Das Schmierentheater rund um den gescheiterten Verkauf der Ismaik-Anteile am TSV 1860 München geht weiter: Heute der Genfer Akt. Wie die Süddeutsche Zeitung erfahren haben möchte, steckt scheinbar die sogenannte Helvetic Corportate Finance SA hinter dem abgesprungenen Kaufinteressenten. Dabei handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft die Lieferando als Essenslieferant Konkurrenz machen wollte und einen Hausmeisterservice betrieb.
Matthias Thoma nur als Mittelsmann?
Laut dem Bericht der SZ soll Matthias Thoma nur der Mittelsmann zu dem Genfer Unternehmen gewesen sein, dessen Managerin die Britin Megan Susannah Marie
Heath ist. „Ich wäre nicht der Käufer gewesen, sondern habe nur für den vorgesehenen Käufer gesprochen“, erklärte Thoma kürzlich.
Nur Anwälte und das Präsidium in Frankfurt?
Im Bericht der Süddeutschen Zeitung heißt es wörtlich: “Bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags Anfang Juli bei einem Notar in Frankfurt am Main waren allerdings weder Thoma noch Heath erschienen, sondern lediglich ein Anwalt, der sie vertrat. Die Ismaik-Seite wurde ebenfalls nur durch einen Anwalt vertreten. Im Raum saßen also ausschließlich
Juristen sowie für das ehemalige 1860-Präsidium Robert Reisinger und Karl-Christian Bay, um das Vorkaufsrecht abzutreten. Und auf dem Tisch lag ein Haufen Vollmachten.”
Ismaik wusste nichts über den Käufer
Gesellschafter Hasan Isamaik hatte sich nach Thoma’s Worten nicht ein einziges Mal mit ihm oder der den Vertretern der Helvetic Corportate Finance SA getroffen. Das alte Präsidium hatte sich also weder mit den Vertretern der Schweizer Gesellschaft, noch mit denen der HAM getroffen, sondern lediglich mit deren Anwälten. Diese hätten scheinbar auch die (vorschnelle) Pressemitteilung freigegeben, schreibt die SZ weiter.
Ismaik will (mal wieder) nach München kommen
Gegenüber dem Münchner Merkur hat Ismaik nun angekündigt am kommenden Montag (28.07.2025) nach München zu kommen. Dafür spricht auch ein entsprechender Abend-Termin des Präsidiums, von dem wir erfahren haben. Ismaik will sich scheinbar mit dem neuen Präsidenten Gernot Mang treffen und über den geplatzten Deal, den Stadion-Ausbau, sowie die Entstehung einer Turnhalle sprechen – mal wieder…
Ein Schmierentheater in dem es nur Verlierer gibt
Letztlich kann es im Grunde egal sein, wer den Deal scheitern ließ, ob die Kontonummer falsch war oder das Geld für den Kauf fehlte. Vieles deutet darauf hin, dass sich das alte Präsidium durch die Pressemitteilung vor der Mitgliederversammlung noch schnell selbstständig Heldenstatus verleihen wollte und auch Ismaiks Aussagen, er habe 1860 gerettet lassen sich wohl eher ins Reich der Fabeln verweisen. Vielmehr haben sich beide Seiten nicht über einen möglichen neuen Investor informiert – sonst hätte man dieses Schmierentheater problemlos im Vorfeld abwenden können. Doch den einen ging es wohl um die abschließende Selbstinszenierung, der andere hatte das schnelle Geld gerochen. Verloren haben dabei alle – allen voran der TSV 1860 München.











Hoffentlich geht die Saison bald los, damit diese unendliche Geschichte in den Hintergrund tritt. Irgendwann ist es auch gut.
Ich finde sowas immer schwierig weil es ja auch Fehler sind die man in Zukunft nicht wiederholen möchte. Ich als Mitglied habe auch das Recht zu sehen was falsch lief.
Ja, aber es gibt doch seit tagen keine Neuen Informationen, oder?
