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Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

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Die Löwen sind nach wie vor durch zahlreiche Verletzungen geplagt, sodass mit Verlaat, Deniz, Christiansen, Dulic, Pfeifer, Haugen sowie dem gesperrten Jacobsen mehr als ein Dutzend potentieller Stammspieler sicher fehlen wird. Zudem sind auch Dähne, Niederlechner und Althaus, die zuletzt mit dem Training aussetzen mussten, fraglich. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Stefan Kranzberg & Thomas Enn

Thomas und Stefan sind sich einig: Die Startelf, die gegen den FC Winterthur begonnen hatte, soll es auch gegen RWE richten. Einzige Anpassung: Für den verletzten Sean Dulic rückt Raphael Schifferl in die Abwehrkette. Im defensiven Mittelfeld darf Samuel Althaus ran, die Schienenspieler heißen Kilian Jakob (links) und Clemens Lippmann (rechts). Im Angriff soll David Philipp neben Patrick Hobsch für Gefahr sorgen.

Peter Gratz

Bei Peter bekleidet Marvin Rittmüller die Position im rechten Mittelfeld, Clemens Lippmann bleibt – wie auch in der Vorrunde – auf der linken Seite. Im Angriff darf sich Justin Steinkötter neben Patrick Hobsch zeigen und beweisen, dass er sich die Kritik von Trainer Markus Kauczinski zu Herzen genommen hat.

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde beordert Raphael Schifferl in die Abwehrzentrale und verhilft Damjan Dordan im defensiven Mittelfeld zu seinem Debüt in der 3. Liga. Clemens Lippmann sitzt bei Thomas zunächst auf der Bank, da er Marvin Rittmüller auf rechts als torgefährlicher erachtet. Im Sturm soll David Philipp neben Patrick Hobsch wirbeln.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Ehemaliger Löwen-Trainer Frank Schmöller im sechzger.de Talk

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TR Schmöller Frank TSV 1860 U21

Am vergangen Samstag fand die zweite Liveausgabe des beliebten sechzger.de Talks im Bamboleo statt. Als prominenter Gast war diesmal Frank Schmöller, ehemaliger Trainer der U21 des TSV 1860, auf der Bühne. Knapp 30 Minuten stand er Rede und Antwort und überzeugte nicht nur durch seine ehrliche und sympathische Art, sondern auch durch kompetente Analysen. Und der Spaß blieb auch nicht auf der Strecke!

Frank Schmöller im sechzger.de Talk

In seinem halbstündigen Auftritt äußerte sich Frank Schmöller unter anderem…

…über seine Anfänge als Trainer der U21:

“Du versuchst Talente auszubilden, die im ersten Jahr nicht so da waren, wie sie da sein hätten sollen in der U21 und wie ich mir das selber auch vorgestellt und erwartet hätte, was dann aber immer besser wurde durch die Aufstiege der A-Jugend in die Bundesliga. Da kriegst Du natürlich immer mehr Spieler, die A-Jugend-Bundesliga gespielt haben. Du merkst einfach den Unterschied. Dann hat das natürlich wahnsinnig viel Spaß gemacht, zusammen mit dem A- und B-Jugend-Trainer was aufzubauen.”

…über das NLZ der Löwen:

“Grundsätzlich möchte ich mal sagen, dass im NLZ von 1860 mit den Bedingungen, die man hat, mit den Voraussetzungen sehr, sehr gute Arbeit geliefert wird. Ich denke, ein Jonas Schittenhelm in der A-Jugend macht fantastische Arbeit. In der U17 wird fantastische Arbeit gemacht. Wir hatten den Felix Hirschnagl, der jetzt in Dortmund ist. Super Trainer, super Ahnung vom Fußball. Ich glaube einfach, wir haben in der damaligen Zeit das Optimale rausgeholt. (…) Manfred Paula hat da auch einen sehr wesentlichen Anteil gehabt, dass das NLZ jetzt auch so stabil und gut besteht.”

“Ich war sicherlich nicht der sensibelste Trainer”

…seine Trainerrolle bei der U21:

“Ich habe die Rolle etwas anders interpretiert als als Vaterfigur, weil ich war schon der Meinung – und das hört sich jetzt vielleicht hart an: Wir wollen Spieler für die 1. Mannschaft kreieren, das war ja immer das Ziel. (…) Ich habe schon eher versucht, sie näher an diese Härte Herren- bzw. Profifußball ranzubringen und da war ich jetzt (…) sicherlich nicht der sensibelste Trainer. Aber das ist auch ne persönliche Sache. Jeder geht das anders an.”

