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3. Liga: Überblick über Transfers in der Winterpause

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SV Sandhausen TSV 1860 München 3.Liga Transfers

Hansa Rostock hat für seinen Top-Stürmer Ryan Naderi mal eben 5,5 Mio.(!) Euro kassiert. Energie Cottbus hingegen hat sich mit Tolga Cigerci verstärkt und Ex-Löwe Dickson Abiama geht für Rot-Weiss Essen auf Torejagd. In unserer Übersicht präsentieren wir Euch die Transfers der Winterpause.

Überblick über Transfers in der Winterpause

TSV 1860 München

Zu:
Damjan Dordan (Mittelfeld, eigene U21)
Noah Klose (Sturm, eigene U21)
Loris Husic (Mittelfeld, eigene U19)

VfL Osnabrück

Zu:
Julian Kania (Sturm, Arminia Bielefeld)

Ab:
Nikky Goguadze (Sturm, FC St. Pauli II)

SV Wehen Wiesbaden

Zu:
Kevin Broll (Tor, zuletzt vereinslos)

Hansa Rostock

Zu:
Lukas Kunze (Mittelfeld, Arminia Bielefeld)

Ab:
Tim Krohn (Sturm, RW Oberhausen/Leihe)
Dario Gebuhr (Abwehr, Chemnitzer FC/Leihe)
Dominik Lanius (Abwehr, 1. FC Bocholt)
Ryan Naderi (Sturm, Glasgow Rangers)

FC Ingolstadt 04

Zu:
Georgios Antzoulas (Abwehr, HJK Helsinki)
Mason Toye (Sturm, Sporting Kansas City)
Emilio Kehrer (Sturm, Willem II Tilburg/Leihe)

Ab:
Elias Decker (Abwehr, Hertha BSC II/Leihe)
Davide Sekulovic (Sturm, SpVgg Bayreuth/Leihe)

SSV Ulm 1846

Zu:
Mirnes Pepic (Mittelfeld, zuletzt vereinslos, bereits vor der Winterpause)
Nico Vukancic (Abwehr, zuletzt vereinslos)
Abu-Bekir Ömer El-Zein (Mittelfeld, 1.FC Magdeburg)
Luca Bazzoli (Mittelfeld, Rot-Weiss Essen/Leihe)
Streli Mamba (Sturm, zuletzt vereinslos)
Aleksandar Kahvic (Sturm, NK Domzale/Leihende)

Ab:
Max Scholze (Abwehr, Estrela Amadora)
Paul-Philipp Besong (Sturm, Sportfreunde Siegen/Leihe)
Julian Etse (Abwehr, TSV Steinbach/Leihe)

SC Verl

Zu:
Antonio Foti (Mittelfeld, Borussia Dortmund II)
Raphael Araoye (Abwehr, Bristol City)
Marco Wörner (Sturm, SC Paderborn/Leihe)

Ab:
Ethan Kohler (Abwehr, Werder Bremen II/Leihende)
Chilohem Onuoha (Sturm, 1.FC Köln/Leihende)
Dominik Steczyk (Sturm, Académico de Viseu)
Lucas Demming (Mittelfeld, vereinslos)

VfB Stuttgart II

Zu:
Yanik Spalt (Abwehr, eigene U19)

Ab:
Kaden Amaniampong (Abwehr, Fortuna Düsseldorf II)
Efe Korkut (Sturm, Athletic Bilbao)
Thomas Kastanaras (Sturm, FC Augsburg II)

Jahn Regensburg

Zu:
Leon-Oumar Wechsel (Tor, Hannover 96/Leihe)
Sascha Hingerl (Mittelfeld, TSV Buchbach)
John Posselt (Sturm, SC Paderborn)
Jakob Seibold (Mittelfeld, eigene 2. Mannschaft)
Malte Karbstein (Abwehr, Waldhof Mannheim)

Ab:
Dustin Forkel (Sturm, 1. FC Nürnberg/Leihende)
Davis Asante (Abwehr, SV Rödinghausen/Leihe)
Dejan Galjen (Sturm, Fortuna Köln)

MSV Duisburg

Zu:
Aljaz Casar (Mittelfeld, Dynamo Dresden)
Lex Tyger Lobinger (Sturm, Viktoria Köln)
Dominik Becker (Abwehr, zuletzt vereinslos)
Dominik Kother (Sturm, Dynamo Dresden/Leihe)
Laurenz Jennissen (Tor, eigene U19)

Ab:
Moritz Montag (Abwehr, Fortuna Düsseldorf II)
Andy Visser (Sturm, Jong Sparta Rotterdam/Leihe)

