400.000 Euro muss der FSV Zwickau bis Mittwoch um 17 Uhr auftreiben, um die Lizenz für die bevorstehende Drittliga-Saison zu erhalten. Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, zumal eine potentielle Investorengruppe personelle Bedingungen stellt.

Erhält der FSV Zwickau die Lizenz?

FSV-Geschäftsführer Olaf Albrecht versprüht Zweckoptimismus hinsichtlich der Lizenzierung:

“Es gilt ein wirtschaftliches Delta zu schließen und das wird kein Selbstläufer, aber wir sind guter Dinge. Eine solche Situation ist nicht neu, da auch die letzten Lizenzen mit Nachbesserungen versehen waren.”

Eine lokale Investorengruppe ist wohl bereit, den benötigten Betrag zur Verfügung zu stellen. Daran sei jedoch geknüpft, dass die Schwäne eine “personelle Kontinuität” gewährleisten können. Und da liegt der Haken, denn die beiden Vorstandsmitglieder obias Leege und Toralf Wagner haben ihren Rückzug zum 30.06. angekündigt.

Nutznießer Viktoria Berlin?

Der Einstieg der Investorengruppe würde nicht nur das Überleben sichern, sondern ggfs. sogar eine Erhöhung des Etats ermöglichen. Derzeit plant der FSV Zwickau mit einem Etat von 2,3 Mio. Euro – das sind 800.000 Euro weniger als in der Vorsaison.

Wie dem auch sei: Es bleibt spannend in Westsachsen. Auch der sportliche Absteiger Viktoria Berlin blickt sicher mit einem Auge zu den Schwänen, wäre man doch er erste Nachrücker im Fall einer Lizenzverweigerung.

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