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BR ABENDSCHAU: Gernot Mang verbreitet Zuversicht

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Zum ersten Mal seit dem Tag, an dem das Lizenz-Aus für die Löwen in der 3. Liga aufgrund der Nichterfüllung eines zugesagten und dann sehr kurzfristig verweigerten Darlehens von KGaA-Gesellschafter Hasan Ismaik feststand, also heute vor einer Woche, äußerte sich Löwenpräsident Gernot Mang am Mittwoch Abend zur aktuellen Situation beim TSV 1860. Und der BR bot ihm dafür gleich die ganz große Bühne: Im Studio der ABENDSCHAU führte der Oberlöwe ein Gespräch mit Moderator Roman Röll.

Mang spürt Aufbruchstimmung

Durch die ganze rund siebenminütige Unterhaltung zog sich Zuversicht, die Gernot Mang im Hinblick auf die Zukunft des TSV 1860 verbreitete. Mehrfach sprach er von “Aufbruchstimmung” und betonte, der “schwarzen Mittwoch”, von dem man heute noch spreche, könne vielleicht zu einem “Aufbruchstag für Sechzig” werden.

Man merkt auch eine Aufbruchstimmung im Verein. Der Verein wächst mehr und mehr zusammen. Wir ziehen an einem Strang und schauen, dass wir eine sehr sehr gute Lösung für den TSV finden werden. (…) Das sind wir auch den Fans schuldig.

“Schlagkräftige Truppe mit dem Löwen auf der Brust”

Befragt nach der schon bald beginnenden Saison 2026/27 und den Möglichkeiten, die 1860 überhaupt habe, dann auch eine Mannschaft für den Spielbetrieb zu stellen, sagte Mang: “Wir sind jetzt dran, Lösungen zu finden. Das werden noch harte Verhandlungen werden, harte Tage. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier wirklich eine vernünftige Lösung haben werden und dass wir dann auch zu Beginn der Regionalliga Bayern eine schlagkräftige Truppe haben werden”, die dann, so Mang “mit dem Löwen auf der Brust (…) und in den Farben weiß und blau spielen” werde.

Beim Stadion kommt Mang ins Schwärmen

Angesprochen auf das Sechzgerstadion geriet Gernot Mang ins Schwärmen und sagte: “Das ist einfach Familie, Gänsehaut, Leidenschaft, Tradition. (…) Der Stadtteil, der blüht auf, der lebt auf. Die Straßen sind voll mit weißen und blauen Fahnen. (…) Das ist einfach wunderbar, das zu erleben. Das ist unsere DNA, das ist unsere Zukunft. Und unabhängig von dieser Situation planen wir auch in Zukunft im Grünwalder Stadion, im Sechzgerstadion zu spielen. Die Heimat bleibt auf jeden Fall!

Zum Auftakt ein Heimspiel

In dieser Heimat würde Mang übrigens auch gerne die bevorstehende Saison beginnen. Für den Saisonauftakt in der Regionalliga wünscht sich Gernot Mang ein Heimspiel. Da ist er in der Löwenfamilie sicher nicht alleine! Vor neun Jahren war der erste Auftritt nach dem Doppelabstieg – ebenfalls herbeigeführt von Hasan Ismaik – das offizielle Liga-Saisoneröffnungsspiel beim FC Memmingen, das alle, die damals dabei waren als extrem emotionalen Abend in Erinnerung haben, wie hier in unserem Rückblick nachzulesen ist. Die lang ersehnte Rückkehr nach Giesing – nach den vielen Jahren in der Frötmanninger Tristesse – stieg dann erst eine Woche später.

Engagement von Gauweiler irritiert Mang

Auf die erst gestern bekannt gewordenen Übernahme der Mandantschaft Hasan Ismaiks durch den bekannten CSU-Politiker und Rechtsanwalt Dr. Peter Gauweiler angesprochen, brachte Mang seine Verwunderung zum Ausdruck. Dass Gauweiler an der Seite von Hasan Ismaik nun gegen “einen der traditionsreichsten Vereine Deutschlands” vorgehe, sei durchaus seltsam: “Da passt doch irgendwas nicht zusammen!” Im Hinterkopf dürfte Mang dabei wohl die provokativen, ausgrenzenden und fremdenfeindlichen Positionen und Äußerungen gehabt haben, für die Gauweiler schon vor Jahrzehnten bundesweit bekannt geworden war.

Anschließendes Gespräch mit BR24Sport

Direkt nach seinem Auftritt in der Abendschau führte Gernot Mang dann noch ein Gespräch mit der Redaktion von BR24Sport, das in einem schlanken, knapp zweiminütigen Zusammenschnitt hier angesehen werden kann. Darin blickte Mang auch nochmal kurz auf den vergangenen Mittwoch zurück und schilderte das Ende der Verhandlungen mit der HAM über eine mögliche Rettung der Drittliga-Lizenz für 1860: “…dann hat sein Bruder die Verhandlungen abgebrochen, ist vom Verhandlungstisch aufgestanden, hat uns eine Email zukommen lassen und hat gesagt: ‘So, der Deal ist gestorben'”.