…die Wichtigkeit der U21 beim TSV 1860:

“Die U21 ist für mich essentiell! Was machst Du mit Spielern, die Du von der A-Jugend in die Erste hochziehst, die aber nicht drankommen oben? Willst Du die jetzt ein Jahr lang nur trainieren lassen, gar nicht spielen lassen? Also ich glaube nicht, dass das für eine Entwicklung eines jungen Spielers förderlich ist, wenn er gar nicht spielt. (…) Für mich macht eine U21 absolut Sinn, wenn man auf das NLZ bauen möchte.”

“Dulic war damals noch ein Krischperl”

…seine Scouting-Aufgabe bei den Löwen neben dem Trainerjob:

“Ich kann nur ein Beispiel sagen. (…) Der Kania, der bei Bielefeld gespielt hat und jetzt zu Osnabrück gewechselt ist, der hat ja damals bei Schwaben Augsburg gespielt und hat jedes Mal gegen uns ein Tor geschossen. Der ist mir also richtig auf den Sack gegangen. Den habe ich zusammen mit meinen Co-Trainer versucht, dem TSV 1860 wärmstens zu empfehlen. Es gab dann auch Bemühungen, ihn zu holen, aber wir waren leider dann zu spät dran und er ist nach Nürnberg gegangen (…) und hat dann auch keine schlechte Karriere hingelegt. (…) Man schaut schon beim Gegner auch: Wo ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler? Kann man den vielleicht auch zu Sechzig in die Erste bringen oder mal empfehlen für ein Probetraining? Aber ich glaube, dass wir da auch im Scoutungbereich mit dem Jürgen Jung bei Sechzig ganz gut aufgestellt sind. Aber ja klar, man hält die Augen offen und gibt Empfehlungen weiter.”

…das richtige Auge bei der Einschätzung von Talent:

“Das sieht natürlich jeder anders. Ich bin ein großer Freund von Tempo, Schnelligkeit, 1 gegen 1-Lösungen. Mit der Meinung steh ich im aktuellen Fußball nicht so ganz alleine da. (…) Für mich ist ganz entscheidend: Welche Mentalität hat ein Spieler? Wie geht er mit Rückschlägen um? Wie kann er mal mit nem schlechten Spiel umgehen? Wie holt er sich da wieder raus? Klar: Er soll Fußball spielen können, er soll athletisch gut sein. Beispiel Sean Dulic: Als er bei mir in der U21 oder U19 war, da war er echt noch ein Krischperl. Wenn jetzt seh, wie er auftrainiert ist, das ist schon irre. (…) Dazu Handlungsschnelligkeit, wie schnell kann ich adaptieren und die Situation erfassen.”

Optimismus im Aufstiegskampf

…seine Prognose für die Restsaison der Löwen:

“Es ist für mich noch alles möglich. Wenn wir offen sind, ist dieses Jahr in der 3. Liga keine einzige Übermannschaft dabei, wo Du sagst, die machen garantiert den Aufstieg. Das ist nicht da. Deswegen: Vielleicht ist es noch nie so leicht gewesen aufzusteigen. (…) Wenn die Fans nicht euphorisch sein dürfen, dann kannst ja gleich aufhören. Dann kannst den Laden zusperren, den Schlüssel in die Isar schmeißen und sagen “brauchen wir nicht mehr.” (…) Jetzt muss es die Mannschaft zeigen. (…) Ich bin optimistisch, dass wir unter die ersten Drei kommen können.”

…über Markus Kauczinski:

“Ich bin optimistisch, mit Markus Kauczinski einen sehr, sehr guten Trainer bekommen zu haben, der eine sehr sachlich und ruhige Art hat, der meinem Verständnis nach gut mit den Spielern klarkommt, aber auch die nötige Strenge hat, um die in die richtigen Bahnen zu lenken. Ich denke, dass man mit Manfred Paula jemanden hat, der vielleicht eher etwas unspaktakulär erscheint von seinem Auftreten, der aber – und das kann ich nach fünf Jahren NLZ sagen – ein sehr akribischer, ein sehr guter Arbeiter ist, mit dem man sich auch sehr gut austauschen kann.”

