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Gegner PK: Hansa Rostock zu Sechzigs Kapitän-Frage

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TSV 1860 Hansa Rostock

Vor dem Heimspiel des TSV 1860 gegen den Absteiger Hansa Rostock steht wie immer eine Pressekonferenz des Gegners an. 1500 Fans werden aus dem Norden Deutschlands anreisen, um die Mannschaft des Cheftrainers Daniel Brinkmann anzufeuern. Zuvor stellt sich der relativ neue Coach aber noch den Fragen der Medienvertreter.

Brinkmann von Hansa Rostock über…

… den Kapitän-Ausfall beim TSV 1860: “Ich finde es immer schwer da zu interpretieren, ob das [für uns] positiv oder negativ ist. Es ist auch wieder eine Chance für jemand anderen. Ich glaube, sie [die Sechzger] können gut nachschieben. Ich glaube, dass Schifferl reinkommen wird. Grundsätzlich, wenn ein Kapitän ausfällt, ist das schon etwas, was für eine Mannschaft nicht gut ist. Aber das nehmen wir so wie es ist.”

… die fehlende Leistungskonstanz der Mannschaft bei Auswärtsspielen: “Grundsätzlich haben wir keine großartig anderen Ansätze wenn wir auswärts spielen. Wir wollen da stabiler und besser werden, definitiv. Ich glaube, wer unser Spiel gegen Bielefeld gesehen hat, der hat schon gesehen , dass wir mit einer höheren Intensität gespielt haben. Ich glaube, dass das schon ein Schlüssel ist, um auswärts besser zu performen und Punkte zu holen.”

… seine Planung mit einer festen Stamm-Elf: “Ich glaube ein grobes Gerüst haben wir schon. Auch weil ich finde, dass es bei einer Hierachie auch dazugehört, dass es gewisse Spieler gibt, die wissen, dass sie spielen. Aber es kann sich auch etwas ändern. Mein Motto ist definitiv nicht “Never change a winning team”, weil jeder Gegner einen irgendwo auch andere Möglichkeiten gibt. Vielleicht stellt man Nuancen, Teile, um, also, ja. Wir gucken da von Woche zu Woche. Aber es kann durchaus auch mal zu zwei, drei, vier oder auch mal fünf Wechseln kommen.”

… ein mögliches Punkte-Ziel bis zur Winterpause: “Puh, das jetzt an Punkten fest zu machen… Wir wollen eine gute Ausgangssituation schaffen. Wenn wir irgendwo im Bereich von sieben bis zehn Punkten landen würden, dann ist das schon recht ordentlich. Sechs Punkte wären jetzt kein Untergang, aber wir wollen schon nach dem Maximum streben. Damit wollen wir gerne Samstag anfangen.”

… seine Einschätzung der Münchner Löwen: “Ich glaube, dass 1860 zwei sehr spielstarke Sechser hat. Wobei Jacobsen gesperrt ist und nicht spielen wird. Mit dem auch ein Spieler, der da sehr gute Bälle spielt, auch gute Verlagerungen spielt. Dann mit Hobsch ein guter Stürmer, der Bälle gut festmachen kann, der Tor-gefährlich ist. Ich glaube aber, wenn wir das Tempo hochhalten und wenn wir an die Leistungen von Bielefeld anknüpfen können, wenn wir wieder ähnlich spielen, dass wir Sechzig vor große Aufgaben stellen werden.”

… seine Erwartungen an die Mannschaft des TSV 1860: “Ich habe mir ehrlich gesagt zu Anfang der Saison, als ich noch in der Regionalliga war, gedacht wer in der dritten Liga oben oder unten landen wird.”

… schlechte Heimbilanz des TSv 1860: “Also mir ist das bewusst. Wir haben uns mit jedem Detail des Gegners beschäftigt. Aber am Ende des Tages ist es entscheidend, was wir für eine Leistung erbringen. Wenn wir so performen wie wir das in Bielefeld gemacht haben, dann müssen wir uns keine Sorgen um einen Gegner machen. Dann können wir jeden Gegner schlagen. Aber in der Liga kann eben auch gegen jeden Gegner verlieren.”

Die Wunschaufstellung zum morgigen Spiel ist hier zu finden. Außerdem hat der Designer des Jubiläumstrikots Julian Niedermayr, alias “Biermo”, bereits einen Ergebnistip abgegeben.

Gegnervorstellung: Fußballclub Hansa Rostock e. V.

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FC Bayern II FC Hansa Rostock

Nach dem glücklichen 1:1 beim Aufsteiger aus Aachen bekommen die Löwen es gleich mit einem weiteren Neuling in Liga 3 zu tun. Nachdem unserer Mannschaft in den letzten Spielen kampfstarke Gegner große Probleme bereitet haben, kann man nur hoffen, dass mittlerweile Lösungen gefunden wurden, um aggressives und körperliches Spiel adäquat zu erwidern. Sowohl auf den Rängen als auch auf dem Feld erwartet uns eine kampfstarke Truppe. Es geht gegen den Absteiger aus dem hohen Norden, nach Giesing kommt der Fußballclub Hansa Rostock e. V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nach einem sehr schwachen Saisonstart – über den unser Rostocker Gast im letzten Talk berichtete – hat sich die Kogge mittlerweile gefangen. Zu Beginn wartete man bis zum 7. Spieltag auf einen Sieg und wurde von der Hertha mit 1:5 aus dem DFB-Pokal geschossen. Nach dem ersten vollen Erfolg gegen die Vorstadt wurden noch 4 weitere Siege errungen, womit man aktuell auf Platz 13 steht. Die Bilanz ist aktuell 5-4-6 und man steht mit 19 Punkten und einem besseren Torverhältnis in Lauerstellung hinter dem TSV. Es steht also, wie in der dritten Liga fast immer, ein “6-Punkte-Spiel” an. Selbstvertrauen haben die Rostocker auch getankt, konnten sie doch am letzte Wochenende die favorisierte Arminia aus Bielefeld mit 2:1 bezwingen. Auch im Landespokal ist man noch dabei, wobei die großen Gegner noch auf sich warten lassen. Die SpVgg Torgelow-Ueckermünde wurde im Achtelfinale mit 2:0 besiegt.