Tröpfchenweise. Ich kann verstehen das es nervt aber mir persönlich ist das wichtig
Wieso hoffentlich. Sie geht exakt am 1.8. um 19 Uhr los … da musst du weder Hoffen noch Bangen 😉
Hoffentlich, damit es auch wieder um andere , sportliche ,Themen geht.
Keiner weiß was, jeder hat eine andere, unbestätigte Info.
Das ist Langweilig 🥱
Langweilig ist es nicht, aber ermüdend.
Anstatt den e.V. vor dem gesicherten endgültig finalen Verkauf der Anteile von HI/HAM aus der Schusslinie von Spekulationen zu nehmen u. vor Schaden zu bewahren, posaunen RR+KCB den Investorenwechsel großspurig heraus u. spucken große Töne auf der MV. Hinterher war der verkündete Investorenwechsel nur Schall u. Rauch, ein Riesenbluff. RR+KCB haben sich mega blamiert, selbst abgeschossen u. disqualifiziert u. haben dem e.V. geschadet. Wie RR mit KCB am Ende ihrer e.V.-Führungsfunktionärslaufbahn so blöd u. dumm sein kann, sich dermaßen selbst zu demontieren u. abzuschießen ist mir ein Rätsel. Sie wollten sicher noch den ganz großen Ruhm ernten u. als glanzvolle e.V.-Führungspersönlichkeiten mit diesem vereinshistorischen Meilenstein die e.V.-Führungsbühne verlassen. Stattdessse sind sie zu hoch geflogen, haben zu hoch gepokert, sind dann abgestürzt u. auf dem Boden zerschellt. Nun muss Mang u. die jetzige e.V.-Führung diesen Scherbenhaufen bezüglich KGaA u. HI/HAM+Investorenwechsel zusammenkehren u. versuchen, das Beste für den Verein zu machen. Ich hoffe, sie machen es bezüglich KGaA u. HI/HAM+Investorenwechsel besser u. haben Erfolg im Gegensatz zu RR+KCB. Luftschlösser brauchen wir keine, nicht die von HI/HAM u. auch nicht die zuletzt von RR+KCB.
Mit Ruhm bekleckert hat sich bei dieser Posse niemand.
Damit kann man das Thema dann wohl abhaken. Da kommt für niemanden noch etwas Positives bei raus.
Im nächsten Leben werd ich dann Notar.
Oh weh
, Ismaik will mal wieder was aufarbeiten, was das heißt, ist klar.
” Seine spezielle Wahrheiten wo er jede Schuld weit von sich schiebt. Einen auf ” mein Name ist Hase ich weiß von nix” machen wird und wie gewohnt mit dem Finger auf andere zeigen wird.
…u. wenn nachweisliche Fakten HI der Fehlhandlungen überführen, kommt die Nummer mit den Übersetzungsfehlern…🤣😂🤣😜HI fällt immer was ein, wie er sich für unschuldig erklärt, auch wenn die meisten Sechzger den Mumpitz u. die Märchen von HI schon lange nicht mehr glauben – HI dem Münchhausen von 60.😉
das wird ein hochinteressantes Treffen….falls es zustande kommt und HI sich nicht lieber mit dem Obststandl-Didi austauschen möchte!
HI wird seine inzwischen bekannte, faktenfreie Version+ Vorwürfe vortragen (lassen)…und unser neues Präsidium hat genau 2 Möglichkeiten:
1: devot alles abnicken zwecks guter Stimmung etc.und sogleich einen Aufnahmeantrag für den illustren Club der Proktonauten beantragen
oder…
2: dem ungewollten Geldverleiher mit Fakten kommen, die ER aber so gar nicht abhaben kann
ich bin gespannt, die Nagelprobe gleich zum Start !!
Das ist einfach nur noch alles erbärmlich. Jetzt müssen noch zwei Dinge geklärt werden: Wer steckt hinter dieser Briefkastenfirma und wer hinter dem merkwürdigen Konstrukt namens Hasan Ismaik?
