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Wunschaufstellungen zu SpVgg Greuther Fürth II – TSV 1860

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Lässt Trainer Alper Kayabunar angesichts der englischen Woche rotieren oder schickt er seine vermeintliche Stammelf ins Rennen, um nach dem Heimsieg gegen Schwaben Augsburg drei weitere Zähler einzufahren? Mit Damjan Dordan hat am Samstag ein weiterer Spieler in der U21 sein Comeback gefeiert und erweitert die Optionen. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München bei der SpVgg Greuther Fürth II aus?

Wunschaufstellungen zu Greuther Fürth II – TSV 1860

Peter Gratz

Peter wagt keine Experimente und vertraut größtenteils auf die Stammelf der vergangenen Wochen. Lediglich im Abwehrzentrum ersetzt er Felix Weber durch Benedikt Hoppe. Zudem kehren Julian Bell und Emre Erdogan in die Anfangsformation zurück, die zuletzt auf der Bank saßen.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan schickt die Löwen im gewohnten 4-2-3-1 ins Rennen, startet in der Abwehr jedoch mit Bell und Uhlmann. In der Offensive lässt er jedoch ein wenig rotieren: Erdogan und Ott beackern die beiden Flügel, während Fabio Wagner mit seiner Geschwindigkeit im Sturmzentrum für Betrieb sorgen soll.

Max Brunner

Bei Max darf Arian Ortivero Calderon sich diesmal von Beginn am Sturm zeigen und soll vom Offensivtrio Erdogan, Deniz und Wagner gefüttert werden. Da Deniz also eine Position nach vorne gerutscht ist, nimmt Eric Uhlmann die vakante Stelle in der Doppelsechs ein. In der Viererkette soll Bell im Zentrum Felix Weber ersetzen.

Tobias Taprogge

Einen Systemwechsel nimmt Tobi vor, der es mit einem 4-3-3 versuchen würde, wobei Eric Uhlmann auf der Sechs und Dressel und Deniz auf der Doppelacht agieren. Bell kehrt auf die rechte Abwehrseite zurück, Offensivspieler Michael Eberwein wird zu Beginn geschont.

Christian Jung

Mit einem 4-2-2-2 möchte Christian die drei Punkte aus dem Ronhof entführen. In der Abwehrkette kehren Hoppe und Bell in die Startelf zurück, davor bleibt personell alles wie beim Spiel gegen Schwaben Augsburg. Lediglich Fabio Wagner darf noch ein wenig offensiver agieren und soll Florian Niederlechner in der Sturmspitze unterstützen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de
Titelbild: Societas

Sechzig um Sieben: Erster Heimsieg für die Profis, Amas punkten Auswärts

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München haben wir euch hier zum Wochenstart wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

Profis fahren den ersten Heimsieg der Saison ein

Na endlich! Der Knoten ist geplatzt, der TSV 1860 München kann im heimischen Grünwalder Stadion doch noch gewinnen. Am Freitagabend setzten sich die Sechzger gegen den TSV Schwaben Augsburg verdient mit 3:0 durch. Allerdings mussten die 15.000 Zuschauer im Sechzger-Stadion kurzzeitig auch zittern, denn die Schwabenritter versteckten sich keineswegs nur in der Defensive. Lance Fiedler brachte die Löwen bereits nach zehn Minuten in Führung und legte durch einen sensationellen Schuss nach 35 Minuten auch das 2:0 nach. Direkt nach dem Seitenwechsel machte Deniz mit seinem nächsten Schlitzohr-Treffer zum 3:0 alles klar.

Mehr zum Spiel findet ihr wie immer im Spielbericht, der Fotogalerie sowie den Stimmen zum Spiel.

Amas punkten in Kirchanschöring – Rückkehrer Dordan trifft

Die U21 des TSV 1860 München hat sich am zehnten Spieltag der Bayernliga Süd einen Punkt vor 735 Zuschauern beim SV Kirchanschöring gesichert. Im Auswärtsspiel in der EM-Group-Arena kamen die Junglöwen zu einem 1:1-Unentschieden. Damjan Dordan brachte die Sechzger bereits in der 10. Minute per Foulelfmeter in Führung, ehe Sebastian Dengel in der 25. Minute für den Ausgleich sorgte.

Mehr zum Auswärtsauftritt der Amas gibt es im Spielbericht.

Thomas Miller im BR-Interview zum TSV 1860: “So gut wie keine negativen Stimmen”

In der Halbzeit des Spiels TSV 1860 München – Schwaben Augsburg analysierte Thomas Miller die aktuelle Situation der Löwen mit der ihm eigenen Mischung aus Leidenschaft, Bodenständigkeit und Realismus.

Ergebnisse aus der Regionalliga

Freitag 3:0 TSV 1860 München – Schwaben Augsburg
2:1 Illertissen – Nürnberg II
2:0 Buchbach – Seitenstraße 1b
1:2 Burghausen – Landsberg
2:3 Aubstadt – Unterhaching
Samstag 0:3 Augsburg II – Fürth II
1:0 Ansbach – Bayreuth
1:0 Eichstätt – Schweinfurt
0:0 Memmingen – Vilzing
Spielfrei Eltersdorf

Amas punkten in Kirchanschöring – Rückkehrer Dordan trifft

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Die U21 des TSV 1860 München hat sich am zehnten Spieltag der Bayernliga Süd einen Punkt vor 735 Zuschauern beim SV Kirchanschöring gesichert. Im Auswärtsspiel in der EM-Group-Arena kamen die Junglöwen zu einem 1:1-Unentschieden. Damjan Dordan brachte die Sechzger bereits in der 10. Minute per Foulelfmeter in Führung, ehe Sebastian Dengel in der 25. Minute für den Ausgleich sorgte.