Gesicht des Umschwungs ist der neue Trainer Daniel Brinkmann, der Anfang November auf Bernd Hollerbach folgte und aktuell bei 6 Punkten aus 3 Spielen hält. Der 38-Jährige wurde von der zweiten Mannschaft des SC Paderborn verpflichtet, wo er die Position erst im Sommer angetreten hatte. Davor trainierte er 4 Jahre lang den SC Wiedenbrück in der Regionalliga West. Der A-Lizenz Inhaber besucht neben dem Ligaalltag aktuell den 70. Pro-Lizenz-Lehrgang des DFB, zusammen mit u.a. Marc Unterberger (Haching) und Heiner Backhaus (Aachen).

Kader & Transfers

Abstieg heißt Umbruch und den gab es auch an der Ostseeküste. 20 Zugänge und 22 Abgänge gab beim FCH, es endeten unter anderem 5 Leihen und 4 Spieler wurden aus dem Nachwuchs hochgezogen.

Abgänge

Auf der Abgangsseite finden sich einige prominente Namen. Stammtorhüter Markus Kolke wechselte zum Karriereende hin zu Werder Bremen, welche dafür 75 000€ hinlegten. Dennis Dressel zog es zum GAK in die österreichische Bundesliga und Janik Bachmann (28, ZM) zu Schalke 04. Weitere interessante Abgänge waren Svante Ingelsson (26, OM) zu Sheffield Wednesday, Sarpreet Singh (OM, 25) in die zweite portugiesische Liga zu UD Leira und John-Patrick Strauß (28, DM) zu Muangthong United nach Thailand. Mit dem nach Aachen gewechselten Patrick Nkoa haben unsere Stürmer schon letzte Woche Bekanntschaft gemacht.

Zugänge

Ersetzt wurden diese Abgänge mit spannenden Spielern, für welche sogar einiges an Ablöse geflossen ist. Teuerste Neuerwerbung ist Ryan Naderi (ST, 21) für den 200 000€ an Gladbach II flossen. Albin Berisha (ST, 23) kostete 175 000€ und wurde von Petrolul Ploiesti aus der rumänischen SuperLiga geholt, kommt aber aktuell noch selten zum Zug. Für Defensivallrounder Marco Schuster (28) überwies man 100 000€ nach Paderborn und Innenverteidiger Dario Gebuhr (21) war den Rostocker 75 000€ an Eintracht Frankfurt wert. Weiters kam Benjamin Uphoff als neue Nummer 1 aus Freiburg und Innenverteidiger Ahmet Gürleyen aus Nürnberg. Letztere hat bisher alle Spiele bestritten. Neuer Kapitän ist der aus Dortmund bekannte Franz Pfanne, der nun leider an der Ostsee im Mittelfeld abräumt. Den Mann hätte ich gerne in Giesing gesehen. Vielleicht wichtigster Transfer in der neu formierten Abteilung Attacke ist die Leihe des 27-jährigen Sigurd Haugen von Aarhus GF, der mit 4 Treffern aktuell Toptorschütze der Hansa ist. Auch auf Adrien Lebeau werden unsere Löwen achtgeben müssen, der Franzose kommt von Stade Brest, kennt die dritte Liga aus Mannheim und hat schon 6 Scorerpunkte auf seinem Konto.

Vom Stamm der letzten Saison sollte man auch auf einige Akteure schauen. Eigengewächs Felix Ruschke beackert die linke Abwehrseite und konnte in 7 Spielen 3 Tore erzielen. Im Mittelfeld zieht Nils Fröling die Fäden, der 24-jährige Schwede hat bisher jedes Ligaspiel bestritten. Für Routine sorgen Nico Neidhart (30) und Damian Roßbach (31).

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Hans Rostock beginnt eigentlich schon vor der Vereinsgründung 1965. Vor der Ausgliederung der Fußballabteilung in den FC Hansa war man Teil des SC Empor Rostock. Dieser Club wurde 1954 gegründet, Trägerbetrieb war das Fischkombinat Rostock und nachdem die Oberligamannschaft von Empor Lauter aus dem Erzgebirge nach Rostock delegiert wurde, spielte man auch in der Oberliga. In den kommenden Jahren konnte man einige Erfolge einfahren, so wurde man mehrmals Vizemeister und stand im Finale des FDBG-Pokals.

Ausgliederung

Um bessere Leistungsförderung für den Fußballsport zu gewährleisten wurde am 28. Dezember 1965 die Ausgliederung der Fußballabteilung vorgenommen und der Fußballclub Hansa Rostock gegründet. Trägerbetrieb dieses neuen Leistungszentrums war das Kombinat Seeverkehr und Hafenwirtschaft. In der ersten Saison gelang gleich wieder der Einzug ins Pokalfinale. Zwei Jahre später wurde man wieder Vizemeister und durfte in der Folge im Messepokal antreten. Auch in der folgenden Saison 68/69 war Hansa wieder international vertreten, musste aber gegen Inter Mailand ausscheiden. Danach schwankten die Leistungen und man rutschte in den nächsten Jahren ins Tabellenmittelfeld ab.

