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Giesinger Gedanken: Gestern war ein seltsamer Tag

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sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

Gestern war ein seltsamer Tag. Die ersten 45 Minuten gehörten spielerisch wohl zum Besten, was man von den Löwen in letzter Zeit gesehen hat — und das ausgerechnet bei der heimstärksten Mannschaft der 3. Liga. Umso bitterer, dass man genau dieses Spiel am Ende verliert. Die Liga ist so eng beieinander, dass man die Saison noch nicht abschreiben darf. Trotzdem war diese Niederlage natürlich ein massiver Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen. Andererseits war die Saison bislang viel zu sehr eine Achterbahnfahrt, um sie jetzt schon für beendet zu erklären.

Gestern war ein seltsamer Tag

Wie eine Aufholjagd aussehen kann, hat gestern Dominik Krause von den Grünen gezeigt. Er fällt nicht nur durch seinen verbindenden Ton und sein positives Auftreten auf, sondern auch durch progressive Ideen. Das heutige Interview mit ihm in der SZ ist sehr empfehlenswert, weil er genau den Ton anschlägt, den man sich von einem Politiker wünscht. Natürlich hat er auch von der “FC-Bayern-Äffare” um Alt-OB Reiter profitiert — und ja, es ist immer noch schön, “FC-Bayern-Affäre” zu schreiben.

Dass Krause in Giesing wohnt und sich bislang sehr positiv zum Sechzgerstadion und dessen Entwicklung geäußert hat, macht Hoffnung, dass man auch hier zu besseren Lösungen kommen kann, als sie mit Dieter Reiter möglich gewesen wären.

Wie geht es weiter mit den Löwen?

Was progressive Bürgermeister mit Visionen bewegen können, zeigen Städte wie Paris (dieser Weg wurde durch die Wahl gestern bestätigt) oder Kopenhagen. Und damit bin ich bei der Frage, welche Vision es für die Entwicklung von Sechzig gibt. Dort wird gerade vieles richtig gemacht. Es ist beeindruckend, wie viele neue Sparten und Abteilungen in letzter Zeit gegründet wurden.

Das zeigt sich auch am neuen Mitgliederhöchststand von knapp 27.500. Die Zahl der aktiven Mitglieder wächst stetig. Allein die neu gegründete Radsportabteilung zählt bereits 115 Mitglieder, Cricket und Rugby jeweils 50. Die Boxer sind aktuell sogar einer der besten Boxvereine Deutschlands. Viele Abteilungen mussten inzwischen einen Aufnahmestopp verhängen, weil sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.

Jetzt gilt es, mit den Strukturen nachzuziehen. Dafür braucht es auch die Unterstützung eines visionären Oberbürgermeisters. Da dürfte es kaum ein Nachteil sein, wenn der neue OB aus Giesing kommt und die Infrastrukturprobleme — beziehungsweise die vielerorts fehlende Infrastruktur — aus eigener Anschauung kennt. Eine neue Halle als Heimat für verschiedene Abteilungen und Mitglieder ist dringend notwendig.

Bis zu 30.000 Zuschauer in Giesing möglich?

Beim Stadion ist man schon einen Schritt weiter. Bald soll das Ergebnis der Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden. Dem Vernehmen nach scheint eine Kapazität von 25.000 bis 30.000 Zuschauern am Standort des Grünwalder Stadions durchaus möglich zu sein. Auch für die stärkere Einbindung von Spielern aus dem eigenen NLZ hat man mit Manfred Paula als neuem Geschäftsführer der KGaA den richtigen Mann.

In Kombination mit Markus Kauczinski, den er als Trainer verpflichtet hat und der durch seine sympathische und bodenständige Art der erste Trainer seit langer Zeit ist, hinter dem die ganze Fanlandschaft steht, ist man hier sehr gut aufgestellt. Wenn man dieser Saison eines zugutehalten kann, dann, dass die Spieler aus dem NLZ alle Erwartungen übererfüllt und das in sie gesetzte Vertrauen mehr als gerechtfertigt haben — allen Unkenrufen aus manchen Ecken des Internets zum Trotz.

