielen in der 3. Liga das Fähnchen schwenkte. Dabei begenete er durchaus anderen bayerischen Teams, wie dem FC Ingolstadt (5x), der  SpVgg Unterhaching (2x) oder den kleinen Roten (2x), den Würzburger Kickers und Türkgücü München. Aber eben nie den Löwen.

Bilder von den Amas

So müssen wir für das Titelbild über diesem Beitrag auf ein Foto von einem Spiel der Amas des TSV 1860 zurückgreifen. Solche hat Maximilan Riedel nämlich schon sechsmal gepfiffen (mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen aus Löwensicht). Zuletzt war dies Ende März diesen Jahres auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße der Fall. Beim 5:0-Sieg gegen Deisenhofen. Und beim offiziellen Bayernliga Süd-Eröffnungsspiel im Juli 2025 in Kottern (4:1 für die kleinen Löwen) war Riedel – gar nicht weit von seiner Heimat entfernt – ebenfalls dabei.

Die Linienrichter in Fürth

Unterstützt wird der Hauptschiedsrichter in Fürth an den Seitenlinien von Michael Krug (34) aus Versbach, einem seit 1978 eingemeindeten Stadtbezirk von Würzburg, der unseren Informationen zufolge aber inzwischen in München lebt und für den TSV Grünwald pfeift. Der andere Aisstent morgen Abend heißt Maximilian Kropefl, ist 24 und kommt aus Fürth.

Michael Krug

Mit dem sehr bekannten, heute 70jährigen Ex-Schiedsrichter Hellmut Krug aus Gelsenkirchen, der bis 2003 genau 240 Bundesligaspiele pfiff (24 Mal die Löwen), ist der hier besprochene Krug weder verwandt noch verschwägert. Und dessen Erfahrungen als Schiri beschränken sich auf die Bayernliga Süd als höchste Klasse, wo er in der Saison 23/24 auch zweimal die Amas der Löwen gepfiffen hat, die unter seiner Leitung jeweils siegen konnten. Als Linienrichter stehen bei ihm 47 Spiele seit Sommer 2015 in der Regionalliga Bayern in der Vita. In der Saison 17/18, in der die Löwen ja schon einmal Dank Hasan Ismaik der RL angehörten, wirkte er zwar bei zehn Spielen als Assistent mit – jedoch bei keinem Spiel von Münchens Großer Liebe.

Maximilian Kroepfl

Der junge Kroepfl pfeift offiziell für den ASV Fürth. Ob es zwischen diesem Kleinverein und der örtlichen SpVgg eine Rivalität oder eher Sympathie gibt, ist uns leider nicht bekannt, sollte aber für die Tätigkeit von Kroepfl als Referee im Ronhof morgen Abend sowieso keine Rolle spielen! Und nachdem der oben beschriebene Krug in München lebt, ist Kroepfl als Fürther quasi der Ausgleich. Als Schiedrichter ist die Landesliga-Ebene die höchste Liga, die der bislang gepfiffen hat. Als Assisten ist er seit knapp drei Jahren in der Regionalliga Bayern aktiv. Logischerweise ohne Kontakt zu 1860 München.

Vierter Offizieller

Jürgen Lehmann heißt schließlich der Abgesandte des Bayerischen Fußballverbands für das Spiel von Fürth II gegen Sechzig. Er kommt aus dem Fichtelgebirge und ist 54 Jahre alt. Mehr ist über Lehmann leider nicht herauszubekommen. Einsätze als Schiri oder Assistent im höherklassigen Fußball sind keine verzeichnet. Dafür die Information, dass er schon seit einigen Jahren zur Riege der Spiel- und Medienbeauftragten des BFV in der Regionalliga Bayern gehört. Wenn das nichts ist…

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Titelbild: 27. März 2026. Bei 5:0 der Amas gegen Deisenhofen verfolgt Schiedsrichter Maximilian Riedel eine Strafraumszene.

Löwenrunde vor Fürth: “… zeigen, dass wir eine Herren-Mannschaft sind”

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Nach dem 3:0-Heimsieg gegen den TSV Schwaben Augsburg sind die Löwen bereits am morgigen Dienstag um 18:60 Uhr erneut gefordert. Sie sind in der Regionalliga Bayern bei der U23 der SpVgg Greuther Fürth zu Gast und wollen dort den nächsten Dreier einfahren. Personell sieht es gut aus im Lager der Sechzger, es gibt sogar den einen oder anderen Rückkehrer, der es in den Kader schaffen könnte. Bei der Löwenrunde am Montagnachmittag sagte Trainer Alper Kayabunar über das Spiel in Fürth: “Wir wollen zeigen, dass wir eine Herren-Mannschaft sind.”