Collins, Leone, Dordan und Hoppe im Blickpunkt

Für die U21 war die Partie dabei auch eine willkommene Gelegenheit, mehreren Spielern aus dem Profikader Spielpraxis zu ermöglichen. Mit dabei waren Matthew Collins, Cristian Leone und Benedikt Hoppe. Besonders im Blickpunkt stand zudem Damjan Dordan, der nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison wieder auf dem Platz stand. Seine Rückkehr krönte der Defensivspieler gleich mit einem Treffer vom Punkt.

Debüt für Emirhan Agzikara

Ebenfalls sein Debüt im Löwen-Trikot feierte Neuzugang Emirhan Agzikara. Der ehemalige türkische U-Nationalspieler stand von Beginn an auf dem Platz und sammelte damit seine ersten Minuten für die Amateure. Über ihn kam in der Anfangsphase auch die Szene zustande, die zum Strafstoß führte: Elias Huber hielt Agzikara im Strafraum am Trikot fest, Schiedsrichter Jonas Krzyzanowski entschied auf Elfmeter. Eine strittige Entscheidung. Dordan ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur frühen Führung. Der Ausgleich ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 25. Minute setzte sich Sebastian Dengel auf der linken Seite durch, zog nach innen und schloss aus zehn Metern ab. Sein Schuss schlug im langen Eck des Löwen-Tores ein, für Torhüter Paul Bachmann war nichts zu machen. Damit stand es 1:1.

Gute Chancen in Hälfte zwei

Die Löwen erwischten insgesamt einen guten Start und hatten in der ersten Halbzeit weitere Möglichkeiten, erneut in Führung zu gehen. Luca Dollinger scheiterte unter anderem nach einem Pass in die Tiefe frei vor dem Kirchanschöringer Torhüter Moritz Hutt, der den Abschluss noch über die Latte lenken konnte. Kurz vor der Pause verpasste auch Fares Ibrahim per Kopf die erneute Führung. Stattdessen ging es mit dem 1:1 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften auf den entscheidenden Treffer drängten. Kirchanschöring hatte vor allem durch den auffälligen Dengel weitere Möglichkeiten, während die Löwen unter anderem durch Mustafa Tekin gefährlich wurden. Tekins Flachschuss aus rund 20 Metern strich in der 76. Minute nur knapp am Pfosten vorbei. Der Lucky Punch sollte jedoch auf beiden Seiten ausbleiben, sodass es beim leistungsgerechten Remis blieb.

Die Stimmen zum Amas-Spiel

Trainer Wolfgang Sonnenhauser blickte nach dem Schlusspfiff mit gemischten Gefühlen auf die Partie:

„Fazit ist: Ein bisschen zwiegespalten. Einerseits ist schon der Anspruch, nach Kirchanschöring zu fahren und zu gewinnen. Und trotzdem war es eine schwierige Situation für uns, da wir heute eine zusammengewürfelte Mannschaft hatten.“

Das komplette Interview mit Wolfgang Sonnenhauser gibt es hier exklusiv zu sehen.

Weiter geht es für die U21 bereits am kommenden Freitag. Am Vorabend des Wiesn-Auftakts steht das nächste Heimspiel gegen Erlbach an. Sonnenhauser würde sich dabei „freuen, wenn viele kommen“. Dem können wir uns nur anschließen: Also auf geht’s, Löwen – am Freitag gemeinsam zur U21!

U17 verliert nach fünf schwarzen Minuten mit 2:7

Die U17 des TSV 1860 München hat beim 1. FC Nürnberg eine deutliche Niederlage kassiert. Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie unterlagen die Junglöwen am Ende mit 2:7. Nürnberg ging in der 17. Minute in Führung. Nach der Pause erhöhte der Club auf 2:0, ehe Veit Bartsch mit einem sehenswerten Freistoß in der 60. Minute aus 26 Metern den Anschluss erzielte.

Einbruch in der zweiten Halbzeit

Dann folgte der entscheidende Einbruch: Zwischen der 68. und 73. Minute kassierte 1860 gleich vier Gegentore und lag plötzlich mit 1:6 zurück. Niklas Elser verkürzte in der Schlussphase noch auf 2:6, bevor Nürnberg in der Nachspielzeit den 7:2-Endstand herstellte.
Trainer Peter Ulbricht zeigte sich nach der Partie entsprechend enttäuscht:

„Wir können einfach die Spannung nicht über das gesamte Spiel hochhalten.“

Besonders die fünf Minuten, in denen seine Mannschaft vier Gegentreffer kassierte, waren für den Trainer ausschlaggebend.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Schwaben Augsburg

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Nach dem ersten Heimsieg für die Löwen in der Regionalliga-Saison 2026/27 gegen Schwaben Augsburg am Freitag Abend präsentieren wir Euch heute nun die “Stimmen zum Spiel”. Wie immer schenken wir den verschiedensten Protagonisten rund um unseren Lieblingsverein Gehör. Der erste Heimsieg in dieser Saison, das hört man aus den Stimmen heraus, sorgt für deutliche Erleichterung bei allen, denen 1860 München am Herz liegt!

