Die Auseinandersetzung zwischen der HAM International und dem TSV 1860 München e.V. zieht weitere Kreise. Während die Investorenseite juristisch gegen den Lizenzentzug vorgeht, berichtet die Abendzeitung (AZ) über zwei unlängst gescheiterte Millionen-Angebote für die KGaA-Anteile von Hasan Ismaik. Die Rekonstruktion dieser Vorgänge zeigt, dass die HAM durch ihre Verhandlungstaktik maßgeblich zum Scheitern der Abschlüsse beigetragen hat. Gleichzeitig positioniert sich die Kanzlei von Peter Gauweiler mit einem sogenannten „Faktenblatt“ neu zur vieldiskutierten Darlehenskündigung.

Das 20-Millionen-Angebot und eine folgenreiche Nachforderung

Nach Informationen der AZ lag der HAM bereits vor rund zwei Monaten ein weitreichendes Angebot für ihre Anteile in Höhe von etwa 20 Millionen Euro vor, den erforderlichen Liquiditätsnachweis eingeschlossen. Während in dem Bericht spekuliert wird, diese Offerte könne von dem Konsortium um Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger gestammt haben, lässt sich dies nach sechzger.de-Informationen verneinen.

Unabhängig von der genauen Identität der Bieter scheiterte eine Einigung laut AZ an der HAM selbst. Obwohl Hasan Ismaik zunächst grundsätzliche Verkaufsbereitschaft signalisiert haben soll, ließ er den Deal demnach durch eine kurzfristige Nachforderung in Höhe von exakt 2,7 Millionen Euro platzen. Dass es sich dabei genau um jene Summe handelt, die Ismaik wenig später im Rahmen der Lizenzierung verweigerte, legt den Schluss nahe, dass die Investorenseite die durch die bevorstehende Kündigung der Darlehen bereits absehbare Finanzierungslücke kurzerhand auf die potenziellen Käufer übertragen wollte.

Ein wirtschaftliches Mysterium: Der torpedierte Millionen-Exit

Ein zweites Angebot soll sich während der akuten Lizenzierungsphase in den vergangenen Wochen konkretisiert haben. Der AZ zufolge war sich die Investorenseite mit einem weiteren Konsortium bereits weitgehend handelseinig. Dieses hätte den Kaufpreis entrichtet, bestehende Darlehen abgelöst und die Merchandising-GmbH übernommen.

Der Abschluss scheiterte in diesem Fall jedoch an einer zentralen formellen Voraussetzung: der nicht erteilten Drittliga-Lizenz. Zieht man dieses Hintergrundwissen heran, erscheint Ismaiks Vorgehen in den vergangenen Wochen wirtschaftlich zutiefst irrational. Anstatt einen geregelten, lukrativen Millionen-Exit zu vollziehen, kündigte die HAM kurzfristig bestehende Darlehensverträge und verweigerte die rettenden 2,7 Millionen Euro. Damit hat Ismaik nicht nur den Verbleib der KGaA im Profifußball verhindert, sondern sehenden Auges die vertragliche Basis für seinen eigenen Verkauf vernichtet. Die ökonomische Logik hinter diesem Handeln bleibt dabei völlig verschlossen – der Investor und seine Entscheidungen sind mehr denn je ein Mysterium.

Das Kommunikationspapier der HAM zur Darlehenskündigung

Um die Deutungshoheit in der laufenden Gesellschafterkrise zu wahren, zirkuliert derzeit ein von der Kanzlei Gauweiler verfasstes Papier. Darin wird die außerordentliche Kündigung der Darlehensverträge durch Ismaik in einen neuen Kontext gesetzt. Der HAM-Darstellung zufolge war diese Kündigung mit dem Angebot einer alternativen Finanzierung in Höhe von mehr als vier Millionen Euro durch einen dritten Investor verbunden. Zudem widerspricht die HAM der Aussage von e.V.-Präsident Gernot Mang, die Darlehenskündigung sei unerwartet erfolgt; man habe das Präsidium im Vorfeld über die Unzufriedenheit bezüglich vermeintlicher Vertragsverletzungen informiert.