Die Hoffnung auf eine gemeinsame Vision

In Deutschland können, abgesehen von vielleicht drei oder vier Vereinen, letztlich nur die Klubs dauerhaft überleben, die Transfererlöse erzielen. Am nachhaltigsten funktioniert das mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum. Gleichzeitig stärkt das auch die Identifikation der Fans mit der Mannschaft. Eine wirklich nachhaltige Strategie lässt sich allerdings erst dann entwickeln, wenn endlich Klarheit über die künftige Gesellschafterstruktur herrscht.

Aber auch schon vor dieser Klärung wäre es wichtig, dass sich die Fans hinter einer gemeinsamen Vision versammeln. Konstruktive Kritik an einem eingeschlagenen Weg ist jederzeit legitim. Dann sollte man jedoch bitte auch einen realistischen alternativen Weg aufzeigen. Nur dagegen zu sein, reicht nicht — und vergiftet am Ende lediglich das Klima.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Titelbild: CR-Fotos

Munich Ravens spielen American Football im Grünwalder Stadion

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1860 Grünwalder Stadion Corona

Die Munich Ravens eröffnen ihre erste Saison in der neuen European Football Alliance am 17. Mai 2026 mit einem Heimspiel gegen die Raiders Tirol im Grünwalder Stadion. Dass sie für so ein besonderes Auftaktspiel lieber die Bühne in Giesing wählen als ihre übliche Spielstätte in Unterhaching, ist durchaus nachvollziehbar. Die Ravens wollen den Sport damit stärker ins Herz von München bringen.

Munich Ravens spielen im Grünwalder Stadion

Nach Angaben von General Manager Sean Shelton verstehen die Ravens das Spiel auch als Signal dafür, dass Football in Deutschland wächst. Er betonte, man habe sich schon länger gewünscht, den Sport mitten in München präsentieren zu können. Zugleich hob er hervor, dass man das Grünwalder Stadion mit großem Respekt betrete und sich der besonderen Bedeutung des Stadions, gerade auch in Verbindung mit dem TSV 1860 München, bewusst sei. Laut Bericht habe es dazu auch gute Gespräche mit den Löwen gegeben.

Wichtig ist aber auch: Es handelt sich um ein besonderes Eröffnungsspiel und nicht um einen dauerhaften Standortwechsel. Die reguläre Spielstätte der Ravens bleibt weiterhin der Sportpark Unterhaching, wo sie ihre übrigen Heimspiele austragen sollen. Das Gastspiel im Grünwalder ist also klar als Ausnahme und als besonderes Event zum Saisonstart gedacht.

Stimmen zum Spiel: MSV Duisburg – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nachfolgend geht es um die späte und etwas unglückliche 1:2-Niederlage, die am frühen Sonntag Abend in Duisburg zu beklagen war, nachdem 1860 zuvor eine durchaus engagierte Leistung auf den Rasen gebracht hatte.

Thomas Spiesl (Redakteur sechzger.de):

Das war eines der besten Spiele der Löwen in den letzten Wochen. Leider wurde es nicht belohnt. Mutiger Auftritt aber zwei Mal nicht aufgepasst und Duisburg mit einem unverdienten Heimsieg. Weiterhin alles drin und der Auftritt macht Lust auf die nächsten Wochen.
Schöner Ausflug nach Duisburg, sehr freundlicher Empfang und super Stimmung trotz Arsch-Anstoßzeit.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei bei MagentaSport):

…dass wir mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden sein können. Wir haben so viele leichte Bälle verloren. Duisburg hat drei, vier harte Zweikämpfe gegen uns gehabt, wo wir die Bälle zu leicht hergeben und dann auch die Tore einfach zu leicht fallen, wo Duisburg einfach gedankenschneller war. Das geht zu leicht. (…) Wir haben (in der ersten Halbzeit, Anm. d. Red.) ein gutes Spiel gemacht, haben auch die Möglichkeiten, einmal durch Sigi. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit kein schlechtes Spiel gemacht, fußballerisch. Aber am Ende hast du dann über diesen Fußball zu leicht die Bälle verloren. Hast dann zu viel gespielt, wo man einfacher und schneller nach vorne spielen kann.

