Der Termin wurde mit Spannung erwartet: Die Presse-Präsentation des Bündnis Zukunft 1860 am heutigen Donnerstag-Vormittag. Für einen Fanblog wie den unseren war schon die Teilnahme an der Veranstaltung durchaus mit Hürden verbunden. Zwar erhielt unser Redaktionsleiter, der mit Presseausweis ausgestattete Journalist Thomas Spiesl, in der vergangenen Woche per Mail eine Einladung zur für heute Vormittag um halb elf angesetzten Presse-Präsentation des des Bündnisses. Vermutlich über den Presse-Verteiler, denn die Mail wurde um 4:04 Uhr morgens verschickt. Danach hörte der Kollege aber lange nichts mehr von den Initiatoren. Als der Termin dann heute morgen immer näher rückte, nahm Spiesl per Mail Kontakt auf und erhielt auf Rückfrage beim Bündnis folgende Erklärung:

“Wir hatten ursprünglich den Termin heute um 10.30 Uhr als reine Presserunde mit Medienvertretern geplant und hatten Sie und andere Fanblogs im Bündnis-Talk heute Abend erwartet.”

Interessante Kommunikationspolitik: Einen Journalisten erst mit einem “Save the Date” (sic!) zu einer Presserunde einladen, den Mann dann ignorieren und auf Rückfrage einfach seine Rolle als Medienvertreter aberkennen. Es klappte aber dann doch, wir erhielten den Link und wurden zur Teilnahme eingeladen. Genau wie zwei weitere Blogs aus der Löwen-Szene. Am Ende waren wir dann sogar zu zweit – ein Journalist, ein reiner Fanreporter – in der Veranstaltung vertreten. Geht doch und zwar auch kurzfristig, handlungsschnell ist das Bündnis schonmal! Danke an dieser Stelle noch für ein freundliches Telefongespräch mit einer Dame der Agentur, die das Bündnis in Sachen Öffentlichkeitsarbeit berät und vertritt.

Bündnis Zukunft – viele Floskeln

So lauschten als zwei Redaktionsmitglieder aus unseren Reihen gebannt den Ausführungen der zum Teil schon in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vor knapp drei Wochen im Paket aufgetretenen Herren Moest, Gräfer und Lutz. Die beiden Letzteren kandidieren auch bei der im Sommer anstehenden Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. für den Verwaltungsrat. Allerdings betonten sie heute sehr deutlich, dass diese Presserunde keine Wahlkampfveranstaltung für besagte Wahl sei.

Bündnis präsentiert Strategiepapier

Heute sollte es nur um Antworten und Lösungen auf und für die Zukunfts-Fragen gehen, die seit nunmehr sechs Jahren mit seiner Profifußballmannschaft in der 3. Liga stehende KGaA des TSV 1860 beschäftigen. Man kann es vorweg nehmen: Konkrete Verbesserungsvorschläge waren nicht viele dabei, vielmehr ging es um Zielsetzungen und mögliche Alternative bei der Vorgehensweise.

Ordentliche Ansätze – wenig Konkretes

Die schwierige Stadionfrage will man lösen, sei es am jetzigen Standort des Grünwalder Stadions, am Trainingsgelände oder in Riem. Den Konflikt zwischen den beiden Gesellschaftern im TSV 1860 aufzulösen und zu Kommunikation “auf Augenhöhe” gelangen, wurde als Zielsetzung genannt. Und die Marke 1860 wolle man mit einer Vision füllen. München müsse “zur Löwen-City” werden, hieß es. Wie diese Mammutaufgaben konkret, also mit nachvollziehbaren Schritten, angegangen werden sollen? Diese wichtigste Frage blieb leider auch nach der Dauer eines ganzen Fußballspiels offen. Im Ansatz gut, aber wenig Konkretes.

Die Stadionfrage mal drei

Die von Alexander Moest vorgestellten Powerpoint-Charts zur Stadionthematik enthielten zwar schöne Begriffe, wie “Lastenheft” oder “Drei-Standorte-Lösung” und sogar ein schickes Organigramm mit einem grafisch hochwertigen Überblick, wer im Hinblick auf ein neues Stadion für den TSV 1860 welchen Hut aufhaben möge.