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Titelbild: Scrennshot der BR ABENDSCHAU vom 09.06.2026

Wildmoser-Anwalt und Finck-Berater: Peter Gauweiler soll für Ismaik das KGaA-Aus abwenden

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TSV 1860 München Ismaik GmbH KGaA

Im eskalierten Machtkampf mit dem Stammverein des TSV 1860 München zieht Investor Hasan Ismaik ein neues juristisches Register: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, lässt Ismaiks Firma HAM ihre Interessen ab sofort von dem ehemaligen CSU-Spitzenpolitiker und Rechtsanwalt Peter Gauweiler vertreten. Mit dem 76-Jährigen betritt ein Akteur die Löwen-Bühne, dessen Ruf ebenso laut wie beschädigt ist.

Der Auslöser: Wie die Investorenseite die wirtschaftliche Geschäftsgrundlage zerstörte

Um Gauweilers Auftrag zu verstehen, muss man die Chronologie der Ereignisse der letzten Wochen genau betrachten. Wie wir bereits auf sechzger.de berichteten, hat das Präsidium des e.V. den Kooperationsvertrag mit der HAM aus wichtigem Grund gekündigt. Diese Kündigung war jedoch keineswegs der Auslöser des wirtschaftlichen Kollapses – sie war die unumgängliche Reaktion auf eine zuvor von der HAM ausgelöste Krise.

Der eigentliche Auslöser war die kurzfristige Kündigung von bestehenden Darlehensverträgen durch die Investorenseite, welche nach Ansicht der Vereinsvertreter und der Geschäftsführung der KGaA rechtswidrig erfolgte. In den anschließenden Last-Minute-Verhandlungen knüpfte Ismaik die erneute Zahlung der Lizenzsumme an Forderungen, die wohl nicht verbandskonform waren und somit vom e.V. gar nicht erfüllt werden durften. Da Ismaik die fehlenden 2,7 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz schlussendlich blockierte, wurde den Löwen die Zulassung entzogen. Der Zwangsabstieg in die Regionalliga war die Folge.

Erst durch diesen von der HAM provozierten Lizenzverlust wurde außerdem Sponsoren und Fans plötzlich die Geschäftsgrundlage entzogen. Die Partner und Anhänger hatten schließlich für Leistungen der 3. Liga bezahlt: Die Fans für den Profifußball, die Sponsoren für hochwertige Werbeleistungen, die insbesondere durch die dortige TV-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen und im Pay-TV generiert werden – eine mediale Reichweite, die die Regionalliga Bayern schlicht nicht bieten kann.

Sponsoren-Flucht und Dauerkarten-Exodus

Die wirtschaftliche Quittung für dieses Verhalten folgte prompt und traf die KGaA hart: Hauptsponsor Die Bayerische machte sofort von einem vertraglich verankerten Sonderkündigungsrecht Gebrauch, das explizit für den Fall eines Zwangsabstiegs galt. Viele andere Sponsoren besaßen vermutlich ähnliche Klauseln und zogen ebenfalls die Reißleine. Gleichzeitig verloren auch die Dauerkartenkäufer ihre Geschäftsgrundlage: Es wird gemunkelt, dass bereits in den ersten 24 Stunden nach dem Lizenzentzug rund 3.000 Rückforderungsanträge für die Tickets der Saison 2026/27 bei der Geschäftsstelle eingingen.

Angesichts dieses umfangreichen Entzugs an Geldern wuchs die Finanzlücke der ohnehin von der Insolvenz bedrohten KGaA stark an. Doch statt zu retten, was er beschädigt hatte, erteilte Ismaik am 4. Juni (Fronleichnam) gegenüber der Süddeutschen Zeitung weiteren Finanzspritzen nach dem Zwangsabstieg eine Absage:

„Ich glaube, mittlerweile ist allen klar, dass es keine Lösung sein kann, Jahr für Jahr einfach nur neues Geld zur Verfügung zu stellen.“

Die Reaktion des Vereins: Rettung des Spielbetriebs

Nach diesem wirtschaftlichen Offenbarungseid und der vermutlich endgültigen Zahlungsverweigerung der HAM handelte das Präsidium des e.V. am Donnerstagabend, um den Profifußball vor dem Untergang zu bewahren. Das Präsidium um Gernot Mang kündigte den Kooperationsvertrag mit sofortiger Wirkung. Nur durch diesen Schritt kann das Spielrecht im Stammverein gehalten werden und unabhängig von der nun faktisch handlungsunfähigen und wertlosen KGaA (mit einer neue Spielbetriebsgesellschaft) eine Mannschaft für die Regionalliga gemeldet werden. Hier war der Abstieg sogar von Vorteil, da der BFV die Spielrechte nur an die Vereine und nicht direkt an ausgegliederte Gesellschaften vergibt.