Dies gipfelte im Abstieg im Jahre 1975, dem zweiten in der erweiterten Vereinsgeschichte. In der Folge wurde Rostock zur Fahrstuhlmannschaft. Die DDR-Liga erwies sich als zu schwach, die Oberliga als hartes Pflaster. In der Saison 1980/81 schaffte man endlich wieder den Klassenerhalt im Oberhaus und konnte sich in der Folge im unteren Tabellenfeld halten. 1986 folgte aber der erneute Abstieg, gefolgt vom Wiederaufstieg und dem fünften Einzug ins Pokalfinale. Gestärkt von diesen Erfolgen errang Hansa 1988/89 den vierten Platz und qualifizierte sich für den UEFA-Pokal. Unter Mithilfe von Werder Bremen und einer Ablösezahlung für Axel Schulz von Hertha Berlin musste Rostock im Zuge der Vermarktwirtschaftlichung des Vereins weniger Federn lassen als andere Ostvereine.

Nach 1989

In der letzten Saison der DDR-Oberliga 90/91 konnte der FC Hansa seinen ersten (und den letzten) DDR Meistertitel und auch den FDGB-Pokal gewinnen. Damit qualifizierte man sich für die gesamtdeutsche Bundesliga und den Europapokal der Landesmeister. Nach einem guten Start in die erste Bundesliga-Saison wurde der FCH aber durchgereicht und stieg direkt ab. Zumindest die Roten konnten am 2. Spieltag aber geschlagen werden! In der ersten Europacuprunde scheiterte man am FC Barcelona, konnte das Heimspiel aber mit 1:0 gewinnen. Der direkte Wiederaufstieg gelang 92/93 nicht und man musste einige Jahre im Unterhaus bleiben. Unter Trainer Frank Pagelsdorf konnte zwei Jahre später der Aufstieg realisiert werden und Rostock tauschte mit Dresden den Platz in Liga 1.

Damit brach eine neue Erfolgsära an. Im ersten Jahr konnte man sofort den 6. Platz erringen, verzichtete aber auf den UI-Cup. Der erste gesamtdeutsche Titel wurde dann der DFB-Hallen-Pokal in der Saison 1997/98. Die Leistungen in der Liga pendelten sich in den nächsten Jahren auf eher niedrigem Niveau ein, man erreichte aber 98/99 das Halbfinale des DFB-Pokals. Nach einem kurzen Aufbäumen und Platz 9 in 2003/04 musste der FCH schließlich 2005 nach einer Dekade im Oberhaus die Segel streichen.

Erstes Mal in Liga 3

Nach zwei Jahren gelang der Wiederaufstieg, abermals unter Frank Pagelsdorf. Der Klassenerhalt konnte nicht realisiert werden und man spielte forthin mäßig erfolgreich in Liga 2. In der Spielzeit 09/10 musste die Kogge in die Relegation gegen Ingolstadt und stieg zum ersten Mal in die dritte Leistungsstufe ab. Es gelang postwendend die Rückkehr ins Unterhaus, man musste aber sofort wieder runter. Dies war auch der sehr angespannten Finanzsituation zuzuschreiben, es drohte 2012 die Insolvenz.

Hansa musste sich als in der dritten Liga konsolidieren, verpasste aber stattdessen zum ersten Mal in der Geschichte die Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb. Unter vielen Trainern wurde der Aufstieg in Angriff genommen, wirklich gelingen wollte aber nichts. Der Tiefpunkt war 2015 mit Platz 17 (damals kein Abstiegsrang) die schlechteste Platzierung des Vereinsgeschichte. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga erreichte man dann in der Pandemie-Saison 20/21. Getragen von großer Euphorie hielt man sich zwei Spielzeiten im Unterhaus, musste aber in der letzten Saison als Vorletzter absteigen.

Hansa Rostock vereint 28 240 Mitglieder auf die Sparten Fußball, Frauenfußball und Inklusionsmannschaft. Außerdem gibt es wie bei den Löwen auch eine Traditionself. Der Profifußball ist ausgegliedert und ein Minderheitenanteil an Immobilienmillionär Rolf Elgeti verkauft worden. Trotz der Kontroverse um dessen Kandidatur zum Aufsichtsrat scheint das Verhältnis recht harmonisch.

Fanszene

Die aktiven Fans der Kogge stehen zuhause auf der Südtribüne und sind für ihre verrückten Aktionen und Gewaltexzesse bekannt. Diese reichen von Tapezieraktionen in Gästeblöcken, über das Klauen eines Vorsängerpodests bis zu Attacken auf Gästeblöcke und den kürzlich erfolgten Angriff auf den Sonderzug aus Essen. Die “Hansakrieger” sind bekannt für ihre Schlagkräftigkeit, das Faible für fremdes Vereinsklamotten und die umgedrehten Bomberjacken. Auch die Provokationen gegen v.a. St. Pauli (Stichwort Lichtenhagen) sorgten schon für einige Skandale. Gefühlt ist in Rostock alles ein bisschen drüber, im Positiven wie im Negativen.

Verantwortlich für das Alles sind vornehmlich die Gruppen der aktiven Szene. Hauptgruppe sind die 2001 gegründete “Suptras Rostock”. Daneben gibt es noch die “Hansafans Schwerin”, “BOYZ”, “Revolte Rostock 2005”, “Action Connection”, “Plattenbau”, “WOLGASTÄ” (Gruppe aus Wolgast”) und die 2000 gegründeten “Vier Tore Power Neubrandenburg” (VTPNB).