Der Live-Talk auf YouTube

Den kompletten Talk mit Frank Schmöller aus dem Bamboleo könnt Ihr auf YouTube und diversen Streaming-Portalen abrufen.


Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Wochenanzeiger gratuliert sechzger.de zum Jubiläum

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sechzger.de Wochenanzeiger

Gestern feierte sechzger.de seinen sechsten Geburtstag – ganz still und ohne Feier, wenn man mal vom Live-Talk im Bamboleo am vergangenen Samstag absieht. Nun gratuliert der Wochenanzeiger unserem Blog und findet dabei sehr schöne Worte über unser Herzensprojekt.

Wochenanzeiger gratuliert sechzger.de

Klar, man kennt sich – und dennoch ist es alles andere als selbstverständlich, dass eine Publikation der anderen zum Geburtstag gratuliert und sie würdigt. Unter dem Titel “1860-Fanblog beweist Stehvermögen” jedoch findet Autor Alfons Seeler lobende Worte über sechzger.de. So schreibt er beispielsweise.

“Die Liebe der Macherinnen und Macher zum TSV 1860 München scheint grenzenlos zu sein. Ihre Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten von Funktionären und Sponsoren des Vereins ist hingegen gering ausgeprägt. Das verleiht “sechzger.de” Glaubwürdigkeit bei seiner Zielgruppe. Anders als die professionelle Boulevardberichterstattung, die jedes noch so kleine Ereignis im Klub aufbauscht, um das Publikum zu unterhalten und die emotionalen Reaktionen darauf zu monetarisieren, versteht sich “sechzger.de” als aufklärendes Medium.”

Die trifft den Kern unseres Wirkens recht gut und fasst treffend zusammen, wir wir unsere ehrenamtliche Aufgabe angehen. Vielen Dank, Wochenanzeiger!

Sechzig um Sieben: Kauczinski bei “Heute im Stadion”

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Der nächste sechzger.de Talk ist aktuell online zu finden, es handelt sich um Ausgabe 245. Sie fand live im Bamboleo statt, als Gast war unter anderem Frank Schmöller mit auf dem Podium. Außerdem war Trainer Markus Kauczinski in der Radio-Sendung “Heute im Stadion” zu Gast. Zum Start in den Tag gibt es wie gewohnt die Themen rund um den TSV 1860 im Überblick.

sechzger.de Talk Folge 245 online – live aus dem Bamboleo

Der nächste sechzger.de Talk ist online zu finden – und es ist dieses Mal ein ganz besonderer. Am Samstag fand der Podcast zum zweiten Mal im Live-Format im Bamboleo statt. Zu Gast waren Löwenfan Axel, der aus dem Trainingslager berichtete, sowie Ex-Sechzig Amateure-Trainer Frank Schmöller. Aus der Redaktion nahmen Peter, Thomas, Christian und Jan auf dem Podium Platz. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe, der Nummer 245.

Ein paar Eindrücke von der Veranstaltung gibt es zudem in einer Fotogalerie.

Sechs Jahre sechzger.de

Außerdem feierte das Fanportal sechzger.de am gestrigen Dienstag seinen sechsten Geburtstag. Seit Anfang 2020 wird nun schon ehrenamtlich nahezu jeden Tag rund um den TSV 1860 München berichtet. Für das aktuelle Jahr hat sich die Redaktion unter anderem vorgenommen, möglichst wieder jede Woche einen Podcast zu produzieren. In den letzten beiden Jahren konnte dieses Vorhaben jeweils erfolgreich umgesetzt werden.

Kauczinski zu Gast bei “Heute im Stadion”

Kurz nach der Ankunft in München aus dem Trainingslager in Belek hatte Löwen-Trainer Markus Kauczinski direkt schon den nächsten Termin in seinem Kalender stehen, nämlich einen Besuch bei der Radiosendung “Heute im Stadion” auf dem Sender Bayern 1. Während der Bundesliga-Konferenz stand er Moderatorin Sina Wende Rede und Antwort. Es ging dabei zum einen um Kauczinski selbst und wie er als Trainer agiert, zum anderen um seine Wünsche für das neue Jahr sowie einen möglichen Aufstieg mit dem TSV 1860. Christian hat die wichtigsten Aussagen noch einmal zusammengefasst.

