Ein gut gefülltes Grünwalder Stadion freute sich bei frühlingshaften Temperaturen auf das Debüt des Glöckners von Giasing – wie der Brunnenmiller getitelt hatte. Die Stimmung war schon vor dem Spiel gut “Baut das Sechzger aus” forderte die Kurve. Auch auf dem Rasen erwischten die Löwen den besseren Start, hatten aber gegen Ende der ersten Halbzeit Glück, dass sie nicht ins Hintertreffen gerieten. Am Ende rettete ein Jacobsen-Kracher den Löwen zum 1:1 einen Punkt gegen den VfB Stuttgart II. Die Details könnt ihr hier in unserem Live-Ticker nachlesen.
Neu formierte Viererkette – Maier in Startelf
Kwadwo (auf links), Schröter (auf rechts), sowie Reinthaler und Dulic bildeten die neu formierte Viererkette beim ersten Auftritt von Patrick Glöckner als neuer Löwen-Coach. Neuzugang Philipp Maier stand ebenfalls in der Startelf und begann neben Jacobsen auf der Sechs. Die etwas offensivere Ausrichtung funktionierte zu Beginn gut, als die Löwen mehr vom Spiel hatten, ohne aber wirklich zwingend zu werden. Nach einer knappen halben Stunde hatte 1860 dann Glück, dass sie auf der Linie klären konnten und ein Kopfball nach der darauffolgenden Ecke von der Querlatte zurück ins Feld prallte.
Sechzig stabilisiert sich vor der Pause
Von diesen beiden Schreckmomenten ließen sich die Hausherren aber nicht abschrecken und stabilisierten sich, auch wenn die jungen Stuttgarter weiter frech nach vorne spielten und die Sechzger so manches Mal vor Probleme stellten. Die Kurve feuerte die Löwen beim ersten Heimspiel der Rückrunde lautstark an. Bis zur Pause war die Begegnung ausgeglichen und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Guttau brachte den Ball einmal scharf nach innen, doch Wolfram kam einen Schritt zu spät und so ging es mit einem torlosen Remis in die Katakomben.
Keine Wechsel zur Halbzeitpause
Beide Teams kamen nach dem Pausentee unverändert zurück aufs Feld. Den etwas besseren Start erwischten die Gäste, die aber nicht zwingend wurden. Sechzig konnte sich zu Beginn nicht recht aus der eigenen Hälfte befreien und scheiterte zumeist mit langen Zuspielen. Dann hatten die Hausherren nach einer Ecke eine gute Kopfballchance, doch Reinthalers Versuch flog knapp über die Querlatte. Immerhin mal wieder ein Torschuss für 1860. Nach 56. Minuten passierte genau das, was unter keinen Umständen hätte passieren dürfen: Das 0:1 für die Gäste. Stuttgarts Ulrich marschierte aus dem Mittelfeld durch, die Löwen gaben nur Geleitschutz und bei seinem Abschluss aus 13 Metern hatte Hiller keine Abwehrchance.
Doppelwechsel als Reaktion aufs 0:1
Bei Sechzig kamen nach einer guten Stunde Kozuki und Hobsch für Wolfram und Philipp in die Partie. Und lang ließ der Ausgleich auch nicht auf sich warten. Nach einer Ecke von der linken Seite kam der Ball über Hobsch zu Jacobsen, der das Leder aus 15 Metern unnachahmlich in die Maschen drosch, 1:1 – wieder alles offen. Die Löwen nahmen den Schwung des Ausgleichs mit und spielten weiter nach vorne. Unterstützt von den dieses Mal wirklich sehr aktiven Fans in der Kurve, die ihr Team über 90 Minuten unterstützten. Eine Hereingabe von Guttau von rechts fand im Zentrum aber keinen Abnehmer.