Florian (FCZ-Fan aus Zürich):

War heute mal wieder beim Spiel von 1860 München. Ich bin eigentlich Fan des FC Zürich und schaue, dass 1x pro Saison Freunde in München besuche, ein Spiel von Sechzig anschaue. Heute muss ich muss sagen: beeindruckend! Die Stimmung im Stadion war elektrisierend – die Kurve stand durchgehend, gesungen wurde ohne Pause, und die Nähe zum Spielfeld sorgt für ein Erlebnis, das man in modernen Arenen so nicht findet. Sportlich lief’s für die Löwen natürlich richtig gut: 1860 hat sich gegen Augsburg durchgesetzt und den Sieg eingefahren. Auch ohne eigene Fan-Bindung war das ein unterhaltsames Spiel mit ordentlich Tempo. Kann den Besuch im Grünwalder nur empfehlen – auch für Leute, die sonst nicht regelmäßig ins Stadion gehen.

Marco Zupur (Trainer Schwaben Augsburg in der PK):

So direkt nach dem Spiel muss ich sagen, ist die Enttäuschung groß. Ich habe das Spiel wahrgenommen, dass wir eigentlich nicht schlecht ins Spiel gekommen sind. Wir wussten, dass die Anfangsphase entscheiden wird, haben dann die erste Möglichkeit in der dritten, vierten Minute, wo wir vielleicht sogar in Führung gehen können, verpassen da den Moment. Wir sind dann mit einem individuellen Fehler sofort in Rückstand, durch ein wunderschönes zweites Tor, durch ein Ballverlust im Spielaufbau 2:0 hinten und dann hast du schon gemerkt, was einfach für eine gute Qualität in der gegnerischen Mannschaft steckt. Da hatten sie wirklich eine super Phase, wo wir ganz wenig Zugriff hatten. (…) In der zweiten Halbzeit haben wir uns viel vorgenommen. Sind natürlich dann ungünstig – Torhüterwechsel –  auch direkt mit dem 3:0 bedient geworden. Muss aber dann sagen: War eine gute Reaktion von uns. Wir hatten dann schon auch noch unsere Möglichkeiten, Tore zu machen, vielleicht so den Moment zu entwickeln, dass hier was vielleicht noch ein bisschen in unsere Richtung kippen kann. Aber ich glaube heute war ein Paradebeispiel, dass man Momente nutzen muss. Die haben wir nicht genutzt, deswegen absolut verdienter Sieg für 1860 München.

Alper Kayabunar (Cheftrainer 1860 in der PK):

Wir sind natürlich sehr froh über das Ergebnis, über die Art und Weise. Ich seh schon vieles ähnlich. Dass wir natürlich mit der ersten Aktion, wo Lasse ausrutscht, dann auch Glück haben, aber trotzdem uns das auch erarbeiten, wie Mark dann zurückarbeitet und alles gibt, um dieses Gegentor zu verhindern. Ich denke, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt genutzt haben. Wir haben uns viel vorgenommen, auch taktisch. Was z.B. auch das Tor zur Folge hatte, wo der Lance dann wirklich diesen Fehler ausnutzt, als Außenverteidiger im letzten Drittel oder auf letzter Linie ist und diese Chance nutzen kann und das 1-0 schießt. Und dann auch den den nächsten Fehler, den wir vom Gegner gehabt haben, den wir dann ausgenutzt haben. Ich glaube, dass wir viel Kontrolle hatten. (…) Aber dann gehen wir mit einem guten Ergebnis in die Halbzeit und nehmen uns auch sehr viel vor. Vor allem jetzt auch die Null zu halten und dann auch auf‘s 3:0 zu gehen. Und das Tor vom Tunay tut uns dann natürlich gut. Kurz nach der Halbzeit das 3:0. Und dann macht mich einfach nur stolz, wie sich die Jungs bis zur letzten Sekunde reingehauen haben, um wirklich dieses eine Gegentor zu verteidigen. Das haben wir uns fest vorgenommen, zu null zu spielen, zu gewinnen. Heute hat vieles funktioniert. Wir sind froh darüber, aber am Dienstag geht es schon wieder weiter und müssen dann weiter Gas geben.

Claus Melchior (stellvertretender Leiter der Abteilung Vereinsgeschichte):

Ein schöner Abend! Perfektes Fußballwetter (kein Bedarf für Hydration Breaks!), der erste Heimsieg – und das auch noch zu null und weitgehend ohne Zittern, abgesehen von der Phase direkt nach dem Führungstreffer, als die Mannschaft heftig um den umgehenden Ausgleich bettelte. Trotz des letztlich sicheren Siegs bleibt deshalb festzuhalten, dass die Abwehr weiterhin nicht ganz so sicher steht, wie man sich das wünschen würde. Andererseits stellte die Hintermannschaft aber auch den „Man of the Match“ in Person von Lance Fiedler, der – passend zur Vertragsverlängerung in dieser Woche – mit zwei überlegten Abschlüssen glänzte und für die Halbzeitführung sorgte. Beim 2:0 wunderbar eingesetzt von Tunay Deniz, der zudem mal wieder mit einem Überraschungsschuss den gegnerischen Keeper düpierte. Wir können uns glücklich schätzen, dass er mit in die Regionalliga gegangen ist.
Bei Halbzeit standen alle Spiele in der Liga unentschieden, was eine sehr schöne Blitztabelle mit den Löwen auf Rang 3 zur Folge hatte. Am Schluss gab es überall einen Sieger, wodurch wir wieder etwas runtergerutscht sind. Aber wer weiß, wozu es noch mal nütze ist, dass Buchbach die rote Zweitvertretung mit einer Niederlage nach Hause geschickt hat. Ich hoffe ja auf ein Derby der zweiten Mannschaften nächstes Jahr in der Bayernliga Süd. Aber jetzt erstmal auf neun Punkte in der englischen Woche. Der Anfang ist gemacht.