U. Hoeness hat ihn zu uns geschickt
An der Geschichte HI/HAM bei 60 zeigt den großen Erfolg von Uli Hoeneß, 60 als Konkurrent über 14(+???)Jahre abzumelden – Traurig aber wahr – Ende von 60 mit HI/HAM weiter ungewiss, denn HI macht erstmal weiter.🥴🤪🤯🤥
Zumindest offiziell hat UH nix damit zu tun. Ein damaliger Bayern-Vorständler, der bei der Uni-Credit arbeitete, soll den damaligen Löwen-Hilferuf dem Arbeitskollegen Iraki erzählt haben, der wiederum wusste, dass ein gewisser Hasan Ismaik Interesse haben könnte.
Ich frage mich trotzdem schon seit Jahren, wer genau Hasan Ismaik wirklich ist. So dubios, wie der sich die ganzen Jahre benommen hat und auch seine komplette Abwesenheit bei dem vermeintlichen Verkauf seiner Anteile lassen doch inzwischen stark vermuten, dass da noch ganz andere Leute mit im Spiel sind. Und von denen wir noch gar nichts wissen. Da werden einmal mal ganz dubiose Geschichten ans Tageslicht kommen. Das ist zumindest meine Vermutung.
Ein sehr guter Kommentar von Sechzger de.
Ich hab zwar keine Ahnung vom Kooperationsvertrag, aber ich kann mir nicht vorstellen, das der e.v. ein Vetorecht hat, wenn Ismaik sein Anteile an wen auch immer verkaufen möchte, solange der Käufer die Verpflichtungen des Kooperationsvertrages akzeptiert.
Ismaik wollte verkaufen, kannte nicht einmal den Käufer, war ihm anscheinend auch egal. Da der Deal geplatzt ist, schiebt er wie immer die Schuld auf andere.
Ich glaube, man überschätzt hier die Möglichkeiten des e.v.
Schon alles richtig, der Deal ist erstmal Sache des Käufers und des Verkäufers.
Aber nachdem man den Käufer ja dann als Geschäftspartner an der Backe haben wird, hätte das Präsidium des e.V. schlicht im Interesse des e.V. tätig werden müssen. Was die SZ jetzt herausgefunden hat, hätte man da anhand der Notardokumente auch herausfinden können. Aber man wollte sich offensichtlich lieber auf der MV feiern lassen, statt sich mit einer Warnung vor einem allzu zwielichtigen neuen Eigentümer unbeliebt zu machen.
Auch hier gefragt was hätten sie machen können? Außer warnen ist da nichts was man hätte machen können
Das stimmt nicht. Einbindung des Verwaltungsrates und Befragung der Mitgliederversammlung. Dadurch a) Zeit gewinnen und b) damit öffentlich machen, mit was man es da in Zukunft zu tun haben könnte. Final verhindert hätte man es dadurch nicht, aber das aktuelle Vorgehen ist beschämend.
Es geht um die Verhinderung des Abschlusses des Vertrages. Da kann man nichts machen.
Moralisch verpflichtet den VR einzubinden ja….aber verpflichtend?
Müssen die Mitglieder einem Verkauf zu stimmen bzw können die Mitglieder das Präsidiums zwingen das Vorverkaufsrecht zu nutzen oder was kann die Mitgliederversammlung entscheiden in diesem Zusammenhang?
Das gilt es zu klären, ob das beides zwingend hätte erfolgen müssen oder ob es “nice to have” gewesen wäre.
Hört sich plausibel an, nur
dann hätte Ismaik anschließend weiterhin behaupten können, der böse Verein und die unfähigen Verwaltungsräte haben die Rettung der TSV KGaA verhindert, denn eine milliardenschwerer Schweizer Familienholding wollte Gesellchafter werden, die das GWS in Erbpacht übernommen hätte und dem Bau der Sporthalle ermöglichen wollte.
Und zudem wäre die Mär noch Jahrzehnte im Umlauf gewesen, dass Ismaik ganz selbstlos die KGaA von den Schulden befreien wollte.
Klar, hätte er schon machen können. Und bei der Prüfung wäre man nicht auf diese Briefkastenfirma gestoßen, die die SZ jetzt recherchiert hat?