Die personelle Lage bei den Löwen

Am Samstag bekamen einige Spieler aus dem Kader des Regionalliga-Teams in Kirchanschöring Spielzeit bei den Amas. Unter anderem gab dabei Damjan Dordan sein Comeback. Auf Nachfrage von sechzger.de, ob eine Rückkehr in den Kader schon in Fürth denkbar sei, sagte der Sechzger-Coach: “Er hat in der U21 ein sehr gutes Spiel gemacht, mit und gegen den Ball. Wir bewerten das noch einmal nach dem Training. Aber er ist auf jeden Fall eine Option für die Spiele gegen Fürth und Nürnberg”. Noah Klose habe zuletzt schon Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Es werde aber noch “ein bisschen dauern”, bis er auch wieder in den Spielen der Löwen zum Einsatz kommen kann. Ansonsten sind die Sechzger in Fürth komplett, es gibt keine angeschlagenen Spieler – jedenfalls war das die Lage vor dem Abschlusstraining am Montagnachmittag.

Kayabunar beobachtet Amas und U19

Auf Nachfrage von sechzger.de berichtete der Löwen-Trainer von seinen Erkenntnissen, die er am vergangenen Wochenende bei den beiden Spielen der U21 und U19 gewonnen hatte, die er beide vor Ort verfolgt hatte. “Es ist sehr wichtig, sich solche Spiele anzuschauen. Gerade da in der U21 einige Spieler dabei waren, die zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen haben, oder aus einer Verletzung zurückgekommen sind. Diese haben einen guten Eindruck hinterlassen. Es ist wichtig, als Trainer diese Spiele selbst zu sehen, um sich einen Eindruck zu machen, auch bei der U19, um den Spielern die Gelegenheit zu geben, sich zu zeigen”, sagte Kayabunar weiter. Dennoch sei es momentan aufgrund der engen Taktung des Spielplans aktuell nicht einfach, junge Spieler hochzuziehen, doch Besserung in Form eines lockereren Spielplans sei nach der aktuellen englischen Woche in Sicht.

Rätselraten um das Auswärtstrikot

Nicht aufklären konnten wir die Frage, ob die Löwen morgen Abend erstmals in den neuen Auswärtstrikots auflaufen werden. “Der Steges [Anm.d.Red.: Zeugwart] bereitet immer alles sehr gewissenhaft vor. Wir lassen und selbst überraschen”, antwortete Kayabunar auf die Nachfrage, in welchen Leiberln seine Truppe im Ronhof gegen die meist weißgewandeten Hausherren tragen wird.

Das erwartet die Löwen in Fürth

Die Fürther Zweitvertretung setzte sich am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg II mit 3:0 durch. Leicht wird es also nicht für die Sechzger am Dienstagabend im Fürther Ronhof. “Ich kenne die U-Teams aus meiner Erfahrung. Sie sind technisch sehr gut und sehr fit, da sie auch unter Profi-Bedingungen trainieren können. Wir stellen uns darauf ein, dass sie schnell im Umschaltspiel sind, vergleichbar mit Augsburg, gegen die wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Wir wollen körperlich dagegenhalten und zeigen, dass wir eine Herren-Mannschaft sind”, erläuterte der Chefanweiser von Münchens großer Liebe.

Die Trainer-Meinung zu U21-Teams

Generell erachtet es Alper Kayabunar für U21-Teams als sinnvoll, im Herren-Spielbetrieb anzutreten. “Das tut den jungen Spielern sehr gut. Man sieht bei unseren Spielern, wie gut sie sich in dem Jahr in der Bayernliga entwickelt haben. Es tut den Jungs gut, wenn man gegen erfahrene und abgezockte Gegenspieler spielt”, erklärte Kayabunar. Umso schwerer ist die Vorbereitung auf Spiele gegen Zweitvertretungen: “Man weiß nicht, was genau auf einen zukommt, gerade bei den Spielen unter der Woche. Wir schauen auf uns selber und wollen den Schwung aus dem Spiel gegen Schwaben Augsburg mitnehmen”, sagte er weiter.