Mit dem 1:1 in die Schluss-Viertelstunde
Die Löwen waren nun zurück im Spiel, doch auch Stuttgart versuchte mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen und stellten die 1860-Defensive vor einige Probleme. Das Spiel stand in der Schlussviertelstunde auf des Messers Schneide. Kozuki sorgte noch einige Male für Wirbel in der Offensive, allerdings ohne Abschluss. Auf der anderen Seite war Hiller mit einer bärenstarken Fußabwehr zur Stelle. Zwei weitere Male glänzte der Löwen-Tormann und unterband zwei hochkarätige Chancen der Gäste. Nach vorne gelang den Löwen nichts mehr und so blieb es beim Schlusspfiff beim etwas schmeichelhaften 1:1-Unentschieden.
Jacobsen-Kracher rettet Punkt gegen VfB II
Am Ende rette der Jacobsen-Kracher den Löwen einen Punkt gegen den VfB Stuttgart II, der insgesamt auch verdient, vielleicht sogar etwas glücklich, war. Es war eher eine durchschnittliche Leistung der Münchner beim Debüt von Neu-Coach Patrick Glöckner. Aber dank des 1:1 konnte man immerhin die vier Punkte Vorsprung auf den direkten Konkurrenten aus Stuttgart wahren.











Ein 1:1-Unentschieden zuhause gegen einen bislang auch schwachen VfB Stuttgart II ist natürlich natürlich zuwenig, nicht das, was wir brauchen, erhofft u. doch schon erwartet haben, was aber halt auch der Realität der vorangegangenen erfolglosen, desaströsen Trainerschaft von Argirios Giannikis geschuldet ist. Ein paar Tage mit Patrick Glöckner können die vielen Fehler u. Defizite, die vor ihm AG angerichtet hat, nicht beheben u. wegwischen. Da braucht es halt einige Tage bis Wochen, bis PG die gröbsten Defizite behoben hat, wenn er es gut drauf hat u. kann, was ich mal fest hoffe. Wenigstens hat er sein Auftaktspiel als Trainer nicht verloren. Er hat eine Menge Arbeit vor sich, wird aus seinen ersten Erfahrungen jetzt hoffentlich die richtigen Schlussfolgerungen ziehen u. mit starker u. fester Hand richtig durchgreifen u. im Training, bei Aufstellung, Spielweise u. Taktik grundlegende Veränderungen u. Korrekturen vornehmen, um uns in der weiteren Entwicklung auf eine Erfolgsspur zu bringen. Gestern haben teilweise leider auch wieder bisher vermisste Grundtugenden bei einigen Spielern gefehlt – wie aggressive Zweikampfhärte u. Einsatz bis zur Leistungsgrenze u. darüber hinaus – u. fußballerisch vieles andere mehr. Das u. alles Andere, was nicht passt, muss PG schnellstmöglich in kürzester Zeit versuchen in den Griff zu bekommen, zu überwinden u. abzustellen. Wollen wir hoffen, dass es ihm bestmöglich gelingt. Etwas Geduld ist dabei sicher auch vonnöten. Wundertaten sind dabei kurzfristig wahrscheinlich nicht zu erwarten, wie wir halt gestern auch gesehen haben. Auch PG braucht etwas Zeit, um sich immer besser einzuarbeiten, um Spieler u. Mannschaft spielerisch, taktisch, konditionell u. technisch zu verbessern u. neu zu orientieren u. soweit er es kann auf einen erfolgreichen Weg zu führen. Uns bleibt zu hoffen u. zu wünschen, dass er es als Trainer bei Sechzig bestens kann u. schafft u. dabei viiiel Glück u. maximalen Erfolg hat, dass er die richtigen Entscheidungen trifft u. seine persönlichen Eigenschaften u. sein trainerisches Können bestens dafür geeignet sind, bestmöglichen Erfolg mit dem ganzen Team zu erreichen. Wir schauen mal. Ich bin u. bleibe erstmal optimistisch u. zuversichtlich, dass es mit PG erfolgreich vorangeht. Wir werden sehen. Erstmal abwarten, was die nächsten Spiele u. Wochen bringen.
