Am Sonntag Nachmittag empfangen die Löwen im Sechzgerstadion die Zweitvertretung aus der Säbener Straße. In dem Prestigeduell zwischen 1860 und FC Bayern II geht es diesmal für beide Teams um nicht weniger, als sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den letzten Spieltag in einer Woche zu verschaffen. Bei den Blauen für den Aufstieg in die 2. Liga, bei den Roten gegen den drohenden Sturz in die Regionalliga Bayern.

Entsprechend fokussiert und konzentriert, aber dennoch gut gelaunt präsentierte sich Löwencoach Michael Köllner am Freitag Mittag den Medienvertretern in der LÖWENRUNDE. Seine Mannschaft wolle am Sonntag und in einer Woche in Ingolstadt “eine geile Saison veredeln”. Dass – erstmals in der Geschichte der 3. Liga und durchaus ungewöhnlich für die Gepflogenheiten im deutschen Profifussball – bereits morgen Nachmittag die Löwenkonkurrenten Rostock und Ingolstadt vorlegen müssen, sieht Köllner eher als Vorteil für die Löwen: “Egal was an diesem Wochenende passiert – am 38. Spieltag geht es für uns noch um was.”

Für die kleinen Roten dagegen kann – je nachdem, wie heute und morgen Meppen und Uerdingen spielen – das Duell am Sonntag schon finalen Charakter haben. Folgerichtig hebt Michael Köllner hervor: “Der Druck liegt beim Gegner!”

Über die stark begrenzten Möglichkeiten für den FCB die eigene zuletzt schwächelnde Mannschaft mit Spielern aus dem Profikader zu verstärken, haben wir Euch bereits gestern mit einem sehr informativen und konkreten Beitrag informiert. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Löwendompteur allerdings überhaupt nicht, wie er in der Zoomkonferenz mitteilte.

Zum Personal: Auch im letzten Heimspiel dieser Spielzeit hat der Löwendompteur alle Akteure, mit denen er sich seit Mittwoch Nachmittag akurat auf das Duell mit dem Stadtrivalen vorbereitet hat, zur Verfügung. Marius Willsch kehrt heute ins Mannschaftstraining zurück.

 

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