Alemannia Aachen

Zu:
Petros Bagalianis (Abwehr, AE Larisa)
Fotios Pseftis (Tor, FC Lugano/Leihe)
Manuel Riemann (Tor, zuletzt vereinslos)
Gideon Jung (Abwehr, Kayserispor)
Jonas Oehmichen (Sturm, Dynamo Dresden/Leihe)
Omar Sillah (Sturm, SpVgg Greuther Fürth/Leihe)

Ab:
Jan Olschowsky (Tor, Borussia Mönchengladbach/Leihende)

1.FC Saarbrücken

Zu:
Rhani Abdennour (Abwehr, SpVgg Ansbach/Leihende)

Energie Cottbus

Zu:
Gianluca Pelzer (Abwehr, TSG Hoffenheim II)
Tolga Cigerci (Mittelfeld, zuletzt vereinslos)
Mladen Cvjetinovic (Abwehr, Holstein Kiel/Leihe)

Ab:
Erik Tallig (Mittelfeld, VSG Altglienicke)
Dennis Duah (Abwehr, Dynamo Dresden/Leihende)
Elias Bethke (Tor, Dynamo Dresden)
Gianluca Pelzer (Abwehr, VfB Lübeck/Leihe)
Theo Ogbidi (Sturm, SV Babelsberg)

Rot-Weiss Essen

Zu:
Danny Schmidt (Mittelfeld, Fortuna Düsseldorf/Leihe)
Ben Hüning (Abwehr, Borussia Dortmund II)
Ruben Reisig (Mittelfeld, TSG Hoffenheim II)
Dickson Abiama (Sturm, 1. FC Kaiserslautern/Leihe)
Tino Casali (Tor, SCR Altach)

Ab:
Luca Bazzoli (Mittelfeld, SSV Ulm 1846/Leihe)
Tom Moustier (Mittelfeld, Estrela Amadora)

Waldhof Mannheim

Zu:
Oluwaseun Ogbemudia (Abwehr, Union Berlin/Leihe)
Vincent Thill (Mittelfeld, zuletzt vereinslos)
Lovis Bierschenk (Sturm, FSV Mainz 05 II)
Sanoussy Ba (Abwehr, Eintracht Braunschweig/Leihe)
Dennis Kryeziu (Mittelfeld, eigene 2. Mannschaft)

Ab:
Kennedy Okpala (Sturm, SC Paderborn)
Nicklas Shipnoski (Mittelfeld, vereinslos)
Malte Karbstein (Abwehr, Jahn Regensburg)

Viktoria Köln

Zu:
Joel Vega Zambrano (Sturm, SC Paderborn)
Taylan Duman (Mittelfeld, zuletzt vereinslos)
David Richter (Tor, zuletzt vereinslos)
Jakob Sachse (Sturm, FC Schalke 04 II)

Ab:
Lex Tyger Lobinger (Sturm, MSV Duisburg)
Dudu (Tor, Estrela Amadora)
Raphael Ott (Sturm, FC Schalke 04 II/Leihe)

TSG Hoffenheim II

Zu:
Florian Micheler (Mittelfeld, eigene Profis)
Oscar Hencke (Sturm, Stuttgarter Kickers)
Zain Biazid (Sturm, eigene U19)

Ab:
Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Sturm, Eintracht Frankfurt)
Gianluca Pelzer (Abwehr, Energie Cottbus)
Ahmed Etri (Sturm, vereinslos)
Simon Kalambayi (Sturm, vereinslos)
Ruben Reisig (Mittelfeld, Rot-Weiss Essen)

Erzgebirge Aue

Zu:
Vincent Ocansey (Sturm, Arminia Bielefeld/Leihe)

Ab:
Paul Seidel (Sturm, 1. FC Bocholt/Leihe)

FC Schweinfurt 05

Zu:
Mustafa Özden (Mittelfeld, FC Ingolstadt 04 II)
Nikolaos Vakouftsis (Abwehr, SpVgg Greuther Fürth II)
Winners Osawe (Mittelfeld, 1. FC Nürnberg/Leihe)
Dustin Forkel (Sturm, 1. FC Nürnberg/Leihe)

Ab:
Martin Thomann (Sturm, vereinslos)
Jakob Tranziska (Sturm, Pohang Steelers)
Uche Obiogumu (Sturm, 1. FC Nürnberg/Leihende)
Kevin Frisorger (Abwehr, TSV Aubstadt)

TSV Havelse

Zu:
Christopher Schepp (Sturm, RW Oberhausen)
Dennis Duah (Abwehr, Dynamo Dresden/Leihe)
Norman Quindt (Tor, Kickers Emden)
Temilola Awoyale (Mittelfeld, FCM Schwerin)
Manuel Polster (Sturm, zuletzt vereinslos)

Ab:
John Posselt (Sturm, SC Paderborn/Leihende)

Vorschläge für den TSV 1860

Der aus dem sechzger.de Talk bekannte Bennet vom YouTube-Kanal artsy_football hat sich Gedanken gemacht, welche Mittelfeldspieler den Löwen in der aktuellen Situation weiterhelfen könnten und dabei vier Vorschläge herausgearbeitet. Was haltet Ihr davon?

