Nachdem bekannt wurde, dass das Grünwalder Stadion Teil einer möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt München wäre, meldet sich auch 1860-Präsident Robert Reisinger zu Wort. Er hofft, dass die Olympischen Spiele zum Boost hinsichtlich der Zuschauerkapazität werden könnte.
Olympia als Boost für Zuschauerkapazität?
Auch wenn für die Sportart Rugby seitens des IOC lediglich eine Mindestkapazität von 8.000 Plätzen angegeben wird, so zeigt die Vergangenheit, dass das Interesse an der Sportart deutlich größer ist. Bei den Olympischen Spielen in Paris im Jahr 2024 war das Stade de France mit 69.000 Zuschauern stets ausverkauft war, 2028 ist in Los Angeles für Rugby ein 30.000 Zuschauer fassenden Stadion vorgesehen. Ein Fingerzeig für Giesing?
1860-Präsident Robert Reisinger äußert in der Abendzeitung leise Hoffnung, dass für die traditionelle Heimspielstätte der Löwen hinsichtlich der Zuschauerkapazität das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
“Die Ausbauplanung für das Grünwalder Stadion könnte einen Boost bekommen. (…) Vor dem Hintergrund wird aber auch noch einmal das geplante Fassungsvermögen zu erörtern sein. (…) Eine Anhebung im Grünwalder Stadion auf 20.000 plus X sollte möglich sein – den entsprechenden politischen Willen vorausgesetzt.”
Klar ist: Sollte die Stadt München für die Olympischen Spiele eine Kapazität von beispielsweise 25.000 Plätzen am Standort Giesing favorisieren und unterstützen, dürfte ihr die gegenteilige Argumentation hinsichtlich der Heimspiele des TSV 1860 schwerfallen.
Dietl bremst Erwartungen
Deutlich zurückhaltender äußerte sich Bürgermeisterin Verena Dietl in dieser Angelegenheit:
“Als Sportbürgermeisterin werde ich alles Erforderliche dafür tun, auch um positive Effekte für unsere städtische Sportinfrastruktur erreichen zu können. Bis dahin wird aber noch einiges an Zeit vergehen, daher lassen sich konkrete Auswirkungen, etwa für unser Grünwalder Stadion, jetzt natürlich noch nicht benennen. (…) Die Überlegungen für die notwendige Sanierung des Stadions sind ohnehin bereits fortgeschritten und werden auch unabhängig der Olympiabewerbung weiter verfolgt”.
Bislang hat die Stadt München für das Grünwalder Stadion eine Maximalkapazität von 18.105 Plätzen veranschlagt.
Bild: CR Fotos











Lasset die Vernunft siegen und auch dem TSV München von 1860 endlich eine wettbewerbsfähige, zeitgemäß moderne Spielstätte auf historischen Grund ermöglichen. AUSBAU fixieren und Kapazitätserhöhung auf 20 000 + x schaffen durch Anpasssungen an der vorgelegten Umbaustudie AS+P .
Ligaunabhängig und mit neuer Haupttribüne, Vollüberdachung und B-Seats usw.
Die Stadt gibt den Leuten Zucker nach dem Prinzip “Wir bauen aus und machen alles möglich” und spielt dann ein easy Spiel weil sich der Verein, die KgaA und der weltbeste Nichtinvestor aus dem Mordorland nicht einig werden.
Pfeifer hat alles verschlafen was das Stadion anging.
Mueller wollte zu viel und es ging auch nichts.
Aktuell ist Stillstand. Da wird Olympia auch nichts ändern ausser hier a bisl Farbe dort, usw.
Wahrscheinlich wartet man immer noch auf die voll tolle seriöse ausgearbeiteten Pläne vom jordanischen Wonneproppen inkl. Parkhaus, Verkehrsanbindung und Grundstück.
Rundum glaube ich nicht das sich hier in den nächsten 10 Jahren viel bewegt.
Du übersiehst ein paar Dinge.
Erstens braucht die Stadt die Zustimmung der Münchner (Löwenfans) um die olympischen Spiele auszurichten.