Michael Franke (Vorstand der FT Gern):

Giasing, Freiheit und 3 Punkte. Nach 90 Minuten waren sich alle einig. So kann es weitergehen. Dabei waren die Schwabenritter anfangs durchaus ebenbürtig. Aber die Löwen glänzten in diesem Spiel besonders durch Effizienz. Vor allem durch Lance Fiedler, der einmal sicher versenkte und einmal sicher einhämmerte. Das war sehenswert und teilweise hatten die Ballstaffetten brasilianische Züge. Nach dem Geniestreich von Tunay Deniz war die Luft ein wenig raus. Wobei sich die Gäste weiterhin sehr anständig verkauften, und wiederum einige Wackler in der Löwendefensive aufzeigten. Egal. Der erste Heimdreier in Freiheit war eingetütet und es wurde noch ein längerer Abend in Giasing – ohne Hasan! Es ist schön ein Löwe zu sein!

Christian Jung (sechzger.de Redakteur):

Für mich persönlich – urlaubsbedingt – direkt das nächste Heimspiel gegen ein Team aus Augsburg – aber halt nicht gegen den von mir bekanntlich wenig geschätzten FCA. Ich habe viele tolle Ansätze bei unseren Löwen gesehen. Viel Unbekümmertheit, was dann sowohl vor dem gegnerischen, als auch vor dem eigenen Tor manchmal komisch ausschaut. Neben Lance Fiedler möchte ich meinen Liebling Tunay Deniz hervorheben. Der ist so ein Schlitzohr – unfassbar! So kann’s auf jeden Fall weitergehen!

Magnus (Student aus Dänemark, der sein erstes Löwenspiel besucht hat):

Ich komme aus Dänemark und habe es schon immer geliebt, ins Stadion zu gehen. Mein Verein zu Hause in Aarhus ist AGF, wo ich auch eine Dauerkarte habe. Vor einer Woche bin ich mit meiner Freundin nach München gezogen, um hier die nächsten fünf Monate zu studieren. Schon bevor ich nach München kam, hatte ich mir 1860 als einen Verein ausgesucht, mit dem ich mich gut identifizieren kann. Dass der Verein vor einigen Jahren zwangsabsteigen musste, hat mich dabei überhaupt nicht abgeschreckt – eher im Gegenteil.

Am Spieltag bin ich vom Sendlinger Tor mit der U-Bahn Richtung Grünwalder Stadion gefahren und bin eigentlich einfach den ganzen Löwen-Trikots gefolgt. Mein erstes Bier gab es in der „Die Kleine Kneipe“ – ein richtig schöner Laden. Ich dachte zuerst, dass sich dort hauptsächlich die Fans vor dem Spiel treffen. Umso mehr hat mich überrascht, wie viel am Spieltag im ganzen Viertel rund ums Stadion los ist. Das war richtig cool zu erleben.

Ich musste über Eingang M rein und war sehr gespannt darauf, dieses alte, rustikale Stadion mitten in der Stadt endlich selbst zu erleben. Schon 30 Minuten vor Anpfiff war es richtig voll. Die Westkurve war beeindruckend und sogar größer, als ich sie mir vorgestellt hatte. Besonders cool fand ich auch, dass die ganze Gegengerade immer wieder bei den Gesängen mitgemacht hat. Das hat für eine richtig starke Atmosphäre gesorgt.

Das frühe Tor hat natürlich sofort für Stimmung gesorgt. Ich war auch überrascht, wie viele Fans aus Augsburg im Gästeblock waren – das hat die Atmosphäre nur noch besser gemacht. Und dann dieses Traumtor! Ich saß fast genau in der Schusslinie und konnte perfekt sehen, wie der Ball reinging.

Am Ende 3:0, ausverkauftes Stadion, eine wunderschöne Abendsonne und einfach ein richtig schönes Stück altmodischer Fußball – genau so, wie ich Fußball mag. Für mein erstes Spiel im Grünwalder hätte ich mir kaum mehr wünschen können. Es war definitiv nicht mein letztes. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Heimspiel!

Thomas Miller im BR-Interview zum TSV 1860: “So gut wie keine negativen Stimmen”

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Fußballgott Thomas Miller im BR-Interview zum TSV 1860: „So gut wie keine negativen Stimmen“ & “Ich bin Löwe durch und durch”

Wenn einer den TSV 1860 München in all seinen Facetten kennt, dann ist es Thomas Miller. Der einstige Kämpfer auf dem Platz, der mit den Löwen den sensationellen Durchmarsch von der Bayernliga bis in die 1. Bundesliga feierte, genießt an der Grünwalder Straße absoluten Kultstatus.

Nicht umsonst ist das Stadionheft der aktiven Fanszene, der „Brunnenmiller“, zur Hälfte nach ihm benannt. Am Rande der aktuellen BR-Übertragung beim Spiel des TSV 1860 gegen Schwaben Augsburg stand die Löwenlegende im Halbzeitinterview Rede und Antwort – und wurde von den Fans standesgemäß empfangen.

Schon bei seiner Ankündigung durch den Moderator wurde deutlich, welchen Stellenwert Thomas Miller noch heute hat: Als die Fans ihn erblickten, brandete sofort riesiger Applaus auf. Vom Moderator völlig zurecht mit „Fußballgott“ begrüßt, analysierte Miller die aktuelle Situation der Löwen mit der ihm eigenen Mischung aus Leidenschaft, Bodenständigkeit und Realismus.