Titelbild: CR-Fotos

Sechzig um Sieben: Löwinnen erfolgreich

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Während die Profis des TSV 1860 München seit vier Spielen auf einen Sieg warten, agierten die Löwinnen am Wochenende sehr erfolgreich.

Löwinnen bei zwei Hallenturnieren erfolgreich

Die Löwinnen I gewannen am Samstag das Hallenturnier von Hertha München. Darüber hinaus wurde Wien Tuwi zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Das Turnier beim FC Aschheim gewann die U15 und blieb dabei sogar ungeschlagen. Weiter so, Mädels!

Löwenfans fordern Erbpacht und Stadionumbau

Vor dem Spiel von 1860 gegen Alemannia Aachen zeigten Westkurve und Stehhalle im aufkommenden Kommunalwahlkampf nochmal klare Kante für den Ausbau des Sechzgerstadions und zwar im Erbpachtmodell. Wir haben nochmal alle Forderungen und Spruchbänder für Euch zusammengestellt. Wie immer gibt’s natürlich die besten Impressionen vom Spiel in unserer Photo- und Videogalerie.

Rafati zu den strittigen Szenen von Samstag

Es gab am Samstag Nachmittag wieder die ein oder andere strittige Entscheidung von Schiri Martin Wilke. Besonders beim frühen Foul im Strafraum an Philipp und dem Check gegen Haugen in der Schlussphase lag Wilke falsch, wie Rafati analysiert. Dennoch lag er bei anderen kniffligen Szenen richtig.

News aus der dritten Liga

Transferübersicht von sechzger.de

Gestern ging’s auf dem Transfermarkt am “Deadline-Day” natürlich hoch her. Wir haben versucht alle wichtigen Transfers für Euch in unserer Transferübersicht zu erfassen. Heute Vormittag erfolgt das finale Update und dann wisst Ihr, wie Kader der 20 Drittligisten bis Saisonende ausschauen.

Naderi für 5,5 Mio. € nach Glasgow

Gestern Abend kam nach langem Tauziehen die Bestätigung: Die Glasgow Rangers legen 5,5 Mio. € für Ryan Naderi auf den Tisch und machen den Rostocker somit zum teuersten Drittliga-Spieler aller Zeiten.

Golz reißt sich das Innenband

Jakob Golz riss sich im Spiel gegen Wehen bei einer waghalsigen Grätsche das Innenband. Infolge dessen wird Golz den Essenern mehrer Woche nicht zur Verfügung stehen. Ersetzt wird er durch Felix Wienand, der Golz bereits zu Saisonbeginn (unter anderem gegen 1860) im Tor von RWE ersetzte.

Alle News zum Deadline-Day und möglichen Zu- oder Abgängen bei 1860 erfahrt Ihr in aller Ausführlichkeit heute Vormittag bei uns. Außerdem ist der sechzger.de Talk auf unserem youtube-Kanal online bereits anzusehen.

AZ: Machbarkeitsstudie zum Stadionausbau beauftragt

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Grünwalder Stadion Tsv 1860 Stehhalle Tickets 18.105 Plätze

Die Fans wollen ihn, der Verein will ihn und auch die Stadt sträubt sich nicht mehr kategorisch gegen ihn – den Ausbau des Grünwalder Stadions. Nach Angaben der AZ wurde inzwischen eine Machbarkeitsstudie zum Stadionausbau in Auftrag gegeben.

Machbarkeitsstudie zum Stadionausbau beauftragt

Wie die AZ berichtet, werde die Studie für eine Kapazität von mindestens 25.000 Plätzen am Standort Giesing ausgelegt, so wie es Präsident Gernot Mang bereits vor Monaten angedeutet hatte. Der Ausbau soll in Erbpacht erfolgen, wobei das Grünwalder Stadion ein moderner, zeitgemäßer Fußballtempel mit reichlich Vermarktungsmöglichkeiten und Komfort werden soll.

Eine Komplettüberdachung mit geschlossenen Ecken ist genauso vorgesehen wie die Sicherstellung der Erstligatauglichkeit.

Näheres wird man vermutlich morgen erfahren, wenn Stadt und Verein (nicht die KGAA!) sich zu dem Thema äußern wollen.

Kuri übernimmt TSV 1860 III von Gutsmiedl

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TSV 1860 III Dritte TSG Pasing

Trainerwechsel bei der Dritten: Beppo Gutsmiedl hat sein Amt beim TSV 1860 München III niedergelegt, Roberto Kuri übernimmt den Trainerposten.