Bei sachlicher Betrachtung wirft das Finanzierungsangebot jedoch Fragen auf: Warum wurde die bestehende Lücke von 2,7 Millionen Euro nicht primär geschlossen, wenn deutlich mehr Kapital eines Dritten in Aussicht stand? Es ist davon auszugehen, dass diese externe Finanzierung an strukturelle Bedingungen geknüpft war, die für das e.V.-Präsidium nicht zustimmungsfähig waren – wie etwa die bereits in einem früheren Verhandlungsstadium geforderte weitreichende Verpfändung von künftigen Eintrittsgeldern. Einer derartigen Beschneidung des ohnehin knappen finanziellen Spielraums konnte der Verein unmöglich zustimmen.

Klageankündigung und verbandsrechtliche Hürden

Ein weiteres Detail aus dem AZ-Bericht offenbart die aktuelle juristische Vorgehensweise der HAM. Demnach bot die Investorenseite an, den in der Nacht zum 3. Juni verhandelten Vertragsentwurf nachträglich zu unterzeichnen – jedoch unter der expliziten Bedingung, dass die Drittliga-Lizenz erteilt wird. Parallel dazu sollen DFB und BFV über rechtliche Schritte im Falle einer Nichterteilung informiert worden sein.

Eine Beschwerde gegen diese Entscheidung war jedoch aussichtslos. Diese juristische Strategie der Investorenseite stößt auf klare verbandsrechtliche Grenzen: Das Lizenzierungsverfahren des DFB sieht für die Bedingungserfüllung (wie den Liquiditätsnachweis) absolute Ausschlussfristen vor. Eine Bereitschaft zur Zahlung oder Vertragsunterzeichnung, die erst nach Ablauf dieser Frist verbindlich erklärt wird, gilt rechtlich als „neuer Tatsachenvortrag“. Die Richtlinien des DFB-Zulassungsverfahrens schließen die Berücksichtigung solcher neuen Tatsachen im Beschwerdeverfahren explizit aus. Die juristischen Bemühungen der HAM liefen an dieser Stelle folglich ins Leere, da sich ungenutzte Verbandsfristen auch durch Klageandrohungen nicht nachträglich heilen lassen.

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_Flin_

Man ist sich bei HAM manchmal nicht sicher, ob die linke Hand weiß, was die rechte tut. Hasan Ismaik sendet die “3” an den BR. Yahya Ismaik bricht die Verhandlungen ab.

Es muss den Leuten doch bewusst gewesen sein, dass sie sich in einem aktiven M&A Prozess befinden. Und dass ihr Investment bei einem Abstieg 75% des Werts verliert. Also die einfachsten Basics. Selbst ohne die zu diesem Zeitpunkt nicht klar absehbare – aber durchaus einkalkulierbare – Kündigung des Koop-Vertrags.

Aber anscheinend nicht. Und das ist der Grund, warum wir seit 2011 auch niemals vorwärts gekommen sind. Und das beste, was es seitdem gab, Phasen der Stabilität waren, in denen die Vereinsfunktionäre und KGaA Angestellten die Investorenfamilie vor sich selbst geschützt haben.

Last edited 9 Minuten zuvor by _Flin_
Siggi

Wie oft soll das denn jetzzt noch verlinkt werden? Lies doch erstmal, was die anderen schon geschrieben haben.

Darock

Das ist ein neuer Artikel.

Siggi

Danke. Der ist aber schon weiter unten bei raineranton verlinkt; allerdings mit der aktuellen Überschrift.

Aymen1860

Hasan Ismaik ist wahrscheinlich der einzige Multimillionär/ ehemaliger Milliardär, der in den letzten Jahren sein Vermögen massiv reduziert hat. Während andere immer reicher wurden, ist von HI’s Vermögen anscheinend nicht mehr alzuviel übrig. 

Daher, schlechtester Investor auf diesem Planeten…

Kraiburger

Der frühere Präsident Karl Heckl hat einmal zeit seines Lebens gesagt: “Bei Sechzig wurde ich zum Millionär. Vorher war ich Milliardär!”.