Dies ist der juristische Knackpunkt, an dem Gauweiler ansetzen soll: Der Kooperationsvertrag aus dem Jahr 2011 enthält eine folgenschwere Klausel, nach welcher der e.V. unter keinen Umständen – selbst im Falle einer KGaA-Insolvenz – in den Ligen 1-4 eine eigene Mannschaft melden durfte. Da der e.V. diesen Vertrag nun wegen Ismaiks vorheriger, schwerer Pflichtverletzungen für hinfällig erklärt hat, sieht Ismaik seine Felle und den gesamten Wert seiner Gesellschaft davon schwimmen. Er kündigte an, über Gauweiler „alle vertraglichen Rechte wahren“ zu wollen.

Der Auftrag für Gauweiler: Ein „Mann fürs Grobe“ für schmutzige Fälle

Dass Ismaik ausgerechnet auf Gauweiler setzt, verwundert kaum: In Justiz- und Politikkreisen gilt der 76-Jährige als Spezialist für Klienten, bei denen der mediale Gegenwind ohnehin schon orkanartig weht. So verteidigte Gauweiler beispielsweise die Interessen der Warburg-Bank und ihrer Gesellschafter im gewaltigen Cum-Ex-Steuerskandal. Auch den Regisseur Dieter Wedel, der sich im Zuge der #MeToo-Bewegung massiven Missbrauchsvorwürfen ausgesetzt sah, vertrat er juristisch.

Dass Reputationsrisiken in seiner Kanzlei ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen, zeigt auch ein Blick auf das Kanzleischild: Seine aktuelle Sozietät („Gauweiler & Sauter“) betreibt er gemeinsam mit dem ehemaligen bayerischen Justizminister Alfred Sauter. Dieser geriet 2021 als eine der zentralen Figuren in den Fokus der CSU-Maskenaffäre, nachdem er in der Hochphase der Corona-Pandemie fragwürdige Millionen-Provisionen bei der Vermittlung von überteuerten Schutzmasken abkassiert hatte.

Die Verbindung zum rechten Finck-Imperium und internationale Mandate

Besonders schwer wiegt in diesem Zusammenhang auch Gauweilers jahrelange Verbindung zum verstorbenen Multimilliardär August von Finck junior. Während seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter kassierte Gauweiler über seine Kanzlei zweifelhafte Millionenhonorare für Beratungstätigkeiten für das Finck-Imperium – ein Umstand, der ihm massive Kritik wegen der unklaren Trennung von politischem Mandat und privaten Wirtschaftsinteressen einbrachte.

Noch brisanter ist jedoch der politische Hintergrund des Geldgebers: Investigative Recherchen deckten auf, dass August von Finck junior über Jahrzehnte hinweg als einer der wichtigsten verdeckten Finanziers der radikalen Rechten und der AfD in Deutschland agierte. Der Spiegel verabschiedete Gauweiler bei seinem politischen Abgang folgerichtig nicht als „liebenswürdigen Querkopf“, sondern als „finsteren Reaktionär und eitlen Selbstdarsteller“. Auch international schreckte Gauweiler nicht zurück: 2015 vertrat er das autokratische, wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehende Emirat Katar im juristischen Feldzug gegen den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger.

Prominente Niederlagen: Erinnerungen an den Fall Wildmoser

Dass Gauweilers polterndes Auftreten vor Gericht keineswegs ein Garant für Erfolg ist, zeigen seine historischen Niederlagen. Eine seiner bittersten Pleiten ist dabei direkt mit der Vergangenheit des TSV 1860 München verknüpft: Gauweiler vertrat Karl-Heinz Wildmoser junior im spektakulären Revisionsprozess um die Schmiergeldaffäre beim Bau der Allianz Arena. Gauweiler versprach viel, scheiterte jedoch 2006 vor dem Bundesgerichtshof (BGH) vollumfänglich. Wildmosers Revision wurde abgeschmettert und er musste seine viereinhalbjährige Haftstrafe antreten.

Auch in jüngerer Vergangenheit demontierte sich Gauweiler teilweise selbst, als er sich in erbitterte, öffentlich ausgetragene Kanzlei- und Honorarstreitigkeiten mit seinem ehemaligen Partner Wolf-Rüdiger Bub verstrickte.