Jetzt kommt von mir eben genau dass, was der e.V. schon hätte machen können u. müssen: Aufgrund negativem Prüfergebnisses zum neuen Investor (wenn geprüft worden wäre!!! – wurde aber von RR+KCB+evtl. Mitstreitern offensichtlich nicht) hätte man als e.V. sein begründetes Veto einlegen müssen(!!!) u. das Vorkaufsrecht NICHT(!!!) abtreten dürfen. So einfach ist das.
Ich vermute mal, dass wir das Vorkaufsrecht nicht einfach beibehalten können, wenn wir es gleichzeitig nicht selbst in Anspruch nehmen
Der e.V. kann ja das Vorkaufsrecht quasi in Anspruch nehmen, indem er in Kombination dafür einen geprüften, vermeintlich “geeigneten”, seriösen Investor bzw. Geldgeberquelle-Gesellschafter HI/HAM vorschlägt u. dann beim Verkauf an diesen Gesellschafter sein Vorkaufsrecht formell wieder abtritt. D.h., wenn der e.V., der die Anteile von HI/HAM nicht selbst abkaufen kann, da die Mittel fehlen, dafür z.B. einen/mehrere Investoren – oder auch andere Geldquellen wie z.B. eine “Fananleihe”+Sponsoren… – suchen, finden u. HI/HAM anbieten, also HI/HAM ein entsprechendes Angebot machen, die Anteile von HI/HAM abzukaufen, würde das den Interessen des e.V. am ehesten entsprechen.
Also das e.V.-Vorkaufsrecht gleichzeitig im Zusammenhang mit einem selbst akquirierten Investor – o. andere Geldquellen-Gesellschafter – nutzen u. dann beim Verkauf das Vorkaufsrecht an diesen Investor – o. andere Geldquellen-Gesellschafter – quasi wieder abtreten.
Das könnte im Vorfeld mit dem neuen Gesellschafter vertraglich fest vereinbart werden.
Also, so könnte es gehen…
Wie zu lesen u. zu hören war, hätte der e.V. ja bereits für den e.V. als “geeignet” eingeschätzte Interessenten – potentielle Neuinvestoren/Gesellschafter – selbst schon HI/HAM vorgeschlagen u. angeboten, worauf er aber bisher scheinbar nicht eingegangen ist. Sehr wahrscheinlich war ihm die Angebotssumme zu gering(???).
Jetzt wirds Zeit, dass die Saison mal beginnt. Das Thema nervt langsam…
Seit 14 Jahren nervt das….
Wenn dich das Thema nervt oder nicht interessiert, sondern nur der Sport, dann gibt’s eine ganz einfache Lösung: nicht kommentieren und einfach bei den sportlichen Themen bleiben 😉
Ich jedenfalls bin froh dass sechzger.de hier berichtet. Ich habe nämlich kein SZ Abo oder dergleichen. Und hier sind die Infos meist eh am besten und ohne Werbe- und Bezahlschranke. Danke sechzger.de 👍🏻
Es gilt halt schon die Vorgänge aufzuarbeiten, um zukünftig so eine Schmach zu verhindern.
Abgesehen berichten wir ja über beides, also sowohl diesen Sachverhalt als auch den sportlichen Bereich. Kann man sich ja aussuchen, was man liest und was nicht 🙂
Ich hab dich/euch ja nicht kritisiert ;).
Habe lediglich dargelegt, dass mich die Thematik nervt. Allgemein im Löwenkosmos momentan. Bin einfach froh, wenn die neue Saison startet.
Statt permanent die Schmach zu betrauern sollte recherchiert werden, ob Hasan Ismaik tatsächlich die KGaA-Beteiligung verkaufen wollte. War es vielleicht ein abgekartetes Spiel von ihm, den Verein der Schmach auszusetzen und mögliche Schadenersatzforderungen zu generieren, um so Alleinherrscher über e.V. und KGaA zu werden
Ach komm…
Nicht ganz so abwegig oder? Lt LM möchte Hasi ja irgendwen verklagen in dem Thema. Würde mich nicht wundern, wenn der eV oder (ehemalige) Funktionäre die Zielscheibe sind
Ich finds schon abwegig, aber das bedeutet bei Ismaik und bei den Löwen im Speziellen nichts wie wir zur Genüge wissen 🙂
Mich hat vor allem das “permanent” gestört und quasi die Aufforderung an einen Fanblogger umfangreich zu recherchieren. Nicht so ganz abbildbar irgendwie..