Jetzt hat Karl Heckl dieses Attribut wohl nicht mehr ultimativ!

Benjisson

Ismaik versteht We go to the Top wahrscheinlich anders….^^

anteater

Was darf Satire?

Drittligist

Ich glaube mittlerweile, daß er das Geld einfach nicht hatte. Er mag ein großes Vermögen haben, in Immobilien etc. Aber Immobilienwerte und EUR 2,7 Mio. auf irgendeinem Bankkonto verfügbar sind halt zwei unterschiedliche Dinge.
Dann würden auch die Forderungen Sinn machen, die vielleicht gar nicht seine waren, sondern die eines möglichen Käufers, der dann direkt an die KG überwiesen hätte.
Irgendwie komme ich sonst auf keine Erklärung für seine komplett irrationale Vorgehensweise. Auch der wirtschaftspsychologische Ansatz vom business-punk überzeugt mich da nicht wirklich. Vor allem mit diesen Angeboten im Rücken!

Kraiburger

In einem anderen Artikel von sechzger.de wurde die Rochade der Anwaltskanzleien in diesem Jahr doch genauer betrachtet. Hasan und die Anwälte: Ismaiks juristischer Kamikaze-Kurs

Dabei wird ja aufgezeigt, dass Hasan Ismaik dieses Jahr mehrfach die Anwaltskanzle wechselte. Es ist anzunehmen, dass die Kanzleien nicht wirklich Zeit hatten, sich den Themen wirklich inhaltlich zu stellen, sondern erstmal einen rausdonnern sollten. Dass Ali Mosfer dabei die Darlehensverträge kündigte, passte Hasan aber eigentlich gar nicht in den Kram: Als er seinen Fehler bemerkte, wurde die Kanzlei wieder entfernt und Hasan versucht nun zu retten, was zu retten ist. Aber die Kuh kriegt er nicht mehr vom Eis.

Kraiburger

Ich nenne die Kanzlei Ali Mosfer daher auch “Den Schabowski von Giesing!”.

Drittligist

Die Kuh hätte er bis zum 03.06. 17:00 noch vom Eis gekriegt, wenn er das Geld bereitgestellt hätte. Unabhängig von der vereinsseitigen Kündigung des Koop-Vertrags muss ich doch klar gewesen sein, wie viel Geld (in der Hauptsache sein Geld!) er alleine durch den Lizenzentzug vernichtet. Das alleine auf seine Bockigkeit oder gekränkte Ehre zu schieben, halte ich für zu kurz geschossen. Er wollte ja eh verkaufen, wieso sollte er da kurz vorher noch den Wert des Objekts vernichten?
Natürlich vorausgesetzt, das mit den Kaufangeboten stimmt so.
Wenn er die Mittel aber nicht flüssig hatte, wenn sein Vermögen reines Papiergeld im Mittleren Osten ist, dann konnte er schlicht nicht zahlen. Und Immobilienwerte oder Firmenanteile in Qatar oder den VAE könnten in der momentanen Lage auch relativ schlecht zu realisieren sein.

_Flin_

Ja, das ist das, was völlig absurd ist. Zumal er ja am gleichen Tag schon die “3” an den BR schickte.

Bei der HAM weiss glaube ich die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Drittligist

Könnte es sein, daß ein möglicher Käufer kurz vor Unterzeichnung zu dem Schluss kam, daß er zwar Anteile hätte, aber halt nicht mitbestimmen kann? Eine Erkenntnis, die bei HI ja erst nach der Unterzeichnung 2011 kam, wenn überhaupt!
Und hat dann das Forderungspapier erstellt mit den Anwaltskanzleien. Speziell die beiden umstrittenen Punkte machen da für mich nochmal mehr Sinn. Die Verzichtforderung auf das Vorkaufsrecht war vielleicht auch nur der mangelnden Zeit geschuldet. Hätte ein evtl. Käufer die EUR 2,7 Mio. überwiesen (als ‘Anzahlung’) und danach der Verein das Vorkaufsrecht ausgeübt, wären die EUR 2,7 Mio. ja wieder für HI fällig gewesen, als Rückzahlung der Anzahlung.

