Nach dem gestrigen Debakel gegen den 1. FC Magdeburg konnte die U17 des TSV 1860 München den Löwenfans mit einem grandiosen 2:1-Derbysieg auf dem Campus des Nachbarn das Lächeln zurück ins Gesicht zaubern. Aber die Welt steht ja nicht still und so fanden heute die beiden Sonntagsspiele des 18. Spieltags der dritten Liga statt.

SC Freiburg II – MSV Duisburg 1:0

Das Spiel begann munter vor 625 Zuschauern im Dreisamstadion zu Freiburg. Bereits in der 7. Minute traf Vermeij gegen seinen Ex-Verein mit dem Kopf nur den Pfosten. In der 17. Minute musste Braun-Schuhmacher gegen Ex-Löwe Stoppelkamp auf der Linie klären.Die Freiburger kontrollierten das Spiel danach. Es gelang ihnen aber nicht aus der Überlegenheit heraus, Chancen zu kreieren. So stand lediglich ein Fernschuss von Ontunzan (30. Minute) zu Buche und es ging torlos in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang hatte in der 47. Minute Freiburg wieder die erste Chance, aber Kammerknecht konnte den Ball nicht im Tor der Meidericher unterbringen. In der 56. Minute hatte Ademi dann die große Chance auf das 0:1, als Schiri Lechner ein Handspiel von Tauriainen im Strafraum ahndete. Aber Ademi legt einen Kevin-Staude-Gedenkelfer hin und Atobolu im Freiburger hatte keinen Mühe, den Ball zu parieren. Danach verflachte das Spiel bis zur 93. Minute.

In dieser senste Kwadno Kammerbauer im eigenen Strafraum um und Schiri Lechner zeigte erneut auf den Punkt. Freiburgs Leopold ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte zum 1:0 Endstand ein. Da sieht man mal, wie wichtig es ist, seine Elfmeter zu verwerten!

VfL Osnabrück – TSV Havelse 0:0

An der Bremer Brücke übernahm der Gastgeber von Beginn an das Heft des Handelns. Die 6.098 Zuschauer im Stadion sahen bereits in der Anfangsphase einige gute Möglichkeiten ihrer Elf. Die Gäste aus Garbsen konnten ihre Defensive nach etwa 20 Minuten stabilisieren, so dass Osnabrück kaum noch vor das gegnerische Tor kam. Folglich ging es mit 0:0 in die Kabinen.

Auch in Durchgang 2 war der VfL Osnabrück das bestimmende Team. In der 54. Minute behinderten sich Opoku und Simakala gegenseitig beim Torschuss und vergaben so die größten Einschussmöglichkeit der Lila-Weißen. Kurz drauf musste der Osnabrücker Goalie Kühn sein ganzes Können aufblitzen lassen, um einen Freistoß über den Querbalken zu lenken. In der Schlussphase vergaben Gugganig (80. Minute) und Bertram (93. Minute) noch gute Einschhussmöglichkeiten für die Osnabrücker. Somit blieb es beim ärgerlichen 0:0 aus Sicht der Gastgeber.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Nach Beendigung der Sonntagsspiele des 18. Spieltags liegen die Löwen nach dem gestrigen Desaster in der Tabelle mit 23 Punkten auf Rang 11. Der Abstand auf Rang 16 beträgt immerhin (noch?) sechs Punkte. Nach oben wollen wir aktuell nicht schauen. Morgen steht noch das Spiel zwischen dem SV Waldhof und dem SV Wehen an. Verlieren die Hessen mit zwei oder mehr Toren Unterschied, rutscht der TSV 1860 München sogar einen Platz nach oben. Man freut sich ja über wenig in diesen Tagen.

 

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