Uli (Löwenfan aus Hamburg, der hier regelmäßig zu Wort kommt):

Hat sich der Ausflug gelohnt? Jawoll, hat er. Natürlich habe ich auch in den Haufen mit Pappschachteln voll Currywurstsoße getreten nach dem Duisburger Siegtreffer. Aber nicht aus Frust über die Leistung, sondern weil sie diesmal nicht belohnt wurde. Von Duisburg habe ich anfangs mehr erwartet. Und hinterher? Ja, da kann man sagen, hätte mehr rausspringen dürfen. Stattdessen springt und kullert der Ball zweimal durch unseren Strafraum und geht erst ins Tor, als Dähne platt am Boden liegt. Toll gekämpft, gute Unterhaltung!
In der S-Bahn hörte ich dann folgende Spielanalyse eines Duisburgers: „Scheiße, sind wir gut. Wir sind nicht ‚gut‘. Aber wir sind gut.“ Wie gerne hätte ich diesen Satz heute mit drei Punkten am Ende gesagt. Aber vielleicht, wie ein italienischer Freund und Löwenfan mir schrieb, auf Latein, er ist Professor: Post tenebras lucem spero, sed nondum apparet. Frei übersetzt: Nach der Dunkelheit kommt das Licht – nur bei den Löwen lässt‘s sich noch ein bisschen Zeit.

Dietmar Hirsch (Trainer Duisburg bei MagentaSport):

Ich hab gelitten, weil das Ergebnis natürlich knapp war, logisch. Und sehr emotional. Aber ich bin mächtig stolz auf die Jungs. Also unfassbar heute. (…) Ich bin erstmal stolz, weil wir heute teilweise mit Spielern gespielt haben, die sind ganz jung, die haben selten gespielt. Gegen ne Top-Mannschaft mit dem besten Kader. (…) Man muss verstehen: Kapitän heut nicht dabei, Vizekapitän nicht dabei. Mit Paddy Sussek einer unserer Top-Scorer nicht dabei. Und dann so ne Leistung. Erste Halbzeit fand ich von beiden Mannschaften sehr taktisch geprägt. Man muss sich erstmal trauen, gegen Sechzig – auch wenn’s zu Hause ist – Mann-gegen-Mann zu spielen mit der jungen Truppe. Haben wir gut gemacht. Dann gehen wir in Führung, kriegen den Ausgleich und dann wollen wir das Spiel halt gewinnen. Haben auf Viererkette umgestellt, Tempo gebracht. Und sind dann belohnt worden. Da ziehe ich den Hut vor, wie die Jungs das umgesetzt haben.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich fand, dass wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes, ein sehr dominantes Spiel gemacht haben. Auch in der zweiten Halbzeit, eigentlich, waren wir heut definitiv nicht die schlechtere Mannschaft. Es fehlt halt am Ende in so Spielen am Detail. Dass wir da einen Fuß davor bekommen, dass wir vielleicht ein, zwei Chancen besser ausspielen, dass wir schärfer auf den Abpraller sind. In so, sag ich mal, Top-Spielen gegen direkten Konkurrenten musst du halt einfach schauen, dass du genau solche Fehler dann nicht machst und dich dann eigentlich belohnst, für so ne Leistung, weil des war heut schon mit unser bestes Spiel normalerweise.

Ralf Koss (MSV-Fan, Fußball-Literat und regelmäßiger Gast im sechzger.de Talk):

Ein Spiel mit einem Siegtor in der 90. Minute wirkt schon mal grundsätzlich immer sehr begeisternd. Wenn dieses Siegtor aber zudem nach zweimaligem, mehr als üblichem Zeitspiel des Gegners geschieht, erhält die Begeisterung zudem noch so was wie moralische Genugtuung. Verdient an der Stelle, wenn man sich so das Unentschieden wahrscheinlich machen möchte. Zumal das völlig unnötig war, weil 1860 ja eigentlich selbst die Chance auf den Sieg noch hatte. Nach dem Ausgleich sah es ja auch so aus, als sei es die Absicht, in Duisburg zu gewinnen. Die erste Halbzeit machte für dieses Vorhaben doch auch zuversichtlich. Spielerisch deutlich ambitionierter als der MSV hatte ich Sorgen vor dem Gegentor. Und der Ausgleich kam zur rechten Zeit, als das Spiel zu kippen drohte, spätestens mit  Duisburger Führung. Danke also nach München für euren Anteil am Sieg des Zebras!