Roloe

Meine Vermutung ist eher, dass, nachdem feststand, dass es mit dem Aufstieg nichts werden würde, zu einem neuerlichen Angriff auf die Bindung an die 50+1-Regel der Hebel mit der Darlehenskündigung in Bewegung gesetzt wurde. Und dann lief es aus dem Ruder, weil Verein, DFB und BFV nicht wie erwartet reagiert haben.
Aber wie gesagt, sind natürlich auch nur Vermutungen.

1860ZELL

Wenn ich über ein unbelastetes Immobilienvermögen im Wert von 270 Mio. € verfüge, kann man auch in den VAE einen Kredit über 2,7 Mio. € erhalten, kurzfristig. Wenn einem Brutto-Vermögen aber Schulden gegenüber stehen, die den Realisierungswert übersteigen, dann ist es schwierig 2,7 Mio. zu pumpen.

Ismaik dürfte mit 1860 vom Milliardär zum Mittellosen geworden sein

Drittligist

daran dürfte er schon selbst schuld sein, da sollten die paar Millionen für uns keine Rolle gespielt haben 😉

D.Pest

Danke nochmal an euch (und Süddeutsche) für die seriöse, umfassende und informative Berichterstattung. Denn was von sonstigen Medien, Blogs und  Kommentaren in der Landschaft abgedruckt wird, ist teilweise dermaßen hanebüchen abenteuerlich..und lasst die Scheiss KI-Artikel weg.

Weiter so..Freiheit für Sechzig!

_Flin_

tut mir leid, aber euer automatisches Kommentar Überprüfungssystem ist nicht gut. Da schreibt man was längeres, und dann steht da “Nicht acceptable”. Ohne Begründung. Ohne Sinn.

_Flin_

Der Kommentar ging darum, dass sich Irrationalität wie ein roter Faden durch das Agieren der HAM zieht.

Statt 1860 wie eine erfolgreiche Firma zu führen, in der möglichst gute Leute eingestellt werden, die klar definierte Aufgaben haben, wurde die KGaA wie ein autoritäres Regime geführt, wo vor allem Loyallität (oder Familienzugehörigkeit) belohnt wurden.

Man denke nur an Anthony Power, dessen tatsächliche Erfolge, belegt durch Ergebnisse, man ja wirklich mit der Lupe suchen muss.

raineranton

Was “Business Punk” dazu schreibt: DIE EWIGKEITSKLAUSEL – TSV 1860 München, Ismaik und der Anwalt

Kapitel 4 ist hier sehr interessant und das sollte sich ein Jeder gut durchlesen.
Es wird noch einiges auf uns zukommen, um Verunsicherung unter den Mitgliedern zu verbreiten und die MV zu torpedieren.

Siggi

Wie der Autor selbst schreibt, sind das alles Vermutungen. Und selbst wenn alles zuträfe, erklärt es nicht, warum HAM nicht einfach zuvor für die Lizenz bezahlt hat.

Gegenthese: Der einzige Grund: Erpressung. Er hat ganz einfach geglaubt, dass der Verein im letzten Moment umkippt und unterschreibt. Warum? Er hat 15 Jahre lang nichts gelernt und wollte einfach immer nur Recht behalten.

Kaufinho

Dass er wirtschaftlich nicht immer die besten Entscheidungen trifft, zeigt auch ein Forbes Artikel von vor ein paar Jahren. Da wurde sein Vermögen deutlich heruntergestuft… mir stellt sich seitdem immer wieder die Frage, ob er überhaupt noch die Kohle hatte, die Darlehen zu überweisen. Wundern würde es mich nicht…beim KEInvestor.
Danke für nichts und jetzt schleich di.

Im Übrigen macht der e.V. mMn alles richtig, Ruhe zu bewahren und nur fundierte Wasserstandsmeldungen abzugeben.