News aus der 3.Liga

Bethke wechselt nach Dresden

Dynamo Dresden hat sich gegen eine Ablösesumme die Dienste von Elias Bethke gesichert. Der 22-Jährige, der aus der eigenen Jugend von Energie Cottbus stammt und die letzten neuneinhalb Jahre dort verbrachte, kann sich Hoffnungen auf einen Stammplatz in der 2.Bundesliga machen. Beim FCE hingegen wäre nach Aussage von Trainer Pele Wolitz nicht sicher gewesen, ob Bethke nach seiner Verletzung sogar auf der Tribüne hätte Platz nehmen müssen. Marius Funk, der als Reaktion auf die Verletzung Bethkes verpflichtet wurde, konnte derart mit guten Leistungen überzeugen, dass er als Nummer 1 ziemlich fest im Sattel sitzt.

Fotogalerie zum zweiten sechzger.de Talk im Bamboleo

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sechzger.de talk fotogalerie

Bereits zum zweiten Mal fand der sechzger.de Talk live im Bamboleo statt und neben dem Video präsentieren wir Euch in unserer Fotogalerie natürlich auch diesmal die schönsten Impressionen von der Veranstaltung.

Fotogalerie zum zweiten sechzger.de Talk

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Der Live-Talk auf YouTube

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Kauczinski in “Heute im Stadion”: Fans sollen zufrieden nach Hause gehen!

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Hoher Besuch in der BR-Radiosendung Heute im Stadion am vergangenen Samstag. Quasi direkt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Belek, machte sich Löwentrainer Markus Kauczinski auf den Weg ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks, um Moderatorin Sina Wende Rede und Antwort zu stehen. Parallel zu vier Partien des 16. Spieltags der Bundesliga blickte der Löwendompteur in der Fragerunde durchaus auch über den ganz aktuellen Löwen-Tellerrand hinaus. Wir haben die interessantesten Aussagen von Kauczinski aus Heute im Stadion für Euch hier noch einmal zusammengefasst.

Kauczinski über das Trainingslager in Belek:

Was ich gesehen habe im Trainingslager, hat mir sehr gut gefallen. Eine Mannschaft, die sehr harmonisch war und trotzdem sehr bissig, sehr viel Feuer hatte. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit meiner Mannschaft zu trainieren. (…) Gerne auf dem Platz zu stehen und sich zu  bekämpfen und an seine Grenzen zu gehen und sich dann trotzdem zu verstehen und Spaß drumherum zu haben, diese Mischung, die war einfach gut. (…) Wir hatten wunderbare Bedingungen, super Rasen. Konnten unter Top-Bedingungen einfach trainieren und dann hat man noch mal viel mehr Zeit zusammen zu sein. Beim Essen abends. Die Jungs haben Karten gespielt, man konnte ein bisschen quatschen, man hat sich mal anders kennengelernt. Auch wir im Staff… ich bin ja relativ neu, auch wir sind irgendwie enger zusammengerückt, weil man einfach noch mal mehr Gelegenheit hat, zusammen zu sein.

Kauczinski über seine Wünsche für das Jahr 2026:

Ich wünsche mir, dass unsere Fans zufrieden nach Hause gehen nach unseren Spielen, weil das bedeutet, das wir gut gespielt haben. Und wenn sie sehr zufrieden sind, dann haben wir in der Regel auch gewonnen. Ich möchte einfach auch die Leute unterhalten und diese ganze Leidenschaft um’s Stadion rum, die kickt uns und da möchten wir auch gerne was zurückgeben.

Welcher Trainertyp Kauczinski ist:

Ich bin einer, der sich nicht selbst beschreibt, weil das ist Käse! Ich find’ das unheimlich schwer, zu sich selber was zu sagen. Man sieht immer nur so ‘nen kleinen Teil und ich kann mit manchen Dingen was anfangen mit manchen überhaupt nicht. Man wird immer in irgend so ‘ne Schublade gepackt und da ist man dann drin und fest. Ich glaube, dass sich viele Facetten habe und nur ein Teil scheint nach außen und der andere Teil geht nach innen zur Mannschaft und vielleicht ist das auch gut so.