So kommt man an Tickets

Das Spiel wird nicht auf dem Trainingsgelände ausgetragen, sondern im “großen” Fürther Stadion, dem sogenannten Ronhof, der normalerweise 18.000 Zuschauern Platz bietet, aber aktuell umgebaut wird. Gut 2.500 Tickets wurden bereits an Löwenfans abgesetzt, zudem dürften sich zahlreiche befreundete Anhänger des FCN mit Karten eingedeckt haben. Es ist also eine mittlere vierstellige Zahl an Zuschauern zu erwarten. Ob und wie man noch in Tickets kommt, wollen die Löwen-Verantwortlichen noch recherchieren und dann berichten. Für alle die nicht mit dabei sein können berichten wir ab dem Nachmittag natürlich wieder bei uns im Live-Ticker.

Löwinnen U15 sammelt bei Turnier in Tschechien wertvolle Erfahrungen

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löwinnen u15 pelimatkat cup slavia prag

Sportlich gab es für die U15 der Löwinnen beim stark besetzten Pelimatkat Club in Pisek (Tschechien) wenig zu holen. Dafür sammelten die Mädels jedoch reichlich Erfahrung, die ihnen bei den bevorstehenden Aufgaben im Ligabetrieb zugute kommen werden.

Löwinnen U15 bei Turnier in Tschechien im Einsatz

Nach einem zweitägigen Trainingslager traten die U15 Löwinnen beim Pelimatkat Cup in Pisek an und trafen dort auf namhafte Konkurrenz. Dass fast sämtliche Nationalspielerinnen Tschechiens und der Slowakei dieses Jahrgangs beim Turnier auf dem Platz standen, unterstreicht das hohe Niveau der Veranstaltung.

Zum Auftakt traf der TSV 1860 direkt auf Viktoria Pilsen und musste sich den Tschechinnen durch ein spätes Gegentor unglücklich mit 0:1 geschlagen geben. Im zweiten Gruppenspiel setzte es gegen den FC Flora Tallinn ein 1:5, das Betreuer Franz Leuthner wie folgt kommentierte:

“Das war Mädchen-Fußball gegen Frauen-Fußball! Die waren schneller, härter, cleverer und vor allem eingespielt seit dem jüngsten Alter. Eine Lehrstunde, die uns für die kommende Saison weiterbringt.”

Die U15 Löwinnen in der 3. Liga Tschechiens

Platz 10 beim Pelimatkat Cup in Pisek

Nachdem die Löwinnen abends noch das tschechische Drittligaspiel zwischen FC Pisek und SK Ceske Budejovice besucht hatten, ging es am Samstag weiter mit dem Turnier. Gegen Spartak Trnava (Slowakei) musste sich Münchens große Liebe trotz starkem Kampf mit 0:3 geschlagen geben, ehe es auch gegen Slavia Prag eine 0:4-Niederlage setzte.

Im Spiel um Platz 9 wartete schließlich der finnische U15-Meister PKKU auf den TSV 1860 München. Auch diesmal gaben die Mädels ihr Bestes, hatten aber Pech mit einigen Schiedsrichterentscheidungen und verloren etwas unglücklich mit 0:1.

Obwohl es sportlich also nicht so gut lief, konnten die Junglöwinnen gegen starke Konkurrenz wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie in der bevorstehenden Saison einsetzen können. Bereits am kommenden Wochenende startet die U15 des TSV 1860 gegen den FC Stern München in die neue Spielzeit.

U19 unterliegt unglücklich im Derby

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Manuel Curic U19 TSV 1860

Das hätte nicht sein müssen! Das 1:3 der U19 des TSV 1860 gegen den Nachwuchs aus der Seitenstraße wird als eher unglückliche Derby-Niederlage in die Annalen eingehen. Mit etwas mehr Abschlussglück wäre für wirklich tapfer kämpfende Löwen sicher ein Punkt gegen die Bayern-Bubis drin gewesen, die ihren Verein mal wieder erwartungsgemäß würdig präsentierten: Überheblich und extrem unsympathisch, aber eben leider auch ziemlich abgeklärt eine Führung verwaltend und damit nach neunzig Minuten sportlich erfolgreich. Eben ganz im Sinne der DNA dieses Vereins.

600 Besucher beim A-Jugend-Klassiker

Rund 600 Besucher lockte der A-Jugend-Klassiker, bei dem sich die beiden Vereine auch in den schwierigsten Phasen der Löwen-Historie traditionell noch einigermaßen auf Augenhöhe begegnen, am Sonntag Vormittag um 11 Uhr auf das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Ohne das vorabendliche Ois Giasing Festival  wären es vielleicht noch ein paar mehr geworden, wobei sich der eine oder andere Löwe durchaus gezeichnet vom samtäglichen Feiern im Viertel am Fünferplatz zeigte.