Hasan Ismaik hat sich mit Peter Gauweiler genau den Rechtsbeistand geholt, der zu seiner aktuellen Eskalationsstrategie passt: Ein streitbarer Jurist, dem ein schlechter Ruf des Klienten völlig egal ist, und der auch vor aussichtslosen, langjährigen Schlammschlachten nicht zurückschreckt. Ob Gauweiler im Dickicht der Kündigungsklauseln eine Lücke findet, um den rechtmäßigen Neuanfang des e.V. zu torpedieren, oder ob sich der TSV 1860 demnächst in die lange Liste von Gauweilers prominenten verlorenen Prozessen einreiht, werden die kommenden Monate vor Gericht zeigen.

Haugen zum Medizincheck beim Glubb

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Haugen zum Medizincheck beim Glubb

Der Top-Torjäger der vergangenen Drittliga-Saison, Sigurd Haugen, wird den TSV 1860 München verlassen. Das war spätestens seit dem Zwangsabstieg in die Regionalliga klar. Während aber zuletzt spekuliert wurde, er würde in Richtung Dynamo Dresden tendieren, so deutet sich nun an, dass Haugen wohl zum Glubb wechselt. Wie das Portal clubfokus.de berichtet steht der Stürmer vor der Unterschrift beim 1. FC Nürnberg.

Haugen zum Medizincheck beim Glubb

Am heutigen Dienstag soll Haugen bereits zum Medizincheck nach Nürnberg gereist sein. Die Franken könnten den Norweger ablösefrei unter Vertrag nehmen und werden dies wohl auch heute noch tun, wie auch das Portal transfermarkt.de spekuliert. Dies dürfte auch den einen oder anderen Löwen-Fan freuen. Denn der Fanliebling würde dann zu einem Verein wechseln, mit dem einige Fangruppen der Löwen zuletzt ein freundschaftliches Verhältnis pflegten.

Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern steht fest

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Zum zweiten Mal in seiner Historie muss der TSV 1860 München in der vierthöchsten Liga antreten und wird dort selbstverständlich das große Zugpferd sein. Nun hat der BFV auch den Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern veröffentlicht. Demnach steigt das Eröffnungsspiel der neuen Saison am 23.07. und es wäre schon sehr überraschend, wenn die Löwen nicht daran beteiligt wären.

Erinnerungen an den Neustart in Memmingen

Wer erinnert sich nicht an den 13.07.2017, als die Löwen nach dem Doppelabstieg beim Auswärtsspiel in Memmingen eine Art Wiedergeburt erfuhren? Damals siegte das neu formierte Team von Daniel Bierofka mit 4:1 und fachte die Euphorie in Giesing weiter an.

Auch in diesem Jahr startet der TSV 1860 wieder in der Regionalliga Bayern, die Gründe dafür wurden in den vergangenen Tagen ausführlich dargelegt. Zwar wurde öffentlich noch nicht bekanntgegeben, welche Spieler unter Vertrag sind bzw. genommen wurden/werden, es liegt jedoch nahe, dass der bisherige U21-Coach Alper Kayabunar als Trainer auf der Bank sitzen dürfte.

Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern steht fest

Wie bereits 2017 wird der TSV 1860 München auch in der bevorstehenden Spielzeit wieder das große Zugpferd der Regionalliga Bayern sein. Zum Vergleich: Während sämtliche Partien der abgelaufenen Regionalliga-Saison 287.096 Zuschauer anzogen, sahen 285.000 Fans die 19 ausverkauften Spiele im Grünwalder Stadion.

Es wäre also alles andere als verwunderlich, wenn der TSV 1860 das Eröffnungsspiel am 23.07.2026 bestreiten würde. Der genaue Spielplan wird laut BFV erst Ende Juni folgen, der Rahmenspielplan hingegen ist bereits einsehbar. Da der Aufstieg der Würzburger Kickers ja erst via Relegation erfolgte, hatte der Verband zur Sicherheit bereits eine Variante mit 19 Vereinen erstellt, die nun aufgrund des Abstiegs der Löwen zum Zuge kommt.

DFB Pokal statt 5. Spieltag

Demnach erfolgt am 10.07. die Auslosung für den Toto Pokal, am darauf folgenden Wochenende steht dann bereits die 1. Runde des Landespokals auf dem Programm und in der Folgewoche der Ligastart. Am eigentlichen 5. Spieltag (21.-23.08.) treffen die Löwen im DFB Pokal auf Holstein Kiel, eine Verlegung des Ligaspiels ist folglich unumgänglich.

Bis zur Winterpause werden 22 Spieltage absolviert, die letzte Partie findet geplantermaßen am Wochenende um den 05.12. statt. Eventuelle Nachholspiele können auch am Wochenende danach stattfinden.

Stressiger Mai für die Löwen?

Nach der langen Winterpause steht am Wochenende um den 13. Februar ein weiterer potentieller Nachholspieltag im Kalender, der erste reguläre Spieltag wird dann eine Woche später ausgetragen. Der 38. und letzte Spieltag der Regionalliga-Saison 2026/27 ist für den 22.05.2027 angesetzt.

