Die News vom Tage:

1. Die „ Groundhoppers 1860“ haben überprüft, ob das Gefühl dass bei Geisterspielen die Auswärtsmannschaft öfters erfolgreich ist als bei Spielen vor Publikum – es scheint tatsächlich so zu sein:

Bei den Spieltagen 1-27 gab es nur 31,5% Auswärtssiege – bei den Spieltagen 28-32 ist der Wert auf 44% angestiegen – wobei dieser Wert durch die Geringe Anzahl der Spiele natürlich mit Vorsicht zu genießen ist. Interessant finden wir es trotzdem – die genauen Zahlen findet ihr auf der Facebook-Seite der Groundhoppers.

2. Für mächtig Wirbel sorgte nicht nur der Wechsel von Noel Niemann zu Bielefeld, sondern auch die Forderung der Münchner Polizei, alle Spiele des TSV 1860 zu Risikospielen zu erklären. Jetzt wird wohl zurückgerudert – das Löwenmagazin erhielt von der Pressestelle der Polizei die Auskunft, dass es keineswegs das Ziel sei, alle Löwenspiele zu Risikospielen zu erklären.

Allerdings: In der Beschlussvorlage des Stadtrates liest sich das etwas anders:

https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/6017988.pdf

Auszüge: Das Polizeipräsidium München begründet die Änderung wie folgt:

„Für den Begriff „(Hoch)Risikospiel“ existiert keine Legaldefinition.

Oft werden Fußballspiele kurzfristig zum Risikospiel erklärt. Da- her reicht die Zeit zum Spiel nicht aus, um die Begegnung als Risikospiel zu veröffentli- chen. Als Beispiel kann die Begegnung TSV München von 1860 – Hallescher FC am 10.11.2018 herangezogen werden. Dieses Spiel wurde in einer ersten Einschätzung als Spiel mit mittlerem Risiko gewertet. Trotzdem kam es seitens der Gastfans zu erheblichen Störungen.

Aufgrund der Änderung, dass nunmehr alle Spiele der Herrenmannschaften als Risiko- spiele eingestuft werden, spielt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit eine große Rolle, da nun die Verbotsnormen des § 6 für alle Spiele (ausgenommen Jugend und Damen) gelten. Die Verhältnismäßigkeit ist hier gewahrt. Es gibt kein anderes geeignetes Mittel…

Man darf gespannt sein, was letztlich dabei herauskommt – einfach durch den Stadtrat gewunken wird die geplante Änderung schon einmal nicht und das ist gut so.

3. Noel Niemann und seinen Wechsel haben wir ja unter Punkt 2. schon thematisiert: In den Kommmentaren, aber auch den Nachrichten die wir bekommen haben ging einigen insbesondere die Kritik an Günther Gorenzel zu weit – so unterschiedlich können die Sichtweisen sein: In den letzten Wochen und Monaten haben wir oftmals die unserer Meinung nach sehr gute Arbeit von Günther Gorenzel herausgestellt und wurden dafür kritistiert: zu lasch, zu weichgespült, vermutlich nur scharf auf eine Akkreditierung oder gar einen Job bei Sechzig.

Wir zitieren jetzt noch einmal unseren eigenen Artikel zum Wechsel:

Natürlich sind die (Corona-) Zeiten schwierig, es fehlt jegliche wirtschaftliche Planungssicherheit – auch für Gorenzel. Wenn es aber stimmt, dass Niemann keinerlei finanzieller Aufschlag auf seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag gewährt werden sollte, dann ist angesichts der Entwicklung dieses Talents in den letzten Monaten die eine oder andere kritische Frage

Da drinnen sind sowohl Verständnis für die schwierige Lage, als auch der Vorbehalt „wenn es stimmt“ enthalten.

Zum Thema Niemann findet ihr im übrigen noch ein interessantes Statement bei den Groundhoppers 1860 – und wir lesen uns hier wieder in12 Stunden bei „Sechzig um sieben“.

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