Kauczinski zur Lautstärke seiner Ansprachen in der Kabine:

Es ist unterschiedlich. Mittlerweile habe ich mich im Griff und tu’ wirklich nur Dinge, von denen ich überzeugt bin, dass sie auch irgendeine Wirkung haben. Und im Moment ist es eher ruhig bei uns. Die Mannschaft braucht eher Hilfe, Unterstützung und Ansagen als jetzt irgendwelche Motivationsdinge. Und Dinge richtig zu sagen, bedeutet nicht, dass sie unbedingt laut sein müssen.

Kauczinski zu seinem Fokus auf junge Spieler:

Das ist natürlich immer ein Schwerpunkt. Das ist ein Standbein, was unheimlich wichtig ist. Prinzipiell für mich behandel ich alle gleich. Es wird niemand bevorzugt, auch die Jungen nicht, die müssen es schon können. Aber wenn sie es können, haben sie genauso gute Chancen wie die Alten. Da gibt’s auch keine Erbhöfe und nichts was man so aus der Vergangenheit beanspruchen kann. Und das ist das große Plus, dass es mir eigentlich egal ist, ob jemand jung oder alt ist, sondern dass ich wirklich darauf schau, was kann jemand und was kann er nicht. (…) Ich hab viele, viele (junge Spieler, Anm. d. Red.) begleitet. Ich bin ja jetzt selber kein Profifußballspieler gewesen, sondern ich kam über die Trainerschiene. Hab früh schon Mannschaften trainiert und dann ist das einfach auch so ein Schwerpunkt, den man nie so aus dem Auge verloren hat. Und zu sehen wie sich Menschen entwickeln und wie man weitermachen kann und wie sich auch Dinge verändern, das find ich unheimlich spannend.

Über die Pause zwischen seiner Arbeit in Wiesbaden und dem Antritt bei 1860:

Leerlauf war es jetzt nicht wirklich. Es ist dann schon so: Erstmal braucht man ne Pause, Wiesbaden hab ich zweieinhalb Jahre am Stück fast durchgearbeitet. Man hat dann wenig Zeit zwischendrin, es ist sehr intensiv und dann habe ich wirklich auch die Zeit gebraucht und dann wird einem irgendwann langweilig und dann findet man Inhalte. Natürlich ist Fußball immer mit dabei und man man geht sich Sachen angucken und man geht zu anderen Vereinen. Es ist jetzt nicht so, dass man sich da irgendwo bewirbt. Man wird mehr oder minder gefunden. Aber man muss dann schon für sich schauen, dass man Inhalte findet mit seiner Familie, die einen erfüllen, die einen ausfüllen. Das hab ich aber immer ganz gut geschafft. (…) Mein mein ganzer Lifestyle, Ernährung, Sport, alles alles umgekrempelt, auf den Kopf gestellt, wieder Sport getrieben, Sprachen vertieft… Einfach für sich Möglichkeiten gefunden, Sachen gefunden, einfach auch den den Tag zu gestalten, gemeinsam aber auch mal alleine für sich.

Kauczinski über den Vergleich zwischen 3. Liga und der 1. und 2. Bundesliga:

Das ist ein bisschen wilder, das ist natürlich nicht so fein und technisch nicht so fein, aber mit viel Herz und viel Leidenschaft. Da wird noch ein bisschen anders gekämpft. Dann ohne Videoschiedsrichter, da gibt es noch mal andere Entscheidungen. (…) Es ist (in der zweiten Liga Anm. d. Red.) mehr Qualität. Es ist ein bisschen mehr Struktur drin, die Spieler haben ein bisschen mehr Ordnung. Die Qualität ist dann insgesamt noch mal höher. Und auch in der ersten Liga, je höher man kommt, umso strukturierter ist das ganze Spiel, umso geordneter. In der dritten Liga gibt es immer noch mal mehr Querschläger, da ist das Ganze einfach nochmal anders.

Kauczinski über den Traum vom Aufstieg der Löwen:

Träumen hilft nicht! Ich hab auch nichts dagegen, wenn die Fans träumen und wenn man da auch ein bisschen Euphorie hat. Ich seh immer welche Arbeit dahinter steckt und was ich dafür tun muss. Ich muss Tag für Tag funktionieren. Und da hilft mir nicht, wenn ich oben an das Bergkreuz schau’. Wenn ich dann ganz viele Etappen vor mir habe, sondern ich bin da ganz funktionell und schaue wirklich Stück für Stück, jeder Tag, jede Woche. Und dann kommt der Rest. Kommt von allein.