Aktionen

Eine große karitative Aktion der Szene zusammen mit dem Verein ist “Hansa für MV“. Hierbei wird mittels Spenden, Merchandise Verkauf, etc. für die Tafeln in Mecklenburg- Vorpommern gesammelt. Unterstützt wird Spendenaktion u.a. auch vom Dachverband “Südtribüne Rostock” und “Fanszene Rostock”, federführend sind laut Plakat “Suptras” und “Revolte”.

Eine weitere große Kampagne der Szene ist das Crowdfunding zum Erhalt der alten Flutlichtmasten des Ostseestadions. Dies ist notwendig geworden, da die Betriebserlaubnis der Masten im Jahr 2025 erlischt. Eigentlich waren originalgetreue Nachbauten angedacht, doch die Originale sollen jetzt doch stehenbleiben. Zu diesem Zwecke werden und wurden mehrere Aktionen während des ganzen Saison durchgeführt.

Eine Art Umfeldorganisation stellt der Verein “Fanszene Rostock e.V.” dar in dem jedermann gegen Zahlung eines Jahresbeitrags Mitglied werden kann und so die Kurvenarbeit unterstützt. Desweitern ergeben sich daraus Vorteile beim Einkauf von Fanartikeln und Sonderzugfahrten. Auch bei der Aktion zur Erhaltung der Flutlichtmasten war der Verein eingebunden.

Frei nach dem Motto: “Hansa hasst alle, alle hassen Hansa”, sind mir keine Freundschaften der Hanseaten bekannt. Feindschaften gibt es natürlich mit alles und jedem der die Hansazone entern möchte. Besonders aber mit St. Pauli, Hertha Berlin und eigentlich allen Ostvereinen wie z.B. Dresden oder Cottbus.

Auf der Website sind 113 registrierte Fanclubs eingetragen, einer davon sogar in Tansania!

Trivia – Unnützes Wissen

  • Hansas Zuschauerrekord von 58 492 stammt aus einem “Heimspiel” im Berliner Olympiastadion, nach einer Platzsperre in Folge von Ausschreitungen.
  • Das Hansamaskottchen “Rollo” existiert für kurze Zeit, wurde nach dem vorzeitigen Ableben der beiden Kostümträger aber wieder abgeschafft.
  • Eine “Kogge” war einer der wichtigsten Schiffstypen der Hanse. Die Einmaster konnten für ihre Größe bzw. Mannschaftsstärke sehr viel Fracht transportieren.
  • Der Klebstoffhersteller “UHU” war der erste Sponsor des Vereins.

Der 16. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – FC Ingolstadt 04
Samstag 14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SpVgg Unterhaching
14:00 Uhr SV Sandhausen – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr Hannover 96 II – BV Borussia Dortmund II
14:00 Uhr TSV 1860 München – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SC Verl
16:30 Uhr VfB Stuttgart II – SV Waldhof Mannheim
Sonntag 13:30 Uhr VfL Osnabrück – Aachener TSV Alemannia 1900
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – Rot-Weiss Essen
19:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – FC Viktoria Köln

 

Löwenrunde: Rätselraten um den Kapitän

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Giannikis: "Spiel schnell abhaken"
Giannikis: "Spiel schnell abhaken"

Am Samstag um 14:03 Uhr empfangen die Münchner Löwen den FC Hansa Rostock auf Giesings Höhen. Wie berichtet fehlen dabei Jesper Verlaat, der sich im Training verletzt hat, und Thore Jacobsen, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Bei der Löwenrunde eröffnete Trainer Giannikis das Rätselraten um den Kapitän. “Es wird ein Feldspieler sein”, verriet der Coach des TSV 1860

Rätselraten um den Kapitän mit vier Optionen

Einen Torhüter hatte Giannikis bereits vor der Saison als Kapitän ausgeschlossen und zwar aufgrund der neuen Sprachregelung gegenüber dem Schiedsrichter. Nun fehlen mit Verlaat und Jacobsen der erste und der zweite Kapitän. In Frage kommen als die Kicker aus dem Mannschaftsrat. Marco Hiller fällt als Keeper weg, bleiben also Kloss, Schröter, Reinthaler oder Hobsch. Wer die Löwen also am Samstag mit der Binde auf den Rasen führen wird, bleibt offen.

Verlaat “ein herber Verlust”

Der Ausfall von Verlaat sei für seine Mannschaft “ein herber Verlust”, sagte Giannikis. Im Bezug auf Jacobsen erklärte er: “Gelb-Sperren gehören dazu. Wir müssen unsere Aufgaben erfüllen und haben mit Frey und Kloss zwei sehr gute Spieler auf dieser Position”. Für Verlaat wird wohl Schifferl beginnen. “Er bringt die Größe und Intensität mit”, sagte der Löwen-Coach. Größere taktische Umstellungen habe er nicht geplant, erläuterte der Franke auf Rückfrage von sechzger.de: “Wir kommen aus drei Spielen mit sieben Punkten. Wir passen von Woche zu Woche Dinge an, aber es wird keine großen Umstellungen geben.”. Ob Hobsch (“Er ist ein wichtiger Spieler”) von Beginn an oder wie in Aachen von der Bank kommen wird, ließ Giannikis offen. Fehlen werden zudem Bangerter, Danhof und Philipp.

Ein Auge auf dem Nachwuchs

Über gute Leistungen in der U21 hatte sich zuletzt Muteba empfohlen. “Er hat auf seiner Position große Konkurrenz. […] Für junge Spieler wie ihn ist es wichtig, dass sie Spielzeit (in der U21) bekommen.”, erklärte der Sechzger-Chefanweiser. In den letzten Wochen nutzten die Löwen aktuell immer wieder die Möglichkeit, Spieler aus der U19 und der U21 im Training zu den Profis hochzuziehen. “Wir haben talentierte Jungs und wollen sie heranführen. Deshalb bauen wir sie zu Beginn der Woche mit ein. Wir wollen uns ein Bild machen und sind offen für diese Spieler”, erklärte Giannikis.

