Vor rund zwei Wochen hatte Türkgücü Investor und Präsident Hasan Kivran völlig überraschend und für viele nicht nachvollziehbar seinen überraschenden Rücktritt angekündigt. Sechzger.de berichtete damals ausführlich.

Jetzt die Kehrtwende: Hasan Kivran macht bei Türkgücü München doch weiter. Wie unter anderem die Kicker berichtet, hat Kivran seine Entscheidung revidiert.

“Die Vereinsführung, die große Unterstützung der Fans sowie infrastrukturelle Fortschritte haben mich meine Entscheidung noch einmal überdenken lassen. Meine nach wie vor hohe Begeisterung und Leidenschaft für diesen Verein steht außer Frage”, erklärt Kivran in der Mitteilung.

Türkgücü hatte zwischenzeitlich Geistertickets verkauft und hat sich inzwischen auch von drei Spielern getrennt. Am Montag empfängt der Verein Dynamo Dresden. Das Spiel gegen den Tabellenführer findet im Sechzgerstadion statt.

Mit Ausschlaggebender Grund soll sein, dass die Stadt München sich bereit erklärt hat, Türkgücü ein Gelände für ein Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) zur Verfügung zu stellen.

Über den SV Türkgücü München

Kurz umrissen wurde der 1975 gegründete erste SV Türk Gücü München im Jahr 2001 nach einer Insolvenz aufgelöst. Der damalige Geldgeber und Präsident hatte München in Richtung Türkei verlassen. Ende der Geschichte? Türk Gücüs Platz in der damals fünftklassigen Landesliga übernahm der neu gegründete Türkische SV München, der in der Folge – ohne Geldgeber – bis 2008 in die Kreisliga durchgereicht wurde.

Durch eine Fusion mit dem SV Ataspor München, der sich schon 1981 vom ursprünglichen SV Türk Gücü abgespalten hatte – also im Prinzip so, wie der MTV 1879 einst von 1860, woraus später ein gewisser FC Bayern hervorging – entstand der heutige Verein. Dieser kehrte 2013 wieder in die Landesliga – inzwischen nur noch sechste Liga – zurück.

Drei Jahre Später stieg der Unternehmer Hasan Kivran ein und es folgten zwischen 2018 und diesem Sommer drei Aufstiege in Serie bis in die 3. Liga.

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