 

 

 

 

 

sechzger.de Talk 245: Der Geist von Belek – live im Bamboleo

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sechzger.de Talk 245 Der Geist von Belek, Vorschau TSV 1860 München - Rot Weiss Essen live im Bamboleo

Beim zweiten sechzger.de Live-Talk, der erneut im Bamboleo stattfand, sprachen Christian, Jan, Peter und Thomas über das Trainingslager des TSV 1860 München sowie die anstehende Rückrunde. Als Gäste auf dem Podium waren Löwenfan Axel und Frank Schmöller dabei, außerdem gab es eine Vorschau auf das kommende Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen.

Zweiter sechzger.de Live -Talk im Bamboleo

Nach der erfolgreichen Premiere im Sommer fand am Samstag der zweite sechzger.de Talk im Live-Format statt. Erneut war das Bamboleo, das Vereinsheim der Löwen, der Veranstaltungsort. Christian, Jan, Thomas und Peter unterhielten sich in der ersten Halbzeit über die Hinrunde in der 3.Liga. Dabei gab es einen Rückblick auf die Prognosen, die im Sommer beim ersten Live-Talk abgegeben wurden. Ein weiteres Thema war das Trainingslager in Belek. Löwenfan Axel schilderte dabei als Besucher seine Eindrücke aus der Türkei. Am Samstagmorgen kehrte die Mannschaft von dort wieder nach München zurück. Noch vor der Pause mussten sich Peter, Jan und Christian dann den Fragen von Thomas in der Schnellraterunde stellen.

Gäste auf dem Podium: Löwenfan Axel und Frank Schmöller

Nachdem der erste Quiz-Champion des neuen Jahres feststand, begrüßten die vier Redaktionsmitglieder Frank Schmöller als Gast. Er war viele Jahre Trainer der zweiten Mannschaft und half bei zwei Spielen der Profis als Interimstrainer aus. Der Fokus der Fragen lag dabei vor allem auf der Jugendarbeit beim TSV 1860 München. Aber auch die Spielerkarriere von Schmöller wurde beleuchtet. In der Vorbereitung auf die aktuelle Ausgabe stellte Christian beispielsweise fest, dass er den Gast bereits zwei Mal live im Stadion gesehen hat. Mit einem Ausblick auf die Rückrunde sowie das kommende Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen (Samstag 14 Uhr, sechzger.de Liveticker) wurde die aktuelle Folge abgerundet.

Der sechzger.de Talk 245 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Happy Birthday: sechzger.de wird 6 Jahre alt

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sechs jahre sechzger.de 6

Am heutigen Dienstag feiert das Fanportal sechzger.de den nächsten Geburtstag. Sechs Jahre wird bei uns bereits ehrenamtlich rund um den TSV 1860 München durch mehrere Redakteure berichtet. Mittlerweile ist eine fünfstellige Anzahl an Artikeln online zu finden.

sechzger.de: sechs Jahre ehrenamtliche Berichterstattung

Bis vor kurzem weilte der TSV 1860 München im Trainingslager im türkischen Belek und absolvierte dort unter anderem ein Testspiel gegen den FC Winterthur. Blickt man sechs Jahre zurück, findet man zur Geburtsstunde des Fanportals sechzger.de eine ganz ähnliche Situation vor. Die Löwen weilten damals in Spanien in La Manga, von wo auch der erste Beitrag überhaupt stammt. Seitdem ist viel passiert: Über 10.000 Beiträge rund um den TSV 1860 München finden sich bereits im Internet. Hinzu kommen 245 Podcast-Folgen – zuletzt fand der zweite sechzger.de Live-Talk im Bamboleo statt.

Zahlreiche Personen gehören der Redaktion an und unterstützen mit ihrer Arbeit: sei es durch Artikel, Hintergrundinformationen oder Kontakte zu anderen Weiß-Blauen. Ein wichtiger Bestandteil sind zudem die Foto-Lieferanten, sodass keine teuren Lizenzgebühren fällig werden. An dieser Stelle daher ein großes Dankeschön für Eure Unterstützung!

