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Löwen bereiten sich wieder in Ulrichsberg vor

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Löwen Ulrichsberg

Aktuell kämpfen die Löwen in der 3. Liga noch um die ersten Plätze, auch wenn die jüngste 1:2-Niederlage in Duisburg sicherlich ein Rückschlag war. Am Samstag steigt das Toto-Pokal-Halbfinale beim SSV Jahn Regensburg. Doch im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die Saison 2026/27. Wie der TSV 1860 soeben bekanntgab, wird sich die Mannschaft im Juli 2026 wieder in Ulrichsberg in Oberösterreich auf die neue Spielzeit vorbereiten.

Löwen bereiten sich in Ulrichsberg vor

Wie schon im letzten Jahr reisen die Löwen auch in der diesjährigen Sommer-Vorbereitung wieder ins oberösterreichische Mühlbachviertel. Vom 13.-19. Juli 2026 werden die Löwen wieder im INNs HOLZ Hotel & Chaletdorf zu Gast sein. Die Trainings finden in der Dreihans Arena Ulrichsberg statt.

Erste Testspiel-Termine stehen fest

Der Trainingsauftakt findet am 29. Juni an der Grünwalder Straße statt. Die ersten Vorbereitungsspiele und das Fan-Fest sind ebenfalls bereits terminiert:

Freitag, 03.07.2026, 18 Uhr, SV Kay – TSV 1860 München
Sonntag, 05.07.2026, 15 Uhr, TSV Moorenweis – TSV 1860 München
Sonntag, 12.07.2026, Fanfest TSV 1860 München

27.03.1994: TSV 1860 kehrt bei Hannover 96 auf Erfolgsspur zurück

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Hannover TSV 1860

Sechs Spiele ohne Sieg, fünf Niederlagen am Stück – in Sachen Aufstieg sah es bei den Löwen im Frühjahr 1994 nach überragender Vorrunde plötzlich zappenduster aus. Dann aber reiste der TSV 1860 heute vor 32 Jahren zu Hannover 96 und schaffte den Turnaround. Am Ende stand die glorreiche Rückkehr in die Bundesliga!

Schwarze Serie im Frühjahr

Den 11. Juni 1994 wird wohl kein Löwenfan, der damals vor Ort war, jemals vergessen. Peter Pacult schoss die Löwen mit seinem Tor in Meppen zurück in die Bundesliga und versetzte Münchens große Liebe in kollektive Ekstase. Nur wenige Wochen zuvor hatte es jedoch gar nicht danach ausgesehen, als würde der große Traum des TSV 1860 in Erfüllung gehen.

1:1 beim Chemnitzer FC, 1:2 gegen den SV Meppen, 1:3 gegen die Stuttgarter Kickers, 0:1 bei Tennis Borussia Berlin, 0:2 gegen den FSV Mainz 05, 1:2 gegen Hansa Rostock – eine Bilanz des Schreckens! Die Mannschaft von Werner Lorant war katastrophal aus der Winterpause gekommen, der Aufstieg stark gefährdet.

TSV 1860 trifft früh in Hannover

Die Stimmung an der Grünwalder Straße war im Keller und mit den Neuzugängen Kientz, Seeliger und Lilienberg waren die vermeintlich Schuldigen schnell ausgemacht. Nachdem der TSV 1860 auf Rang 5 abgerutscht war, musste man heute vor 32 Jahren nach Hannover reisen. Die Niedersachsen hatten in der Woche zuvor die Stuttgarter Kickers besiegt und lagen plötzlich nur noch zwei Punkte hinter den Löwen.

Doch schon nach vier Minuten gab es Balsam auf die geschundene Löwenseele, als Libero Niels Schlotterbeck zum 0:1 für Sechzig einnetzte. Welch eine Erleichterung, die umgehend auch zu spüren war. Goalgetter Peter Pacult sorgte nach 22 Minuten für das 0:2 und ausgelassene Stimmung im Löwenblock.

Lilienberg erlöst die Löwen

Nach der Pause meldeten sich die Niedersachsen zurück, Schjönberg verkürzte in der 50. Minute auf 1:2. Hannover 96 drängte nun auf den Ausgleich, der TSV 1860 wackelte. Dann aber zog Werner Lorant seinen Joker und wechselte zehn Minuten vor dem Ende den schwedischen Neuzugang Mats Lilienberg ein.

