Im zweiten Anlauf hat’s geklappt. Knapp einen Monat nach dem erste Versuch, der einem Bombenfund und der Evakuierung der Anwohner in Köln zum Opfer fiel, durften die sechzger.de-Redakteure Peter und Christian ihr Gespräch mit MagentaSport-Kommentator Christian Straßburger nachholen. Ein prominenter und interessanter Gast im sechzger.de Talk 224!
Zu Gast im Talk: Christian Straßburger
“Strassi”, wie er liebevoll und – nach höflicher Rückfrage – auch von uns genannt wird, ist nicht der erste Magenta-Gast, den wir in unserem Format begrüßen dürfen. Anfang 2023 erwies uns bereits Alexander Klich – nebenbei bemerkt nicht nur ein Kollege, sondern auch ein guter Freund des heutigen Gasts – die Ehre und stand uns im Talk 87 Rede und Antwort. Gerne empfehlen wir all jenen Hörer*innen, die die Sendung von damals noch nicht kennen (oder sich nicht mehr erinnern), (noch)mal reinzuhören. Die dort besprochenen Themen, wie z.B. die Stadionproblematik bei den Löwen haben an Aktualität (leider) nichts verloren.
Vorstellung und Blick hinter die Kulissen
Nach der obligatorischen und recht ausführlichen Vorstellung des Gasts, der natürlich auch seine fußballerische Sozialisation erklärt, geht es – quasi als eine Art Fortsetzung der Sendung mit dem Kollegen Klich – viel um den Alltag eines Magenta- (und Sky-)Kommentators. Dazu passend weist Strassi auf einen interessanten Beitrag hin, der seit dieser Woche auf Youtube betrachtet werden kann. Traumfabrik – Faszination Fußball – „Hinter den Kulissen einer Live-Produktion von MagentaSport wurde am Rande des Saisonauftakts zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 aufgezeichnet.
Strassi und Fankultur
Christian Straßburger beschreibt bei seinen Einsätzen hinter dem Mikro die Fankurven und deren Aktivitäten häufig mit ganz viel Enthusiasmus. Entsprechend interessiert die Fragesteller im sechzger.de Talk 224 seine tatsächliche Haltung zu Pyrotechnik und andere Formen der Fankultur. Seine Antworten sind durchaus interessant.
Ausblick und Erwartungen an die Saison 2025/26
Wäre der Talk mit Strassi – wie geplant – eine vorsaisonale Sendung geworden, hätten wir uns diesem Themenblock wahrscheinlich noch länger gewidmet. Aber auch nach zwei gespielten Runden, verrät uns der Experte natürlich, wo er z.B. unsere Löwen am Ende dieser Spielzeit einlaufen sieht. Seinen Einschätzungen würden wir uns übrigens uneingeschränkt anschließen!
Ausblick auf das Spiel in Aachen
Nicht fehlen darf im sechzger.de Talk der Ausblick auf das anstehende Spiel. Unser Gast schaut live in der Sendung – quasi als Serviceleistung – direkt mal nach, welche Kollegen eigentlich die Partie auf dem Tivoli moderieren bzw. kommentieren werden. Für Peter und Christian, die am Samstag (sportlich sehr optimistisch!) in den fernen Westen reisen, ist diese Info zwar weniger relevant, aber unsere Hörer*innen, die daheim bleiben (müssen), wissen Dank sechzger.de Talk vorab Bescheid.
Abschließender Hinweis
Aufgrund einer technischen Umstellung sind beim sechzger.de Talk 224 auf Youtube diesmal nicht immer alle drei Protagonisten gleichzeitig zu sehen, sondern nur die jeweils sprechende Person. Dies war eigentlich so nicht beabsichtigt und wir gehen davon aus (und sind optimistisch), dass dies schon in der nächsten Ausgabe, wieder anders wird. Bei allen, die das diesmal stört, entschuldigen wir uns an dieser Stelle schon mal und geloben Besserung!
Der sechzger.de Talk 224 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.