Besonders gefreut hat sich die Redaktion zudem über die großzügige finanzielle Unterstützung im Rahmen des Server-Updates. Die zur Verfügung gestellten Mittel sorgen auch weiterhin dafür, dass sechzger.de komplett ohne Werbung auskommt – ein großer Mehrwert für die Leserinnen und Leser. Darüber hinaus ist es immer schön, auf die Arbeit beim Fanportal angesprochen zu werden und sich über die Podcasts oder generell die Berichterstattung auszutauschen. Nicht umsonst heißt der Slogan auf der Homepage “Von Fans – für Fans!“. Das gilt natürlich auch weiterhin für die redaktionelle Arbeit auf diesem Fanportal.

Übrigens feiert der sechzger.de Talk im März bereits seinen fünften Geburtstag. In den letzten beiden Jahren wurde jede Woche eine Folge aufgezeichnet. So soll es möglichst auch 2026 weitergehen – voller Elan und Tatendrang für den TSV 1860 München!

Sechzig um sieben: Chance für drei Eigengewächse?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Das Lazarett des TSV 1860 München ist seit Herbst stets stärker gefüllt als einem lieb sein kann. Aktuell sind neun Spieler für das Spiel gegen Rot-Weiss Essen zumindest fraglich. Daher muss Trainer Markus Kauczinski den Kader mit Nachwuchsspielern auffüllen. Beim Trainingslager in Belek haben sich besonders drei Eigengewächse aufgedrängt, die nun auf eine Chance hoffen, sich auch in der dritten Liga zeigen zu können.

Verletzenmisere bei 1860: Chance für drei Eigengewächse?

Mit Sean Dulic, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz fallen sicher sechs Spieler für das Spiel gegen RWE aus. Fraglich sind Florian Niederlechner, Manuel Pfeifer und Maxi Wolfram. Macht summa summarum bis zu neun zu ersetzende Spieler für Markus Kaucziski. Schon fast zwangsläufig bietet sich daher die Chance auf Drittliga-Debüts für Eigengewächse aus dem NLZ an der Grünwalder Straße. Die besten Chancen auf einen Einsatz werden Damjan Dordan eingeräumt, der 2022 mit der U19 die Rückkehr in die Junioren-Bundesliga eintüten konnte. Seitdem hatte der 23-jährige defensive Mittelfeldspieler immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Er könnte am Samstag tatsächlich auf der Doppelsechs in der Startelf neben Philipp Maier stehen. Einziger Konkurrent um diesen Platz ist mit Samuel Althaus ebenfalls ein Eigengewächs, das kurz vor der Winterpause schon sein Profidebüt feiern durfte.

Klose und Husic wohl auf der Bank

Weniger wahrscheinlich erscheint ein Startelfeinsatz von Noah Klose im Sturm. Dort hat Kauczinski trotz des Ausfalls von Niederlechner mit Hobsch, Volland und Steinkötter wohl genug Alternativen. Aber eine Einwechslung ist für den Sohn von Weltmeister Miroslav Klose durchaus drin. „Wir sehen bei Noah sehr, sehr gute Ansätze“, äußerte sich GF Manfred Paula gegenüber dem Merkur. „Er hat eine gute Abschlussqualität und technische Fähigkeiten, die perspektivisch absolut interessant sind.“ Auch U17-Vizeweltmeister Leon Husic aus Österreich könnte einen Platz auf der Bank ergattern und nach einer Einwechslung möglicherweise erstmals Profiluft schnuppern.

Wenn 1860 unser nächster Gegner wäre…

… dann würde Peter Gratz ihn so vorstellen. Nach zahlreichen Bitten, unseren Herzensverein mal so vorzustellen wie wir allwöchentlich unsere Gegner vorstellen, nutzte Peter die Winterpause, um den TSV 1860 München und seine Fanszene möglichst sachlich und aus einer für uns fast nicht einnehmbaren neutralen Position zu beschreiben. Wirklich interessant, so ein neutraler Blick auf sich selbst!

1860 beim Schneerugby

Die neugegründete Rugby-Sparte stand am vergangenen Wochenende erstmals im internationalen Einsatz. Und das nicht irgendwo, sondern in Tarvisio beim internationalen Schneerugby-Turnier. Sportlich belegten die Rugbylöwen Platz 19, hatten aber durch das interessante Rahmenprogramm durchaus ihren Spaß. Besonders beeindruckend ist die Bildergalerie am Ende des Artikels, lasst sie Euch nicht entgehen!