 

Fotogalerie zu MSV Duisburg – TSV 1860 München

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fotogalerie msv duisburg tsv 1860

Mit einer bitteren Last-Minute-Niederlage im Gepäck mussten die Löwen gestern Abend die Heimreise aus dem Pott antreten. Trotz einer ansprechenden Leistung musste sich Münchens große Liebe den Zebras geschlagen geben. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim MSV Duisburg.

Fotogalerie zu MSV Duisburg – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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TSV 1860 III & IV siegen auswärts

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Am Sonntag mussten sowohl der TSV 1860 III als auch die Vierte auswärts ran – und beide Teams kehrten mit drei Punkten mehr auf der Habenseite nach Giesing zurück.

TSV 1860 III siegt auswärts bei DJK Pasing

Einen wahren Blitzstart legte die Dritte in Pasing hin und führte nach 22 Minuten bereits mit 4:0. Jannis Schloßer (10.), Kenyan Price (14.), Philipp Baumann (20.) und Josef Tohmaz (22.) brachten die Löwen schon früh auf die Siegerstraße. Nach der Pause hielt ein wenig der Schlendrian Einzug und nach den Gegentreffern durch Ingo Evertz (59., Elfmeter) und Dominik Oberleitner (64.) wackelte der TSV 1860 III kurz, fuhr am Ende jedoch einen souveränen 4:2-Auswärtssieg ein.

Da der FC Fürstenried nur unentschieden spielte und der SV München West gar verlor, liegen die Löwen in der Tabelle der Kreisliga als Viertplatzierter nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. An der Tabellenspitze zieht der FC Kosova einsam seine Kreise.

Vierte gewinnt beim Turnerbund

Auch bei der 4. Mannschaft des TSV 1860 gab es Grund zum Jubeln. Die Löwen siegten in einem spannenden Schlagabtausch mit 6:3 beim TSV Turnerbund. Zur Pause hatte die Vierte durch Treffer von Manase Mbimbu (33.) und Alexander Petö (40.) mit 2:0 geführt, ehe die Gastgeber nach dem Seitenwechsel durch Simon Trump (53.) und Dominik Polanetzki (65.) ausglichen.

Quasi im Gegenzug brachte Jannick Baumer den TSV 1860 jedoch wieder in Führung (66.) und dann rollte der Löwenexpress. Erneut Mbimbu (72.), Seyhan Celik (76.) und Timo Steinert (88.) bauten die Führung aus, ehe Dominik Höfner in der 89. Minute für den Turnerbund zum 3:6 einnetzte. In der Tabelle verbesserten sich die Löwen auf Platz 9 der Kreisklasse.

Drei Punkte holte die Vierte beim TSV Turnerbund

Sechzig um Sieben: Löwen verlieren spät in Duisburg

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Als diese Zeilen geschrieben werden, scheiden sich im Zug noch die Meinungen, ob der Aufstieg abgeschrieben werden kann oder nicht. Fakt ist, es wird jetzt auf jeden Fall schwieriger. Die Löwen verlieren spät und unnötig in Duisburg, mehr dazu und weitere Spielberichte jetzt bei Sechzig um Sieben.

Späte Niederlage in Duisburg

In einer der besten Vorstellungen im Jahr 2026 musste sich der TSV 1860 München am Ende spät geschlagen gegeben. Die Löwen kassierten in Duisburg ein spätes 1:2 und konnten sich am Ende nicht selbst belohnen. Den Spielbericht findet ihr hier.

U21 dreht Spiel gegen Türkgücü

Alles andere als ein Spaziergang war der Auftritt der U21 des TSV 1860 beim Tabellenletzten Türkgücü München. Nach Rückstand zur Pause setzte sich der Spitzenreiter der Bayernliga Süd doch noch knapp mit 2:1 durch. Mehr dazu hier.

Löwinnen I am Wochenende siegreich

Im Spitzenspiel der Kreisklasse punktete die U23 der Löwinnen trotz langer Unterzahl gegen den SV Laim. Die Erste feierte einen Kantersieg gegen den TSV Solln und auch die U15 sorgte für ein Ausrufezeichen.