Zweitens ist das Sechzgerstadion für Rugby vorgesehen, und Rugby spielst du nicht in einem 15er-Stadion. In Paris waren alle Rugby-Spiele mit 69.000 ausverkauft.
Wenn Reiter mit seiner Bewerbung mit den Konkurrenten wie dem neuen Kairo oder Madrid (die Stadt, die voller Stadien steht) mithalten will, dann muss er mit dem Rugbystadion was bieten. Dann müssen im Sechzger auch mehr als 15.000 möglich sein.
Und wenn wir im Oktober einen Bürgerentscheid haben, in dem steht dass im Sechzgerstadion mehr als 15.000 möglich sind, beispielsweise 25 – 30 Tausend, dann lassen wir ihn da auch nicht mehr los. Dann haben wir die Zahl die wir brauchen!
Und ich geb Robert Reisinger absolut Recht: Für Olympia ist ganz, ganz vieles möglich. Das hat man nicht nur bei uns 1972 gesehen, sondern (leider) auch an vielen anderen Austragungsorten.
Wer kennt sie nicht die ganzen Entscheidungen wo die Löwenfans zustimmen müssen….^^
Tatsächlich kann eine erfolgreiche Olympia-Bewerbung finanzielle Mittel in erstaunlicher Höhe frei machen. Nur wird der Umbau des Grünwalder Stadions nicht so lange warten können. Er wird unabhängig davon geplant und realisiert werden müssen.
Sollte nicht der Kreditgeber im Mai ein tragfähiges Konzept bzgl Neubau eines Stadions vorlegen? Man muss davon ausgehen, da kommt nix und aus dem Verkauf wird sowieso nix, weil wohl niemand mit diesem Quartalsirren verhandeln kann. Der Albtraum der Ewiggestrigen Kaiserklo Verbalhooligans rückt näher. Eine dauerhafte Lösung in Giesing.
https://tsv1860.org/newsreader/moeglicher.html vom 3. Februar 2025:
“Der TSV 1860 München hat ein ganz konkretes und handfestes Interesse an einem zweitligatauglichen Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße. Dieses Interesse wurde von uns in allen Gesprächen mit der Stadt München immer wieder kommuniziert. Allerdings muss eine Wandlung des Mietvertrags möglich sein, sollte das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße während der Laufzeit die Mindestanforderungen des zuständigen Verbandes an eine Spielstätte nicht mehr erfüllen.”
(…)
“Unser Mitgesellschafter hat öffentlich sein Interesse an einem Stadionneubau in München oder im Umland bekundet. Das ist legitim und muss in die Diskussion einfließen können. Wir bitten die Vertreter von HAM International, ihre konzeptionellen Vorstellungen binnen der kommenden drei Monate zu konkretisieren und mit einem wirtschaftlich tragfähigen Finanzierungskonzept für das neue Stadion und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu unterlegen.”
Bürgermeisterin Verena Dietl:
“…Die Überlegungen für die notwendige Sanierung des Stadions sind ohnehin bereits fortgeschritten…” 🤣😂🤣Aha, wohin bitteschön werte Verena Dietl???
Ins Nirvana? Fortgeschritten ist die Zeit der “Überlegungen”, ohne was konkret praktisch final festzulegen, zu entscheiden u. umzusetzen was wie u. wann konkret mit der Sechzgersanierung praktisch umgesetzt wird. Das hätte nach ursprünglichen Zeitplan-“Überlegungen” vor Jahren schon längst in den letzten 2…3…4 Jahren passieren sollen u. praktisch gesehen auch passieren müssen. Nix Konkretes ist aber in dieser Richtung passiert u. wird wohl auch noch länger nicht passieren, ist zu befürchten.
So sieht es aus mit – “…Die Überlegungen für die notwendige Sanierung des Stadions sind ohnehin bereits fortgeschritten…” – werte Bürgermeisterin Verena Dietl! Wir warten dann halt mal weiter auf “fortgeschrittene Überlegungen”…🤪🥴🤭
Mit schönen Worten…”fortgeschrittenen Überlegungen”(welche überhaupt???), d.h., mit Seifenblasen, Schaumschlägerei…u. Luftschlössern allein wird es wohl nix mit der Sechzgersanierung, wie man am Beispiel eines neuen großen Sechzgerstadions für ca. 50.000 Zuschauer mit Löwenzoo eines gewissen Herrn Hasan Ismaik sehen kann. Danke für nix bzw. für die Verarschung.😖😴
Wollen hätten sie ja wirklich alle, echt ehrlich. Aber leider haben wir kein Geld mehr und müssen priorisieren.