Kapitalherkunft bleibt offen

Woher die zu gründende “NEW Stadion GmbH” allerdings Standort und Geld für eben dieses Stadion herbekommen soll, blieb weitgehend offen. Irgendwie soll nach Wunsch des Bündnisses auch der Freistaat Bayern daran beteiligt sein und ein “neues Stadion als Zentrum für Fußball, Medizin, Technologie und Forschung” entstehen. Klingt komisch – ist aber so. So könne beispielsweise auch die TU profitieren – aha, ja schön wenn es klappt.

Virtueller Stadionbesuch mit Bratwurstduft

Auch das dereinst in der ersten Bündnis-Presserunde Ende 2023 von Martin Gräfer ins Spiel gebrachte virtuelle Stadion durfte heute natürlich nicht fehlen. Durch eine sogenannte “Live Event Virtualisierung (LEV)” soll 1860 “bundesweit zum Pionier werden”. Dem von Moest schwärmend vorgetragenen “Geruch von Bier und Bratwurst”, den auch die hunderttausend virtuellen Spielbesucher in weiß und blau dann endlich erleben dürfen, stellen wir die Frage entgegen, ob er eigentlich weiß, dass es am aktuellen Standort in Giesing gar keine Bratwurst gibt – weil die nämlich hier nicht zubereitet (also gegrillt) werden darf. Das wäre vielleicht eine hemdsärmlig lösbare Problemstellung, die man priorisiert angehen könne. Die Verbindung zum Standort Giesing, hat man beim Bündnis auf jeden Fall klar erkannt.

Hasan wird das Geld schon liefern?

Die folgenden von Klaus Lutz vorgetragenen Ergebnisse der “AG Finanzen und Gesellschafterstrukturen” lassen sich kurz und einfach zusammenfassen. Sein Plan für 1860 ist in etwa: Lasst uns doch einfach mal mit Hasan Ismaik reden, dann gibt der uns zehn Millionen, wir steigen schnell in die zweite Liga auf, bleiben da auch dauerhaft drin (wofür wir wiederum fünf Millionen mehr brauchen) und dann wird alles gut.

We go to the top like Freiburg?

Und endlich kommt mal jemand auf die Idee, mit Hasan Ismaik zu reden. Das hat ja vorher in den Jahren seines Wirkens rund um 1860 noch keiner versucht. Warum man als Beispiel für diesen genialen Plan ausgerechnet unter anderem den 1. FC Kaiserslautern heranzog, bleibt das Geheimnis der Protagonisten. Die Pfälzer stehen aktuell bekanntlich direkt vor dem Wiederabstieg in die 3. Liga und vor Ort weiß keiner so recht, wie es danach eigentlich weitergehen soll. Auch der Vergleich mit dem SC Freiburg, dessen Entwicklung man immer wieder hervorhob, hinkt deutlich. Konkurrenz- und Berichterstatter-Situation sind an diesen beiden Standorten dann doch nicht so ganz das Gleiche. Aber so weit ins Detail wollte man dann ohnehin nicht gehen. Aber es wäre doch schön, es wie Freiburg zu machen… We go to the top like Freiburg quasi?

Marke und Vision – Herrn Gräfers Ideen

Martin Gräfer war es vorbehalten, über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe “Marke und Vision” zu referieren. Um die Unverwechselbarkeit des TSV 1860 geht es dem Sponsorenvertreter. Guter Punkt. Die von ihm geforderte Wiederbelebung und Stärkung der Marke ist allerdings etwas, was in den letzten sieben Jahren – seit dem Doppelabstieg und dem Abschied aus der  als faktischer Juniorpartner gebauten Arena – genau geschehen ist.

Brauchen die Löwen ein aufpoliertes Image?

Seit 2017 werden die Löwen – trotz der sportlichen Viert- bzw. Drittklassigkeit – wieder als identitäts-stiftene Marke wahrgenommen. Viele zuvor als “Scheichverein” verspielte Sympathien wurden zurückgewonnen, wie zum Beispiel die regelmäßige überregionale Berichterstattung (z.B. im 11FREUNDE-Magazin) beweist. Der Mitgliederstand ist auf dem Höchststand, was ja – so wird oft betont – größtenteils auf den Profifußball bei 1860 zurückzuführen ist.