_Flin_

Er trifft Entscheidungen selten wirtschaftlich. Sondern vor allem emotional. Vor allem hat er keinerlei Impulskontrolle und kann jederzeit bei der kleinsten empfundenen Kränkung oder dem Eindruck von Illoyalität zu Wüten anfangen.

Man denke nur an die Episode um Gorenzel, als der gezwungen wurde, selbst auf der Bank Platz zu nehmen.

R.Satzmann

Da wunderst dich, dass ma es so weit bracht ham.

Wie konnte der Mann eine Miliarde verdienen?

_Flin_

Wahrscheinlich indem er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und extreme Risiken eingegangen ist.

Um 1999 war Rohöl unter 10 Dollar das Barrel. Und der Immobilienboom in den Vereinigten Arabischen Emiraten in den 2000ern war spektakulär, samt Blasencharakter.

Zu solchen Zeiten werden Vermögen geschaffen. Aber ein Vermögen zu schaffen und ein Vermögen zu behalten sind unterschiedliche Fähigkeiten.

Benson

Hasan Ismaik hat in den vergangenen Jahren mehr für den Fortbestand von 50+1 in Deutschland getan als alle Fanproteste zusammen. Jeder mittelprächtige Profiverein ist gut beraten, sich die ganze Tragödie von Anfang bis Ende (wann auch immer das sein wird) reinzuziehen. Das kann so oder so ähnlich überall anders passieren.
Ich will jetzt auch nichts mehr von irgendwelchen anderen Investoren hören. Kein windiges Konsortium mit maltesischer Anschrift und einem Ex-Profi als Aushängeschild, kein lokaler Unternehmer mit Geltungsdrang, kein Multi-Club-Konglomerat, das uns zum siebten Farmteam eines PL-Clubs machen will. Ab jetzt muss es der Verein selbst richten. Und wenn das verdammt nochmal bedeutet dass wir wieder 9 Jahre gegen Aubstadt und Pipinsried spielen.

Kulle1860

I glaub du host an Vogl!!!

Benjisson

Ganz starkes Argument! Gut gekontert und so fundiert und so entlaverend. Wobei….Ich frag mich gerade wer da nen Vogl hat

Linksblau

Er hat jegliche Chance verspielt finanziell und/oder ehrenhaft aus seinem Investment auszusteigen.

Er hat in 15 Jahren niemanden gefunden dem er vertraut und der halbwegs Fußballkompetenz hat.

Ohne die vom ihm erzwungene Etaterhöhung hätte er Geld gespart und die (vermutliche noch) schlechtere sportliche Situation hätte in seinem Sinne Druck auf den e.V. bewirkt.

Mit einem verhältnismäßig geringen Mehraufwand wäre die Mannschaft aus meiner Sicht durchaus in der Lage gewesen um den Aufstieg mitzuspielen und als Zweitligist attraktiver zu verkaufen gewesen.

Er hat wirklich die absolut schlechteste Option gewählt.

Anstatt jetzt einen ehrenhaften Abgang zu machen (z.b. Verkauf seiner Anteile prozentweise an die Mitglieder/Fans), wirft er jetzt noch schwarz-braunen Peter Geld in den Rachen. 

age

Er führt uns doch alle nur vor. Das hatte doch von Anfang an mit einem regulären Geschäftsgebaren nichts zu tun.

Ich hoffe nur, dass Hasan Ismaik mit seinem Konsortium, genauso schnell wieder untertaucht, wie er vor 15 Jahren plötzlich an UH-Hand bei Sechzig eingestiegen ist.