Inhaltlich auf Rostock vorbereitet

Man habe sich inhaltlich auf das Traditionsduell mit Rostock vorbereitet. “Das Spiel wird hochintensiv sein”, sagte Giannikis und fügte an: “Der Gegner hat eine höhere Qualität, als es er Tabellenplatz aussagt. Bei Rostock geht die Tendenz, wie bei uns, nach oben”. Ob man zu Hause oder auswärts spiele, mache in der engen Liga keinen großen Unterschied. “Es ist alles so eng beisammen, das gleich sich aus”, sagte Giannikis. Dennoch freuen sich die Löwen auf den Support ihrer Fans im ausverkauften Grünwalder Stadion und auch der Gästeblock wird mit Anhängern aus dem hohen Norden ausverkauft sein.

“Das ist ein Männersport”

Von sechzger.de angesprochen auf die Verwarnung gegen Wolfram, der bereits zum dritten Mal nach einem harten Einsteigen in der Schlussphase Gelb sah und kurz vor einer Sperre steht, erklärte der Trainer: “Es war ein hitziges Spiel in Aachen, das ist ein Männersport. Wir sind in der Liga bei den Gelben Karten nicht ganz vorne und müssen uns auch wehren.”.

Giannikis verspürt keine fehlende Euphorie

Auf die Frage von sechzger.de, ob ihm nach sieben Punkten aus drei Ligaspielen die Euphorie fehle, verneinte Giannikis. “Ich bin fokussiert auf die Arbeit mit dem Team. Wir haben viele Themen und haben zuletzt eine Stabilisierung durchlaufen. Es ist eine Entwicklung, die wir uns in den letzten zwölf Spielen erarbeitet haben. Wir können Rückstände aufholen, können Tore schießen und sind auf einem guten Weg”, sagte der Übungsleiter des TSV 1860 weiter.

Keine Probleme mit physischen Mannschaften

Angesprochen darauf, dass sein Team zuletzt immer wieder Probleme mit physisch agierenden Teams hatte erklärte Giannikis: “Aachen ist mit viel Euphorie in das Spiel gegangen, wir waren früh 0:1 zurück. Da braucht es etwas Zeit, um ins Spiel reinzufinden. In Sandhausen war das ähnlich. Wir sind in der Lage, uns aus solchen Drucksituationen zu befreien und haben die Körner, um dann noch zuzulegen”.

Rostock kommt mit robustem Kader

Über den morgigen Gegner erklärte der Franke, Rostock habe “einen robusten Kader”. “Sie haben Körperlichkeit im Kader und sie hatten einen Trainer-Wechsel. Wir haben ihre Spielweise analysiert”, ergänzte Giannikis. Sein Kollege Daniel Brinkmann, der bei der Kogge an der Seitenlinie stand, sei ihm bis dato unbekannt.

Spiel bei uns im Live-Ticker verfolgen

Damit seid ihr bestens vorbereitet auf das morgige Match. Alle Infos zur Rostocker Pressrunde vor dem Spiel folgen am späten Nachmittag. Verfolgen könnt ihr das Match natürlich wieder bei uns im Live-Ticker. Zudem übertragen das Bayrische Fernsehen und MagentaSport live.

Sechzig am Wochenende: Finalspiele am 1. Advent

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen

Das erste Wochenende im Advent führt viele Teams aus dem NLZ des TSV 1860 in die Halle, um sich dort mit anderen Mannschaften zu messen. Außer den Profis, die bekanntlich noch bis ganz kurz vor dem Heiligabend gegen den Ball treten, bestreiten an diesem Wochenende die Amas ihr letztes und die U19 ihr vorletztes Spiel des Jahres. Und die Löwinnen sind nochmal im Pokal im Einsatz. Fast alle Partien mit finalem Charakter.

Amas zum Jahresfinale am Trainingsgelände

Eine gute Gelegenheit für alle Löwenfans, denen der Weg nach Gilching, wo die Heimspiele der U21 üblicherweise ausgetragen werden, zu beschwerlich ist, den Tabellenführer der Bayernliga Süd bei seinem letzten Auftritt im Kalenderjahr 2024 die Ehre zu erweisen und in die Winterpause zu verabschieden, bietet sich am Freitag Abend. Das Team von Felix Hirschnagl empfängt um 18.60 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße den TSV Kottern.

U19 mit dem ersten Endspiel

Platz Drei in der regionalen Gruppe G der DFB-Nachwuchsliga und damit die Qualifikation für die überregionale Meisterrunde. Das ist das Ziel der U19, das in den letzten beiden Partien des Jahres noch aus eigener Kraft erreicht werden kann. Dazu muss die Mannschaft von Jonas Schittenhelm im ersten Schritt am Sonntag Vormittag auswärts beim derzeitigen Tabellendritten in Unterhaching einen Sieg einfahren. Das Hinspiel ging Mitte September mit 0:2 verloren. Da ist also noch eine Rechnung offen!

Löwinnen im Pokalfinale

Eine Stunde nach dem Anpfiff bei den Profis gegen Hansa Rostock bestreiten die Löwinnen am Samstag Nachmittag ein echtes Pokalendspiel. Im Kreispokal haben sie sich in diesem Herbst gegen den SV 1880, und die Spielgemeinschaft TSV Haar/TSV Grasbrunn durchgesetzt und treffen nun final auf die Frauen des SV Untermenzing.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 29.11.