Freiheit für Sechzig – ja wie jetzt?

Insofern kümmert sich Gräfer wohl um ein Thema, das im Vergleich zu den beiden oben genannten nicht wirklich ein Großes ist. Aber insofern macht er mit den Schlagworten “Rudel”, “Standhaftigkeit”, “Unruhe” und “Heimat” auch nicht viel kaputt. Ob die aktive Fanszene es begrüßenswert findet, dass hier auch der Begriff der “Freiheit” ins Spiel gebracht wird, den die Ultras ja zuletzt für sich markiert und mit Leben gefüllt haben, steht auf einem anderen Papier.

Drei Fan-Artikel-Reihen unter einem Dach

Auch im Thema Merchandising wolle man die beiden Linien der KgAA und des e.V. zusammenführen. Gemeinsam mit einer dritten Linie, deren Erlös zu großem Teil gemeinnützigen Projekten in der Gegend zu Gute kommen können. Genau wie die Erlöse der e.V.-Artikel zu großen Teilen in die Kasse des Vereins fließen sollen. Ein guter Ansatz, aber ob dann noch jemand die KGaA-Artikel kauft, von denen bekanntlich Ismaik profitiert, ist offen. Viele Fans bevorzugen deshalb aktuell die Textilien des Vereins oder der Fan-Zusammenschlüsse.

Versprecher wird verziehen

Abschließend müssen wir an dieser Stelle in unserer Rolle als Fanportal erwähnen, dass uns der Versprecher von Klaus Lutz, als er die Kameradschaft aus dem Sechzger-Marsch zitieren und beschwören wollte und von der “…Bayern- … äh … Sechzger-Hymne…” sprach, schon ein wenig irritiert hat. Wir führen das aber wohlwollend auf die – sichtliche – Nervosität des VR-Kandidaten zurück. Was bleibt sind sicher einige gute Ansätze, aber es gibt keinerlei konkrete Pläne zu deren Umsetzung. Ob man damit die Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. überzeugen kann, wird die Mitgliederversammlung im Juni zeigen.

 

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_Flin_

Das einzige, was da Sinn macht, ist die Aussage, dass ein doppelt so hoher Etat sinnvoll wäre, um die Chancen zu erhöhen, oben mitzuspielen.

Dazu braucht man kein Strategiepapier, da reicht ein Blick auf die Konkurrenz. Aber: so viel Geld ist nur hinreichende Voraussetzung, nicht notwendig.

Münster hat irgendwas um 4.5 Mio, Elversberg hatte wohl letztes Jahr etwas in der gleichen Grössenordnung. Ulm hat wohl um die 6 Mio.

Das heisst: Geld allein garantiert nichts. Sowohl Duisburg als auch Mannheim haben diese Saison einen klar überdurchschnittlichen Etat von über 6 Mio. Auch Ingolstadt und Sandhausen sind vom Etat her vorne mit dabei. Und Haching ist vom Etat her ganz unten.

Mir ist ein kleinerer Etat lieber, solange Ismaik nix zu sagen hat. Das hat mehr Chancen auf Erfolg.

Posicelli

Der größte Wiederspruch in sich ist doch, eine Lösung mit Ismaik und 50+1.
Das ist doch entweder blauäugig oder verlogen.

Benjisson

Viel Werbesprech! Viel Hoffnung! Viel BlaBlaBla….Die Probleme werden nicht benannt. Mich haben Sie nicht gewonnen als Unterstützer.

Benjisson

Nachtrag: Doch es werden Probleme benannt aber natürlich nicht darauf eingegangen warum die Probleme bisher nicht lösbar sind und zwar durch die Blockadehaltung bei ALLEN Themen durch HAM.

daOstl

Und vor allem fehlt der realistische Ansatz, wie Sie die Probleme lösen möchten. Außer “mal mit Hasan auf Augenhöhe sprechen” ist da nichts. Wann checken die, dass Hasan mit NIEMANDEM von 60 in den letzten 12 Jahren auf Augenhöhe sprechen WOLLTE. Er akzeptiert keine gleichberechtigten Partner. Noch nie und wird er auch nie.