Jochbergler

Es geht um alles. Es wird noch mehr als sonst versucht, die öffentliche Wahrnehmung massiv zu beeinflussen (…mit den Spielern wird nicht geredet, Ismaik will (wollte) die Lizenz für die Dritte erstreiten, , ominöse Umfragen, jetzt kommt die Wahrheit ans Licht, Ismaik hätte sogar verkauft, aber der Verein will lieber verzwergen, Masterplan, persönliche Verletzungen- oh der arme, …einfach ein Chaosverein…Und viele Medien lassen sich vor den Karren spannen- ist ja ein gutes Geschäft.
Bei einer minimalen genaueren Überlegung / Recherche, natürlich vollkommener Unsinn, wenn man von den bekannten Fakten und der Lesart des Vereins ausgeht. Und vor allem vor dem Hintergrund der letzten 15 Jahre, wo man sich ganz genau ein Bild vom Gebaren des Herrn aus Jordanien machen konnte. Die ganz große Mehrheit sind aber keine solchen Ultras wie wir.
Dieser oberflächliche Blödsinn bleib hängen.
Es ist jetzt die Strategie. Es geht nicht um Einzelne (einer natürlich ausgenommen, der Angst, nicht mehr im Rampenlicht zu stehen), sondern um das aktuelle Schicksal eines großen Vereins mit hunderttausenden Sympathisanten und noch viel mehr allgemein Interessierten. Hier stehen Gerichte ganz anders in der Verantwortung und lassen sich auch beeinflussen. Und letztendlich wird es auch um die verschiedenen Lesarten der Parteien gehen, dem ein Gericht Glauben schenkt. – Vorsicht –
Daher auch nochmal vielen Dank für die fundierte Berichterstattung. Ihr leistet einen extrem wichtigen Beitrag zum Gelingen des Neustartes. (War wohl nichts mit der Sommerpause…) und an uns Mitgliedern liegt es jetzt, einen weiteren Beitrag tu leisten und ein deutliches Signal bei der MV zu setzen. Wir lassen und die Deutungshoheit nicht entreißen.

raineranton

Gut geschrieben und ich hoffe, dass die Mitglieder bei der MV – komme was wolle – ein Statement für die Pläne des e.V. setzen!

Steffen

Ich schreibe das mal groß, also vielleicht liest das Konsortium ja mit😁:
HALLO LIEBES UNBEKANNTES KONSORTIUM, JETZT KÖNNT IHR RECHT GÜNSTIG EINSTEIGEN UND UNSERE LÖWEN UNTERSTÜTZEN ABER BITTE AUF AUGENHÖHE !
Aproposito Wappen:
Bis der Streit über Lizenzrechte ausgefochten ist fände ich persönlich das FA Logo und den Löwen der Bayerischen gar keinen schlechten Kompromiss…..

Robert von Giesing

Man könnte auch eine gewisse Fahne als Wappen nehmen 😜

Steffen

Die gewisse Fahne lol
Als FC Bauern in die Geschichte eingegangen….
Mein persönliches Highlight letzte Saison

Robert von Giesing

Ja das war wirklich sensationell😁 die Gesichter aufm dem Rathausbalkon…jetzt schon legendär

Niederbayernloewe

Völlig irre dieser Kerl.

Ich hoffe, die KgaA säuft endlich ab und wir können uns um Spieler kümmern.

Wenn man 2,5 Mio Etat in der Regio hätte und ein paar altgediente wie Niederlechner, Volland, Deniz und Dähne halten könnte dann wäre sicherlich was möglich.

Dann wäre es zumindest ein Jahr worauf man wieder Bock hätte und Hasan kann endlich verschwinden. Hätte ich absolut nix dagegen.

Stadion ausbauen. 25K – Namensrechte vergeben – vernünftig Arbeiten und Sponsoren aufreißen und endlich auf soliden Beinen Schritt für Schritt – NICHT HARAKIRI- sich verbessern!

Last edited 2 Stunden zuvor by Niederbayernloewe
Steffen

Wenn das stimmt, dann zeigt das, wie “verpeilt” Hasan Ismaik ist….
Das bedarf keinerlei weiteren Kommentars.
Allerdings hat er ja auch schon letztes Jahr verkauft lol.
Jetzt kann er ja die KGaA für nen Euro an das besagt Konsortium verklingeln….

Steffen

Ach so ja vielleicht war es wirklich die Ehre…. s.U.