19.00 Uhr: Amas TSV 1874 Kottern  -:-
19.30 Uhr: SV Waldperlach U13  -:-

Samstag, 30.11.

14.00 Uhr: Profis – Hansa Rostock  -:-
15.00 Uhr: SV Untermenzing Löwinnen  -:-
19.00 Uhr: Futsal-Löwen – Darmstadt 98 -:-

Sonntag, 1.12.

11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U19  -:-
15.30 Uhr: U13 – FC Kempten U14  -:-
16.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U17  -:-

Die U14 nimmt am Samstag und Sonntag an einem Hallenturnier in Augsburg teil und trifft dort u.a. auf den 1. FC Heidenheim, den TSV Kottern, den FCA, die SpVgg Unterhaching und ein Team aus der Seitenstraße.
U9, U10, U11 und U12 sind am Samstag ebenfalls bei Hallenturnieren (überwiegend im Großraum München) unterwegs

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Hansa Rostock

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Mit Kapitän Jesper Verlaat und Dauerbrenner Thore Jacobsen werden den Löwen am Samstag zwei erfahrene Stammspieler fehlen, die es zu ersetzen gilt. Zudem fällt Moritz Bangerter sicher aus, David Philipp und Tim Danhof sind zumindest fraglich. Was wird sich Argirios Giannikis einfallen lassen? Auch unsere Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie die Startelf aussehen könnte und präsentiert ihre Wunschaufstellungen für das Heimspiel des TSV 1860 gegen den FC Hansa Rostock. sechzger.de berichtet natürlich wieder live aus dem Grünwalder Stadion!

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Hansa Rostock

Thomas Spiesl & Jan Schrader

Die selbe Idee hatten Thomas und Jan – und diese ist durchaus überraschend, denn beide verzichten nicht nur auf den gesperrten Thore Jacobsen, sondern direkt auch noch auf den zweiten etatmäßigen Sechser Tunay Deniz. So bilden Marlon Frey und Tim Kloss das defensive Mittelfeld, Schifferl ersetzt den verletzten Verlaat und auch Patrick Hobsch kehrt in die Startelf zurück.

Peter Gratz

Peter setzt auf mehr Körperlichkeit im Offensivbereich und verändert infolgedessen auch gleich noch das System. Im 4-2-2-2 stürmt Fabian Schubert neben Patrick Hobsch, die beiden Angreifer sollen von Maximilian Wolfram und Julian Guttau unterstützt werden. Für Soichiro Kozuki und Morris Schröter bleiben somit nur Plätze auf der Ersatzbank übrig.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan weicht vom 4-2-3-1 ab und stellt seine Mannschaft im kompakten 5-4-1 auf, wobei die beiden Defensivaußen sich auch ins Offensivspiel einschalten sollen und über diagonale Verschiebung in die Richtung vom DM absichern. Tunay Deniz rückt vor auf die 10, Julian Guttau auf links und Soichiro Kozuki auf rechts.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – Hansa Rostock: Ergebnistipp Julian Niedermayr

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Julian Niedermayr Biermo
Julian Niedermayr im von ihm designten Jubiläumstrikot

Vor wenigen Wochen war Julian Niedermayr zu Gast im sechzger.de Talk und berichtete, wie es zum Design des Jubiläumstrikots der Fußballabteilung kam. Heute liefert uns Julian, auch als Biermo bekannt, den Ergebnistipp zur Partie des TSV 1860 München gegen den FC Hansa Rostock.

Julian Niedermayr tippt knappen Heimsieg der Löwen

Seit drei Spielen sind die Löwen in der Liga ungeschlagen, wussten aber zuletzt in Aachen nicht zu überzeugen. Hansa Rostock hingegen brachte am vergangenen Wochenende der zuvor acht Partien ungeschlagenen – und dabei meist siegreichen – Arminia aus Bielefeld mal wieder eine Niederlage bei. Wie gehts aus im Grünwalder Stadion?

“Rostock hat sich in letzter Zeit doch wieder ein wenig gefangen und wir müssen auf Jacobsen verzichten wegen seiner 5. Gelben.

Das wird schon sehr schwierig, aber ich tippe auf ein 3:2 für uns mit Toren von Hobsch, Guttau und Deniz. Alle drei legt Wolfram auf und dann steigen wir auf. Oder?”

Deal!

Mitglied bei Kreative für Sechzig

Schon beim grün-goldenen e.V.-Trikot war man sehr “fashion-forward” unterwegs und hatte mit Societas das neue Label von u.a. Star-Designer Mirko Borsche mit an Bord. Für das Design des Shirts zum 125-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung des TSV 1860 zeichnete dann Julian Niedermayr verantwortlich. Wenig überraschend war das Trikot ein absoluter Hingucker und in den gängigen Größen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Als Mitglied des Kollektivs Kreative für Sechzig designte Niedermayr in den letzten Jahren bereits einige Artikel, deren Einnahmen dem TSV München von 1860 e.V. zugute kamen. Natürlich ist er auch im Onlineshop des e.V. vertreten, sei es mit schicken Badehosen, Prints oder eben auch mit dem schicken Trikot.

Sechzig um Sieben: Endspiele für U19 und U21

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Auch wenn die Winterpause bereits in Sichtweite ist, warten am Wochenende noch richtungsweisende Begegnungen auf die Mannschaften des TSV 1860 München. Die U21 empfängt heute Abend auf dem Trainingsgelände den TSV Kottern zum letzten Spiel des Jahres. Dabei wollen die kleinen Löwen die Tabellenführung in der Bayernliga verteidigen. Die U19 muss am Wochenende in Unterhaching ran. Für Schmunzler sorgte unterdessen Mehrheitsgesellschafter Ismaik, da er sich zu einer Choreo der Fans aus der Seitenstraße äußerte.