Benjisson

Das ist mir zu viel Hoffnung und wir müssen aber wie wir das müssen finanzieren steht noch in den Sternen. Die 10 Mio. die sie ja haben wollen sind für die Maßnahmen rundum die sie auch angehen wollen ja nicht mal eingeplant sondern ausschließlich für den Kader und den Aufstieg.

daOstl

Auch, dass zuerst die Ausgabenseite definiert wird, ohne Plan und Konzept woher das Geld denn kommen soll.
Mehr als fragwürdig das ganze. Aber einige werden das toll finden, das ist das traurige daran. Liest sich halt super: 10-15 Mio mehr Budget. Kopfschüttel…

Stefan Kranzberg

Auch, dass zuerst die Ausgabenseite definiert wird, ohne Plan und Konzept woher das Geld denn kommen soll.

Da auf ein rationales Handeln Ismaiks zu setzen, ist schon eine äußerst wacklige Basis für das Konstrukt. Wenn man sich das bisher Erarbeitete des Bündnisses ansieht, sehe ich keinerlei Gründe, denen meine Stimme zu geben.

age

Leider gibt es aber viele “Blauäugige” die das glauben und noch dazu gibt es einige die meinen, es liegt v.a. am e.V., dass Sechzig sportlich nicht weiter kommt.
Ich sage nur “Stadion-Clique”

Stefan Kranzberg

Klar, das ist zweifelsohne so, dass es diese Menschen gibt – und es sind nicht wenige. Das sind halt die, die Strukturen nicht ausreichend kennen und von anderer Seite bewusst (?) in die Irre geführt werden.

Allerdings sind das auch die, die im Regelfall nicht zur MV gehen.

age

Mit Geld und oder Leberkässemmeln gehn die erfahrungsgemäß auch dort hin 🙁

Alexander Schlegel

Selten so einen Quatsch gelesen. Ich kann diese lächerlichen, immer gleichen Luftschlösser schon lange nicht mehr ernst nehmen. Nicht eine Sache ist konkret. Es ist der immer der selbe Quark. Wann kapiert es endlich die letzte Hohlbirne, dass es mit diesem Kreditgeber keine Kooperation auf Augenhöhe geben wird? Und dass der keinen müden Euro investiert, sonder nur Kredite vergibt. Und dass wir die aufgrund der bilanziellen Überschuldung sowieso nicht mehr annehmen dürfen. Und wie oft muss er denn das auch noch selbst verkünden, dass er mit dem e.V. keinen Kontakt mehr sucht bis es geglaubt wird? Glaubt Herr Graefer allen Ernstes, dass es bei ihm anders laufen wird? Warum? Wegen seiner blauen Augen oder weil ein Versicherungsunternehmen hinter ihm steht? Das ist doch alles lächerlich. Herr Ismaik interessiert nur die absolute Kontrolle über die KGaA, sonst gar nichts. Wie viele Generationen an Geschäftsführern oder Präsidenten sollen denn jetzt noch abdanken? Und sollen wir uns das Affentheater jetzt noch mal 12 Jahre antun, damit endlich auch Herr Gräfer und Konsorten zu der Einsicht kommen? Die Antwort kann sich jeder selbst geben, der noch fähig ist 1+1 zusammenzuzählen. Ich kann nicht verstehen, wie erwachsene Menschen so sinnlos Zeit verplempern können. Einfach nur peinlich, das Ganze.

Last edited 1 Monat zuvor by Alexander Schlegel
Thomas Enn

Die SZ war wohl auch bei der PK dabei:

https://www.sueddeutsche.de/sport/sechzig-tsv-1860-muenchen-buendnis-zukunft-gruenwalder-stadion-1.6563620

Zwei Zitate aus deren Zusammenfassung samt meiner kritischen Würdigung:

“Prüfen des Ausbaus des Grünwalder Stadions auf mind. 25 000 Zuschauer inkl. zusätzlicher Trainingskapazitäten”.