Überrascht von der schnellen Entwicklung

Der komplette Neuanfang der Mannschaft steht für Miller im Zentrum der aktuellen sportlichen Einordnung. Die Löwenlegende zeigte sich positiv überrascht davon, wie gut die Mannschaft bereits auftritt, wenn man bedenkt, dass vor „gerade einmal vier Wochen“ noch gar keine vollständige Truppe auf dem Papier stand. „Man muss sich einspielen“, betonte Miller und warb um Geduld für das neue Team. Da die tiefgreifenden Spielabläufe naturgemäß noch nicht blind funktionieren können, sei es nun essenziell, der Mannschaft Zeit zu geben, damit etwas zusammenwachsen kann.

Sein sportliches Zwischenziel ist klar definiert: Er wäre froh, wenn Sechzig bis zur Winterpause genügend Punkte sammle, um vorne mit dabei zu bleiben. Danach könne man eine „gscheide Wintervorbereitung“ nutzen, um weiter an den Details zu feilen. Mit der bisherigen Leistung der Mannschaft zeigte er sich jedenfalls „sehr zufrieden“ und zollte den Spielern Respekt: „Hut ab, dass die so eine Leistung zeigen.“

Lob für den Trainer und die jungen Löwen

Besonderes Augenmerk legte der „Fußballgott“, der sich die Spiele der Löwen nach eigener Aussage regelmäßig ansieht, auf den eigenen Nachwuchs. Das Potenzial im Kader sei absolut vorhanden. Explizit lobte er die jungen Wilden wie Fiedler, Wagner, Ott und Erdogan. „Wir haben schon gute Leute“, so Miller.

Auch dem Cheftrainer sprach er das vollste Vertrauen aus. Er sei genau die richtige Wahl für diesen Neuanfang. Dass der Coach die Liga aus dem Effeff kennt und genau weiß, „was Sache ist“, sieht Miller als großen Vorteil für den TSV 1860 an. Grundsätzlich sei die Qualität für den Aufstieg durchaus vorhanden.

Appell an die Fans: Ruhe bewahren und zusammenhalten

Trotz der Euphorie, die den Verein derzeit umgibt, mahnte Miller zur Besonnenheit. „Es wird ein steiniger Weg werden, bis wir wieder nach oben kommen“, prognostizierte er. Umso wichtiger sei es, dass im gesamten Umfeld Ruhe herrsche. Miller zeigte sich begeistert vom aktuellen Stimmungsbild.

“So gut wie keine negativen Stimmen”

Es gebe so gut wie keine negativen Stimmen, im Gegenteil – die Leute seien positiv und euphorisch, was der Neuanfang ausgelöst habe. Es sei „ein Wahnsinn“, dass das Stadion wieder ausverkauft ist.

Der ehemalige Defensivspezialist richtete einen klaren Appell an das gesamte Umfeld: „Wir stehen zusammen, wir halten zusammen.“ Man müsse der Mannschaft nun auch mal Fehler zugestehen und gegebenenfalls „ein Auge zudrücken“, falls Dinge noch nicht wie gewünscht klappen. Ruhig bleiben lautet die Devise, denn die Mannschaft entwickle sich bereits spürbar.

Ich bin Löwe durch und durch

Am Ende ließ er keinen Zweifel daran, für wen sein Herz schlägt, und fasste seine Verbundenheit in einem Satz zusammen, den jeder Fan sofort unterschreiben würde: „Ich bin Löwe durch und durch, das ist mein Verein.“

Regionalliga Revue: Buchbach verteidigt die Tabellenspitze

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Vier Spiele des achten Spieltags in der Regionalliga Bayern fanden neben dem klaren 3:0-Heimsieg des TSV 1860 München gegen den TSV Schwaben Augsburg am Freitag statt. Dabei baute der TSV Buchbach seine Serie aus und steht nach einem 2:0-Erfolg weiterhin an der Tabellenspitze. Burghausen kassierte eine überraschende Heimpleite gegen Aufsteiger Landsberg und Unterhaching siegte in Aubstadt. Vier Spiele finden am Samstagnachmittag statt, dabei feierten Fürth II und Ansbach wichtige Heimsiege. Eichstätt setzte sich gegen Schweinfurt durch und Memmingen trennte sich torlos von der DJK Vilzing.

Top-Teams setzen sich durch

FV Illertissen – FC Nürnberg II 2:1 (0:0)
0:1 Skowronek (75.), 1:1 Milic (85.), 2:1 Neuberger (90.)
Für ihre Geduld belohnt wurden die 356 Zuschauer zwischen dem FV Illertissen und dem FC Nürnberg II in der Schlussphase. Nach 75 torlosen Minuten brachte Joel Skowronek den Titelverteidiger aus Franken in Führung, doch Illertissen schlug zurück. Denis Milic glich aus und Maximilian Neuberger erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Hausherren. Mit 14 Punkten liegt Illertissen damit auf Tabellenplatz drei knapp vor den Sechzgern.

TSV Buchbach – Seitenstraße 1b 2:0 (0:0)
1:0 Stoßberger (46.), 2:0 Muteba (53.)
Nach einem 2:0-Heimsieg gegen die Seitenstraße 1b steht der TSV Buchbach weiterhin an der Tabellenspitze der Regionalliga Bayern. Tobias Stoßberger und Daniel Muteba entschieden das Spiel vor 1.412 Zuschauern mit einem Doppelschlag kurz nach dem Seitenwechsel. Damit ist der TSV Buchbach neben den Löwen auch weiterhin die einzige noch ungeschlagene Mannschaft im bayrischen Oberhaus.