U17 und U19 erfolgreich

In der DFB Nachwuchsliga setzte sich die U17 des TSV 1860 München am Samstag bei Jahn Regensburg durch. Bereits am Freitag besiegte die U19 den FC Ingolstadt 04 in einem Testspiel. Die Spielberichte findet ihr hier.

News aus der 3. Liga

Ergebnisse:

SV Wehen Wiesbaden – FC Hansa Rostock 0-1
SV Waldhof Mannheim 07 – FC Erzgebirge Aue 2-1
FC Ingolstadt 04 – Aachener TSV Alemannia 1-2
SSV Jahn Regensburg – TSV Havelse 1912 5-2
FC Energie Cottbus – SSV Ulm 1846 Fußball 1-1
1. FC Schweinfurt 05 – VfB Stuttgart 1893 II 3-1
SC Verl 1924 – 1. FC Saarbrücken 3-0
TSG Hoffenheim 1899 II – VfL 1899 Osnabrück 0-1
MSV 02 Duisburg – TSV 1860 München 2-1
FC Viktoria Köln 1904 – Rot-Weiss Essen 1-2

1:2 beim MSV – Hochklassiges Spitzenspiel in Duisburg

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Hochklassiges Spitzenspiel in Duisburg

Ein echtes Traditions-Duell und zugleich ein echtes Spitzenspiel war das Auswärtsspiel der Löwen am Sonntag beim MSV Duisburg. Wie schon in der Löwenrunde angekündigt stellte Trainer Markus Kauczinski seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen den SV Wehen-Wiesbaden um. Für den verletzten Dordan kehrte Jacobsen zurück ins Aufgebot. Zudem starteten Steinkötter für Wolfram und Lippmann für Rittmüller. Die knapp 25.000 Zuschauer darunter etwa 1.800 Löwen-Anhänger bekamen von Beginn an ein gutes Spiel zu sehen.

Löwen beginnen offensiver ausgerichtet

Die Gäste fanden von Anfang an gut in die Partie und agierten offensiver ausgerichtet, als zuletzt. Steinkötter fungierte als hängende Spitze auf dem linken Flügel und erarbeitete sich einige Bälle. Auf Großchancen warteten die Fans jedoch auf beiden Seiten vergebens. Ein Fernschuss von Volland und ein verunglückter Kopfball nach einer Ecke waren die ersten Versuche der Gäste, Duisburg versuchte es ebenfalls aus der Distanz, konnte Dähne aber nicht in Verlegenheit bringen.

Leistungsgerecht torlose erste Hälfte

Während viele damit gerechnet hätten, die Löwen würden sich in der Defensive verschanzen und auf Konter laufern, agierten die Sechzger nach vorne wesentlich bemühter. Die Defensive stand dennoch bombensicher und ließ die heimstarken Duisburger zu keinem Zeitpunkt zur Entfaltung kommen. So ging es nach 45 spannenden Minuten mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Katakomben. Die beste Chance für Sechzig hatte Kevin Volland, der aus 20 Metern am Innenpfosten scheiterte. Sechzig war der Führung in Summe näher als die Zebras.

Hochklassiges Spitzenspiel in Duisburg

Die Stimmung im Stadion war im ersten Durchgang auf beiden Seiten bestens, kein Wunder bei Frühlings-Wetter und einem hochklassigem Spitzenspiel in Duisburg. Schade nur, dass sich die Löwen gegen überraschend passive Hausherren im ersten Durchgang nicht für einen engagierten Auftritt mit der Führung belohnen konnten.

Löwen bleiben am Drücker

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste auch weiterhin die aktivere Mannschaft. Doch Duisburg nutzte eine Standardsituation und ging nach einer Ecke in der 60. Minute aus dem Nichts in Führung, als die Zuordnung in der Sechzger-Defensive nicht stimmte und die Löwen nicht früh genug auf den zweiten Ball schoben. Doch Münchens große Liebe ließ sich auch vom 1:0 nicht schocken und schlug keine zehn Minuten später zurück.

Haugen gelegt – Jacobsen verwandelt

Das Spiel nahm an Fahrt auf, die Zuschauer brachten nun Feuer ins Spiel und Sechzig glich hochverdient aus. Haugen wurde im Strafraum von den Beinen geholt und Jacobsen verwandelte den fälligen Strafstoß gewohnt sicher zum 1:1. Sechzig blieb die aktiverer Mannschaft und hatte mehr Zug zum Tor. Wirklich zwingend wurden die Löwen trotz deutlicherer Vorteile in Sachen Spielanteilen aber nicht mehr.