Was meinen sie denn mit Trainingskapazitäten? Die vier Trainingsplätze vom letzten Bündnis-Talk? Quer oder längs auf der Grünwalder Straße, fragt man sich. Oder meinen sie damit Trainingszeiten im Grünwalder Stadion, dessen Rasen durch 2-3 Mannschaften eh schon über Gebühr beansprucht wird?

“Die Bündnisvertreter glauben daran, auch weil sie davon ausgehen, dass Ismaik rational in eigenem Interesse handeln würde.”

Haben die die letzten 12 Jahre geschlafen???

Steffen Lobmeier

Gerade das zweite Zitat zeigt, auf welch wackeliger Basis ihr “Konzept” steht. Im Endeffekt haben sie viel geredet ohne etwas Substantielles zu sagen.

Wenn das ihr Konzept ist, haben sie auf der MV keine Chance.

age

Die bringen ihre “gekauften” Mitglieder als “Stimmvieh” schon mit.
Ich sage nur 400 Mitarbeiter der Bayrischen…

Siggi

Ist das jetzt so dahingesagt oder gibt es nachweislich 400 Mitarbeiter der Bayrischen, die mind. 1 Jahr stimmberechtigte Mitglieder des e.V. sind?

Andi_blau

Vorab: Ich weiß es nicht sicher.
Aber: Ich habe an anderer Stelle von einem wohl gut informierten und vernetzten User gelesen, dass die Mitglieder der Bayerischen wohl kein Faktor auf der MV werden dürften, da die allermeisten scheinbar nur passive und damit nicht stimmberechtigte Mitglieder sind. Auch gäbe es wohl bei den Neueintritten keine Auffälligkeiten.
Zudem: Ich bezweifle stark, dass man die Mitarbeiter dazu “abkommandieren” kann einen arbeitsfreien Tag im Zenith zu verbringen. Darüber hinaus sind wohl auch nicht alle Vereinsmitglieder die bei der Bayerischen angestellt sind mit dem Vorgehen von Herrn Gräfer einverstanden.
Aus persönlicher Sicht kann ich vielleicht noch ergänzen: Es gab damals bei der Abstimmung zu den olympischen Winterspielen in unserer Firma eine Empfehlung der Geschäftsführung dafür zu stimmen. Ich weiß von Einigen, die genau aus diesem Grund der Abstimmung fern geblieben sind oder das Kreuz bei “Nein” gemacht haben. Kann man jetzt gut oder schlecht finden, ist aber definitiv eine Reaktion bei Manchem.
Es ist eine absolute Fehleinschätzung, dass die GF oder Vorstände bei den Mitarbeitern immer absolut positiv gesehen werden.

age

die 400 Mitglieder der Bayerischen wurden öffentlich kommuniziert, soweit ich mich erinnern kann, wurde auch der Beitrag durch die Versicherung übernommen, inwieweit die stimmberechteigt sind kann ich nicht sagen.
Doch ich sehe den starken Mitgliederzuwachs der vergangenen Jahre durchaus kritisch, denn den Konsorten HAM & BZ traue ich mittlerweile alles zu. Ich sage nur gekaufte Likes bei FB…

maiv0902

Genial fand ich folgenden Abschnitt in der SZ:

„Es ist kein Wahlkampftermin, sondern eine Präsentation der Ergebnisse”, sagte Martin Gräfer, Vorstand des Hauptsponsors die Bayerische, bei dem Wahlkampftermin

black_belt_blues

Was soll man zu so viel heißer Luft noch sagen?
Vermutlich wissen die selbst, dass der Großteil dieser Pläne nicht funktioniert, aber wahrscheinlich geht es ohnehin nur darum, auf der MV die Stimmen der Leichtfertigen und gutgläubigen Verzweifelten abzuholen.