U21 empfängt Kottern am Trainingsgelände

Als Spitzenreiter startet die zweite Mannschaft der Löwen in den letzten Spieltag vor der Winterpause. Am Freitag um 19 Uhr empfängt die U21 des TSV 1860 den TSV Kottern auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Mit dabei sein wird auf Seite der Löwen wohl Eliot Muteba. Die kleinen Löwen hoffen heute Abend auf die lautstarke Unterstützung der Sechzger-Anhänger.

U19 vor Endspiel in Unterhaching

Am Sonntag um 11 Uhr hat die U19 der Löwen beim Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen in Unterhaching die Gelegenheit, sich auf Rang drei der regionalen Vorrunden-Gruppe nach vorne zu schieben. Der dritte Platz ist nötig, um sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Mit einem Sieg könnten die Löwen nicht nur am direkten Konkurrenten aus der Vorstadt vorbeizuziehen. Man könnte wohl auch den FC Ingolstadt überholen. Damit hätte die Löwen-U19 am letzten Spieltag alle Trümpfe selbst in der Hand.

Zwei unvergessene historische Spiele

Zum In-Erinnerungen-schwelgen laden zwei historische Spiele ein. Wir haben für Euch zurückgeblickt ins Jahr 2004 als die Münchner Löwen von der Alemannia Aachen in Grund und Boden geschossen wurden. Was folgte war die Entlassung von Rudi Bommer. Noch länger zurück liegt das Match des TSV 1860 München in Chemnitz. Es war 1993, als die Löwen im verschneiten Chemnitz zu einem 1:1-Unentschieden kamen.

Ismaik lobt die Funktionäre aus der Seitenstraße

Wie wenig er den deutschen Fußball und die Belange der Fans verstanden hat, stellte einmal mehr Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik unter Beweis. Die Kurve aus der Seitenstraße hatte am Mittwoch scharfe Kritik an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi geübt. Die Vereinsverantwortlichen des Lokalrivalen entschuldigten sich gestern bei den Parisern für die absolut nachvollziehbare Kritik des eigenen Anhangs. Ismaik fand diese Entschuldigung spitze, wie er in einem seiner zahllosen Social Media Posts kundtat. Mehr als diese Sätze ist dieses Theater aber auch nicht wert.

Mit einem Lacher bei Sechzig um Sieben in den Freitag

Damit könnt ihr mit einem Schmunzeln auf den Lippen in den letzten Arbeitstag der Woche gehen. Ihr seid wieder bestens informiert rund um unsere Löwen. Wir sehen uns heute Abend beim U21-Match an der Grünwalder Straße 114 und am Samstag empfangen die Profis dann Hansa Rostock.

Faninformationen TSV 1860 München – Hansa Rostock

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Auswärts sind die Löwen eine Macht, zuletzt gab es einen Last Minute-Punkt bei Alemannia Aachen. Zuhause hingegen ist die derzeitige Bilanz düster. Das soll sich dringend ändern, die nächste Gelegenheit dazu ist das kommende Heimspiel am Samstag. Zu Gast ist dann Hansa Rostock, an dieser Stelle gibt es nun die wichtigsten Faninformationen zu der Partie.

Faninformationen TSV 1860 München – Hansa Rostock

Begleitet von vielen Auswärtsfahrern kommt Hansa Rostock am Wochenende in das Grünwalder Stadion. Es brauche viel Stimmung in den Heimbereichen meint Talk-Gast Benett in Folge 186, um gegen die stimmgewaltigen Hanseaten anzukommen. Damit dürfte er durchaus recht haben. Zumindest numerisch sind die Löwenfans schon einmal klar im Vorteil. Das Duell ist ausverkauft, einmal mehr werden also 15.000 Zuschauer in Giesing dabei sein.

Sieben Punkte holte der TSV 1860 aus bislang sieben Heimspielen – das bedeutet im Ligavergleich Platz 19. Nur Hannover 96 II schneidet vor dem eigenen Publikum noch schlechter ab. Unterstützt vom eigenen Anhang möchten die Löwen an das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim anknüpfen und möglichst dreifach punkten. Alles, was aus Sicht der Löwenfans wichtig ist für das kommende Heimspiel gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Hansa Rostock.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist ausverkauft. Am Spieltag bleiben die Tageskassen daher geschlossen. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 12:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Der bekannte Löwentreff der aktiven Fanszene findet wie gewohnt am Candidplatz statt. Ab 10:30 Uhr gibt es unter anderem Adventskalender von Münchens Jugend, Umhängetaschen sowie Restposten. Mit Getränken sowie warmen Leberkassemmeln ist außerdem für die Verpflegung gesorgt.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht als Treffpunkt genutzt werden.

Außerdem öffnet das Bamboleo zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie wird vom Bayerischen Fernsehen kostenfrei im Fernsehen sowie Online-Stream übertragen. Auch MagentaSport übertragt das Duell natürlich.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Heute vor 31 Jahren: Chemnitzer FC – TSV 1860 1:1

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An die legendäre Saison 1993/94, in der der TSV 1860 von der Bayernliga bis in die 1. Bundesliga durchmarschierte, wird – auch hier bei uns – immer gerne erinnert. Vom 0:4 zum Auftakt in Rostock, nach dem die rund 150 mitgereisten Löwenfans den direkten Wiederabstieg befürchten mussten, bis zum letzten Spieltag, dem epochalen 1:0-Sieg in Meppen, der die Rückkehr ins Oberhaus nach dreizehn Jahren besiegelte – es gibt viel zu berichten aus dieser Spielzeit. Ein eigentlich eher unscheinbares 1:1 beim Chemnitzer FC vom 28. November 1993 soll hier und heute das Thema sein.