Danach könnte es terminlich eng werden, denn bereits für den 25. und 28.05. sind die Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Nord angedacht. Zudem findet am 29.05. der Finaltag der Amateure statt, an dem auch das Endspiel des Toto Pokals ausgetragen wird.

2. Gedenkturnier zur Erinnerung an die Opfer des OEZ-Attentats

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LfgR beim Gedenkturnier zum OEZ-Attentat

Auch wenn bei den Löwen grad eine neue Zeitrechnung anzubrechen scheint, geht das Leben im Rest der Welt immer weiter. Auch für die Angehörigen der neun Opfer des rechtsterroristischen OEZ-Attentats im Jahre 2016, musste es irgendwann weitergehen und der Verlust von Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ verarbeitet werden.

Da viele der Getöteten das Fußballspielen liebten – Guiliano Kollmann kickte sogar bei den Löwen – gab es dieses Jahr zum zweiten Mal ein Gedenkturnier zur Erinnerung an die “neun Engel”, wie sie in der Initiative “München Erinnern” genannt werden. Dieses fand wieder auf der Sportanlage des TSV Moosach-Hartmannshofen statt, dem Heimatverein von Can Leyla. (Mehr zu den Hintergründen findet ihr in diesem schönen Artikel in der taz.)

Meist ging es leider in Richtung des LfgR-Tores…

Ein Gedenken in Freude und Solidarität

Auch die Löwenfans gegen Rechts stellten wieder eine der 16 Mannschaften und brachten sich, wie auch andere Mitglieder der Löwenfamilie, in der Organisation und Durchführung des Veranstaltung mit ein. Dabei sprang zwar nur der vorletzte Platz heraus, was jedoch immerhin eine Steigerung zum vergangenen Jahr darstellte. Aber der sportliche Erfolg stand an diesem Samstag bei bestem Wetter im Münchner Norden sowieso nicht im Fokus.

Nachdem Hasan Leyla, Vater des verstorbene Can, eine Eröffnungsrede gehalten hatte und mit einer Schweigeminute gedacht wurde, ging es in vier Vierergruppen darum die verbindende Kraft des Sports zu zelebrieren und ein Gedenken in Freude und Solidarität zu feiern. Bei Gutem vom Grill, fantastischen Kuchen und einer tollen Tombola erlebte man zusammen mit den anderen Teams einen schönen Tag im Zeichen des Fußballs und der Erinnerung.

Im letzten Spiel konnte man dann aber die Null halten und den ersten Sieg erringen!

Der Kampf geht weiter

Im Rahmen des zehnten Jahrestages sind aber noch weitere Veranstaltungen geplant. Wer die Initiative in ihrem Kampf für einen würdigen Umgang mit den Opfern und echte Aufarbeitung unterstützen möchte, kann nicht nur im kommenden Jahr zur hoffentlich dritten Ausgabe des Turniers kommen, sondern schon im Juli auf die Straße gehen. Das offizielle Gedenken zum 10. Jahrestag findet am 22. Juli 2026 ab 17:30 Uhr am OEZ statt. Bereits drei Tage davor, am 19. Juli um 14:00 Uhr, startet am Gärtnerplatz eine große Demonstration unter dem Motto “Zehn Jahre offene Fragen: München OEZ erinnern!” zum bayerischen Landtag. 

Wer spielt für 1860? Acht Verträge und viele Fragezeichen!

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Verträge 1860 Kiefersauer

Während es in der Außendarstellung für 1860-Verhältnisse relativ ruhig zugeht, wird hinter den Kulissen unter Hochdruck an der Zukunft von Münchens großer Liebe gearbeitet. Wer wird Trainer, welche Spieler werden auf dem Platz stehen? Laut AZ stehen acht Spieler weiterhin unter Vertrag (bei der KGaA wohlgemerkt, nicht beim e.V.), andere haben angeblich signalisiert, den Löwen treu bleiben zu wollen.

Acht Verträge und viele Fragezeichen

Die spezielle Konstellation, dass diesmal – im Gegensatz zu 2017 – der Verein sein Spielrecht in der Regionalliga ausüben wird, stellt Geschäftsführer Manfred Paula vor große Herausforderungen. So konnte Daniel Bierofka damals immerhin auf den Kern der damaligen U21 zurückgreifen, um ein neues Team zu formen. Diesmal jedoch stehen sämtliche Spieler aus dem Profikader, der U21 und der U19 bei der KGaA unter Vertrag – und eben nicht beim e.V.!