Der pfeilschnelle Stürmer war natürlich prädestiniert für das Konterspiel der Löwen und tat das, wozu er geholt worden war. In der 85. Minute erlöste der schwedische Nationalspieler Sechzig mit dem vorentscheidenden 1:3. Mit dem Schlusspfiff legte Lilienberg noch einmal nach und traf zum 1:4-Endstand. Der Rest ist Geschichte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 27.03.1994 in Hannover auf folgende Elf des TSV 1860.

Berg – Kientz, Schlotterbeck, Braun – Trares, Seeliger, Miller, Keller, Imhof (69. Ziemer) – Pacult (80. Lilienberg), Winkler

Tore:
0:1 Schlotterbeck (4.), 0:2 Pacult (22.), 1:2 Schjönberg (50.), 1:3 Lilienberg (85.), 1:4 Lilienberg (90.)

TSV 1860 hat U21 für Regionalliga Bayern gemeldet

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TSV 1860 U21

Derzeit grüßt die U21 der Löwen von der Tabellenspitze der Bayernliga Süd und hat beste Chancen, sich zumindest für die Relegation zur Regionalliga Bayern zu qualifizieren. Tatsächlich hat der TSV 1860 seine 2. Mannschaft für die Regionalliga gemeldet, ein Aufstieg ist derzeit dennoch unwahrscheinlich.

TSV 1860 hat U21 für Regionalliga gemeldet

Mit aktuell 49 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar derzeit punktgleich mit dem TSV Landsberg auf Platz 1 der Bayernliga-Tabelle. Der Vorsprung auf den Dritten FC Deisenhofen, nächster Gegner der U21, beträgt aktuell acht Zähler. Zumindest Rang 2, also die Qualifikation zur Relegation, erscheint also durchaus realistisch.

Selbst wenn die U21 aus eigener Kraft alle Voraussetzungen für den Aufstieg erfüllen sollten, könnte ihnen die Aufnahme in die Regionalliga Bayern verwehrt bleiben. Der Grund? Noch immer ist es in Bayern so, dass die Zweitvertretungen von Drittligisten nicht an der viertklassigen Regionalliga teilnehmen dürfen. Dies bestätigte der Bayerische Fußballverband auf Anfrage von sechzger.de.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die 2. Mannschaft des TSV 1860 nur dann aufsteigen kann, wenn auch die Profis den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen. Ob das in dieser Saison noch gelingt?

Sechzig um Sieben: Kommt das Kompass-Modell?

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Einiges geboten war gestern rund um den TSV 1860 München. Der Blick geht voraus auf die Spiele am kommenden Wochenende. Die Profis spielen am Samstag in Regensburg um den Einzug ins Toto-Pokal-Finale. Bereits am Freitag sind die Amas an der 114 gegen Deisenhofen gefordert. Auch die Damen, die Dritte und die Vierte sind im Einsatz. Nicht zu vergessen ist der Vorschlag der Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform, die unter anderem das sogenannte Kompass-Modell vorschlägt. Die volle Ladung an Information bekommt ihr natürlich wieder bei uns in Sechzig um Sieben:

Regionalliga-Reform: Kommt das Kompass-Modell?

Am vergangenen Spieltag gab es in Deutschlands Fankurven vor allem ein Thema auf Transparenten zu lesen: Die Forderung nach einer Regionalliga-Reform. Für die aktiven Fans – unter anderem auch die des TSV 1860 München – stand auch fest dass es das sogenannte Kompassmodell werden soll. Am vergangenen Mittwoch tagte nun die Arbeitsgruppe Regionalligareform, und hat unter anderem dieses Modell vorgeschlagen. Was man darunter versteht, könnt ihr hier nachlesen.

Profis im Pokal am Samstag in Regensburg

Der bayerische Landespokal wird diese Saison die sicherste Option sein um sich den Einzug in den DFB-Pokal zu sichern. Im Finale warten die Würzburger Kickers, um dort hin zu kommen müssen die Löwen aber am Samstag erst Jahn Regensburg schlagen. Für alle Sechzger gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Amas am Freitag gegen Deisenhofen

Nach dem etwas zähen 2:1-Sieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten der Bayernliga Süd, Türkgücü München, empfängt die U21 des TSV 1860 am Freitag Abend auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße den aktuellen Tabellendritten, den FC Deisenhofen. Obwohl dieser acht Punkte Rückstand auf das punktgleiche Führungsduo 1860 und Landsberg aufweist, erwartet die Amas ein Spitzenspiel. Hier gehts zum Vorbericht!

Damen, Dritte und Vierte im Einsatz

Während die Profiligen aufgrund der Länderspiele am kommenden Wochenende pausieren, geht es in den Amateurligen Schlag auf Schlag weiter. Die Dritte sowie Vierte der Löwen haben ein Heimspiel am Sechser-Platz. Die Löwinnen sind auswärts gefordert. Bei uns findet ihr alle Termine!

Löwen-Präsident Mang trifft Söder

Es war eines der wenigen Fotos in den letzten Wochen, auf denen Ministerpräsident Söder nichts zu Essen in der Hand hatte: Kürzlich traf er sich in der Staatskanzlei mit Löwen-Präsident Mang und sprach dabei unter anderem über den Ausbau des Sechzger-Stadions. Alle Infos dazu könnt ihr hier nachlesen.

Top-informiert in den Wochen-Endspurt

Damit geht ihr bestens informiert in den Endspurt dieser Woche. Freuen wir uns gemeinsam auf jede Menge Löwen-Fußball am Wochenende – dann soll auch das Wetter wieder ansprechender werden!

 

Faninformationen Jahn Regensburg – TSV 1860 München

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Titelbild SSV Jahn Regensburg TSV 1860 Fotogalerie

Der bayerische Landespokal wird diese Saison die sicherste Option sein um sich den Einzug in den DFB-Pokal zu sichern. Im Finale warten die Würzburger Kickers, um dort hin zu kommen müssen die Löwen aber am Samstag erst Jahn Regensburg schlagen.

Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Regensburg live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie verfügbar.

Faninformationen Jahn Regensburg – TSV 1860 München

Tickets

Der Gästesektor im Jahnstadion ist ausverkauft, in den Heimbereichen gibt es noch vereinzelt Tickets.

Anreise

Der Parkplatz P3 ist ausschließlich für Fans der Löwen reserviert. Von dort gelangt man direkt zu den Stadionblöcken N1 und N2. Um zu allen anderen Stadionblöcken zu gelangen, muss der Parkplatz P3 zunächst in Richtung Galgenbergstraße verlassen werden. Bei Überfüllung des Parkplatzes P3 werden Fans des TSV 1860 gebeten, auf den Parkplatz P5 am Universitätsklinikum auszuweichen. Die Parkgebühren für beide Parkplätze belaufen sich auf 5€ und sind entweder über RVV-App oder passendes Münzgeld am Automaten zu bezahlen.

Gästebusse parken auch am Parkplatz P3, diese müssen vorher bei der Fanbetreuung der Löwen angemeldet werden.

Bei Anreise mit ÖPNV verkehren vor Spielbeginn und nach Spielende vier Shuttlebusse (Linie F) zwischen dem Interims-ZOB auf dem Keplerareal (Haltepunkt A6) und dem Jahnstadion Regensburg. Gästefans sollen sich bitte beim Busfahrer erkenntlich machen um an den Gästeeingang gefahren zu werden.

Alle Eintrittskarten gelten ab 4 Stunden vor Spielbeginn bis Betriebsschluss als Fahrkarte im gesamten RVV-Gebiet.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 12:30 Uhr. Vor Ort gibt es eine begrenzte Möglichkeit Taschen abzugeben. Bis zur Größe DIN A4 dürfen diese im Stadion mitgeführt werden. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten.

An allen Kiosken werden fast ausschließlich kontakt- und bargeldlose Bezahlsysteme angeboten. Die Pfandrückgabe erfolgt ebenfalls über das kontaktlose Bezahlsystem. Die Bezahlung mit Bargeld bleibt jedoch an einzelnen Kiosk-Kassen weiterhin möglich. Wie auch beim letzten Auswärtsspiel wird im Gästebereich alkoholfreies Bier ausgeschenkt, während es im Heimbereich Leichtbier gibt.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Jahn Regensburg und dem TSV 1860 München wird vom BR sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

sechzger.de ist in Regensburg natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

AG Regionalligareform schlägt zwei Modelle vor

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DFB Stellungnahme Lizenz 3.Liga

Am vergangenen Spieltag gab es in Deutschlands Fankurven vor allem ein Thema auf Transparenten zu lesen: Die Forderung nach einer Regionalliga-Reform. Für die aktiven Fans – unter anderem auch die des TSV 1860 München – stand auch fest dass es das sogenannte Kompassmodell werden soll. Am vergangenen Mittwoch tagte nun die Arbeitsgruppe Regionalligareform, und hat unter anderem dieses Modell vorgeschlagen.

Arbeitsgruppe schlägt zwei Modelle vor

Die 13-köpfige Gruppe – bestehend aus Vereins- und Verbandsvertretern sowie jeweils einem Vertreter vom DFB und der DFL – hat sich darauf geeinigt, der DFB-Präsidentenkonferenz zwei Modelle als Lösungsvorschlag für die Regionalligareform vorzulegen.

Kompassmodell mit Hilfe von KI

In diesem Modell wären Bundesländer- und Verbandsgrenzen nicht mehr von Bedeutung. Die Regionalliga würde in vier Staffeln eingeteilt werden, welche vor jeder Saison mithilfe von künstlicher Intelligenz nach regionalen Gesichtspunkten neu festgelegt würden. Dabei soll insbesondere auf möglichst kurze Wege für Vereine und Fans geachtet werden.

Vereine, die geograpfisch zentral in Deutschland liegen würden also je nach Zusammensetzung der Ligen gegebenenfalls zwischen den Spielzeiten ihre Staffel wechseln. Aus Fansicht wäre das auf jeden Fall ein Ausbruch aus dem manchmal doch tristen Regionalligaalltag.

Regionenmodell: RL Bayern würde den Sonderstatus verlieren

Das Regionenmodell sieht vor, die Regionalligen Nord, Nordost und Bayern in zwei neu Staffeln zusammenzuführen. Die Regionalligen West und Südwest würden hingegen in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben.

Regionalverbände blockierten das Kompassmodell

Bei der letzten Sitzung der AG Regionalligareform hatten die Vertreter der Regionalverbände noch ihre Zustimmung zum Kompassmodell verweigert, jedoch ohne selber einen Gegenvorschlag zu unterbreiten.

Der Vorsitzende der AG Regionalligareform, Dr. Michael Vesper, hatte daraufhin einen Appell an die Regionalligaverbände gerichtet. Er machte deutlich, das man nie zu einer Lösung komme, wenn alle nur aus ihrer eigenen Brille auf die Dinge schauten.

Es darf angenommen werden, dass die Regionalverbände das Regionenmodell nun auf den Tisch gebracht haben, um einen Machtverlust zu verhindern. Bei dem Kompassmodell müssten sie die Hoheit über die Regionalligen aufgeben.

Die nächsten Schritte

Die Arbeitsgruppe hat anhand dieser Ergebnisse den Regionalliga-Trägern empfohlen sich ein Stimmungsbild unter den Vereinen einzuholen. Auf dieser Grundlage sollen dann weitere Entscheidungsprozesse folgen.

Sollte man sich tatsächlich auf eine Reform einigen können, wäre die früheste Spielzeit unter einem neuen Regionalligamodell die Saison 2028/2029. Die Saison davor würde dementsprechend als Qualifikationssaison dienen.

Diskutiert mit!

Was haltet ihr von den zwei Lösungsvorschlägen der Arbeitsgruppe? Favorisiert ihr einen davon oder habt ihr sogar selber Vorschläge? Wir sind gespannt auf eure Meinung!

 

 

 

Am Freitagabend gegen Deisenhofen: Spitzenspiel für die U21

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Nach dem etwas zähen 2:1-Sieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten der Bayernliga Süd, Türkgücü München, empfängt die U21 des TSV 1860 am Freitag Abend auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße den aktuellen Tabellendritten, den FC Deisenhofen. Obwohl dieser acht Punkte Rückstand auf das punktgleiche Führungsduo 1860 und Landsberg aufweist, erwartet die Amas ein Spitzenspiel.

Wiedersehen mit einem guten Freund

Nach seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte am letzten Wochenende, ist die Partie gegen die Gäste aus dem südlichen Landkreis München für Trainer Alper Kayabunar erneut ein besonderes Spiel, dem er optimistisch entgegenblickt, wie er nach der Partie an der Heinrich-Wieland-Straße im Interview mit sechzger.de verriet. “Bei Deisenhofen ist ja auch ein guter Freund von mir der Trainer, der Andi Pummer. Und ich weiß, wie er Fußball spielt. Ich glaub, das wird dann auch wieder attraktiver zum Zuschauen, weil Deisenhofen auch eine sehr spielstarke Mannschaft ist.” Besagter Andreas Pummer arbeitete einige Jahre mit Kaybunar bei Türkgücü zusammen, ehe er im Herbst 2021 den stark vom Abstieg aus der Regionalliga Bayern bedrohten FC Pipinsried übernahm. Nach der Rettung in Pipinsried heuerte Pummer beim FC Deisenhofen an, wo er inzwischen im vierten Jahr an der Seitenlinie steht. Nach einem Zwölften Tabellenplatz in der Premierensaison, wurde er zuletzt zweimal Fünfter.

Deisenhofens Saisonverlauf

In der laufenden Saison kamen die Deisenhofener erst Mitte Oktober so richtig in Schwung. Nach wechselhaften Resultaten zu Saisonbeginn führte sie im Spätherbst eine Serie von fünf Siegen am Stück auf den dritten Platz, auf dem man dann auch überwintern konnte. Zum Jahresauftakt 2026 unterlag der FCD am letzten Tag im Februar beim TSV Landsberg und Mitte März nochmal in Nördlingen. Dazwischen gab es Heimsiege gegen Ismaning und Hauzenberg und ein Remis gegen Kirchanschöring. Bemerkenswert: Acht Mannschaften der Liga weisen derzeit ein besseres Torverhältnis auf, als Deisenhofen (37:33, +4). Die beiden Spitzenteams, also unsere Amas (47:19, +28) und Landsberg (80:33, +27) bewegen sich diesbezüglich in ganz anderen Sphären.

Gesamtbilanz

Seit dem Aufstieg des FC Deisenhofen in die Bayernliga Süd im Sommer 2020 gab es insgesamt elf Aufeinandertreffen mit unserer U21, von denen diese sechs erfolgreich gestalten konnte und nur zwei verlor. Dreimal trennte man sich mit einem Remis.

Das Hinspiel in Deisenhofen

Das Hinspiel in der laufenden Saison gewannen die kleinen Löwen – zeitgleich mit dem Pokalauftritt der Profis in Illertissen – in Deisenhofen mit 2:1. Finn Fuchs und Noah Klose sorgten nach einer knappen halben Stunde mit einem Doppelschlag für die Führung, denen die Gäste erst in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer entgegensetzen konnten. Ein souveräner Erfolg, der damals sogar für einen deutlichen Punkevorsprung gegenüber den Verfolgern in der Tabelle sorgte.

Enge Tabellenspitze

Aktuell ist der Vorsprung gegenüber dem TSV Landsberg nur hauchdünn. Eine um ein einziges Tor bessere Tordifferenz bzw. der erfolgreiche direkte Vergleich mit den Lechstädtern im Oktober sorgt für die Tabellenführung für 1860. Insofern ist ein Vorlegen am Freitag Abend durchaus geboten. Vielleicht kann der aktuelle Tabellenvierte Kirchanschöring den Landsbergern am Samstag Nachmittag im anderen Spitzenspiel des Wochenendes ja ein Bein stellen. Dies wäre allerdings die erste Niederlage für den Tabellenzweiten seit dem 10. Oktober letzten Jahres – dem 0:2 bei den Löwen. Zum direkten Aufeinandertreffen und Showdown zwischen den Amas und dem TSV Landsberg kommt es auf jeden Fall in vier Wochen, am Freitag, den 24. April. Wäre gut, wenn Kiefersauer & Co. ihren Vorsprung in der Tabelle bis dahin noch ein wenig ausbauen könnten.

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Titelbild: Löwenjubel unter Flutlicht am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Hoffentlich auch am Freitag Abend

Löwen-Präsident Gernot Mang trifft Ministerpräsident Markus Söder

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mang lechner söder 1860

Der TSV 1860 München hat in der Staatskanzlei offenbar nicht nur Gehör gefunden, sondern auch einen Gesprächspartner, der sich Zeit für die Anliegen des Vereins nahm. Präsident Gernot Mang und Walter Lechner, Vorsitzender der Stadionkommission, trafen sich in München mit Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Nach Angaben des Präsidiums verlief der Austausch in einer angenehmen und konstruktiven Atmosphäre.

Präsident Mang trifft Ministerpräsident Söder

Nach Informationen aus dem Kreis der Teilnehmer der größeren Runde war das rund einstündige Gespräch von gegenseitiger Wertschätzung und spürbarem Interesse geprägt. Dass dabei nicht nur über den Stadionausbau gesprochen wurde, sondern auch über Münchens mögliche Olympiabewerbung und die aktuelle sportliche Situation der Löwen, unterstreicht genau diesen Eindruck. Es ging nicht allein um ein einzelnes Projekt, sondern um einen breiteren Austausch über die Perspektiven des Vereins und der Stadt.

Gerade mit Blick auf das Grünwalder Stadion könnte auch der Olympia-Gedanke künftig noch an Bedeutung gewinnen. Sollte München tatsächlich den Zuschlag für Olympische Spiele erhalten, könnten sich dadurch möglicherweise ganz andere Fördermöglichkeiten für einen Ausbau ergeben.

Erneutes Treffen nach Machbarkeitsstudie

Fest vereinbart wurde, nach der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie und den anstehenden Gesprächen mit der neuen Münchner Stadtspitze erneut zusammenzukommen. Für den TSV 1860 ist das zunächst ein Signal, dass der Dialog in dieser Sache weitergeführt werden soll. Welche konkreten Schritte sich daraus ergeben, werden die kommenden Monate zeigen.

Titelbild: Präsidium des TSV 1860 München

e.V. Fußballer*innen am Wochenende – III & IV zuhause, Löwinnen auswärts

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Tsv 1860 Jubiläumstrikot 125 Jahre

Während die Profiligen aufgrund der Länderspiele am kommenden Wochenende pausieren, geht es in den Amateurligen Schlag auf Schlag weiter. Die Dritte sowie Vierte der Löwen haben ein Heimspiel am Sechser-Platz. Die Löwinnen sind auswärts gefordert.

Dritte und Vierte mit Heimspielen am Sechser-Platz

Die Dritte der Löwen ist nach einem 4:2-Auswärtssieg in Pasing am vergangenen Wochenende weiter am zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga dran, welcher die Relegation bedeuten würde. Am Samstag um 17:30 Uhr kommt es dann zum direkten Duell mit dem FC Fürstenried, der momentan punktgleich mit den Löwen ist.

Bereits vorher trifft die Vierte um 15:00 Uhr auf den TSV Milbertshofen. Beide Partien werden auf der Sportanlage St.-Martin-Straße ausgetragen. Für Löwenfans welche nicht in Regensburg dabei sind also ein tolles Alternativprogramm.

Löwinnen auswärts

Während die Herren zuhause antreten, stehen für die Frauenmannschaften Auswärtsspiele auf dem Programm. Die U23 der Löwinnen ist am Samstag auswärts beim Munich Irish Rovers FC zu Gast. Anpfiff ist um 15:00 Uhr in der Bezirkssportanlage Krehlebogen.

Die Erste Mannschaft der Löwinnen – ungeschlagene Tabellenführerinnen der Kreisliga – gastiert am Sonntagvormittag um 10:00 Uhr beim FC Fasanerie-Nord. Spielort ist die Bezirkssportanlage Lerchenauer Straße.

Immer den Überblick behalten mit dem Löwenkalender

Wer kein Spiel der Löwen verpassen möchte, sollte einen Blick in den sechzger.de Löwenkalender werfen. Dort sind alle anstehenden Partien – von den Profis bis zu den Jugendmannschaften – übersichtlich aufgeführt. Ergänzt wird der Kalender durch weitere Termine und Veranstaltungen rund um den TSV 1860 München.

Fanprojekt München lädt zur Lesung mit Frank Willmann ins Bamboleo

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Bamboleo Quiz'n'Drink Pub Quiz Allgemeinwissen-Quiz

Das Fanprojekt München holt am heutigen  Donnerstag, 26. März 2026, den Autor Frank Willmann ins Bamboleo. Beginn ist um 18:60 Uhr. Im Mittelpunkt des Abends steht Willmanns neues Buch “Balkanblut”, in dem er Leben und Ende des serbischen Mafioso und Warlords Željko Ražnatović, genannt Arkan, nachzeichnet.

Lesung mit Frank Willmann ins Bamboleo

Willmann ist seit Jahren eine prägende Stimme, wenn es um Fußball, Osteuropa und die politischen und gesellschaftlichen Ränder des Sports geht. Mit Balkanblut widmet er sich einer Figur, an der sich beispielhaft zeigen lässt, wie sich organisierte Kriminalität, Geheimdienste, Nationalismus, Krieg und Fußballmilieus miteinander verschränken können. Im Interview mit der nd beschreibt Willmann Arkan als das „menschgewordene Böse” und als ein „Geschöpf des Verbrechens”. Genau darin liegt auch der Ansatz des Buches: nicht die trockene, klassische Biografie, sondern die schonungslose Erzählung eines Lebens, in dem Gewalt, Macht und Zerstörung alles überlagern.

Spannend ist dabei vor allem, dass Arkan eben nicht nur als einzelner Verbrecher erscheint. Willmann zeichnet nach, wie aus einem Bankräuber und Mafioso, der Kontakte zum jugoslawischen Geheimdienst hatte, in den Zerfallskriegen ein paramilitärischer Führer werden konnte. Seine „Tiger” waren in Kroatien und Bosnien berüchtigt, standen für Plünderung, Vertreibung, Mord und ethnische Säuberungen – und sie zeigen, wie fließend die Grenzen zwischen Staat, Unterwelt, Paramilitärs und nationalistischer Mobilisierung damals waren. Gerade auch die Verbindung zu Fußball-Hooligans von Roter Stern Belgrad macht das Thema für ein Publikum aus dem Fußballkontext besonders relevant.

Mehr als eine gewöhnliche Buchlesung

Und genau deshalb dürfte der Abend im Bamboleo weit mehr sein als eine gewöhnliche Buchlesung. In einer Zeit, in der der Nationalismus wieder tiefer in den Köpfen sitzt und gerade auf viele junge Männer erneut eine enorme Anziehungskraft ausübt, lohnt der Blick auf diese Geschichte ganz besonders. Im Fußball ist diese Gruppe überproportional vertreten, weshalb Fragen nach Männlichkeitsbildern, Feinddenken, Gewaltfantasien und kollektiver Identität auch im Umfeld der Kurve eine besondere Rolle spielen. Wer verstehen will, wie sich aus Gruppenloyalität, Machtinszenierung und nationalistischer Aufladung gefährliche Dynamiken entwickeln können, dürfte an diesem Abend einige wichtige Denkanstöße mitnehmen.

Interessant ist außerdem, dass Willmann im Interview mit der nd keinen Zweifel daran lässt, wie er Arkan bewertet. Eine „gute Seite” habe dieser nicht gehabt, in ihm hätten sich vielmehr alle bösen und zerstörerischen Eigenschaften gebündelt, die ein Mensch in sich tragen könne. Auch der Mythos, der Arkan in Teilen der Öffentlichkeit lange umwehte, wird damit klar zurückgewiesen. Willmann zeigt ihn nicht als schillernde Unterweltfigur, sondern als Produkt eines Systems aus Krieg, Verbrechen und nationalistischer Verrohung.

Balkanblut erzählt nicht nur das Leben eines Warlords, sondern wirft ein Schlaglicht auf die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, die solche Figuren überhaupt hervorbringen. Das Fanprojekt München bietet mit der Lesung damit einen Rahmen, der über Literatur weit hinausgeht: zuhören, diskutieren, einordnen.

Wann und wo?

Donnerstag, 26.03.2026
Beginn: 19 Uhr
Ort: Bamboleo, Tegernseer Landstraße 96