Kuri übernimmt TSV 1860 III von Gutsmiedl

Aufgrund privater und beruflicher Veränderungen gibt Beppo Gutsmiedl, der erst vor der Saison zu den Löwen zurückgekehrt war, die Trainertätigkeit auf. Keine einfache, jedoch eine logische Entscheidung, wie er auf der Vereinshomepage zu Protokoll gibt:

“Ich habe mein Amt zur Verfügung gestellt, da ich unter anderem beruflich nun den nächsten Schritt gehen werde und öfter in Frankfurt bin. Dem Team bleibe ich natürlich verbunden und hoffe, dass meine Zeit hier die Basis für eine erfolgreiche Rückrunde bildet – die beste Saison in der Geschichte der Löwen-Amateure ist in vollem Gange.”

Nachfolger steht bereits fest

Neuer Trainer der Dritten ist Roberto Kuri, unterstützt wird er dabei von Emir Kalkan. Kuri dankt seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und freut sich auf die Arbeit mit dem Team:

“Beppo ist für mich nicht nur ein Trainerkollege, sondern ein sehr guter Freund. Von ihm habe ich sowohl fachlich als auch menschlich sehr viel gelernt. Unsere gemeinsame Zeit im Team war geprägt von Vertrauen, Offenheit und großer Leidenschaft für den Fußball. Seine Arbeit hat die Mannschaft nachhaltig geprägt. Ich übernehme die Verantwortung mit großem Respekt und freue mich darauf, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.”

Mit Jannis Schlosser, Jonas Musselmann, Marius Koskowski und Felix Rothe stoßen zudem vier neue Spieler zu Kader. Marie Hürkamp wird die Löwen als Physiotherapeutin unterstützen.

Löwenfans mit klaren Botschaften für’s Sechzgerstadion

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Mit zahlreichen Spruchbändern unterstrichen die Löwenfans am Samstag zu Beginn des Heimspiels gegen Alemannia Aachen Ihre Forderung an die Verantworlichen beim TSV 1860 und vor allem an die Vertreter der Münchner Politik und Verwaltung, die Zukunftsfähigkeit des Sechzgerstadions als Heimspielstätte für die Löwenprofis zu realisieren. Das Motto für die einzelnen Aussagen, die wir hier dokumentieren, war auf einem großen Banner am Zaun hinter der Westkuve zu lesen:

SECHZIG MÜNCHEN gibt’s nur in Giesing

Und am Zaun unterhalb von Block G und H hing zum wiederholten Mal die Forderung:

BAUT DAS SECHZGER AUS

Am 8. März geht’s auch um’s Sechzgerstadion

Hintergrund der Aktion war die am 8. März anstehende Kommunalwahl in Bayern. Vor allem Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat in den letzten Wochen mehrfach betont, in guten Gesprächen mit den Verantworlichen des Vereins zu sein, um einen Ausbau der Heimstätte der Löwen – endlich – zu verwirklichen. Die Hoffnung der Löwenfans ist, dass es sich dabei nicht nur um leere Wahlkampfversprechungen handelt. Die anstehende Wahl hatten entsprechend mehrere Spruchbänder zum Inhalt:

KEINE WEITERE WAHLPERIODE STILLSTAND – MACHEN STATT REDEN

ENDLICH TATEN STATT LEERE VERSPRECHUNGEN

Keine Großen Sprüche, Keine Ausreden

@LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN: IN GIESING HOLT IHR DIE BÜRGER AB

FROM WAHL TO WALL – STEIN AUF STEIN – FÜR’S SECHZGER

Für eine Erbpachtlösung

Aufgrund klammer öffentlicher Kassen – auch in München – wäre eine Erbpachtlösung, bei der die Löwen das Stadionprojekt eigenverantwortlich planen und durchführen, wohl für beide Seiten eine – wie man so schön sagt – Win-Win-Situation. Auf dieses mögliche Modell wies auch ein großes Banner am Zaun vor der Stehhalle hin.

MIT ERBPACHT UND MUT WIRD’S SECHZGER GUT!

Der Ansatz einer Erbpachtlösung hat erst in den letzten Monaten konkret in die öffentliche Diskussion um die Stadionzukunft Einzug gehalten. Darauf zielte dieses Spruchband ab:

NEW DEAL IN GIESING

Auf die historische Dimension der Spielstädte am Giesinger Berg und deren 115. Geburtstag in diesem Jahr verwies ebenfalls ein Banner:

SEIT 1911 DAS SECHZGER UNSERE HEIMAT

Gleichzeitig richten die Anhänger aber auch den Blick nach vorn und sind…

FÜR EINE POSITIVE ZUKUNFT DES TSV!