Kopf hoch, auf gehts Löwen – KÄMPFEN UND SIEGEN!!!
Wenn es so weitergeht geht es runter diese Saison. Es macht kein Spaß dieses gekicke anzusehen. Zuwenig Kampf und Einsatz. Man hat das Gefühl kein Spieler ruft seine 100 % ab.
Dulic und Hiller haben mir heute gefallen. Sonst eher wenig.
Mehr Glück als Verstand …
Zweikampfverhalten, Laufwille, Aggressivität bestenfalls RL-Niveau!
Dieser Kader ist körperlich und mental leider (noch) ziemlich kaputt und leider ist das körperliche jetzt echt schwer aufzuholen.
Dieser Kader wurde zu lange gut und schön geredet, ihre “Klasse” konnten oder brauchten sie wegen des “schlechten Trainers” nie abrufen, jetzt sind keine Entschuldigungen mehr da…… klappt leider immer noch net
Ja stimmt und leider ist es sogar alles noch schlimmer geworden, als man befürchten musste nach der MV im Sommer.
Teile diese Spielanalyse nicht.
Manche sagen ja es gäbe keine unverdienten Punkte.
Falls doch dann war der Punkt für die Löwen einer.
Persönlich fand ich die Leistung unterirdisch.
Schlechter als bei den Heimspielen unter Giannikis.
Wenn nichts passiert, so steigen wir ab.
Mit diesem Spiel hat PG genug Argumente in der Hand, hart, konsequent u. unerbittlich durchzugreifen u. von den Spielern im Training u. dann in den Spuelen Alles abzuverlangen, was sie imstande sind zu leisten, nach dem altbekannten Motto: Wer nicht mitzieht fliegt raus! Wohlfühle-Wellnessoase 60 München sollte u. muss(!!!) endlich unter PG vorbei sein. Streicheleinheiten u. schöne Worte dürfen für größtenteils wiedermal mehr schlechten als rechten Alibifußball u. diese Minderleistung nicht folgen, sondern knallharte kritische Worte, Analysen, Auswetungen u. daraus resultierende richtige, wirksame u. effektive Schlussfolgerungen, Forderungen u. Anweisungen an alle Spieler u. die ganze Mannschaft. Wer spätesten jetzt nicht bedingungslos Alles im Training u. in den Spielen gibt, gibt nichts u. gehört erstmal in die hintere letzte Reihe, nicht in den Spielerkader u. auch nicht auf Bank!
PG muss jetzt zeigen, dass er die Zügel sofort konsequent u. unerbittlich anzieht, in die Hand nimmt u. lasche, unterirdische bis mittelmäßige Leistungen ohne vollen Einsatz, Kampf-u. Siegeswillen nicht akzeptiert u. duldet. Er muss zeigen, dass er Herr im Hause ist. Sonst “tanzen weiter die Mäuse auf dem Tisch” bzw. lahme Mietzekatzen für 60 auf dem Spielfeld u. nicht kämpfende, siegesgierige Löwen, wie wir sie brauchen.
Wenn Einstellung, Mentalität, Motivation, Ensatz-, Kampf-u. Sigeswillen bei Spielern u. Mannschaft stimmen, kommen spielerische Verbesserungen u. Siege bei gutem Trainerkönnen allmählich auch noch dazu, auch wenn es etwas Zeit braucht. Der Wille, die positive Motivation, Einstellung u. Mentalität ist aber erstmal die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Und genau da muss PG auch neben anderen Baustellen entscheidend ansetzen u. einwirken, schnellstmögliche Verbesserungen zu erzielen, sonst Gnade uns Gott…
Gegen einen in allen Belangen besseren Gegner nur dank eines überragenden Marco Hiller wenigstens einen Punkt ergattert. Die VfB-Spieler waren technisch stärker, wendiger, schneller und hattten ein deutlich besseres Spielverständnis. Zu unserem Glück haben sie auch beste Chancen liegen gelassen.