Da sind wir schon beisammen 🙂
Ich hab’s mehr von der Thematik Ismaik’s Spielchen betrachtet, Du mehr von der Aufforderung, das zu recherchieren 😉
Mal sehen, was am Montag so passiert falls Hasi seinen Hintern wirklich nach München bewegt. Aber vielleicht war’s ja auch nur ein Übersetzungsfehler😅
Oder das LM zitiert einfach nur die reißerische Überschrift eines Bild Artikels. Wobei in diesem Artikel dann auch nichts mehr von einer tatsächlichen Klage zu lesen ist.
Kann natürlich auch sein, ja. Wobei ich weder im LM nähere Informationen zur Klage gefunden habe noch Bild lese. Im LM stand lediglich
“Hasan Ismaik möchte klagen. Das kündigt er in der Presse an an.”
Mit “Presse” ist dann wohl evtl die Bild gemeint 😅
😂😂
Mei oh mei
Wobei man schon sagen muss, dass es Hasan sch..egal sein kann wer der Käufer ist, solange er sein Geld bekommt. Nicht erklären kann ich mir insbesondere das Verhalten von Bay, der ja eigentlich Ahnung hat von der Materie. Bei Reisinger handelt es sich wohl mal wieder um einen Alleingang, zum Glück der Letzte.
Thoma sagt Bay war nicht involviert. Bay sagt er hat nicht vermittelt. Warum erwähnst du Bay? In welchem Zusammenhang und Warum?
Naja, er hat beim Notar gesessen und mitbekommen was sich da auf der anderen Seite so tummelt. Dann hätte er durchaus eine “Red Flag” (in diesem Zusammenhang noch passender) hissen können. Nein, müssen.
Und müsste sich Ismaik daran halten oder wie hätte man den Vertrag verhindern können? Ich denke man überschätzt hier massiv die Macht vom Präsidium!
Und dann muss man auch noch den Shitstorm aushalten, der über einen hereinbricht, weil man die Chance, Hasan los zu bekommen, nicht wahrgenommen hat.
Von einem erbosten Hasan, dem ein 57 Mio Deal aufgrund dem Vereinsvetos entgangen ist, mal ganz zu schweigen.
Ich denke auch, dass RR und KCB eigentlich gar keine wirklich Chance hatten.
Vorwerfen muss man ihnen natürlich, das Kontrollgremium VR nicht informiert zu haben.
Ja und deswegen ist ja auch das Vertrauensverhältnis zum restlichen Präsidium zerbrochen und Bay zurück getreten
Zumindest hätten sie beide sich die Lobeshymne auf den ach so guten neuen Investor sparen können oder? Ein einfaches (sinngemäß) ” HI hat nen Käufer gefunden, weitere Details folgen sobald es möglich ist” hätte doch gereicht. Wenn ich schon unbedingt was sagen muss. Auf der MV hätte man ganz ganz viel richtig machen bzw sagen können. Dort aber wurde es tatsächlich anders verkauft. Da spielt die Frage, wer wann welche PM rausgeben wollte keine Rolle..
Da geb ich dir uneingeschränkt Recht!
Ich sehe nämlich schon das nächste Problem; kommende Woche kommt Ismaik und erzählt dann “seine” Geschichte des Ganzen. Da wäre es halt schon gut, wenn das alte Präsidium sich zumindest dahingehend noch äußert, warum sie auf der MV sollte kommuniziert haben.
Den Rest der Geschichte kennt man ja nun langsam. Solange hier nichts kommt, wird Ismaik das wieder mal versuchen auszunutzen, um die Fehler (seine bzw die seiner Leute) damit zu verdecken.. dass der Verkäufer hier anders hätte agieren müssen, steht ja völlig außer Frage. Aber spätestens nach dem letzten SZ Artikel MUSS noch eine Stellungnahme des alten Präsidiums kommen. Oder des neuen (für das alte..)