Zu wenig Konsequenz der Löwen vor dem Tor der Roten

Anders als diese Zuschauer legten die Akteure gleich richtig los und erspielten sich erste Torchancen, die allerdings noch nicht den Weg ins Ziel fanden. In der ersten halbe Stunde sah man dann etwas mehr Ballbesitz bei den Roten, allerdings auch immer wieder Konter für die Löwen – vor allem über deren rechte Außenbahn – die allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt wurden und insofern nicht zum Torerfolg führten. Diesen bejubelten dagegen die Roten nach 19 Minuten, als Wisdom Imade wiederum einen Konter aus halblinker Position mit rechts aus etwa 13 Metern eiskalt abschloss. Die Junglöwen zeigten sich vom Gegentreffer nicht geschockt, konnten aber die Ungenauigkeiten bei ihren Angriffen nicht abstellen, sodass ihnen erstmal kein Tor gelingen wollte.

0:2 – inklusive provokativem Jubel

Auf der anderen Seite schlugen wiederum die Gäste vor dem Halbzeitpfiff eiskalt zu. Nach einem umstrittenen Freistoß im linken Halbfeld, der für erste Debatten zwischen Aktiven und dem insgesamt mit diesem Derby etwas überforderten Schiedsrichter führte, chippte der Schütze den Ball in den Strafraum, wo Osmani ihn nur leicht berührte und den Löwentorwart Scholl so irritierte, dass dieser den Ball nur noch in die eigenen Maschen abwehren konnte. Eine kalte Dusche. Warum die Akteure in rot nicht – wie z.B. beim 1:0 – ihren inszenierten Jubel vor ihrem mitgebrachten Fotografen zelebrierten, sondern das Eck, in dem sich am Fünferplatz stets die engagierten Löwenfans versammeln, jubelnd provozieren mussten, bleibt ihr Geheimnis. Ein paar deutliche Worte an die Bayernbubis von den Rängen waren die logische und richtige Antwort.

Anschluss durch Curic

Nach der Pause kehrten die Junglöwen engagiert und voller Tatendrang auf’s Feld zurück und nahmen nun immer mehr das Heft des Handelns in die Hand. Die Roten taten nicht mehr, als unbedingt nötig, hatten aber mehrmals Glück – und einen starken Torwart zwischen den Pfosten – dass der Anschlusstreffer nicht direkt nach dem Seitenwechsel fallen sollte. In der 64. Minute war es aber dann endlich soweit. Einen Freistoß von Arda Efe konnte Podas-Stiube noch abwehren, gegen den Kopfball von Manuel Curic war er aber chancenlos. Bei der überwiegenden Mehrheit der Besucher keimte Hoffnung auf: Würden die Löwen doch noch den verdienten Punkt holen?

Elfmeter beendet Träume vom Derby-Punkt

Zwanzig Minuten durfte geträumt werden, dann setzte der Torschütze vom 0:2 mit einem Foulelfmeter (Estermann hatte Nuraj zu Fall gebracht) und seinem zweiten Treffer den Hoffnungen an diesem – inzwischen – Sonntag Mittag ein Ende. 1:3! In den letzten Minuten wurde es auf dem Platz dann nochmal hitzig, als beide Mannschaften im Strafraum der Roten verbal aneinander gerieten. Aber sowas gehört bei einem Derby wohl einfach dazu.

Analyse von Schittenhelm

Nach dem Spiel muss man konstatieren, dass der U19 von Münchens Großer Liebe wohl die letzte Überzeugung an die eigene Stärke und vor dem Tor die Durchschlagskraft fehlte, um diesem keineswegs überragenden Gegner mindestens ein Unentschieden abzutrotzen und damit alle Blauen ein wenig glücklich zu machen. Trainer Jonas Schittenhelm analysierte die Partie gegenüber der offiziellen Vereinsseite so: “Es war grundsätzlich kein schlechtes Spiel. Vielleicht waren wir in der ersten Halbzeit ein bisschen verhalten, nicht ganz so griffig und bissig, wie man vielleicht ein Derby spielen sollte, einfach zu abwartend. Trotzdem war es auch in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel, bei dem Bayern nicht so viele Chancen hatte. Der Freistoß kurz vor der Pause, der zum 0:2 führte, tat richtig weh.”

Am Samstag nach Ingolstadt, Rück-Derby am 29.11.

Am kommenden Samstag (10.10.) reisen die Junglöwen nach Ingolstadt und treffen um 12 Uhr in der Beszirkssportanlage Süd-Ost auf den FCI. Die nächste Chance auf einen Derbysieg bekommen sie dann am Sonntag, den 29. November, wenn das Rückspiel in der U19-DFB-Nachwuchsliga auf dem Campus der Roten ansteht.