Neben Hiller habe ich Morris Schröter, Kozuki, Hobsch und Jacobsen mit einer ansprechenden Leistung gesehen.
Erschreckend einmal mehr das Passspiel, zwar mit bedingt auch durch fehlendes Freilaufverhalten, aber 1-Meter-Pässe, noch dazu bei einem danebenstehenden Gegenspieler – eigentlich unglaublich.
Zum Neuzugang Philipp Maier: dass er eine Verstärkung darstellen soll, konnte ich heute jedenfalls noch nicht erkennen.
Der Philipp war die ärmste Sau. Wenn man in eine so katastrophale Mannschaft hineingeworfen wird, muss man sich auch zuerst einmal zurechtfinden.
Unterschreibe ich in allen Punkten
ganz viel glück…..
Ih denke, das hat heute jeder gesehen, dass Glöckner noch viel Arbeit vor sich hat. Bei einigen ist schon noch ein dicker Knoten im Kopf. Außerdem warte ich fast schon sehnsüchtig auf die Rückkehr von Verlaat. Er ist jetzt auch kein Wunderverteidiger, aber doch von anderer Qualität als Quadwo und Reinthaler. Als geglückt empfand ich die überraschende Aufstellung von Schröter als Außenverteidiger. Hat er eigentlich ganz ordentlich gemacht.
Gar nicht einverstanden war ich mit der Leistung von Guttau und Deniz. Das war gar nichts. Auch Maier hat noch keine richtige Bindung zu seinen Mitspielern. Aber das ist ja auch noch nicht verwunderlich.
Als Skandal empfand ich das Zweikampfverhalten von Philipp vor dem 0;1. Das geht ja gar nicht, was der sich da geleistet hat. Er hätte locker den Sololauf von Ullrich verhindern können.
Und in der Offensive kam erst mit der Hereinnahme von Kozuki etwas Schwung herein. Aber das war ja schon unter Giannikis einer der wenigen auffälligen Spieler.
“Als geglückt empfand ich die überraschende Aufstellung von Schröter als Außenverteidiger. Hat er eigentlich ganz ordentlich gemacht.”
Ich bin in Hinblick auf 1860 (zurecht) ein kritischer Zeitgeist. Hier sage ich aber, dass es Schröter gut bis sogar sehr gut gemacht hat. Hat mir gefallen, was er da gespielt hat.
Schröter ist einer der Ersten, der PG verstanden hat was er wie will. Er hat ja auch schon unter ihm gespielt. Würde fast sagen, “blindes” Verständnis… Jacobsen finde ich auch, neben zu viiiel Mittelmaß, noch als positiv herausragend, dazu vereinzelt noch den Einen o. Anderen, Hobsch, Kozuki u. Hiller. Ansonsten leider wieder o. noch trübe, was unsere Löwen so angeboten haben. Guttau z.B. kann weit mehr, wäre eine tragende Säule u. treibende Kraft, Tor-Vorbereiter u. Vollstrecker, Spielgestalter…weiß nicht, was mit ihm los ist(???), iwie nur weniger als Mittelmaß, wie nicht wenige seiner Mitspieler. Da muss in der Mannschaft u. bei vielen Spielern jetzt positiv was passieren, damit viele wieder zu ihrem Leistungsvermögen zurückfinden, mit u. durch den neuen Trainer Patrick Glöckner.
Glücklich ein Punkt und das nicht wegen dem Kampf sondern wegen Hiller.
Viel zu viel war einfach nicht gut:
Laufbereitschaft
Spielwitz
Passspiel
Zweikämpfe
Verschieben
Nachrücken
Kombinationsspiel
Bei der Aufzählung bleibt aber nicht mehr viel übrig … 😉
Vielleicht weil es nicht gut war und eher glücklich
Danke einer starken Leistung von Marco Hiller ein glückliches Unentschieden erreicht. Immerhin ein Punkt.