Sportlich größte Erfolge im Sechzgerstadion

Unstrittig ist, dass der TSV 1860 München die – mit Abstand – sportlich erfolgreichste Epoche der Vereinsgeschichte im Sechzgerstadion gefeiert hat. Die Deutsche Meisterschaft vor genau sechzig Jahren, der Einzug ins Europapokalfinale in Wembley ein Jahr zuvor und wiederum in der Saison davor der Gewinn des DFB-Pokals. In den goldenen Sechzgern spielte Sechzig im Sechzger. Dass rund dreißig Jahre später noch einmal eine erfolgreiche Phase in der Heimspielstätte Olympiastadion folgte, an die sich heute natürlich auch noch deutlich mehr Zeitzeugen bewusst erinnern können, steht außer Frage. Die Behauptung, Sechzig habe außerhalb Giesings die größten sportlichen Erfolg gefeiert, die der eine oder andere Freund des Olympiastadions gerne als Argument gegen den Standort Sechzgerstadion vorbringt, kann man guten Gewissens ins Reich der Märchen verweisen.

Wildmoser lag falsch!

Die Behauptung und das entsprechende Zitat eines ehemaligen Löwenpräsidenten, ein Spielort Sechzgerstadion sei für 1860 gar nicht möglich, fand sich – natürlich in leicht abgwandelter Form – ebenfalls auf einem Banner:

ES GEHT HOID DOCH. FÜR EIN GWS ALS HERZ VON GIESING.

Und mit einer Liedzeile aus dem beliebten Song der Vorstadtkönige, der seit vielen Jahren in der sechzigsten Minute jedes Löwenspiels angestimmt wird, unterstrich ein Spruchband, wo der TSV 1860 zu Hause ist:

AN DER GRÜNWALDER STRASSE DAHEIM. SECHZIG MÜNCHEN MUSS ES SEIN.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

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Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

Beim 2:2 der Münchner Löwen im Heimspiel gegen Alemannia Aachen gab es wieder zahlreiche strittige Szenen. Vor allem die Elfmeter-Situation nach neun Spielminuten gegen David Philipp wurde von den Fans nach dem Spiel heiß diskutiert. Nun klärt Schiedsrichter Experte Babak Rafati auf liga3-online.de auf. In Summe war es wieder einmal ein Festival der Schiedsrichter-Fehler. Auch wenn man die Schuld für die dürftige Leistung der Löwen sicherlich in Summe nicht den Unparteiischen geben kann, so war die Spielleitung vor allem in der Schlussphase doch sehr konfus

Klarer Elfmeter an Philipp

Nach neun Minuten wird David Philipp im Strafraum von Aachens Marius Wegmann am Sprunggelenk getroffen, dazu schreibt Rafati:

Philipp tickt den Ball im Strafraum kurz an und legt sich damit das Spielgerät vor. Sein Gegenspieler will auch zum Ball, verfehlt diesen aber, weil er einen kurzen Moment später da ist. Stattdessen tritt er Philipp am Fuß und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Eine Fehlentscheidung, den fälligen Strafstoß nicht zu geben.

Kein zweiter Elfmeter für Aachen

Richtig lag der Schiedsrichter hingegen damit, den Gästen keinen zweiten Strafstoß zuzusprechen, wie Rafati erklärt:

Gindorf führt den Ball im Strafraum am Fuß, dabei kommt Gegenspieler Schifferl hinzu und touchiert leicht den Ball. Auch wenn es hierbei einen leichten Kontakt gegeben haben könnte, ist die Aktion sauber, sodass kein Foulspiel vorliegt. Eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben

Nur Gelb gegen Pseftis war richtig

Beim Elfmeter für 1860 kurz nach der Pause sieht Aachens Keeper Pseftis für sein Foul an Hobsch “nur” Gelb, was vielfach kritisiert wurde. Richtige Entscheidung, schreibt Rafati:

Nach einem Zuspiel auf Keeper Pseftis verspringt diesem der Ball vom Fuß zu Gegenspieler Hobsch. Dieser legt sich den Ball vor, dabei springt der Keeper in den Zweikampf, trifft nur Hobsch auf der Strafraumlinie in die Füße und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, und es gibt richtigerweise einen Elfmeter. Zudem gibt es die gelbe Karte, auch wenn eine Notbremse vorliegt. Da die Aktion des Keepers aber im Kampf um den Ball passiert, liegt eine ballorientierte Aktion vor, sodass es beim Elfmeter lediglich eine gelbe Karte gibt. Somit eine richtige Entscheidung, auf Elfmeter und gelbe Karte gegen Keeper Pseftis zu entscheiden. Wäre das Vergehen im Strafraum und die Aktion des Keepers hingegen nicht ballorientiert, sondern gegnerorientiert, z.B. Halten am Trikot von hinten, dann wäre eine rote Karte vorgeschrieben. Wäre das Vergehen außerhalb des Strafraumes passiert, was einen Freistoß zur Folge hätte, wäre ebenso die rote Karte vorgeschrieben.