Straßburger hin oder her, mir geht es diesmal etwas zu wenig über Sechzig München.
Was hätten wir nach dem spielfreien Pokalwochenende denn noch mehr über Sechzig München sprechen sollen?
Viele unserer Hörer schätzen gerade diese Sendungen, die ein wenig über den Löwen-Tellerrand hinausblicken und allgemeine Fußballthemen behandeln.
Und dafür gibt es auch diesen Teaser-Artikel hier. Dem konnte man doch vorab schon entnehmen, dass es in dieser Sendung nicht so viel um Sechzig geht, oder?
Alles richtig, aber trotzdem hätte ich gerne mehr über unseren eigenen Verein gehört.
So ist er halt, der eigensinnige FAN 😉
Straßburger ist der Typ, dem der Platzwart im Grünwalder einen Einlauf verpasst hat: https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tv-kommentator-im-gruenwalder-bedroht-der-schlimmste-moment-den-ich-in-einem-stadion-erlebt-habe-art-1040510
Die Sendung schon angehört?
Sympathischer Typ. Seinen Kollegen Thomas Wagner kann ich schlechter verputzen. Wenn der am Mikro ist, muss ich den Ton abdrehen.
Wagner und Straßburger sind beide extrem nervig. Klich ist da viel angenehmer.
Geht mir ähnlich.
Nur weil die Platzwarte den Rasen wie eine Löwenmutter mit Zähnen und Klauen verteidigen, haben wir einen so guten Rasen. Immer wieder Lob an diese Mannschaft!
Für Straßburger freue ich mich, wenn das tatsächlich sein “schlimmster Moment” war, den er je in einem Stadion erlebt hat.
Die Wortwahl Straßburgers im Podcast, wenn er über den Fall spricht – „Gute Nacht, Deutschland” und „dramatisches Versagen der Stadt” – zeigt, wie sehr ihn das Geschehen noch immer aufwühlt. Finde ich jetzt auch etwas drüber. Ich denke, da haben sich schon zwei getroffen. Aber wie du sagst: Wenn das sein „schlimmster Moment” beim Fußball war, dann hat er bislang nicht viel erlebt.
Ich habe das Gefühl, die würden auch den Bundeskanzler oder den Papst vom Rasen scheuen, das ist denen scheißegal. Und das finde ich gut, da wird kein Unterschied gemacht, Hauptsache der Rasen ist tiptop. Was für mich als Zuschauer auch wichtiger ist als der Kommentar zu einem Spiel, das ich selbst sehe.
Straßburger wird das vielleicht nicht gewohnt sein. Aber sicher kommt er irgendwann darüber hinweg und findet es nicht mehr ganz so dramatisch und staatsgefährdend, wenn ihm jemand sagt, wo er nichts zu suchen hat.
Zitat: „Die Wortwahl Straßburgers im Podcast, wenn er über den Fall spricht – „Gute Nacht, Deutschland” und „dramatisches Versagen der Stadt” – zeigt, wie sehr ihn das Geschehen noch immer aufwühlt„
Solange wir nicht dabei waren, würde ich die Aussagen von Hr. Straßburger nicht unbedingt 1:1 übernehmen. Da ist er halt mal an den falschen geraten. Und dass sich das Fernsehen auch manchmal etwas arroganter generiert, wäre ja auch nichts überraschend neues. Die sollen sich mal nicht gar so wichtig nehmen.
Mei, wenn man mal mit dem Platzwart im Sechzger zu tun hatte, dann ordnet man die Worte von Strassi ein wenig anders ein, glaub ich…
Wenn sich alle, die je von Oleg zusammen geschnauzt wurden, so ein Gewese drum machen würden, könnte man die Therapiegruppe gleich wegen Überfüllung schließen. Oleg ist halt ein Faktotum im Sechzger. Da erscheint die übertriebene Wortwahl eines „Strassi“ eher schnöselig. Ich empfand die geschilderte Situation ungesehen als ausgesprochen witzig.