United Sixties

Denke nicht, dass nur gutgläubige Verzweifelte unter den etwa 1500 Mitgliedern bei der Sonntags MV am 16.6. da sein werden. Viele Fans und Mitglieder wollen sportlich kein weiter so nach dieser desaströsen Saison auf Platz 13-15 mit bislang unfassbaren 15 Niederlagen. Präsidium und neue GF müssen ein klares Konzept vorstellen, wie es schnell besser und erfolgreicher werden kann. Das gilt dann auch für die Stadionumbaulösung mit der Stadt auf Giesings Höhen.
Ansonsten sehe ich auch kein Probleme, dass es in Zukunft mal andere Protagonisten besser versuchen möchten. Nur darf man sich nie wieder 50+1 beugen und der HAM die alleinige Entscheidung in Kaderfragen überlassen!

age

Hä, spielt der VR Profifußball bei Sechzig? 😉
GF wird bei der MV kein Konzept vorstellen, nur hoffe ich auf Anwesenheit was der investorennahe GF-Vorgänger offensichtlich nicht getan hat.

Aber du hast halt am 16.06. nur die Wahl zwischen

KGaA mit Einfluß des e.V. (ja der sollte mM nach auch stärker sein) oder
KGaA und e.V. dem BZ und HAM vollständig überlassen

Drittligist

Der eV muss gar kein Konzept für einen schnellen sportlichen Erfolg vorstellen. Er kann lediglich die richtigen Leute in der KG installieren, die das dann machen. Das hat er nach den Fehlentscheidungen zu Beginn der Saison auch gemacht! Jetzt liegt es an Mueller und Werner, in Zusammenarbeit mit AG einen schlagkräftigen Kader für die nächste Saison zusammenzustellen. Das gilt auch für die Stadionfrage. Es ist doch ein schlechter Scherz, daß jetzt Präsidium und aktueller VR für das aktuell schlechte Abschneiden verantwortlich gemacht werden!

_Flin_

Naja, die Ursache für diese Saison ist ja gerade, dass HAM nahe Personen inkl. des HAM nahen GF Pfeifer meinten, ohne SD die Saison planen zu können.

Siggi

Da sind so viele Themen dabei, die den Verein schon lange beschäftigen und die gar keiner (neuen) Lösung bedürfen. Stadion, NLZ, Erbpacht .l.. alles Sachen die Pfeifer unter den Teppich gekehrt hat, weil sich die HAM verweigert. Entweder sind die vom BZ nicht ganz richtig informiert oder sie setzen darauf, dass es die Mehrheit der Mitglieder nicht ist. Jeder der halbwegs bei Sinnen ist, wird denen keine Stimme geben. Alles was die erreichen, ist noch mehr Unruhe und Spaltung.

Eurasburger1860

Was mir bisher vorliegt, ist nichts weiter als eine Aneinanderreihung von Stammtischparolen in Unternehmensberatersprech.

Dazu der wenig subtile Vorwurf an die gewählten Vertreter zu blöd zu sein, es mal “Richtig” zu machen. Sei es im Verhältnis und der Kommunikation zum Investor, sei es bei Infrastruktur, sei es beim NLZ, sei es beim Sportbudget. Die Götter des Teams “letzte Hoffnung” werden uns den Weg weisen, mit verwässerten Anteilen des. e.V. an der KGaA, mit neuen Schulden bei Ismaik, mit einem neuen Stadion am Arsch der Welt (derzeit Riem nicht Irschenberg), mit einer Integration der Frauen in die KGaA und vielen weiteren tollen Ideen.

Jetzt hören wir uns aber erstmal an, ob die das in echt auch so meinen, wie es die Unternehmensberater für sie auf Charts gemalt haben.

Kraiburger

Ursprünglich wollte das bz wahlkampfrei und unterstützend zur Seite zur Seite stehen.

Das wäre auch nicht verwerflich.

Dieses pamphlet ist aber nichts anderes als eine Aufreihung unterschwelliger Anschuldigungen, was der Verein nicht, oder nur falsch gemacht hätte.

Wohlwissend, dass ihre Anschuldigungen nicht stimmenm

Und dass der Verein auch gar keine handhabe hat, solange Hi nicht mitspielt.

Davon aber, wie sie Hi überzeugen wollen, steht darin nichts. Sie geben die Schuld für alle Versäumnisse von Hi nur dem Verein

Das ist irre

Herbert

Da sind schon gute Pläne des Bündnisses dabei. Speziell die Kapitalerhöhung wird für einen Aufstieg unerlässlich sein. Auf die vorgestellten Pläne des Bündnisses rumzuhacken geht übrigens leicht. Mich würden mal die konkreten Pläne des bisherigen und wieder aufgestellten Verwaltungsratsmitglieder interessieren. Warum sollte man Sie wieder wählen? Was genau haben Sie vor?