Auswärtssiege für Landsberg und Haching

SV Wacker Burghausen – TSV Landsberg 1:2 (0:1)
0:1 Heinze (44.), 1:1 Schwarzensteiner (66.), 1:2 Kiricek (80.)
Aufsteiger TSV Landsberg feierte durch einen späten Treffer von Furkan Kiricek in Burghausen den ersten Saisonsieg und stürzte damit den SV Wacker endgültig in die Krise. Zehn Punkte aus acht Spielen entsprechen in Burghausen sicherlich nicht den Erwartungen. 923 Zuschauer sahen über 90 Minuten ein umkämpftes Duell in dem Youngster Moritz Leitner dieses Mal wieder von Beginn an auf dem Feld stand.

TSV Aubstadt – SpVgg Unterhaching 2:3 (1:1)
1:0 Fischer (23.), 1:1 Krupa (28.), 2:1 Sturm (52.), 2:2 Krupa, 2:3 Beusch (71.)
Spannend zwar auch die Partie zwischen dem TSV Aubstadt und der SpVgg Unterhaching vor 670 Zuschauern. Die Hausherren gingen durch Tore von Marcel Fischer und Severo Sturm zwei Mal in Führung, Jeroen Krupa hatte zwei Mal die richtige Antwort in Form des Ausgleichs parat. Dann traf Alexander Beusch zwanzig Minuten vor Ende zum spielentscheidenden 2:3 für die Bobfahrer.

Zweiter Sieg für Fürth in Augsburg

FC Augsburg II – SpVgg Greuther Fürth 0:3 (0:2)
0:1 Wallentowitz (30.), 0:2 Engel (35.), 0:3 Bennis (80.
Die Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth hat sich am Samstag bei der Augsburger Reserve schon einmal für das Spiel gegen die Löwen am kommenden Dienstag warmgeschossen. Die Kleeblätter trafen nach einer halben Stunde doppelt durch Mika Tom Wallentowitz und Jakob Engel und brachten sich so früh auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt setzte vor traurigen 185 Zuschaueern Amir Bennis.

SpVgg Ansbach – SpVgg Bayreuth 1:0 (0:0)
1:0 Nuhanovic (81.)
Aufatmen in Ansbach! Das Schlusslicht, das nach sechs Spielen noch ohne Punkt am Tabellenende der Regionalliga-Tabelle stand konnte endlich die ersten Zähler einfahren. Das 1:0 gegen die SpVgg Bayreuth bescherte den Ansbachern sogar gleich deren drei. Umjubelter Siegtorschütze war Dino Nuhanovic zehn Minuten vor Schluss.

Keine Tore in Memmingen

VfB Eichstätt – FC Schweinfurt 05 1:0 (1:0)
1:0 Gündling (45.)
Ebenfalls nur einen Treffer sahen 650 Zuschauer zwischen Eichstätt und Schweinfurt. Mit dem Pausenpfiff traf Moritz Gündling für die Hausherren zum 1:0. Das Spiel selbst war umkämpft, weitere Treffer fielen aber nicht. Somit stehen nun beide Clubs mit jeweils elf Punkten im Mittelfeld des Regionalliga-Klassements.

FC Memmingen – DJK Vilzing 0:0
Im Regionalliga-Top-Spiel warteten die 539 Zuschauer in Memmingen vergeblich auf Tore. Der FC Memmingen und die DJK Vilzing trennten sich mit einem torlosen Remis. Damit bleiben beide Seiten in Sichtkontakt zur Tabellenspitze und können daher wohl auch ganz gut mit der Punkteteilung leben.

 

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – TSV Schwaben Augsburg

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titelbild fotogalerie tsv 1860 schwaben augsburg

Endlich hat es geklappt mit dem ersten Heimsieg und was gibt es Schöneres, als unter Flutlicht auf Giesings Höhen drei Punkte zu feiern? In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Spiel des TSV 1860 München gegen den TSV Schwaben Augsburg.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Schwaben Augsburg

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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12.09.2000: TSV 1860 mit torlosem Remis in Drnovice

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Fk Drnovice Tsv 1860 Uefa Cup Ticket

Schlanke 26 Jahre ist das schon wieder her? Unfassbar! Am 12.09.2000 reiste der TSV 1860 samt seinem sing- und trinkfreudigem Anhang nach Drnovice in die tschechische Provinz und kehrte mit einem 0:0 nach Giesing zurück. Im Rückspiel köpfte Marco Kurz die Löwen in die 2. Runde des UEFA Cups.

Erst England, dann Tschechische Republik

Die Löwen auf der internationalen Bühne: Was würde man heute nicht alles dafür geben, das nochmal zu erleben? Damals war es einfach nur eine Selbstverständlichkeit, die Mannschaft quer durch Europa zu begleiten. Das Los FK Drnovice sorgte bei den Fans des TSV 1860 zwar erstmal für reichlich Fragezeichen, doch nach kurzer Recherche wusste man, wo das liegt und wie man hinkommt. Kurz zuvor war man in Leeds gewesen, der Trip in die Tschechische Republik versprach zumindest billiger zu werden.

Ich selber reiste damals per Zug zusammen mit der legendären Löwenfront Schöngeising ins Nachbarland. Schon am Montag ging es los, die Buchung einer Übernachtungsmöglichkeit auf Dienstag war nicht vorgesehen. Stattdessen sollte die Nacht in Prag zum Tag gemacht werden. Und so kam es dann auch…

Guad dabei in Prag…

Im Vergleich zu heute war die Tschechische Republik – und auch die Hauptstadt Prag – damals noch deutlich günstiger. Dass sich dies in der Konsumfreudigkeit böhmischer Spezialitäten niederschlug, versteht sich von selbst. Staropramen, Budweiser & Co flossen, dass sogar die Arsenal-Fans, die ihr Team zum CL-Spiel bei Sparta Prag begleiteten, staunten.