Benjisson

Ich finde es zeigt ganz schön wo das Problem die Jahre lag. Man weiß nicht was er will und was er tut. Man kann sich demnach nicht auf Ihn verlassen und es kommt keine Ruhe rein und keine Zeit umj etwas langfristig zu planen. JETZT müsste es wirklich auch JEDER erkennen das nicht der eV oder irgendwelche Präsidenten das Problem sind.

1860forever

Da kannst nur mit dem Kopf schütteln. Was treibt den Mann an? Wie kann man sich nur selbst dermaßen im Weg stehen?

 Frage in die Runde: Wer kümmert sich um Mannschaft? Wann geht KGaA endlich in Insolvenz? 

Kraiburger

Und die Gauweiler-Taktik scheint zu sein, maximal Verwirrung und Unfrieden zu stiften, sowie den Verein in einem ätzend schlechten Licht da stehen zu lassen.

Widerlich!

Steffen

Gauweiler war immer schon w……

quark

Karma vom feinsten… Der größte Löwenfan aller Zeiten hat sich die letzten 15 Jahre nicht genug für seinen Verein interessiert um sich ein Minimum an Grundwissen über Fußballkultur, 50+1 und Verbandsregeln anzueignen. Im Gegenteil: Entscheidungen werden augenscheinlich aus gekränktem Stolz und einem übersteigerten Ehrgefühl getroffen. Anders sind die Handlungen Ismaiks rund um den Lizenzentzug nicht zu erklären.

Ein passenderes Ende zur Ära Ismaik kann ich mir nicht vorstellen. Wir hatten über die Jahrzehnte oft großes Pech – Ich glaube dies ist einer dieser Schicksalhaften Sechzig Momente wo das Pendel in die komplett andere Richtung schwingt und wir unglaubliches Glück hatten!

Last edited 2 Stunden zuvor by quark
Steffen

Man darf nicht unterschätzen, in Ländern im mittleren Osten ( nicht despektierlich gemeint), sowie Türkei und auch auf dem Balkan ist die Ehre eine sehr wichtige Geschichte und daher wahrscheinlich das irrationale Handeln seit Jahren, das würde Sinn machen

Niederbayernloewe

Respekt und Ehre muss man sich aber leider – zumindest hier im Middle West – verdienen.

Steffen

Das stimmt auch wieder, aber die, wenn auch nicht verdiente Ehre ist eben schnell verletzt

SechzgerFlo

Heißt der Typ hat sich, vermutlich, alles selbst verbockt, was er nur verbocken konnte. Zuerst ist er zu blöd realistische Angebote zu akzeptieren, dann kündigt er das Darlehen und sorgt für die Kündigung des Kooperationsvertrages, erkennt dann nach der Frist “Shit, was hab ich eig. getan, die haben mich jetzt an den Eiern” und klagt dann wegen seinen eigenen Fehlern den Vertragspartner an + versucht dann noch wilde Sau mit dem DFB zu spielen. Ich glaube das rundet die komplette Ära Ismaik perfekt ab, oder? Hoffentlich findet dieses Schmierentheater jetzt sein endgültiges Ende und wir bekommen diesen ersehnten Neustart. Jetzt freu ich mich mittlerweile auf die Regionalliga Saison und hoffe das wir zügig Nägel mit Köpfe machen was die Mannschaft betrifft. Auch wenn das viel Arbeit für den e.V. ist, aber da muss jetzt ganz schnell was passieren. “Was heute schwer ist, wird morgen gut!”

Kulle1860

Find i a genau so!
Dähne, Verlaat, Deniz, Niederlechner und möglichst den Kevin noch hoidn dann denk i mit de Jungspunde lost se a erfolgreiche Regio-Saison spuin und vlt ois Krönung mit Aufstieg! ELIL!!!

Bruck Loewe

Da fällt einem nix mehr ein.

Soviel wirtschaftliche Inkompetenz und Unfähigkeit wie es die HAM an den Tag is nicht zu glauben.

 

age

auf “normalen” Wege konnte der nicht zu seinem angeblichen Vermögen gekommen sein 😉