Diese Worthülsen aus dem Rathaus braucht niemand mehr. Verarschung ist auf den Punkt.
Wo sind denn die fortgeschrittenen Entscheidungen des e.V.? Nur so mal am Rande gefragt. Weil die Planungen für die Basissanierungen sind tatsächlich wahrscheinlich schon fortgeschritten. Solange sich allerdings der Verein nicht bewegt, muss sich die Stadt auch nicht darüber hinaus bewegen. Dann gibt es eben erstmal keine 2.Ligatauglichkeit.
Klar, Verena Dietl kann alleine da wahrlich nix machen u. ist für das Drama nicht verantwortlich zu machen. Dass da nix wirklich konkret vorangeht, was eine größere Umbausanierung angeht, liegt nicht an Verena Dietl, sondern an allen Seiten, die dafür maßgeblich Entscheidungs-Verantwortung tragen. Wenn 60 intern mit KGaA, e.V. u. HI/HAM, nicht mit dem Thema klarkommt, sich intern nicht einig ist u. deshalb auch nicht mit der Stadt klarkommt, muss man sich nicht wundern, wenn am Ende nur eine minimale, unbedingt notwendige “Reparatursanierung” in geringstem, für den Weiterbetrieb unvermeidlichen Umfang kommt u. kein größerer, umfassender Um- u. Ausbau des Sechzgers. Das ist immer mehr zu befürchten, wie man an den zurückliegenden Jahren der Stagnation zu dem Thema sieht. 60 bewegt sich aus genannten Gründen wahrscheinlich weiter null vorwärts u. auf die Stadt zu u. die Stadt verständlicherweise umgedreht auch auf 60 nicht, wenn da keine Klarheit u. Einigkeit von HI/HAM u. e.V. bei 60 herrscht, sich einig u. geschlossen langfristig zum Sechzger zu bekennen u. konstruktiv mit aller Kraft u. Entschlossenheit für einen maximal möglichen Aus- u. Umbau des Sechzgers einzusetzen. Die Stadt wird ihrer Verantwortung, eine unvermeidbare, den Weiterbetrieb des Sechzgers gewährleistende, minimale Sechzgersanierung schon nachkommen, da bin ich mir ziemlich sicher, aber eben dann nur soweit u. nicht weiter, wenn 60 wie bisher auch weiterhin nicht aus dem Knick kommt.
Wieso soll sich der Verein (e.V.) bewegen? Das GWS wurde von der TSV KGaA von der Stadt angemietet! Bewegen muss sich die KGaA. Da aber Hasan Ismaik einen Stadionneubau fordert, wird die Stadt nur die notwendigsten Sanierungsmaßnahmen am GWS vornehmen.
Nun kann Ismaik ja beweisen, ob er noch die finanziellen Möglichkeiten hat, eine Löwenzoo-Arena zu finanzieren, ansonsten sollte er sich schleunigst bewegen und einer GWS-Ertüchtigung zustimmen.
Zitat: Wieso soll sich der Verein (e.V.) bewegen?
Weil der e.V Gesellschafter der KGaA ist, und weil der Verein offensichtlich die einzige Partei ist, die Verantwortung zeigt für die Entwicklung des TSV. Dem Geldverleiher ist es egal und die GF verweist auf die Gesellschafter. Darum sollte sich der e.V mit präsidialer Weisungsbefugnis für den vorerst zweitligagerechten Ausbau einsetzen. Das sollte m.E. Ganz oben auf der Aufgabenliste des kommenden Präsidiums stehen.
Denk sehr wohl dass es hierzu schon bald Fakten geben wird, wie angekündigt von Seiten der Stadt und auch wiederholt von Verena Dietl.