Kein falscher Einwurf vor dem Ausgleich

Ein mögliches Foul an Philipp und einen falschen Einwurf reklamierten die Löwen-Kicker vor dem Sonntagsschuss zum 2:2. Dazu schreibt Rafati:

Den Zweikampf zwischen Philipp und Wiebe weiterlaufen zu lassen, ist eine richtige Entscheidung. Das ist eher ein Zusammenprall als ein Foulspiel. Ein bisschen bleibt Philipp stehen, und dann läuft Wiebe gegen den Körper von Philipp, was man als sogenannten Unfall bezeichnen kann. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.

Beim anschließenden Einwurf ist die Ausführung korrekt, da der einwerfende Spieler mit einem Teil jedes Fußes die Seitenlinie oder den Boden außerhalb der Seitenlinie berührt. Der Ball wird auch mit beiden Händen von hinten über den Kopf eingeworfen. Somit ist die Entstehung des Tores zum 2:2 korrekt, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, den anschließenden Treffer anzuerkennen.

Klares Foul an Haugen in der Schlussphase

In der Schlussphase war Masken-Mann Haugen auf den Weg zum Siegtreffer und Wegmann machte seinem Namen alle Ehre, in dem er Haugen in bester Eishockey-Manier wegmähte bzw. weggecheckt. Hier weiterzulaufen war ein weiterer Fehler, bestätigt Rafati:

Beim Laufduell zwischen Haugen und Wegmann ist der Angreifer zuerst am Ball und kann das Spielgerät mit dem Kopf vorlegen. Sein Gegenspieler Wegmann kommt etwas zu spät, orientiert sich nur noch am Gegenspieler und checkt ihn leicht weg, was bei diesem Tempo eine große Auswirkung hat, und bringt ihn zu Fall. Das ist ein klares Foulspiel, und somit hätte es einen Freistoß geben müssen. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen und das Vergehen nicht zu ahnden.

Eine gelbe Karte gegen Wegmann wäre folglich die persönliche Strafe, da der Angreifer nicht in zentraler Position ist und keinen direkten Zug zum Tor hat, vielmehr etwas auf die rechte Seite gerät. Ein weiterer Verteidiger hätte eingreifen können, sodass keine klare Torchance vorliegt, sondern lediglich ein guter Angriff unterbunden wird.

Foul an Dordan zurecht mit Gelb bestraft

Aachen forderte nach einem Foul des eingewechselten Dordan eine Rote Karte, zu Unrecht, wie Rafati schreibt:

Dordan geht an der Seitenlinie mit dem Fuß voraus gegen Nadjombe in den Zweikampf und trifft ihn an der Fußspitze. Das ist ein rücksichtsloser Einsatz und kein brutales Spiel. Das Trefferbild reicht somit lediglich für eine gelbe Karte, sodass diese eine richtige Entscheidung ist. Wäre das Trefferbild über dem Knöchel, wäre die Kartenfarbe anders ausgefallen.

Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

Schon allein die Tatsache, dass Rafati aus diesem Spiel sechs Szenen bewerten muss zeigt, dass die Schiedsrichter leider wieder einmal nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Es war vor allem in den letzten 15 Minuten ein Festival der Schiedsrichter-Fehler. Dafür vergibt der Kicker sogar die Schulnote 6,0. Ungenügend, durchgefallen könnte man also sagen.
Mit 15 krassen Fehlentscheidungen gegen sich führen die Löwen die Tabelle als meist-benachteiligte Mannschaft der 3. Liga also weiterhin unangefochten an.
Dennoch, und das sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betont, die Schiedsrichter waren nicht schuld daran, dass es für die Löwen nur zu einem Punkt reichte.

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

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Nur einen statt der erhofften drei Punkte ergatterten die Löwen am Samstag im ausverkauften Grünwalder Stadion. Nach dem leistungsgerechten 2:2 scheint der Aufstieg deutlich in die Ferne gerückt. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen Alemannia Aachen.

Die Mannschaftsaufstellung im Video

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben! Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Bildergalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Turniersiege für Löwinnen I und U15

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löwinnen turniersiege

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Frauenmannschaften des TSV 1860 München. Sowohl die Löwinnen I als auch die U15 feierten Turniersiege in der Halle und konnten den Siegerpokal in die Luft strecken.

Turniersiege für Löwinnen I und U15

Die Löwinnen I waren am Samstag bei Turnier des FC Hertha München am Start und starteten dort mit einem 2:1 gegen den FC Fasanarie-Nord in den Wettbewerb. Nach einem 1:0 gegen die zweite Mannschaft der Gastgeberinnen und einem 2:0 gegen den TSV Dachau 1865 stand der TSV 1860 als Gruppensieger fest.