Die Ausgangssituation

Als Aufsteiger und einer der sicheren Abstiegskandidaten sensationell in die Saison gestartet, reisten die Löwen Ende November 1993 als Tabellenzweiter, nur einen Punkt hinter dem VfL Bochum (den man wenige Wochen zuvor mit einem 4:1 aus dem Sechzgerstadion gefegt hatte) nach Sachsen. Dritter in der 2. Liga war damals übrigens – bereits mit fünf Punkten Rückstand – der 1. FC Saarbrücken. Die Gastgeber selbst befanden sich zu jenem Zeitpunkt im Tabellenkeller der 2. Bundesliga.

Chemnitz – ein Wintermärchen: Bekannte Zaunfahnen im Schneetreiben

Eisige Kälte, Schnee – und ein früher Rückstand

An Sibirien erinnernde Kälte und ein schneebedeckter Boden erwartete das Team von Werner Lorant, als an jenem Sonntag Nachmittag die Partie im Sportforum Reichenhainer Straße angepfiffen wurde. Aggressive Chemnitzer drängten die Gäste von Anfang an in die eigene Hälfte und kamen folgerichtig nach 21 Minuten zum ersten Tor. Steffen Zweigler verwertete eine präzise Flanke in den Löwenstrafraum per Kopf. Der mit einer gelb-roten Karte aus dem 1:0-Sieg gegen den FC Homburg fehlende Kapitän Bernhard Trares fehlte 1860 als ordnende Hand an allen Ecken und Enden. Zur Pause reagierte Lorant und brachte mit Guido Erhard einen dritten Offensivmann. Und diese Einwechslung sollte sich auszahlen.

Joker Erhard sticht

Obwohl die Chemnitzer auch nach der Pause das Tor von Rainer Berg bestürmten, waren es letztlich die Gäste, die – als sich die meisten der nur 3.000 Zuschauer schon auf einen knappen Sieg des CFC eingerichtet hatten – ihr Tor erzielen konnten. Einen von Armin Störzenhofecker eingeleiteten Angriff, verarbeitete Bernhard Winkler per Flachpass in den Strafraum, vorbei an Freund und Feind. Und dann stand doch noch einer da: Guido Erhard. Und der drückte den Ball über die Linie. Die Abendzeitung titelte am Montag Morgen: “Joker Erhard rettet den Löwen einen Punkt” und ergänzte als Fazit im Statistikkasten: “Wer solche Spiele nicht verliert, hat beste Aufstiegs-Chancen.”

Punktgewinn: Löwen bedanken sich beim wieder einmal gut gefüllten Gästeblock

Mit einem blauen Auge davongekommen: Löwenbomber, Guido Erhard und ein Veilchen

Aufstieg in die Bundesliga am Saisonende

Dass es am Ende – allerdings nach einigen noch zu durchlebenden Auf und Abs im Frühjahr 1994 – genauso kam, wissen die Löwenfans. Die Gastgeber vom Chemnitzer FC fingen sich im Laufe dieser Saison übrigens auch noch und landeten am Ende auf einem durchaus respektablen neunten Tabellenplatz, acht Punkte hinter dem TSV 1860.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 28.11.1993 diese Elf der Löwen auf den Platz:

Berg – Schlotterbeck – Braun, Maurer – Störzenhofecker, Schnell (70. Zeiler), Miller – Keller, Imhof (46. Erhard) – Pacult, Winkler

Tore:
1:0 Zweigler (21.)
1:1 Erhard (81.)

 

TSV 1860 U19 vor erstem Endspiel in Unterhaching

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Althaus Samuel Tsv 1860 U19 endspiel

Zwei Spieltage vor Ende der regionalen Gruppenphase rangieren die A-Junioren der Löwen auf dem undankbaren 4. Platz. Positiv jedoch: Die U19 des TSV 1860 kann aus eigener Kraft noch in die Top 3 kommen, das erste Endspiel steigt am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching.

TSV 1860 U19 vor erstem Endspiel in Unterhaching

Die Löwen haben ihre Hausaufgaben gemacht und besiegten am vergangenen Wochenende den FC Augsburg zuhause mit 3:2. Damit blieb die Truppe von Jonas Schittenhelm zwar vorerst auf Rang 4, ließ sich jedoch alle Möglichkeiten offen, doch noch einen der ersten drei Plätze zu erreichen, die zur Qualifikation für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft berechtigen.

Das erste Endspiel bestreitet die U19 des TSV 1860 am Sonntag (Anpfiff um 11 Uhr, Kunstrasen im Sportpark) in Unterhaching. Mit einem Sieg würden die Löwen am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und könnten sogar auf Platz 2 springen, da der FC Ingolstadt 04 bereits am Samstag gegen den souveränen Tabellenführer FC Bayern München antreten muss.

Qualifikation in der eigenen Hand

Am letzten Spieltag gastieren die Löwen dann bei den Schanzern, während Unterhaching zum SSV Ulm 1846 reist. Kurzum: Holt der TSV 1860 aus den beiden ausstehenden Partien sechs Punkte, darf der Traum von der Meisterschaft weitergeträumt werden, bei vier Zählern muss man auf die entsprechenden Ergebnisse der Konkurrenz hoffen.

An der Motivation sollte es der U19 also nicht mangeln, zumal sich mit Samuel Althaus (siehe Titelbild), Emre Erdogan und Finn Fuchs zuletzt drei Spieler sogar schon im Profitraining präsentieren durften.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA