Start Blog Seite 81

Verletzt ausgewechselt: Sean Dulic fehlt wohl gegen RW Essen

6
TSV 1860 25 Dulic Sean

Es hört einfach nicht auf… Beim überzeugenden 4:1-Sieg gegen den FC Winterthur hatten die Löwen erneut zwei Verletzte zu beklagen. So mussten Sean Dulic und Maximilian Wolfram vorzeitig den Platz verlassen und drohen zum Rückrundenstart gegen Rot-Weiss Essen auszufallen.

Dauerbrenner Sean Dulic wird wohl ausfallen

Nachdem Kapitän Verlaat bereits Mitte der Woche mit einer Blessur aus dem Training ausgeschieden war, erwischte es beim Testspiel gegen den FC Winterthur den nächsten Innenverteidiger. Nach einem Schubser seines Gegenspielers blieb Sean Dulic im Rasen hängen und musste umgehend ausgewechselt werden. Ob Zerrung oder Muskelfaserriss – der 20-Jährige wird dem TSV 1860 wohl am kommenden Samstag gegen Rot-Weiss Essen fehlen.

Bislang war der U20-Nationalspieler die Konstante in der Defensive der Löwen und hatte in der Hinrunde keine einzige Minute verpasst. Wie gut, dass immerhin Raphael Schifferl wieder einsatzbereit ist, der gegen Winterthur ebenso sein Comeback feierte wie Morris Schröter.

Auch Wolfram muss früher raus

Neben Dulic musste auch Maximilian Wolfram den Platz vorzeitig verlassen. Der eingewechselte Ex-Verler musste aufgrund muskulärer Probleme einige Minuten vor dem Spielende runter, sodass die Löwen den Vorsprung in der Schlussphase zu zehnt über die Runden bringen mussten.

Im Gegensatz zu den verletzten Haugen, Deniz, Christiansen, Pfeifer, Verlaat und Dulic sollte der Linksaußen bis kommenden Samstag jedoch wieder fit genug sein, um einen Platz im Spieltagskader zu ergattern.

Generalprobe gegen Winterthur: 1860 siegt mit 4:1

2
Winterthur 1860

Am heutigen Freitag, dem letzten Tag des Trainingslager der Drittliga-Mannschaft im türkischen Belek, steht für die Profis des TSV 1860 München die Generalprobe an. Auf der Anlage des Suesi Sports Centers testen sie vor etwa 60 Löwen-Fans über 3×45 Minuten gegen den Schweizer Erstligisten FC Winterthur. Es ist der erste und einzige Test, bevor es am kommenden Samstag, 17. Januar, zu Hause gegen Rot-Weiss Essen wieder um Drittliga-Punkte geht. Wir berichten für Euch nach jedem der drei Drittel.

Erstes Drittel: Leicht überlegene Löwen führen 2:1

Mit der Startelf für die ersten 45 Minuten könnten die Sechzger möglicherweise auch in das erste Liga-Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Essen gehen. So agierte Althaus neben Maier und Volland im Zentrum. Voet, Reinthaler und Dulic bildeten die Dreierkette. Dähne stand zwischen den Pfosten. Lippmann und Jakob besetzten die Flügel und vorne stürmten Hobsch und Philipp.
Die Sechzger erwischten einen Traumstart. Winterthur lief nach dem Anstoß der Sechzger hoch an. Nach einem langen Ball war Philipp alleine durch und traf zur Führung. Nach einer Viertelstunde glichen die Schweizer durch einen vom stürmischen Wind verblasenen Freistoß aus etwa 20 Metern aus zum 1:1. Doch Hobsch schob nach einem Querpass freistehend ein zum 2:1-Pausenstand. Ein Abseitstor von Voet nach schöner Kombination wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

Winterthur 1860

Die Analyse der ersten 45 Minuten

Die Löwen waren zu Beginn weitgehend überlegen. Winterthur presste hoch und unterzog die TSV-Defensive so einer guten Belastungsprobe für den Ligastart. Eine kleine Schrecksekunde gab es kurz vor der ersten Pause, als Dulic nach einem Stürmerfoul verletzt zu Boden ging. Er zeigte sofort einen Wechsel an, zog die Fußballschuhe nach den ersten 45 Minuten aus, wurde aber am Platz nicht weiter behandelt.

Zweites Drittel: Löwen legen nach

Dulic verließ den Trainingsplatz in der ersten Pause in Richtung Hotel. Für ihn kam Schifferl zum Beginn des zweiten Drittels in die Partie. Gegen den Tabellenletzten der Schweizer Eliteliga starteten die Sechzger auch im zweiten Durchgang wieder schwungvoll in die Partie und drängten in die Offensive. Aus dem Spiel heraus kam von den Schweizern wenig, die nur nach Standardsituationen zu Strafraumaktionen kamen. Nach einer guten Stunde stellten die Löwen auf 3:1. Nach einem starken Angriff über links spielte Philipp das Leder quer. Volland schob im Zentrum ohne Probleme ein. Sechzig war weiter überlegen und erarbeitete sich einige Ecken. Weitere gute Chancen wurden nicht genutzt, sodass es lange Zeit beim 3:1 blieb. Unter anderem zog Althaus von links ab, scheiterte aber am Keeper.

Kauczinski wechselt nach 70 Minuten durch

Eine wahre Wechselflut gab es bei den Sechzgern dann nach 70 Minuten. Ins Spiel kamen Steinkötter, Jacobsen, Husic, Wolfram, Danhof und Rittmüller. Vom Feld gingen dafür Jakob, Torschütze Volland, Mauer, Althaus, der sehr umtriebige und auffällige Philipp und der zweite Torschütze Hobsch. Nach etwa zehn Minuten Eingewöhnungsphase übernahm auch die neuformierte Löwen-Mannschaft immer mehr das Zepter. Doch Winterthur brachte immer wieder einen Fuß in die Abschlüsse der Sechzger. Nach 80 Minuten kamen Fassmann und Schröter aufs Feld. Lippmann und Reinthaler hatten zeitgleich Feierabend. Husic schaltete sich gleich frech in die Offensive ein, doch es ging beim Stand von 3:1 für Münchens große Liebe zum zweiten Pausentee.

Drittel Drittel: Wolfram trifft zum 4:1

Mit neuen Schiedsrichtern ging es dann in die letzten 45 Minuten der Generalprobe des TSV 1860 München gegen den FC Winterthur. Bei den Löwen kam zum Schlussabschnitt Vollath für Dähne aufs Feld und auch der junge Dordan kam für Voet ins Spiel. Vollath musste auch gleich eingreifen und parierte eine Zwei-auf-Eins-Situation der Schweizer. Die “Wintis” agierten zu Beginn des dritten Durchgangs etwas engagierter. Dann wurde Wolfram im Strafraum gefoult, doch Jacobsen scheiterte vom Punkt am Keeper der Schweizer. Doch wenig später legte Wolfram nach Vorarbeit von Jacobsen das 4:1 für 1860 nach. Für die letzten 20 Minuten durfte dann noch Klose für Schröter ran und auch Qela kam noch für Vollath zu einem Einsatz. Klose scheiterte sogleich an der Querlatte. Die letzten Minuten musste 1860 in Unterzahl überstehen, da sich Wolfram verletzte, doch hinten brannte nichts mehr an.

Sechzig siegt verdient und deutlich

Am Ende blieb es beim 4:1-Sieg für die Münchner, die sich gegen den FC Winterthur auch in dieser Höhe verdient durchsetzten. Das Mittelfeld und vor allem die Defensive der Löwen standen weitgehend sicher. Nach vorne konnte man sich mit sehenswertem Aufbauspiel ein deutliches Chancenübergewicht herausarbeiten. Bleibt zu hoffen, dass Dulic (und natürlich Verlaat) nicht schlimmer verletzt sind. Am frühen Samstagmorgen geht es für die Sechzger mit der Maschine von Sun Express zurück in die bayrische Landeshauptstadt.

 

Unruhe um Retrotrikots: Verstoß gegen Vertrag mit dem Hauptsponsor?

13
Fanshop der Merchandising GmbH am Trainingsgelände

Seit Anfang Dezember bietet der offizielle Fanshop des TSV 1860 München, also die “TSV 1860 Merchandising GmbH”, verschiedene Retroprodukte in Kooperation mit dem Hersteller COPA an. Diese Produkte (zwei Trikots & zwei Jacken) sind detailgetreue Nachbildungen von alten Kleidungsstücken, welche Löwenmannschaften in der Vergangenheit getragen haben. Auch enthalten sind auf zwei Produkten die damaligen Brustsponsoren der Löwen: Doppeldusch und Hacker-Pschorr. Schaut gut aus und findet auch reichlich Absatz. So weit, so gut, möchte man meinen. Was bei anderen Vereinen normal ist, sorgt bei den Löwen anscheinend für mächtig Wirbel.

Erwägt Sponsor die Bayerische Schadenersatzforderungen?

Nun hört man von der Grünwalder Straße 114, dass der aktuelle Hauptsponsor über die neuen Merchandising-Artikel alles andere als erfreut sein soll. Jedenfalls das Traditionstrikot mit dem Brustaufdruck Doppeldusch soll dabei Stein des Anstoßes sein. Dem Vernehmen nach wurde die Bayerische bereits bei der Profifußball-KGaA vorstellig, fordert die Einstellung des Trikotverkaufs und stellt Schadensersatzansprüche in den Raum.

Hintergrund: Einzig die KGaA ist Vertragspartner des Hauptsponsors. Es ist naheliegend, dass vertraglich einzig der Brustaufdruck die Bayerische auf vom Fanshop vertriebenen Trikots stehen darf und Abweichungen vorab wohl seitens des Hauptsponsors zugestimmt werden müsste.

Mangelhafte Kommunikation zwischen Merchandising-GmbH und Profifußball-KGaA

Ein großes Problem in diesem Sachverhalt scheint die mangelhafte Kommunikation seitens des Fanshops zu sein. Der geplante Release der Retro-Artikel soll nicht mit der Fußballfirma abgesprochen gewesen sein. Mehr noch: Es ist zu hören, dass die KGaA proaktiv vor dem Vertrieb gewarnt haben soll, deren Bedenken seien aber seitens der Merchandising GmbH ignoriert worden.

Ähnliche Schwierigkeiten soll es auch schon im Zuge der T-Shirt Aktion nach dem Rassismus-Vorfall gegen Cottbus gegeben haben.

Einziger Verlierer: die KGaA

Insgesamt muten diese Vorgänge doch reichlich seltsam an. Artikel ähnlicher Art, ebenfalls von COPA produziert, sind bei vielen anderen Vereinen im Angebot. Probleme aufgrund von historischen Sponsoren sind von dort bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.

Vor dem gegebenen Hintergrund erscheint es jedenfalls juristisch nicht ganz abwegig, wenn die Bayerische gegen die Traditionstrikots vorgeht. Schließlich zahlt der Versicherer aus Neuperlach eine stattliche Summe unter anderem für die Sichtbarkeit auf den 1860-Trikots.

Zu beachten ist aber auch: Bei dem Brustaufdruck Doppeldusch geht es um eine längst nicht mehr existente Marke. Wie es sich mit dem anderen Print verhält, ist wiederum ein komplexerer Fall, da Hacker-Pschorr aktuell noch immer ein großer Sponsor des TSV 1860 ist. Hinweise auf ein Vorgehen auch gegen diese Produkte liegen uns bislang nicht vor. Das mag womöglich auch daran liegen, dass Hacker-Pschorr in der Retro-Kollektion auf keinem Trikot erscheint.

Natürlich sind die genauen Vertragsbedingungen zwischen die Bayerische und dem TSV 1860 nicht bekannt, sodass eine abschließende Bewertung nicht möglich ist. Schade ist aber, dass die KGaA, welche sich tatsächlich nichts zu Schulden kommen ließ, Opfer der erneuten Unruhe ist.

Generalprobe: TSV 1860 testet heute gegen den FC Winterthur

2
1860 belek trainingslager

Um 13 Uhr (Ortszeit Belek: 15 Uhr) bestreitet der TSV 1860 München heute ein Testspiel gegen den schweizerischen Erstligisten FC Winterthur. Die Partie über 3 x 45 Minuten dient als Generalprobe für den Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen am 17. Januar.

TSV 1860 testet gegen den FC Winterthur

Trotz zahlreicher namhafter Ausfälle (Niederlechner, Deniz, Christiansen, Haugen, Pfeifer) kann Trainer Markus Kauczinski am heutigen Nachmittag auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. So werden voraussichtlich auch Raphael Schifferl und Morris Schröter, die den Löwen verletzungsbedingt lange gefehlt hatten, ihr Comeback im Trikot des TSV 1860 feiern. Auch Siemen Voet, der nach seiner Erkrankung verspätet in die Türkei gereist war, dürfte zum Einsatz kommen. Darüber hinaus können beim Testspiel in Belek auch Noah Klose und Loris Husic auf Einsatzzeiten hoffen. Ein großes Fragezeichen steht hingegen hinter Jesper Verlaat, der am Mittwoch das Training abbrechen musste.

Da Thore Jacobsen nach seiner Ampelkarte in der Partie gegen den SC Verl zum Rückrundenauftakt gegen Rot-Weiss Essen eine Sperre absitzen muss, darf man gespannt sein, wer im defensiven Mittelfeld neben Philipp Maier zum Einsatz kommen wird. Schlägt nun die Stunde für Samuel Althaus oder gar Damjan Dordan?

Eine Chance für Althaus oder Dordan?

Der 22-jährige Dordan (wird übermorgen 23) stand in der 3. Liga bislang drei Mal im Spieltagskader, wartet jedoch noch auf sein Debüt in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Sein bislang einziger Pflichtspieleinsatz für die Profis datiert vom 05.09.2023, als er beim Toto Pokal-Spiel bei der DJK Hain eingewechselt wurde.

Samuel Althaus (19, wird morgen 20) hingegen durfte im Dezember seine ersten Drittliga-Minuten bestreiten. Gegen den 1. FC Schweinfurt 05 wurde er ebenso in der Schlussphase eingewechselt wie gegen den SC Verl.

Winti aktuell Tabellenletzter in der Super League

Mit dem FC Winterthur wartet ein Verein auf die Löwen, der in der Rückrunde alles daran setzen wird, um den Abstieg aus der Super League zu vermeiden. Derzeit liegt der Club aus dem Kanton Zürich mit nur 10 Punkten aus den ersten 18 Spielen bereits sieben Zähler hinter den Grashoppers. Besonders die Defensive macht Winti zu schaffen, denn die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen hat in der laufenden Saison bereits 50 Gegentreffer kassiert.

Bekannteste Akteure des FC Winterthur sind wohl Pajtim Kasami (u.a. ehemals bei Fulham, Sampdoria, Palermo und Olympiakos), der ehemalige Bundesliga-Torwart Stefanos Kapino, der luxemburgische Nationalspieler Marvin Martins und Stéphane Cueni, der sogar auf eine WM-Teilnahme mit Kap Verde hoffen darf.

Titelbild: time_for_fottball_089

Sechzig um Sieben: Fans bleiben optimistisch

2
Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Mit dem einzigen Testspiel vor dem Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen am Samstag, 17. Januar, geht das Trainingslager der Profis des TSV 1860 München im türkischen Belek langsam dem Ende entgegen. Um 13:00 Uhr deutscher Zeit (15:00h Ortszeit) treffen die Löwen heute auf den FC Winterthur. Das Spiel wird auf LöwenTV übertragen. In Sechzig um Sieben haben wir alles vom gestrigen Trainingstag zusammengefasst, sowie eine Umfrage zu den weiterhin optimistischen Löwen-Fans aufbereitet.

Fans bleiben optimistisch

Im Januar 2026 haben wir Euch in unserer monatlichen Umfrage wieder um Eure Meinung gebeten, wo ihr die Sechzger am Ende der Saison seht. Erstmals waren die Ergebnisse im Vergleich zum Vormonat fast unverändert. Über 80 Prozent der Teilnehmer sehen ihre Mannschaft nach dem 38. Spieltag unter den ersten Acht. Alle Infos zur Umfrage findet ihr in unserem ausführlichen Artikel.

Trainingslager: Sorge um Verlaat

Sorgen bereitet den Verantwortlichen beim Trainingslager in Belek aktuell Kapitän Jesper Verlaat. Der Verteidiger musste die Mittwochs-Einheit abbrechen und war auch gestern nicht mit im Training dabei. Probleme bereitet ihm die linke Wade. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ein Einsatz gegen Winterthur erscheint unwahrscheinlich. Alle Infos zu Tag fünf im Trainingslager findet ihr hier.

Digitale Dauerkarten wurden verschickt

Am gestrigen Donnerstag trudelte bei vielen Fans eine Mail des Löwen-Ticketings ein mit dem Link zur digitalen Dauerkarte für das Wallet auf dem Handy. Damit kann man, genau wie auch weiterhin mit der Plastik-Dauerkarte, den Einlass ins Stadion passieren. Alle Informationen zur digitalen Dauerkarte haben wir bereits im Dezember für Euch zusammengeschrieben.

Stuttgart-Tickets gehen heute in den Verkauf

Am Samstag, 7. Februar, reisen die Löwen nach Großaspach, wo der VfB Stuttgart II seine Heimspiele austrägt. Heute Mittag um 12 Uhr veröffentlichen die Sechzger in ihrem Ticketshop den Link auf das Ticketing-Portal der Schwaben, in dem Löwen-Anhänger dann direkt die Karten für den Gästebereich erwerben können.

Transferupdate aus der 3. Liga

Der TSV 1860 München sondiert weiterhin den Transfermarkt, einen Winterneuzugang gibt es bislang nicht. Was sich ansonsten in der 3. Liga in Sachen Spielerwechseln gestern getan hat, lest ihr in unserem Transfer-Update.

Bestens informiert durch das Schnee-Chaos

Damit geht ihr bestens informiert in den Freitag, wir freuen uns auf das heutige Testspiel, das übrigens auf LöwenTV von Stadionsprecher Sebastian Schäch kommentiert wird, und wünschen Euch trotz des angekündigten Schnee-Chaos einen schönen Start ins Wochenende! Wir sehen uns am Samstag im Bamboleo zum sechzger.de-Live-Talk!

 

U17-Spielplan für die Rückrunde steht fest

0
U17-Spielplan steht fest

Am heutigen Donnerstag hat der DFB den Spielplan für die zweite Saisonhälfte der U17 des TSV 1860 München veröffentlicht. Die B-Jugend der Sechzger hatte wie berichtet den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Sie tritt nun in der Liga B, Gruppe C an. Dabei geht es, abgesehen von der sportlichen Entwicklung der Nachwuchs-Kicker, um nicht mehr viel.

Löwen-U17 startet in Memmingen

In der Gruppe C treffen die Löwen in Hin- und Rückspiel auf folgende Mannschaften: SpVgg Bayreuth, SV Darmstadt, FC Ingolstadt, FC Memmingen, Jahn Regensburg, SpVgg Unterhaching. Zum Auftakt sind die Sechzger am Samstag, 7. Februar, beim FC Memmingen zu Gast. Den kompletten Spielplan findet ihr beim Kicker. 

Die Hinspiele:

So., 8. Februar 2026, 11:00 Uhr: FC Memmingen – TSV 1860 München
So., 15. Februar 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth
So., 22. Februar 2026, 11:00 Uhr: SV Darmstadt 98 – TSV 1860 München
So., 1. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04
So., 8. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching
So., 15. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München spielfrei
So., 22. März 2026, 11:00 Uhr: SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München

Die Rückspiele:

So., 29. März 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – FC Memmingen
Sa., 11. April 2026, 11:00 Uhr: SpVgg Bayreuth – TSV 1860 München
So., 19. April 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München – SV Darmstadt 98
So., 26. April 2026, 11:00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München
So., 3. Mai 2026, 11:00 Uhr: SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München
So., 10. Mai 2026, 11:00 Uhr: TSV 1860 München spielfrei
Sa., 16. Mai 2026, 13:00 Uhr: TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg

Saisonprognose im JANUAR: Erwartet stabil

3

Wenig überraschend ist das Ergebnis unserer monatlich abgefragten Saisonprognose für das Saisonende 2025/26 im ersten Monat des neuen Jahres ausgefallen. Die beiden Spiele die zwischen der letzten Befragung Anfang Dezember und der aktuellen, im Januar stattfanden – der Sieg in Ingolstadt und die Niederlage gegen den SC Verl -, haben kaum Veränderungen bei den Erwartungen der sechzger.de-Leser*innen herbeigeführt. Erstmals in dieser bislang sehr wechselhaften Spielzeit, ändert sich die Vorhersage für das Saisonende in der 3. Liga von einem Monat zum nächsten also kaum.

Riesige Mehrheit erwartet einen Platz ziwschen 1 und 8

In der 3. Liga überwintert der TSV 1860 mit 30 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Vier bzw. fünf Zähler hinter den Relegations- bzw. Aufstiegsrängen, neun vor dem ersten Abstiegsplatz. Bei den Löwenfans herrscht entsprechend verhaltener Optimismus, was den weiteren Saisonverlauf – und vor allem das Saisonende – anbelangt. Die Option “Wir steigen auf” hat – vielleicht bedingt durch den finalen Dämpfer im letzten Spiel 2025 gegen Verl – gegenüber dem Vormonat allerdings wieder ein paar Prozentpunkte eingebüßt (39%), die Platzierungen direkt dahinter wurde von insgesamt fast der Hälfte aller Teilnehmer*innen ausgewählt (44%). Zum zweiten Mal in Serie wird ein finales Einlaufen der Löwen “Auf den Plätzen 4 bis 8” damit am häufigsten prognostiziert. Es erwarten also deutlich mehr als acht von zehn unserer User*innen, dass am Ende dieser Spielzeit mindestens die aktuelle Platzierung bzw. eine (vielleicht sogar deutlich) bessere erreicht wird.

Kleine Minderheit glaubt an Rückfall in den Tabellenkeller

Bleiben nur rund ein Sechstel aller Umfrageteilnehmer*innen für die drei übrigen Optionen. Der Abstieg in die Regionalliga Bayern, im November mal zwischenzeitlich für 17% ein realistisches Szenario, ist inzwischen wieder auf gut 3% zurückgefallen. Auf den Rängen 13 bis 16, also knapp vor den vier Abstiegsplätzen wird das Team von Markus Kauczinski im Mai nur für Einen von Hundert Befragten landen. Und auch eine klassische Mittelfeldplatzierung ist nach Einschätzung unserer Leser*innen eigentlich kaum zu erwarten. Nur 13% gehen davon aus, dass Sechzig am Ende “Auf den Plätzen 9 bis 12” über die Ziellinie geht.

Nächste Abfrage in vier Spielen

In neun Tagen startet die Rückrunde der 3. Liga. Für die Löwen steht gleich der Knaller gegen den Tabellenvierten Rot-Weiss Essen auf dem Programm. Nach weiteren drei Partien (in Osnabrück, gegen Alemannia Aachen und in Großaspach gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart) steht dann Anfang Februar schon die nächste Umfrage zur Saisonprognose an. Wir freuen uns auch dann wieder über rege Teilnahme!

 

Tag 6 in Belek: Sorgen um Verlaat

0
Sorgen um Verlaat

Das Trainingslager der Löwen in Belek biegt auf die Ziel-Gerade ein. An Tag 6 trainierten die Sechzger um 10 Uhr Ortszeit im Susesi Sports Center. Die Einheit verfolgten von den beiden kleinen Tribünen aus die Löwen-Fans. Etwa 60 Anhänger sind inzwischen in der Türkei mit dabei. Am morgigen Freitag findet nach dem Warm-Up am Vormittag im Fitness-Bereich um 15 Uhr Ortszeit (13 Uhr deutscher Zeit) die Generalprobe gegen den FC Winterthur statt.

Sorgen um Verlaat

Sorgen bereitet den Verantwortlichen aktuell Kapitän Jesper Verlaat. Der Verteidiger musste die gestrige Einheit abbrechen und war heute nicht mit ihm Training dabei. Probleme bereitet ihm die linke Wade. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ein Einsatz gegen Winterthur erscheint unwahrscheinlich. Ob er zum Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen am Samstag, 17.01.2025, mit dabei sein kann, steht noch in den Sternen.

Impressionen auf Instagram

Weitere Impressionen aus dem Trainingslager der Löwen in Belek findet Ihr noch bis Samstag Vormittag auf unserem Instagram-Kanal.

08.01.1975: TSV 1860 testet torlos gegen Dnipro Dnipropetrowsk

2
Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße hat schon sehr bewegte Zeiten durchlebt. Es beherbergte Länderspiele, diente als Filmkulisse, war bereits mehrmals dem Abriss geweiht und wurde zwischenzeitlich gar als Bezirkssportanlage betrieben. In dieser Zeit empfing der TSV 1860 am 08.01.1975 den ukrainischen (damals: sowjetischen) Verein Dnipro Dnipropetrowsk zu einem Testspiel.

Bewegte Geschichte eines Zungenbrechers

In der Sowjetunion war der FK Dnipro in den 80er Jahren durchaus eine große Nummer und errang zweimal die Landesmeisterschaft (1983 und 1988). Zudem erreichten die Ukrainer zweimal die Vizemeisterschaft und gewannen auch den sowjetischen Pokalwettbewerb (1989).

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion startete Dnipropetrowsk in der ukrainischen Premjer Liha. Die Meisterschaft konnte das Team aus der Fast-Millionenstadt zwar nicht mehr gewinnen, wurde jedoch zweimal Vizemeister und erreichte dreimal das Pokalfinale.

Größter Erfolg dürfte jedoch die Finalteilnahme im UEFA-Cup 2014/15 sein, in dem die Ukrainer nach Siegen u.a. gegen Ajax und Napoli gegen den FC Sevilla mit 2:3 den Kürzeren zogen.

Ab der Saison 2016/17 musste Dnipro aus finanziellen Gründen mehrere Male zwangsabsteigen. Nachdem der Verein in der Saison 2018/19 in der Amateur-Liga meistens mit U18-Spielern starten musste, stellte er zur Saison 2019/20 den Spielbetrieb ein.

TSV 1860 – Dnipro Dnipropetrowsk 0:0

Im Jahr 1975 war Dnipro Dnipropetrowsk jedoch sowjetischer Erstligist, als man zu einem Testspiel gegen den TSV 1860 an die Grünwalder Straße reiste. 1.500 Zuschauer fanden sich an diesem kalten Abend in der Städtischen Bezirkssportanlage Grünwalder Straße ein und das Geschehen auf dem Platz diente auch nicht unbedingt der Erwärmung.

Die Löwen, damals in der 2. Bundesliga Süd, waren zwar durchaus gewillt, den Gästen ordentlich einzuheizen, bissen sich jedoch an der sowjetischen Defensive ein ums andere Mal die Zähne aus. Max Merkel, Rückkehrer auf der Bank des TSV 1860, setzte aber ohnehin andere Prioritäten – und das zahlte sich aus. Die ersten fünf Rückrundenspiele wurden alle gewonnen und in Giesing träumte man von der Rückkehr in die Bundesliga. Diese wurde letztendlich jedoch verpasst und Max Merkel hatte die Löwen bereits vor Saisonende wieder verlassen…

Die Aufstellung der Löwen

Folgende Mannschaft des TSV 1860 schickte Meistertrainer Max Merkel vor 51 Jahren gegen Dnipro Dnipropetrowsk auf den Rasen.

Hartmann (46. Francillon) – Hartwig, Luxi, Seelmann, Reich – Kohlhäufl, Lubanski, Krenz, Keller – Kauf (46. Herberth, 60. Starzak), Novak

Sechzig um sieben: Verlaat legt Trainingspause ein

0
Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Die Profis des TSV 1860 München bereiten sich weiterhin im türkischen Belek auf die Rückrunde vor. Dabei gab es gestern einen kurzen Schockmoment zu überstehen: Jesper Verlaat musste eine Trainingspause einlegen.

Verlaat legt Trainingspause ein

In der Vormittagseinheit übten die Löwen das Offensivspiel auf dem Kleinfeld. Der erst von einer langwierigen Verletzung genese Jesper Verlaat musste die Übung abbrechen. Grund dafür war nach Aussage von Verlaat das Knie. Obwohl er sich optmistisch gab, war er bei der Nachmittags-Session nicht auf dem Feld. Es bleibt zu hoffen, das Verlaat bei der morgigen Einheit (10:00h Orszeit) mitwirken kann und auch für das Testspiel gegen Winterthur am Freitag einsatzbereit ist.

sechzger.de iOS-App ab sofort verfügbar

Nachdem wir kurz vor dem Jahreswechsel schon eine App im google-Playstore anbieten konnten, können uns nun auch Apple-Nutzer bequem per App verfolgen. Die App könnt Ihr Euch ab sofort im AppStore herunterladen.

Alexander Schmidt zu Chemie Leipzig

Der ehemalige Löwentrainer Alexander Schmidt hat eine neue Herausforderung gefunden. Er wird ab sofort bei Chemie Leipzig als Trainer und sportlicher Leiter in Personalunion fungieren. Sein Vertrag in Leutzsch läuft bis 2027.

Zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen im Sechzgerstadion

Die zentrale bundesweite Veranstaltung der 22. Gedenk- und Aktionswochen unter dem Motto “!NieWieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ findet am 14.01. ab 18:60h im Grünwalder Stadion statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden in einer Podiumsdiskussion unter anderem Gäste des Bayerischen Fußball-Verbandes, des TSV München von 1860, der FT Gern, von Maccabi München und des Julius-Hirsch-Preisträgers FC Mainaustraße vertreten sein und diskutieren, wie man den Herausforderungen durch die Zunahme von demokratiefeindlichen Aktionen auf Fußball-Plätzen begegnen kann. Weiter Informationen und den Anmeldelink findet Ihr hier.

Straßer in Madonna 14.

Linus Straßer verspielte beim Slalom in Madonna di Campiglio durch zwei Fehler im zweiten Durchgang eine bessere Platzierung. Am Ende landete der Skilöwe auf Platz 14 beim Sieg von Clement Noel. Dennoch sollte der gute erste Lauf unserem Skilöwen Auftrieb im Hinblick auf Olympia geben.

News aus der dritten Liga

Hüning kehrt zu RWE zurück

Rot-Weiss Essen verstärkt mit Ben Hünunig von Borussia Dortmund II seine Abwehr. Hüning war bei kleinen Borussen Stammspieler und stand in der Saison 22/23 im Kader der Essener U19.

Rostock setzt weiter auf Naderi

Rostocks Stürmer Ryan Naderi machte in der Hinrunde mit sieben Treffern auf sich aufmerksa. Dementsprechend mangelt es nicht an Interessenten für den 22-Jährigen. Der er aber einen Vertrag bis 2028 ohne Ausstiegsklausel besitzt, wollen die Rostocker den Goalgetter bei der Kogge halten.

Testspielergebnisse der Drittligisten

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Schweinfurt 5:0
Energie Cottbus – VSG Altglienicke 2:2
WSG Tirol – SSV Jahn Regensburg 0:2
Chiclana CF – 1. FC Saarbrücken 0:15