News aus der dritten Liga

Bethke vor Absprung zu Dynamo Dresden

Der 22-jährige Cottbusser Torwart Elias Bethke steht vor einem Wechsel zu Dynamo Dresden. Der seit Sommer verletzte Keeper ist wieder fit und soll bei positivem Medizincheck für eine sechsstellige Summe an die Elbe wechseln. Damit wäre Marius Funk, der in der Hinrunde gute Leistungen im Cottbusser Tor zeigte, weiterhin als Stammkeeper gesetzt.

Duisburg will Kader verschlanken

Der Kader des MSV Duisburg umfasst aktuell 30 Spieler. Eine Reduzierung des Kaders könnte also durchaus Sinn machen, besonders für Spieler aus der zweiten Reihe, die sich mehr Einsatzzeit wünschen. Trainer Dietmar Hirsch wird diese Woche mit den Spielern Einzelgespräche führen und dem ein oder anderen möglicherweise raten, den Verein zu wechseln.

Mamba zu Ulm

Der SSV Ulm rüstet weiter im Kampf um den Klassenerhalt auf. Von Beykoz Anadolu kehrt Streli Mamba nach Deutschland zurück. Der Stürmer spielte bereits für Paderborn, Rostock und Cottbus.

Damit wüsnschen wir Euch einen schönen Dienstag. Schaut im Laufe des Tages mal wieder bei uns rein. Die Aufzeichnung des Live-Talks wird heute online gehen und etwas Kleines zu feiern gibt es heute auch.

Rugby-Löwen beim Snow Rugby in Tarvisio

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Am vergangenen Wochenende fand zum 13. Mal das Snow Rugby Tarvisio statt, bei dem auch die neu gegründete Mannschaft des TSV 1860 an den Start ging. Gespielt wurde an zwei Turniertagen, wobei am Samstag die Gruppenspiele und am Sonntag dann die Platzierungsspiele bzw. Finalrunden stattfanden.

Durchwachsene sportliche Bilanz

Die Spiele der Gruppenphase gingen für unsere „Blizzard Ragazzi 1860“ leider allesamt verloren, wobei die ersten beiden mit jeweils 4:5 äußerst knapp ausfielen und man – ähnlich wie wir es vom Fußball kennen – vom Schiedsrichter schwerwiegend benachteiligt wurde! Das erste Platzierungsspiel am Sonntag gewann man dann wegen Nicht-Antritt des Gegners am grünen Tisch mit 4:0. Das zweite Platzierungsspiel ging leider wieder denkbar knapp mit 1:2 verloren, bevor man sich im letzten Spiel dann den ersten ersehnten sportlichen Sieg holte. Mit 7:4 auch mehr als deutlich! Am Ende stand damit der 19. von 24. Plätzen, aber für eine gerade erst gegründete Mannschaft, die das erste Mal Schneerugby spielte, nichtsdestotrotz eine ordentliche Leistung.

Party und Spaß kamen nicht zu kurz

So sehr im Fokus steht das Sportliche bei diesem Turnier auch nicht, vergleichbar ist es eher mit einem „Gaudi-Turnier“, wie man es vom Fußball kennt. So wird auch hier auf einem kleineren Feld mit nur fünf Spielern pro Mannschaft gespielt und auch ansonsten weichen die Regeln etwas vom regulären Rugby ab, wodurch ein unglaublich schneller, unterhaltsamer Sport entsteht. Die mitgereisten Fans kamen auf jeden Fall auf ihre Kosten! Außerdem gab es sowohl Freitag vor dem Event und am Samstag jeweils eine Party in einem großen Festzelt mit Show & DJ bei der die Spieler*innen (es gab insgesamt vier Turniere: männlich, weiblich, U14 und „Old“) und Fans gemeinsam feierten. Und auch tagsüber trank nicht jede*r Spieler*in nur Unalkoholisches. Da war es dann eher überraschend, dass trotz aller Tackles auch am Sonntag alle ihren Mageninhalt in sich behalten konnten.

Im Sommer Rugby am Strand…?

Weitere Infos zum Turnier findet ihr auf der Homepage der Organisatoren oder auf deren Instagram-Kanal, auf dem ihr auch noch einige Impressionen und Videos findet. Wir können Euch einen Besuch nur empfehlen und halten euch über weitere Events auf dem Laufenden. Zum Beispiel wenn unsere Mannschaft, wie man munkelt, im Sommer an einem Beach-Rugby-Turnier teilnehmen sollte…