Im Halbfinale wurde der FC Hertha München I mit 2:0 besiegt, das Endspiel entschieden die Löwinnen gegen den FC Croatia mit 1:0 für sich. Zudem wurde Wien Tuwi vom TSV 1860 als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

C-Juniorinnen siegen in Aschheim

Auch die U15 der Löwinnen kehrte als Sieger vom Hallenturnier in Aschheim zurück nach Giesing. Zum Auftakt besiegte der TSV 1860 die Gastgeberinnen von der SG Aschheim/Feldkirchen mit 2:0. Es folgten Siege gegen den TuS Prien (6:1), Holzkirchen (1:0), Bajuwaren (4:0) und den MTV München (4:1).

Im letzten Spiel feierten die Löwinnen einen 4:0-Erfolg gegen den SV Fuchstal und konnten so das Turnier ungeschlagen für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch!

Die U15 gewann das Turnier in Aschheim

Sechzig um Sieben: Remis gegen Alemannia Aachen

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Sechzig um Sieben: Becketts

Mit einem 2:2-Unentschieden trennten sich die Löwen am Wochenende von ihrem Gegner in der 3.Liga. Zum Start in eine neue Woche gibt es nach dem Remis gegen Aachen einen Überblick zu allen Meldungen rund um den TSV 1860 München. Dazu zählt natürlich auch ein Blick auf die Konkurrenz.

Remis gegen Aachen am Samstagnachmittag

Die Treffer von Philipp Maier und Thore Jacobsen reichten am Samstag nicht zu einem Heimsieg für den TSV 1860 München. Mit einem Remis trennten sich die Löwen von Alemannia Aachen, da Gindorf die Gäste zunächst in Führung brachte und Schroers später sehnswert ausglich. Freuen durften sich die Löwenfans über die Rückkehr von Sigurd Haugen auf den Platz, der allerdings nicht mehr den Siegtreffer erzielen konnte.

Zur Berichterstattung rund um die Partie gehören außerdem die Stimmen zum Spiel sowie die Giesinger Gedanken.

U21 siegt auch im dritten Testspiel

Besser lief es zuvor für die U21, allerdings befindet sich die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar noch in der Vorbereitung. Los geht es beim TSV 1860 II erst Ende Februar mit dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2026. Der klassenhöhere TSV Buchbach hatte jedenfalls am Samstagvormittag in Giesing wenig zu melden und verlor auf dem Kunstrasenplatz deutlich. Auch weitere Löwenteams waren im Einsatz, eine Übersicht gibt es im zugehörigen Artikel.

Ex-Löwen beginnen A-Lizenz-Ausbildung

Seit kurzem läuft beim DFB der nächste Lehrgang zum Erwerb der A-Lizenz. Unter den insgesamt 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden sich gleich mehrere Ex-Löwen. Dazu zählt neben Daniel Adlung (derzeit Greuther Fürth) und Benjamin Schwarz (FC 08 Homburg) auch Sascha Mölders, der momentan den SC Wiedenbrück in der Regionalliga West trainiert. Der Lehrgang läuft bis November.

News aus der 3.Liga

Der 22.Spieltag

Einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze gab es am 22.Spieltag der 3.Liga. Wieder Tabellenführer ist Energie Cottbus, die sich gegen Hoffenheim II mit 3:1 durchsetzen konnten. Der MSV Duisburg unterlag am Sonntag etwas überraschend mit 0:1 in Ulm. Auf Platz 2 liegt daher der SC Verl, der weiterhin eine starke Saison spielt und den nächsten Löwen-Gegner Stuttgart II klar mit 4:0 in die Schranken verwies. Osnabrück bleibt dank eines knappen Auswärtssiegs in Saarbrücken dran, Rot-Weiss Essen (1:1 gegen Wiesbaden) sowie Hansa Rostock (0:3 gegen Ingolstadt) müssen dagegen etwas Federn lassen. Im Tabellenkeller durfte sich neben Ulm der TSV Havelse über wichtige drei Punkte freuen. Aue und Schweinfurt gingen dagegen leer aus.

Der TSV 1860 München liegt vor dem Auswärtsspiel gegen Stuttgart II auf Rang 8 mit 33 Punkten.

Aue trennt sich von Jens Härtel

Die Niederlage gegen den TSV Havelse am Freitagabend war eine zu viel. Wie Erzgebirge Aue am Samstag bekannt gab, trennte sich der Kumpelverein vom bisherigen Trainer. In den letzten Wochen wurde dem 56-Jährigen noch mehrfach der Rücken gestärkt, doch die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war nun eine zu viel. Zunächst einmal übernehmen die beiden Co-Trainer die Arbeit bei den Veilchen, ein Nachfolger wird bereits intensiv gesucht. Ein möglicher Kandidat soll dabei Christoph Dabrowski sein.