Nach Angaben der AZ besitzen lediglich acht Spieler aus dem bisherigen Kader einen (KGaA-) Vertrag für die Regionalliga: Samuel Althaus, Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Loris Husic, Xaver Kiefersauer, Emre Erdogan, Paul Bachmann und Sean Dulic. Dass Letzterer in der Profibereich wechseln wird, steht freilich außer Frage. Neben Zweitligist VfL Bochum haben auch die Bundesligisten FC Augsburg, Hamburger SV und Schalke 04 bereits Interesse am U20-Nationalspieler bekundet.

Bleiben Niederlechner, Deniz, Maier, Reinthaler und Dähne?

Neben eventuellen Neuzugängen steht zudem noch in den Sternen, welche erfahrenen Spieler dem TSV 1860 erhalten bleiben werden. Florian Niederlechner soll bereit sein, den Weg in die Regionalliga mitantreten zu wollen und auch Tunay Deniz, Philipp Maier und Max Reinthaler sollen einer weiteren Zusammenarbeit gegenüber nicht abgeneigt sein. Bei Kevin Volland ist wohl noch einiges offen, ein (trauriges) Karriereende dürfte jedoch eine ernsthafte Option darstellen.

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Thomas Dähne: Der Torhüter sei, so heißt es, „tief in der Region verwurzelt“. Demnach könne er sich einen Verbleib beim TSV 1860 gut vorstellen, doch auch RB Salzburg zeige wohl Interesse.

Wird Alper Kayabunar neuer Trainer?

Während noch vor wenigen Tagen die Rückkehraktionen von Julian Guttau und Dennis Dressel als sehr wahrscheinlich galten, sieht es nun natürlich etwas anders aus. Guttau wechselt wahrscheinlich zu Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus, Dressel prüft weitere Optionen oberhalb der Regionalliga.

Es bleibt also spannend an der Grünwalder Straße und noch scheint völlig unklar, welches Gesicht die Mannschaft haben wird. Als Trainer kristallisiert sich indes Alper Kayabunar heraus, der die U21 des TSV 1860 zur Meisterschaft in der Bayernliga Süd geführt hatte.

TSV 1860 München e.V. erhält nach Lizenz-Aus über 600 Anträge auf Mitgliedschaft

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Schal Tsv 1860 Wsdv Wir Sind Der Verein

Ein Redaktionskollege von sechzger.de meinte am Mittwochabend nach dem Lizenz-Aus, dass er auf Nachrichten aus anderen Fanlagern stets mit “Sechzig wird nie untergehen” antwortet. Einen Beweis dafür liefern die über 600 Anträge auf Mitgliedschaft, die in den letzten Tagen beim Verein eingegangen sind.

Hunderte Neumitglieder stellen sich hinter den Verein

Bereits in den Tagen nach der Kündigung des Kooperationsvertrags rief der TSV 1860 München e.V. dazu auf, den Verein unter anderem durch den Abschluss einer Mitgliedschaft zu unterstützen. Dass es am Ende jedoch über 600 Neuanträge innerhalb weniger Tage werden, hätte wohl niemand erwartet. Die Tendenz ist steigend!

Eine Mitgliedschaft beim TSV München von 1860 e.V. kann unkompliziert online auf der Homepage des e.V. abgeschlossen werden.

Wie kann ich den e.V. unterstützen?

Neben dem Abschluss einer Mitgliedschaft kann man den Verein auch durch Einkäufe im e.V.-Shop unterstützen (und nebenbei schick ausschauen). Zusätzlich besteht natürlich weiterhin die Möglichkeit, durch Spenden zu unterstützen – entweder über GoFundMe oder direkt an den Verein. Aber auch nicht-monetär kann man helfen: Tragt das Wappen und die Farben dieses Vereins mit Stolz nach außen, verbreitet Zuversicht und zeigt eure Unterstützung!

9. Juni 1992: Abstieg aus der 2. Liga

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Für die Fangeneration, die erst nach dem Zwangsabstieg 1982, also in den langen Bayernligajahren ihr Herz für den TSV 1860 entdeckte, war das hier beschriebene traurige Ereignis der erste aktiv miterlebte Abstieg einer Löwenmannschaft. Zehn Jahre nach der besagten – wirtschaftlich begründeten – Zwangsversetzung in die Bayernliga. Heute vor 34 Jahren unterlagen die Löwen an einem Dienstagabend bei Fortuna Köln mit 0:2 und stiegen – diesmal also sportlich – in die drittklassige Bayernliga ab. Am Ende einer Saison, die in vielerlei Hinsicht anders war, als jene zuvor und danach war allerdings schon vor der Partie im Südstadion die Hoffnung auf eine finale Rettung sehr gering. Den Klassenerhalt hatte man – typisch Sechzig vielleicht – in dieser Spielzeit vorher mehrfach leichtfertig liegen gelassen.

