Türkgücü München hat den Rückzug vom neulich verkündeten Rückzug unter anderem damit begründet, dass man von der Stadt die Zusage für ein Grundstück für ein NLZ bekommen hätte. Die Stadt München hat dem jetzt widersprochen. Unterdessen scheint der nächste von Investoren geführte Verein vor dem Aus zu stehen: Der KFC Uerdingen.

Türkgücü München

Türkgücü hat am Montag ja erst den Tabellenführer Dynamo Dresden besiegt und damit nach dem Rückzug von Hasan Kivran wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Kurz zuvor war bereits verkündet worden, dass es bei Türkgücü weiter gehen würde. Unter anderem, weil man von der Stadt die Zusage für ein eigenes Grundstück für ein Nachwuchsleistungszentrum bekommen hätte.

Dem widersprach die Stadt jetzt laut Münchner Merkur. Eine solche Zusage würde es nicht gegeben.

Nicht wenige Menschen halten den angekündigten Rückzug von Hasan Kivran ohnehin nur für ein taktisches Manöver.

 

KFC Uerdingen

Unterdessen schaut es schlecht aus beim KFC Uerdingen. Dort hat Investor und Präsident Ponomarev seinen Rückzug erklärt. Unter anderem, weil es von der Stadt zu wenig Unterstützung gäbe. Der KFC Uerdingen hat kein eigenes Stadion und keine eigenen Trainingsplätze. Ponomarev spricht von einem Minus von rund drei bis vier Millionen Euro und dass dies niemand zahlen wollen würde.

„Please don´t kill me“ sagte er, als er davon sprach dass der KFC wohl in die Oberliga müsste. Die neulich angesprochenen Investoren sind wohl abgesprungen. Nun steht die Lizenzierung für die kommende Drittliga-Saison an – und ohne Geld keine Lizenz. Immerhin soll der e.V. und somit die Jugendabteilung nicht gefährdet sein.

In der Regionalliga könnte der Verein eigene Strukturen aufbauen. Viel deutlicher kann man das Scheitern eines Projektes nicht zugeben.

Beide Vereine sind hervorragende Beispiele für ein weiteres Kapitel unserer Serie Investoren bei Fussballvereinen

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