Am Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg im altehrwürdigen Dreisamstadion zu Gast. Bei der Löwenrunde warnte Löwen-Coach Argirios Giannikis: “Freiburg ist in guter Form. Die letzten Ergebnisse sind Warnung genug”. Bis auf Reinthaler (verletzt) und Glück (gesperrt) werden die Münchner wohl komplett in den Süd-Westen der Republik reisen können. Hier geht es zu unserem Vorbericht.

Personalsituation entspannt sich

Bereits seit Dienstag steht Zwarts wieder im Mannschaftstraining, am Mittwoch habe er schmerzfrei trainiert, erklärte der Trainer. Auch Verlaat hatte am Mittwoch wieder mit trainiert. “Wir wollen aber bei beiden noch das Abschlusstraining abwarten”, erklärte Giannikis. Auch Cocic und Ouro-Tagba stehen wieder zur Verfügung.  Direkt nach der Löwenrunde, die am Feiertag nur von drei Pressevertretern besucht war, stand die letzte Einheit an, ehe sich das Team im Bus auf den Weg nach Freiburg machte.

“Freiburg in guter Form”

“Nach drei unglücklichen Ergebnissen wollen wir in Freiburg wieder gewinnen”, sagte Giannikis. Man dürfe sich nicht an der Freiburger Tabellensituation orientieren, sondern müsse auf die aktuelle Form der Hausherren schauen, sagte der Franke weiter. Die SC-Zweitvertretung hatte in den letzten fünf Spielen zehn Punkte eingefahren. “Freiburg ist in guter Form. Sie haben gemeinsam mit Verl die höchsten Ballbesitzzahlen und die höchste Passquote”, zeigte sich Giannikis gut vorbereitet. Vor allem auf Freiburgs treffsichersten Mann, Maximilian Breuning, müssen sich die Löwen einstellen.

Noch keine 90 Minuten für Zwarts

Nach seinem Comeback und seinem ersten Treffer nach der Rückkehr sollte Zwarts langsam wieder ans Team herangeführt werden. “Die zehn Tage Verletzungspause haben da natürlich nicht gutgetan”, sagte Giannikis weiter. Entsprechend sei der Holländer noch nicht bereit für die volle Spielzeit. Auf Rückfrage von sechzger.de berichtete der Coach, man habe das Spiel in Linz genutzt, um einiges auszuprobieren. “Wir haben in den letzten zwei Wochen einige Dinge verfeinert. Viel korrigieren konnten wir aber leider nicht, weil wir viele Kranke und Verletzte hatten”, sagte der Löwen-Dompteur.

“Freuen uns auf Rückkehr von Lang”

Angesprochen auf Leihspieler Lang erwiderte Giannikis: “Die Leistungen, die er in Freiburg gezeigt hat, sind vielversprechend. Wir freuen uns auf seine Rückkehr im Sommer”. Man wolle in Freiburg die guten Dinge der letzten Auftritte beibehalten und “die Sinne schärfen für die Situationen im Strafraum”, sagte Giannikis. Man stelle sich auf ein Kampfspiel ein. “Wir brauchen einen klaren Kopf in unseren Aktionen und wollen unser Spiel einbringen. Uns erwartet eine hohe Intensität. In Freiburg gibt es mit Halbgas nichts zu gewinnen”, so der Coach.

Taktikfragen von sechzger.de zum Abschluss

Fast schon traditionell bildeten die Taktikfragen der Redaktion von sechzger.de den Abschluss der Presserunde. Wie gehabt gibt es diese wieder im Wortlaut:

sechzger.de: Freiburg kommt oft und variantenreich in die Halbpositionen tief im letzten Drittel und löst von dort die Penetration der Box aus. Speziell wenn die Breisgauer über lange diagonale Pässe dort attackieren herrscht beim Gegner oft Chaos in der Defensive und Freiburg findet so Räume in der Box. Haben sie dagegen schon ein Patent-Rezept?

Giannikis: “Jeder Gegner stellt uns mit seiner Spielweise immer wieder vor neue Aufgaben. Freiburg hat ein variantenreiches Spiel mit Kurzpässen, aber auch Diagonalpässen zum Stürmer, wo sie dann Angriffe auslösen. Darauf werden wir uns vorbereiten.”

sechzger.de: Über die Flügel attackiert Freiburg im letzten Drittel eher selten und wenn, dann arbeiten die Breisgauer selten mit hohen Flanken, sondern am Boden über inverse Einzelaktionen oder Kombinationen und flache Zuspiele in die Mitte und den Rückraum der Box. Tiefe Verdichtungen auf der jeweiligen Seite können den Zahn ziehen, lassen aber ein Restrisiko, wenn dann doch die Flanke kommt. Wie sehen sie diesen Aspekt der Freiburger Offensive?

Giannikis: “Das ist ein ganz normaler Aspekt. Freiburg kommt im 5-3-2 bzw. 3-5-2, sie überladen das Zentrum. Darauf liegt der Fokus. Der Außenverteidiger kommt mit rein und ihr Kombinationsspiel ist sehr flach. Wir haben die Mannschaft darauf vorbereitet was Freiburg macht. Dennoch haben wir auch unsere Spielweise und wollen auch unser Spiel durchbringen.”

Partie wieder im Live-Ticker

Für alle die sich am Karsamstag nicht auf die Reise nach Freiburg machen werden, gibt es die Partie live auf MagentaSport oder ab den frühen Morgenstunden in unserem Live-Ticker. Mindestens 1.400 Löwenfans reisen mit der Mannschaft in den Breisgau und werden das Team im Dreisamstadion unterstützen.

 

 

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