Aufstieg 1991 und Wiedervereinigung des deutschen Fußballs

Im Juni 1991 war der Jubel grenzenlos! Trainer Karsten Wettberg, danach direkt zum “König von Giesing” geadelt, hatte die Löwen wachgeküsst, zur Bayernligameisterschaft geführt und den TSV 1860 in einer nervenaufreibenden Aufstiegrunde, in der sich nur ein Team durchsetzen würde, gegen Borussia Neunkirchen, den 1. FC Pforzeheim und Hessen Kassel zurück in den bezahlten Fußball geführt. Aufgrund der im Sommer 1991 vollzogenen Wiedervereinigung des Fußballs der BRD und der DDR wurde die 2. Bundesliga in eine Nord- und eine Südstaffel mit jeweils zwölf Teams geteilt. Theoretisch hätte man schon vor der Winterpause mit einem sechsten Tabellenplatz den Klassenerhalt in der Tasche haben können. 1860 wurde aber aufgrund einer eklatanten Abschlussschwäche und mit elf Unentschieden aus 22 Spielen nur Zehnter und fand sich in der sogenannten Abstiegsrunde (mit fünf Konkurrenten aus der Hinrunde) wieder.

Weitere fünf Monate später stand der drittletzte Tabellenplatz dieser Abstiegsrunde zu Buche, der zwar den direkten Abstieg verhinderte, allerdings musste man mit dem drittletzten der Nordstaffel (Fortuna Köln) und dem zweitbesten aufstiegsberechtigten Team der Oberliga Nord (dem TSV Havelse) in eine Relegationsgruppe mit Hin- und Rückspiel. Aufstiegstrainer Karsten Wettberg wurde am Tag nach dem letzten regulären Spieltag, einem 0:1 im Leipziger Zentralstadion gegen den dortigen VfB (heute wieder Lokomotive Leipzig) entlassen.

Relegationsrunde mit Fortuna Köln und TSV Havelse

In der Dreiergruppe gelang dem dann von Co-Trainer Edi Stöhr betreuten Team ein 0:0 in und ein knapper 1:0-Sieg gegen Havelse. Das Heimspiel gegen Fortuna Köln wurde allerdings kläglich mit 1:4 verloren. “Jetzt hilft den Löwen nur noch ein Wunder” titelte tags darauf die Abendzeitung und brachte es damit auf den Punkt. Es bestanden am 9. Juni im für 1860 abschließenden Spiel in Köln nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Ein möglichst hoher Sieg musste her und die Kölner durften dann im vier Tage später abschließenden Spiel gegen Havelse bestenfalls unentschieden spielen bzw. mussten sie – je nach Torverhältnis – sogar verlieren.

Treueschwüre trotz (oder gerade wegen) des drohenden Abstiegs: Löwenfans vor dem Kölner Südstadion

Der bittere Abstieg in Köln

Trotz der wenig hoffnungsvollen Ausgangslage machten sich rund 500 Löwenfans auf den Weg nach Köln, was damals für einen Wochentag eine durchaus stattliche Anzahl bedeutete. Und die wurden auch an diesem Abend bitter enttäuscht. Zwar hielt das Team um Löwenlegenden, wie Thomas Miller oder Roland Kneißl die Partie lange offen, zeigte jedoch zu keinem Zeitpunkt den eigentlich angekündigten großen Kampf um den letzten Strohhalm. Dabei hatte der damals designierte Löwenpräsident Karl-Heinz Wildmoser noch eine klare Devise ausgegegeben: “Wir müssen in Köln gewinnen und die Fortuna dabei so fertigmachen, dass sie dann auch in Havelse verliert.”

Den 13.000 Zuschauern im Kölner Südstadion wurde allerdings ein ganz müder Kick geboten. Kaum Torchancen hüben wie drüben und ein überaus nervöses Ballgeschiebe. Kurz nach der Pause durften die Gastgeber dann aber jubeln, als sie mit 1:0 in Führung gingen. Eine halbe Stunde später folgte das 2:0 und der für die Fortuna im Frühjahr schon nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Die Löwen mussten zurück in die Bayernliga.

Hoffnung auf Lizenzentzug für Leipzig

Zwei Tage lang wurde – vor allem von den Münchner Boulevardzeitungen – noch eine kleine Flamme der Hoffnung auf den Klassenerhalt am Grünen Tisch am Lodern gehalten. Der VfB Leipzig hatte Schwierigkeiten die Lizenzauflagen für die 2. Bundesliga 1992/93 zu erfüllen und es drohte der wirtschaftlich begündete Abstieg. Letztlich brachten die Sachsen aber die fehlende Bürgschaft für Sponsorenerlöse von 1,4 Millionen D-Mark auf und stiegen im Sommer darauf gar für eine Saison in die Bundesliga auf. Der TSV 1860 lag im Juni 1992 nach dem Abstieg dagegen – mal wieder – in Trümmern. Und wie ging’s weiter? – Im Sommer heuerte auf der Trainerposition ein gewisser Werner Lorant an der Grünwalder Straße 114 an und führte die Löwen innerhalb von zwei Jahren selbst in die Bundesliga.