Allein schon für Mang, wie soll er sonst vernünftig mit diesem Kapitel abschließen, welches er gar nicht begonnen hat?
Vorwerfen kann man aber auch, dass es sie anscheinend einen feuchten Kehricht interessiert hat wer der Käufer ist. Das hat nichts mit Shistorm zu tun.
Es geht doch gar nicht darum, den Vertrag zu verhindern.
Bay war vor Ort, hat gesehen wer/was ihm da gegenübersitzt. Die Zweifel hätten artikuliert werden müssen, im Sinne seiner Funktion.
Stattdessen wurde betont, dass eine verlässliche Familienholding übernimmt. Das geht so nicht.
Vielleicht wurde nie der Name Thoma erwähnt? Es gibt was die Rolle vom eV angeht zuviel was man nicht weiß. Vielleicht war das mit dem Familienholding eine Information die dem eV eröffnet wurde? Ich weiß es aber nicht genau….und das soll keine Entschuldigung für die mutmaßlichen Fehler des eVs sein
Ich bin kein Jurist, aber wenn man gemerkt hätte, was da im Hintergrund Gruseliges abläuft, hätte man das Vorkaufsrecht bemühen können. Deren Umsetzung kann ja ein paar Jährchen dauern. 😉
😉 Im Nachhinein wäre das eine gute Lösung gewesen
Die eV-Vertreter waren wegen des Verzichts auf das Vorkaufsrecht dabei. Wie sollten die denn bitte einen Anteilsverkauf verhindern?
Weil es seine verdammte Schuldigkeit gewesen wäre sich darüber zu informieren, wer für diesen Verein in Zukunft mitverantwortlich ist. Und keine gelogenen Pressemitteilungen mitzuverantworten. Und dabei ist es sch…-egal, ob dieser windige Geschäftsmann ihm einen Persilschein ausstellen möchte.
Man weiß ja nicht ob Thoma irgendwo erwähnt wurde oder nur die Schweizer Firma. Die Schweizer Firma ist ja bis jetzt noch nicht negativ auf gefallen und Thoma wird nicht erwähnt im Zusammenhang mit der Firma
Naja, ein Briefkasten kann auch nicht groß negativ auffallen … 😉
Siehst du……ein vermeintlicher Betrüger betrügt und weiß wie man verdeckt bleibt. An der Vermittlung hat er schon verdient
Nun, die Sache ist im Kooperationsvertrag geregelt.
Wenn HAM seine Anteile ganz oder teilwesie verkaufen will, dann muss er diese Absicht dem Verein bekanntgeben.
Dann hat der Verein 2 Monate Zeit einen Käufer vorzuschlagen.
Das Erstverhandlungsrecht.
Tut oder kann der Verein das nicht, so muss HAM nach Verhandlungen mit einem anderen Interessenten den ENTWURF eines Kaufvertrags, sowie alle Unterlagen und Vereinbarungen dem Verein vorlegen.
Dann hat der Verein wiedrum 2 Monate Zeit einen Dritten zu finden oder selbst zu eben diesen Konditionen ein Angebot zu unterbreiten.
Das Vorkaufrecht.
Daraus ergibt sich also
2 Monate die der Verein Zeit hat sämtliche Prüfungen durchzuführen die nötig sind um den Käufer zu durchleuchten, ohne dass es irgendeine Gefahr gibt ihn für ein Platzen des Deals verantwortlich zu machen.Ergeben sich in dieser Zeit für den Verein Anhaltspunkte so hat er nicht nur das Recht, sondern die Pflicht mit HAM in Kontakt zu treten und erhebliche Zweifel anzumelden. Denn HAM ist nach dem Kooperationsvertrag dazu verpflichtet die Redlichkeit der Käufers und die Herkunft der Finanzmittel zu prüfen. Und gegebenfalls kann mit Schadenersatz gedroht werden für den Fall, dass diese Prüfung nicht erfolgt und das Ergebnis vorgelegt wird.Insgesamt ergibt sich eben sehr wohl ein Vetorecht bzw. Interventionsrecht durch den Verein.