Benjisson

Du bist auch der Kandidat der an Löwenzoo und Champions League glaubt.

maiv0902

Der einzige der aktuell eine Kapitalerhöhung verhindert ist Hasan Ismaik

Sepp16

Würde ich an seiner Stelle auch machen.

Benjisson

Warum genau?

Eurasburger1860

Für eine Verwässerung der Anteile müssten 75% der Mitglieder auf der MV stimmen. Ich würde es unter diesen Voraussetzungen sicher nicht machen!

Der jetzige VR macht einen guten Job, denn dem Verein geht es prächtig.

Für die Unwucht bei der KGaA kannst du gerne Beschwerde bei der HAM einlegen.

maiv0902

Ich hatte keine hohen Erwartungen an das BZ aber sie wurden irgendwie trotzdem untertroffen.
Anstatt die Zeit und das Geld in einen Wahlkampf zu verpulvern, der 1860 nicht weiter bringt, hätte man etwas sinnvolles machen können. z.B eine zweite Machbarkeitsstudie für den Aubau des GWS.
Aber inhaltlich kam ja nichtmal ansatzweise was sinnvolles.

Dennis M.

Wir sollten uns schon auch in der 2. Liga weiterentwickeln und uns nicht permanent irgendwo “einnisten”. Primär braucht es einfach mal einen Plan, welcher konkret ist und den man dann auch gehen kann. Heidenheim und Karlsruhe machen es zB auch top momentan.

Eine Strategie und ein guter Plan wäre mal wichtiger als die Liga momentan. Sonst ist man auf ewig irgendwo ein Dino. Es wäre einfach mal schön, wenn sich eine konkrete Weiterentwicklung darbietet. Die Ligazugehörigkeit ändert sich dann automatisch.

Bluemuckel

1,5 Stunden heiße Luft also. Und mit Nichten war das natürlich keine Wahlkampfveranstaltung. Ja was denn sonst? Für wie dumm halten die Kasperl einen denn? Wenn es keine solche gewesen wäre hätten die ihre Ergebnisse den zuständigen in e.V. und KGaA präsentiert und die Zeitungen oder Blogs hätten um der Ruhe im Umfeld Willen kein Sterbenswort davon erfahren. Die Hasanfreunde vom Bündnis wollen die KGaA desweiteren also durch neues Fremdkapital von der Lizenzerteilung ausschließen indem sie gegen Lizenzauflagen verstoßen. Wie will man denn so den Profifußball stärken? Damit schwächt man diesen nachhaltig. Keine Ahnung aber viel Meinung. Das ist ein Stilmittel von Populisten. Wer diesen Leuten vertraut glaubt auch an den Weihnachtsmann den Osterhasen oder die Zahnfee.

juergen

Fazit: Im Westen nichts Neues 😉

Fred

Ich habs jetzt mehrfach durchgelesen.

Die Essenz ist also:
-die Stadionfrage ist zu lösen
-ein Aufstieg kostet Geld
-die Marke 1860 soll gestärkt werden
-die aktuelle Merchsituation ist mehr als absurd

Alles verständlich. Aber welchen Mehrwert bietet das Bündnis?

Das ist schon mehr als dünn!

Schade um die Energie.

Thomas Enn

Es leiert dem Hasan nochmal 10 Mio. aus den Rippen, damit wir dann am Ende endlich mit einer Insolvenz aus der Nummer rauskommen. Die Genialität dieses Plans erkennt wohl niemand…

Eurasburger1860

Es sind mindestens 15 Mio nötig, du Verzwerger!
Richtig gehts mit 30 Mio neuer Schulden, drunter sollten wir nicht anfangen….

Thomas Enn

Die zweite Tranche von 5 Mio. soll ja erst in der zweiten Liga angefordert werden. Ich nehme schwer an, dass die Insolvenz mit dieser Strategie vor dem Aufstieg eintritt. Daher “nur” 10 Mio..