 

Die Aufstellung des TSV 1860

Interimstrainer Edi Stöhr schickte am 9. Juni 1992 folgende Mannschaft aufs Feld:

R. Berg – Miller, Hinterberger (80. Koutsoliakos), Maurer – Störzenhofecker, Ö. Berg, Kneißl (58. Schmidbauer), Zeiler, Ziemer – Heisig, Pingel

Tore:1:0 Schneider (52.), 2:0 Pfahl (82.)

TSV 1860 München e.V. informiert über Spendenmöglichkeit

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

In einer früheren Version des Artikels war noch eine andere IBAN angegeben, welche zuerst auch auf der Website des e.V. stand. Von e.V.-Seite wurde uns mittgeteilt, dass diese IBAN zu einem Konto des Vereins gehörte, auf das aber nicht überwiesen werden kann. Die auf diese Nummer getätigten Transaktionen dürften nicht durchgehen und die Löwen sollten ihre Spende in einigen Tagen automatisch zurückerhalten.

Bereits gestern Abend berichteten wir über die von Löwenfans initiierte GoFundMe-Kampagne zu Unterstützung des Vereins. Bis zum heutigen Tag um 19 Uhr kamen dabei bereits über 77.000 Euro zusammen. Die Bereitschaft der Fans und Mitglieder, dem Verein zu helfen, ist ungebrochen. Nun hat auch der TSV 1860 München e.V. auf seiner Homepage darüber informiert, wie man den Verein per Spende unterstützen kann.

“Spende an den Verein”

Spenden kann man unkompliziert per Überweisung. Besonders in diesen Zeiten kann der Verein jede Unterstützung gebrauchen, um den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu ebnen. Wir möchten euch deshalb auch hier das Spendenkonto mitteilen:

BANK: Stadtsparkasse München
IBAN: DE98 7015 0000 0000 2890 17
Verwendungszweck: “Spende an den Verein”

Unterstützung ist auf vielfältige Art möglich

Neben der Option, dem Verein über Spenden zu helfen, gibt es selbstredend auch noch andere Möglichkeiten: Nichtmitglieder können eine Mitgliedschaft abschließen, Fans welche bereits Mitglied können Familie und Freunde für eine Mitgliedschaft gewinnen. Im Shop des e.V. gibt es weiterhin einige Restgrößen bei Kleidung sowie brandneue Ware. Daneben kann man sich auch mit Gutscheinen eindecken, welche man zu einem späteren Zeitpunkt einlöst.

Vortrag: Löwenpfade durch die Stadtgesellschaft

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Am Ende dieser Woche, konkret am Freitag, 12. Juni 2026 schließt die Ausstellung in der Münchner Volkshochschule in Ramersdorf zur Geschichte des TSV München von 1860 e.V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft, auf die wir Ende April in unserem Beitrag schon hingewiesen haben. Wer also bislang noch keine Gelegenheit gefunden hat, diese von der Abteilung Vereinsgeschichte konzipierte Ausstellung zu besuchen, hat nur noch vier Tage Gelegenheit dazu. Am Mittwoch Abend gibt es im Begleitprogramm außerdem noch einen Vortrag, auf den wir hier gerne hinweisen.

Vortrag in der Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

Eine terminliche Kollision gibt es hier leider zur ebenfalls am Mittwoch Abend angesetzen Informationsveranstaltung von PRO1860 vor der diesjährigen Mitgliederversammlung der Löwen. Die Abteilung Vereinsgeschichte lädt auf jeden Fall mit den nachfolgenden Worten nach Ramersdorf:

Am Freitag, 12. Juni, endet die Präsentation der Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen” der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 in den Räumen der Münchner Volkshochschule in der Claudius-Keller-Straße 7.

Zuvor findet jedoch am Mittwoch, 10. Juni, ab 18.00 Uhr noch eine Führung durch die Ausstellung statt, gefolgt um 19.00 Uhr von einem Vortrag der Historikerin Luisa Rupprich mit dem Thema “Löwenpfade durch die Stadtgesellschaft: Stadtmuseumsdirektor Konrad Schießl und seine Rolle beim TSV München von 1860”.

Konrad Schießl war in den Jahren bis zum 1. Weltkrieg im Verein als Fußballer in der 1. Mannschaft aktiv und auch danach weiterhin in der Fußballabteilung tätig. Später wurde er zum Direktor des Münchner Stadtmuseums berufen und symbolisiert damit in hervorragender Weise die Beziehungen zwischen dem TSV 1860 und der Münchner Stadtkultur.