So wie sich das darstellt hatte Bay entweder bereits vor dem Termin 03.07.2025 in Frankfurt Kenntnis von allen Vereinbarungen und dem Kaufvertrag, oder er hat bei diesem Termin alle Dokmuente zum ersten Mal gesehn und auf Alles verzichtet was zu einer Verzögerung der Unterschrift unter den Kaufvertrag geführt hätte(siehe 1.). Die Folge wäre gewesen, dass es keine Verkündung vor der MV hätte geben können.
Auch ergibt sich aus seiner Aussage, dass diese Verkündung vom Verein angefragt wurde, denn wie Bay selbst sagt gab es die Genehmigung, nicht Aufforderung zur Bekanntgabe von beiden Anwälten der beteiligten Parteien.
Auf jeden Fall aber hat Bay auf jegliche Rechte des Vereins verzichtet die eine Intervention ermöglicht hätte.
Und er hat das nicht nur für sich selbst getan, sondern durch die Weigerung das Nachfolge Präsidium voll umfänglich in Kenntnis zu setzen, auch diesem jede Möglichkeit genommen mit HAM dazu in Kontakt zu treten.
Dabei geht es ja nicht allein um den Kaufpreis, sondern die Sicherstellung der Lizenz und Finanzierung sämtlicher künftiger Spielzeiten. Mindestens bis mögliche Maßnahmen zur Beseitigung des strukturellen Defizits greifen.
Alles das wurde offensichtlich gar nicht geprüft, was aber definitiv hätte stattfinden müssen um Schaden vom Verein abzuwenden.
Das regelt in der Form der Kooperationsvertrag?
Ja.
Wie passt hier der 2te Käufer dazu?
Der zweite Interessent hatte ja nur etwa die Hälfte geboten.Damit entfällt das Vorkaufsrecht.
Wenn dieser dann nicht gleich zurückzieht, dann taucht er erst wieder auf, wenn HAM sich entscheidet doch noch mit ihm zu verhandeln und möglicherweise mit weniger zufrieden zu sein.
Da sich nichts weiter getan hat, scheint wohl irgendwas davon eingetreten zu sein.
Danke für Deine fundierten Kommentare, bitte gerne mehr davon 😉
Ich glaube Benjisson meine evtl die englische Unternehmerin mit Firmensitz in Genf mit 2te Käufer. Falls nicht würde mich das interessieren was bei Kauf im Namen von weiterer Käuferin geregelt ist im koop Vertrag. Oder ob durch den Weiterverkauf einige Dinge im koop Vertrag ausgehebelt werden zu Ungunsten des eV. Ist da zufällig etwas bekannt?
Die Tante Heath aus England mit Wohnsitz in Genf, war mit ihrer Firma Helvetic Corporate Finance SA als Käuferin aufgetreten und hatte Matthais Thoma als Vertreter bevollmächtigt. Hier gibts also keine 2 Kaufinteressenten.
Die Firma dieser Dame wäre an Stelle der HAM in den vorhandenen unveränderten Kooperationsvertrag eingetreten. Damit wären sämtliche Regelungen und Vereinbarungen auf sie übergegangen. Hätte Sie die anteile wieder weiterverkaufen wollen, dann wäre das Spielchen wieder von vorne losgegangen Verkaufsabsicht -> 2 Monate Erstverhandlungsrecht -> 2 Monate Vorkaufsrecht …
Ah okay, danke Harie. Ich fragte deshalb weil die Tante Health bzw die Firma Helvetia ja auch nur irgend so eine Art Unternehmensberatung ist. Die hätte das sicher nicht behalten selbst wenn ernsthafte Kaufabsichten vorhanden gewesen sein sollten.
Der Gedanke ist natürlich nicht so abwegig, wobei ich mal unterstelle, dass nie eine Kaufabsicht bestand.