Irgendwann trennte sich unsere Gruppe und während die eine Hälfte im Pub ihrer Wahl verblieb, begaben wir uns auf eine nächtliche Erkundungstour. Irgendwann standen wir an einem Zaun, der die Straße von der Moldau trennte. Umkehren und zurückgehen? Nicht doch! Also rüber über den Zaun und einige Meter über dem Fluss in dezent angetrunkenem Zustand parallel zu den Hauswänden entlanghangeln, um zur nächsten Straße zu gelangen. Wahrscheinlich würde man uns heute noch suchen, wenn wir abgestürzt wären…

Mit dem TSV 1860 in Drnovice

Nach stundenlanger Suche war die Reisegruppe am nächsten Morgen schließlich wieder vereint und setzte den Trip gemeinsam fort. Per Zug ging es nach Vyskov, dort wurde kurz eingecheckt. Anschließend ging es mangels öffentlicher Verbindung per Taxi nach Drnovice, einer 2000-Seelen-Gemeinde, die außer dem Fußballverein, einem Supermarkt und einer Wirtschaft nicht viel zu bieten hatte.

Apropos Wirtschaft: Dort kehrten wir umgehend ein und der Wirt sperrte hinter uns die Tür zu. Wahrscheinlich witterte er das Geschäft seines Lebens… Damit hatte er nicht so ganz Unrecht, denn nach einem ausgiebigen Mahl und einem Verdauungsspaziergang ging es in die zweite Runde des Mittagessens, während andernorts das Bier palettenweise aus dem Supermarkt geschleppt wurde.

Fk Drnovice Tsv 1860 Uefa Cup
Zahlreiche Löwenfans machten sich damals auf den Weg in die tschechische Provinz

Torloses Remis im UEFA Cup

Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt. 0:0 gings aus und genau so war das Spiel auch, obwohl bei den Löwen namhafte Spieler wie Thomas Häßler, Martin Stranzl, Erik Mykland, Ned Zelic, Martin Max oder Daniel Bierofka auf dem Platz standen.

Nach dem Match ging es zurück nach Vyskov, dort ins Casino und nochmal deutlich später ins Bett. Mei, waren wir damals jung und belastbar…

FK Drnovice in der Abwärtsspirale

Mit dem FK Drnovice ging es übrigens schon kurz nach der Partie rapide bergab. 2002 stieg der Verein aufgrund finanzieller Probleme ab, erhielt keine Zweitliga-Lizenz und wurde durchgereicht. Nach einem Durchmarsch kehrte der Club zwar 2004 wieder in die 1. Liga zurück, doch 2006 war der Ofen endgültig aus und der Spielbetrieb musste eingestellt werden. Ein Jahr später wurde der Verein zwar neu gegründet, an alte Erfolge konnte jedoch nicht mehr angeknüpft werden, obwohl bereits mehrere Aufstiege gelangen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 12.09.2000 in Drnovice auf folgende Elf des TSV 1860:

Hofmann – Stranzl, Zelic, Kurz – Borimirov, Mykland, Cerny (74. Tapalovic), Pürk (74. Bierofka), Häßler – Max (85. Paßlack), Agostino

Die Erlösung – Sechzig feiert 3:0-Heimsieg gegen die Schwabenritter

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Na endlich! Der Knoten ist geplatzt, der TSV 1860 München kann im heimischen Grünwalder Stadion doch noch gewinnen. Am Freitagabend setzten sich die Sechzger gegen den TSV Schwaben Augsburg verdient mit 3:0 durch. Allerdings mussten die 15.000 Zuschauer im Sechzger-Stadion kurzzeitig auch zittern, denn die Schwabenritter versteckten sich keineswegs nur in der Defensive. Lance Fiedler brachte die Löwen bereits nach zehn Minuten in Führung und legte durch einen sensationellen Schuss nach 35 Minuten auch das 2:0 nach. Direkt nach dem Seitenwechsel machte Deniz mit seinem nächsten Schlitzohr-Treffer zum 3:0 alles klar.

Kayabunar stellt die Startelf um

Dass er mit den Ergebnissen der letzten Woche nicht zufrieden war, hatte Löwencoach Alper Kayabunar bereits in der Löwenrunde zum Ausdruck gebracht. Dies spiegelte sich auch in der Startelf wieder, denn Kayabunar stellte auf zwei Positionen um. Im Vergleich zum 2:2 in Vilzing standen Gevorgyan und Ott für Bell und Erdogan von Beginn an auf dem Feld. Nach einem beidseitigen Abtasten nutzen die Hausherren ihre erste Torchance zur frühen Führung. Niederlechner versuchte mit der Hacke abzulegen, über Deniz und einen Augsburger prallte das Leder in den Lauf von Fiedler, der cool einschob zur Löwenführung.

Vorne druckvoll – hinten wacklig

Die Sechzger spielten weiter munter nach vorne, versäumten es aber beim nächsten gut ausgespielten Angriff rechtzeitig abzuschließen. Eberwein und Niederlechner zauberten sich durch, fanden aber keinen Abnehmer. Dann wurde es auf der anderen Seite mehrmals gefährlich und die Sechzger hatten durchaus Glück, dass es erst einmal bei der knappen Führung blieb. Nach vorne zeigten sich die Sechzger durchaus gefällig und ideenreich. Hinten wackelte man aber das eine oder andere Mal noch ganz schön.