Neuer Ausrüster für Energie Cottbus

Mit einer großen Gala feierte Tabellenführer Energie Cottbus am Wochenende den 60.Geburtstag des Vereins. In diesem Rahmen wurden gleich zwei Nachrichten bekannt gegeben. Zum einen wird der FCE ab 2026/27 von adidas ausgerüstet, zum anderen verlängerte Hauptsponsor LEAG seinen Vertrag bis 2028.

Giesinger Gedanken: Und was machen wir jetzt damit?

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TSV 1860 München Alemannia Aachen Spielerkreis der Löwen nach Abpfiff

Am Samstag spielte der TSV 1860 München zum dritten Mal in Folge unentschieden und tritt daher in der 3.Liga eher auf der Stelle. Die Einordnung nach der Partie fiel den Löwenfans nicht gerade leicht. Überall in Giesing waren die Diskussionen nach Abpfiff geprägt von der Fragestellung: was machen wir jetzt mit diesem Remis?

Unentschieden gegen Aachen: was machen wir mit diesem Resultat?

Eigentlich begann der Spieltag gestern großartig. Mit 1860 Running drehte ich früh am Vormittag zwei Runden im Flaucher-Bereich. Viele trugen Kleidung mit dem Löwen-Logo, sodass Spaziergänger und andere Läufer durchaus wahrnahmen, wer da gerade gemeinsam unterwegs ist. Die kommende neue Abteilung beim TSV München von 1860 e.V. legt derzeit einen guten Start hin und sorgt für weitere Vernetzung unter den Fans. So auch bei mir: spontan konnte ich im Anschluss für einen Löwenfan, der seit wenigen Wochen in München wohnt, ein Ticket für das spätere Heimspiel gegen Alemannia Aachen besorgen.

Nach einer Dusche ging es bei strahlendem Sonnenschein ans Trainingsgelände, wo sich die U21 in der Vorbereitung mit dem TSV Buchbach maß. Bei den ersten Gesprächen stellte sich relativ schnell die Erwartungshaltung für das Heimspiel der Profis im Sechzgerstadion heraus. Ein Heimsieg sollte es heute bitteschön sein, wenngleich man in Giesing auch die Auswärtsstärke der Alemannia wahrgenommen hatte. Zu Fuß ging es nach dem Abpfiff auf Platz 2 in Richtung Stadion und hinein in die Westkurve.

Nach weiteren 90 Minuten plus Nachspielzeit steht ein weiteres Unentschieden zu Buche, das dritte in Folge. Die gute Stimmung vom Vormittag war erst einmal etwas verflogen, der Kopf ratterte und konnte sich nicht so recht entscheiden. Punkt mitnehmen, weil Aachen insbesondere vor dem Halbzeitpfiff mehrfach gute Gelegenheiten ausließ und womöglich den nächsten Auswärtssieg unter Dach und Fach gebracht hätte? Ärgern über den Schiedsrichter, dem die Partie in den letzten Minuten zunehmend entglitt? Analysieren, wieso die Löwen-Mannschaft deutlich unsicherer und/oder fahrlässiger agierte als in den Duellen gegen Essen und in Osnabrück? Hinterfragen, ob die eigene Erwartungshaltung zu hoch war? Vermuten, dass eben jene Erwartungshaltung sich auch auf die Mannschaft übertragen hat und für ein weniger befreites Auftreten gesorgt hat?

So reicht es nicht für ganz oben

Am Ende liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo in der Mitte. Man hätte sich nicht wundern dürfen, wenn die Alemannia im Sechzgerstadion gesiegt hätte. Das lag zum einen am mutigen Auftreten der Gäste, die mit Kontersituationen die Löwen-Defensive immer wieder vor Herausforderungen stellte. Das lag zum anderen aber auch daran, dass das von Markus Kauczinski trainierte Team nicht seinen besten Tag erwischte. Insbesondere die vielen Einladungen an die Aachener durch Fehlpässe oder missglückte Befreiungsschläge sorgten für Unmut unter den 15.000 Zuschauern, die es mit den Gastgebern hielten.

Wenn man sich nun einen Tag später mit der Partie befasst und überlegt, was man mit diesem Ergebnis nun machen soll, dann ist das aus meiner Sicht Folgendes. Als einzelnes Spiel gesehen mag das kein Beinbruch sein, gegen eine auswärtsstarke Alemannia nur einen Punkt mitzunehmen. Dennoch ist das Ergebnis irgendwie ein Sinnbild für die gesamte Spielzeit: für ganz oben reicht es einfach nicht. Das muss man nach dem dritten Remis in Folge einfach auch so festhalten. Verloren ist natürlich noch nichts, aber wenn man wirklich den möglichen Aufstieg in die 2.Bundesliga im Mai feiern möchte, dann müssen solche Spiele einfach gewonnen werden. Dazu braucht es über mehrere Wochen hinweg ein gutes und konzentriertes Auftreten unserer Mannschaft. Ansonsten heißt die Realität auch in der Saison 2026/27 wieder 3.Liga.

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