Ideenlose Duisburger mit Lucky Punch

Überraschenderweise schienen die Duisburger mit dem Remis eher zufrieden als die Löwen. Kauczinski brachte für die Schlussviertelstunde noch Philipp für Steinkötter aufs Feld. Sechzig rannte weiter an, hatte durchaus Halbchancen, blieb aber ungefährlich.

Auf der Gegenseite setzten die Zebras den Lucky Punch: Tugbenyo traf den Pfosten, Töpken staubte ab. 2:1 für Duisburg, wahnsinnig bitter für den TSV 1860, der in der Schlussphase eigentlich das aktivere Team stellte. Insgesamt war Sechzig vor 24.394 Zuschauern nach einer der besten Vorstellungen in der Rückrunde näher am Dreier und hätte sich diesen auch verdient gehabt – auch weil die Duisburger sehr passiv agierten und von ihrer Heimstärke im Spielverlauf nicht viel zu sehen war. In der Nachspielzeit sah Jacobsen noch Gelb-Rot und fehlt somit gegen Waldhof Mannheim.

War es das mit dem Aufstieg?

Liveticker: MSV Duisburg – TSV 1860 München (30.Spieltag)

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Liveticker MSV Duisburg TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem MSV Duisburg und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 30.Spieltag im Wedaustadion aufeinander.

Seit sechs Spielen sind die Löwen mittlerweile ungeschlagen und möchte man auch weiterhin am Aufstiegsrennen teilnehmen, sollte das Team von Trainer Markus Kauczinski diese Serie beim direkten Konkurrenten MSV Duisburg tunlichst ausbauen. Aber Vorsicht: Die Zebras mussten in der laufenden Saison zuhause noch keine Niederlage einstecken und möchten sich für die 1:5-Klatsche zuletzt in Rostock rehabilitieren. Ob Münchens große Liebe mit einem Auswärtssieg in der Tabelle an der Meiderichern vorbeiziehen kann, erfahrt Ihr im sechzger.de Liveticker. Auf geht’s, Löwen!

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Faßmann, Reinthaler, Voet – Danhof, Maier, Jacobsen, Lippmann – Volland – Steinkötter (77. Philipp), Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Verlaat, Philipp, Schröter, Althaus, Rittmüller, Wolfram, Hobsch, Schifferl

Tore:
1:0 (60.) Bitter, 1:1 Jacobsen (69./FE)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Christiansen, Jakob, Klose (alle verletzt), Dulic, Dordan, Pfeifer (alle Aufbautraining), Husic (krank), Erdogan (U19), Qela, Fuchs (beide U21), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim MSV Duisburg:
Hanin, Bulic, Borkowski, Dittgen (alle verletzt), Sussek (Gelbsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Sigurd Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus wurde Marvin Rittmüller bereits drei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel MSV Duisburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Nicht zu vergessen: Auch im Löwen-Radio könnt Ihr das Spiel verfolgen!

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Löwinnen U23 punktet trotz langer Unterzahl – Erste mit Kantersieg

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tsv 1860 löwinnen u23 sv laim

Im Spitzenspiel der Kreisklasse punktete die U23 der Löwinnen trotz langer Unterzahl gegen den SV Laim. Die Erste feierte einen Kantersieg gegen den TSV Solln und auch die U15 sorgte für ein Ausrufezeichen.

Löwinnen U23 mit Remis in Unterzahl

Bereits in der 2. Minute geriet Sechzig gegen den SV Laim durch einen Treffer von Sandra Hofknecht in Rückstand. Und es kam noch schlimmer: In der 20. Minute schickte der unerfahrene und überforderte Schiedsrichter Michelle Raabe mit glatt Rot vom Feld. Was war passiert? Der gegnerische Trainer hatte von Beginn an die Spielerinnen der Löwinnen verbal attackiert, bis es zu einem Wortgefecht mit Raabe kam. Die Konsequenz: Gelb für den Trainer und Platzverweis für die Kapitänin des TSV 1860 München.