Fiedler trifft sehenswert ins lange Eck

Nach einer guten halben Stunde beruhigte Fiedler dann die Nerven der Löwenfans mit dem 2:0. Deniz setzte Fiedler auf der linken Außenbahn ins Szene, der zog in den Strafraum und versenkte den Ball sehenswert aus gut 15 Metern im langen Eck. Ein Treffer der Marke absolut sehenswert – fast schade, dass das Tor des Monats September schon Tunay Deniz gehört… Das 2:0 wirkte auf das Team wie eine Erlösung. Auf einmal spielte nur noch Sechzig und hatte gleich mehrmals den dritten Treffer auf dem Fuß. Von den Gästen kam bis zur Halbzeit nach vorne gar nichts mehr.

Schlitzohr Deniz macht den Sack zu

Die Löwen kamen unverändert aus der Kabine. Direkt nach Wiederanpfiff sorgten die Löwen für klare Verhältnisse. Einen Freistoß von Deniz konnte der neu eingewechselte Augsburger Keeper Rogg noch parieren, beim nächsten Löwen-Angriff spekulierte er aber auf eine Flanke von Schlitzohr Deniz zimmerte ihm das Leder von der rechten Außenbahn einfach ins kurze Eck. Mit dem 3:0 war das Spiel dann auch gegessen. Die Tribüne feierte ihr Team, das nun Zeit hatte, die noch ausstehenden 40 Minuten vor sehenswerter Abendkulisse zu genießen.

Löwen lassen nichts mehr anbrennen

Die Hausherren machten das Spiel nun ruhig, Augsburg kam nur selten gefährlich nach vorne. Nach einer Ecke der Gäste stand Torwart Eicher goldrichtig, als er einen Schuss aus dem Rückraum stark parierte. Nach vorne kombinierten die Sechzger gefällig und erspielten sich weitere Möglichkeiten. Beide Seiten spielten nach einem Doppelwechsel bei den Gästen munteren Kombinationsfußball und so bekamen die Zuschauer ein interessantes Spiel zu sehen, das nach dem 3:0 natürlich längst entschieden war. Für den angeschlagenen Ott kam für die letzten 25 Minuten Erdogan aufs Feld und wirbelte sogleich auf der Außenbahn.

Muntere Wechsel in der Schlussphase

Bei den Löwen kam Neuzugang Uhlmann 18 Minuten vor Ende für Deniz in die Partie, zudem ersetzte Wach zugleich Wagner. Eine kurze Schrecksekunde musste Keeper Eicher noch überstehen, als die Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung der Gäste übersahen und der Stürmer ihn dann außerhalb des Strafraums am Bein traf, aber der Routinier konnte weitermachen. Die Löwen wollten unbedingt die Null halten und warfen sich hinten in jeden Ball. Vorne scheiterte Dressel noch an der Querlatte, aber diese vergeben Chance konnten sich die Löwen an diesem gelungenen Abend durchaus leisten.

Endlich zu Null und endlich drei Punkte

So blieb es am Ende auch beim verdienten 3:0-Heimsieg der Löwen, auch weil einer der Schwabenritter in der Nachspielzeit beim vermeintlichen Ehrentreffer im Abseits stand. So hielt der TSV 1860 endlich wieder einmal seinen Kasten sauber und holte endlich auch die ersten drei Punkte im heimischen Stadion. Auch spielerisch war der Auftritt der Sechzger sehr ansprechend und machte Lust auf mehr. Entsprechend wurde die Mannschaft nach dem Schlusspfiff auch lautstark von der Westkurve verabschiedet, ehe sich alle Löwen gutgelaunt auf ins Wochenende machten.

Liveticker: TSV 1860 München – TSV Schwaben Augsburg (8. Spieltag)

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Liveticker 1860 Schwaben Augsburg

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem TSV Schwaben Augsburg! Die beiden Mannschaften treffen am 8. Spieltag der Regionalliga Bayern im Grünwalder Stadion aufeinander.

Ist heute endlich der erste Heimsieg fällig? Nach den Unentschieden gegen den FC Augsburg II und den TSV Landsberg sowie den Pokalniederlagen gegen Holstein Kiel und den TSV Buchbach ist es wirklich mal Zeit für einen Dreier auf Giesings Höhen. Auch diesmal werden die Löwenfans wieder alles geben, um ihre Mannschaft zu unterstützen und endlich Grund zum Feiern zu haben. Unterschätzen sollte man die Schwabenritter natürlich nicht, aber wir sind zuversichtlich, dass es heute Abend mit drei Punkten klappt. Gemma, Löwen!

Statistik

Aufstellung:
Eicher – Gevorgyan, Faßmann, Weber, Fiedler – Dressel, Deniz (73. Uhlmann) – Wagner (73. Wach), Eberwein (86. Collins), Ott (62. Erdogan) – Niederlechner (86. Ortivero Calderon)

Bank:
Musa (Tor), Bell, Hoppe, Leone

Tore:
1:0 Fiedler (10.), 2:0 Fiedler (36.), 3:0 Deniz (49.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Seiffert (verletzt), Klose, Dordan (beide Trainingsrückstand), Musa, Krasniqi (beide 2. Mannschaft)

Ausfälle bei Schwaben Augsburg:
Greppmeir (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Noch sind keine Löwen von einer Gelbsperre bedroht.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Schwaben Augsburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Die Partie der Löwen gegen die Schwabenritter wird bei BR24Sport im Stream live übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de