Mal abgesehn davon, dass auch die HAM International Ltd. eine Offshore Briefkastenfirma ist, die einen Registered Office Service nutzt, so ist das wenigstens eine Topadresse in Dubai und kein Gettho Wohnblock wie die SwissMailBox Sàrl(swissmailbox.com)
Übrigens ist die einzig bekannte Webadresse der Helvetic Corporate Finance SA ganz witzig. helveticare.ch
Nur mal so mein Gedanke:
Die Verkaufsabsicht war dem eV ja bekannt. Und demnach hat der eV ja einen Käufer gebracht. Dieser hat Ismaik zu wenig geboten. Nun kam Thoma bzw. die Schweizer auf Ismaik zu und haben 50+ Mio. geboten. Da dieses Angebot weit über dem aktuellen Wert lag hat der eV verzicht weil Niemand auch nur annäherend den Preis gezahlt hätte. Auch mit 2 Monaten suchen hätte man Niemanden gefunden der so einen Preis zahlt.
Der eV ist bzw. war nicht in der Position zu sagen ich zahl dir weniger weil es weniger wert ist und hat demnach auf den Vorverkauf verzichtet. Natürlich kann der eV und sollte vielleicht auch den Käufer prüfen und aber auch wenn er diesen geprüft HÄTTE und gesagt das “schaut komisch aus” gibt es kein Mittel das verhindert hätte an Thoma bzw. die Schweizer zu verkaufen. Wenn ich es richtig verstehe hat der eV zwar grobfahrlässig gehandelt aber auch keine Mittel um den Verkauf zu verhindern. Der Verkauf der Aktienanteile steht alleine Ismaik und seiner Firma zu. Vielleicht hat Ismaik dem eV. aber auch Ihre eigene Prüfung überlassen und die war gut, allumfassend und so dass man sagen kann ja das ist seriös?
Ich sehe seitens des eV´s Fehler aber keine Möglichkeiten Ismaik zu hindern zu verkaufen an wenn er auch immer möchte und zu egal welchem Preis.
„ Doch den einen ging es wohl um die abschließende Selbstinszenierung, der andere hatte das schnelle Geld gerochen. Verloren haben dabei alle – allen voran der TSV 1860 München.“
Das fasst es perfekt zusammen.
Ist halt so, so traurig es ist.
Jetzt Mund abputzen und ab nach Essen.
Hilft ja nix.
Nur viel Staub aufgewirbelt, der nun manchen Zeitgenossen die Synapsen verstopft.
Konzentrieren wir uns lieber wieder auf den Sport ⚽️
“Konzentrieren wir uns lieber wieder auf den Sport ⚽️”
Danke 🙌. In einer Woche beginnt die Saison, das zählt jetzt.
Ich möchte für 90+ Mio. Euro verkaufen und überlasse alles anderen die dann aber nichts prüfen oder so und frage da auch nicht nach. Also ich meine so ein Verkauf findet jetzt nicht mal von Gestern auf Heute statt. Da gibts doch Vorlauf und im Endeffekt sehr viel Zeit sich abzusichern. Zeigt dies das Ismaik ein verdammt schlechter Geschäftsmann ist? Ich denke ja. Erklärt dies auch der Verfall seines Vermögens? Vermutlich. Eigentlich erschreckend das Ganze. Und auch erschreckend das es noch Leute gibt die Ismaik ein Wort glauben.
Das Märchen wäre aber auch viel zu schön gewesen, um wahr zu sein.
Wir waren leider alle von der Hoffnung geblendet.
Aber natürlich fühlt sich das an, als hätten wir in der letzten Minute der Nachspielzeit den Aufstieg verkackt 😰
Wir waren geblendet weil man annehmen durfte das ein seriöser Geschäftsmann seriös handelt. Erst nach dem alles zusammengefallen ist hat man erkannt: Seriös? Nein!
Wie seriös ist ein Käufer, wenn er sich Matthias Thoma als Mittelsmann aussucht?
Ist Hasan Ismaik auch nur ein Mittelsmann?
Ja
So betrachet Nein.
Er ist 100% Inhaber der HAM International Ltd, und wenn er was daran ändern gilt das Gleiche wie für die Anteile. Also ist er zunächst kein Mittelsmann.