Münchens große Liebe musste fortan also mit einer Spielerin weniger auskommen, meisterte diese Aufgabe jedoch mit Bravour. In der Defensive konnte ein weiterer Gegentreffer vermieden werden und offensiv sorgte die soeben eingewechselte Fjolla Krasniqi in der 60. Minute für den Ausgleich. Durch die Punkteteilung bleiben die Löwinnen in der Tabelle vier Zähler vor dem SV Laim und haben somit beste Chancen, die Meisterschaft in der Kreisklasse zu erringen.

Erste deklassiert den TSV Solln

Einen deutlichen Heimsieg feierten die Löwinnen I gegen den TSV Solln. Beim 9:1 (5:1) konnten sich Kira Winter (3), Jule Keller (3), Wien Tuwi, Lisa-Marie Städtler und Julia Ennen in die Torschützenliste eintragen.

In der Tabelle der Kreisliga zieht der TSV 1860 mit der Maximalpunktzahl von 39 Zählern bei einem Torverhältnis von 61:5 einsam seine Kreise. Es folgt der FC Teutonia mit 27 Punkten, hat aber zwei Partien weniger absolviert.

Ausrufezeichen der Löwinnen U15

Einen Achtungserfolg erzielten die C-Juniorinnen des TSV 1860, die gegen die Damenmannschaft des SV Dornach, immerhin Ligagegner der Löwinnen I, ein 4:4 erreichten und sogar lange am Sieg schnupperten.

Die U17 der Löwinnen unterlag in einem Testspiel dem SV Frauenbiberg mit 1:3. Helena Rudrich hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

Einen Achtungserfolg erzielte die U15 bei der Damenmannschaft des SV Dornach

Spiel gedreht: U21 siegt beim Tabellenletzten Türkgücü

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türkgücü tsv 1860 u21

Alles andere als ein Spaziergang war der Auftritt der U21 des TSV 1860 beim Tabellenletzten Türkgücü München. Nach Rückstand zur Pause setzte sich der Spitzenreiter der Bayernliga Süd doch noch knapp mit 2:1 durch.

Sahin schockt die Löwen

Dass ein Titelaspirant beim abgeschlagenen Letzten antrat, war über weite Strecken der ersten Halbzeit kaum zu erkennen. Vor den Augen der verletzten Damjan Dordan und Noah Klose erspielten sich die Löwen zwar einige Gelegenheiten, agierten jedoch nicht zwingend genug und so gelang es den Hausherren, die Angriffe der U21 zu verteidigen.

Gerade als man sich bereits mit dem torlosen Remis zur Pause anfinden wollte, fiel das Tor doch noch – allerdings auf der Gegenseite! Torhüter Stefan Musa brachte den Angreifer von Türkgücü zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Eine harte, aber auch nicht ganz falsche Entscheidung. Mert Sahin war es egal und so verwandelte er den Elfer in der 43. Minute zur Führung für Türkgücü.

U21 siegt beim Tabellenletzten Türkgücü

In der Pause fand Alper Kayabunar, der ja zuvor bei Türkgücü tätig war, wohl die richtigen Worte, denn Sechzig ging nun konsequenter zur Sache und belohnte sich. Nach einem Foul an Pereira de Azambuja gab es in der 56. Minute Elfmeter für 1860. Kapitän Xaver Kiefersauer legte sich den Ball zurecht, scheiterte zunächst an Keeper Walch, reagierte aber schnell und staubte zum 1:1 ab.

Xaver Kiefersauer traf im Nachschuss zum Ausgleich

Quasi im Gegenzug lenkte Musa einen Schuss der Gastgeber an die Latte, dann scheiterte Thönig mit seinem Kopfball knapp. In der 60. Minute war es dann Cristian Leone, der den Ball von rechts zum 1:2 unter die Latte hämmerte und die Löwen in Führung brachte. In der Folge verpassten Porta und Kiefersauer zwar die Vorentscheidung, am Ende stand jedoch dennoch ein ebenso knapper wie wichtiger Auswärtssieg der Löwen zu Buche. Mit dem Dreier zieht die U21 des TSV 1860 wieder am TSV Landsberg vorbei und führt die Tabelle der Bayernliga Süd punktgleich an.